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  • Nach Sturm Austen: Tausende Haushalte in Frankreich weiterhin ohne Strom

    Nach Sturm Austen: Tausende Haushalte in Frankreich weiterhin ohne Strom

    Der Sturm Austen liegt bereits mehrere Tage zurück, doch für Tausende Menschen im Westen Frankreichs ist die Krise längst nicht vorbei. In der Bretagne und der Normandie waren am Montagmittag noch rund 19.000 Haushalte ohne Strom. Während Reparaturteams unter Hochdruck arbeiten, kämpfen Betroffene mit kalten Wohnungen, fehlendem Warmwasser und einem Alltag voller Improvisation. Mancherorts könnte die Versorgung erst am Mittwochabend zurückkehren.

    Für viele Familien ist der Stromausfall längst mehr als eine lästige Unterbrechung. Im normannischen Meulers etwa verließ eine Mutter mit ihrem dreijährigen Kind das eigene Haus, weil die Temperaturen ohne elektrische Heizung zunehmend unangenehm wurden. Andere Bewohner harrten nahezu 48 Stunden aus, bevor endlich wieder Wärme durch ihre Heizkörper strömte.

    Was im ersten Moment nach einem überschaubaren technischen Problem klingt, entwickelt sich nach mehreren Tagen zur handfesten Belastungsprobe. Lebensmittel verderben, Mobiltelefone bleiben ungeladen, und selbst eine warme Mahlzeit verlangt plötzlich organisatorisches Geschick.

    Bretagne und Normandie besonders schwer getroffen

    Nach Angaben des französischen Stromnetzbetreibers Enedis waren am Montagmittag noch etwa 14.500 Anschlüsse in der Bretagne und 4.500 in der Normandie unterbrochen. Allein im Département Manche warteten rund 1.700 Haushalte auf die Wiederherstellung ihrer Versorgung.

    Die Schäden gehen auf Sturm Austen und die nachfolgende Wetterstörung Boelo zurück. Heftige Böen rissen Bäume um, brachen Äste ab und beschädigten zahlreiche Freileitungen.

    Deutlich entspannter zeigte sich die Lage inzwischen in der Region Pays de la Loire. Dort waren am Montagabend lediglich noch 350 Haushalte betroffen, davon 250 in Loire-Atlantique und 100 in der Sarthe. Auf dem Höhepunkt des Unwetters mussten zeitweise bis zu 49.600 Kunden ohne Elektrizität auskommen.

    Die Bilanz zeigt: Das Schlimmste scheint überstanden. Doch für diejenigen, deren Häuser weiterhin dunkel bleiben, ist das wenig tröstlich.

    Warum die letzten Reparaturen besonders schwierig sind

    Rund 2.000 Beschäftigte von Enedis und weitere 600 Mitarbeiter externer Unternehmen arbeiten an der Wiederherstellung des Stromnetzes. Unterstützung erhalten sie durch überregionale Spezialeinheiten, die zusätzliches Personal und Material bereitstellen.

    Die Reparaturen folgen einer klaren Reihenfolge. Zunächst stehen wichtige Hauptleitungen im Mittelpunkt, anschließend kleinere Ortschaften und schließlich abgelegene Einzelanschlüsse.

    Gerade diese letzten Arbeiten erweisen sich häufig als besonders zeitaufwendig. Beschädigte Leitungen liegen teilweise in schwer zugänglichem Gelände, umgestürzte Bäume versperren Zufahrten. Zudem müssen Techniker jede Einsatzstelle zunächst absichern.

    Während eine reparierte Hauptleitung Hunderte Haushalte gleichzeitig versorgt, erfordert ein einzelner abgelegener Anschluss mitunter einen eigenen Einsatz.

    Gemeinden öffnen Wärmestuben und Notunterkünfte

    Angesichts der anhaltenden Ausfälle greifen zahlreiche Kommunen ihren Einwohnern unter die Arme.

    In Herbignac im Département Loire-Atlantique öffnete die Gemeinde bereits am Sonntagabend die Salle de l’Orée du Bois. Dort erhielten Betroffene warme Mahlzeiten, konnten sich aufwärmen und bei Bedarf übernachten. Manche Haushalte waren zu diesem Zeitpunkt seit nahezu 60 Stunden ohne Strom.

    Auch die bretonische Hafenstadt Paimpol stellte ihr Rathaus als Anlaufstelle bereit. Einwohner konnten dort Kaffee oder Tee trinken, mitgebrachte Speisen erwärmen und ihre Mobiltelefone aufladen.

    Besondere Aufmerksamkeit gilt älteren und alleinlebenden Menschen. Die Stadtverwaltung appellierte deshalb an die Nachbarschaft, nach gefährdeten Personen zu sehen und Schwierigkeiten frühzeitig zu melden.

    In einigen Straßen dauert das Warten bis Mittwoch

    Für mehrere Straßen in Paimpol liegen inzwischen vorläufige Zeitpläne vor. In der Rue Ernest-Renan und der Rue Raymond-Pellier soll die Stromversorgung voraussichtlich am Dienstag, 27. Oktober, gegen 18 Uhr zurückkehren.

    Bewohner der Impasse de Penvern, der Rue de Penvern und des Chemin de Goasmeur müssen sich möglicherweise bis Mittwochabend, 28. Oktober, gedulden. Auch diese Termine bleiben abhängig vom Verlauf der Reparaturen.

    Damit zeigt sich eine typische Folge schwerer Herbststürme: Während die großen Schäden längst beseitigt sind, zieht sich die vollständige Wiederherstellung der Infrastruktur noch über Tage hin.

    Für die Betroffenen zählt am Ende allerdings keine Statistik. Entscheidend ist jener Augenblick, in dem das Licht wieder brennt, der Kühlschrank anspringt und die Heizung endlich Wärme liefert.

    Von C. Hatty

  • Nach Sturm Austen: In der Bretagne bangen Händler um ihre Waren

    Nach Sturm Austen: In der Bretagne bangen Händler um ihre Waren

    Der Sturm Austen hinterlässt in der Bretagne umgestürzte Bäume, beschädigte Stromleitungen und große Sorgen. Zehntausende Haushalte sitzen am Freitagabend noch immer im Dunkeln. Besonders hart trifft der Stromausfall Lebensmittelhändler, deren Kühltruhen längst nicht mehr zuverlässig arbeiten. Für manche geht es inzwischen um Waren im Wert von mehreren Zehntausend Euro.

    Ein Supermarkt im bretonischen Lannion. Die Türen bleiben geschlossen, das elektrische Rollgitter rührt sich nicht. Drinnen lagern Lebensmittel, die eigentlich längst über die Ladentheke gehen sollten. Doch ohne Strom steht der Betrieb still. Und während draußen die Aufräumarbeiten nach Sturm Austen beginnen, läuft drinnen die Zeit gegen die Händler.

    Denn Fleisch, Fisch, Milchprodukte und andere empfindliche Waren vertragen keine längeren Unterbrechungen der Kühlung.

    Wie lange bleibt die Ware noch genießbar, wenn die Kühlanlagen schweigen?

    Für einen Supermarktbetreiber in Lannion im Département Côtes d’Armor steht einiges auf dem Spiel. Zwischen 15.000 und 20.000 Euro könnte ihn der Stromausfall kosten, falls die Versorgung nicht rechtzeitig zurückkehrt. Noch handelt es sich um einen befürchteten Schaden, nicht um eine endgültige Bilanz.

    Doch allein diese Aussicht reicht, um aus einem ohnehin schwierigen Freitag einen wirtschaftlichen Albtraum zu machen.

    Zehntausende Bretonen weiterhin ohne Strom

    Sturm Austen fegte in der Nacht zum Freitag, dem 23. Oktober, über die Bretagne hinweg. Heftige Böen rissen Äste von den Bäumen, beschädigten Leitungen und blockierten Straßen. Besonders entlang der Küste erreichten die Windgeschwindigkeiten zwischen 120 und 140 Kilometer pro Stunde.

    Am Freitagmorgen meldete der Stromnetzbetreiber Enedis zunächst 128.000 Haushalte ohne Elektrizität in der Bretagne. Gegen Mittag stieg diese Zahl auf rund 148.500.

    In der gesamten betroffenen Großregion Nordwestfrankreichs lag die Zahl zeitweise sogar bei knapp 289.000 Haushalten.

    Bis 18 Uhr entspannte sich die Lage in der Bretagne spürbar. Dennoch blieben dort noch 65.800 Haushalte ohne Strom. Über sämtliche betroffenen Regionen hinweg waren es weiterhin rund 242.000.

    Hinter diesen Zahlen stecken Familien ohne warmes Abendessen, ältere Menschen in dunklen Wohnungen und Geschäftsleute, die auf ihre stillstehenden Kühlgeräte blicken.

    Ein Sturm zieht innerhalb weniger Stunden weiter. Seine Folgen bleiben oft tagelang.

    Wenn jede Minute Geld kostet

    Für Lebensmittelgeschäfte bedeutet ein Stromausfall weit mehr als eine vorübergehend geschlossene Kasse.

    Ohne funktionierende Kühlung steigen die Temperaturen in empfindlichen Warenbeständen. Je länger dieser Zustand anhält, desto größer das Risiko, dass Lebensmittel aus Sicherheitsgründen entsorgt werden müssen.

    Dabei entscheidet nicht allein die Dauer des Ausfalls. Auch die tatsächlichen Lagertemperaturen, die Art der Produkte und die Bedingungen während der Unterbrechung spielen eine Rolle.

    Ein Händler verliert unter Umständen doppelt: Erst bleiben die Kunden aus, anschließend landet ein Teil der bereits bezahlten Ware im Müll.

    Das tut weh.

    Besonders kleinere Geschäfte verfügen nicht immer über Notstromaggregate oder ausreichende finanzielle Reserven. Ein einziger verlorener Warenbestand belastet ihre wirtschaftliche Situation erheblich.

    Und wer ersetzt den Schaden, wenn der Sturm längst weitergezogen ist?

    Ob Versicherungen einspringen, hängt von den jeweiligen Verträgen, den versicherten Risiken und den konkreten Umständen ab. Für betroffene Geschäftsleute beginnt deshalb nach der Wiederherstellung der Stromversorgung möglicherweise schon die nächste Herausforderung: Schäden dokumentieren, Bestände kontrollieren und finanzielle Verluste beziffern.

    Reparaturtrupps kämpfen gegen die Folgen des Sturms

    Enedis mobilisierte mehr als 2.000 Beschäftigte und zusätzliche Kräfte von Partnerunternehmen. Mehrere Hundert Techniker der schnellen Eingreiftruppe FIRE sollten die Reparaturarbeiten unterstützen.

    Doch vielerorts erschweren umgestürzte Bäume, beschädigte Straßen und gefährliche Wetterbedingungen den Zugang zu den Stromleitungen.

    Gerade die im Oktober noch dicht belaubten Bäume boten den heftigen Windböen eine große Angriffsfläche.

    Auch der Bahnverkehr geriet durcheinander. In der Bretagne fielen Verbindungen aus, in der benachbarten Normandie mussten Strecken zeitweise gesperrt bleiben. Weitere Einschränkungen waren für Samstag angekündigt.

    Nicht nur Geschäfte leiden unter den Unterbrechungen. Dienstleister sagen Termine ab, Bewohner suchen geöffnete Cafés und Läden auf, um sich aufzuwärmen oder wenigstens einen heißen Kaffee zu bekommen.

    Ein kleines Stück Normalität inmitten des Chaos.

    Das bange Warten auf den Strom

    Am Freitagabend steht noch nicht fest, wann sämtliche betroffenen Haushalte wieder zuverlässig versorgt sind. Enedis nennt keinen verbindlichen Termin für die vollständige Wiederherstellung.

    Für die Händler zählt deshalb jede Stunde.

    In Lannion und anderen betroffenen Orten entscheidet sich erst nach der Rückkehr des Stroms, welche Vorräte noch verkauft werden dürfen und welche endgültig verloren sind.

    Draußen legt sich der Wind langsam. Auf den Straßen beginnen die Aufräumarbeiten, und nach und nach kehrt Licht in die Häuser zurück.

    Doch hinter mancher geschlossenen Ladentür bleibt die Sorge.

    Denn manchmal hinterlässt ein Sturm seine tiefsten Spuren nicht auf den Straßen, sondern in den Kassenbüchern der Menschen, die dort ihren Lebensunterhalt verdienen.

    Ein Artikel von M. Legrand

  • Sturm Austen legt Nordfrankreich lahm: 161.000 Haushalte ohne Strom – 23 Départements in Alarmbereitschaft

    Sturm Austen legt Nordfrankreich lahm: 161.000 Haushalte ohne Strom – 23 Départements in Alarmbereitschaft

    Sturm Austen trifft Frankreich mit voller Wucht. Am Freitagmorgen, dem 23. Oktober 2026, waren bereits 161.000 Haushalte ohne Strom, zahlreiche Zugverbindungen fielen aus und wichtige Verkehrsachsen mussten gesperrt werden. Besonders schwer betroffen ist die Bretagne. Für insgesamt 23 Départements gilt die zweithöchste Wetterwarnstufe Orange. Auch Paris und die gesamte Île-de-France müssen sich auf heftige Sturmböen einstellen.

    Es ist der erste große Herbststurm des Jahres – und er macht seinem Namen alle Ehre. Bereits am Donnerstagabend erreichte Austen die bretonische Atlantikküste, bevor das Sturmtief in Richtung Normandie weiterzog. Im Laufe des Freitags erfasst das Unwetter zunehmend Nordfrankreich und den Großraum Paris. Erst gegen Abend rechnen die Meteorologen mit einer allmählichen Beruhigung.

    Bretagne besonders schwer getroffen: 128.000 Haushalte ohne Strom

    Die Auswirkungen auf die Stromversorgung sind erheblich. Nach Angaben des französischen Netzbetreibers Enedis waren am Freitag um 7 Uhr insgesamt 161.000 Haushalte von Stromausfällen betroffen.

    Allein auf die Bretagne entfallen 128.000 Haushalte, knapp 80 Prozent aller gemeldeten Unterbrechungen. Weitere 19.000 Haushalte sitzen in der Region Pays de la Loire ohne Elektrizität da, in der Normandie sind es 14.000.

    Für die Betroffenen bedeutet das vielerorts einen unangenehmen Start in den Tag. Kein Licht, keine funktionierende Kaffeemaschine und möglicherweise eine ausgefallene Heizung – der Herbst zeigt seine ungemütliche Seite.

    Enedis hält mehr als 2.000 Mitarbeiter für Reparatureinsätze bereit. Allerdings dürfen die Techniker erst ausrücken, sobald die Wetterbedingungen sichere Arbeiten ermöglichen. Die Zahl der Stromausfälle dürfte deshalb im Tagesverlauf noch schwanken.

    Wetterwarnstufe Orange in 23 Départements

    Der französische Wetterdienst Météo-France hat für Freitag in 23 Départements die Warnstufe Orange wegen heftiger Windböen ausgerufen.

    Betroffen sind sämtliche vier bretonischen Départements Côtes-d’Armor, Finistère, Ille-et-Vilaine und Morbihan sowie alle fünf Départements der Normandie. Hinzu kommt Loire-Atlantique an der Atlantikküste.

    Weiter nordöstlich gilt die Warnung für Aisne, Nord, Oise, Pas-de-Calais und Somme. Besonders bemerkenswert: Auch die gesamte Île-de-France einschließlich Paris und ihrer sieben umliegenden Départements steht unter Sturmwarnung.

    Die Warnungen treten regional zu unterschiedlichen Uhrzeiten in Kraft. Für mehrere Gebiete rund um Paris sowie für Oise und Aisne rechnen die Meteorologen insbesondere ab der Mittagszeit mit einer deutlichen Verschärfung.

    Windgeschwindigkeiten von mehr als 160 Stundenkilometern

    Wie gewaltig Austen bereits über die Küste hinweggefegt ist, zeigen die ersten Windmessungen.

    An der bretonischen Landspitze Pointe du Raz wurde eine Böe von 161 Kilometern pro Stunde registriert. Entlang der bretonischen Küste und am westlichen Ärmelkanal erreichten die Windgeschwindigkeiten verbreitet 120 bis 140 Stundenkilometer.

    Auch im Landesinneren drohen Böen zwischen 100 und 110 Stundenkilometern. In der Île-de-France erwarten die Meteorologen überwiegend 80 bis 90 Stundenkilometer, örtlich sogar 100.

    Besonders angespannt bleibt die Lage im Département Manche. Dort sind an der Küste weiterhin Spitzen von 130 bis 140 Stundenkilometern möglich. Eine spürbare Abschwächung erwarten die Wetterexperten erst am späten Nachmittag.

    Bahnverkehr massiv gestört – Brücke von Saint-Nazaire gesperrt

    Wer heute mit dem Zug unterwegs sein möchte, braucht starke Nerven.

    In der Normandie hat die SNCF den gesamten regionalen Bahnverkehr für Freitag eingestellt. Eine schrittweise Wiederaufnahme ist frühestens für Samstag, den 24. Oktober, ab 14 Uhr vorgesehen. Voraussetzung sind günstige Wetterbedingungen und erfolgreiche Sicherheitskontrollen.

    Auch in der Bretagne fallen zahlreiche Regionalzüge aus. Lediglich fünf Vorortverbindungen rund um Rennes bleiben ausgenommen. Auf mehreren Strecken sollen die Züge zwischen 12 und 16 Uhr schrittweise zurückkehren, darunter Quimper–Brest, Rennes–Quimper und Rennes–Saint-Malo.

    Im Großraum Paris gelten ebenfalls vorsorgliche Einschränkungen. Einzelne Zug- und RER-Verbindungen entfallen, andere verkehren mit reduzierter Geschwindigkeit.

    Auch Autofahrer spüren die Folgen. Die Brücke von Saint-Nazaire wurde am frühen Morgen wegen Windböen von mehr als 120 Stundenkilometern vollständig gesperrt. Eine Wetterbesserung gegen 11 Uhr bedeutet allerdings nicht automatisch die Freigabe der wichtigen Loire-Überquerung.

    Gefahr durch umstürzende Bäume und Starkregen

    Neben den heftigen Böen bereiten den Behörden mögliche Überschwemmungen Sorgen. Besonders im westlichen Pas-de-Calais sind die Böden durch vorherige Niederschläge bereits stark durchnässt. Weitere Regenfälle könnten dort zusätzliche Hochwasserwarnungen erforderlich machen.

    Hinzu kommt eine typische Herbstgefahr: Viele Bäume tragen noch reichlich Laub und bieten dem Wind entsprechend große Angriffsflächen. Herabfallende Äste und umstürzende Bäume stellen deshalb ein erhebliches Risiko dar.

    Météo-France empfiehlt, unnötige Fahrten zu vermeiden, lose Gegenstände zu sichern und keinesfalls während des Sturms auf Dächer zu steigen. An der Küste sollten Spaziergänger Abstand zu Deichen, Klippen und Brandungszonen halten. Von Ausfahrten aufs Meer raten die Behörden ausdrücklich ab.

    Für Nordfrankreich steht damit ein turbulenter Freitag bevor. Selbst wenn Austen am Abend allmählich an Kraft verliert, dürften Stromausfälle, beschädigte Infrastruktur und Verkehrsprobleme die betroffenen Regionen noch länger beschäftigen.

    Andreas M. Brucker