Schlagwort: TikTok

  • Frankreich untersucht TikTok: Gefährdet die App die psychische Gesundheit von Jugendlichen?

    Frankreich untersucht TikTok: Gefährdet die App die psychische Gesundheit von Jugendlichen?

    Die französische Nationalversammlung hat eine Untersuchung zu den psychologischen Auswirkungen von TikTok auf Kinder und Jugendliche eingeleitet. Im Fokus steht die Frage, ob die Plattform gefährliche Inhalte verstärkt – und damit Risiken wie Suizidgedanken, Selbstverletzung oder Hypersexualisierung begünstigt. Eine Kommission für mehr Klarheit TikTok zählt in Frankreich über 15 Millionen monatliche Nutzer – darunter viele Kinder unter 12 Jahren, obwohl die App offiziell erst ab 13 erlaubt ist. Die Abgeordnete Laure Miller, die die Untersuchung vorangetrieben hat, sieht dringenden Handlungsbedarf: „TikTok hat die intransparenteste und wahrscheinlich ineffizienteste Moderationspolitik unter den sozialen Netzwerken.“ Die nun eingesetzte Kommission hat sechs Monate Zeit, um zu untersuchen, ob TikTok tatsächlich problematische Inhalte verstärkt. Besonders besorgniserregend: Eine US-Studie aus dem Jahr 2022 fand heraus, dass Jugendliche, die Anzeichen von psychischem Stress zeigen, im Schni…

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  • Nein, TikTok wird in Frankreich ab dem 25. Januar nicht verboten!

    Nein, TikTok wird in Frankreich ab dem 25. Januar nicht verboten!

    In den letzten Tagen hat sich ein Gerücht wie ein Lauffeuer in den sozialen Netzwerken verbreitet: TikTok soll in Frankreich ab dem 25. Januar verboten werden. Viele Nutzer zeigten sich besorgt, insbesondere nach einer vorübergehenden Sperrung der App in den USA. Doch diese Information ist falsch – TikTok hat das Gerücht offiziell dementiert.

    Wie entstand das Gerücht?

    Die Verunsicherung begann, nachdem TikTok in den USA kürzlich für einige Stunden blockiert wurde. Der temporäre Ausfall wurde zwar schnell behoben, sorgte jedoch für zahlreiche Spekulationen über mögliche zukünftige Verbote. In sozialen Netzwerken verbreiteten einige Nutzer die Behauptung, dass Frankreich TikTok ebenfalls verbieten könnte – eine Panikmache, die sich rasch viral verbreitete.

    TikTok reagiert auf die Gerüchte

    Das Unternehmen selbst hat die Gerüchte um ein Verbot in Frankreich klar zurückgewiesen. „Es gibt keinerlei Pläne oder Hinweise darauf, dass TikTok in Frankreich verboten wird“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens. Auch von offizieller Seite in Frankreich gibt es keine Anzeichen für ein bevorstehendes Verbot der beliebten Plattform.

    Warum die Sorge um TikTok wächst

    Trotz der Entwarnung gibt es in vielen Ländern – auch in Europa – Debatten über die Sicherheit der App. Kritiker werfen TikTok vor, Nutzerdaten nicht ausreichend zu schützen und mögliche Verbindungen zur chinesischen Regierung zu haben. In den USA haben diese Vorwürfe bereits zu Einschränkungen geführt, etwa auf staatlichen Geräten.

    In Frankreich gab es bislang jedoch keine konkreten Maßnahmen, die auf ein Verbot hindeuten. Behörden und Datenschützer beobachten die Entwicklungen zwar genau, aber bislang genießt die Plattform weiterhin freie Nutzung.

    Ein weiteres Beispiel für Fehlinformationen

    Dieser Fall zeigt einmal mehr, wie schnell Fehlinformationen in sozialen Netzwerken Verunsicherung auslösen können. Besonders junge Nutzer, die TikTok als Hauptquelle für Inhalte nutzen, waren von der Nachricht betroffen. Es ist ein klares Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Informationen zu überprüfen und nicht jedem Gerücht Glauben zu schenken.

    Fazit: TikTok bleibt verfügbar

    TikTok bleibt für Nutzer in Frankreich zugänglich, und ein Verbot ist aktuell nicht in Sicht. Die App bleibt eine der beliebtesten Plattformen weltweit – auch in Frankreich. Dennoch sollten Nutzer wachsam bleiben und sich auf vertrauenswürdige Quellen verlassen, um Falschmeldungen nicht auf den Leim zu gehen.

  • TikTok in den USA: Ein Hin und Her zwischen Abschaltung und Wiederherstellung

    TikTok in den USA: Ein Hin und Her zwischen Abschaltung und Wiederherstellung

    Am 19. Januar 2025 erlebten TikTok-Nutzer in den USA eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die beliebte Video-App wurde zunächst abgeschaltet, nur um wenige Stunden später wieder online zu gehen. Dieser Vorfall ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von Politik, nationaler Sicherheit und wirtschaftlichen Interessen.


    Hintergrund des TikTok-Verbots

    Bereits im April 2024 unterzeichnete Präsident Joe Biden das Gesetz zum Schutz der Amerikaner vor von ausländischen Gegnern kontrollierten Anwendungen (PAFACA). Dieses Gesetz zielte darauf ab, Apps zu verbieten, die von Unternehmen betrieben werden, die von ausländischen Gegnern kontrolliert werden und eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA darstellen. TikTok, im Besitz des chinesischen Unternehmens ByteDance, fiel unter diese Kategorie. ByteDance wurde eine Frist von 270 Tagen eingeräumt, um TikTok zu verkaufen, andernfalls drohte ein Verbot in den USA. Diese Frist endete am 19. Januar 2025.


    Die Abschaltung von TikTok

    Da ByteDance keinen Käufer für TikTok gefunden hatte und die Frist ablief, stellte TikTok am 18. Januar 2025 um 22:30 Uhr EST seinen Dienst in den USA ein. Die App wurde aus den App-Stores von Apple und Google entfernt, und Nutzer, die die App bereits installiert hatten, erhielten eine Fehlermeldung, dass der Dienst in den USA nicht mehr verfügbar sei. Diese Maßnahme betraf über 170 Millionen amerikanische Nutzer.


    Das Eingreifen von Präsident Trump

    Nur wenige Stunden nach der Abschaltung kündigte der designierte Präsident Donald Trump an, ein Dekret zu erlassen, um die Frist für den Verkauf von TikTok zu verlängern. Er betonte die Notwendigkeit, die App zu retten, die von Millionen Amerikanern genutzt wird. Trump schlug vor, die Übergangsfrist zu verlängern, um eine Lösung zu finden, die den nationalen Sicherheitsbedenken Rechnung trägt, möglicherweise durch eine 50%ige US-Beteiligung an einem Joint Venture.

    Reuters


    Wiederherstellung des Dienstes

    Am 19. Januar 2025 begann TikTok mit der Wiederherstellung seines Dienstes in den USA. In einer Erklärung dankte das Unternehmen Präsident Trump für die Klarheit und die Zusicherung, dass Dienstanbieter keine Strafen zu befürchten hätten. Obwohl einige Nutzer berichteten, dass TikTok und die Website wieder funktionieren, war die App im Apple App Store weiterhin nicht zum Download verfügbar.

    Reuters


    Politische Reaktionen und zukünftige Entwicklungen

    Die Entscheidung von Präsident Trump, TikTok zu unterstützen, markiert einen bemerkenswerten Wandel gegenüber seiner früheren Haltung, als er während seiner ersten Amtszeit ein Verbot der App anstrebte. Einige Republikaner äußerten jedoch weiterhin Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit und der chinesischen Eigentümerschaft von TikTok. Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, betonte die Notwendigkeit einer echten Veräußerung und eines Eigentümerwechsels von ByteDance zu einem US-Unternehmen.

    Die Zukunft von TikTok in den USA bleibt ungewiss. Es sind komplexe Verhandlungen erforderlich, um eine Lösung zu finden, die sowohl die nationalen Sicherheitsbedenken adressiert als auch den Zugang der Nutzer zur Plattform sicherstellt. Die kommenden Wochen werden zeigen, wie sich die Beziehungen zwischen den USA und China in Bezug auf Technologieunternehmen entwickeln und welche Auswirkungen dies auf die Nutzer von TikTok haben wird.

  • TikTok in den USA offline – Hoffnung auf eine Lösung bleibt

    TikTok in den USA offline – Hoffnung auf eine Lösung bleibt

    Die Situation hatte sich abgezeichnet, doch nun ist es offiziell: TikTok ist in den Vereinigten Staaten nicht mehr zugänglich. Seit Samstag, dem 18. Januar, erscheint bei jedem Versuch, die App zu öffnen, eine deutliche Nachricht: „Eine Gesetzgebung verbietet TikTok in den USA. Das bedeutet, dass Sie TikTok vorerst nicht nutzen können.“

    Doch das Unternehmen gibt sich nicht geschlagen und hofft auf ein politisches Wunder. Donald Trump, der baldige Präsident, wird als potenzieller Retter dargestellt. Er selbst kündigte an, sich nach seiner Amtseinführung intensiv mit dem Thema zu befassen und möglicherweise einen Aufschub von 90 Tagen zu gewähren. Ist das der Lichtblick, den die 170 Millionen US-Nutzer brauchen?


    Ein Verbot mit Vorwarnung

    Die Vorgeschichte dieses Verbots ist nicht weniger dramatisch als die jüngsten Entwicklungen. Bereits am Freitag hatte TikTok die amerikanische Regierung dazu aufgefordert, klare Signale an Internetanbieter und App-Stores zu senden, um eine sofortige Sperrung zu verhindern. Doch die erhoffte Unterstützung blieb aus.

    Der eigentliche Ursprung des Konflikts liegt in einem Gesetz, das im April 2024 vom Kongress verabschiedet wurde. Dieses verpflichtet die chinesische Muttergesellschaft ByteDance dazu, TikTok entweder zu verkaufen oder mit einem vollständigen Verbot in den USA zu rechnen. Die Umsetzung dieser Maßnahme wurde jedoch auf den Übergang zur neuen Regierung verschoben, was TikTok Zeit verschafft hätte – zumindest theoretisch.


    Die Rolle der Politik

    Die aktuelle Regierung unter Joe Biden hatte keine eindeutige Position eingenommen, was die Situation verschärfte. Eine Sprecherin des Weißen Hauses erklärte, dass die Verantwortung nun beim nächsten Präsidenten liege. Währenddessen teilte das US-Justizministerium mit, dass die praktische Umsetzung des Gesetzes noch Zeit in Anspruch nehmen werde. Doch für TikTok war das keine ausreichende Zusicherung.

    „Diese Erklärungen haben den Anbietern von Internetdiensten nicht die notwendigen Garantien gegeben, um TikTok verfügbar zu halten“, kritisierte das Unternehmen in einer Stellungnahme. Somit kam es, wie es kommen musste: Ab Mitternacht wurden Downloads und Updates blockiert.


    Hoffnungsträger Trump?

    Donald Trump könnte nun der Schlüssel zu einer Lösung sein. In einem Interview mit NBC betonte er, dass er den Fall TikTok genau prüfen wolle. Ein 90-tägiger Aufschub sei durchaus denkbar, um den Verkauf des Netzwerks auf den Weg zu bringen. TikTok hat indes die Hoffnung, dass Trump eine Lösung findet, um die Plattform wieder für die amerikanischen Nutzer zugänglich zu machen. Doch wie realistisch ist das?


    Was steht auf dem Spiel?

    Man darf nicht vergessen, welche Tragweite diese Entscheidung hat. TikTok hat sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten sozialen Netzwerke entwickelt. Von kreativen Tanzvideos bis hin zu politischen Diskussionen – die App ist ein Spiegel der Gesellschaft geworden. Für viele Amerikaner ist sie mehr als nur Unterhaltung; sie ist Teil ihres Alltags und für einige sogar eine Einnahmequelle.

    Das Verbot wirft jedoch auch größere Fragen auf. Stehen hier wirklich nationale Sicherheitsbedenken im Vordergrund? Oder handelt es sich um einen geopolitischen Machtkampf zwischen den USA und China? Diese Unsicherheiten prägen die Diskussion und zeigen, wie eng Technologie und Politik inzwischen verwoben sind.


    Ein Ende in Sicht?

    Ob TikTok tatsächlich bald wieder zugänglich sein wird, bleibt ungewiss. Viel hängt davon ab, wie schnell die neue Regierung eine klare Linie findet. Die nächsten Wochen könnten entscheidend sein. Bis dahin bleibt den Nutzern nichts anderes übrig, als abzuwarten – oder auf alternative Plattformen auszuweichen.

    Die große Frage bleibt jedoch: Wird TikTok seine amerikanischen Fans zurückgewinnen? Oder ist dies das endgültige Aus für die App in den USA? Man darf gespannt sein, welche Wendungen dieses politische und wirtschaftliche Drama noch nimmt. Eines ist sicher: Die Geschichte von TikTok ist noch lange nicht zu Ende erzählt.

  • TikTok vor Gericht: Sieben französische Familien klagen wegen gefährlicher Inhalte

    TikTok vor Gericht: Sieben französische Familien klagen wegen gefährlicher Inhalte

    Sieben Familien in Frankreich verklagen TikTok und werfen der Plattform vor, ihre Kinder durch einen unkontrollierten Algorithmus gefährlichen Inhalten ausgesetzt zu haben. Der Fall, der am 4. November vor dem Gericht in Créteil verhandelt wird, markiert eine Premiere in Europa: Eltern, deren Kinder durch Videos auf TikTok in eine Abwärtsspirale gerieten, fordern, dass das soziale Netzwerk zur Verantwortung gezogen wird.

    TikToks Einfluss auf die mentale Gesundheit – eine Gefahr?

    Die Eltern der betroffenen Kinder, alle Mitglieder des Kollektivs „Algos Victima“, beschreiben TikTok als mehr als nur eine harmlose Plattform für Tanzvideos und Mode-Tipps. Vielmehr sprechen sie von einem Netz, das ihre Kinder unbemerkt in dunkle Ecken des Internets führt – Videos, die Selbstverletzung, Suizid und Essstörungen verherrlichen, seien bei den Jugendlichen plötzlich immer häufiger aufgetaucht. Besonders tragisch: Zwei der sieben betroffenen Jugendlichen, beide 15 Jahre alt, nahmen sich das Leben.

    Vier weitere Jugendliche versuchten, sich das Leben zu nehmen, und ein Mädchen entwickelte eine schwere Essstörung. Die Eltern erheben daher schwere Vorwürfe gegen TikTok und seinen mächtigen Algorithmus, der maßgeblich dazu beigetragen habe, dass ihre Kinder in eine gefährliche Spirale gerieten.

    Algorithmen und ihre Macht: Wie gefährlich ist TikToks System?

    TikTok ist für seine präzisen und schnell lernenden Algorithmen bekannt – doch wie weit dürfen diese gehen? Im Fall von Charlize, einem der betroffenen Mädchen, beschreibt ihre Mutter Delphine, wie ihre Tochter durch Mobbing in der Schule vermehrt Trost auf TikTok suchte. Anfangs seien es harmlose Videos gewesen, doch bald darauf habe der Algorithmus ihr Inhalte angeboten, die Depression, Selbstverletzung und weitere selbstzerstörerische Themen behandelten.

    Delphine beschreibt ihre Enttäuschung: „TikTok hat den Schmerz meiner Tochter noch verstärkt. Anstatt sie abzulenken, wurde sie mit noch mehr Inhalten konfrontiert, die das Elend nur weiter vertieften.“ Der Vater von Charlize, Jérémy, ist ebenso erschüttert: „TikTok schien eine Plattform für Tanz und Schminktipps zu sein – dass dort Videos kursieren, die genau erklären, wie man sich mit Alltagsgegenständen verletzen kann, ist für mich unfassbar.“

    Diese Familie steht stellvertretend für viele andere Eltern, die sich fragen: Ist der Algorithmus einer Plattform wie TikTok noch zu kontrollieren, wenn er die tiefen Emotionen und Ängste junger Menschen aufgreift und verstärkt?

    TikToks Versprechen und die Realität

    Mit über 21 Millionen Nutzern in Frankreich und weltweit mehr als 1,2 Milliarden aktiven Accounts hat TikTok eine riesige Reichweite. Die Plattform gibt in ihren Richtlinien an, ein „sicheres und positives Umfeld“ bieten zu wollen. TikTok erklärt, Familien mit Ressourcen und Tools unterstützen zu wollen, um den digitalen Alltag zu einem Ort des Wohlbefindens zu machen. Doch genau dieses Versprechen halten die klagenden Eltern für hohl.

    Sie argumentieren, dass TikTok seiner Verpflichtung nicht nachkommt, gefährliche Inhalte zu erkennen und Kinder davor zu schützen. Stattdessen seien die Jugendlichen ohne Warnung mit einer Flut an destruktiven Videos konfrontiert worden. Eltern und Anwälte fordern daher eine drastische Überarbeitung des TikTok-Algorithmus sowie einen transparenten und wirksamen Schutz für minderjährige Nutzer.

    Suchtgefahr und mangelnde Kontrolle

    Neben den Inhalten werfen die Eltern TikTok vor, den Suchtfaktor der Plattform nicht ausreichend zu kommunizieren. So erzählen sie, wie ihre Kinder Stunden um Stunden auf der App verbrachten, oft bis tief in die Nacht – ein Effekt, den TikToks endloser Feed und die personalisierten Empfehlungen gezielt zu verstärken scheinen. Eltern wie Delphine und Jérémy hätten nie erwartet, dass ihre Kinder einer solchen Fülle an belastenden Videos ausgesetzt würden. Für sie liegt die Verantwortung klar bei TikTok, das die psychologische Wirkung seiner Algorithmen unterschätzt habe.

    In der Klage wird TikTok vorgeworfen, dass es durch unterlassene Maßnahmen nicht nur die Verbreitung der problematischen Inhalte zuließ, sondern diesen möglicherweise sogar einen größeren Schub verlieh. Der Algorithmus sei für junge Menschen wie ein unkontrollierbarer Strudel, der sie mit einer zerstörerischen Wucht in die Tiefe ziehe.

    Wohin führt diese Klage?

    Mit der Zivilklage wollen die Eltern erreichen, dass die Justiz TikTok zur Verantwortung zieht und feststellt, dass die Plattform durch ihre Versäumnisse das Wohl ihrer Kinder gefährdete. Der Prozess könnte wegweisend für den Umgang mit sozialen Medien in Europa sein, wo ähnliche Klagen bislang selten sind. Die Kläger hoffen, dass TikTok künftig besser kontrolliert, welche Inhalte Jugendlichen angezeigt werden, und präventive Maßnahmen ergreift, damit der Algorithmus nicht in der Lage ist, instabile Jugendliche in gefährliche mentale Zustände zu versetzen.

    Denn eins scheint klar: Der Prozess in Créteil ist nur der Anfang. Sollte die Klage Erfolg haben, könnte sie TikTok und andere Plattformen zu mehr Verantwortung und Transparenz zwingen – und möglicherweise zum Vorbild für weitere Klagen weltweit werden.

  • TikTok-Verbot in Neukaledonien aufgehoben: Ein Rückblick auf turbulente Wochen

    TikTok-Verbot in Neukaledonien aufgehoben: Ein Rückblick auf turbulente Wochen

    Das Verbot des sozialen Netzwerks TikTok in Neukaledonien wurde am Mittwoch, dem 29. Mai, offiziell aufgehoben. Diese Entscheidung fiel zwei Wochen nach der Sperre, die am 15. Mai verhängt wurde. Das Hochkommissariat der Republik kündigte die Aufhebung an und begründete dies mit dem Ende der Notstandsmaßnahmen in dem französischen Territorium. Warum wurde TikTok überhaupt verboten? Die lokale Regierung von Neukaledonien sah in TikTok ein Kommunikationsmittel, das die Koordination bei nächtlichen Gewaltakten zwischen verschiedenen Gruppen förderte. Zudem wurden Ängste vor ausländischer Einflussnahme und Desinformation geäußert – insbesondere durch Länder wie China oder Aserbaidschan. Doch nicht alle waren mit dieser Entscheidung einverstanden. Die Assoziationen Ligue des droits de l’Homme und Quadrature du Net sowie drei Einwohner Neukaledoniens reichten am 17. Mai einen Eilantrag beim obersten französischen Verwaltungsgericht ein. Sie argumentierten, dass das Verbot die Kommunikations-…

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  • TikTok-Verbot und militärische Maßnahmen in Neukaledonien: Regierung reagiert auf Unruhen

    TikTok-Verbot und militärische Maßnahmen in Neukaledonien: Regierung reagiert auf Unruhen

    In einer drastischen Maßnahme hat Premierminister Gabriel Attal am Mittwoch, dem 15. Mai, die sofortige Sperrung von TikTok auf der französischen Inselgruppe Neukaledonien angekündigt. Dies ist eine Reaktion auf die anhaltende Gewaltwelle, die das Gebiet in den letzten Nächten erschüttert hat. TikTok, eine Plattform der chinesischen Firma ByteDance, diente als Hauptkommunikationsmittel der Gruppen, die für die Unruhen verantwortlich gemacht werden. Militärische Präsenz zur Sicherheit Neben dem TikTok-Verbot wurden Militärtruppen entsendet, um die Sicherheit an den Häfen und dem Flughafen zu gewährleisten. Diese Maßnahmen sollen helfen, die Lage unter Kontrolle zu bringen und die öffentliche Sicherheit wiederherzustellen. Der französische Staat hat das örtliche Post- und Telekommunikationsamt beauftragt, den Zugang zu TikTok zu blockieren, die Maßnahme wurde unmittelbar umgesetzt. Rechtliche und ethische Diskussionen Die Entscheidung, TikTok zu sperren, stieß auf gemischte Reaktionen. W…

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  • Tragisches Ende eines aufstrebenden Sterns: Anaïs Robin stirbt bei Verkehrsunfall

    Tragisches Ende eines aufstrebenden Sterns: Anaïs Robin stirbt bei Verkehrsunfall

    In den frühen Morgenstunden des Samstags, 23. März, wurde die Musik- und Social-Media-Welt von einer tragischen Nachricht erschüttert. Anaïs Robin, eine aufstrebende Sängerin und beliebte TikTokerin, verlor ihr Leben in einem verhängnisvollen Verkehrsunfall in Baisieux, im Norden Frankreichs. Zum Zeitpunkt des Unglücks war die 21-jährige Künstlerin allein unterwegs, sie mit ihrem Wagen prallte gegen einen Baum am Straßenrand.

    Anaïs, die in der Gemeinde Cysoing im Norden Frankreichs beheimatet war, hatte auf TikTok fast eine halbe Million Follower und auf Instagram weitere 140.000 Anhänger versammelt. Ihre Musik und lebensbejahende Persönlichkeit zogen Fans aus aller Welt an. Besonders ihr Song „Un autre“ erreichte auf YouTube innerhalb von nur acht Monaten beeindruckende 1,8 Millionen Aufrufe.

    Die Nachricht von ihrem Tod verbreitete sich wie ein Lauffeuer über die sozialen Netzwerke und hinterließ eine Gemeinschaft in Trauer. Die Produktionsfirma der jungen Künstlerin bestätigte den tragischen Vorfall auf ihrem Instagram-Account, was zu einer Welle der Anteilnahme führte. Zehntausende drückten ihre Trauer aus, indem sie den Beitrag zum Ausdruck ihres Mitgefühls „likten“.

    Nach Angaben der Zeitung „La Voix du Nord“ ereignete sich der Unfall gegen 4 Uhr morgens. Sofort eilten Feuerwehrleute und ein Team des medizinischen Notfalldienstes SMUR zur Unfallstelle. Trotz ihrer Bemühungen konnte Anaïs Robin nicht mehr gerettet werden.

    Anaïs Robin hinterlässt eine Lücke in der Welt der Musik und der sozialen Medien, die nur schwer zu schließen sein wird. Ihr plötzlicher Tod erinnert uns daran, wie flüchtig das Leben sein kann und wie wichtig es ist, jeden Moment zu schätzen. Die Anteilnahme und Trauer ihrer Community zeigen, wie tief die junge Künstlerin die Herzen vieler Menschen berührt hat. Ihr Erbe wird in ihrer Musik und den Erinnerungen ihrer Follower weiterleben.

  • Mobbing: Nach Selbstmord der 15-jährigen Tochter klagen Eltern in Frankreich gegen TikTok

    Mobbing: Nach Selbstmord der 15-jährigen Tochter klagen Eltern in Frankreich gegen TikTok

    Die Eltern der 15-jährigen Marie, einer Jugendlichen aus dem Departement Bouches-du-Rhône, haben nach dem Selbstmord ihrer Tochter im Jahr 2021 nun Klage gegen TikTok eingereicht. Die junge Frau war auf TikTok wegen ihres Gewichts gemobbt worden. Die Klage ist eine Premiere in Frankreich. „TikTok tr…

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  • Umwelt : Müllmann und TikTok- Star Ludovic startet eine Tour de France des Mülls

    Umwelt : Müllmann und TikTok- Star Ludovic startet eine Tour de France des Mülls

    Ludovic, Star im sozialen Netzwerk Tik Tok, ist ein 54-jähriger Müllmann aus Paris, der sich seit 20 Tagen einer besonderen Herausforderung stellt. Von der Hauptstadt aus will er nach Marseille wandern und auf seinem Weg alle Abfälle einsammeln, die ihm begegnen.

    Er nennt sie humorvoll „La route des ordures“ (Straße des Mülls). 800 km in zwei Monaten von Paris nach Marseille (Bouches-du-Rhône) für einen saubereren Planeten. Ludovic Franceschet, Müllmann und stolz darauf, es zu sein, hat sich eine Herausforderung gestellt. Als Star der sozialen Netzwerke mit inzwischen über 300.000 Abonnenten auf TikTok hat Ludovic die Bewusstseinsbildung zu seiner Mission gemacht. „Die neue Generation, sie sind es, die die Sauberkeit des Planeten in ihren Händen tragen. Man muss sie wirklich sensibilisieren“, meint er auf dem Sender France 3.

    Eine neue Generation, die ihm folgt. Maxime Lesage zum Beispiel ist Kellner. Dank der Reise von Ludovic hat er sein Verhalten geändert. „Ich habe meine Zigarettenstummel sonst immer auf den Boden geworfen, ich hätte nicht gedacht, dass das so ein Ausmaß hat“, sagt Maxime.

    Ludovic, ein ehemaliger Pflegehelfer, wurde in Paris aus Berufung zum Müllmann, nachdem es bei ihm klick gemacht hatte. In einem Monat haben Ludovic und seine Mitstreiter bereits 3,5 Tonnen Müll auf 300 Kilometern eingesammelt.