Schlagwort: Terrorismus-Verdacht

  • Marseille: Mann drohte mit Terroranschlag und wurde festgenommen

    Marseille: Mann drohte mit Terroranschlag und wurde festgenommen

    Der Mann wurde am Freitag, dem 18. November, auf der Avenue du Prado in Marseille festgenommen, als er ankündigte, einen Terroranschlag für die palästinensische Sache verüben zu wollen.

    In der Nähe eines Restaurants in Marseille kündigte der Mann gegenüber Passanten an, dass er einen Terroranschlag für die palästinensische Sache verüben wolle. Die Polizei wurde informiert und griff umgehend ein. Der Mann, der sich als „Verrückter“ vorstellte, der „alles für Palästina tun würde“, erklärte den Polizisten, dass er einen gefährlichen Gegenstand in der Hand halte und direkt mit dem Sondereinsatzkommando verhandeln wolle, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Er versichert, er wolle es wieder tun
    Die Polizei konnte feststellen, dass es sich bei dem „gefährlichen“ Gegenstand lediglich um ein Feuerzeug handelte und nahm den Verdächtigen daraufhin fest. Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Beamten stellten fest, dass er weder Sprengstoff noch einen anderen gefährlichen Gegenstand bei sich trug. BFMTV zufolge sagte der Mann aus, dass er Polizisten, Soldaten und Personen jüdischen Glaubens töten wolle. Er habe auch versichert, dass er es immer wieder tun wolle.

  • Belgien: Ein Toter bei Anti-Terror-Einsatz gegen Rechtsextreme

    Belgien: Ein Toter bei Anti-Terror-Einsatz gegen Rechtsextreme

    Bei Hausdurchsuchungen im Rahmen von Ermittlungen wegen eines geplanten Anschlags lieferte sich die Polizei einen Schusswechsel.

    Die Operation richtete sich gegen Sympathisanten der extremen Rechten. Am Mittwoch, dem 28. September, wurde in Belgien eine Person bei einem Schusswechsel mit der Polizei während eines Einsatzes wegen eines geplanten Terroranschlags getötet, wie die belgische Bundesstaatsanwaltschaft mitteilte.

    Die Ermittlungen werden von einem Untersuchungsrichter in Antwerpen geleitet. Sie richten sich gegen „ein mutmaßlich rechtsextremes Milieu“ und gegen „Verstöße gegen das Waffengesetz“, so die Staatsanwaltschaft. Am Mittwochmorgen wurden im flämischen Teil Belgiens, insbesondere in Gent und Antwerpen, ein Dutzend Hausdurchsuchungen durchgeführt. Bei einer dieser Hausdurchsuchungen kam es zu dem tödlichen Schusswechsel.

    Bei den Hausdurchsuchungen, so die Bundesstaatsanwaltschaft weiter, „wurden sehr viele Waffen und Munition beschlagnahmt, deren Zählung und Analyse in den nächsten Tagen durchgeführt werden muss“. „Einige der vor Ort befindlichen Waffen waren legal registriert“, heißt es weiter. Die Zeitung La Libre Belgique berichtet, dass sich die tödliche Schießerei in Merksem, einem Stadtteil von Antwerpen, ereignet hat.

  • Gérald Darmanin: Acht Anschläge seit Jahresbeginn in Frankreich vereitelt

    Gérald Darmanin: Acht Anschläge seit Jahresbeginn in Frankreich vereitelt

    Dem Minister zufolge sind diese Anschlagspläne „oft, wenn nicht sogar fast ausschließlich, islamistischen Ursprungs“, erwähnt aber auch mögliche Anschläge aus der „ultrarechten oder ultralinken Ecke“.

    Die Geheimdienste haben unter der vorherigen fünfjährigen Amtszeit Macrons „39 terroristische Anschläge“ vereitelt und „acht seit Beginn dieses Jahres“, wie Innenminister Gérald Darmanin am Dienstag, dem 20. September, vor dem Rechtsausschuss der Nationalversammlung bekannt gab. Dem Minister zufolge sind diese Anschlagspläne „oft, um nicht zu sagen fast ausschließlich, islamistischen Ursprungs“, er erwähnt aber auch mögliche Anschläge aus der „ultrarechten oder ultralinken Ecke“.

    Gérald Darmanin zählte in den letzten zwei Jahren auch mehr als „500 Meldungen“ über Terroristen, die „aus der Levante (naher Osten) oder aus Subsahara-Afrika“ stammten. Auch wenn „die exogene Bedrohung, die Bedrohung, die von außen kommt, weniger bedrohlich ist“, stellt er eine Erhöhung dieser Bedrohung fest. Dennoch „bleibt die Hauptbedrohung die endogene Bedrohung: Personen, die sich innerhalb unseres Landes radikalisieren“, so der Innenminister.

  • Junge Frau wegen Terrorverdacht angeklagt

    Junge Frau wegen Terrorverdacht angeklagt

    Eine junge Frau, die im Departement Val-d’Oise verhaftet worden war, wurde am Montag wegen des Verdachts auf einen geplanten Anschlag und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt.

    Die 22-jährige, vollverschleierte Frau wurde am vergangenen Donnerstag in Enghien-les-Bains im Departement Val-d’Oise bei einer einfachen Identitätskontrolle festgenommen.

    Da sie keine Papiere bei sich hatte, hielt die Polizei sie fest und entdeckte auf ihrem Handy dschihadistische Propaganda und Unterlagen über die Herstellung von Sprengstoff. In ihrer Handtasche fanden sie ebenfalls derartige Unterlagen sowie einen noch verpackten Cutter.

    Anklage wegen krimineller terroristischer Vereinigung
    Bei der Durchsuchung des Hauses der jungen Frau fielen laut Staatsanwaltschaft handschriftliche Vermerke über die Durchführung von Anschlägen und andere Dokumente über Sprengstoff in die Hände der Ermittler.

    Nach fast viertägigem Polizeigewahrsam wurde die Verdächtige einem Antiterrorismus-Ermittlungsrichter des Pariser Justizgerichts vorgeführt, der sie wegen Bildung einer kriminellen terroristischen Vereinigung anklagte. Sie war bereits am Freitag in Polizeigewahrsam genommen worden. Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) hat den Fall jetzt übernommen.

  • Niederlande: LKW rast in Strassenparty und tötet mindestens zwei Menschen

    Niederlande: LKW rast in Strassenparty und tötet mindestens zwei Menschen

    Der Fahrer des Lastwagens, der nicht verletzt wurde, wurde verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Am Samstag, dem 28. August, raste ein Lastwagen in eine Gruppe von Menschen, die an einem Nachbarschaftsgrillfest in einem Dorf in der Nähe von Rotterdam teilnahmen, berichtete die Polizei auf ihrem Twitter-Account.

    Ein Polizist, der vor Ort war, übermittelte einem lokalen Medienunternehmen eine vorläufige Bilanz, in der von mindestens zwei Toten und mehreren Verletzten die Rede war.

    Bisher ist noch unklar, ob es sich bei dem Vorfall um einen Unfall oder ein Attentat handelt.

    Fotografien, die vor Ort aufgenommen wurden, zeigen. dass der Lkw der spanischen Firma El Mosca gehört.

  • Drôme: Festnahme eines 18-Jährigen wegen Terrorverdachts im Namen des Islamischen Staates

    Drôme: Festnahme eines 18-Jährigen wegen Terrorverdachts im Namen des Islamischen Staates

    Ein 18-jähriger Mann, der verdächtigt wird, eine unmittelbar bevorstehende Messerattacke geplant zu haben, wurde in der Drôme festgenommen und am Dienstag in Paris angeklagt.

    Der Verdächtige wurde in der Drôme festgenommen und in Paris angeklagt. Der 18-Jährige wird verdächtigt, mit einem Messer einen unmittelbar bevorstehenden Terrorakt geplant zu heben, wie am Mittwoch aus Justizkreisen bekannt wurde. Erste Ermittlungen, die durch die Aussagen des Verdächtigen bestätigt wurden, ergaben, dass er einen Terrorakt „im Namen der Organisation des Islamischen Staates, der er die Treue geschworen hatte“ plante.

    In seinem Besitz wurde ein IS-Video entdeckt, wie aus einer Polizei-Quelle verlautete. Der junge Mann hatte durch Äusserungen und seine offensichtliche Radikalisierung in letzter Zeit so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, dass von den Sicherheitskräften beobachtet wurde. Da ein geplanter Anschlag unmittelbar bevorzustehen schien, leitete die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (PNAT) am 19. Mai eine Voruntersuchung wegen der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Planung eines terroristischen Anschlags ein. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann vor, wahllos Personen auf der Straße anzugreifen und zu töten.

    Der Verdächtige wurde bereits am Freitag vergangener in der Drôme von Ermittlern der Generaldirektion für Innere Sicherheit (DGSI) festgenommen, wie aus Justizquellen bekannt wurde. Am Dienstag wurde Anklage erhoben und er wurde in Untersuchungshaft genommen. Der aus einer Familie muslimischen Glaubens stammende Verdächtige hatte sich radikalisiert, die Gründe dafür sind bisher noch nicht bekannt.

  • Belgien: 13 Verhaftungen bei einer Antiterror-Operation

    Belgien: 13 Verhaftungen bei einer Antiterror-Operation

    Im Rahmen von Ermittlungen der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft wurden in Belgien dreizehn Personen festgenommen.

    Die belgische Justiz gab am Dienstag die Festnahme von 13 Personen im Rahmen der Ermittlungen der Anti-Terror-Staatsanwaltschaft bekannt, die die Entwicklung einer Terrorzelle in Antwerpen vermutete, die der salafistischen dschihadistischen Bewegung nahesteht.

    Die Festnahmen, die im Zuge von 13 Hausdurchsuchungen im Großraum Antwerpen im Norden des Landes erfolgten, zielten darauf ab, die „Aktivitäten“ dieser potenziell gefährlichen Gruppe „besser zu verstehen“, erklärte die Bundesstaatsanwaltschaft. Es wurden keine näheren Angaben zu den verdächtigen Aktivitäten gemacht, die zu dieser Razzia geführt hatten.

    Die 13 festgenommenen Männer sollen innerhalb von 48 Stunden einem Richter vorgeführt werden, der entscheiden wird, ob sie inhaftiert werden oder nicht. An der Operation, die ohne Zwischenfälle verlief, waren rund 100 Beamte der Bundeskriminalpolizei beteiligt. Sie erfolgte im Rahmen einer Untersuchung, die vor mehreren Monaten von einem Antiterrorismus-Ermittlungsrichter in Antwerpen eingeleitet worden war, so die belgische Polizei. „Eine Antwerpener Gruppe schien sich innerhalb der dschihadistischen salafistischen Bewegung zu entwickeln“, erklärte die Bundesstaatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung.

    Die belgischen Städte Brüssel und Antwerpen wurden bereits in der Vergangenheit als Hochburgen des internationalen Dschihadismus eingestuft. Antwerpen war der Ankerpunkt der Gruppe Sharia4Belgium, die seit dem Zeitpunkt ihrer Gründung im Jahr 2010 den Dschihad propagierte. Mehrere Mitglieder dieser Gruppe gingen nach Syrien, um sich dort den Kämpfern des sogenannten Islamischen Staates anzuschliessen. Ihr ehemaliger Anführer, der marokkanischstämmige Antwerpener Fouad Belkacem, wurde 2015 in Belgien zu 12 Jahren Haft verurteilt und ihm wurde 2018 die belgische Staatsbürgerschaft entzogen. Sharia4Belgium ist mittlerweile aufgelöst, doch die belgische Justiz befürchtet, dass sich neue Gruppierungen mit ähnlichem Gedankengut und gleichen Zielen entwickeln.

  • Französische Touristin in Marokko getötet: Terrorismus-Verdächtiger festgenommen

    Französische Touristin in Marokko getötet: Terrorismus-Verdächtiger festgenommen

    Am Samstag wurde eine 79-jährige französische Touristin mit einem Messer getötet. Nach Angaben der marokkanischen Staatsanwaltschaft wurde die Antiterrorismuspolizei eingeschaltet. Am vergangenen Samstag wurde eine französische Touristin auf einem Markt in Tiznit, in der Nähe von Agadir im Südwesten Marokkos, mit einem Messer getötet. Sie war 79 Jahre alt. Die Antiterrorpolizei wurde eingeschaltet, wie die marokkanische Staatsanwaltschaft am Dienstag bekannt gab. Das Bureau Central d’Investigations Judiciaires (BCIJ) „wurde mit den Ermittlungen in diesem Fall unter der Aufsicht des Staatsanwalts des Königs beim Berufungsgericht in Rabat beauftragt, da der Verdacht auf ein terroristisches Motiv für das Verbrechen besteht“, meldet die Nachrichtenagentur AFP unter Bezugnhame auf eine anonyme Quelle aus dem Umfeld der Ermittlungen. Die Touristin, eine französische Staatsbürgerin, verbrachte einige Urlaubstage auf einem Campingplatz in der Nähe der Kleinstadt Tiznit. Am Tag des Angriffs wur…

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  • Rallye Dakar: Französische Antiterror-Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen nach Fahrzeugexplosion ein

    Rallye Dakar: Französische Antiterror-Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen nach Fahrzeugexplosion ein

    War die Explosion eines Begleitfahrzeugs kurz vor dem Start der Rallye Dakar ein Attentat? Die nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft leitete am Dienstag, dem 4. Januar, eine Untersuchung wegen versuchten terroristischen Mordes ein. Am Donnerstag, 30. Dezember, waren bei der Explosion des Fahrzeugs zwei Franzosen verletzt worden, einer davon schwer.

    Wurde Philippe Boutron, Fahrer der Rallye Dakar, ein Opfer des Terrorismus? Die französische Justiz jedenfalls leitet eine Untersuchung ein, mit der der Inlandsgeheimdienst beauftragt wird, wegen versuchten Mordes im Zusammenhang mit einem terroristischen Attentat. Am Donnerstag, dem 30. Dezember, saß Philippe Boutron in Dschidda (Saudi-Arabien) vor dem Start am Steuer eines Begleitfahrzeugs, als das Auto explodierte und die Flammen den Innenraum in Brand setzten.

    Lesen sie auch: Wurde die Rallye-Dakar 2022 das Ziel eines Terroranschlags?

    Der französische Fahrer wurde schwer verletzt, die anderen fünf Insassen blieben unverletzt. Sehr schnell sprachen die saudischen Behörden von einem Unfall und schlossen eine kriminelle Handlung aus, was für einen der Passagiere aber eher unwahrscheinlich war. Zeugenaussagen und Fotos hätten jetzt die Terrorismus-Staatsanwaltschaft dazu veranlasst, Ermittlungen aufzunehmen. Die Gutachten sind noch nicht abgeschlossen. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden keine Spuren von Sprengstoff gefunden, aber die Ankündigung einer Untersuchung in Frankreich beruhigt das Team von Philippe Boutron. In der Vergangenheit war die Dakar bereits mit Terrorismus konfrontiert. Im Jahr 2001 wurde das Rennen von der Polisario bedroht. 2008 entschied sich die Dakar für Südamerika und verließ Afrika, da sie von Al-Qaida bedroht wurde.

  • Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Terrorismus: Geplanter Messeranschlag an Weihnachten von Sicherheitsdiensten vereitelt

    Einer der beiden Männer war den Behörden bereits als radikalisierter Gefährder bekannt, berichtet Le Parisien.

    Sie hatten geplant, Passanten an belebten Orten während der Weihnachtsfeiertage zu töten. Zwei 23-jährige Männer wurden am 29. November in der Nähe von Paris festgenommen, berichtet Le Parisien am Mittwoch, dem 8. Dezember.

    Le Parisien zufolge wurden die beiden jungen Männer in Meaux (Seine-et-Marne) und Le Pecq (Yvelines) von Polizisten der Generaldirektion für innere Sicherheit festgenommen. Sie wurden wegen „krimineller terroristischer Vereinigung“ angeklagt und inhaftiert.

    Lesen Sie auch: Terrorismus: Ist Frankreich immer noch bedroht?

    Die Polizei war über einen Hinweis auf die Spur der Männer gekommen. Dank des Geständnisses des ersten Verhafteten wurde der zweite junge Mann gefunden. Beide hatten es auf verschiedene Orte abgesehen: Einkaufszentren, Universitäten und belebte Straßen, wie von Le Parisien berichtet.