Schlagwort: Strassburg

  • Straßburg zwischen Fachwerk und Kaiserpalast

    Straßburg zwischen Fachwerk und Kaiserpalast

    Ein Stadtrundgang durch Straßburg führt über mittelalterliche Gassen, imposante Kirchen, deutsche Kaiserarchitektur und hin zu kulinarischen Hochgenüssen – von Notre-Dame bis zu versteckten Winstubs im Viertel Petite France.

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Strassburg als Brennglas: Wie lokale Bündnisse die Logik der Parteien sprengen

    Strassburg als Brennglas: Wie lokale Bündnisse die Logik der Parteien sprengen

    Der zweite Wahlgang der Kommunalwahlen in Strassburg entwickelt sich zu einem politischen Lehrstück über die Spannungen zwischen nationaler Parteilinie und lokalem Machtkalkül. Was als klassisches Kräftemessen zwischen mehreren Lagern begann, hat sich binnen weniger Tage zu einer offenen Systemkrise der politischen Kohärenz ausgeweitet. Im Zentrum steht dabei weniger das Wahlergebnis als die Frage, wer in Frankreich eigentlich die politische Linie bestimmt: die Parteiführungen in Paris oder die Akteure vor Ort. Eine Allianz gegen die Logik der Lager Nach dem ersten Wahlgang lag Catherine Trautmann mit knapp 26 Prozent vorne. Anstatt jedoch den Schulterschluss mit den anderen linken Kräften zu suchen, entschied sie sich für ein Bündnis mit dem zentristischen Kandidaten Pierre Jakubowicz, der rund fünf Prozent erzielt hatte. Diese Entscheidung zielte offenkundig darauf ab, eine alternative Mehrheit jenseits der klassischen Linksallianz zu formen. Die strategische Begründung war klar: Die…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Straßburg nach dem ersten Wahlgang: Das Ende eines grünen Vorzeigemodells?

    Straßburg nach dem ersten Wahlgang: Das Ende eines grünen Vorzeigemodells?

    Der erste Wahlgang der Kommunalwahlen vom 15. März 2026 in Strasbourg hat die politische Landschaft der elsässischen Metropole grundlegend erschüttert. Entgegen vieler Erwartungen liegt die frühere sozialistische Bürgermeisterin Catherine Trautmann mit 25,93 Prozent an der Spitze. Dicht gefolgt von dem konservativen Kandidaten Jean-Philippe Vetter mit 24,23 Prozent. Die amtierende grüne Bürgermeisterin Jeanne Barseghian landet mit 19,72 Prozent lediglich auf dem dritten Platz. Florian Kobryn von La France insoumise erreicht 12,03 Prozent und könnte damit im zweiten Wahlgang eine entscheidende Rolle spielen. Damit deutet sich für den zweiten Wahlgang entweder eine Viererkonstellation oder – wahrscheinlicher – intensive Verhandlungen innerhalb des linken Lagers an. Der symbolische Rückschlag für die Grünen Das eigentliche politische Signal dieses Wahlgangs liegt weniger im Vorsprung Trautmanns als im relativen Zusammenbruch einer ökologischen Vorzeigebastion. Straßburg galt nach den Komm…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreich erneut wegen menschenunwürdiger Haftbedingungen verurteilt – Der Fall der Strafanstalt in Straßburg

    Frankreich erneut wegen menschenunwürdiger Haftbedingungen verurteilt – Der Fall der Strafanstalt in Straßburg

    Die Entscheidung der Straßburger Richter ist deutlich – und kommt nicht zum ersten Mal: Frankreich wurde am 15. Januar 2026 von der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) wegen unzumutbarer Haftbedingungen in der Maison d’arrêt von Straßburg verurteilt. Der Fall reiht sich ein in eine Serie von Urteilen, die seit Jahren ein strukturelles Problem des französischen Strafvollzugs offenlegen: Überbelegung, baulicher Verfall und mangelhafte sanitäre Verhältnisse. Eine Haft, die als „unmenschlich und erniedrigend“ gilt Der Fall betrifft einen Mann, der zwischen April und Juli 2016 insgesamt 87 Tage in der Untersuchungshaftanstalt von Straßburg inhaftiert war. In dieser Zeit musste er bis auf vier Tage seine 9 m² große Zelle mit mindestens einem, teils sogar zwei weiteren Insassen teilen. Die Zustände, so urteilte die Europäische Menschenrechtskonvention, verstießen gegen Artikel 3 der Konvention, der unmenschliche oder erniedrigende Behandlung verbietet. Die Richter stützten sich dabei…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • „Alle fangen an, wirklich besorgt zu sein“ – Frankreichs politische Krise lässt in Straßburg die Alarmglocken erklingen

    „Alle fangen an, wirklich besorgt zu sein“ – Frankreichs politische Krise lässt in Straßburg die Alarmglocken erklingen

    Straßburg. Eigentlich wird hier über den Zustand der Welt debattiert – Migration, Klima, internationale Beziehungen. Doch in letzter Zeit rückt ein anderes Thema immer stärker in den Vordergrund: Frankreich. Nicht als klassisches Mitgliedsland. Sondern als Unsicherheitsfaktor. „Alle fangen an, wirklich besorgt zu sein“, so bringt es ein EU-Parlamentarier auf den Punkt – auch wenn der Satz so nirgends offiziell auftaucht, beschreibt er exakt die Stimmung hinter den Kulissen. Wenn die zweitgrößte Volkswirtschaft ins Schlingern gerät Frankreich steckt in einer politischen Dauerkrise. Seit der Auflösung der Nationalversammlung im Jahr 2024 hat kein Kabinett mehr lange gehalten. Regierungen kamen und gingen – Barnier, Bayrou, Lecornu –, doch keine konnte eine stabile Mehrheit hinter sich vereinen. Der politische Kompass scheint verloren.Was einst als französisches Innenproblem galt, beginnt nun, europäische Kreise zu ziehen. Denn ein instabiles Frankreich bedeutet ein instabiles Europa – wi…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Emmanuel Macron ehrt in Straßburg Opfer des Terrorismus

    Emmanuel Macron ehrt in Straßburg Opfer des Terrorismus

    Am 11. März versammelt sich Europa, um der Opfer des Terrorismus zu gedenken. Diese symbolträchtige Wahl des Datums erinnert an das schwerste Attentat, das der Kontinent je erlebt hat: die Anschläge von Madrid im Jahr 2004. Auch Frankreich begeht diesen Tag als nationale Gedenkveranstaltung – und in diesem Jahr mit besonderer Präsenz in Straßburg. Eine Zeremonie von europäischer Bedeutung Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird am Dienstag, dem 11. März, in Straßburg an der nationalen und europäischen Gedenkfeier teilnehmen. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr im Parc de l’Orangerie und versammelt politische Größen, Vertreter von Opferverbänden sowie Bürgerinnen und Bürger, die ein Zeichen gegen den Terror setzen wollen. Neben einer Schweigeminute werden mehrere Reden gehalten. Unter den Sprechern sind Roberta Metsola, die Präsidentin des Europäischen Parlaments, sowie Jeanne Barseghian, die Bürgermeisterin von Straßburg. Der Höhepunkt der Zeremonie: Die Abschlussrede von Emmanuel M…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Sciences Po Strasbourg: Studenten blockieren Gebäude aus Protest gegen Partnerschaft mit israelischer Universität

    Sciences Po Strasbourg: Studenten blockieren Gebäude aus Protest gegen Partnerschaft mit israelischer Universität

    Seit dem 24. Februar ist das Gebäude des Cardo, Sitz von Sciences Po Strasbourg, blockiert. Der Grund: Studierende protestieren gegen die Partnerschaft des Instituts mit der privaten Reichman-Universität nahe Tel Aviv. Damit wollen sie auf eine mutmaßliche Verbindung der Hochschule zur israelischen Politik in Gaza aufmerksam machen.

    Die Blockade ist kein spontaner Akt – sie ist das Resultat monatelanger Bemühungen, die laut den Protestierenden bislang auf taube Ohren gestoßen sind.

    „Wir haben alles versucht“

    „Die meisten hier verstehen das und unterstützen uns“, erklärt eine beteiligte Studentin. Sie betont, dass viele zwar grundsätzlich gegen eine Blockade seien, aber nach einer Erklärung oft einsehen, warum es dazu gekommen ist. „Wir haben E-Mails geschrieben, Petitionen gesammelt, versucht, mit der Universitätsleitung zu sprechen – nichts hat geholfen. Das hier war der letzte Ausweg.“

    Seit Wochen gibt es an der Universität Diskussionen über die Partnerschaft mit der Reichman-Universität, die von Kritikern als problematisch angesehen wird. Doch vonseiten der Hochschulleitung gab es bislang keine Reaktion, die die Studierenden zufriedenstellt.

    Kritik an der Universitätsleitung

    Nicht nur Studierende, sondern auch einige Dozenten zeigen Verständnis für den Protest. Vincent Dubois, einer der unterstützenden Lehrenden, sieht die Verantwortung klar bei der Universitätsleitung. „Sie hat sich der Debatte verweigert und sogar eine Versammlung von Forschenden und Verwaltungspersonal verhindert. Das hat den Rückhalt für die Bewegung eher gestärkt als geschwächt.“

    Die Hochschulleitung hält dagegen. Michel Deneken, Präsident der Universität, verteidigt die Partnerschaft und kritisiert die Proteste scharf. „Das ist ein komplett ideologisierter, instrumentalisierter Protest. Warum blockiert man nicht für die Rechte der Uiguren oder afghanischer Frauen?“, fragt er rhetorisch. Eine Auflösung der Blockade will er „in guter Abstimmung mit den Behörden“ erreichen.

    Ein wiederkehrender Konflikt

    Der Protest gegen die Kooperation mit der israelischen Universität schwelt bereits seit Juni letzten Jahres. Anfang Februar war der Cardo bereits blockiert, doch nach einer schrittweisen Öffnung blieben die Lehrveranstaltungen dennoch im Online-Format.

    Auch im Januar gab es eine Blockade, damals verbunden mit dem Rücktritt von fünf Lehrenden aus dem Hochschulrat. Die derzeitige Aktion zeigt, dass der Konflikt noch lange nicht beigelegt ist. Die große Frage bleibt: Wird die Universitätsleitung auf die Forderungen eingehen oder wird die Situation weiter eskalieren?

    Von C. Hatty

  • Straßburg – Karneval mit europäischem Flair

    Straßburg – Karneval mit europäischem Flair

    Straßburg ist das Herz Europas, Heimat des Europäischen Parlaments – und ein echter Geheimtipp für Karnevalsliebhaber! Wer denkt, dass die französische Fasnacht nur in Nizza oder Dunkerque groß gefeiert wird, hat Straßburgs bunten Trubel noch nicht erlebt. Hier trifft französische Eleganz auf elsässische Tradition und deutschen Einfluss. Das Ergebnis? Ein Karneval mit besonderem Charme, der […]

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Wird eine Lehrerin aus dem Elsass zur besten Lehrerin der Welt?

    Wird eine Lehrerin aus dem Elsass zur besten Lehrerin der Welt?

    Die Straßburgerin Céline Haller steht im Finale eines der renommiertesten Bildungspreise der Welt. Ihr innovatives Konzept? Gemeinsame Frühstücke im Klassenzimmer, organisiert von den Schülern – für die gesamte Schule.

    Ein Frühstück, das den Schulalltag verändert

    Was mit einer einfachen Beobachtung begann, hat den Unterricht an Hallers Grundschule revolutioniert. „Es gibt Kinder, die morgens keine Zeit zum Essen haben“, erklärt eine Schülerin. Vor über zehn Jahren hatte ihre Lehrerin dieselbe Erkenntnis – und machte daraus ein pädagogisches Projekt. Zwei Mal pro Woche bereiten Haller und ihre Klasse das Frühstück für die gesamte Schule zu.

    Das Ergebnis? Mehr Konzentration, bessere Leistungen und ein stärkeres Gemeinschaftsgefühl. Der Morgen beginnt nicht nur mit einer Mahlzeit, sondern auch mit Mathe, Naturwissenschaften und Sozialkompetenz – denn die Schüler berechnen Mengen, verteilen Aufgaben und übernehmen Verantwortung. „Das hat eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen und eine Interaktion zwischen mir und den Kindern ermöglicht, die ich vorher nicht kannte“, sagt Céline Haller.

    Im Rennen um den „Nobelpreis der Bildung“

    Mit ihrer unkonventionellen Lehrmethode steht sie nun im Finale des Global Teacher Prize – einer Auszeichnung, die weltweit außergewöhnliche Pädagogen ehrt. Sollte sie gewinnen, wäre sie die erste Französin, die den Titel „Beste Lehrerin der Welt“ trägt.

    Ein Frühstück als Schlüssel zu besserem Lernen? Céline Haller zeigt, dass Bildung manchmal genau dort beginnt – am gemeinsamen Tisch.

    Von C. Hatty

  • Strasbourg: Zwei kollidierende Straßenbahnen – 36 Verletzte bei einem ungewöhnlichem Unfall

    Strasbourg: Zwei kollidierende Straßenbahnen – 36 Verletzte bei einem ungewöhnlichem Unfall

    Ein Schreckensnachmittag in Strasbourg: Am Samstag, den 11. Januar, kam es in der Nähe des Bahnhofs der Stadt zu einem Straßenbahnunfall, bei dem mindestens 36 Personen verletzt wurden. Die Ursache der Kollision ist bislang ungeklärt.


    Was ist passiert?

    Im Tunnel, der zur Haltestelle am Hauptbahnhof von Strasbourg führt, stießen zwei Straßenbahnen frontal zusammen. Die Präfektur des Bas-Rhin bestätigte den Vorfall und erklärte, dass es sich um ein schweres, aber nicht lebensbedrohliches Ereignis handelt. Philippe Tabarot, Frankreichs Verkehrsminister, teilte mit, dass niemand ums Leben gekommen sei und keiner der Verletzten in akuter Lebensgefahr schwebe.

    Die Verletzungen reichten von Kopfplatzwunden über gebrochene Schlüsselbeine bis hin zu Knieverletzungen. Insgesamt sprachen die Rettungsdienste anfangs von bis zu 50 Betroffenen. Doch was genau führte zu diesem Unfall?


    Der Auslöser bleibt mysteriös

    Nach Angaben von Jeanne Barseghian, der Bürgermeisterin von Strasbourg, ereignete sich der Zusammenstoß durch eine Rückwärtsbewegung eines der beteiligten Straßenbahnen. Sie erklärte: „Wir wissen aktuell nicht, warum der Tram plötzlich rückwärts fuhr.“ Solche unerwarteten Manöver sind in der modernen Straßenbahntechnologie äußerst ungewöhnlich und werfen viele Fragen auf.

    Die beiden Fahrer der Straßenbahnen blieben zwar körperlich unverletzt, doch der Vorfall hinterließ sie unter Schock. Emmanuel Auneau, Generaldirektor der Straßburger Verkehrsgesellschaft (CTS), bestätigte, dass beide Fahrer derzeit psychologisch betreut werden.


    Ermittlungen laufen

    Um den Hergang des Unfalls zu klären, hat die Polizei von Strasbourg eine Untersuchung wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Laut einer ersten Stellungnahme des stellvertretenden Staatsanwalts der Stadt könne ein vorsätzliches Handeln ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen konzentrieren sich daher auf mögliche technische Defekte oder menschliches Versagen.

    Die Rettungskräfte, die mit einem Großaufgebot vor Ort waren, arbeiteten unter Hochdruck, um Verletzte zu versorgen und die Situation zu entschärfen. Um den Zugang für Einsatzfahrzeuge zu erleichtern, wurden die umliegenden Straßenbereiche um den Bahnhof, die Place des Halles und den Boulevard du Président Wilson abgesperrt.


    Auswirkungen auf den Nahverkehr

    Neben den Verletzungen und der allgemeinen Verunsicherung brachte der Unfall auch erhebliche Störungen im Straßenbahnverkehr mit sich. Laut der CTS waren mehrere Linien betroffen, und es kam zu weitreichenden Umleitungen. Pendler und Anwohner wurden gebeten, alternative Wege zu nutzen und den Bereich zu meiden.


    Ein seltener Vorfall mit weitreichenden Folgen

    Straßenbahnunfälle dieser Art sind extrem selten. Doch dieser Vorfall in Strasbourg zeigt, wie schnell ein technisches oder menschliches Versagen zu einer gefährlichen Situation führen kann. Die laufenden Ermittlungen sollen nicht nur die Ursache klären, sondern auch Lehren ziehen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

    Eine Frage bleibt: Wie sicher ist der öffentliche Nahverkehr, wenn selbst vermeintlich sichere Systeme aus dem Takt geraten können? Die Antwort wird wohl erst mit den Untersuchungsergebnissen kommen.

    Bis dahin bleibt Strasbourg nicht nur mit den Folgen des Unfalls, sondern auch mit der Herausforderung konfrontiert, das Vertrauen in die Straßenbahnen der Stadt wiederherzustellen.