Schlagwort: Syrien

  • Frankreichs Verpflichtung zur Überprüfung von Rückführungsanträgen für Kinder von Dschihadisten

    Frankreichs Verpflichtung zur Überprüfung von Rückführungsanträgen für Kinder von Dschihadisten

    Das Verwaltungsgericht von Paris hat am 13. März die Entscheidung der französischen Regierung, 29 Kinder von Dschihadisten und ihre Mütter nicht nach Frankreich zurückzuführen, aufgehoben. Das Außenministerium ist nun verpflichtet, die Anträge innerhalb von zwei Monaten erneut zu prüfen. Die betroffenen Kinder, zwischen sechs und fünfzehn Jahre alt, leben mit ihren Müttern im Lager Roj im Nordosten Syriens. Ihre Angehörigen, organisiert im Kollektiv „Familles unies“, hatten bereits 2024 Rückführungsanträge gestellt. Das französische Außenministerium lehnte diese mit Verweis auf Sicherheitsrisiken ab und führte seit Sommer 2023 keine Rückführungsaktionen mehr durch – trotz internationaler Kritik. Insgesamt sollen sich noch mindestens 120 französische Kinder und 50 Frauen in Syrien in Haft befinden. Alle betroffenen Mütter stehen unter strafrechtlicher Beobachtung und sind mit Haftbefehlen belegt. Die Anwältin der Familienangehörigen, Marie Dosé, bezeichnete das Zögern der französischen …

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  • E.U. und Kanada reagieren mit Vergeltungszöllen auf Trumps neue Handelsbarrieren – und weitere World-News

    E.U. und Kanada reagieren mit Vergeltungszöllen auf Trumps neue Handelsbarrieren – und weitere World-News

    Der Handelskonflikt eskalierte gestern weiter: Die Europäische Union und Kanada kündigten Milliardenstrafzölle auf US-Exporte an – nur wenige Stunden nachdem Trumps neue Abgaben auf Stahl- und Aluminiumimporte in Kraft traten.

    Europa

    Die EU erklärte, dass ihre Zölle ab dem 1. April gelten sollen – als Antwort auf US-Zölle in Höhe von rund 26 Milliarden Dollar. Dennoch betonten die Verantwortlichen, dass sie gesprächsbereit seien.

    Der europäische Gegenschlag kommt in zwei Schritten. Zunächst läuft eine Zollaussetzung aus, wodurch die Abgaben auf Produkte wie Boote, Bourbon und Motorräder wieder steigen. Anschließend sollen zusätzliche Zölle auf Waren im Wert von etwa 18 Milliarden Euro folgen – die genaue Liste steht noch aus.

    Kanada

    Die kanadische Regierung kündigte an, dass sie neue Zölle auf US-Importe im Wert von 20 Milliarden Dollar erheben wird. Besonders betroffen: Stahl und Aluminium. Aber auch Werkzeuge, Computer, Sportartikel und Gusseisen stehen auf der Liste.

    Andere Länder

    Großbritannien hält sich zurück. Premierminister Keir Starmer will stattdessen ein langfristiges Handelsabkommen mit den USA abschließen. Auch Australiens Premierminister Anthony Albanese verzichtet auf Vergeltungsmaßnahmen – mit der Begründung, dass Gegenzölle vor allem die eigenen Verbraucher treffen würden.


    Pro-palästinensischer Aktivist in den USA festgehalten – ohne Zugang zu Anwälten

    Ein pro-palästinensischer Aktivist und US-Resident wurde am vergangenen Wochenende von den US-Behörden festgenommen. Seine Anwälte konnten bislang nicht mit ihm sprechen, wie eine Gerichtsanhörung enthüllte.

    Die Trump-Regierung will Mahmoud Khalil abschieben – ohne dass er eines Verbrechens angeklagt wurde.

    Khalil, verheiratet mit einer US-Amerikanerin, war eine führende Figur pro-palästinensischer Proteste an der Columbia University in New York, wo er kürzlich seinen Abschluss machte. Trumps Regierung begründet seine Festnahme mit einem kaum genutzten Gesetz, das die Abschiebung von Personen erlaubt, deren Anwesenheit als „gegnerisch“ zur US-Außenpolitik gilt.

    Trump erklärte diese Woche: Khalils Fall sei der erste von „vielen weiteren“.

    Zitat: „Hier geht es nicht um Meinungsfreiheit“, betonte Außenminister Marco Rubio. „Es geht um Menschen, die von Anfang an kein Recht hatten, sich in den USA aufzuhalten. Niemand hat ein Anrecht auf ein Studentenvisum. Niemand hat ein Anrecht auf eine Green Card.“

    Der Richter ordnete an, dass Khalils Anwälte mit ihm sprechen dürfen. Zudem forderte er die Regierung auf, sich mit einem Urteil des Obersten Gerichtshofs von 2004 auseinanderzusetzen, das Khalils Rechtsvertretern helfen könnte, das Verfahren in New York zu halten.


    Syrien: Sektiererische Gewalt und Rachemorde eskalieren

    In den letzten Tagen kam es in der Küstenregion Syriens zu massiven Gewaltausbrüchen. Eine britische Beobachtungsstelle macht regierungstreue Milizen und ausländische Kämpfer dafür verantwortlich. Die Spannungen könnten den Friedensprozess gefährden.

    Laut einem Bericht des Syrian Network for Human Rights vom Dienstag kam es zu „außergerichtlichen Hinrichtungen, Erschießungen und systematischen Massakern – motiviert durch Rache und religiöse Spannungen“. Eine unabhängige Bestätigung der Vorwürfe steht noch aus.

    Hintergrund

    Hunderte Zivilisten wurden in den Provinzen Latakia und Tartus getötet, Gebiete, die traditionell von der alawitischen Minderheit dominiert werden. Der gestürzte Diktator Baschar al-Assad war selbst Alawit, und viele seiner Anhänger genossen unter seiner Herrschaft Privilegien.

    Der Türkei-Kurden-Konflikt eskaliert weiter

    Die Türkei setzt ihre Luftangriffe auf kurdische Milizen in Syrien und Irak fort – selbst nachdem deren Anführer zur Auflösung aufgerufen und einen Waffenstillstand erklärt hat.


    Weitere Top-Meldungen

    Krieg in der Ukraine

    • Hoffnung auf Waffenstillstand: US-Außenminister Marco Rubio erklärte, ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine sei möglich – wenn Moskau einlenkt.
    • Russland greift an: Russische Truppen starteten eine Offensive auf die von der Ukraine gehaltene Stadt Sudzha in der Region Kursk. Ziel: ein Druckmittel für Verhandlungen.

    Weltgeschehen

    • Japan: Eine junge Influencerin wurde während eines Livestreams auf offener Straße in Tokio erstochen. Der Täter – ein verärgerter Follower.
    • Australien: Drei chinesische Kriegsschiffe kreuzen vor der Küste – das Land fühlt sich „schutzlos“.
    • Serbien: Von Protesten ermutigt und mit Rückenwind von Trump ließ die Regierung mehrere NGOs ohne Durchsuchungsbefehl stürmen.
    • Grönland: Die gemäßigte Partei Demokraatit, die sich gegen Trumps Expansionspläne und für eine Unabhängigkeit von Dänemark ausspricht, gewinnt die Wahlen.
    • Klimakrise: Breakthrough Energy, das Umwelt- und Energieprojekt von Bill Gates, kündigt drastische Kürzungen an.

    Von C. Hatty

  • Wirtschaftsängste lassen Weltmärkte einbrechen – und andere World-News

    Wirtschaftsängste lassen Weltmärkte einbrechen – und andere World-News

    Die Börsen weltweit erlitten gestern massive Verluste, nachdem US-Präsident Donald Trump einen Tag zuvor nicht ausgeschlossen hatte, dass seine Handelspolitik eine Rezession auslösen könnte. Der S&P 500 fiel um 2,7 Prozent – der stärkste tägliche Rückgang seit Monaten. Gleichzeitig traten mehrere Vergeltungszölle gegen die USA in Kraft.

    Investoren reagierten unter anderem auf ein am Sonntag ausgestrahltes Interview, in dem Trump von einer „Übergangsphase“ für die US-Wirtschaft sprach und weitere Zölle in Aussicht stellte. Besonders stark betroffen waren große Technologieunternehmen, deren Aktienkursverfall erheblichen Einfluss auf den Markt hatte. Die Verkaufswelle setzte sich heute in Asien fort, wo die Börsen ebenfalls im Minus eröffneten.

    Analysten von JPMorgan Chase warnten vor einem „deutlich erhöhten Risiko einer globalen Rezession in diesem Jahr aufgrund extremer US-Politik“. Sie bezifferten die Wahrscheinlichkeit eines wirtschaftlichen Abschwungs auf 40 Prozent.

    Analyse: „Die Marktvolatilität hat weniger mit den schlechten Nachrichten über Zölle zu tun als mit der Unsicherheit über diese Zölle – insbesondere darüber, was die Politik genau ist, wohin sie führt, wie lange sie andauern wird und welches Endergebnis sie haben könnte“, erklärte David Bahnsen, Chief Investment Officer der Bahnsen Group.


    Rubio: Ukraine muss Zugeständnisse machen

    Der US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Ukraine im Rahmen einer möglichen Einigung zur Beendigung des Krieges einige der von Russland seit 2014 eroberten Gebiete abtreten müsse. Auf dem Weg nach Saudi-Arabien zu Gesprächen mit hochrangigen ukrainischen Vertretern sagte Rubio vor Journalisten: „Das Wichtigste, womit wir hier herausgehen müssen, ist das klare Signal, dass die Ukraine bereit ist, schwierige Entscheidungen zu treffen.“

    Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reiste nach Saudi-Arabien, wo er Kronprinz Mohammed bin Salman traf. Dieser hat sich zunehmend als Vermittler zwischen der Ukraine und Russland positioniert.

    Ein kürzliches, kontrovers diskutiertes Treffen zwischen Präsident Trump und Selenskyj im Weißen Haus hat die Zustimmungswerte des ukrainischen Präsidenten in seiner Heimat steigen lassen und ihm eine Atempause von seinen Kritikern verschafft.

    An der Front: Ukrainische Streitkräfte konnten die russische Offensive in der Ostukraine, insbesondere in der Region Donezk, zum Stillstand bringen und begannen, kleinere Gebiete zurückzuerobern, so Aussagen von Soldaten und Militärexperten.


    Kurdische Kräfte unterzeichnen Abkommen mit der syrischen Regierung

    Die kurdisch geführte Miliz, die den Nordosten Syriens kontrolliert, hat sich bereit erklärt, sich mit der neuen syrischen Regierung zu vereinen. Dies stellt einen bedeutenden Durchbruch für die neuen Machthaber dar, die das Land inmitten anhaltender Gewalt zu stabilisieren versuchen.

    Das Abkommen sieht vor, dass die von den USA unterstützten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) bis zum Jahresende sowohl ihre zivilen als auch militärischen Strukturen sowie die Kontrolle über Öl- und Gasfelder in den neuen syrischen Staat integrieren.

    Unruhen: Bewaffnete Angreifer attackierten am Sonntagabend eine Stellung der syrischen Sicherheitskräfte in Damaskus, berichtete eine unabhängige Beobachtungsstelle. Dies nährt die Befürchtung, dass die jüngste Gewalt, die in der vergangenen Woche an der syrischen Küste ausbrach, sich weiter ausbreiten könnte.

    Entführungen: Nach der Machtübernahme durch die Rebellen im Dezember wurden sämtliche staatlichen Polizeikräfte und Sicherheitsbeamten entlassen. Seitdem häufen sich Berichte über Entführungen auf unbeaufsichtigten Straßen, was viele Einwohner dazu zwingt, nachts in ihren Häusern zu bleiben.


    WEITERE TOP-THEMEN

    • Südkorea: Eine Untersuchung der New York Times zu Präsident Yoon Suk Yeols Bemühungen, das Kriegsrecht zu verhängen, offenbart zahlreiche Fehleinschätzungen – darunter eine Überschätzung der Unterstützung durch seine Verbündeten.
    • Philippinen: Der frühere Präsident Rodrigo Duterte, bekannt für seinen blutigen Anti-Drogen-Krieg, wurde heute in Manila auf Grundlage eines Haftbefehls des Internationalen Strafgerichtshofs wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhaftet.
    • Kanada: Mark Carney, ehemaliger Zentralbankchef, der überraschend zum Vorsitzenden der Liberalen Partei gewählt wurde, will als Premierminister die angeschlagene Wirtschaft des Landes neu ausrichten.
    • Vatikan: Papst Franziskus befindet sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr durch seine Lungenentzündung und andere Infektionen, teilten vatikanische Beamte mit.
    • Großbritannien: Ein Containerschiff kollidierte vor der nordöstlichen Küste mit einem Öltanker unter US-Flagge. Mehrere Explosionen zwangen die Besatzungen zur Aufgabe beider Schiffe.
    • Grönland: Unter dem Eindruck von Präsident Trumps einstiger Drohung, die Insel zu annektieren, wählen die Bewohner heute ein neues Parlament, das über den künftigen Weg zur Souveränität entscheiden könnte.
    • Rumänien: Die Wahlkommission des Landes hat den rechtsextremen Kandidaten Călin Georgescu von der Teilnahme an der Präsidentschaftswahl ausgeschlossen.
    • Bildung: Die Harvard-Universität verhängte einen Einstellungsstopp, nachdem Präsident Trump damit gedroht hatte, ihr die Bundesmittel zu entziehen.
    • Medien: Eine langjährige Kolumnistin der Washington Post trat zurück, nachdem die Zeitung sich weigerte, ihren kritischen Beitrag über Jeff Bezos zu veröffentlichen.
    • Unterhaltung: Michelle Obama wird Gastgeberin eines neuen Video-Podcasts – ihre nächste große öffentliche Rolle.

    Autor: P. Tiko

  • Kanada bekommt einen neuen Regierungschef – und andere World-News

    Kanada bekommt einen neuen Regierungschef – und andere World-News

    Die Liberale Partei Kanadas hat gestern Mark Carney, einen erfahrenen Finanzexperten, zum neuen Parteivorsitzenden und damit zum Nachfolger von Justin Trudeau als Premierminister gewählt. Er soll sich auch der Herausforderung durch Präsident Trump stellen.

    Carney, der während der globalen Finanzkrise 2008 Kanadas Zentralbank als Chef der leitete und später die Bank of England durch den Brexit führte, hat bisher noch nie ein politisches Amt bekleidet. Dennoch konnte er sich mit 85,9 Prozent der Stimmen von mehr als 150.000 Parteimitgliedern durchsetzen.

    Carney wird voraussichtlich Anfang dieser Woche als Premierminister vereidigt, womit offiziell das Ende der Trudeau-Ära besiegelt wird. Da er jedoch kein Parlamentsmandat besitzt, wird er wohl bald Neuwahlen ausrufen. Sein Hauptgegner dabei: Pierre Poilievre, der Vorsitzende der Konservativen Partei.

    Klares Statement gegen Trump

    „Amerika ist nicht Kanada“, erklärte Carney in seiner Antrittsrede mit Blick auf Trumps Drohungen, das Land zu annektieren. „Und Kanada wird niemals, in keiner Weise, Teil Amerikas sein. Wir haben uns diesen Kampf nicht ausgesucht, aber Kanadier sind immer bereit, wenn jemand die Fehde-Handschuhe wirft.“


    Syriens Übergangspräsident ruft zur Einheit auf

    Nach heftigen Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Anhängern des gestürzten Machthabers Baschar al-Assad hat Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Shara gestern zur Ruhe und Geschlossenheit aufgerufen. „Wir rufen die Syrer dazu auf, besonnen zu bleiben – das Land hat alle Grundlagen für ein Überleben“, erklärte al-Shara.

    Die Gewalt, die letzte Woche ausbrach, ist die schlimmste seit dem Sturz der Assad-Regierung Anfang Dezember. Laut der in Großbritannien ansässigen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden bereits mehr als 1.000 Menschen getötet, darunter etwa 700 Zivilisten – vor allem durch Regierungstruppen. Diese Zahlen konnten jedoch nicht unabhängig überprüft werden.

    Proteste gegen die neue Regierung

    Tausende Menschen gingen auf die Straße, um gegen die Übergangsregierung zu demonstrieren – die ersten Massenproteste seit Assads Sturz. Die Sicherheitskräfte versuchten unterdessen, die Unruhen unter Kontrolle zu bringen, während die Bevölkerung angewiesen wurde, in ihren Häusern zu bleiben.


    Friedensmission in der Ukraine? Neue Pläne für eine Waffenruhe

    Ein neues Papier von zivilen und militärischen Experten legt dar, wie eine Waffenruhe entlang der 700 Meilen (über 1.100 Kilometer) langen Frontlinie in der Ukraine überwacht und durchgesetzt werden könnte.

    Der Vorschlag sieht eine sechs Meilen (etwa zehn Kilometer) breite Pufferzone zwischen den russischen und ukrainischen Streitkräften vor. Rund 5.000 zivile Beobachter und Polizisten sollen das Gebiet patrouillieren – unterstützt von bis zu 10.000 ausländischen Soldaten.

    Drei Jahre lang schien eine Waffenruhe in weiter Ferne. Viele vermieden es sogar, das Thema anzusprechen, da die ukrainische Regierung und ihre Verbündeten den Fokus eher auf die Kämpfe legten. Doch Präsident Trumps Wunsch, den Krieg rasch zu beenden, hat die Frage nach einer Nachkriegsordnung wieder in den Mittelpunkt gerückt.

    Internationale Truppen in der Ukraine?

    Frankreich und Großbritannien haben vorgeschlagen, nach einem möglichen Waffenstillstand tausende Soldaten in die Ukraine zu entsenden. Noch ist unklar, welche Aufgaben diese Truppen übernehmen würden. Russland zeigt bisher keinerlei Bereitschaft, eine solche Mission zu akzeptieren und Trump hat sich negativ dazu geäußert, dass die USA Unterstützung leisten würden.


    WEITERE TOP-NEWS

    • Handelskrieg: China verhängt Zölle von bis zu 100 Prozent auf kanadische Produkte wie Rapsöl und Schweinefleisch.
    • Kroatien: Die Regierung versucht, die steigenden Preise in den Griff zu bekommen – Boykotte nehmen zu.
    • Diplomatie: Die Trump-Administration verhandelt über die Rückkehr russischer Diplomaten in die USA – einige könnten Spione sein.
    • Deutschland: Der Hamburger Flughafen hat wegen eines eintägigen Streiks des Bodenpersonals alle Flüge gestrichen.
    • USA: Der Secret Service hat nahe des Weißen Hauses einen Mann erschossen, nachdem es zu einer „bewaffneten Konfrontation“ kam.
    • Kanada: Drei maskierte Männer, bewaffnet mit Handfeuerwaffen und einem Sturmgewehr, eröffneten in einer Bar in Toronto wahllos das Feuer – mindestens zwölf Menschen wurden verletzt.
  • Heute in der Geschichte: Der 9. März – Wendepunkte der Weltgeschichte

    Heute in der Geschichte: Der 9. März – Wendepunkte der Weltgeschichte

    Der 9. März ist ein Datum, das auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar wirkt – doch ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass an diesem Tag bedeutende Ereignisse stattfanden. Revolutionen nahmen ihren Lauf, berühmte Persönlichkeiten wurden geboren, und politische Weichen wurden gestellt. Sowohl weltweit als auch in Frankreich markierte dieser Tag Wendepunkte, die bis heute nachwirken.

    Weltweite Ereignisse am 9. März

    1842: Die erste Narkose mit Äther

    Die moderne Medizin verdankt dem 9. März 1842 einen entscheidenden Fortschritt: Der US-amerikanische Arzt Crawford Williamson Long führte erstmals eine Operation unter Äthernarkose durch. Er entfernte einem Patienten einen Tumor – und dieser spürte nichts! Diese bahnbrechende Entdeckung revolutionierte die Chirurgie und legte den Grundstein für die Anästhesie, wie wir sie heute kennen.

    1959: Die Geburt der Barbie-Puppe

    Kaum eine Puppe hat die Kindheit von Generationen so geprägt wie Barbie. Am 9. März 1959 stellte die amerikanische Firma Mattel das Spielzeug erstmals auf der New Yorker Spielwarenmesse vor. Die Schöpferin, Ruth Handler, ließ sich von einer deutschen Puppe namens „Bild-Lilli“ inspirieren und schuf mit Barbie eine der erfolgreichsten Spielzeugfiguren der Geschichte.

    1961: Sputnik 9 – Ein Hund im All

    Am 9. März 1961 startete die Sowjetunion den Raumflug Sputnik 9. An Bord: Ein Hund namens Tscherjuschka, ein Meerschweinchen, einige Mäuse und ein Versuchsmannikin. Ziel des Experiments war es, die Auswirkungen der Schwerelosigkeit zu testen – ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur ersten bemannten Raumfahrt, die nur einen Monat später mit Juri Gagarin folgte.

    1990: Litauen erklärt seine Unabhängigkeit

    Nach Jahrzehnten sowjetischer Herrschaft erklärte Litauen am 9. März 1990 als erste der Sowjetrepubliken seine Unabhängigkeit von der UdSSR. Die Moskauer Führung unter Michail Gorbatschow versuchte, den Schritt rückgängig zu machen, doch die Litauer blieben standhaft. Diese Unabhängigkeitserklärung war ein Signal für die anderen baltischen Staaten und beschleunigte letztlich den Zerfall der Sowjetunion.

    2011: Der Beginn des syrischen Bürgerkriegs

    Anfang März 2011 kam es in der Stadt Daraa zu Protesten gegen das Regime von Baschar al-Assad. Am 9. März eskalierte die Lage weiter, nachdem Sicherheitskräfte brutal gegen Demonstranten vorgingen. Was als Protestbewegung begann, entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einem blutigen Bürgerkrieg, der bis heute andauert und Millionen von Menschen zur Flucht zwang.


    Frankreich und der 9. März: Ein Tag der politischen Umbrüche

    1765: Geburt von Joseph Nicéphore Niépce – dem Pionier der Fotografie

    Joseph Nicéphore Niépce, geboren am 9. März 1765 in Chalon-sur-Saône, gilt als einer der Erfinder der Fotografie. Ihm gelang es in den 1820er-Jahren, mithilfe der Heliografie das erste beständige Bild aufzunehmen. Seine Erfindung war eine Revolution – heute wäre unsere Welt ohne Fotografie kaum vorstellbar!

    1796: Napoleon Bonaparte heiratet Joséphine de Beauharnais

    Am 9. März 1796 gab sich Napoleon Bonaparte mit Joséphine de Beauharnais das Ja-Wort. Ihre Beziehung war leidenschaftlich, aber nicht unkompliziert. Obwohl Napoleon Joséphine liebte, ließ er sich 1809 von ihr scheiden – weil sie ihm keinen Thronfolger schenken konnte.

    1815: Napoleon kehrt während der „Herrschaft der Hundert Tage“ nach Paris zurück

    Nach seiner Flucht von der Insel Elba landete Napoleon am 1. März 1815 in Südfrankreich. Sein Marsch Richtung Paris war ein Spektakel: Überall schlossen sich ihm Soldaten an, und am 9. März wurde er von immer mehr Unterstützern gefeiert. König Ludwig XVIII. sah die Gefahr – er befahl den Truppen, Napoleon aufzuhalten. Doch anstatt ihn zu verhaften, liefen sie zu ihrem alten Befehlshaber über. Napoleon war zurück – seine Herrschaft würde allerdings nur 100 Tage andauern.

    1905: Das Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat wird diskutiert

    Frankreich ist bekannt für seinen strikten Laizismus – die Trennung von Kirche und Staat. Ein entscheidender Moment in dieser Entwicklung war die Debatte am 9. März 1905, die schließlich zum berühmten Gesetz von Dezember 1905 führte. Dieses Gesetz schuf die Grundlage für die strikte Neutralität des Staates in religiösen Fragen.

    1945: Die Japaner besetzen Französisch-Indochina

    Während des Zweiten Weltkriegs stand Französisch-Indochina unter der Kontrolle des Vichy-Regimes, einer von Deutschland abhängigen Marionettenregierung. Am 9. März 1945 setzten die Japaner das französische Kolonialregime ab und übernahmen direkt die Herrschaft. Dieser Schritt beschleunigte später die Unabhängigkeitsbestrebungen in Vietnam, die schließlich zum Indochinakrieg führten.

    1974: Die letzten französischen Truppen verlassen den Südpazifik nach dem Ende der Atomtests

    Frankreich führte seit den 1960er-Jahren Atomtests in Polynesien durch – sehr zum Ärger der lokalen Bevölkerung und der internationalen Gemeinschaft. Nach jahrelangen Protesten und Druck aus dem Ausland gab die französische Regierung schließlich nach. Am 9. März 1974 wurde der Rückzug der letzten militärischen Einheiten aus Mururoa und Fangataufa beschlossen.


    Fazit: Der 9. März als Spiegel der Geschichte

    Was für ein Tag! Von revolutionären Erfindungen über politische Umbrüche bis hin zu weltbewegenden Kriegen – der 9. März ist ein Datum, das viele historische Epochen berührt.

    Ob in Frankreich mit Napoleons Rückkehr oder weltweit mit Litauens Unabhängigkeit – dieser Tag zeigt, wie Geschichte sich immer wieder neu schreibt. Wer weiß, welches zukünftige Ereignis eines Tages den 9. März in den Geschichtsbüchern erweitern wird?

  • USA und Ukraine schließen Rohstoffabkommen – und weitere World-News

    USA und Ukraine schließen Rohstoffabkommen – und weitere World-News

    Die Ukraine hat zugestimmt, Einnahmen aus einigen ihrer Rohstoffvorkommen an die USA zu übergeben, teilten gestern ein US-amerikanischer und ein ukrainischer Beamter mit. Das Abkommen kam nach intensivem Druck von Präsident Trump zustande.

    Unklar blieb zunächst, was – wenn überhaupt – die Ukraine im Gegenzug erhalten würde. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor mindestens einen Entwurf abgelehnt, da dieser keine konkreten Sicherheitsgarantien der USA enthielt und Trump Rohstoffrechte im Wert von 500 Milliarden Dollar forderte. Einige der umstrittensten Klauseln wurden inzwischen entfernt.

    Ein US-Beamter erklärte, dass gestern eine endgültige, übersetzte Version des Abkommens an die Ukraine gesendet wurde. Es soll zunächst vom US-Finanzminister und seinem ukrainischen Amtskollegen unterzeichnet werden, bevor Trump und Selenskyj es in Washington besiegeln.

    Die Details: Der Entwurf sieht vor, dass die Ukraine die Hälfte der Einnahmen aus der zukünftigen Monetarisierung ihrer Rohstoffvorkommen in einen Fonds einzahlt. Die USA würden dabei den maximal zulässigen finanziellen Anteil gemäß amerikanischem Recht besitzen. Ein Teil der Gelder soll wiederum in die Ukraine reinvestiert werden.

    Neue Allianzen: Während des Ukraine-Krieges hat Trump ungewöhnliche Bündnisse gesucht – darunter mit Belarus, Nordkorea und Russland – und sich zunehmend gegen traditionelle Verbündete der USA gestellt.


    Syriens neuer Anführer ruft zur nationalen Einheit auf

    Ahmed al-Scharaa, der neue Übergangspräsident Syriens, rief gestern bei einer zweitägigen Konferenz zur Einheit des Landes auf. Das Treffen in Damaskus sollte die Zukunft Syriens nach Jahrzehnten der Diktatur gestalten. Hunderte Vertreter verschiedener religiöser und ethnischer Gruppen, Journalisten, Gemeindevorsteher und Aktivisten nahmen daran teil.

    Ein bedeutender Akteur fehlte jedoch: Die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) – die von den USA unterstützte, kurdisch geführte Miliz, die große Teile des Nordostens Syriens kontrolliert. Die derzeitige Regierung forderte die SDF auf, ihre Waffen niederzulegen und sich einer einheitlichen nationalen Armee anzuschließen, wenn sie am Dialog teilnehmen wolle.

    Ein ungewöhnlicher Werdegang: Al-Scharaa galt einst als Dschihadist, präsentiert sich nun aber als pragmatischer Nationalist. Viele Syrer fragen sich, welchen Kurs er tatsächlich verfolgen wird.

    Neue Spannungen: Kurz nach al-Scharaas Appell zur Einheit griff Israel Ziele im Süden Syriens an – nur wenige Stunden, nachdem seine Regierung den Rückzug Israels aus besetzten Gebieten gefordert hatte.


    Großbritannien plant Erhöhung der Militärausgaben

    Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte gestern an, dass Großbritannien seine Militärausgaben bis 2027 erheblich steigern wird. Die Ankündigung erfolgte kurz vor seinem Treffen mit Präsident Trump im Weißen Haus und sollte ein Signal zur Lastenverteilung innerhalb der NATO senden.

    Die Erhöhung beläuft sich auf 13,4 Milliarden Pfund (etwa 17 Milliarden Dollar) jährlich und soll durch Kürzungen in der Entwicklungshilfe finanziert werden. Starmer bedauerte diese Einschnitte, betonte jedoch, dass sie angesichts der aktuellen Sicherheitslage notwendig seien.

    Hintergrund: Trumps jüngste Äußerungen zur Ukraine schüren Befürchtungen, dass sich die USA aus ihrer jahrzehntelangen Sicherheitsverantwortung für Europa zurückziehen könnten. NATO-Generalsekretär Mark Rutte forderte kürzlich, dass die Mitgliedsstaaten „deutlich mehr“ als 3 Prozent ihres BIP für Verteidigung ausgeben sollten.


    Weitere wichtige Nachrichten:

    • Vatikan: Fast zwei Wochen nach der Einlieferung von Papst Franziskus (88) ins Krankenhaus häufen sich Spekulationen über seinen Gesundheitszustand. Gebete für seine Genesung nehmen die Form einer Mahnwache an.
    • Wirtschaft: Die deutsche Zentralbank meldete erstmals seit über 40 Jahren einen Jahresverlust.
    • Taiwan: Angesichts eines möglichen Konflikts mit China versucht Taiwans Präsident, sich nicht mit Trump zu überwerfen – vor allem nach dessen Kurswechsel gegenüber der Ukraine.
    • Weltraum: Gute Nachrichten: Die Wahrscheinlichkeit, dass der Asteroid 2024 YR4 die Erde trifft, ist laut NASA nahezu auf null gesunken.
    • Demokratische Republik Kongo: Eine unbekannte Krankheit hat bereits Dutzende Menschen getötet und Hunderte infiziert, berichtet die WHO.
    • Südkorea: Beim Einsturz eines Brückenteils nahe der Stadt Cheonan kamen vier Arbeiter ums Leben.
    • Kanada: Eine Frau mit früh einsetzender Alzheimer-Krankheit kämpfte für ihr Recht auf assistierten Suizid.
  • Heute in der Geschichte: Der 5. Februar – Ein Tag voller Wendepunkte

    Heute in der Geschichte: Der 5. Februar – Ein Tag voller Wendepunkte

    Der 5. Februar ist ein Datum, das sich durch bedeutende Ereignisse in der Weltgeschichte auszeichnet. Große politische Entscheidungen, wissenschaftliche Entdeckungen und kulturelle Meilensteine fallen auf diesen Tag. Von der Einführung einer neuen Verfassung in Mexiko über die Entstehung eines Nationalhelden in Haiti bis hin zu tragischen und triumphalen Momenten in Frankreich – dieser Tag hat Spuren hinterlassen.

    Weltweite Ereignisse am 5. Februar

    1917: Die mexikanische Verfassung tritt in Kraft

    Nach Jahren der Revolution wurde am 5. Februar 1917 die Verfassung Mexikos verabschiedet. Sie war eine der fortschrittlichsten ihrer Zeit und enthielt bahnbrechende soziale Reformen. Die Rechte von Arbeitern und Bauern wurden gestärkt, und der Einfluss der Kirche auf den Staat eingeschränkt – ein mutiger Schritt in einem damals noch stark katholisch geprägten Land.

    Diese Verfassung bildet bis heute die Grundlage des mexikanischen Rechtssystems, auch wenn sie im Laufe der Zeit viele Änderungen erfahren hat. Besonders bemerkenswert: Sie inspirierte zahlreiche andere Staaten in Lateinamerika bei der Formulierung ihrer eigenen Verfassungen.

    1885: Leopold II. und der Kongo-Freistaat

    An diesem Tag wurde auf der Kongokonferenz in Berlin der sogenannte Kongo-Freistaat offiziell Leopold II. von Belgien zugesprochen. Ein ganzes Land als Privatbesitz eines Königs – heute undenkbar, damals eine grausame Realität.

    Leopolds Herrschaft über den Kongo war von brutaler Ausbeutung und Zwangsarbeit geprägt. Millionen von Menschen starben unter dem belgischen Regime. Erst 1908 wurde der Kongo in eine belgische Kolonie umgewandelt, wodurch sich die Lage der Bevölkerung jedoch nur langsam besserte.

    1994: Die NASA entdeckt erstmals Exoplaneten

    Welten jenseits unseres Sonnensystems – lange waren sie nur eine Theorie. Doch am 5. Februar 1994 gelang Astronomen der NASA der erste eindeutige Nachweis von Exoplaneten. Die entdeckten Himmelskörper umkreisten den Pulsar PSR B1257+12, einen Neutronenstern in rund 2300 Lichtjahren Entfernung.

    Dieser Durchbruch eröffnete ein völlig neues Forschungsfeld: Die Jagd nach erdähnlichen Planeten. Heute kennen wir über 5000 Exoplaneten – und vielleicht gibt es unter ihnen eine zweite Erde.

    2003: Der Irak-Krieg nimmt seinen Lauf

    Eine Szene, die sich ins kollektive Gedächtnis der Welt eingebrannt hat: Am 5. Februar 2003 hielt US-Außenminister Colin Powell seine berüchtigte Rede vor dem UN-Sicherheitsrat. Er präsentierte angebliche Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak – die später als falsch entlarvt wurden.

    Trotz weltweiter Proteste führte die USA wenige Wochen später den Irakkrieg an. Die Folgen sind bis heute spürbar: ein instabiles Land, Millionen Tote und der Aufstieg des sogenannten „Islamischen Staates“.

    2023: Das verheerende Erdbeben in der Türkei und Syrien

    Ein Ereignis, das noch in frischer Erinnerung ist: Am 5. Februar 2023 erschütterte ein massives Erdbeben die Grenzregion zwischen der Türkei und Syrien. Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht, Tausende verloren ihr Leben oder ihre Heimat.

    Rettungskräfte kämpften tagelang gegen die Zeit, um Überlebende aus den Trümmern zu ziehen. Eine Tragödie, die einmal mehr zeigte, wie verwundbar der Mensch gegenüber den Naturgewalten ist.


    Frankreich am 5. Februar – Revolutionen, Tragödien und Helden

    Frankreich hat eine bewegte Geschichte, und auch am 5. Februar gibt es einige denkwürdige Ereignisse.

    1790: Die Abschaffung der Klöster

    Die Französische Revolution rollte mit voller Wucht – und am 5. Februar 1790 traf es die Klöster. Eine neue Gesetzgebung ordnete die Auflösung aller monastischen Orden an, die keine soziale Funktion wie Krankenpflege oder Bildung hatten.

    Diese Maßnahme war Teil der großen Säkularisierung Frankreichs. Die Kirche verlor an Macht, während der revolutionäre Staat seine Kontrolle ausweitete. Viele Mönche und Nonnen mussten ihr Zuhause verlassen, manche flohen ins Ausland.

    1810: Geburt von Olefine Desmier d’Archiac, eine fast vergessene Heldin

    Wahrscheinlich kennen nur wenige ihren Namen – doch Olefine Desmier d’Archiac war eine außergewöhnliche Frau. Sie wurde am 5. Februar 1810 geboren und engagierte sich in der Pflege von Verwundeten während des Krimkriegs.

    In einer Zeit, in der Frauen kaum medizinische Berufe ausüben durften, kämpfte sie unermüdlich für bessere Hygiene und Versorgung von Soldaten. Heute erinnert in ihrer Heimatstadt eine kleine Gedenktafel an ihr Lebenswerk.

    1894: Alfred Dreyfus wird degradiert – ein Justizskandal erschüttert Frankreich

    Paris, 5. Februar 1894. Der jüdische Offizier Alfred Dreyfus wird öffentlich seiner militärischen Würden enthoben. Die Beweise gegen ihn – angeblicher Landesverrat – basierten auf Fälschungen. Doch in einer Zeit des zunehmenden Antisemitismus genügte das, um ihn zu verurteilen.

    Der Fall Dreyfus spaltete Frankreich jahrelang. Schriftsteller Émile Zola stellte sich mit seinem berühmten „J’accuse…!“ (Ich klage an!) auf die Seite Dreyfus‘. Erst 1906 wurde Dreyfus vollständig rehabilitiert.

    1976: Ein tödliches Seilbahn-Unglück in den Alpen

    Skifahren in den französischen Alpen – für viele ein Traum. Doch am 5. Februar 1976 verwandelte sich eine Seilbahnfahrt im Wintersportort Saint-Étienne-en-Dévoluy in eine Katastrophe.

    Eine Gondel stürzte aus über 60 Metern in die Tiefe, 42 Menschen kamen ums Leben. Das Unglück führte zu strengeren Sicherheitsvorschriften für Bergbahnen in ganz Europa.


    Ein Tag mit vielen Gesichtern

    Der 5. Februar steht für Revolutionen und Reformen, für wissenschaftlichen Fortschritt und tragische Schicksale. Einige Ereignisse haben die Welt verändert, andere sind fast vergessen – doch jedes erzählt eine eigene Geschichte.

    Wer weiß, welches Kapitel die Zukunft diesem Datum noch hinzufügen wird?

  • Internationale Konferenz zur Zukunft Syriens: Frankreich lädt die Welt nach Paris ein

    Internationale Konferenz zur Zukunft Syriens: Frankreich lädt die Welt nach Paris ein

    Am 13. Februar wird Paris zum Schauplatz einer weiteren internationalen Konferenz über die Zukunft Syriens. Ziel der Veranstaltung ist es, die Weichen für eine gerechte, inklusive und nachhaltige politische Übergangsphase in dem kriegsgebeutelten Land zu stellen. Die französische Präsidentschaft kündigte das Treffen offiziell an und unterstrich damit die Bedeutung, die Frankreich der Syrien-Frage beimisst. Doch was macht diese Konferenz so besonders? Warum liegt der Fokus gerade jetzt auf Syrien, und welche Chancen gibt es, das Land aus der Sackgasse von Konflikten und Instabilität zu führen?

    Ein wichtiger Schritt nach einem Jahrzehnt des Leids Syrien – ein Land, das seit über einem Jahrzehnt vom Bürgerkrieg zerrissen wird. Millionen von Menschen haben ihre Heimat verlassen, Hunderttausende ihr Leben verloren, und die Infrastruktur des Landes liegt in Trümmern. Trotz einiger militärischer und diplomatischer Erfolge, wie der Zurückdrängung des „Islamischen Staats“, bleibt die politisch…

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  • Fünf Fragen zu den französischen Luftangriffen in Syrien gegen den Islamischen Staat

    Fünf Fragen zu den französischen Luftangriffen in Syrien gegen den Islamischen Staat

    Frankreich hat am 31. Dezember erneut Luftangriffe in Syrien gegen Stellungen des Islamischen Staates (IS) durchgeführt. Diese Operationen haben eine politische Debatte ausgelöst, insbesondere durch Kritik von Jean-Luc Mélenchon, dem Vorsitzenden von La France Insoumise. Er bemängelte, dass die Nationalversammlung vorab nicht informiert wurde. Dabei sind solche Einsätze im Rahmen der Operation Chammal, die seit über einem Jahrzehnt läuft, keine Neuheit. 1. Was ist über die jüngsten Angriffe bekannt? Der französische Generalstab teilte mit, dass zwei Einrichtungen des Islamischen Staates im Zentrum Syriens angegriffen wurden. Die Operation wurde im Rahmen der internationalen Koalition gegen den IS durchgeführt. Dabei kamen sieben Bomben zum Einsatz, abgeworfen von Rafale-Kampfflugzeugen und Reaper-Drohnen. Laut dem Fachblog Opex360 war dies der erste Luftangriff der französischen Luftwaffe gegen den IS seit Januar 2021. Damals handelte es sich um eine sogenannte „Gelegenheitsoperation“ …

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  • Französische Luftangriffe in Syrien: Schlagabtausch zwischen Sébastien Lecornu und Jean-Luc Mélenchon

    Französische Luftangriffe in Syrien: Schlagabtausch zwischen Sébastien Lecornu und Jean-Luc Mélenchon

    Kaum hatte das neue Jahr begonnen, entzündete sich in Frankreich bereits die erste politische Kontroverse. Der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu reagierte scharf auf Äußerungen von Jean-Luc Mélenchon, dem Vorsitzenden der Partei La France Insoumise. Dieser hatte kritisiert, dass Frankreich am 31. Dezember 2024 Luftangriffe in Syrien durchgeführt habe, und sprach von einem mangelnden Dialog mit dem Parlament. Lecornu wies diese Kritik als „irresponsable Desinformation“ zurück und verteidigte die Aktion als Teil des internationalen Kampfes gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS).

    Die Hintergründe der Luftangriffe Am 31. Dezember führte Frankreich erstmals seit zwei Jahren wieder Luftangriffe in Syrien durch. Im Rahmen der internationalen Anti-IS-Koalition Inherent Resolve wurden von französischen Rafale-Kampfjets und Reaper-Drohnen gezielte Angriffe auf zwei militärische Ziele der Terrororganisation im Zentrum Syriens durchgeführt. Dabei kamen sieben Bomben zum E…

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