Schlagwort: Terrorismusgefahr

  • Marne: Ein mit zwei Messern bewaffneter Mann vor der Polizeiwache in Reims festgenommen

    Marne: Ein mit zwei Messern bewaffneter Mann vor der Polizeiwache in Reims festgenommen

    Ein Mann, bewaffnet mit zwei Messern, tauchte am Montagmittag auf dem Vorplatz des Polizeireviers in Reims auf und rief „Allah Akbar“. Er wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Am Montagmittag, dem 23. Oktober, wurde ein Mann vor der Polizeiwache in Reims im Departement Marne festgenommen. Er hatte zwei Messer bei sich und rief „Allah Akbar“, wie die Sender Franceinfo und France Bleu Champagne-Ardenne aus übereinstimmenden Quellen erfuhren und eine Meldung von Actu17 bestätigten.

    Laut Franceinfo erschien die Person gegen 13.20 Uhr auf dem Vorplatz des Polizeireviers. Der Mann war mit zwei Messern bewaffnet und schrie „Allah Akbar“. Er wurde von den Ordnungskräften mithilfe eines Elektroschockers immobilisiert, verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen. Es gab keine Verletzten.

    Auf Anfrage von France Bleu Champagne Ardenne erklärte der Staatsanwalt von Reims, François Schneider, dass der festgenommene Mann den Polizeibehörden bereits bekannt sei. Nähere Angaben wurden allerdings nicht gemacht.

  • Frankreich im Alarmzustand: Wie real ist die Terrorgefahr wirklich?

    Frankreich im Alarmzustand: Wie real ist die Terrorgefahr wirklich?

    Nach dem Anschlag auf eine Schule in Arras wurde das Land erneut in den höchsten Alarmzustand für Terrorismusgefahr versetzt. Die Bedrohungslage hat sich nach Angaben des französischen Inlandsgeheimdienstes in den vergangenen Jahren deutlich verkompliziert. Auch zehn Tage nach dem Anschlag in Arras, bei dem der Gymnasiallehrer Dominique Bernard getötet wurde, befürchten die Behörden, dass es erneut zu einer ähnlichen Welle von Anschlägen wie in den Jahren 2015 und 2016 kommen könnte. in Frankreich wurde jetzt erneut der „Attentatsnotstand“ ausgerufen, die Bedrohungslage ist heute jedoch nicht mehr die gleiche wie damals. „Die terroristische Gefahr hat sich in den letzten drei Jahren grundlegend verändert“, heißt es in einer Mitteilung des französischen Inlandsgeheimdienstes DGSI. Seit dem Attentat auf Samuel Paty im Herbst 2020 handeln die meisten für einen Anschlag motivierten und radikalisierten Personen, um die muslimische Religion zu verteidigen, die sie beleidigt sehen. Das neue P…

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  • Bombendrohungen in Frankreich: die Spur führt in die Schweiz

    Bombendrohungen in Frankreich: die Spur führt in die Schweiz

    In nur einer Woche gab es in Frankreich zahlreiche Bombendrohungen. Einige von ihnen kamen immer von derselben E-Mail-Adresse, nämlich aus der Schweiz.

    Touristen mussten am Sonntag, dem 22. Oktober, erneut das Gelände verlassen: Zum siebten Mal innerhalb von neun Tagen wurde das Schloss von Versailles (Yvelines) nach einer erneuten Bombendrohung vorübergehend evakuiert. Es gab in Frankreich in den vergangenen Tagen immer wieder Bombenwarnungen, die bislang alle falsch waren. Ein Verdächtiger wurde am Freitag nach einem Anruf, der das Schloss Versailles betraf, festgenommen. Hinsichtlich der Bombendrohungen gegen französische Flughäfen gehen die Ermittlungen ebenfalls voran.

    60 Untersuchungen wurden eingeleitet.
    Seit Mittwoch letzter Woche waren französische Flughäfen von 70 Bombenwarnungen betroffen, die fast alle von derselben E-Mail-Adresse in der Schweiz aus verschickt wurden. Die Schweiz befindet sich außerhalb der Europäischen Union, was die Identifizierung der Urheber erschwert. „Die Identifizierung der Person hinter dieser notorischen E-Mail erfordert eine justizielle Zusammenarbeit zwischen Frankreich, der Schweiz und dann dem Internet-Anbieter“, sagt Gérôme Billois, Experte für Cybersicherheit und Partner der Kanzlei Wavestone, dem Sender France 2. Der französische Verkehrsminister hat die Flughäfen aufgefordert, nach jedem Fehlalarm systematisch Anzeige zu erstatten. Bisher wurden 60 Untersuchungen eingeleitet.

  • Terrorgefahr in Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin sieht „das Hauptrisiko“ im Inland

    Terrorgefahr in Frankreich: Innenminister Gérald Darmanin sieht „das Hauptrisiko“ im Inland

    Für Innenminister Gérald Darmanin kommt die terroristische Bedrohung in Frankreich hauptsächlich aus dem „Inneren“ des Landes. In einem Interview mit dem Journal du Dimanche (JDD) erklärte der französische Innenminister Gérald Darmanin, dass die größte terroristische Bedrohung für Frankreich heute von „innen“ komme. „Das Hauptrisiko ist das Risiko im Inneren, die selbstradikalisierten Menschen, die dann zur Tat schreiten“, erklärte der Minister, in Frankreich gilt seit über einer Woche die Alarmstufe „Notfall Attentat“. Am Tag nach der Tragödie in Arras und nachdem sich die falschen Bombenalarme im Land häufen, sagte Innenminister Gérald Darmanin, dass diese terroristische Bedrohung derzeit „sehr stark“ sei. „Es kann zu einem Höhepunkt kommen, wenn es besondere Momente in den Medien gibt“, kommentierte der Minister und bezog sich dabei ausdrücklich auf die Terroranschläge der Hamas gegen Israel am 7. Oktober. „Neue Terrorzellen bilden sich““Man kann nie ausschließen, dass (…) Terrorzel…

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  • Radikalisierung: Laut Bildungsminister Attal stellen „mehrere Dutzend“ Minderjährige eine „Bedrohung“ dar

    Radikalisierung: Laut Bildungsminister Attal stellen „mehrere Dutzend“ Minderjährige eine „Bedrohung“ dar

    Als Gabriel Attal am Donnerstag auf France 2 interviewed wurde, meinte der französische Bildungsminister, dass manche „Schüler aus unseren Einrichtungen herausgenommen werden müssen“. Wie kann man nach den Morden an den Lehrern Samuel Paty und Dominique Bernard die Radikalisierung bestimmter Schüler verhindern? Für Gabriel Attal, der am Donnerstag, dem 19. Oktober in der Sendung „L’Evénement, l’interview“ auf dem Sender France 2 zu Gast war, müssen zunächst alle erdenklichen Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um die Bildungsgemeinschaft zu schützen. Wenn Lehrer „Schüler melden, die potenziell eine Bedrohung darstellen, führt das Schutzprinzip dazu, dass man eine andere Lösung finden muss“. Der Bildungsminister will solche Jugendliche in Absprache mit dem Innen- und dem Justizministerium „aus unseren Schulen herausholen“. „Wir müssen an spezialisierte Strukturen denken“, denn „wir kämpfen nicht mehr mit gleichen Waffen“. Gabriel Attal sprach von „wahrscheinlich mehreren Dutzend“ Minderjä…

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  • Französisches Innenministerium lässt Risiken für Parlamentarier durch „terroristische Bedrohung“ bewerten

    Französisches Innenministerium lässt Risiken für Parlamentarier durch „terroristische Bedrohung“ bewerten

    Französische Parlamentarier könnten laut Innenminister Gérald Darmanin „Gegenstand von böswilligen Handlungen oder Drohungen“, werden. Das französische Innenministerium richtete ein Schreiben an die Polizeipräfekten der Departements, in dem es diese „im derzeitigen Kontext“ auffordert, die Risiken für Parlamentarier zu bewerten. In diesem Rundschreiben, das an die Polizeipräfekten, die Präfekten der Verteidigungs- und Sicherheitszonen, der Regionen und der Departements (Metropole und Übersee), aber auch an den Generaldirektor der nationalen Polizei und den Direktor für innere Sicherheit gerichtet ist, fordert Innenminister Gérald Darmanin eine „Bewertung der Risiken, denen Parlamentarier in ihren Wahlkreisen ausgesetzt sind, unabhängig davon, ob es sich um ihre Büros oder ihre Wohnorte handelt“. Ziel sei es, „gegebenenfalls zu ergreifende Sicherheitsmaßnahmen“ zu ermitteln. Diese Aufforderung des Innenministeriums ergeht vor dem derzeitigen internationalen Hintergrund und der terrorist…

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  • Teure Bilanz: Wieder Flughäfen in Frankreich evakuiert und 130 Flüge wegen Bombendrohungen gestrichen

    Teure Bilanz: Wieder Flughäfen in Frankreich evakuiert und 130 Flüge wegen Bombendrohungen gestrichen

    In den letzten Tagen häuften sich die Bombendrohungen in Frankreich. Auch am Donnerstag, dem 19. Oktober, wurden wieder zahlreiche Flughäfen evakuiert. Der Verkehrsminister kündigte an, nach jeder falschen Bombendrohung eine Klage einzureichen. Der Flughafen Montpellier (Departement Hérault) wurde am späten Vormittag des Donnerstags, 19. Oktober, nach einer Bombendrohung evakuiert. Die Zugänge wurden geschlossen und die Flüge verspätet abgefertigt. Hunderte von Passagieren waren gezwungen, außerhalb des Terminals zu warten. Dasselbe Szenario spielte sich am Donnerstagmorgen auch auf den Flughäfen in Nantes (Loire-Atlantique), Lille (Nord), Bordeaux (Gironde) und Beauvais (Oise) ab. Am Mittwoch hatten bereits 15 Flughäfen evakuiert werden müssen und 130 Flüge wurden gestrichen. Verstärkung des Sicherheitspersonals angekündigtAuch in den französischen Bahnhöfen herrscht eine Stimmung der Unsicherheit. Am Mittwochabend wurde der Bahnhof in Rennes (Ille-et-Vilaine) wegen eines verdächtigen…

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  • Gymnasien in Toulouse, Blagnac und Colomiers wurden nach Bombendrohung evakuiert

    Gymnasien in Toulouse, Blagnac und Colomiers wurden nach Bombendrohung evakuiert

    Mindestens fünf Gymnasien in Toulouse, Colomiers und Blagnac wurden am Donnerstagmorgen evakuiert, nachdem sie Attentatsdrohungen erhalten hatten. Manche Quellen sprechen von insgesamt sechs Gymnasien.

    Am Donnerstagmorgen, dem 19. Oktober, wurden mindestens fünf Schulen im Großraum Toulouse nach Bombendrohungen evakuiert. Es handelte sich um Gymnasien, darunter die Schulen Stéphane Hessel, Toulouse-Lautrec und Ramond-Naves in Toulouse, Saint-Exupéry in Blagnac und das Gymnasium Victor Hugo in Colomiers.

    Mehreren Informationen zufolge haben diese Schulen besonders besorgniserregende Drohungen erhalten und ihr Evakuierungsprotokoll sofort eingeleitet. Einige Gymnasien sollen Drohungen von einem ehemaligen Schüler erhalten haben, der angab, dass er alles in die Luft sprengen wolle. Diese Informationen müssen allerdings noch überprüft werden. Vorerst wurden Mitglieder der Ordnungskräfte vor Ort eingesetzt, um die Schulen und die Umgebung zu sichern und vor allem dafür zu sorgen, dass alle Zweifel ausgeräumt werden, ob eine Bedrohung vorliegt oder nicht.

    Am Vortag war, neben 10 weiteren Flughäfen in Frankreich, bereits der Flughafen Toulouse Blagnac vollständig evakuiert worden, nachdem eine E-Mail eingegangen war, in der es hieß, dass sich eine Bombe im Inneren des Flughafengebäudes befände. Nach mehreren Stunden konnten die Passagiere das Terminal wieder betreten. Die meisten großen französischen Flughäfen waren am Mittwoch von diesen Warnungen betroffen, mit Ausnahme der beiden Pariser Flughäfen. Insgesamt „17 Flughäfen bedroht. 15 Flughäfen evakuiert. 130 gestrichene Flüge. Sehr viele Verspätungen“, schrieb Verkehrsminister Clément Beaune am Abend auf X.

  • Terrorismusgefahr in Frankreich: Bombendrohungen häufen sich – 11 Flughäfen evakuiert

    Terrorismusgefahr in Frankreich: Bombendrohungen häufen sich – 11 Flughäfen evakuiert

    Elf französische Flughäfen mussten am Mittwoch, 18. Oktober, nach falschen Bombendrohungen evakuiert werden. Mehrere Bildungseinrichtungen und Touristenorte waren ebenfalls betroffen.

    Am Mittwoch, dem 18. Oktober, wurden in Frankreich 11 Flughäfen aufgrund von Bombendrohungen evakuiert. In Toulouse (Haute-Garonne) warteten Hunderte von Passagieren stundenlang auf Entwarnung. Im Schloss Versailles (Yvelines) gab es den dritten Alarm seit Samstag, 14. Oktober, was zu einer weiteren vollständigen Evakuierung des Geländes führte. Die Polizei musste am Mittwoch eingreifen, nachdem eine Morddrohung auf iner digitalen Plattform gepostet worden war.

    Nach Angaben der Polizei stammten die Fehlalarme meist von Minderjährigen. Die Anrufe und Posts werden jedes Mal zurückverfolgt. „Wir können die Telefonnummer herausfinden und laden die Person auf das Kommissariat vor“, erklärt Vincent Oberlin von der Polizei Paris auf dem Sender France 2. Die strafrechtliche Verfolgung solcher falschen Bombendrohungen erfolgt systematisch. Eine Frau wurde wegen einer falschen Bombendrohung gegenüber einem Gymnasium am Dienstag, dem 17. Oktober, zu acht Monaten Gefängnis verurteilt. Das maximale Strafmaß beträgt zwei Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von 30.000 Euro.

  • Französischer Innenminister Gérald Darmanin will 200 radikalisierte illegale Ausländer schneller abschieben

    Französischer Innenminister Gérald Darmanin will 200 radikalisierte illegale Ausländer schneller abschieben

    Der Innenminister fordert die Präfekten der französischen Departements auf, als gefährlich eingestufte Ausländer schneller auszuweisen. Diese Entscheidung wurde nach einem Sicherheitstreffen im Elysée-Palast am Montag bekannt gegeben. Das ist eine der Folgen des Anschlags in Arras am Freitag, dem 14. Oktober, bei dem ein Lehrer von einem in Russland geborenen Terroristen, der mit seiner Familie seit Jahren ohne Aufenthaltstitel in Frankreich lebt und selbst Schüler an dem Gymnasium in Arras war, getötet wurde. Die Regierung will die Abschiebung von 193 radikalisierten Ausländern, die sich illegal im Land aufhalten, beschleunigen. Der Minister für Inneres und die Überseegebiete, Gérald Darmanin, verschickte ein Rundschreiben an die Präfekten, in dem er die umgehende Ausweisung aller Ausländer fordert, die die öffentliche Ordnung bedrohen.

    Betroffen sind Ausländer, die von den Behörden als gefährlich eingestuft werden, unabhängig …

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