Schlagwort: Tiertransport

  • Abschied in Schwarz-Weiß: Wenn Panda-Diplomatie zu Tränen rührt

    Abschied in Schwarz-Weiß: Wenn Panda-Diplomatie zu Tränen rührt

    Es ist ein Abschied, der nicht nur Zoobesucher in Beauval bewegt, sondern auch ein stilles Kapitel in den internationalen Beziehungen Frankreichs und Chinas schließt. Huan Huan und Yuan Zi, das prominente Pandapärchen des ZooParc de Beauval, stehen kurz vor ihrer Rückreise nach China – nach über 13 Jahren in der französischen Provinz. Ein Moment zum Innehalten. Und zum Nachdenken. Denn dieser Abschied ist mehr als nur der Transport zweier Tiere. Er ist Symbol, Politikum, Emotion. Eine Rückreise mit Hintergrund Die Nachricht schlug bereits im September 2025 Wellen: Huan Huan, die Panda-Dame, leidet unter Nierenproblemen. Ihr Gesundheitszustand hat chinesische und französische Tierärzte dazu veranlasst, ihre Rückführung in die Heimat nach Chengdu zu beschleunigen. Am 25. November soll es so weit sein. Kein einfacher Umzug. Sondern ein logistisches Mammutprojekt: mit Quarantäne, Spezialflugzeug, Hygienemaßnahmen und engem Zeitplan. Und mit vielen Tränen – nicht nur bei den Tierpflegern. S…

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  • Abschied auf leisen Pfoten: Warum Huan Huan und Yuan Zi nach China zurückkehren

    Abschied auf leisen Pfoten: Warum Huan Huan und Yuan Zi nach China zurückkehren

    Manche Geschichten beginnen mit einem Paukenschlag – diese endet mit einem leisen Rascheln von Bambusblättern. Nach über einem Jahrzehnt in Frankreich kehren die Panda-Stars des ZooParc de Beauval, Huan Huan und Yuan Zi, im November 2025 nach China zurück. Der Grund ist eine chronische Erkrankung. Ein Abschied aus Fürsorge Die Diagnose kam leise, fast unbemerkt: Huan Huan, die mittlerweile 17-jährige Panda-Dame, leidet an einer chronischen Nierenschwäche. Eine Erkrankung, die bei alternden Pandas durchaus keine Seltenheit ist – aber dennoch ernst genommen werden muss. Noch frisst sie gut, bewegt sich normal, wirkt, als sei alles beim Alten. Doch der Schein trügt. Die Pfleger:innen und Tierärzt:innen in Beauval haben sich entschieden, nicht auf den Moment zu warten, an dem es kritisch wird. Sie handeln vorher. Und das heißt: Rückreise. Rund eineinhalb Jahre früher als geplant – ursprünglich war der Aufenthalt bis Januar 2027 vorgesehen – fliegen Huan Huan und ihr Partner Yuan Zi zurück …

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  • An den Stränden der Bretagne werden tote Rinder angespült

    An den Stränden der Bretagne werden tote Rinder angespült

    In den letzten Monaten wurden mehrere tote Rinder an den Stränden der Region Finistère aufgefunden. Bisher wurde keine Ursache dafür gefunden, ein Journalist hat das Phänomen untersucht und einige Schiffe als Verdächtige ausgemacht.

    Im November und Dezember des vergangenen Jahres wurden an den Stränden der Bretagne in Trégoat, Crozon und Trégunc, alle im Finistère gelegen, mehrere Rinderkadaver gefunden, wie der Sender Ouest France berichtet. Jedes Mal waren die Kennzeichnungen der Tiere entfernt worden und die Körper der Rinder hatten viel Zeit im Wasser verbracht, was auf absichtliche Taten schließen ließ.

    Nach Angaben von Umwelt- und Tierschutzorganisationen wurden diese Kühe und Bullen vermutlich von der Besatzung von Transportschiffen ins Meer geworfen. „Sie sind die gestrandete und traurige Seite dessen, was der Seetransport von lebenden Tieren darstellt“, sagte Johanne Mielcarek, Sprecherin von L214, im Dezember 2023 gegenüber dem Sender France 3 Bretagne.

    Ein ausländischer Journalist ermittelt
    Die Entdeckungen der Tierkadaver ließen den niederländischen Journalisten Jan Daalder aufhorchen. Er führte Nachforschungen durch, die auf der Plattform Follow the Money veröffentlicht wurden, berichtet der Sender Ouest France. Der investigative Journalist konzentrierte sich bei seinen Ermittlungen auf zwei Schiffe, die Sarah M und die Ganado Express, die zu dieser Zeit von Irland aus in den Nahen Osten aufgebrochen waren.

    „Auf der Sarah M und der Ganado Express, die nach Libyen und Israel fuhren, starben vier bzw. fünf Bullen“, schreibt jan Daalder. Tatsachen, die in das Logbuch eingetragen werden, da der Kapitän die Anzahl der Tiere, die während der Überfahrt sterben, registrieren muss. Jan Daalder wies jedoch auf ein Problem hin, das insbesondere das Schiff Sarah M betraf: „Der Kapitän stellte bei seiner Ankunft in Libyen fest, dass sich 2.064 Stiere an Bord befanden. Der irische Inspektionsbericht hingegen erwähnte am Tag der Abreise 2.085 Tiere. Somit sind 21 Stiere irgendwo zwischen Irland und Libyen verschwunden. Der Kapitän erwähnt im Logbuch jedoch nur fünf Todesfälle“.

    Der Journalist weist auch auf einen Regelverstoß bei der Navigation der Sarah M hin: „Beim Verlassen Irlands hat ihr Kapitän gegen die Regeln verstoßen, da es ihm nicht erlaubt ist, unter den damals herrschenden Bedingungen – Windstärke acht – zu navigieren. Beide Schiffe haben gegen alle möglichen Regeln verstoßen. Aber es ist immer noch nicht klar, wer für die Strandungen in der Bretagne verantwortlich ist“, schloss er. Das Rätsel bleibt also, zumindest teilweise, bestehen.

  • Covid bei Kühen: Neue Krankheit versetzt Landwirte in Südwestfrankreich in Angst und Schrecken

    Covid bei Kühen: Neue Krankheit versetzt Landwirte in Südwestfrankreich in Angst und Schrecken

    Seit Anfang Oktober grassiert in Okzitanien die epizootische hämorrhagische Krankheit (EHD), auch COVID der Kuh genannt. Die Krankheit erschreckt die Viehzüchter und zwingt die Behörden zur Einrichtung von Sicherheitsbereichen, für den Menschen ist sie jedoch nicht gefährlich. Kühe mit Gewichtsverlust, Fieber und laufender Nase werden in ganz Frankreich immer häufiger beobachtet. Am vergangenen Freitag, dem 20. Oktober, war es das Departement Hérault, das von der Präfektur zu einer Sperrzone erklärt wurde. Insgesamt acht Gebiete in Frankreich sind von der seit Anfang Oktober grassierenden epizootischen hämorrhagischen Krankheit (EHD), auch „COVID der Kuh“ genannt, betroffen. Besonders viele Ausbrüche wurden im Südwesten Frankreichs gezählt, insbesondere in den Pyrenäen-Atlantik, den Haut-Pyrénéens, der Ariège und der Haute-Garonne. Die Krankheit breitet sich auch nach Norden aus, so dass nun auch Departements wie Gers und Tarn betroffen sind. Zur Zeit bestehen die vom Landwirtschaftsmi…

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  • Aveyron. Ein Lastwagen kippt in Flagnac um: 106 Schweine auf der Straße

    Aveyron. Ein Lastwagen kippt in Flagnac um: 106 Schweine auf der Straße

    Ein Lastwagen verunglückte am Montagmorgen in einer Kurve in der Nähe von Flagnac (Aveyron). Ein Teil seiner Ladung rannte über die Straße und frass am Straßenrand. Einige der 106 Schweine starben oder mussten eingeschläfert werden. Die Fahrerin wurde nicht verletzt. Es war gegen 8.30 Uhr am Montagmorgen, als ein Lastwagen mit Tieren, die gerade bei einem Züchter aufgeladen worden waren, in einer Kurve in der Gemeinde Flagnac umkippte. Der Lastwagen war auf dem Weg zum Schlachthof in Rodez, doch das Schwanken der Schweine in einer engen Kurve brachte ihn offenbar zum Umkippen. Es wurde eine Begutachtung des Fahrzeugs angeordnet, um die genaue Unfallursache zu ermitteln. Die Fahrerin wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus in Decazeville gebracht. Einige der 106 Schweine, die sie transportierte, landeten auf der Straße, während andere im Lastwagen eingeschlossen waren. Die Polizei von der Polizeistation Decazeville war schnell vor Ort und errichtete zusammen mit der Feuerwehr mit Hilfe von Metallbarrieren eine Art improvisierten Schweinestall. Die lebenden Tiere wurden in einen anderen Viehtransporter geladen. Ein eigens hinzugezogener Tierarzt hinzugezogen schläferte verletzte Tiere ein. Insgesamt starben bei dem Unfall 19 Schweine.