Schlagwort: Sturm Larisa

  • Sturm Larisa: Panik an Bord eines Flugs von Paris nach Nizza

    Sturm Larisa: Panik an Bord eines Flugs von Paris nach Nizza

    „Ich hatte meinen Liebsten schon eine Abschiedsnachricht geschrieben…“ Wegen des Sturms Larisa gelang es einem Air-France-Flugzeug nicht, in Nizza zu landen. Passagiere beschreiben panische Szenen an Bord.

    Die Passagiere werden diesen Flug wohl nicht so schnell vergessen. Auf einem Air-France-Flug von Paris nach Nizza kam es am Freitag, dem 10. März, zu panischen Szenen, wie de Zeitung Nice-Matin jetzt berichtet.

    Der Flug sollte um 14.30 Uhr in der Stadt an der Côte d’Azur landen, aber die starken die Winde des Sturms Larisa verhinderten die Ankunft des Flugzeugs. Der Pilot versuchte ein erstes Mal zu landen, dann ein zweites Mal. Ohne Erfolg. „Es dauerte 40 Minuten, es war endlos, ich hatte das Gefühl, dass mein Herz versagen würde“, berichtete eine Passagierin gegenüber der Zeitung Nice-Matin.

    „Leute und die Kinder schrien. Leute mussten sich erbrechen, Leute fielen in Ohnmacht. Ich war mir sicher, dass ich sterben würde. Ich habe Abschiedsnachrichten an meine Lieben geschickt“, fuhr sie fort. „Es war die totale Panik. Der Pilot hat seine Sache schlecht gemacht“, erklärte eine andere Passagierin.

    Das Flugzeug landete schließlich in Montpellier. Die Passagiere mussten jedoch an Bord bleiben, bis sich Sanitäter um diejenigen, denen schlecht geworden war, gekümmert hatten. Anschließend konnte die Fluggesellschaft wegen der Streiks gegen die Rentenreform nur einen Bus mit 55 Sitzplätzen für die Fahrt nach Nizza anbieten, obwohl fast 200 Passagiere auf dem Flug sassen. „Sie haben uns gesagt, wer zuerst kommt, wird zuerst bedient. Dann sollten wir uns durchschlagen“.

    Die Fluggesellschaft Air France versicherte, dass das Manöver des Piloten völlig normal gewesen sei. Sie versicherte auch, dass die Passagiere, die ihre Heimreise selbstständig antreten mussten, ihr Geld zurückerhalten würden.

  • Sturm über dem Mittelmeer: Windböen von bis zu 213hm/h auf Koriska

    Sturm über dem Mittelmeer: Windböen von bis zu 213hm/h auf Koriska

    Extrem starke Windböen zogen am Samstag, dem 11. März, über Korsika sowie mehrere Departements in Südfrankreich. Der Rekord wurde in der Gemeinde Cagnano mit einer Windgeschwindigkeit von 213 km/h erreicht.

    Der Wind blies am Samstag, dem 11. März, in der Gemeinde Sisco (Haute-Corse) sowie im gesamten Norden Korsikas extrem stark. In der Gegend von Bastia (Haute-Corse) wurden Böen von über 120 km/h gemessen. In Sisco hielten viele Äste der Bäume nicht stand. Nach dem sturm waren die kommunalen Dienste damit beschäftigt, die Straßen zu räumen.

    Zwei Tage mit extrem heftigen Sturmböen.
    In Corte (Haute-Corse) stürzte eine Mauer in der Nähe der Universitätsbibliothek ein, glücklicherweise, ohne dass Menschen zu Schaden kamen. Bevor die orangefarbene Unwetter-Warnung vor starken Winden am Nachmittag von Meteo-France aufgehoben wurde, erlebte Korsika zwei Tage mit selten heftigen Sturmböen. Der Rekord wurde in der Nacht mit Spitzenwerten von 213 km/h in der Gemeinde Cagnano (Haute-Corse) erreicht. Auf dem französischen Festland wurden die stärksten Böen (174 km/h) in Saint-Cézaire-sur-Siagne im Departement Alpes-Maritimes registriert.

  • Sturm Larisa: 6.000 Haushalte im Var und den Alpes-Maritimes ohne Strom

    Sturm Larisa: 6.000 Haushalte im Var und den Alpes-Maritimes ohne Strom

    Die Windböen erreichten an der Côte d’Azur lokal bis zu 160 km/h.

    6.000 Haushalte an der Côte d’Azur waren am Freitagabend wegen des Sturms Larisa, der über Frankreich blies, ohne Strom, berichtet France Bleu Azur. 4.000 Kunden von Enedis sind in Alpes-Maritimes von den Stromausfällen betroffen, 2.000 im Departement Var.

    Es waren die Windböen, die örtlich bis zu 160 km/h erreichten, die Defekte an den Anlagen verursachten und zu den Stromausfällen führten.

    Rund 100 Mitarbeiter von Enedis waren im Einsatz, aber „die Wetterbedingungen haben den Start von Hubschraubern und Drohnen, die zur Lokalisierung von Fehlern eingesetzt werden, nicht zugelassen“, erklärte Enedis.

    Bis Samstagabend sollen alle Pannen wieder behoben worden sein.

  • Sturm Larisa: Sturmböen im Südwesten – starke Regenfälle und Schnee in den Alpen

    Sturm Larisa: Sturmböen im Südwesten – starke Regenfälle und Schnee in den Alpen

    Der Sturm Larisa sorgt am Freitag, dem 10. März 2023, für unruhiges Wetter in Frankreich. Sturmböen wehen über das Languedoc und das Roussillon. Elf Departements wurden von Météo France auf Alarmstufe Orange gesetzt.

    Das Ende der Woche bringt einen sehr unruhigen Himmel. Ein Sturmtief namens Larisa sorgt für eine Episode mit starken Winden über Frankreich. Ein zweites Tiefdruckgebiet, das mit Larisa in Verbindung steht, ist für die Winde verantwortlich, die den ganzen Tag über im Languedoc-Roussillon, im Südosten und auf Korsika toben werden. Es wird mit Windgeschwindigkeiten von 110 bis 130 km/h gerechnet, berichtet La Chaîne Météo. Der Wind hat schon am frühen Morgen begonnen, stärker zu werden. Besonders stark wird er in den Corbières oder im Minervois sein. In Bédarieux (Hérault) wurde eine Böe von 117 km/h gemessen. 103 km/h waren es in Perpignan.

    Herabgesetzte Geschwindigkeit auf der A9 und der A75
    Aufgrund des starken Windes ist die Geschwindigkeit für PKWs für den Freitag auf der A9 zwischen dem Gard und der spanischen Grenze in beiden Fahrtrichtungen auf 110 km/h beschränkt. Betroffen sind die Departements Hérault, Aude und Pyrénées-Orientales. Die gleiche Situation auf der A75 zwischen der Anschlussstelle A9/A75 und Lozère für die Departements Hérault und Aveyron. Die Verordnung zu dieser Regelung wurde vom zuständigen Präfekten erlassen. Für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h mit Überholverbot.

    Heute Morgen wurden Windböen von 88 km/h in Agen und 86 km/h in Montauban gemessen. Auf den Höhen des Zentralmassivs könnten die Böen 120 bis 130 km/h erreichen. In Millau wurde am Freitagmorgen sogar eine Windböe von 140 km/h gemessen. Auch die Atlantikküste und die Küsten des Ärmelkanals sind nicht ausgenommen, wo die stärksten Windböen 100 km/h überschreiten können.

    Meteo France hat heute neun Departements in Alarmstufe Orange versetzt: Hérault, Aude, Pyrénées-Orientales, Var, Alpes-Maritimes, Haute-Corse, Corse-du-Sud, Côtes d’Armor und Ille-et-Vilaine. Seit Beginn des Tages sind nun elf Departements in Alarmbereitschaft.