Schlagwort: Supermarkt

  • Wenn der Supermarkt zum Versuchslabor wird – wie Städte wie Angers unser Einkaufsverhalten sezieren

    Wenn der Supermarkt zum Versuchslabor wird – wie Städte wie Angers unser Einkaufsverhalten sezieren

    Der Gang durch den Supermarkt gilt als eine der banalsten Routinen des Alltags. Einkaufszettel, Einkaufswagen, immer dieselben Wege. Und doch spielt sich zwischen den Regalen, Kühltruhen und Kassen ein hochpräzises Experiment ab. Unauffällig, systematisch, millionenfach. In einigen ausgewählten Städten Frankreichs, allen voran in Angers, wird der Wocheneinkauf zur Generalprobe für die Zukunft der großen Handelsketten und der Lebensmittelindustrie. Sandrine, Informatikerin, Mutter von zwei Kindern, Mitte fünfzig, schiebt ihren Wagen durch den Markt wie viele andere auch. Sie weiß ziemlich genau, was sie kaufen will, und doch wird jede ihrer Entscheidungen registriert. Welche Verpackung zieht ihren Blick an. Welches Produkt landet im Wagen, welches bleibt liegen. Wie oft greift sie zu, in welcher Menge, in welchem Rhythmus. Für Sandrine ist das kein Grund zur Beunruhigung. Sie spricht offen darüber, fast beiläufig. Die Kundenkarte, die sie an der Kasse vorzeigt, bringt ihr Punkte, Gutsch…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Von der Kasse ins Rampenlicht: Wie eine Carrefour-Mitarbeiterin aus Laval TikTok erobert

    Von der Kasse ins Rampenlicht: Wie eine Carrefour-Mitarbeiterin aus Laval TikTok erobert

    Manchmal genügt ein Smartphone, ein Supermarktgang und ein bisschen Mut, um die Statik des Alltags aus den Angeln zu heben. In Laval, einer beschaulichen Stadt im Département Mayenne, steht plötzlich eine Kassiererin im Zentrum einer digitalen Aufmerksamkeitsökonomie, die sonst Influencern, Popstars oder Profisportlern vorbehalten ist. Léonie, Angestellte im Carrefour vor Ort, hat es mit kurzen, beschwingten Videos auf TikTok zu einer Bekanntheit gebracht, die selbst erfahrene Marketingabteilungen aufhorchen lässt. Ursprünglich war die Idee schlicht. Ein paar Clips, gedacht, um die gute Stimmung im Team zu zeigen, den Arbeitsalltag zu entstauben, vielleicht ein wenig Nähe zu schaffen. Blaue Weste an, Kamera an, Musik dazu. Léonie tanzt zwischen den Regalen, blickt hinter die Kulissen, präsentiert neue Produkte mit einem Augenzwinkern. Nichts Hochglanz, nichts Überproduziertes. Und doch explodieren die Zahlen. Einige ihrer Videos nähern sich der Marke von zehn Millionen Aufrufen. Zehn M…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Mont Roucous: Warum die Mineralwasser-Lieblingsmarke gerade knapp wird

    Mont Roucous: Warum die Mineralwasser-Lieblingsmarke gerade knapp wird

    Wer in den letzten Wochen durch die Getränkeabteilung seines Supermarkts streifte, stieß mitunter auf gähnende Leere im Regal: Mont Roucous, die Mineralwasser-Marke aus dem Tarn, ist vielerorts schlicht ausverkauft. Für Eltern kleiner Kinder ist das mehr als nur eine kleine Unannehmlichkeit – schließlich gilt diese besonders schwach mineralisierte Quelle als eine der besten für die Zubereitung von Babynahrung. Doch warum fehlt ausgerechnet jetzt das Wasser, das seit Jahrzehnten für seine besondere Reinheit steht?

    Eine Quelle mit besonderem Ruf Mont Roucous entspringt im Herzen des Naturparks Haut-Languedoc, in den Monts de Lacaune. Die Besonderheit: extrem niedrige Werte bei Natrium, Nitraten und Mineralstoffen. Gerade deshalb wird sie von Kinderärzten und Hebammen häufig empfohlen. Für Eltern bedeutet das: eine verlässliche Wahl, wenn es um das Wohl des Nachwuchses geht. Kein Wunder also, dass die Nachfrage stetig steigt – und inzwischen die Grenzen des Machbaren erreicht.

    Warum sin…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Listeriose-Alarm in Frankreich: International verkaufter Käse wird zurückgerufen – zwei Todesfälle, viele Fragen

    Listeriose-Alarm in Frankreich: International verkaufter Käse wird zurückgerufen – zwei Todesfälle, viele Fragen

    Ein Käse-Skandal erschüttert derzeit Frankreich – und könnte auch international Folgen haben.
    Denn die betroffenen Produkte der Fromagerie Chavegrand aus der Creuse wurden nicht nur in Supermärkten wie Leclerc, Carrefour, Lidl, U oder Aldi verkauft, sondern auch ins Ausland exportiert.
    Der Vorwurf: Eine mögliche Kontamination mit Listeria monocytogenes, einer gefährlichen Bakterienart, die in bestimmten Fällen tödlich enden kann.


    21 Erkrankungen – zwei davon mit tödlichem Ausgang

    Die Fakten sind so beunruhigend wie eindeutig: Seit Juni wurden 21 Fälle von Listeriose registriert, davon 18 allein in den letzten Wochen. Zwei Menschen starben – eine der Personen litt bereits an schweren Vorerkrankungen.
    Die Altersgruppe der Erkrankten reicht von 34 bis 95 Jahren.
    Gesundheitsbehörden sehen einen „möglichen Zusammenhang“ zwischen den Infektionen und Käseprodukten der Fromagerie Chavegrand, hergestellt aus pasteurisierter Kuh- oder Ziegenmilch.


    Welche Produkte betroffen sind

    Auf der Rückrufliste stehen unter anderem Camemberts, Coulommiers, Ziegenkäserollen („bûches“), Bûchettes sowie der Camembert Saveur d’antan und der ovale Weichkäse Le Doucrémeux der Marke Chêne d’Argent.
    Insgesamt 40 Chargen wurden seit dem 11. August zurückgerufen – und zwar flächendeckend in ganz Frankreich und im Ausland.

    Betroffene Verbraucherinnen und Verbraucher finden die vollständige Liste auf dem offiziellen Portal Rappel Conso.
    Die Empfehlung ist eindeutig: Nicht verzehren, sondern umgehend zurückbringen – gegen Erstattung des Kaufpreises.


    Alte Produktionslinie im Visier

    Nach Angaben des Unternehmens stammen die möglicherweise kontaminierten Käse aus einer alten Produktionslinie, die bereits Anfang Juni stillgelegt wurde – nach einem ersten, kleineren Rückruf.
    Seither produziert Chavegrand auf einer neuen Linie, die nach eigenen Angaben unter strengster Kontrolle steht.
    „Wir haben die Zahl der Tests auf Produkten und Anlagen um das Hundertfache erhöht“, so die Unternehmensleitung.
    Bisher habe man dort keine Listeria-Spuren nachweisen können.

    Ob das Problem vom verwendeten Rohstoff, also der Milch, oder von der früheren Produktionsumgebung ausging, ist noch unklar.
    Die Ermittlungen laufen – und können Wochen dauern.


    Die unsichtbare Gefahr

    Listerien gehören zu den unsichtbaren Feinden in der Lebensmittelproduktion:
    Ein kontaminiertes Produkt sieht normal aus, riecht und schmeckt unauffällig.
    Erst im Körper kann die Infektion Folgen haben – von milden grippeähnlichen Symptomen bis hin zu schweren neurologischen Komplikationen wie Meningitis.

    Besonders gefährdet sind Schwangere, ältere Menschen, Personen mit geschwächtem Immunsystem und Neugeborene.
    Und obwohl Listeriose als selten gilt – jährlich etwa 400 Fälle in Frankreich –, ist sie die zweithäufigste Todesursache bei lebensmittelbedingten Infektionen im Land.
    Die Sterblichkeitsrate bei schweren Verläufen liegt bei etwa 25 %.


    Lange Inkubationszeit – hohe Wachsamkeit nötig

    Das Tückische: Die Inkubationszeit kann bis zu acht Wochen betragen.
    Wer also in den letzten zwei Monaten einen der betroffenen Käse gegessen hat, sollte aufmerksam auf Symptome wie Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen achten – und im Zweifel sofort ärztlichen Rat einholen.

    Für Rückfragen hat Chavegrand eine kostenfreie Hotline in Frankreich eingerichtet: 0 800 00 91 80 (täglich 9–19 Uhr erreichbar).


    Kritik an verspäteter Warnung

    Die Verbraucherorganisation Foodwatch übt scharfe Kritik: Zwischen dem ersten Rückruf im Juni und der aktuellen Großwarnung sei zu viel Zeit vergangen.
    „Wir warten, bis Menschen krank werden, bevor wir reagieren – das kommt immer zu spät“, so Camille Dorioz, Kampagnenleiter von Foodwatch.
    Man fordere eine Untersuchung, um Verantwortlichkeiten zu klären und mögliche Lücken im System zu schließen.

    Tatsächlich basiert die Lebensmittelsicherheit in Frankreich zu einem großen Teil auf Eigenkontrollen der Hersteller – und auf der Initiative der Verbraucher, regelmäßig Portale wie Rappel Conso zu konsultieren.
    Ein System, das in Krisensituationen an seine Grenzen stößt.


    Ein traditionsreiches Unternehmen im Krisenmodus

    Für die Fromagerie Chavegrand, ein seit 1952 bestehendes Familienunternehmen mit 120 Angestellten, ist dieser Vorfall ein Schock.
    In über 70 Jahren habe es noch nie eine Kontamination gegeben, betont die Geschäftsführung – und spricht den betroffenen Familien ihr Beileid aus.
    Doch das Vertrauen der Kundschaft steht nun auf dem Spiel.
    Wie schnell lässt sich ein solcher Schaden wieder reparieren? Und reicht ein noch so strenger Kontrollplan aus, um verloren gegangene Glaubwürdigkeit zurückzugewinnen?

    Autor: C.H.

  • Ein Supermarkt, der die feinen Pariser Nerven trifft – Streit um einen Carrefour City im 6. Arrondissement

    Ein Supermarkt, der die feinen Pariser Nerven trifft – Streit um einen Carrefour City im 6. Arrondissement

    Eine neue Filiale von Carrefour City in bester Lage – und schon eskaliert ein Nachbarschaftsstreit zu einem Pariser Gesellschaftsdrama. Denn was auf den ersten Blick aussieht wie eine ganz normale Neueröffnung eines kleinen Supermarktes, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein Brennglas für urbane Spannungen, kulturelle Identitätsfragen und den ewigen Kampf zwischen Altem und Neuem. Luxembourg versus Lädensterben Am 21. August soll sie eröffnen – die neue Carrefour-City-Filiale in der Rue Vavin, nur einen Steinwurf vom Jardin du Luxembourg entfernt. Doch die Pläne sorgen schon jetzt für Aufruhr. Mehr als 3.000 Menschen haben eine Petition gegen das Projekt unterzeichnet. Prominente wie Sänger Alain Souchon, Philosoph Alain Finkielkraut, Schauspielerin Catherine Frot oder Ex-Minister Jacques Toubon gehören zu den Unterzeichnern. Sie alle befürchten: Die Eröffnung zerstört nicht nur die Ruhe im Viertel, sondern gefährdet das kulturelle Erbe und verdrängt bestehende, unabhängige Gesc…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Skandal in Toulouse: 16 Tonnen vergammeltes Fleisch in Supermarkt gefunden

    Skandal in Toulouse: 16 Tonnen vergammeltes Fleisch in Supermarkt gefunden

    Ein Supermarkt im Viertel Mirail in Toulouse steht derzeit im Zentrum eines beispiellosen Lebensmittelskandals. Bei einer Kontrolle durch die Polizei und die Verbraucherschutzbehörde wurden dort 16 Tonnen verdorbenes Fleisch entdeckt – einige Produkte waren seit 2021 abgelaufen. Die Behörden reagierten prompt und entfernten die Ware aus dem Verkauf. Ein Lager voller Gesundheitsrisiken Am 4. Juni 2025 führten Beamte der Polizei Haute-Garonne gemeinsam mit der Direction Départementale de la Protection des Populations (DDPP) eine Inspektion in dem betroffenen Supermarkt durch. Dabei stießen sie auf schockierende Zustände: Palettenweise lagerten Fleischprodukte, deren Haltbarkeitsdatum teils um mehr als drei Jahre überschritten war. Fotos der Polizei zeigen die Ausmaße des Fundes.

    Die verdorbenen Waren wurden umgehend aus dem Verkehr gezogen. Laut Polizeiangaben war das Fleisch teilweise seit 2021 abgelaufen. Die Produkte wurden entsorgt, um eine Gefährdung der Verbraucher auszuschließen….

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Michel-Édouard Leclerc: Unternehmer, Bürger – bald Politiker?

    Michel-Édouard Leclerc: Unternehmer, Bürger – bald Politiker?

    Er kauft bei Carrefour und Intermarché ein – und das als Chef der E.Leclerc-Gruppe. Michel-Édouard Leclerc, der streitbare und populäre Unternehmer, hat nie ein Blatt vor den Mund genommen, wenn es um das Wohl der Verbraucher ging. Doch jetzt sorgt eine andere Aussage für Wirbel: Er wolle „nützlich sein“, aber sei „kein Mann der Macht“. Ein harmloser Satz? Oder steckt da mehr dahinter? Ein Unternehmer auf Sinnsuche In einem Interview gab Leclerc zu verstehen, dass er sich mehr Engagement für die Gesellschaft wünscht. Ohne dabei explizit zu sagen, was das konkret bedeutet. Kein politisches Amt, kein Streben nach Macht – aber dennoch: Er will etwas bewegen. Zwischen den Zeilen klingt das fast schon wie eine Bewerbung für mehr. Das Timing könnte kaum passender sein. Frankreich ringt mit Inflation, Konsumkrisen und wachsender Politikverdrossenheit. Wer wäre da glaubwürdiger als einer, der jahrzehntelang für günstige Preise und Verbraucherrechte gekämpft hat? Doch will Leclerc wirklich in d…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Verkauf gegen Bitcoin: Wie Kryptowährungen langsam in französischen Einkaufszentren ankommen

    Verkauf gegen Bitcoin: Wie Kryptowährungen langsam in französischen Einkaufszentren ankommen

    Die Welt des digitalen Geldes verlässt das Internet – und macht es sich in Einkaufszentren bequem. Was vor wenigen Jahren noch wie ein Tech-Nerd-Traum klang, wird in Frankreich allmählich zur Realität: Mit Bitcoin, Ethereum und Tether kann man inzwischen nicht nur spekulieren, sondern auch shoppen gehen.

    Das klingt verrückt? Vielleicht. Aber es passiert wirklich.

    Immer mehr Geschäfte in Frankreich akzeptieren Kryptowährungen als Zahlungsmittel. Besonders in Großstädten wie Paris, aber auch in kleineren Orten wie Talence nahe Bordeaux oder Cannes, wo einige Juweliere bereits mitziehen. Die ersten Zentren des Konsums haben sich geöffnet – wortwörtlich.

    Der Vorreiter unter den großen Namen ist das Kaufhaus Printemps. Seit Ende 2024 kann man dort mit Bitcoin bezahlen. Und laut Emmanuel Suissa, dem Partnerschaftsleiter des Unternehmens, läuft es blendend: „Wir hatten schon mehrere tausend Kunden, aus dem In- und Ausland.“

    Warum dieser Schritt?

    Nicht nur, um den Kunden den Einkauf zu erleichtern. Suissa bringt es auf den Punkt: Es geht auch um neue Zielgruppen. Menschen, die in Kryptowährungen investieren, sind oft technikaffin, jung, finanzstark – und bereit, ihr digitales Vermögen in der echten Welt auszugeben. Eine willkommene Gelegenheit für Händler, neue Kundenschichten zu erreichen.

    Denn Fakt ist: Über sechs Millionen Menschen in Frankreich besitzen bereits ein Kryptokonto. Und während viele ihre Coins als langfristige Anlage betrachten – ähnlich wie Gold – entdecken andere deren Potenzial im Alltag. Ein junger Nutzer erzählt: „Ich zahle damit für Apps und Abos – aber meistens halte ich sie zurück, um auf steigende Kurse zu hoffen.“

    Und da ist etwas dran. Der Bitcoin ist in den letzten Jahren regelrecht explodiert. Innerhalb kurzer Zeit von 20 auf 100.000 Dollar – das sind keine Peanuts. Solche Entwicklungen ziehen Investoren magisch an. Und wenn dieser digitale Schatz nun auch noch für den Kaffee, das neue Paar Sneaker oder das Bahnticket genutzt werden kann? Warum nicht!

    Toulouse hat das erkannt. Die südfranzösische Stadt erlaubt seit Kurzem sogar die Bezahlung von Fahrkarten mit Kryptowährungen. Zwei Euro für ein Ticket, digital bezahlt – futuristisch und bequem.

    Doch nicht alles glänzt wie ein frisch geschürfter Coin.

    Ein Stolperstein bleibt: die französische Steuerpolitik. Claire Balva, Strategiechefin bei Deblock – einer neuen Online-Bank für Krypto-Enthusiasten – mahnt: Wer mit Kryptowährungen zahlt, muss diese Transaktionen ein Jahr später beim Finanzamt angeben. „Stellen Sie sich vor, Sie machen hundert solcher Käufe im Jahr – dann müssen Sie auch hundert Posten deklarieren. Das ist schon nervig.“

    Hinzu kommen oft Umrechnungsgebühren, meist zwischen einem und zwei Euro pro Transaktion. Für kleinere Käufe vielleicht abschreckend, aber für technikbegeisterte Nutzer kein unüberwindbares Hindernis.

    Und der Trend? Der zeigt eindeutig nach oben.

    Denn während die breite Masse noch skeptisch über Kryptos diskutiert, bauen findige Händler und Städte bereits die Infrastruktur dafür. Der Einstieg ist gemacht – der Rest wird kommen. Vielleicht nicht über Nacht, aber stetig.

    Was bleibt also von dieser kleinen Revolution in der Einkaufsstraße?

    Kryptowährungen mischen den Einzelhandel auf – leise, aber bestimmt. Noch sind es nur einige Geschäfte, einige Städte, einige mutige Kunden. Doch der Anfang ist gemacht. Die Technik steht bereit, das Interesse wächst und mit dem richtigen politischen Rahmen könnten Bitcoin & Co. bald so selbstverständlich sein wie die Kreditkarte.

    Wer hätte gedacht, dass digitales Geld einmal den Weg in die Brasserie um die Ecke findet?

    Von C. Hatty

  • Val-de-Reuil: Ohne Identitätsnachweis kein Einkaufswagen

    Val-de-Reuil: Ohne Identitätsnachweis kein Einkaufswagen

    In der französischen Gemeinde Val-de-Reuil, im Département Eure, hat sich eine interessante und ungewöhnliche Maßnahme durchgesetzt, um ein Problem in den Griff zu bekommen, das viele für längst vergessen hielten. Verwaiste Einkaufswagen, die in Wohngebieten oder mitten im Zentrum der Stadt zurückgelassen werden, haben ein Supermarktunternehmen zu einem drastischen Schritt veranlasst – einem Schritt, der bei den Kunden unterschiedliche Reaktionen hervorruft.

    Einkaufswagen auf Abwegen: Ein wachsendes Problem

    Die Vorstellung, dass Einkaufswagen in einer kleinen Stadt wie Val-de-Reuil so häufig verschwinden, klingt fast absurd. Doch die Realität zeigt ein anderes Bild: 750 Einkaufswagen sind in den letzten zwei Jahren spurlos verschwunden. Diese Zahl ist bemerkenswert – nicht nur wegen der Kosten, die dadurch entstehen, sondern auch wegen des ungewöhnlichen Umfangs dieser Verluste. Der Supermarkt, der die neue Maßnahme ergriffen hat, stand vor der Herausforderung, eine Lösung zu finden, die effektiv ist und gleichzeitig das Problem an der Wurzel packt.

    Die Lösung: Kein Einkaufswagen ohne Ausweis

    Seit Juli 2024 hat das Unternehmen eine neue Regel eingeführt, die bei den Einwohnern von Val-de-Reuil für Aufsehen sorgt. Wer hier einkaufen möchte, muss seinen Einkaufswagen nun am Empfang des Supermarkts abholen – und das nicht wie gewohnt mit einem Chip oder einer Münze, sondern mit einem gültigen Ausweisdokument. Diese Maßnahme mag zunächst drastisch erscheinen, doch die Verantwortlichen sehen darin den einzigen Weg, um die Flut der entführten Einkaufswagen einzudämmen.

    Die Reaktionen der Kunden sind gemischt. Einige schütteln den Kopf und fragen sich, wer tatsächlich bereit ist, für einen einfachen Einkaufswagen seinen Personalausweis herauszugeben. Andere hingegen sind erleichtert und finden, dass es höchste Zeit war, etwas zu unternehmen. Schließlich sei es eine Zumutung gewesen, in den Parkanlagen oder vor den Haustüren über zurückgelassene Einkaufswagen zu stolpern.

    Kein Allheilmittel, aber ein Schritt in die richtige Richtung

    Obwohl die neuen Maßnahmen bereits einige Erfolge zeigen und die Zahl der verschwundenen Einkaufswagen deutlich gesunken ist, ist das Problem nicht vollständig gelöst. Die Gemeinde sammelt nach wie vor verwaiste Einkaufswagen ein – nur eben solche, die zu anderen Supermärkten gehören.

    Doch die zentrale Frage bleibt: Ist es wirklich sinnvoll, von den Kunden einen Identitätsnachweis zu verlangen, nur um einen Einkaufswagen zu nutzen? Die Antwort darauf dürfte von der Perspektive abhängen. Für die Supermärkte und die Stadtverwaltung scheint die Maßnahme ein notwendiges Übel zu sein, um Ordnung und Sauberkeit zu gewährleisten. Für die Kunden hingegen ist es eine zusätzliche Hürde, die den alltäglichen Einkauf ein wenig komplizierter macht.

    So bleibt abzuwarten, ob dieses Modell aus Val-de-Reuil Schule macht und möglicherweise auch in anderen Städten Einzug hält. Klar ist: Wenn es darum geht, verlorene Einkaufswagen zu verhindern, sind kreative Lösungen gefragt – selbst wenn diese manchmal etwas unorthodox erscheinen.

  • Neukaledonien: Versorgungsengpässe in den Geschäften

    Neukaledonien: Versorgungsengpässe in den Geschäften

    Wie die Bevölkerung sich trotz der schwierigen Lage versorgt In der sonst so paradiesischen französischen Inselgruppe Nouvelle-Calédonie herrscht zurzeit ein Ausnahmezustand. Obwohl sich die Situation insgesamt etwas beruhigt hat, bleibt das tägliche Leben schwierig. Die Versorgungslage ist angespannt, und die Menschen müssen kreative Wege finden, um sich zu versorgen. Ein Blick auf die morgendlichen Szenen vor einem örtlichen Supermarkt zeigt, wie schwierig die Lage ist. Kunden stehen schon eine Stunde vor Öffnung in der Schlange. Die Regale, vor allem bei frischen Lebensmitteln und der Bäckerei, sind oft leer. Doch an diesem Tag gibt es einen kleinen Hoffnungsschimmer: Ein Container mit Lebensmitteln ist angekommen – der erste seit Beginn der Unruhen vor 17 Tagen. Die schwierige Rückkehr zur Normalität Der Alltag in Neukaledonien ist noch lange nicht wieder normal. Die Sicherheitsvorkehrungen sind streng, die Kunden dürfen nur einzeln oder in kleinen Gruppen in den Supermarkt. Die La…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…