Schlagwort: Starkregen

  • „Atmosphärische Flüsse“: Bis Mittwoch starke Regenfälle in großen Teilen Frankreichs

    „Atmosphärische Flüsse“: Bis Mittwoch starke Regenfälle in großen Teilen Frankreichs

    „Atmosphärische Flüsse“ ist eine Bezeichnung für 400 bis 600 km breite und bis zu mehrere tausend km lange Bänder feuchtigkeitsgesättigter Luft aus den Äquatorialregionen in ca. 1 bis 2,5 km Höhe.

    Ein „atmosphärischer Fluss“ breitet sich seit Sonntag über Frankreich aus und wird voraussichtlich bis Mitte dieser Woche in mehreren Regionen zu starken Niederschlägen führen.

    Das Wetterphänomen soll bis Mittwoch, dem 13. Dezember, andauern. Am Dienstag, dem 12. Dezember, wurden zehn Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange für starke Regenfälle und Hochwasser gesetzt.

    Der in Frankreich auch als „Rhumexpress“ bezeichnete „atmosphärische Fluss“ zeichnet sich durch eine große Masse warmer und feuchter Luft aus. Wie La Chaîne Météo erklärt, handelt es sich bei dieser Masse um ein schmales, aber „im Durchschnitt 200 bis 400 km langes Band“.

    Diese feuchte Luft kommt aus wärmeren Regionen und dringt bis in unsere gemäßigten Regionen vor, wo sie sich in starken Regen verwandelt.

    In diesem Streifen, der durch Zentralfrankreich verläuft, ist also mit intensiven Niederschlägen zu rechnen. Diese Regenfälle könnten Hochwasser in den Flüssen auslösen. Laut La Chaîne météo kann es im Zentralmassiv „lokal mehr als 100 Liter / m2“ Regen geben. „In den Alpen kommen zu diesen hohen Regenmengen, die den Niederschlägen von fast einem Monat entsprechen, noch etwa 30 Liter hinzu, die durch das Schmelzen der Schneedecke unterhalb von 2.200 m entstehen“, warnte Météo-France bereits am Sonntag, dem 10. Dezember.

  • Unwetter im Departement Hautes-Alpes: Der Ferienort Risoul war von der Außenwelt abgeschnitten

    Unwetter im Departement Hautes-Alpes: Der Ferienort Risoul war von der Außenwelt abgeschnitten

    Der französische Winterferienort Risoul im Departement Hautes-Alpes war nach den Unwettern der vergangenen Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Die Feuerwehr musste Evakuierungen durchführen.

    Diese Touristen sind die ersten, die den Wintersportort Risoul (Departement Hautes-Alpes) wieder verlassen können. „Ich fahre seit dreißig Jahren nach Risoul und habe so etwas noch nie erlebt“, sagt eine Touristin gegenüber dem Sender France 2. Die Feuerwehr ist mobilisiert, um Hilfe zu leisten. Einige Touristen und Anwohner sind schockiert und fragen sich, wie es weitergehen soll, während andere nur erleichtert sind, weil die Straße wieder passierbar ist. Eine mehrere Meter lange Spalte hatte die Straße in Richtung des Ferienortes und seiner umliegenden Weiler unterbrochen.

    Risoul war 48 Stunden lang von der Außenwelt abgeschnitten

    48 Stunden lang war der Ferienort Risoul komplett von der Außenwelt abgeschnitten, nachdem das Departement am Freitag und Samstag von heftigen Regenfällen heimgesucht wurde. Die Schäden waren aus der Luft betrachtet beeindruckend. Einige Haushalte waren bis vor wenigen Stunden noch ohne Strom. Die Einwohner sind wenige Tage vor der Eröffnung des Skigebiets sehr beunruhigt und befürchten, dass der Eröffnungstermin für die Wintersaison verschoben werden muss.

  • Unwetter: Schwere Schäden im Departement Hautes-Alpes

    Unwetter: Schwere Schäden im Departement Hautes-Alpes

    Die Unwetter waren am Samstag, dem 2. Dezember, im Südosten Frankreichs besonders stark. Hunderte von Haushalten sind noch immer ohne Strom.

    Unter einer dicken Schlammschicht liegen kiloweise Lebensmittel: Der Besitzer eines Supermarkts klagt über die zahlreichen Schäden. „Alle Möbel un die Kasse sind kaputt“, klagt Julien Gonsolin, Besitzer eines Supermarkts in den Hautes-Alpes.

    Innerhalb weniger Stunden gingen 150 Liter / m2 Niederschlag nieder. Auch in dem Nachbardorf Risoul gab es zahlreiche Schäden. „Wir hätten nie gedacht, dass wir so etwas in Risoul ereleben würden, es ist dramatisch, es gibt keine Straßen mehr, wir sind völlig von der Welt abgeschnitten, es gibt keinen Strom, keine Heizung, kein Internet, kein Telefon“, zählt ein Einwohner gegenüber dem Sender Franceinfo auf.

    Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten
    Innerhalb von 48 Stunden fielen in Risoul (Hautes-Alpes) die Niederschläge von zwei Monaten. Seit dem Samstagmorgen ist ein Teil des Dorfes völlig von der Außenwelt abgeschnitten. „Es gibt völlig isolierte Bewohner, wir wissen nicht, wann wir wieder Zugang haben werden“, erklärt Maxime Guillou von der technischen Abteilung des Rathauses. Mehr als 400 Haushalte sind auch am Sonntag noch immer ohne Strom.

  • Überschwemmungen: Savoyen, Haute-Savoie, Isère und Hautes-Alpes unter Warnstufe Orange

    Überschwemmungen: Savoyen, Haute-Savoie, Isère und Hautes-Alpes unter Warnstufe Orange

    Die Ursache dafür sind anhaltende Regenfälle in Kombination mit dem teilweisen Abschmelzen des Schnees in den Alpen.

    Vier Departements wurden am Donnerstag, 30. November, auf die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen gesetzt, wie Météo-France mitteilte. Es handelt sich um die Departements Haute-Savoie, Savoie, Isère und Hautes-Alpes. Langanhaltende und intensive Regenfälle zusammen mit der teilweisen Schneeschmelze des auf dem Alpenrelief vorhandenen Schnees erfordern aufgrund der erwarteten Wassermengen laut Météo France besondere Wachsamkeit. Die Überschwemmungsgefahr soll am Donnerstagnachmittag beginnen und wird voraussichtlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und am Freitag tagsüber anduern.

    Météo-France hebt „die Dauer der anhaltenden Regenfälle sowie ihr ziemlich großes geografisches Gebiet“ hervor, um die besondere Wachsamkeit zu rechtfertigen, die der Situation auferlegt wird. In Savoyen zum Beispiel können die Niederschlagssummen am Ende des Tages 50 Liter/m2 oder mehr erreichen, wobei eine Schneeschmelze von 15 bis 20 mm hinzuzufügen ist. „Bis morgen Mittag können die Niederschlagssummen lokal bis zu 100 Liter/m2 betragen“ – und dazu kommt noch das Schmelzwasser…

  • Überschwemmungen: Jahrhundert-Hochwasser im Departement Haute-Savoie

    Überschwemmungen: Jahrhundert-Hochwasser im Departement Haute-Savoie

    In der Nacht vom 14. auf den 15. November gingen über dem Departement Haute-Savoie sintflutartige Regenfälle nieder. Vor allem der Fluss Arve trat über die Ufer und verursachte zahlreiche Schäden.

    Stundenlange starke Regenfälle und reißende Flüsse in der Nacht vom 14. auf den 15. November in Hochsavoyen. Der Fluss Arve trat in mehreren Gemeinden über die Ufer und überflutete zahlreiche Straßen. Die Straßenschilder sind fast verschwunden. Rundherum sind die Felder überschwemmt. Ein Rinderzüchter, der auf der Suche nach seinen Tieren ist, erkennt die Gegend kaum wieder.

    Rekorde werden gebrochen
    Auf der anderen Seite des Flusses steht ein Weiler unter Wasser. In der vergangenen Nacht mussten 30 Personen von der Feuerwehr evakuiert werden, wie auch eine Anwohnerin, die von der Geschwindigkeit des Wasseranstiegs überrascht wurde. „Als ich mich umgesehen hatte, stand das Wasser plötzlich überall“, sagt sie auf dem Sender France 2. Im Erdgeschoss des Hauses stand das Wasser bis zu 1,40 m hoch, sodass die Feuerwehrleute ein Boot einsetzen mussten. Als sich das Wasser schließlich zurückzog, blieben nur noch Schlamm und Schlick übrig. Die Rekordwasserstände der Überschwemmungen von 1968 und 2015 wurden weit übertroffen. Am Mittwochabend und Donnerstag herrscht in Hochsavoyen „nur noch“ die Alarmstufe Gelb, die Präfektur ruft jedoch weiterhin zu größter Vorsicht auf.

  • Wetter: Das Pas-de-Calais wieder unter Alarmstufe Rot und 11 weitere Departements in Alarmstufe Orange

    Wetter: Das Pas-de-Calais wieder unter Alarmstufe Rot und 11 weitere Departements in Alarmstufe Orange

    Meteo France hat die Departements Pas-de-Calais und Haute-Savoie wegen der Gefahr von Hochwasser auf Warnstufe Rot gesetzt. In 10 weiteren Departements herrscht derzeit die Warnstufe Orange.

    In seiner Wettervorhersage vom Dienstag, dem 14. November, hat Meteo France das Departement Pas-de-Calais wegen Hochwassergefahr erneut auf Warnstufe Rot gesetzt, nur wenige Tage, nachdem schon einmal die höchste Alarmstufe ausgelöst worden war. Insbesondere macht sich Meteo France Sorgen um den Fluss „La Liane“, der aufgrund von „sehr intensiven Regenfällen“ am Dienstagnachmittag wieder höchste Wasserstände erleben dürfte. Auch das Departement Haute-Savoie ist von der Warnstufe Rot betroffen.

    Météo France befürchtet „eine Episode, die potenziell das Hochwasser der letzten Woche übertrifft“: „Die sehr intensiven Regenfälle von heute (Dienstag) Nachmittag führen zu einer sehr schnellen Reaktion im oberen Teil des Flusses“, so Météo-France. Die anderen Flüsse des Departements bleiben auf der Warnstufe Orange. „“Die sehr intensiven Regenfälle von heute Nachmittag führen zu einer sehr schnellen Reaktion im Oberlauf des Abschnitts. „Eine Episode, die potenziell das Hochwasser der letzten Woche übertrifft, ist möglich“, warnte Météo-France. Im Einzugsgebiet des Flusses Hem könnte das neue Hochwasser ebenfalls den Stand des Hochwassers der letzten Woche erreichen. Am Dienstagnachmittag regnete es in der Umgebung des Ortes Saint-Omer in Strömen und Teile der Straßen standen erneut unter Wasser. Schlammströme von höher gelegenen Feldern verursachten Schäden an Häusern.

    Météo France hat darüber hinaus 10 weitere Departements in Alarmstufe Orange versetzt: Ain, Charente-Maritime, Doubs, Isère, Jura, Nord, Rhône, Savoyen, Vendée und Vogesen.

    Emmanuel Macron erklärte bei seinem gestrigen Besuch im Pas-de-Calais, dass der Naturkatastrophenstatus für insgesamt 244 Gemeinden (214 im Departement Pas-de-Calais, etwa 30 im Departement Nord) anerkannt werden würde. Dies sei der erste Schritt zur Entschädigung der Betroffenen, die am 2. November vom Sturm Ciaran, am 7. November von einem Rekordhochwasser und am Donnerstag und Freitag von starken Regenfällen betroffen waren.

    Die Versicherungen hätten sich zu einer „sehr schnellen Reaktion“ verpflichtet, sagte Macron. Laut dem Präfekten des Departements Pas-de-Calais, Jacques Billant, waren seit dem 6. November 5.000 Häuser von den außergewöhnlich starken Überschwemmungen betroffen und 1.400 Personen wurden evakuiert.

  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    In der Region Pas-de-Calais kommen die Bewohner nicht zur Ruhe. Von mehreren Hochwassern betroffen, machen sich die Einwohner Sorgen über eine Rückkehr des Regens.

    In einem Viertel von Blendecques (Pas-de-Calais) begann am Sonntag, dem 12. November, endlich der Rückgang der Wassermassen. Nach und nach taucht der Asphalt der Straßen wieder auf. Betroffene können endlich in ihre Häuser zurückkehren. Hier wird der Rückgang des Hochwassers wie eine Befreiung erlebt, denn zwei Tage lang war dieses Viertel völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Auch am Sonntagmorgen umschloss das Wasser immer noch Gebäude und hielt viele Bewohner in ihren Wohnungen gefangen. Während einige bereits mit den Aufräumarbeiten in ihren Häusern beginnen konnten, müssen sich andere noch gedulden.

    In einigen Häusern steht das Wasser immer noch 30 cm hoch.
    In einigen Häusern schwimmt das Mobiliar immer noch auf etwa 30 cm Wasser. Um zu versuchen, die Dinge zu beschleunigen, installierte die Feuerwehr eine großen Pumpe – die einzige Möglichkeit, das Wohnviertel schneller vom Wasser zu befreien. Trotz dieser Hilfe wissen viele Bewohner, dass sie sich nach wie vor in Geduld üben müssen. Am Sonntagabend kehrte der Regen zurück, was den Rückgang des Hochwassers nochmals verlangsamen dürfte.

  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: 350 Rinder auf einem Bauernhof eingeschlossen

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: 350 Rinder auf einem Bauernhof eingeschlossen

    Nicht nur die Feuerwehr, sondern auch die Bewohner des Dorfes sind am Freitag im Einsatz, um dem völlig hilflosen Züchter zu helfen und zu versuchen, die Tiere zu retten.

    Auf einem Bauernhof im Pas-de-Calais kommt es am Freitag, dem 10. November, zu einem Wettlauf gegen die Zeit. Nicht weniger als 350 Kühe sind seit 4 Uhr morgens vom Wasser eingeschlossen. An ihrer Seite steht ein völlig hilfloser Viehzüchter. Die Tiere könnten an Unterkühlung sterben, daher versuchen einige von ihnen verzweifelt, aus dem Morast und Schlamm zu kommen, während draußen die Helfer mit Traktoren und Tankwagen versuchen, so viel Wasser wie möglich abzupumpen. Die Situation ist kritisch. Angesichts der Notlage sind seit 7 Uhr auch Feuerwehrleute im Einsatz.

    Der Bauernhof ist komplett von Wasser umschlossen. „Es ist das dritte Mal in dieser Woche, es ist katastrophal (…) Finanziell werden wir nicht wieder auf die Beine kommen“, sagt der erschöpfte der Landwirt gegenüber dem Sender France 2. Um zu helfen, tun die Einwohner, was sie können. Einer von ihnen bringt Benzin mit, um eine der Pumpen betreiben zu können. Neben dem Landwirt wartet allerdings ein ganzes Dorf auf Hilfe. Am Mittag wurden die Maßnahmen weiter verstärkt, um die 350 in den Wassermassen gefangenen Rinder zu retten – koste es, was es wolle.

  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Schulen und Kindergärten in 200 Orten bis Sonntag geschlossen

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Schulen und Kindergärten in 200 Orten bis Sonntag geschlossen

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin warnte am Donnerstag vor weiteren starken Regenfällen und weiterem Anstieg der Wasserstände.

    Die für das Departement Pas-de-Calais vorhergesagten neuen Regenfälle und Überschwemmungen beunruhigen die Menschen. Innenminister Gérald Darmanin kündigte am Donnerstag, dem 9. November, die Schließung von Schulen und Kindergärten in 200 Gemeinden des Pas-de-Calais bis mindestens Sonntag an. Zuvor waren bereits bisher waren es 74 Schulen geschlossen worden.

    „Wir werden sehen, ob die Schulen am Montag wieder geöffnet werden können“, sagte Gérald Darmanin aus dem Krisenzentrum des Ministeriums. Seiner Meinung nach übertreffen die derzeitigen Regenfälle und ihre Folgen alle bisherigen Prognosen.

    Alarmstufe Rot im Pas-de-Calais
    Der Innenminister rief für den Donnerstagabend und den Freitag zu größter Wachsamkeit auf. „Es ist möglich, dass die kommenden Stunden sehr angespannt sein werden, vielleicht kritischer als die, die wir in dieser Woche bereits erlebt haben“, warnte Gérald Darmanin.

    Nach tagelangen Unwettern und Überschwemmungen gilt im Departement Pas-de-Calais, in dem bereits die Alarmstufe Rot für „Hochwasser“ galt, bis Freitag 16 Uhr ebenfalls die Alarmstufe Rot für „Regen und Überschwemmung“. Météo-France warnt vor „sehr ergiebigen Niederschlägen“.

  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Deich eines Nebenflusses der Canche droht zu brechen

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Deich eines Nebenflusses der Canche droht zu brechen

    Im südlichen Pas-de-Calais droht seit Mittwoch, dem 8. November, ein Damm, der sich an einem Nebenfluss der Canche befindet, zu brechen. Anwohner wurden am Mittwoch evakuiert und die Feuerwehr bereitete sich am Donnerstagnachmittag auf weitere Evakuierungen vor.

    Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Elemente. Ein Deich, der sich an einem der Nebenflüsse der Canche im südlichen Pas-de-Calais befindet, droht seit Mittwoch, dem 8. November, zu brechen. Er muss mit allen Mitteln verstärkt werden, um zu verhindern, dass noch mehr Dörfer überflutet werden. Der Fluss, für den die Alarmstufe Rot gilt, droht eine 10 Hektar große Wasserfläche über die Wohnhäuser zu ergießen.

    Ein Festsaal verwandelt sich in einen Schlafsaal
    Die Bewohner müssen schnell weg und sich in Sicherheit bringen. Einige finden Unterschlupf in einem Festsaal, der in einen Schlafsaal umgewandelt wurde. Einige Rentner, die bereits am Mittwoch evakuiert worden waren, verbrachten die Nacht dort und warteten gespannt auf jede noch so kleine Information über den Anstieg des Wassers. Eine unerträgliche Wartezeit auch für Micheline Grossier, eine evakuierte Betroffene, die seit 28 Jahren in einem Haus wohnt, das bislang von Überschwemmungen verschont geblieben war, wie der Sender France 2 berichtet. Ab Donnerstagmittag haben sich die Feuerwehrleute bereits für weitere Evakuierungen bereit gemacht.