Schlagwort: Tod

  • Hulkamania for ever: Der Tod von Hulk Hogan beendet eine Ära des Entertainments

    Hulkamania for ever: Der Tod von Hulk Hogan beendet eine Ära des Entertainments

    Ein roter Bandana, ein zerrissenes Shirt, zwei aufgepumpte Arme und ein Kampfschrei, den ganze Generationen mitgröhlten: „Whatcha gonna do when Hulkamania runs wild on you?“

    Am 24. Juli 2025 verstummte diese Stimme für immer.

    Hulk Hogan, mit bürgerlichem Namen Terry Gene Bollea, starb im Alter von 71 Jahren an einem Herzstillstand in seinem Haus in Clearwater, Florida. Trotz der schnellen Reaktion der Rettungskräfte konnte das Team des Morton Plant Hospital nur noch seinen Tod feststellen.

    Ein Urgestein des Wrestlings ist gegangen – und mit ihm ein Stück amerikanischer Popkultur.


    Der Mann, der das Wrestling zur Show machte

    Hulk Hogan war kein gewöhnlicher Wrestler. Er war das Gesicht einer Ära. 1977 stieg er erstmals in den Ring, doch erst mit seinem Wechsel zur WWF (heute WWE) im Jahr 1983 begann die Hulkamania – ein Phänomen, das das Wrestling aus der Nische holte und mitten in den Mainstream katapultierte.

    Mit seiner ikonischen Erscheinung – gelber Schnurrbart, knallbunte Outfits, die „24-Inch Pythons“ – wurde Hogan zur Projektionsfläche des amerikanischen Traums: stark, unbeugsam, ein Held der Massen.

    In den 1980ern war er allgegenwärtig. Sein epischer Kampf gegen André the Giant bei WrestleMania III im Jahr 1987, vor über 93.000 Fans, zählt zu den legendärsten Momenten des Sport-Entertainments.

    Insgesamt zwölf Mal krönte man ihn zum Weltmeister – sechs Titel bei der WWF, sechs bei der WCW. Doch sein Einfluss ging weit über Pokale und Kämpfe hinaus.


    Vom Ring ins Rampenlicht: Hogans zweite Karriere

    Hogan verstand, wie man das Publikum fesselt – nicht nur im Ring. Er schlüpfte in Filmrollen, etwa an der Seite von Sylvester Stallone in Rocky III, und startete mit Hogan Knows Best seine eigene Reality-Show.

    2024 überraschte er erneut: Mit seiner Biermarke „Real American Beer“ und der Gründung der Wrestling-Liga „Real American Freestyle“ kehrte er als Promoter zurück ins Geschäft – als Strippenzieher hinter den Kulissen, mit dem gleichen Sendungsbewusstsein wie eh und je.

    Er war ein Showman. Ein Selfmade-Mythos. Und ein Geschäftsmann mit Gespür für den nächsten Coup.


    Patriot, Provokateur, Politaktivist?

    Nicht nur im Wrestling-Ring ging Hogan aufs Ganze – auch politisch. Bei der republikanischen Parteiversammlung 2024 riss er auf der Bühne sein Shirt auf und enthüllte ein „Trump-Vance 2024“-Trikot. Die Botschaft war unmissverständlich: „Let Trumpamania rule again!“

    Donald Trump, selbst Reality-Star und Wrestling-Fan, würdigte ihn prompt als „MAGA all the way“.

    Viele bejubelten den Auftritt. Andere schüttelten nur den Kopf.


    Licht und Schatten: Die späte Phase seines Lebens

    Doch Hogans Karriere war nicht frei von Brüchen. 2015 erschütterte ein Skandal seine Fans: Rassistische Äußerungen aus einem privaten Mitschnitt wurden publik – und die WWE suspendierte ihn.

    Er entschuldigte sich öffentlich. 2018 folgte seine Rückkehr in die Hall of Fame. Auch juristisch setzte er Zeichen: Im Rechtsstreit gegen Gawker Media wegen eines veröffentlichten Sexvideos erhielt er 31 Millionen Dollar Entschädigung – ein wegweisender Fall für Persönlichkeitsrechte in digitalen Zeiten.

    Skandalös, umstritten, aber nie irrelevant – so blieb er bis zuletzt.


    Ein Erbe, das bleibt

    Wie misst man das Erbe eines Mannes, der für viele der erste Held auf dem Bildschirm war?

    Hogan war für Millionen der Einstieg in die Welt des Wrestlings. Seine Energie, seine Auftritte, sein Pathos – all das machte ihn zu einer Ikone. Ob man ihn verehrte oder kritisierte: Er hinterließ Spuren, tief und unauslöschlich.

    Mit seinem Tod endet nicht nur ein Leben, sondern auch ein Mythos – einer, der bunt war, laut und größer als das Leben.


    Stimmen der Trauer

    Die Wrestling-Welt trauert. Vince McMahon bezeichnete ihn als „größte Superstar aller Zeiten“. Wrestling-Legenden wie The Undertaker, Ric Flair und Triple H fanden emotionale Worte. Viele sprachen von einem Mentor, einem Wegbereiter, einem Freund.

    Seine Familie bat unterdessen um Privatsphäre – ein stiller Wunsch inmitten des lauten Erbes.


    Hulk Hogan: Mehr als ein Catcher

    Er war Held und Hassfigur, Selfmade-Man und Show-Titan. Ein Symbol seiner Zeit – grell, unübersehbar, unvergessen.

    Hulk Hogan lebt weiter – in Erinnerungen, auf YouTube, in Catchphrases. Und immer dann, wenn ein Kind sich ein Shirt vom Leib reißt und ruft: „Whatcha gonna do?“

    Autor: Andreas M. Brucker

  • Hitzetod im Auto: Wie ein Vater in Istres seinen zweijährigen Sohn vergaß – was wir daraus lernen müssen

    Hitzetod im Auto: Wie ein Vater in Istres seinen zweijährigen Sohn vergaß – was wir daraus lernen müssen

    Ein Albtraum, der kaum vorstellbar ist. Doch genau das ist am Donnerstag, den 26. Juni 2025, in Istres (Bouches-du-Rhône) geschehen: Ein zweijähriges Kind starb, weil es stundenlang in einem Auto in der prallen Sonne zurückgelassen wurde. Sein Vater hatte ihn auf dem Weg zur Arbeit schlicht vergessen. Ein tragisches Versagen – mit tödlichem Ausgang. Der Vater, Angestellter bei Dassault Aviation, wollte seinen Sohn morgens in der Krippe absetzen. Doch er fuhr direkt weiter zur Arbeit auf die Luftwaffenbasis von Istres. Er parkte sein Auto, stieg aus und ging zu seinem Arbeitsplatz. Der Junge blieb auf dem Rücksitz sitzen. Ohne Wasser. Ohne Klimaanlage. Ohne Chance. Erst gegen 16 Uhr erhielt der Vater einen Anruf seiner Frau: Der Kindergarten hatte ihr mitgeteilt, dass ihr Sohn nicht dort angekommen war. In diesem Moment schoss es dem Vater durch den Kopf. Er rannte zu seinem Auto. Doch es war zu spät. Der Zweijährige lag leblos im Kindersitz. Jede Hilfe kam zu spät. Todesursache: Dehydr…

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  • Ein stiller Abschied – Papst Franziskus verstorben

    Ein stiller Abschied – Papst Franziskus verstorben

    Am Ostermontag, dem 21. April 2025, endete das bewegte Leben von Papst Franziskus. Mit 88 Jahren ist er am frühen Morgen in der Vatikanstadt gestorben. Kardinal Kevin Farrell, der Camerlengo, verkündete die Nachricht mit bewegten Worten: Der Bischof von Rom sei „in das Haus des Vaters zurückgekehrt“.

    Jorge Mario Bergoglio – vielen besser bekannt als Papst Franziskus – war ein außergewöhnlicher Pontifex. Als erster Jesuit auf dem Stuhl Petri und als erster Papst aus Lateinamerika trat er im März 2013 sein Amt an. Seine Herkunft aus Argentinien, sein bescheidener Lebensstil und seine direkte Art prägten von Beginn an seinen Weg.

    Schon kurz nach seiner Wahl überraschte Franziskus die Welt mit seiner Demut – etwa als er sich im Gästehaus Santa Marta einquartierte, statt im apostolischen Palast. Ein Papst, der seine Schuhe selbst putzte, das war neu. Und es war bezeichnend.

    Seine Vision war klar: Eine Kirche, die rausgeht zu den Menschen. Eine Kirche, die nicht richtet, sondern heilt. Wer könnte da seine berühmten Worte vergessen: „Wer bin ich, um zu urteilen?“

    Sein Pontifikat war durchdrungen von Themen wie sozialer Gerechtigkeit, Umweltverantwortung und dem unermüdlichen Versuch, zwischen den Religionen Brücken zu schlagen. Mit der Enzyklika „Laudato si’“ legte er einen leidenschaftlichen Appell zum Schutz der Schöpfung vor – ein Manifest gegen die Umweltzerstörung, das weit über die katholische Welt hinaus Gehör fand.

    Trotz seiner zahlreichen gesundheitlichen Rückschläge, darunter auch eine beidseitige Lungenentzündung zu Beginn dieses Jahres, zeigte sich Franziskus bis zuletzt öffentlich. Noch am Ostersonntag spendete er den „Urbi et Orbi“-Segen – sichtbar geschwächt, aber präsent.

    Mit seinem Tod beginnt nun die Sedisvakanz – die Phase ohne amtierendes Kirchenoberhaupt. Das Kardinalskollegium bereitet sich bereits auf das Konklave vor. Spannend dürfte dabei sein, wie sehr Franziskus‘ Einfluss auch nach seinem Tod spürbar bleibt. Denn er hatte das Kardinalskollegium maßgeblich geprägt: Viele der heute wahlberechtigten Kardinäle wurden von ihm ernannt – Reformer, die seine Vision teilen.

    Was wird also bleiben?

    Ein Papst, der die Kirche verändert hat – nicht revolutionär, aber konsequent und mit Herz. Einer, der sich der Widersprüche der Welt nicht verschloss, sondern sie annahm. Der Missbrauchsskandale nicht wegschwieg, sondern Aufarbeitung einforderte. Der die Rolle der Frau in der Kirche zumindest neu denken wollte. Und der den Dialog stets dem Dogma vorzog.

    Viele Menschen, nicht nur Katholiken, sahen in Franziskus eine moralische Instanz. Eine Stimme der Vernunft – in Zeiten, in denen diese oft untergeht. Seine Nähe zu den Armen, seine klaren Worte gegen Krieg, Kapitalismus ohne Gewissen und Umweltzerstörung machten ihn zu einer Leitfigur, weit über die Kirche hinaus.

    Und ja, er war unbequem. Für Traditionalisten oft zu fortschrittlich. Für Progressivere manchmal zu zögerlich. Doch gerade diese Ambivalenz machte ihn authentisch. Er war kein Held aus Marmor, sondern ein Mensch mit Ecken und Kanten – der aber nie das Ziel aus den Augen verlor.

    In seiner letzten öffentlichen Botschaft sprach er von Hoffnung. Hoffnung auf Frieden, auf Gerechtigkeit, auf ein gemeinsames Miteinander. Worte, die nun wie ein Vermächtnis klingen.

    Wer also war Franziskus wirklich?

    Ein Hirte mit staubigen Sandalen, wie ihn viele nannten. Ein Brückenbauer, ein Mahner, ein Tröster. Und vor allem: ein Papst, der dem Titel „Diener der Diener Gottes“ neues Leben einhauchte.

    Die Welt verliert mit ihm eine moralische Autorität – und einen Menschen, der trotz aller Macht nie vergessen hat, wozu sie dienen soll.

    Von C. Hatty

  • Allerheiligen: Fast jeder dritte Franzose glaubt laut einer Umfrage an ein Leben nach dem Tod

    Allerheiligen: Fast jeder dritte Franzose glaubt laut einer Umfrage an ein Leben nach dem Tod

    Immer mehr Menschen, vor allem junge Leute, glauben, dass die menschliche Seele wiedergeboren wird.

    Die Rätsel um das Leben nach dem Tod sind noch lange nicht gelöst. Und jeder hat seine eigene Theorie über das „Danach“. An diesem Allerheiligentag hat das französische Meinungsforschungsinstitut Ifop eine Umfrage unter mehr als 1.000 in Frankreich lebenden Menschen durchgeführt, die einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung* darstellen.

    Laut dieser Studie glauben 31 % der Befragten an ein Leben nach dem Tod. Eine ähnliche Zahl wie im Jahr 2018, die jedoch in den letzten 50 Jahren leicht gesunken ist. Dagegen hat sich der Anteil der Befragten, die von Zweifeln beherrscht sind, im selben Zeitraum verdoppelt: Während sich 1970 16 % nicht entscheiden wollten, waren es 2023 33 %, die keine eindeutige Meinung zu dem Thema hatten. „Das wachsende Interesse an paranormalen und esoterischen Themen kann die Zunahme dieser Unsicherheit erklären“, meint das Institut.

    Übrigens sind junge Menschen am empfänglichsten für diese Fragen und glauben auch am häufigsten an ein mögliches anderes Leben. 41 % der unter 35-Jährigen glauben an ein Weiterleben nach dem Tod, gegenüber 27 % der 35-Jährigen und Älteren.

    Reinkarnation ist attraktiver als das ewige Leben
    Im Jahr 1948 waren fast 6 von 10 Franzosen Anhänger der Idee des ewigen Lebens. 75 Jahre später, „vor dem Hintergrund eines abnehmenden Einflusses der Religion im Alltag“, erklärt das Ifop-Institut, hat sich diese Zahl auf 27 % halbiert.

    Der Glaube an die Reinkarnation hat allerdings in den letzten 20 Jahren zugenommen und ist von 22 % im Jahr 2004 auf 32 % im Jahr 2023 gestiegen. Es ist übrigens der einzige Glaube, der einen Anstieg der Zustimmung unter den Franzosen verzeichnet. Dieser Anstieg wird von der jüngeren Generation getragen, da in der Altersgruppe unter 35 Jahren mehr als 4 von 10 Personen die Idee einer Reinkarnation befürworten.

    Die Vorstellungen von Himmel und Hölle sind in der öffentlichen Meinung mit rund 30 % stabil geblieben. Auch hier sind die jungen Menschen besonders stark vertreten, da fast die Hälfte der unter 35-Jährigen an Himmel und Hölle glauben.

    Was die Bestattung betrifft, so hat auch hier jeder seine eigenen Vorlieben. Die Einäscherung war in diesem Jahr beliebter als die Erdbestattung. Zum ersten Mal wünscht sich eine knappe Mehrheit der Franzosen eine Einäscherung.

    Zwei Drittel der vom Ifop befragten Franzosen sind dafür, die Asche in der Natur oder an einem für die verstorbene Person symbolischen Ort zu verstreuen. Außerdem möchten 44 % eine Beisetzung außerhalb eines Friedhofs vornehmen lassen, was allerdings gesetzlich verboten ist. Ein weiterer Wunsch, diesmal legal, aber nicht für jeden erschwinglich: 1 von 10 Franzosen (11 %) möchte, dass seine Asche auf eine lange Reise in den Weltraum geht.

    In Frankreich gelten strenge Regeln für die Beerdigung und die Einäscherung. Die Beisetzung muss auf einem Friedhof oder unter sehr speziellen Bedingungen auf einem Privatgrundstück erfolgen. Bei der Einäscherung ist es möglich, die Urne auf einem Friedhof zu beerdigen oder in einem dafür vorgesehenen Kolumbarium beizusetzen, sie auf einem Privatgrundstück zu beerdigen oder die Asche des Verstorbenen in der Natur zu verstreuen. Die Aufbewahrung der Urne in der eigenen Wohnung ist hingegen seit 2008 verboten.

    *Die Studie wurde von IFOP für Plaquedeces.fr vom 5. bis 6. September 2023 mittels eines Fragebogens unter einer Stichprobe von 1.013 Personen im Alter von 18 Jahren und mehr durchgeführt, die einen repräsentativen Querschnitt der französischen Bevölkerung darstellt.

  • Italien: Siebzigjährige Frau zwei Jahre nach ihrem Tod mumifiziert in ihrer Wohnung entdeckt

    Italien: Siebzigjährige Frau zwei Jahre nach ihrem Tod mumifiziert in ihrer Wohnung entdeckt

    Der Tod einer 70-jährigen Frau, die mumifiziert auf ihrem Stuhl aufgefunden wurde, löste diese Woche in Italien eine Schockwelle aus und entfachte eine Debatte über die Einsamkeit älterer Menschen.

    Marinella Beretta, eine 70-jährige Italienerin, die keine lebenden Verwandten mehr hatte, wurde am Freitag tot in ihrem Haus in Prestino, in der Nähe des Comer Sees in der nördlichen Lombardei, aufgefunden. Ihre Nachbarn hatten sie laut Medienberichten seit mindestens zweieinhalb Jahren nicht mehr gesehen. Ihre mumifizierten Überreste wurden von Polizisten entdeckt, die auf die Gefahr von umstürzenden Bäumen im Garten der alten Dame aufmerksam gemacht worden waren.

    „Was Marinella Beretta in Como passiert ist, die Einsamkeit der Vergessenen, verletzt unser Gewissen“, reagierte die Familienministerin Elena Bonetti am Montag auf Facebook. „Eine Gemeinschaft, die vereint bleiben will, hat die Pflicht, sich an ihr Leben zu erinnern. Wir müssen aufhören, den Horizont auf die Privatsphäre zu beschränken und wieder anfangen, uns um die Verbindungen zwischen uns zu kümmern (…) Niemand darf allein bleiben“.

    In Italien leben fast 40% der über 75-Jährigen allein, wie aus einem Bericht des Nationalen Statistikinstituts (Istat) aus dem Jahr 2018 hervorgeht. Der gleiche Prozentsatz hat weder Verwandte noch Freunde, an die er sich im Bedarfsfall wenden kann.

    Marinella Beretta war „die personifizierte Einsamkeit“, schrieb der Leitartikler Massimo Gramellini am Dienstag auf der Titelseite des „Corriere della Sera“, der meistverkauften Tageszeitung Italiens. „Viele von uns haben noch Erinnerungen an die Großfamilien im ländlichen Italien. Stattdessen ist die moderne Familie klein (…) Die Menschen sterben allein. Und wir leben allein, was fast noch schlimmer ist“.

    Die Nachbarn von Frau Beretta, die sie seit September 2019 nicht mehr gesehen hatten, gingen davon aus, dass sie zu Beginn der Covid-19-Pandemie, die Italien Anfang 2020 heimsuchte, umgezogen war. Die Polizei fand vor Ort nichts, was auf einen verdächtigen Tod hindeutete. Die Gemeinde Prestino wird die Kosten für die Beerdigung übernehmen.

    „Das Geheimnis von Marinellas unsichtbarem Leben hinter dem geschlossenen Läden ihres Hauses lehrt uns eine schreckliche Lektion. Die wahre Traurigkeit besteht nicht darin, dass die anderen ihren Tod nicht bemerkt haben. Es ist die Tatsache, dass sie nicht bemerkt haben, dass sie lebte“, meinte die römische Tageszeitung „Il Messaggero“.

  • Aude: Die Leiche einer Frau, die am Neujahrstag verschwunden war, wurde in einem Brunnen bei Narbonne gefunden.

    Aude: Die Leiche einer Frau, die am Neujahrstag verschwunden war, wurde in einem Brunnen bei Narbonne gefunden.

    Die Leiche von Christiane Glas wurde am Dienstag, dem 5. Januar, in einem Brunnen in Vinassan, in der Nähe von Narbonne, in der Aude, entdeckt. Sie war am 1. Januar spazieren gegangen und hatte sich seitdem nicht mehr gemeldet. Die genauen Umstände der Tragödie sind noch nicht bekannt.

    Die makabre Entdeckung wurde am Dienstagnachmittag, 5. Januar, in Vinassan in der Nähe von Narbonne (Aude) gemacht. Drei Spaziergängerinnen sahen eine Leiche in einem Brunnen in der Nähe eines Weinbergs in der Ebene. Sie alarmierten die Gendarmerie.

    Die Gendarmerie bestätigte am Ende des Tages, dass es sich tatsächlich um die Leiche von Christiane Glas handelte. Seit dem Morgen war erneut eine Suchaktion im Gange, um Christiane Glas zu finden, bereits am Vortag hatten sich mehr als 200 Personen an der Suche beteiligt.

    Der Staatsanwalt von Narbonne lehnte einen Kommentar ab, da die Ermittlungen noch andauern und die Ergebnisse vor Ort bestätigt werden müssen. Die Feuerwehr, die von der Gendarmerie angefordert wurde, rückte um 18:30 Uhr an, um die Leiche zu bergen, nachdem die Techniker der Kriminalinspektion der nationalen Gendarmerie Spuren gesichert hatten. Die Leiche wurde nach der Bergung zur Autopsie in das gerichtsmedizinische Institut von Montpellier gebracht.

    Den Ehemann von Christiane Glas befand sich in einem Zustand des Schocks bei der Ankündigung der Entdeckung der Leiche. Er wurde von einer Psychologin betreut.

    Christiane Glas, 70 Jahre alt, aus der Loire-Region, hatte am Samstag gegen 15 Uhr ihr Grundstück am chemin des Pouzets, einer Weinbergstraße zwischen Coursan und Vinassan, verlassen, um einen Spaziergang zu machen. Die genauen Umstände der Tragödie, die zu ihrem Tod führte, sind noch nicht bekannt. Sie wurde vier Tage lang aktiv von den Gendarmeriekräften und Polizeihundestaffeln gesucht; es wurden zwei große Suchaktionen organisiert, wobei mehr als 200 Freiwillige mobilisiert wurden.

    Suchaktion, um Christiane Glas zu finden, auch am Vortag hatten sich mehr als 200 Personen an der Suche beteiligt.
  • Bordeaux: ein Jugendlicher getötet, vier Verletzte bei Schießerei am Samstagabend

    Bordeaux: ein Jugendlicher getötet, vier Verletzte bei Schießerei am Samstagabend

    Ein 16-jähriger Teenager wurde am Samstagabend in einem Arbeiterviertel nördlich von Bordeaux bei einer Schießerei, deren Umstände und Motiv noch nicht geklärt sind, getötet und vier weitere junge Menschen verletzt, wie Polizei und Justiz am Sonntag mitteilten.

    Die Rettungskräfte griffen nach 23 Uhr ein, nachdem eine Schussverletzung im Stadtteil Aubiers in Bordeaux gemeldet wurde. Einem Stadtteil, das auch in der Silvesternacht Schauplatz von Vorfällen gewesen war. Nachdem der Bereich von der Polizei gesichert wurde, entdeckte die Feuerwehr einen 16-jährigen Jugendlichen mit schweren Verletzungen. Er wurde kurz darauf bei seiner Ankunft im Universitätskrankenhaus von Bordeaux für tot erklärt, so die Rettungskräfte.

    Nach Angaben der Polizei entdeckten die Rettungskräfte in einem Gebäude, vor dem die Schüsse gefallen waren, zwei weitere Jugendliche im Alter von 13 und 16 Jahren, ebenfalls mit Schussverletzungen. Einer von ihnen wurde schwer verletzt und in die Universitätsklinik von Bordeaux eingeliefert, sein Zustand ist jedoch noch nicht lebensbedrohlich.

    Ein weiterer 13-jähriger Teenager wurde ohne ernsthafte Verletzungen behandelt, und ein weiterer junger Mann, ebenfalls nicht ernsthaft verletzt, meldete sich später in einer Klinik in Bordeaux-Nord.

    Die Staatsanwaltschaft von Bordeaux bestätigte die Schießerei und ihren Ausgang, ohne jedoch die Umstände oder Ursachen zu spezifizieren und wies darauf hin, dass eine Erklärung am Sonntag herausgegeben werden sollte.

    In der Silvesternacht war der Stadtteil Aubiers wiederholt Schauplatz von Zwischenfällen, bei denen Bus- und Straßenbahnhaltestellen zerstört, ein Postamt niedergebrannt und Feuerwerkskörper und Wurfgeschosse auf die Polizei bei ihren Einsätzen geworfen wurden. Das Viertel ist auch für sporadische Rivalitäten unter Jugendlichen aus zwei anderen Stadtteilen im Norden des Ballungsraums Bordeaux bekannt.

  • Claude Giraud, bekannt aus „Rabbi Jacob“ und ein großer Synchronsprecher, ist tot.

    Claude Giraud, bekannt aus „Rabbi Jacob“ und ein großer Synchronsprecher, ist tot.

    Der Schauspieler, der mit Louis de Funès in „Rabbi Jacob“ die Figur des Slimane spielte, starb im Alter von 84 Jahren. Eine traurige Nachricht für die Welt der großen Leinwand. Der Schauspieler Claude Giraud, berühmt für seine Rollen als Slimane in „Rabbi Jacob“, Philippe de Plessis-Bellières in der…

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