Schlagwort: Terrorismus

  • Nach versuchtem Angriff auf Soldaten: Mann verliert französische Staatsbürgerschaft

    Nach versuchtem Angriff auf Soldaten: Mann verliert französische Staatsbürgerschaft

    Einem 19-jähriger Mann, der im August 2017 einen Messerangriff auf Soldaten in Paris verüben wollte, wurde nun seine französische Staatsbürgerschaft entzogen. Der am 7. August 1998 in Ouloumbonny, Mauretanien, geborene Mamoye D. war bereits wegen des versuchten Angriffs zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Die drastische Maßnahme, die durch ein am 24. August 2024 im französischen Amtsblatt veröffentlichtes Dekret bekannt gegeben wurde, erfolgte nach einer Zustimmung des französischen Staatsrats. Der Vorfall am Eiffelturm: Ein gescheiterter Angriff Der Vorfall ereignete sich am 5. August 2017, als Mamoye D. – damals 19 Jahre alt und auf einem begleiteten Freigang aus einer psychiatrischen Klinik – einen Sicherheitsbereich am Eiffelturm durchquerte. Kurz darauf zog er ein Messer und rief „Allah Akbar“. Glücklicherweise reagierten die Soldaten der Operation Sentinelle sofort und forderten ihn auf, das Messer niederzulegen. Ohne Widerstand leistete er dieser Aufforderung Folge und wurde …

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  • Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Terrorismus: Mahnung zur Menschlichkeit

    Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Terrorismus: Mahnung zur Menschlichkeit

    Terrorismus ist eine der dunkelsten Schattenseiten der modernen Welt. An jedem 21. August hält die Welt inne, um den Internationalen Tag des Gedenkens und Tributs an die Opfer des Terrorismus zu begehen. Dieser Tag, initiiert von den Vereinten Nationen, ist mehr als nur eine Erinnerung an das Unrecht – er ist eine mahnende Stimme, die uns alle an unsere gemeinsame Verantwortung erinnert: die Opfer des Terrors nicht zu vergessen und für Gerechtigkeit und Menschlichkeit einzustehen.

    Die Wunden des Terrors

    Die Folgen eines Terroranschlags enden nicht mit dem Tod oder der Verletzung der Opfer. Terrorismus hinterlässt tiefe seelische Narben – bei den Überlebenden, den Familien der Getöteten und oft auch bei ganzen Gemeinschaften. Die Wucht dieser Gewalt geht über die direkten physischen Schäden hinaus und trifft die Psyche, die Kultur und das soziale Gefüge ganzer Nationen. Was bleibt, sind oft jahrzehntelange Trauer, Angst und ein tiefes Gefühl der Ohnmacht.

    An diesem Tag gedenken wir der zahllosen Menschen, die in den vergangenen Jahrzehnten durch terroristische Akte ihr Leben verloren haben. Wir erinnern uns an die Opfer der Anschläge in New York, Madrid, London, Paris, Nizza, Bagdad, Nairobi und unzähligen anderen Orten. Jeder dieser Orte steht stellvertretend für den Schmerz und das Leid, das durch Terrorismus verursacht wird. Es sind Orte, an denen unschuldige Menschen plötzlich und brutal aus dem Leben gerissen wurden – von einer Gewalt, die nichts als Zerstörung hinterlässt.

    Die Geiseln der Hamas: Ein aktuelles Drama

    Inmitten dieser weltweiten Betrachtung darf ein aktuelles und besonders grausames Beispiel nicht unerwähnt bleiben: die Geiselnahmen durch die Hamas im aktuellen Konflikt zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen. Diese Situation veranschaulicht auf tragische Weise die anhaltende Bedrohung durch Terrororganisationen und die damit verbundenen menschlichen Dramen.

    Zu Beginn der Kämpfe im Oktober 2023 haben zahlreiche Menschen – darunter auch Frauen, Kinder und ältere Menschen – ihre Freiheit verloren. Sie wurden von der Terrororganisation Hamas als Geiseln genommen, oft unter brutalsten Bedingungen festgehalten, mit dem Ziel, politischen Druck auf die israelische Regierung auszuüben. Jeder dieser Menschen ist ein Symbol für die schrecklichen Konsequenzen des Terrorismus – nicht nur für die Geiseln selbst, sondern auch für ihre Familien und Gemeinschaften.

    Diese Geiselnahmen sind mehr als nur ein taktisches Mittel in einem militärischen Konflikt. Sie sind Ausdruck eines tiefen Zynismus und einer völligen Missachtung menschlichen Lebens. Während die Welt auf eine Lösung dieses Konflikts wartet, dürfen wir die individuellen Schicksale dieser Geiseln nicht vergessen. Jeder Tag in Gefangenschaft ist für diese Menschen und ihre Angehörigen eine unerträgliche Qual, die unsere volle Aufmerksamkeit und unser Mitgefühl verdient.

    Solidarität und Verantwortung

    Der Internationale Tag des Gedenkens und Tributs an die Opfer des Terrorismus soll uns auch dazu ermahnen, aktiv gegen diese Form der Gewalt einzutreten. Es geht nicht nur darum, sich zu erinnern – es geht darum, Solidarität mit den Opfern und ihren Familien zu zeigen. Aber wie drückt sich diese Solidarität konkret aus?

    Zunächst einmal müssen wir uns klarmachen, dass Terrorismus nicht im luftleeren Raum entsteht. Er ist oft das Ergebnis von tief verwurzelten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Missständen. Indem wir für Frieden, Gerechtigkeit und Chancengleichheit weltweit eintreten, bekämpfen wir die Ursachen, die Menschen in den Terrorismus treiben. Es geht darum, die Stimme zu erheben, wenn wir Unrecht sehen, und gegen jede Form von Extremismus, Intoleranz und Hass einzustehen.

    Die Rolle der internationalen Gemeinschaft

    Die internationale Gemeinschaft hat die Verantwortung, konsequent gegen Terrorismus vorzugehen und gleichzeitig die Rechte der Opfer zu schützen und zu stärken. Hierbei ist es entscheidend, dass internationale Abkommen und Maßnahmen auch tatsächlich durchgesetzt werden. Dazu gehören nicht nur die strafrechtliche Verfolgung von Terroristen, sondern auch die Bereitstellung von Unterstützung für die Opfer und ihre Familien.

    Leider sehen wir oft, dass politisches Kalkül den Einsatz für die Opfer in den Hintergrund drängt. Genau hier müssen wir als globale Gesellschaft ansetzen: Wir müssen sicherstellen, dass Opfer nicht nur als politisches Instrument benutzt werden, sondern die Gerechtigkeit und Anerkennung erhalten, die sie verdienen.

    Ein Tag zum Erinnern – und zum Handeln

    Der 21. August ist ein Tag, der uns alle betrifft. Es ist ein Tag, an dem wir uns nicht nur erinnern, sondern auch handeln sollten. Denn die Opfer von Terrorismus brauchen mehr als unser Mitgefühl – sie brauchen unsere aktive Unterstützung. Die Weltgemeinschaft muss geschlossen für Frieden und Gerechtigkeit eintreten und sicherstellen, dass die Opfer von Terror nicht in Vergessenheit geraten.

    Es gibt einen Satz, den man oft hört, der aber an diesem Tag eine besondere Bedeutung bekommt: „Die Menschheit wird nicht daran gemessen, wie sie ihre Helden behandelt, sondern daran, wie sie mit den Schwächsten umgeht.“ In diesem Sinne ist der Internationale Tag des Gedenkens und Tributs an die Opfer des Terrorismus nicht nur ein Tag des Erinnerns, sondern ein Aufruf zu Menschlichkeit und Gerechtigkeit – heute mehr denn je.

    Wird dieser Tag irgendwann überflüssig? Die Hoffnung besteht, doch bis dahin bleiben die Opfer im Zentrum unseres Gedenkens.

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • Messerattacke auf Soldat in Paris: Verdächtiger festgenommen

    Messerattacke auf Soldat in Paris: Verdächtiger festgenommen

    Ein Soldat der Operation Sentinelle wurde am Montagabend in der Gare de l’Est in Paris von einem Mann mit einem Messer verletzt. Der Angreifer, der den Behörden bereits wegen eines Mordes bekannt war, konnte schnell festgenommen werden.

    Paris bereitet sich auf die bevorstehenden Olympischen Spiele vor, aber die Ruhe wurde am Montagabend jäh gestört. Ein Soldat der Operation Sentinelle patrouillierte wie gewohnt in der Gare de l’Est, als er plötzlich angegriffen wurde. Der Verdächtige, ein 40-jähriger Mann, der in der Demokratischen Republik Kongo geboren und französischer Staatsbürger ist, stach dem Soldaten ein Messer zwischen die Schulterblätter. Laut Innenminister Gérald Darmanin besteht aber keine Lebensgefahr für den Verletzten.

    Die Operation Sentinelle, die nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo 2015 ins Leben gerufen wurde, war seitdem immer wieder Ziel von Angriffen auf Soldaten. Diese Soldaten sind dafür zuständig, für Sicherheit in öffentlichen Bereichen zu sorgen. Doch was passiert, wenn diejenigen, die uns beschützen, selbst Opfer von Gewalt werden?

    Der Angreifer ist kein Unbekannter. Bereits 2018 beging er einen Mord, für den er wegen einer psychischen Erkrankung nicht zur Verantwortung gezogen wurde. Der Mann, der eine „wahrscheinliche schizophrene Erkrankung“ hat, wie eine psychiatrische Expertise 2020 feststellte, wurde damals in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen. Diese Vorgeschichte wirft Fragen auf – wie konnte jemand mit solch einer Vergangenheit erneut eine solche Tat begehen?

    Der Pariser Staatsanwalt hat eine Untersuchung wegen „versuchten Mordes“ eingeleitet, die nationalen Anti-Terror-Ermittler sind vorerst allerdings nicht involviert. Der Verdächtige befindet sich in Gewahrsam und die Ermittlungen laufen, um die genauen Umstände und Motive des Angriffs zu klären. Laut ersten Erkenntnissen rief der Täter bei der Tat „Gott ist groß“ und gab an, er habe gehandelt, weil die Militärs Menschen in seinem Heimatland töten.

    Nach der Tat wurde der Bereich um den Gare de l’Est weiträumig abgesperrt. Passanten beobachteten neugierig das Geschehen, während Polizei und Gendarmerie bis spät in die Nacht vor Ort blieben. Der verletzte Soldat blieb bei Bewusstsein und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Sicherheitsvorkehrungen in der Stadt wurden verstärkt.

    Die Reaktionen auf den Vorfall ließen nicht lange auf sich warten. Der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu drückte auf X seine Solidarität mit den Soldaten aus und betonte deren Rolle bei der Sicherung der Bevölkerung. Auch andere Politiker und Bürger zeigten sich besorgt und zugleich dankbar für den Einsatz der Streitkräfte.

    Seit ihrer Einführung hat die Operation Sentinelle bereits mehrere Angriffe auf ihre Soldaten erlebt. So versuchte im Februar 2017 ein Mann im Carrousel du Louvre, eine Patrouille mit einem Messer anzugreifen, und im August desselben Jahres fuhr ein Auto in Levallois-Perret in eine Gruppe von Soldaten. Diese Vorfälle unterstreichen die ständige Bedrohung, der sich die Soldaten ausgesetzt sehen.

    Der jüngste Angriff auf einen Sentinelle-Soldaten verdeutlicht erneut die Herausforderungen und Gefahren, denen Sicherheitskräfte im Dienst begegnen. Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen in Zukunft ergriffen werden, um sowohl die Soldaten als auch die Bürger besser zu schützen. Die Bevölkerung hofft nun, dass die Sicherheitsvorkehrungen ausreichen, um solche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern – besonders mit Blick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele.

  • Julian Assange: Auf dem Weg in ein neues Leben – und andere World-News

    Julian Assange: Auf dem Weg in ein neues Leben – und andere World-News

    Ein Flugzeug, das mutmaßlich den WikiLeaks-Gründer Julian Assange an Bord hatte, landete heute am frühen Morgen in Bangkok. Assange ist auf dem Weg zu einem neuen Leben: Er wird sich in den Nördlichen Marianen-Inseln vor einem US-Richter teilweise des Geheimnisverrats schuldig bekennen, um einen jahrelangen Rechtsstreit beizulegen und seine Freiheit wiederzuerlangen.

    Zwischenlandung in Bangkok

    Der Charterflug VJT199 landete am Dienstag nach Mittag Ortszeit auf dem Don Mueang International Airport, nördlich der thailändischen Hauptstadt. Laut Flughafenmitarbeitern war der Stopp in Bangkok lediglich zum Auftanken gedacht, bevor der Flug kurze Zeit später nach Saipan, der Hauptstadt der Nördlichen Marianen-Inseln, weiterging. Hier wird Assange am Mittwochmorgen Ortszeit vor Gericht erscheinen.

    Das bevorstehende Geständnis

    Von Assange wird erwartet, sich schuldig zu bekennen, gegen das US-Spionagegesetz verstoßen zu haben, indem er sich verschworen hat, geheime Verteidigungsinformationen illegal zu beschaffen und zu verbreiten. Dieses Schuldbekenntnis, das noch von einem Richter genehmigt werden muss, könnte die langwierige und weltweite rechtliche Auseinandersetzung mit der US-Regierung beenden. Es handelt sich um einen Fall, in dem Assange sowohl als Verfechter der Pressefreiheit gefeiert als auch als Bedrohung der nationalen Sicherheit verteufelt wurde.

    Warum Saipan?

    Die Wahl des Gerichts in Saipan ist sowohl auf Assanges Ablehnung zurückzuführen, in die USA selbst zu reisen, sowie auf die geografische Nähe zu Australien. Nach seiner Verurteilung und dem Schuldbekenntnis wird Assange voraussichtlich sofort in seine Heimat Australien zurückkehren.

    Ein kontroverser Fall

    Das Schuldbekenntnis markiert das Ende einer Ära internationaler Intrigen und des Ringens der US-Regierung um die Auslieferung eines Mannes, der durch seine Enthüllungsplattform zu einem Symbol für viele Pressefreiheitsaktivisten geworden ist. Diese behaupten, Assange habe als Journalist agiert, um Fehlverhalten des US-Militärs aufzudecken. Ermittler hingegen haben immer wieder betont, dass seine Handlungen Gesetze zum Schutz sensibler Informationen verletzt und die nationale Sicherheit der USA gefährdet haben.

    Weitere aktuelle Nachrichten

    Terroranschlag in Dagestan, Russland

    Am Sonntag kam es in der Region Dagestan im Süden Russlands zu einem der tödlichsten Angriffe der letzten 14 Jahre. Mindestens 20 Menschen wurden bei einem offenbar koordinierten Anschlag getötet. Die russischen Behörden haben den Angriff als Terrorakt eingestuft, die Verantwortlichen sind jedoch noch unbekannt.

    Israelische Militärstrategien und politische Verschiebungen

    Neueste Äußerungen von israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Yoav Gallant deuten darauf hin, dass Israel seine militärischen Operationen im Gazastreifen reduzieren und sich stärker auf die Hisbollah im Libanon konzentrieren könnte. Während Netanyahu die Möglichkeit eines diplomatischen Auswegs offenhielt, besprach Gallant in Washington die Situation mit US-Beamten.

    Hajj-Todesfälle und Saudi-Arabiens schlechte Vorbereitung

    Während der diesjährigen Hajj-Pilgerfahrt sind über 1.300 Menschen aufgrund extremer Hitze ums Leben gekommen. Die Mehrheit der Verstorbenen hatte keine offiziellen Reisegenehmigungen, was sie schutzlos gegenüber Temperaturen bis zu 49 Grad Celsius machte. Trotz der Bemühungen der saudi-arabischen Regierung, mehr Schatten zu spenden und Wassernebel über die Pilgerscharen zu verteilen, bleibt Kritik an den Vorbereitungen und dem Schutz der Pilger laut.

    Fazit des Tages

    Julian Assanges bevorstehendes Schuldbekenntnis könnte ein entscheidender Wendepunkt in einem der meistdiskutierten Fälle des letzten Jahrzehnts sein. Während Assange sich auf seine Rückkehr nach Australien vorbereitet, bleibt die Welt gespannt, wie dieser Fall das Verständnis von Pressefreiheit und nationaler Sicherheit in den kommenden Jahren beeinflussen wird.

    Weitere Top-News

    China: Überschwemmungen und Erdrutsche

    In der Provinz Guangdong im Süden Chinas haben Überschwemmungen und Erdrutsche mindestens 47 Menschen das Leben gekostet. Schwere Regenfälle führten zu diesen katastrophalen Ereignissen, die viele Häuser zerstörten und mehrere Gemeinden isolierten. Rettungskräfte sind im Einsatz, um Überlebende zu finden und den Schaden zu bewältigen. Die Provinzregierung hat Notmaßnahmen ergriffen, um weitere Verluste zu verhindern und den Betroffenen zu helfen.

    Südkorea: Tragödie in einer Batteriefabrik

    In einer Lithium-Batteriefabrik in der Nähe von Seoul brach ein verheerendes Feuer aus, bei dem mindestens 22 Menschen ums Leben kamen, die meisten davon chinesische Wanderarbeiter. Die Behörden untersuchen die Ursache des Feuers, während die Angehörigen der Opfer Trost und Unterstützung suchen. Diese Tragödie hat erneut die schwierigen Arbeitsbedingungen und die Sicherheitsmängel in der Industrie aufgedeckt.

    Großbritannien: Politische Verschiebungen

    Die Unterstützung für die konservative Partei bricht kurz vor den Wahlen nächste Woche zusammen. Verschiedene Umfragen und Analysen zeigen einen dramatischen Rückgang der Zustimmungswerte. Gründe dafür sind unter anderem die Wirtschaftslage und die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der aktuellen Regierung. Die kommenden Wahlen versprechen spannende Veränderungen in der britischen Politik.

    Afrika: Ein neues Kapitel für Ruanda und Frankreich

    Während viele afrikanische Länder ihren Unmut über die ehemalige Kolonialmacht Frankreich zum Ausdruck bringen, geht Ruanda einen anderen Weg. Das Land begrüßt ausdrücklich französische Investitionen. Diese Annäherung bringt wirtschaftliche Vorteile und kulturelle Austauschmöglichkeiten mit sich, zeigt aber auch die komplexen Beziehungen zwischen ehemaligen Kolonien und ihren einstigen Kolonialherren.

    Royals: Prinzessin Anne im Krankenhaus

    Prinzessin Anne wurde nach einem Unfall, bei dem sie eine Gehirnerschütterung und leichte Verletzungen erlitt, ins Krankenhaus eingeliefert. Die Einzelheiten des Unfalls wurden nicht bekannt gegeben, aber Quellen zufolge erholt sich die Prinzessin gut. Die königliche Familie dankte der Öffentlichkeit für die vielen Genesungswünsche.

    Klimawandel: Zunehmende Waldbrände

    Eine neue Studie zeigt, dass die Häufigkeit und Intensität extremer Waldbrände weltweit in den letzten zwei Jahrzehnten mehr als doppelt so hoch geworden ist. Klimawandel und menschliche Aktivitäten werden als Hauptursachen identifiziert. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Verbesserung der Brandbekämpfung.

    Handel: Steigende Schifffahrtspreise

    Die globalen Schifffahrtspreise steigen rasant, was Befürchtungen über Produktknappheit und Lieferverzögerungen auslöst. Diese Entwicklung hat weitreichende Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und den Handel. Unternehmen und Verbraucher weltweit sind besorgt über die steigenden Kosten und die Verfügbarkeit von Waren.

    Diese Schlagzeilen zeigen, wie vielfältig und herausfordernd die aktuellen globalen Ereignisse sind – von Naturkatastrophen über politische Verschiebungen bis hin zu wirtschaftlichen Herausforderungen und royalen Nachrichten. Bleiben Sie informiert und achten Sie auf neue Entwicklungen in diesen dynamischen Zeiten.

  • Netanyahu kündigt neue Phase im Gaza-Krieg an – und andere World-News

    Netanyahu kündigt neue Phase im Gaza-Krieg an – und andere World-News

    Die intensive Phase des Krieges Israels gegen die Hamas „steht kurz vor dem Ende“, sagte Premierminister Benjamin Netanyahu gestern und betonte gleichzeitig, dass dies nicht das Ende des Konflikts bedeute.

    In einem Interview im israelischen Fernsehen deutete Netanyahu an, dass der Krieg bald eine neue Wendung nehmen könnte. Verteidigungsminister Yoav Gallant erklärte am Wochenende, dass seine Gespräche mit Vertretern der Biden-Regierung in dieser Woche die Gespräche über einen Übergang zur „Phase C“ in Gaza einschließen würden.

    Im vergangenen Oktober skizzierte Gallant einen dreiteiligen Schlachtplan, der mit einer Phase intensiver Luftangriffe auf Hamas-Ziele und -Infrastruktur begann, gefolgt von Bodeneinsätzen zur Eliminierung verbleibender Widerstandsnester.

    Die Phase C, so Gallant damals, solle „eine neue Sicherheitsrealität für die Bürger Israels“ schaffen – vermutlich durch die Erreichung der erklärten Ziele Israels, die militärischen und administrativen Fähigkeiten der Hamas in Gaza vollständig zu demontieren.

    Ungewisse Zukunft für Gaza

    Bisher hat die israelische Regierung keinen klaren Plan für die Verwaltung Gazas nach Zerschlagung der Hamas vorgeschlagen. In dem Interview deutete Netanyahu jedoch an, dass lokale Palästinenser, möglicherweise mit Unterstützung moderater arabischer Nationen, eingebunden werden könnten. Die israelische Armee würde weiterhin die Sicherheitskontrolle über das Gebiet behalten.

    Westjordanland im Fokus

    Ein einflussreicher israelischer Beamter sagte in einer aufgezeichneten Rede bei einer privaten Veranstaltung, dass die Regierung still und leise versuche, die Kontrolle über das besetzte Gebiet zu festigen.

    Am Samstag sorgte ein Video von israelischen Truppen, die einen verletzten Palästinenser auf ein Militärfahrzeug banden, für Empörung und die Zusage einer Untersuchung durch das israelische Militär.

    Öffentliche Meinung

    Viele Israelis machen die Hamas und die Angriffe vom 7. Oktober für das Leid der Menschen in Gaza verantwortlich und empfinden wenig Mitgefühl für die palästinensischen Zivilisten, die von der militärischen Offensive Israels betroffen sind.

    Bewaffnete töten mehrere Menschen in einer russischen Republik

    Gestern töteten Bewaffnete mehrere Polizisten und einen Priester bei einem anscheinend koordinierten Angriff auf zwei Städte in Dagestan, der südlichsten Republik Russlands, so örtliche Beamte.

    Mit Gewehren und Molotowcocktails bewaffnet, griffen die Terroristen Synagogen und Kirchen in den Städten Machatschkala und Derbent an. Beamte sagten, dass sechs Angreifer bei Schusswechseln getötet wurden. Sergei Melikov, der Gouverneur von Dagestan, erklärte, dass „mehr als 15 Polizisten heute Opfer eines terroristischen Angriffs wurden“, ohne genau anzugeben, wie viele getötet und wie viele verletzt wurden.

    Das russische Ermittlungskomitee, das Äquivalent zum amerikanischen FBI, erklärte, es habe eine Terrorermittlung eingeleitet.

    Regionale Spannungen

    Dagestan ist eine überwiegend muslimische Republik, hat aber auch eine jüdische Bevölkerung und erlebt seit mindestens drei Jahrzehnten immer wieder Gewalttaten.

    Der Angriff unterstreicht die langjährigen ethnischen und religiösen Spannungen in Russland. Im März töteten vier Bewaffnete 145 Menschen bei einem Terroranschlag in einer Konzerthalle in Moskau, dem tödlichsten Anschlag in Russland seit zwei Jahrzehnten.

    E.U. und China wollen Handelskrieg vermeiden

    China und die E.U. erklärten, man würde sich zusammensetzen, um einen eskalierenden Streit über möglicherweise geplante Zölle zu lösen. Milliarden Dollar im Handel stehen auf dem Spiel.

    Die mögliche Deeskalation kommt, nachdem die EU neue Zölle von bis zu 38 Prozent auf Elektroautos aus China angekündigt hatte – und nachdem Peking mit Zöllen auf Schweinefleischimporte aus Europa gedroht hatte.

    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    Hitze

    Hajj: Der Tod von mehr als 1.300 Pilgern während der jährlichen Pilgerfahrt nach Mekka hat eine Unterwelt von illegalen Reiseveranstaltern, Schmugglern und Betrügern aufgedeckt.

    USA: Das Ende einer frühen Hitzewelle, die einen Großteil des Landes in der vergangenen Woche erfasst hat, ist in Sicht, aber es werden noch ein paar weitere heiße Tage erwartet.

    Weitere Nachrichten

    HIV: Ergebnisse einer großen klinischen Studie in Afrika zeigten, dass eine halbjährliche Injektion eines neuen antiviralen Medikaments jungen Frauen vollständigen Schutz vor dem Virus bietet.

    Ukraine: Das Land forderte seine Verbündeten auf, die Beschränkungen für westliche Waffen weiter zu lockern, damit sie gegen russische Luftwaffenstützpunkte tiefer in Russland eingesetzt werden können.

  • Terrorverdacht: Russo-Ukrainer in Frankreich festgenommen

    Terrorverdacht: Russo-Ukrainer in Frankreich festgenommen

    Der französische Nationale Anti-Terror-Staatsanwalt hat am Mittwoch eine Untersuchung eingeleitet. Zwei Tage zuvor wurde in Roissy-en-France, einem Vorort von Paris, ein 26-jähriger Mann mit russisch-ukrainischer Staatsangehörigkeit in einem Hotel im Val-d’Oise festgenommen, als er Sprengsätze herstellte. Der Verdächtige befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam.

    Die Informationen tröpfeln nur langsam nach außen. Ein 26-jähriger Russo-Ukrainer wurde am Mittwoch, dem 5. Juni, von der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) in Gewahrsam genommen. Er wird verdächtigt, eine gewalttätige Aktion geplant zu haben, nachdem er sich selbst mit einem Sprengsatz verletzt hatte.

    Der Mann, der im Besitz russischer und ukrainischer Pässe ist, wurde am Montagabend in Gewahrsam genommen, wie eine dem Fall nahe stehende Quelle der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

    Er wurde zunächst von der Feuerwehr versorgt, da er „nach einer Explosion schwere Verbrennungen erlitten“ hatte, erklärte die Nationale Anti-Terror-Staatsanwaltschaft (Pnat).

    Materialien zur Herstellung von Sprengsätzen

    Laut einer dem Ermittlungsverfahren nahestehenden Quelle war der Verdächtige erst „kürzlich“ nach Frankreich eingereist und hatte ein Hotelzimmer auf seinen Namen in Roissy-en-France (Val-d’Oise) gemietet, einer Stadt, in der sich der internationale Flughafen Roissy-Charles de Gaulle befindet.

    In diesem Zimmer fanden die Ermittler „Produkte und Materialien zur Herstellung von Sprengsätzen“, fügte die Pnat hinzu. „Einer dieser Sprengsätze war explodiert“. Der junge Mann wurde am Kopf verletzt.

    Am Dienstag übernahm die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft die Ermittlungen und leitete eine Untersuchung wegen des Verdachts auf Planung einer terroristischen Aktion ein. Konkret werden dem Verdächtigen die Teilnahme an einer kriminellen terroristischen Vereinigung sowie der Besitz von Sprengstoffen oder Substanzen zur Herstellung eines Sprengsatzes in Verbindung mit einem terroristischen Unternehmen zur Last gelegt.

    Pro-russisches Engagement

    Die ersten Ermittlungen haben zu dieser Annahme geführt. Der Verdächtige stammt aus dem Donbass und scheint ein „pro-russisches Engagement“ zu zeigen. Nachdem er „zwei Jahre lang in der russischen Armee gekämpft“ hat, so die dem Fall nahe stehende Quelle.

    Ein Grund für die Einleitung von Anti-Terror-Ermittlungen sind die Vorbereitungen für die Zeremonien zum 80. Jahrestag der Landung in der Normandie, bei denen „zahlreiche ausländische Gäste“ im Land erwartet werden, so die Quelle.

    Bisher wurde nicht bestätigt, ob der Verdächtige allein gehandelt hat oder ob er verdächtigt wird, Komplizen zu haben.

    Eine Welle vereitelter Anschläge

    Ende Mai hatte das französische Innenministerium berichtet, dass seit 2017 mindestens 50 Anschläge von den französischen Geheimdiensten vereitelt wurden.

    Der letzte vereitelte Anschlagsplan, über den die Presse am 31. Mai berichtete, war islamistisch inspiriert: Ein 18-jähriger Tschetschene, der den Geheimdiensten bisher unbekannt war, wurde am 26. Mai angeklagt und inhaftiert, weil er einen Anschlag auf die Fußballwettkämpfe der Olympischen Spiele in Saint-Étienne geplant hatte.

    Wohin führt all das? Frankreich steht weiterhin unter einer starken Bedrohung durch den Terrorismus, und die Behörden bleiben extrem wachsam. Trotz der zahlreichen vereitelten Anschläge bleibt die Gefahr allgegenwärtig – eine Erinnerung daran, dass der Kampf gegen den Terrorismus niemals enden wird.

  • Geplanter Terroranschlag auf Olympia in Saint-Étienne vereitelt: 18-jähriger Tschetschene verhaftet

    Geplanter Terroranschlag auf Olympia in Saint-Étienne vereitelt: 18-jähriger Tschetschene verhaftet

    Die französischen Sicherheitskräfte haben erfolgreich einen Anschlag vereitelt, der auf die Fußballspiele der Olympischen Spiele in Saint-Étienne abzielte. Ein 18-jähriger Tschetschene wurde wegen seiner Verbindungen zu islamistischem Terrorismus verhaftet und in Untersuchungshaft genommen. Diese Nachricht wurde am Freitag vom französischen Innenministerium bekanntgegeben.

    Ein geplanter Terroranschlag

    Der Verdächtige wurde am 22. Mai von der Direction générale de la sécurité intérieure (DGSI) in Saint-Étienne (Loire) festgenommen. Laut dem Innenministerium plante der junge Tschetschene, im Namen des sogenannten Islamischen Staates, einen gewaltsamen Anschlag. Dieser sollte sich gezielt gegen Zuschauermengen und Sicherheitskräfte richten, die während der Olympischen Spiele anwesend sein würden. Insbesondere sollte der Anschlag das Geoffroy-Guichard-Stadion treffen, die Heimstätte des FC Saint-Étienne.

    Hintergrund des Täters

    Obwohl der Verdächtige den Sicherheitsbehörden bislang unbekannt war, zeigte die erste Untersuchung, dass er aktiv einen Anschlag vorbereitet hatte. Der Täter beabsichtigte, nicht nur Zuschauer, sondern auch Ordnungskräfte anzugreifen und dabei als Märtyrer zu sterben. Dies ist der 50. vereitelte Terroranschlag seit 2017 in Frankreich.

    Seit 2018 gab es mehrere terroristische Angriffe in Frankreich, die von radikalisierten jungen Männern aus den nordkaukasischen Republiken Russlands, hauptsächlich aus Tschetschenien, begangen wurden. Zu den bekanntesten Fällen gehören der Messerangriff im Pariser Opernviertel 2018 und der Mord an dem Lehrer Samuel Paty im Jahr 2020. Diese Attentate haben in Frankreich große Bestürzung und eine verschärfte Sicherheitsdebatte ausgelöst.

    Die Reaktion der Behörden

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin lobte die Sicherheitsdienste für ihre Effizienz und Wachsamkeit, besonders in Hinblick auf die bevorstehenden Olympischen Spiele. Diese werden durch umfassende Sicherheitsmaßnahmen geschützt. In der Vergangenheit wurden bereits mehrere Anschlagspläne von tschetschenischen Extremisten vereitelt, darunter auch Anschläge auf die homosexuelle Gemeinde in Straßburg im Jahr 2018 und ein geplanter Angriff auf den Élysée-Palast im Jahr 2019.

    Der jüngste Vorfall in Arras, bei dem ein Lehrer von einem radikalisierten Russen ermordet wurde, hat erneut die Notwendigkeit einer speziellen Überwachung junger Männer aus dem Kaukasus im Alter von 16 bis 25 Jahren unterstrichen. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, zukünftige Anschläge zu verhindern und die Sicherheit in Frankreich zu gewährleisten.

    Frankreich steht weiterhin vor erheblichen Herausforderungen im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus. Die Sicherheitsbehörden sind wachsam und engagiert, um die Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und zu neutralisieren. Die bevorstehenden Olympischen Spiele in Paris erfordern erhöhte Sicherheitsmaßnahmen, um die Sicherheit von Athleten, Zuschauern und der gesamten Öffentlichkeit zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit und das Engagement der Sicherheitskräfte bleiben dabei von entscheidender Bedeutung.

  • Präventive Maßnahmen retten möglicherweise viele Leben: Terrorverdacht gegen Jugendlichen in Frankreich

    Präventive Maßnahmen retten möglicherweise viele Leben: Terrorverdacht gegen Jugendlichen in Frankreich

    In Marignier, einer kleinen Gemeinde in der Haute-Savoie am Fuße der Alpen, wurde ein 16-jähriger Jugendlicher festgenommen, der verdächtigt wird, einen Anschlag in der Pariser Region während der Olympischen Spiele 2024 geplant zu haben. Dieser Fall wirft ein grelles Licht auf die anhaltenden Sicherheitsbedenken, die Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele mit sich bringen. Der junge […]

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  • Gerechtigkeit für Strasbourg

    Gerechtigkeit für Strasbourg

    Nach fünf Jahren des Wartens und der Ungewissheit ist ein Kapitel des Schreckens für Strasbourg zu Ende gegangen. Ein Gericht hat den Hauptangeklagten im Prozess um den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am 11. Dezember 2018 in Strasbourg zu einer dreißigjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Ein Urteil, das die Schwere der Tat widerspiegelt und ein klares Zeichen gegen Terrorismus setzt.

    Am 4. April, nach elf Stunden der Beratung, fällte das Gericht sein Urteil. Audrey Mondjehi, der Hauptbeschuldigte, wurde der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung für schuldig befunden. Er hatte nach Ansicht des Gerichts eine entscheidende Rolle gespielt, indem er als Vermittler fungierte, um dem Attentäter Chérif Chekatt, der damals von der Polizei getötet wurde, die Waffe zu beschaffen. Trotz seiner Behauptungen, er habe von der Radikalisierung des Mannes oder dessen verhängnisvollen Plänen nichts gewusst, blieb das Gericht bei seiner Entscheidung.

    Wie fühlt es sich an, nach so langer Zeit endlich Gerechtigkeit zu erleben?

    Neben Mondjehi standen drei weitere Männer vor Gericht, ebenfalls beschuldigt, in geringerem Maße als Vermittler fungiert zu haben. Zwei von ihnen erhielten Gefängnisstrafen von fünf beziehungsweise vier Jahren, der dritte wurde freigesprochen. Ein Ergebnis, das zeigt, wie sorgfältig das Gericht vorgegangen ist, um zwischen den verschiedenen Graden der Beteiligung zu unterscheiden.

    Die Verurteilung von Audrey Mondjehi ist mehr als ein juristisches Urteil; es ist ein Symbol für den Kampf gegen den Terror und ein Beweis dafür, dass die Gesellschaft sich nicht von Angst beherrschen lässt. Es ist ein Moment, der nicht nur für die Angehörigen der Opfer, sondern für die gesamte Gemeinschaft von Bedeutung ist.

    Das lange Warten auf Gerechtigkeit hat für die Opfer und ihre Familien sicherlich Spuren hinterlassen. Doch dieses Urteil kann ein Schritt auf dem Weg der Heilung sein, ein Signal, dass ihre Schmerzen gehört und anerkannt werden. Es stellt auch eine Mahnung dar, wachsam zu bleiben und alles in unserer Macht Stehende zu tun, um solche Tragödien in Zukunft zu verhindern.

    In einer Zeit, in der die Welt von so vielen Unsicherheiten geprägt ist, steht das Urteil von Strasbourg als ein Leuchtturm der Hoffnung. Es erinnert uns daran, dass Gerechtigkeit zwar manchmal lange auf sich warten lässt, aber nicht unerreichbar ist. Wie können wir gemeinsam dafür sorgen, dass solche Akte des Hasses keinen Platz in unserer Gesellschaft finden?

    Während Strasbourg und die Welt dieses Kapitel abschließen, bleibt die Erinnerung an die Opfer des Anschlags unvergessen. Ihre Geschichten mahnen uns, stets für eine Welt einzutreten, in der Frieden und Gerechtigkeit nicht nur Ideale sind, sondern Realität.

  • Die Justiz in Frankreich steht vor einer neuen Dimension der Terrorbedrohung

    Die Justiz in Frankreich steht vor einer neuen Dimension der Terrorbedrohung

    In den letzten fünf Jahren hat die französische nationale Antiterrorstaatsanwaltschaft (Pnat) eine „neue Dimension“ erreicht, um sich an das Zeitalter des „Massenterrorismus“ anzupassen. Kurz vor seinem Weggang zeichnet der leitende Richter, Jean-François Ricard, in einem Interview mit der AFP ein Bild der Bedrohung im Jahr 2024 und der Herausforderungen, die diese darstellt. Um sich an die Ära des „Massenterrorismus“ anzupassen, musste sich die Antiterrorstaatsanwaltschaft Pnat in den letzten Jahren erheblich wandeln. Jean-François Ricard, der erste Leiter dieser spezialisierten Staatsanwaltschaft, die 2019 nach der Welle von Anschlägen, die Frankreich Mitte der 2010er Jahre erschütterten, gegründet wurde, steht kurz davor, zum Kabinett des Justizministers Éric Dupond-Moretti als Spezialberater für den Kampf gegen Terrorismus und organisiertes Verbrechen zu wechseln. Die Olympischen Spiele Paris-2024 stellen eine der ersten Herausforderungen für seinen Nachfolger bei der Pnat dar, der…

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