Schlagwort: Steuerreform 2026

  • Frankreichs Steuerbombe für Immobilieneigentümer – warum die „Taxe foncière“ 2026 für Millionen steigt

    Frankreichs Steuerbombe für Immobilieneigentümer – warum die „Taxe foncière“ 2026 für Millionen steigt

    Ab 2026 müssen sich Millionen französischer Immobilienbesitzer auf einen spürbaren Anstieg der Grundsteuer („taxe foncière“) einstellen. Hintergrund ist eine umfassende Neuberechnung veralteter Bewertungsgrundlagen – eine längst überfällige Reform mit potenziell explosiver Wirkung für den ohnehin angespannten Wohnimmobilienmarkt.

    Was sich ändert – und warum Die französische Grundsteuer basiert auf sogenannten „valeurs locatives cadastrales“, einem fiktiven Mietwert, der die Grundlage für die Steuerbemessung bildet. Diese Werte stammen jedoch aus den 1970er-Jahren und spiegeln vielerorts weder Marktrealitäten noch bauliche Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte wider. 2026 will die französische Regierung nun einen großen Schritt in Richtung Aktualisierung gehen. Dabei sollen insbesondere sogenannte éléments de confort – also Ausstattungsmerkmale wie fließendes Wasser, Badezimmer, Heizsysteme oder Klimaanlagen – künftig systematisch bei der Berechnung der steuerlich relevanten Fläche …

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  • Neue Lokalsteuer: François Rebsamens „bescheidener Beitrag“ entzweit Frankreich

    Neue Lokalsteuer: François Rebsamens „bescheidener Beitrag“ entzweit Frankreich

    Frankreich diskutiert wieder einmal über Geld – genauer gesagt über die Finanzierung der Kommunen. Und das Thema könnte kaum brisanter sein: François Rebsamen, Minister für Raumplanung und Dezentralisierung, bringt eine neue Steuer ins Spiel. Eine kleine, symbolische Abgabe – so nennt er es selbst. Aber diese „bescheidene Beitragspflicht“ sorgt bereits jetzt für mächtig Wirbel. Der Hintergrund: Das Loch nach der Wohnsteuer Erinnern wir uns: 2023 wurde die Wohnsteuer auf Hauptwohnsitze endgültig abgeschafft. Ein politischer Meilenstein, der den Franzosen rund 19 Milliarden Euro an Entlastung brachte. Klingt erst mal gut, oder? Doch für die Kommunen war das ein finanzieller Schlag ins Kontor. Klar, der Staat sprang mit Ausgleichszahlungen ein. Aber etwas Entscheidendes ging verloren – der direkte finanzielle Bezug zwischen den Bürgern und ihrer Gemeinde. François Rebsamen sieht genau hier das Problem. In vielen Kommunen zahlen heute nur noch 20 bis 30 Prozent der Bewohner lokale Steuern….

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