Schlagwort: Thailand

  • Frankreich will palästinensischen Staat anerkennen – und andere World-News

    Frankreich will palästinensischen Staat anerkennen – und andere World-News

    Präsident Emmanuel Macron kündigte gestern an, dass Frankreich einen palästinensischen Staat anerkennen werde – und wäre damit das erste Mitglied der G7-Staaten, das diesen Schritt geht.

    In einer überraschenden Mitteilung auf X erklärte Macron, dass er die formelle Ankündigung im September bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York machen werde. Der Schritt dürfte Präsident Trump verärgern, der seinerseits versucht, den Krieg im Gazastreifen zu beenden. Zwar erkennen die meisten Staaten weltweit einen palästinensischen Staat an, doch die USA und viele ihrer engsten Verbündeten tun dies bislang nicht.

    „Das Dringendste ist heute, dass der Krieg in Gaza aufhört und der Zivilbevölkerung geholfen wird“, sagte Macron.

    Nach 21 Monaten verheerenden Krieges ist die Versorgungslage in Gaza katastrophal – insbesondere für die Schwächsten: Kinder, ältere Menschen und Kranke. Das Welternährungsprogramm erklärte in dieser Woche, dass ein Drittel der Bevölkerung Gazas „mehrere Tage hintereinander nichts esse“.

    Die Krankenhäuser im Gazastreifen sind mit der Versorgung der durch israelische Luftangriffe und – zuletzt – durch gezielte Schüsse auf Menschenansammlungen bei Hilfskonvois verletzten Zivilisten überfordert. Inzwischen, so berichten Ärzte, sterben viele Menschen an Hunger – die Zahl der Todesfälle durch Mangelernährung sei in den letzten Tagen stark gestiegen.


    Thailand und Kambodscha liefern sich Gefechte an der Grenze

    Nach Angaben thailändischer Behörden kamen gestern mindestens elf Zivilisten und ein Soldat bei einem Schusswechsel an der umstrittenen Grenze zu Kambodscha ums Leben. Es handelt sich um die schwersten Kampfhandlungen zwischen beiden Ländern seit über einem Jahrzehnt.

    Beide Seiten werfen sich gegenseitig vor, das Feuer eröffnet zu haben. Das thailändische Militär erklärte, Kambodscha habe Raketen in zivile Gebiete von vier thailändischen Provinzen abgefeuert. Daraufhin habe Thailand die Evakuierung von Grenzregionen angeordnet und F-16-Kampfjets zur Bekämpfung kambodschanischer Ziele entsandt. Kambodschanische Vertreter hingegen erklärten, thailändische Soldaten hätten zuerst geschossen – in Prasat Ta Muen Thom, einem Tempel, den beide Länder für sich beanspruchen.

    Die Spannungen zwischen den beiden Nachbarn hatten bereits Ende Mai zugenommen, nachdem ein kambodschanischer Soldat bei einem Grenzzwischenfall ums Leben gekommen war. Am Mittwoch eskalierte der Streit weiter, als ein thailändischer Soldat durch eine Landmine ein Bein verlor.

    Umstrittenes Gebiet: Die Grenzregion um Surin – eine Provinz im Nordosten Thailands – ist seit Jahren umkämpft. Surin ist bekannt für Ruinen aus der Zeit des Khmer-Reichs, das zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert seine Blütezeit erlebte.


    Warum China gegenüber SpaceX zurückfällt

    2025 sollte eigentlich das Jahr sein, in dem China zu SpaceX aufschließt – doch die Realität bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Chinas zwei Satellitennetzwerke haben bislang etwa 120 Satelliten ins All gebracht, das sind weniger als 1 Prozent des ursprünglich geplanten Umfangs. Im Vergleich dazu hat Elon Musks Unternehmen SpaceX mit Starlink rund 8.000 Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn befördert.


    Weitere wichtige Meldungen

    Europa: Die EU-Führung hofft auf ein Handelsabkommen mit den USA mit einem Zollsatz von 15 Prozent, machte aber klar, dass sie im Falle eines Scheiterns Gegenmaßnahmen ergreifen wird.
    Medien: Die US-Regulierungsbehörde FCC erlaubt die Fusion von Paramount mit dem Filmstudio Skydance – das letzte Hindernis für den Deal ist damit aus dem Weg geräumt.
    Epstein: Die US-Behörden haben Ghislaine Maxwell befragt, langjährige Vertraute von Jeffrey Epstein, die eine 20-jährige Haftstrafe wegen Menschenhandels verbüßt.
    Syrien: Saudi-Arabien kündigte Investitionen in Syrien in Höhe von 6,4 Milliarden Dollar an – darunter knapp 3 Milliarden für Infrastrukturprojekte und rund 1 Milliarde für den Telekommunikationssektor.
    Russland: Ein Passagierflugzeug stürzte in einer abgelegenen Region im russischen Fernen Osten ab. Alle 49 Insassen kamen ums Leben.
    Bangladesch: Zahlreiche Kinder sind in den Tagen nach dem Absturz eines Flugzeugs in eine Schule in Dhaka an schweren Brandverletzungen gestorben.
    China: Eine Grenzstadt hält mit ihren Lieferketten entscheidende Teile der russischen Wirtschaft am Laufen.
    Bildung: Die Columbia University und die University of Pennsylvania haben Vereinbarungen mit der Trump-Regierung geschlossen. Weitere Hochschulen könnten folgen.
    USA: Ex-Präsident Joe Biden schreibt Memoiren über seine Amtszeit im Weißen Haus. Der Verlag bezahlte dafür 10 Millionen Dollar.

    Autor: P. Tiko

  • Tod und Trümmer in Südostasien – Rotes Kreuz ruft zu millionenschwerer Spendenhilfe auf

    Tod und Trümmer in Südostasien – Rotes Kreuz ruft zu millionenschwerer Spendenhilfe auf

    Die Erde bebte – und riss Tausende mit sich. Zwei Tage nach dem verheerenden Erdbeben, das Myanmar (ehemals Birma) und Teile Thailands erschütterte, steht das wahre Ausmaß der Katastrophe erst am Anfang. Über 1.700 Tote allein in Myanmar, 17 weitere in Thailand – dazu Hunderte Vermisste, Tausende Verletzte und eine Infrastruktur, die teils nahezu vollständig zerstört ist.

    Mit bewegenden Worten und drastischen Zahlen wendet sich die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) nun an die Weltgemeinschaft. Am Sonntag, dem 30. März, hat die Organisation einen dringlichen Spendenaufruf gestartet: 100 Millionen Schweizer Franken – umgerechnet rund 105 Millionen Euro – sollen zusammenkommen, um rund 100.000 Menschen in den betroffenen Gebieten zu helfen.

    Der Erdstoß, der alles veränderte

    Das Epizentrum des Bebens lag in der Nähe von Mandalay, der zweitgrößten Stadt Myanmars. Am Freitagmorgen, mitten im Alltag, erschütterte ein Beben der Stärke 7,7 die Region. Gebäude stürzten ein wie Kartenhäuser, Brücken barsten, Straßen klafften auf – und zwischendrin: Menschen, die keine Chance hatten.

    Besonders schwer getroffen: eine im Bau befindliche Hochhausanlage in Bangkok, die bei ihrem Einsturz mindestens 83 Menschen unter sich begrub. Noch immer werden sie vermisst. Insgesamt forderte das Erdbeben in der thailändischen Hauptstadt 17 Todesopfer, mehr als 30 Menschen wurden verletzt.

    Und es hört nicht auf.

    Am Sonntagmorgen bebte der Boden erneut. Mandalay wurde um 7:30 Uhr Ortszeit von einem ersten, später um 14:30 Uhr von einem zweiten Nachbeben erschüttert – diesmal mit einer Stärke von 5,1. Für viele bedeutet das: neue Angst, neue Schäden, neuer Schmerz.

    Medizinische Not – überall

    Die Bilder aus Myanmar gleichen einem Albtraum: Provisorische Krankenlager, verstaubte Operationszelte, Ärzte am Limit. Die UN warnt vor einer massiven Versorgungslücke. Es fehlt an Trauma-Kits, Blutkonserven, Anästhetika – ja, selbst an simplen Schmerzmitteln. Krankenhäuser sind überfüllt, viele beschädigt oder gar eingestürzt. Manche Mediziner operieren auf Feldbetten, ohne Strom, ohne Wasser.

    Wie will man in einem solchen Umfeld retten?

    Die Welt beginnt, sich zu bewegen. Indien hat ein erstes Flugzeug mit Notgütern nach Rangun geschickt. China entsandte 82 Rettungskräfte. Die WHO stellte knapp drei Tonnen medizinisches Material bereit. All das ist ein Anfang – aber angesichts des Leids nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Ein Aufruf – und eine Hoffnung

    Inmitten all dessen wendet sich das Rote Kreuz an die internationale Gemeinschaft. Die angestrebten 105 Millionen Euro sollen nicht nur kurzfristig helfen – es geht um Wiederaufbau, um langfristige medizinische Versorgung, um Obdach für Familien, die plötzlich vor dem Nichts stehen.

    Die Organisation spricht von 20.000 Haushalten, die direkt unterstützt werden müssen. Das Ziel: sauberes Wasser, Zelte, Medikamente, psychologische Betreuung. Das, was Menschen in so einer Stunde dringend brauchen.

    Doch wird die Hilfe rechtzeitig kommen?

    Die bürokratischen Hürden sind hoch, die Wege in die abgelegenen Regionen Myanmars gefährlich und durch zerstörte Straßen kaum passierbar. Kommunikationsnetze liegen lahm. Und nicht zuletzt: Die politische Lage in Myanmar – mit der regierenden Militärjunta – erschwert den Zugang für internationale Helfer.

    Die Zeit drängt

    Was jetzt zählt, ist Schnelligkeit. Und Solidarität. Wenn Hunderttausende auf Hilfe warten, kann jede Verzögerung tödlich sein. Die dramatischen Aufnahmen, die über soziale Medien um die Welt gehen, erzählen nicht nur von Zerstörung, sondern auch von unfassbarer menschlicher Not.

    „Wir müssen handeln – jetzt“, mahnt ein Sprecher der IFRC. Und meint damit nicht nur Regierungen, sondern insbesondere auch die Zivilgesellschaft.

    Denn oft beginnt Hilfe genau dort, wo Mitgefühl in Aktion übergeht.

    Von C. Hatty

  • Tausende Tote nach schwerem Erdbeben in Myanmar

    Tausende Tote nach schwerem Erdbeben in Myanmar

    Ein Beben der Stärke 7,7 hat Myanmar erschüttert – mit verheerenden Folgen. Über 1.600 Menschen starben, Tausende wurden verletzt. Und es werden täglich mehr Opfer unter den Trümmern geborgener Gebäude entdeckt.

    Die Katastrophe traf das Land mitten am Tag. Besonders stark betroffen sind Mandalay und die Hauptstadt Naypyidaw. Ganze Stadtviertel liegen in Schutt und Asche. Brücken stürzten ein, Straßen wurden aufgerissen, ein Staudamm brach. Selbst das Kontrollzentrum des Flughafens Naypyidaw kippte wie ein Dominostein um – der Turm liegt in Trümmern.

    Hilfskräfte kämpfen sich durch ein Trümmermeer. Doch die Rettungsarbeiten sind durch zerstörte Landebahnen, unterbrochene Strom- und Kommunikationsleitungen sowie instabile Gebäude massiv erschwert. Unterstützung aus dem Ausland ist unterwegs, aber vielerorts schlicht nicht einsatzfähig. In einem Land, das sich ohnehin im Ausnahmezustand befindet, sind schnelle Hilfseinsätze fast unmöglich.

    Myanmar wird nicht nur von der Natur erschüttert – auch politisch herrscht Chaos. Seit dem Militärputsch 2021 tobt ein brutaler Bürgerkrieg. Große Teile des Landes sind von bewaffneten Gruppen kontrolliert, in vielen Regionen herrscht Gesetzlosigkeit. Ganze Dörfer wurden bereits durch Angriffe zerstört – das Erdbeben trifft nun eine Bevölkerung, die ohnehin kaum noch etwas besitzt.

    Mitten in der Tragödie gehen die Kämpfe weiter. Nur wenige Minuten nach dem Beben gab es Luftangriffe in den Staaten Kayin und Shan. Viele fragen sich: Wie kann eine Regierung inmitten solcher Zerstörung weiterhin Bomben abwerfen?

    In Naypyidaw blieben viele Stadtteile am Samstag ohne Strom, Internet und Telefon. Besonders hart traf es Wohnkomplexe für Staatsangestellte – doch diese Bereiche wurden von der Armee abgesperrt. Zugang verboten. Warum wohl?

    Und auch in Thailand bebte die Erde. In Bangkok stürzte ein Hochhaus ein, das noch im Bau war. Neun Tote, viele Vermisste, darunter auch Arbeiter aus Myanmar. Angehörige stehen fassungslos und betend am Rand der Absperrungen, in der Hoffnung, ihre Liebsten lebend wiederzusehen. „Wo sollen sie sein? In welcher Ecke? Ich hoffe einfach, dass sie noch leben“, sagt eine Frau unter Tränen.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber die Zeit arbeitet gegen die Retter.

    Insgesamt leben über eine Million Menschen in Myanmar in Gebäuden, die kaum Erdbeben standhalten. Das jetzige Beben dürfte für viele zur Todesfalle geworden sein. Ein Experte erklärt: Wenn schwere Erdstöße auf Regionen treffen, in denen Menschen in nicht gesicherten Ziegel- und Holzbauten wohnen, ist die Katastrophe vorprogrammiert.

    Blutkonserven sind inzwischen Mangelware. Besonders in den am stärksten betroffenen Städten rufen Krankenhäuser verzweifelt nach Spendern. Noch dramatischer ist die Lage für die über drei Millionen Binnenflüchtlinge – sie lebten vorher schon in Notunterkünften oder in der Wildnis. Jetzt fehlt ihnen selbst das Notwendigste.

    Und während viele Länder mit Hilfslieferungen und Teams helfen, bleibt der Zugang zu den Krisenregionen schwierig. Mehr als 20 Millionen Menschen benötigen laut humanitären Organisationen aktuell Hilfe. Doch wie soll man helfen, wenn ganze Gebiete unzugänglich sind – oder zu gefährlich?

    Die Bilder der Zerstörung sprechen eine deutliche Sprache: eingestürzte Schulen, zerstörte Tempel, Krankenhäuser in Trümmern. Viele Menschen haben alles verloren. Und trotzdem zeigen sie Mut, helfen einander, teilen das wenige, das geblieben ist. Eine Bäuerin sagte, sie habe mit bloßen Händen nach Überlebenden gegraben – und tatsächlich jemanden gefunden.

    Und dann ist da noch die Angst vor weiteren Nachbeben. Mehrere kleinere Erschütterungen gab es bereits – darunter eines mit der Stärke 6,4. Kein Wunder also, dass viele Menschen die Nacht draußen verbringen, aus Angst, ihre Häuser könnten endgültig zusammenbrechen.

    Wie geht es weiter? Diese Frage stellt sich nun ein ganzes Land. Inmitten eines Kriegs, ohne stabile Regierung, mit zerstörter Infrastruktur und Millionen Bedürftigen – wie soll Myanmar aus dieser Katastrophe herausfinden?

    Die kommenden Tage und Wochen werden entscheidend sein. Doch schon jetzt steht fest: Dieses Beben wird Myanmar für immer verändern.

    Catherine H.

  • Verheerendes Erdbeben in Südostasien: Über 1.000 Tote und mehr als 2.300 Verletzte in Myanmar

    Verheerendes Erdbeben in Südostasien: Über 1.000 Tote und mehr als 2.300 Verletzte in Myanmar

    Ein Erdstoß, der alles veränderte – binnen Sekunden hat ein Beben der Stärke 7,7 am Freitag weite Teile Myanmars erschüttert und eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Besonders schlimm traf es die Region um Mandalay. Die traurige Bilanz: Über 1.000 Todesopfer, mehr als 2.300 Verletzte und ein erschüttertes Land, das jetzt buchstäblich in Trümmern liegt.

    Die genaue Zahl der Opfer ist kaum zu schätzen, nicht zuletzt, weil viele Gebiete noch immer von der Außenwelt abgeschnitten sind. Telefonleitungen sind zerstört, Straßen unpassierbar – viele Orte bleiben vorerst unerreichbar. Doch was man weiß, reicht aus, um das Ausmaß der Katastrophe zu erahnen.

    Rettung in der Hoffnungslosigkeit

    Seit dem Beben kämpfen Helfer gegen die Zeit. Inmitten von eingestürzten Häusern, umgestürzten Strommasten und klaffenden Rissen im Asphalt suchen sie unermüdlich nach Überlebenden. Der Lärm der Rettungsgeräte mischt sich mit Rufen und Hilfeschreien – eine Szene, die unter die Haut geht.

    In der Hauptstadt Rangun sind erste Hilfsgüter eingetroffen. Ein Flugzeug aus Indien brachte Decken, Nahrung, Hygieneartikel – Dinge, die jetzt über Leben und Tod entscheiden können. Auch China schickt Hilfe: 82 Rettungskräfte wurden entsandt. Weitere Unterstützung kam von der EU, Frankreich, den USA und Indonesien. Die WHO hat ihr Notfallmanagement aktiviert.

    Bangkok – eine Stadt im Ausnahmezustand

    Während Myanmar um seine Menschen ringt, traf das Beben auch das Nachbarland Thailand. In Bangkok stürzte ein im Bau befindliches Hochhaus mit 30 Stockwerken in sich zusammen. Eine apokalyptische Szene – Stahlträger wie Mikadostäbe geknickt, Betonplatten wie Spielkarten übereinander gestapelt.

    Mindestens zehn Menschen kamen dort ums Leben, zahlreiche Bauarbeiter wurden verschüttet. Die Suche nach Überlebenden läuft rund um die Uhr. Der Gouverneur von Bangkok warnte bereits, dass auch hier die traurige Zahl steigen dürfte.

    Ein Beben, das Grenzen sprengt

    Die Erdstöße waren nicht nur lokal spürbar – selbst in der chinesischen Provinz Yunnan wackelten die Wände. Die chinesische Erdbebenbehörde registrierte eine Erschütterung mit der Stärke 7,9. Auch wenn es sich um dieselbe seismische Aktivität handelt, schwanken die Messwerte je nach Region und Instrument.

    Ist das erst der Anfang? Das fragen sich viele. Denn kurz nach dem Hauptbeben gab es bereits Nachbeben – das stärkste mit einer Magnitude von 6,7. Ein gefährliches Spiel der Natur, das die Angst weiter schürt.

    Ein Land ruft um Hilfe

    Myanmars Militärregierung steht international stark in der Kritik – doch jetzt, im Angesicht der Katastrophe, ist die Politik Nebensache. General Min Aung Hlaing bat um weltweite Unterstützung. „Jedes Land, jede Organisation“ solle helfen, hieß es offiziell.

    Und tatsächlich: Die internationale Gemeinschaft scheint gewillt, ihre Differenzen vorübergehend beiseitezulegen. Menschlichkeit vor Machtpolitik – eine wohltuende Ausnahme im geopolitischen Alltagschaos.

    Ein Schicksal, das verbindet

    Erdbeben kennen keine Grenzen, keine Religion, keine Politik. Sie treffen jeden. Vielleicht ist es genau das, was in diesen Tagen zählt – die Erinnerung daran, dass wir letztlich alle verletzlich sind.

    Ein Rettungssanitäter aus Mandalay erzählte Reportern, wie er ein kleines Mädchen aus den Trümmern zog. Sie hatte sich an eine Holzplanke geklammert, ihr Blick starr, ihr Körper zitternd. „Ich dachte, sie sei tot“, sagte er. Doch dann bewegte sie sich. Und weinte.

    Was bedeutet die Katastrophe für die Region, in der politische Konflikte, Armut und Instabilität ohnehin Alltag sind? Wird das Beben als neue Zäsur in die Geschichte eingehen – oder einfach nur als weiteres Kapitel in einer langen Reihe von Tragödien?

    Vielleicht liegt darin auch ein Hoffnungsschimmer. Denn Katastrophen zeigen nicht nur, wie viel zerstört werden kann – sondern auch, wie viel Solidarität in uns steckt.

    Von Catherine H.

  • Erschütterung in Südostasien: Myanmar bittet nach schwerem Beben um internationale Hilfe

    Erschütterung in Südostasien: Myanmar bittet nach schwerem Beben um internationale Hilfe

    Ein schweres Erdbeben hat Myanmar und Teile Südostasiens erschüttert – mit dramatischen Folgen. Die Militärregierung ruft angesichts der Zerstörung nach internationaler Unterstützung. Und das kommt äußerst selten vor.

    Das Beben traf das Land am Freitag mit voller Wucht – genauer gesagt am 28. März, mitten am Tag. Mit einer Stärke von 7,7 auf der Richterskala und einem Epizentrum nahe der Stadt Sagaing im Nordwesten des Myanmars blieb kaum ein Ort verschont. Die Erdstöße waren so kräftig, dass sie noch in Thailand, Indien und sogar im Süden Chinas spürbar waren. Und das ist beileibe kein alltägliches Ereignis.

    In Myanmar herrscht Ausnahmezustand in gleich sechs Regionen. Straßen sind aufgebrochen, Gebäude beschädigt, Decken eingestürzt. Vor allem in der Hauptstadt Naypyidaw sind viele verletzt worden – in einem der größten Krankenhäuser der Stadt herrscht Chaos. Der Junta-Chef Min Aung Hlaing besuchte das Krankenhaus persönlich, um sich ein Bild der Lage zu machen. Ungewöhnlich für ein Regime, das sonst wenig Einblick in sein Handeln gibt.

    Gravierend ist die Lage auch im Nachbarland Thailand: In Bangkok stürzte ein im Bau befindliches 30-stöckiges Hochhaus ein. Drei Menschen kamen ums Leben, 81 weitere werden unter den Trümmern vermutet. Die Suche nach Überlebenden läuft auf Hochtouren. Premierministerin Paetongtarn Shinawatra hat für die thailändische Hauptstadt den Notstand ausgerufen. Ein klares Zeichen dafür, wie ernst die Situation ist.

    Und China? Auch dort war das Beben zu spüren, insbesondere in der südwestlichen Provinz Yunnan. Die dortige Erdbebenbehörde meldete sogar eine Erschütterung von 7,9 – ein kleiner Unterschied mit großer Wirkung, wenn man bedenkt, wie empfindlich moderne Städte auf solche Naturgewalten reagieren.

    Bemerkenswert ist die Reaktion der internationalen Gemeinschaft. Indien hat sofort Hilfe angeboten. Premierminister Narendra Modi erklärte via X (früher Twitter), dass sein Land bereitstehe, Myanmar und Thailand mit „jeglicher Unterstützung“ zu versorgen. „Ich bete für die Sicherheit und Gesundheit aller Betroffenen“, schrieb er – eine Geste, die zeigt, dass in Zeiten der Krise selbst diplomatische Distanzen überbrückt werden.

    Für Myanmar ist der Hilferuf ins Ausland ein seltener Schritt. Seit dem Militärputsch 2021 hat sich das Land zunehmend isoliert. Dass nun öffentlich um internationale Hilfe gebeten wird, spricht Bände über das Ausmaß der Katastrophe. Hat die Natur vielleicht etwas geschafft, was Politik und Diplomatie bisher nicht erreicht haben?

    Die Menschen vor Ort kämpfen nun mit den direkten Folgen. Viele haben ihr Zuhause verloren, medizinische Hilfe ist knapp, und das Kommunikationsnetz ist gestört. In sozialen Netzwerken kursieren Videos von einstürzenden Decken, panischen Menschen auf offenen Straßen und endlosen Schlangen vor Notunterkünften.

    Noch ist unklar, wie viele Opfer das Erdbeben insgesamt gefordert hat. Die Zahlen steigen stündlich. Die Rettungskräfte arbeiten unter Hochdruck – oft mit bloßen Händen – um Verschüttete zu finden. Es fehlt an Geräten, es fehlt an Personal, es fehlt an allem.

    Was bleibt, ist die Hoffnung. Die Hoffnung, dass internationale Hilfe schnell kommt und koordiniert ankommt. Die Hoffnung, dass das politische System nicht erneut zum Bremsklotz wird. Und die Hoffnung, dass aus dieser Tragödie vielleicht doch so etwas wie ein gemeinsamer Moment der Menschlichkeit erwächst.

    Denn wenn der Boden unter den Füßen bebt, sind plötzlich alle gleich – egal ob General, Premierministerin oder einfacher Bürger.

    Von C. Hatty

  • Erdbeben der Stärke 7,7 erschüttert Südostasien: Panik, Zerstörung und offene Fragen

    Erdbeben der Stärke 7,7 erschüttert Südostasien: Panik, Zerstörung und offene Fragen

    Am 28. März 2025 bebte die Erde – gewaltig. Ein Erdbeben der Magnitude 7,7 traf den Südosten Myanmars mit voller Wucht. Das Epizentrum lag nur rund 16 Kilometer nordwestlich der Stadt Sagaing, in gerade einmal zehn Kilometern Tiefe. Diese Kombination – starke Magnitude und geringe Tiefe – lässt erahnen, warum die Erschütterungen so weitreichende Folgen hatten. Und das nicht nur lokal. Das Beben war in mehreren Ländern spürbar, selbst in Megametropolen wie Bangkok.

    Was passiert mit einer Stadt, wenn die Erde plötzlich unter den Füßen tanzt?

    In Thailands Hauptstadt – ein brodelnder Moloch mit über 17 Millionen Menschen – brach Chaos aus. Die Erschütterungen hielten Minuten an. Menschen flüchteten panisch aus Büros, Hotels und Hochhäusern. Vor allem im belebten Geschäftsviertel Silom strömten die Menschen auf die Straßen. Evakuierungen, Schock, Unsicherheit – manch einer dachte wohl an das Schlimmste.

    Obwohl es in Bangkok selbst bislang keine Berichte über ernsthafte Schäden oder Verletzte gibt, war das Beben deutlich zu spüren. Gebäude schwankten, Wasser schwappte aus Pools, die Infrastruktur stand auf dem Prüfstand. Für viele war es ein unheimlicher, fast surrealer Moment – als ob die Stadt für einen kurzen Moment stillstand.

    In Chatuchak bei Bangkok allerdings stürzte ein im Bau befindliches Hochhaus komplett ein und begrub etwa 45 Arbeiter unter sich:

    Nicht glimpflich verlief es offenbar auch in Myanmar selbst. Erste Berichte sprechen von eingestürzten Gebäuden, besonders in Mandalay. Trümmer blockieren Straßen, Menschen suchen Zuflucht im Freien, Rettungsteams sind pausenlos im Einsatz. Ein Augenzeuge schilderte, wie ein fünfstöckiges Gebäude direkt vor seinen Augen in sich zusammenfiel – ein Bild, das sich tief einprägt.

    Angaben über Verletzte oder gar Todesopfer sind noch nicht bestätigt. Aber eins ist klar: Die Lage ist angespannt, die Informationslage unübersichtlich. In solchen Momenten zählt jede Minute.

    Auch in anderen Teilen Südostasiens war das Beben deutlich spürbar – bis nach China und Indien reichten die seismischen Wellen. In Thailand reagierte die Regierung prompt. Premierminister Paetongtarn Shinawatra rief eine Dringlichkeitssitzung ein. Ziel: Eine schnelle Bewertung der Lage und ein abgestimmtes Krisenmanagement.

    Diese rasche Reaktion zeigt, wie wichtig koordinierte Maßnahmen im Katastrophenfall sind. Denn Naturgewalten kennen keine Grenzen.

    Erdbeben in Südostasien sind kein neues Phänomen. Die Region liegt auf einem Geflecht aktiver tektonischer Platten – der sogenannten Sunda-Platte, die an mehrere andere stößt. An diesen Bruchzonen bauen sich Spannungen auf, die sich irgendwann entladen müssen. Und das passiert leider nicht selten heftig.

    Wer erinnert sich nicht an das verheerende Beben von 2004 vor der Küste Sumatras? Damals löste das Erdbeben einen Tsunami aus, der Hunderttausende das Leben kostete – eine der schlimmsten Naturkatastrophen unserer Zeit.

    Diese historischen Ereignisse werfen eine unangenehme, aber drängende Frage auf: Wie gut sind wir heute auf solche Katastrophen vorbereitet?

    In vielen Ländern fehlen noch immer umfassende Frühwarnsysteme. Besonders in ländlichen Gebieten – dort, wo Infrastruktur und Ressourcen schwach sind – bleiben oft nur wenige Minuten zur Flucht. Und wenn die Information zu spät kommt oder nicht ankommt, kann das fatale Folgen haben.

    Dabei gibt es längst Technologien, die helfen könnten. Sensorennetzwerke, Satellitenüberwachung, seismische Frühwarnsysteme – wenn richtig eingesetzt, könnten sie viele Leben retten. Aber das allein reicht nicht.

    Katastrophenschutz ist mehr als Technik. Es geht auch um Bildung, um soziale Gerechtigkeit, um die Stärkung der Schwächsten.

    Denn wer lebt in den gefährdeten Gebieten? Wer wohnt in instabilen Gebäuden? Wer kann sich ein sicheres Zuhause leisten – und wer nicht?

    Gerade in Myanmar trifft es oft die Armen am härtesten. Ihre Häuser sind nicht erdbebensicher, sie haben keinen Zugang zu Notfallplänen oder Schutzräumen. Eine gerechte Katastrophenvorsorge muss auch diesen Menschen helfen – sonst bleibt sie ein leeres Versprechen.

    Die Ereignisse vom 28. März zeigen brutal deutlich, wie verwundbar ganze Gesellschaften sein können. Aber sie zeigen auch, was möglich ist, wenn Staaten schnell und entschlossen handeln.

    In Bangkok verlief alles relativ glimpflich – dank moderner Bauweise, schneller Kommunikation und geübter Notfallpläne. Warum sollte das nicht auch anderswo klappen?

    Zugegeben, manchmal fällt es schwer, nicht frustriert zu sein. Die Daten liegen auf dem Tisch, die Gefahren sind bekannt, die Lösungen wären da. Und doch fehlt oft der politische Wille, sie konsequent umzusetzen.

    Aber man darf die Hoffnung nicht aufgeben. Denn jedes funktionierende Frühwarnsystem, jedes Kind, das in der Schule über Erdbeben unterrichtet wird, jeder Politiker, der Katastrophenvorsorge ernst nimmt – das alles sind Bausteine für eine sicherere Zukunft.

    Und vielleicht war dieses Beben ein weiterer Weckruf.

    Ein Signal, das uns sagt: Jetzt handeln, nicht später. Jetzt investieren – in Sicherheit, in Gerechtigkeit, in Zusammenhalt. Denn Naturkatastrophen werden kommen. Die Frage ist nur: Wie gut sind wir vorbereitet?

    Von Andreas M. Brucker

  • Neue Schutzmaßnahmen für unregistrierte Ehepartner von US-Bürgern und andere World-News

    Neue Schutzmaßnahmen für unregistrierte Ehepartner von US-Bürgern und andere World-News

    Präsident Joe Biden hat gestern weitreichende neue rechtliche Schutzmaßnahmen für unregistrierte Einwanderer angekündigt, die seit Jahren in den USA leben und mit Amerikanern verheiratet sind. Diese Maßnahme zählt zu den umfassendsten präsidialen Aktionen zum Schutz von Einwanderern seit über einem Jahrzehnt.

    Schutz vor Abschiebung und Arbeitserlaubnis

    Unter der neuen Richtlinie sollen etwa 500.000 Menschen vor Abschiebung geschützt, mit Arbeitserlaubnissen ausgestattet und auf einen Weg zur Staatsbürgerschaft gebracht werden. Diese Vorteile erstrecken sich auch auf rund 50.000 Kinder von unregistrierten Ehepartnern, die zu Stiefkindern amerikanischer Staatsbürger wurden. Regierungsbeamte der Biden-Administration erklärten, dass sie erwarten, dass das Programm etwa Ende des Sommers beginnen werde.

    „Diese Paare haben Familien großgezogen, ihre Kinder in die Kirche und zur Schule geschickt, Steuern gezahlt und zu unserem Land beigetragen“, sagte Biden im Weißen Haus. „Sie leben die ganze Zeit in den USA in Angst und Ungewissheit. Das können wir ändern.“

    Reaktionen und Kritik

    Unmittelbar nach der Ankündigung beschuldigten Verbündete von Donald Trump Präsident Biden, in der Migrationsfrage Schwäche zu zeigen. Der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses Mike Johnson sagte, der Präsident gewähre „Amnestie für Hunderttausende illegaler Ausländer“.

    Initiative für „Dreamers“

    Biden kündigte zudem eine Maßnahme an, die es vielen der unregistrierten jungen Erwachsenen, die im Rahmen eines temporären Programms in den USA bleiben dürfen, ermöglichen würde, schnell Arbeitsvisa durch Arbeitgeber zu beantragen.

    Kontext der Maßnahmen

    Diese Schritte kommen nur zwei Wochen, nachdem Biden eine große Verschärfung an der US-Mexiko-Grenze verhängte und den Zugang zu Asyl für Menschen, die illegal in die USA eingereist sind, fast vollständig aussetzte. Umfragen zeigen, dass viele Amerikaner eine strengere Einwanderungspolitik wünschen.

    Gleichgeschlechtliche Ehe in Thailand

    Ein weiterer bedeutender Schritt wurde gestern in Thailand gemacht, als die thailändischen Gesetzgeber ein Gesetz zur Ehegleichstellung verabschiedeten. Damit könnte Thailand das erste Land in Südostasien werden, das die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert.

    Das Gesetz kann in Kraft treten, nachdem es von einem Senatsausschuss und dem Verfassungsgericht überprüft wurde und die Zustimmung des Königs erhalten hat – eine Formalität, die voraussichtlich ohne Probleme sein wird.

    Rechte für L.G.B.T.Q.-Paare

    Das Gesetz gewährt L.G.B.T.Q.-Paaren gleiche Rechte bei der Adoption von Kindern, Steuervergünstigungen, Erbschaftsangelegenheiten und der medizinischen Entscheidungsfindung, wenn ihr Partner handlungsunfähig ist.

    USA-Hilfspier in Gaza scheitert

    Die 230 Millionen Dollar teure temporäre Anlegestelle, die das US-Militär gebaut hat, um humanitäre Hilfe nach Gaza zu bringen, hat seine Mission weitgehend verfehlt, so Hilfsorganisationen. Die Hilfsoperationen werden wahrscheinlich Wochen früher als ursprünglich erwartet eingestellt.

    Die Pier sollte nie mehr als eine Notlösung sein, doch sie scheint selbst diese bescheidenen Ziele nicht zu erreichen, wie einige US-Beamte sagten. In dem Monat seit der Installation war die Pier nur etwa 10 Tage in Betrieb. Die restliche Zeit wurde sie nach Beschädigungen durch eine stürmische See repariert, auf- und abgebaut, um weitere Schäden zu vermeiden, oder die Hilfsoperationen wurden aus Sicherheitsgründen pausiert.

    Waffenlieferungen

    Der Plan der Biden-Administration für einen großen Verkauf von F-15-Kampfjets an Israel, eine der größten US-Waffenverkäufe an das Land seit Jahren, wurde genehmigt.

    Weitere Top-Nachrichten

    • Diplomatie: Der russische Präsident Wladimir Putin traf in Nordkorea ein, nachdem er angekündigt hatte, die russischen Beziehungen zu Pjöngjang auf neue Höhen zu bringen.
    • Indien: Der Dalai Lama traf sich mit einer hochrangigen US-Kongressdelegation, darunter die ehemalige Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi. China kritisierte den Besuch umgehend.
    • Kenia: Hunderte Menschen versammelten sich in Nairobi, um gegen ein Gesetz zu protestieren, das Steuern auf eine Reihe von Waren und Dienstleistungen erhöhen würde.
    • Technologie: Nvidia überholte Microsoft und Apple und wurde dank eines generativen A.I.-Booms das wertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt mit einem Wert von über 3,3 Billionen Dollar.
    • Ukraine: Journalisten und Organisationen, die die Pressefreiheit überwachen, berichten von zunehmenden staatlichen Einschränkungen, die über die Notwendigkeiten des Kriegs hinausgehen.
    • China: Schwere Regenfälle trafen den Süden des Landes und forderten mindestens neun Menschenleben.
    • Klima: Obwohl es erst Juni ist, wird in Teilen der USA die ganze Woche über rekordverdächtige Hitze erwartet.
    • Toyota: Der langjährige Leiter des Autoherstellers, Akio Toyoda, wurde trotz Forderungen einiger großer Investoren nach seinem Rücktritt als Vorsitzender wiedergewählt.
    • Unterhaltung: Justin Timberlake wurde in New York verhaftet und wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss angeklagt.

    In diesen Zeiten scheint sich die Welt in ständigem Wandel zu befinden. Bleiben Sie informiert, um keine dieser wichtigen Entwicklungen zu verpassen.

  • Franzose in Paris wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexueller Übergriffe in Südostasien vor Gericht

    Franzose in Paris wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexueller Übergriffe in Südostasien vor Gericht

    Ein mutmaßlicher Sexualstraftäter steht ab dem 3. November in Paris vor Gericht. Er wird verdächtigt, in mehreren Ländern Südostasiens Dutzende Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe auf Teenager begangen zu haben.

    Die Ermittlungen erstreckten sich über fast 30 Jahre und sind so umfangreich, dass der 50-Jährige zunächst nur für einen Teil der in Malaysia begangenen Taten an rund 20 Kindern und Jugendlichen vor Gericht gestellt werden soll.

    Die kriminelle Karriere des heute 55-jährigen Jean-Christophe Quénot endete vor vier Jahren in Bangkok, als thailändische Polizisten ihn mit zwei 14-jährigen Jungen in einem Hotelzimmer erwischten. Es gelingt ihm zunächst zu fliehen, doch als er nach Besançon zurückkehrt, wird er von der französischen Polizei festgenommen.

    In der Zwischenzeit hatte der 50-Jährige sich selbst ein Paket aus Südostasien mit 17 Festplatten mit den Beweisen seiner Taten geschickt: etwa 170.000 Fotos und Videos von sexuellem Missbrauch seit 1991, auf denen er zu sehen ist, aber auch schriftliche, „akribisch genaue“ Berichte über jeden Moment, den er mit den Jungen verbrachte – „für ein Taschengeld“, wie in seinen Berichten schrieb.

    Der Mann zeigt den Ermittlern zufolge „keine echten Schuldgefühle“, obwohl er sich „durchaus bewusst ist, dass er illegal handelt“. Trotz der Bilder behauptet er, dass er sich stets der Zustimmung der Kinder versichert hat, und erklärt, dass ihre Grimassen Grinsen ausdrücken, wie man es unter dem Einfluss von Lust erleben kann. Er beschreibt seine Opfer kühl als Jungen, die „gerne den Pornostar spielen“.