Schlagwort: Streik

  • Streik gegen die Rentenreform: SNCF kündigt 4 von 5 TGVs und 3 von 5 TERs für Donnerstag an

    Streik gegen die Rentenreform: SNCF kündigt 4 von 5 TGVs und 3 von 5 TERs für Donnerstag an

    Der Zugverkehr wird am Donnerstag, dem 13. April, während des zwölften großen Mobilisierungstags gegen die Rentenreform erneut gestört sein. Der zwölfte Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform am Donnerstag, dem 13. April, wird wieder zu Störungen im Transportwesen führen. Die SNCF rechnet im Durchschnitt mit 4 von 5 TGVs, 3 von 5 TERs, keinem Nachtzug und nur 1 von 5 Intercity-Zügen an diesem Tag. „Der Eurostar- und Thalys-Verkehr wird fast normal sein“, erklärte die SNCF hingegen in einer Mitteilung am Dienstagabend. Für den Großraum Paris rechnet die nSNCF mit einem „normalen bis fast normalen“ Betrieb auf der RER B, aber nur mit drei Vierteln der Züge oder etwas weniger auf den RER-Linien A, C und D sowie auf den Transilien-Linien N, P, H, L und R. Leichte Störungen in der Pariser Metro. „Die Eisenbahner sind sehr mobilisiert, es ist unwahrscheinlich, dass der Donnerstag eine Ausnahme von der Regel sein wird. Kurz vor der Entscheidung des Verfassungsrats werden nochmals viele …

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  • 🔴 11. großer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform / Ausschreitungen

    🔴 11. großer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform / Ausschreitungen

    Der Demonstrationszug in Paris setzte sich am elften Tag der Mobilisierung gegen die geplante Rentenreform kurz nach 14 Uhr von der Esplanade des Invalidendoms aus in Bewegung. Außerdem ordnete das Verwaltungsgericht Rouen in einer einstweiligen Verfügung die Aussetzung der Zwangsverpflichtung streikender Arbeiter der TotalEnergies-Raffinerie in Gonfreville-L’Orcher im Departement Seine-Maritime an. Hunderttausende Menschen werden am Donnerstag, dem 6. April, in den Straßen Frankreichs erwartet, um gegen die Rentenreform zu protestieren. Dieser erneute nationale Protesttag wird zeigen, ob die Bewegung an Schwung verliert oder im Gegenteil wieder auflebt, nachdem Regierung und Gewerkschaften auf ihren Positionen beharren. Der Streik findet einen Tag nach einem mißglückten Treffen zwischen Elisabeth Borne und den Gewerkschaften statt, das laut den Gewerkschaften ein „Misserfolg“ war. Das Umfeld von Emmanuel Macron schob die Schuld für das Scheitern des Dialogs den Gewerkschaften zu, insb…

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  • Benzinknappheit in Frankreich: Besorgte Autofahrer wenige Tage vor Ostern

    Benzinknappheit in Frankreich: Besorgte Autofahrer wenige Tage vor Ostern

    Seit Anfang der Woche hat die Regierung Zwangsverpflichtungen vorgenommen, um die Tankstellen wieder aufzufüllen, damit den Franzosen, die über das Osterwochenende mit dem Auto verreisen wollen, der Treibstoff nicht ausgeht. Wenige Tage vor dem großen Reisewochenende machen sich viele Autofahrer jedoch Sorgen.

    Mit dem Auto über das lange Osterwochenende zu verreisen, könnte kompliziert werden. Die Region um Paris ist am stärksten von Benzinknappheit betroffen, in 30 % der Tankstellen fehlen ein oder mehrere Kraftstoffe. Im Departement Hauts-de-Seine kam am Mittwoch, dem 5. April, ein Verkehrsteilnehmer zum Tanken, bevor er in die Normandie aufbrach. „In Voraussicht, für den Fall, dass ich nichts finde. […] Ich tanke lieber, dann kann ich in Ruhe hin und zurück fahren“, sagte er auf dem Sender France 2.

    Weitere Zwangsverpflichtungen
    In Frankreich fehlt an fast jeder zehnten Tankstelle mindestens ein Kraftstoff. Seit Anfang der Woche hat sich die Lage jedoch verbessert. Dies dürfte auch weiterhin der Fall sein. In den Raffinerien Gonfreville (Manche) und Donges (Loire-Atlantique), die insbesondere die Tankstellen in der Region Île-de-France versorgen, wurden Zwangsverpflichtungen von streikenden Mitarbeitern verfügt. Die Mitarbeiter der Raffinerie Gravenchon (Seine-Maritime) beendeten den Streik am Dienstag, dem 4. April. In der Hälfte der französischen Raffinerien gibt es jedoch immer noch Blockaden. Laut der Gewerkschaft der Erdölunternehmen ist die Rückkehr zur Normalität jedoch noch in weiter Ferne.

  • Rentenreform: 11. Tag der Proteste in Frankreich

    Rentenreform: 11. Tag der Proteste in Frankreich

    Die französischen Gewerkschaften organisieren am Donnerstag ihren elften großen Aktionstag gegen die Rentenreform, die im Parlament ohne Abstimmung durchgewunken wurde. Die Behörden erwarten laut Polizeiquellen zwischen 600 und 800.000 Menschen auf den Straßen, davon 60 bis 90.000 allein in Paris. Die Zahl der erwarteten Streikenden ist allerdings rückläufig. Acht Tage vor der Entscheidung des Verfassungsrats über die unbeliebte Rentenreform organisieren die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 6. April, ihren elften großen Mobilisierungstag und hoffen auf eine neue Machtdemonstration der Straße, da die Gespräche mit der Regierung in eine Sackgasse geraten sind. Am Tag nach einem Treffen mit Elisabeth Borne, das laut der Gewerkschaften mit einem „Misserfolg“ endete, bleiben die Gewerkschaften unnachgiebig in ihrer Ablehnung der Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters auf 64 Jahre, worauf die Exekutive nicht verzichten will. Am Mittwoch besuchten die Vorsitzenden der acht größten G…

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  • Rentenreform: Welche Störungen wird der Mobilisierungstag am Donnerstag bringen?

    Rentenreform: Welche Störungen wird der Mobilisierungstag am Donnerstag bringen?

    Eine Woche vor der Entscheidung des Verfassungsrats über die Rentenreform organisieren die Gewerkschaften am Donnerstag, dem 6. April, einen elften Tag der berufsübergreifenden Mobilisierung. Das Ausmaß der Mobilisierung wird am Donnerstag, dem 6. April, erneut sehr wichtig für die Gewerkschaften sein. Eine Woche bevor die Verfassungsweisen über die Verfassungsmäßigkeit des Reformtextes entscheiden werden, stehen an diesem elften Tag der branchenübergreifenden Proteste wieder Streiks in zahlreichen Bereichen auf dem Programm. Im Transportwesen Nach den Prognosen der SNCF ist im Durchschnitt mit 1 von 2 TER, 1 von 4 Intercités und 3 von 4 TGV und Ouigo-Zügen zu rechnen. Es wird keine Nachtzüge geben. In der Île-de-France werden 3 von 4 RER A, 2 von 3 RER C und E und 2 von 5 RER D fahren. Bei der RER B und den Straßenbahnen T4, T11 und T13 wird der Verkehr fast normal sein. Bei den Transiliens werden nicht mehr als 1 von 2 Zügen auf den Linien K und R, 2 von 3 Zügen auf den Linien H, J, …

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  • Streik der Müllabfuhr: In Le Havre stapeln sich weiterhin die Mülltonnen

    Streik der Müllabfuhr: In Le Havre stapeln sich weiterhin die Mülltonnen

    Am Mittwoch, dem 29. März, stapelten sich in Paris noch 5.800 Tonnen Müll in den Straßen. In den Tagen zuvor wurde die 10 000-Tonnen-Marke überschritten. Auch in anderen Städten halten die Müllsammler ihre Streiks aufrecht. In Rouen oder in Le Havre versuchen die Gemeinden, einem den Anwohnern drohenden Gesundheitsrisiko zu begegnen. Überall in den Straßen von Le Havre (Seine-Maritime) stapeln sich die Mülltonnen, auf manchen Gehwegen versperren sie den Weg komplett. Seit Beginn des Streiks sah ein Restaurant keine andere Wahl, als seinen Müll zum Leidwesen der Stammgäste sich auf der Straße anhäufen zu lassen. Seit Anfang der Woche hat die Gemeinde eines ihrer Arbeiterteams mobilisiert, um die dringendsten Probleme zu lösen. „Das ist immerhin der Anfang vom Ende, hoffe ich (…) es ist so schmutzig“, erklärte eine Frau auf dem Sender France 3. Die Gemeinde hat eingegriffen, um die Bevölkerung zu beruhigen und eine Verschlechterung der Gesundheitssituation zu verhindern. Auch private U…

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  • Streik der Müllabfuhr in Paris: Wegen zu wenigen Streikwilligen ausgesetzt

    Streik der Müllabfuhr in Paris: Wegen zu wenigen Streikwilligen ausgesetzt

    Der Streik der CGT-Müllmarbeiter in Paris wurde am Mittwoch, dem 29. März, wegen zu wenigen streikwilligen Mitarbeitern ausgesetzt. France 2 berichtet, dass die Müllabfuhr in der Hauptstadt die Arbeit wieder aufgenommen hat, dass der Streik allerdings zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgenommen werden könnte.

    Der Streik der CGT-Müllmänner wurde am Mittwoch, den 29. März, ausgesetzt. „Die Müllmänner der Stadt Paris nehmen am Mittwoch ihre Arbeit wieder auf. (…) Tonnen von Müll türmen sich hier im 17. Arrondissement von Paris auf, und sie werden nun von den Mitarbeitern der Stadt Paris wieder eingesammelt, weil am Dienstag die Gewerkschaft CGT déchets et assainissement angekündigt hat, diesen Streik auszusetzen, weil es nicht genügend Streikende gibt“, berichtet der Journalist Madjid Khiat für den Sender France 2 aus Paris. Das Team von France 2 war vor Ort, um zu sehen, wie die Müllmänner am Mittwochmorgen wieder begannen, den Müll einsammeln.

    Ein Streik, der „später wieder aufgenommen werden könnte“.
    „Dieser Streik könnte später wieder aufgenommen werden. Die Gewerkschaft CGT erklärt, dass man ‚Kraft tanken‘ müsse, aber diese Mitarbeiter der Pariser Stadtverwaltung haben am Mittwochmorgen tatsächlich ihre Arbeit wieder aufgenommen, in Straßen voller Müll. Fast 7.000 Tonnen Müll türmen sich in den Straßen von Paris“, so der Journalist Madjid Khiat.

  • Demonstrationen gegen die Rentenreform: Laut CGT 450.000 Demonstranten in Paris – Mobilisierung rückläufig

    Demonstrationen gegen die Rentenreform: Laut CGT 450.000 Demonstranten in Paris – Mobilisierung rückläufig

    An der Demonstration vor einer Woche, am 23. März, hatten nach Angaben der Gewerkschaften noch 800.000 Menschen allein in der Hauptstadt teilgenommen. Zeit der ersten Zählungen: Die Gegner der Rentenreform gingen am Dienstag, dem 28. März, am zehnten großen Mobilisierungstag gegen das Vorhaben der Regierung erneut auf die Straße. Die Gewerkschaft CGT zählte 450.000 Demonstranten in Paris. An der Demonstration am 23. März hatten nach Angaben der Gewerkschaften in der Hauptstadt noch 800.000 Menschen teilgenommen. In Nantes meldete der Gewerkschaftsverband 60.000 Demonstranten, gegenüber 80.000 am 23. März. In Marseille lagen sowohl die Zahlen der Polizei (11.000) als auch der Organisatoren (180.000) trotz der üblichen großen Unterschiede um ein Drittel niedriger. Laurent Berger, der Vorsitzende der Gewerkschaft CFDT, bestätigte den Rückgang der Teilnehmerzahlen um rund 20 %. Am Nachmittag sprach das Ministerium für den öffentlichen Dienst von einem Rückgang der Streikenden unter den Bea…

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  • Streiks am 28. März: Wieder Verkehrsbehinderungen und geschlossene Schulen…

    Streiks am 28. März: Wieder Verkehrsbehinderungen und geschlossene Schulen…

    Die Gegner der Rentenreform werden sich am Dienstag, dem 28. März, erneut mobilisieren. Es ist mit zahlreichen Störungen zu rechnen. Hier ein kleiner Überblick. Bereits am Montag, dem 27. März, wird das Louvre-Museum von streikendem Personal blockiert. „Das sind etwa fünfzig Leute. Bei uns sind es hundert, die ihr Ticket gebucht haben“, bedauert eine Touristin auf dem Sender France 2. Eine andere fragt sich: „Morgen ist die große Mobilisierung, also was soll das?“. Es ist ein Vorgeschmack auf den 10. Tag der Mobilisierung gegen die Rentenreform am Dienstag, dem 28. März… Der öffentliche Nahverkehr wird erneut stark beeinträchtigt sein. Viele Menschen haben vorgesorgt. „Morgen werden wir uns nicht in Paris bewegen. Wir werden alles zu Fuß machen“, berichtet ein Mann. Blockierte StraßenDiejenigen, die ihr Auto nehmen werden, müssen mit Straßensperrungen rechnen. In Nizza (Alpes-Maritimes) haben sie bereits begonnen. „Es geht darum, das Chaos zu vergrößern, nur um das Chaos zu vergrößern“…

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  • Treibstoff: Versorgungsschwierigkeiten in einigen Departements

    Treibstoff: Versorgungsschwierigkeiten in einigen Departements

    In einigen französischen Regionen wird es immer schwieriger, zu tanken. Wie etwa in Rouen (Seine-Maritime) oder Antibes (Alpes-Maritimes).

    In Cagnes-sur-Mer (Alpes-Maritimes) in der Gegend von Antibes mussten die Autofahrer wieder Angst haben, dass ihnen das Benzin ausgeht. Einige sind mehr als zehn Kilometer weit gefahren, um Benzin zu finden. „Was wollen wir tun? Man leidet, also passt man sich an“, sagt ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 3. Auch in der Normandie, in der Nähe von Rouen (Seine-Maritime), fehlte an Dutzenden von Tankstellen teilweise oder ganz der Treibstoff.

    An einer von fünf Tankstellen fehlt mindestens ein Kraftstoff.
    Streiks der Transportunternehmen und blockierte Raffinerien, die Benzinlieferungen werden immer seltener. Manche Autofahrer haben Schwierigkeiten, sich zu versorgen. „Gestern Abend wollte ich tanken und habe drei Tankstellen angefahren“, erzählt eine Frau. „Ich denke, es ist die Panik, die den Mangel verursacht. Wir sind zu einer Gesellschaft des Individualismus geworden“, sagt eine andere. In ganz Frankreich ist an einer von fünf Tankstellen mindestens ein Kraftstoff ausverkauft.