Schlagwort: Stade de France

  • Beyoncé erweckt country‑magie im Stade de France – ein musikalisches Spektakel der Extraklasse

    Beyoncé erweckt country‑magie im Stade de France – ein musikalisches Spektakel der Extraklasse

    Am 19. Juni 2025 wurde das Stade de France in Saint‑Denis zum leuchtenden Zentrum der Musikwelt. Beyoncé eröffnete dort den ersten Teil ihrer dreitägigen Cowboy Carter‑Tour in Paris – und legte mit ihrer Show die Messlatte für Live‑Performances erneut ein gutes Stück höher. Mit Cowboy Carter® berühr…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Darmanin entschuldigt sich bei Liverpool-Fans – drei Jahre nach dem Champions-League-Finale-Chaos

    Darmanin entschuldigt sich bei Liverpool-Fans – drei Jahre nach dem Champions-League-Finale-Chaos

    Es brauchte drei Jahre und einen Ministerwechsel, doch nun räumt Gérald Darmanin endlich Fehler ein. Der frühere französische Innenminister, mittlerweile Justizminister, hat sich offiziell bei den Fans des FC Liverpool für das Chaos rund um das Champions-League-Finale 2022 im Stade de France entschuldigt. In einem Interview auf dem YouTube-Kanal „Legend“ sprach Darmanin von „einem der größten Fehlschläge“ seiner politischen Laufbahn.

    Ein Albtraum in Paris Der 28. Mai 2022 sollte ein Fußballfest werden – Liverpool gegen Real Madrid, zwei europäische Giganten. Doch die Bilder, die um die Welt gingen, zeigten etwas ganz anderes: Blockierte Eingänge, panische Fans, Tränengas, chaotische Szenen vor dem Stadion. Und mittendrin: Tausende Liverpool-Anhänger, viele mit gültigen Tickets, die stundenlang nicht hineinkamen. Darmanin behauptete damals, rund 30.000 bis 40.000 englische Fans hätten gefälschte oder gar keine Tickets gehabt. Eine Zahl, die schnell von unabhängigen Untersuchungen zerpf…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Länderspiel Frankreich-Israel: Ein „Hochrisiko“-Spiel unter massivem Sicherheitsaufgebot

    Länderspiel Frankreich-Israel: Ein „Hochrisiko“-Spiel unter massivem Sicherheitsaufgebot

    Am kommenden Donnerstag, dem 14. November, wird das Stade de France in Saint-Denis zum Schauplatz eines außergewöhnlichen Fußballspiels: Frankreich tritt im Rahmen der Nations League gegen Israel an. Was eigentlich ein sportliches Ereignis sein sollte, entwickelt sich im Kontext der aktuellen geopolitischen Spannungen jedoch zu einem „Hochrisiko“-Event.

    Inmitten dieses heiklen Umfelds hat der Pariser Polizeipräfekt Laurent Nuñez angekündigt, dass zur Sicherung des Spiels rund 4.000 Polizisten und Gendarmen mobilisiert werden – ein „extrem verstärktes Sicherheitsdispositiv“, das laut Nuñez für ein internationales Fußballspiel „sehr ungewöhnlich“ ist.

    Ein außergewöhnlicher Sicherheitsplan

    Dieses außergewöhnliche Sicherheitsaufgebot wird sowohl im Stadion selbst als auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln und auf den Straßen von Paris präsent sein. Zusätzlich werden rund 1.600 private Sicherheitskräfte direkt im Stade de France im Einsatz sein. Das Elitekommando RAID wird außerdem für die Sicherheit der israelischen Nationalmannschaft sorgen. Nuñez betonte, dass jeder Versuch, die öffentliche Ordnung zu stören, „nicht toleriert“ werde und die Kontrollen am Stadionzugang „extrem verschärft“ würden.

    Mit diesem umfassenden Einsatz reagieren die Behörden auf mehrere Risikofaktoren. Eine Woche zuvor kam es in Amsterdam zu Ausschreitungen zwischen Unterstützern des Maccabi Tel Aviv und anderen Gruppen, die international scharf verurteilt wurden. Zudem hat die israelische Regierung ihre Bürger im Ausland dazu aufgerufen, Menschenansammlungen und insbesondere Sportereignisse, bei denen Israel involviert ist, zu meiden.

    Politische Spannungen und symbolische Präsenz

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird persönlich im Stadion anwesend sein. Laut Élysée-Palast möchte Macron durch seine Teilnahme ein Zeichen der Solidarität und Brüderlichkeit setzen – insbesondere nach den antisemitischen Ausschreitungen in Amsterdam. Seine Anwesenheit soll ein Zeichen gegen Hass und Spaltung in der Gesellschaft setzen und verdeutlichen, dass Frankreich für Toleranz und Sicherheit einsteht.

    Die Zuschauerzahl dürfte bei diesem Spiel jedoch deutlich geringer ausfallen als üblich: Die Fédération Française de Football schätzte die bisher verkauften Tickets auf rund 20.000 – eine Zahl, die weit hinter der maximalen Kapazität von 80.000 Plätzen des Stade de France liegt.

    Pro-israelische Kundgebung und umstrittenes Gala-Event

    Am Abend vor dem Spiel wird in Paris außerdem eine pro-israelische Kundgebung erwartet, organisiert von der internationalen rechten jüdischen Bewegung Betar in Zusammenarbeit mit dem Mouvement des Étudiants Juifs de France (MEJF). Der Anlass: ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen. Der geplante Auftritt des israelischen Finanzministers Bezalel Smotrich, einer umstrittenen Figur, die von linken französischen Gruppen scharf kritisiert wurde, scheint jedoch abgesagt worden zu sein.

    Am selben Tag findet außerdem der Gala-Abend „Israël Forever“ statt, ein jährlich organisiertes Event zur Unterstützung Israels, das ebenfalls von rechtsextremen Gruppen organisiert wird. Trotz Kritik an der Veranstaltung hat Präfekt Nuñez der Veranstaltung grünes Licht gegeben und betont, dass die Sicherheitsmaßnahmen ausreichend seien, um mögliche Störungen der öffentlichen Ordnung zu verhindern.

    Frankreichs Balanceakt: Sicherheit und Freiheit

    Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen rund um das Spiel Frankreich-Israel reflektieren die Herausforderungen, die in Zeiten geopolitischer Spannungen auf Frankreichs Behörden lasten. Es zeigt sich, wie sensibel die Balance zwischen der Wahrung öffentlicher Ordnung und der Einhaltung demokratischer Freiheitsrechte ist. Die kommenden Tage werden zeigen, ob Frankreich mit seinem hohen Sicherheitsaufgebot und den Maßnahmen rund um das Spiel und die parallel stattfindenden Veranstaltungen ein Zeichen für Frieden und Sicherheit setzen kann.

  • Emmanuel Macron beim Länderspiel Frankreich-Israel am Donnerstag: Ein Zeichen der Solidarität

    Emmanuel Macron beim Länderspiel Frankreich-Israel am Donnerstag: Ein Zeichen der Solidarität

    Der französische Präsident Emmanuel Macron wird am Donnerstag beim Fußballspiel zwischen Frankreich und Israel im Stade de France anwesend sein, wie der Élysée-Palast am Sonntag, dem 10. November, bestätigte. Diese Begegnung, die Teil der UEFA Nations League ist, wird unter außergewöhnlich strengen Sicherheitsvorkehrungen stattfinden. Ein Zeichen gegen Antisemitismus und für Solidarität Macrons Anwesenheit soll nicht nur seine Unterstützung für die französische Nationalmannschaft zeigen, sondern auch eine klare Botschaft der Solidarität und Brüderlichkeit senden, insbesondere nach den antisemitischen Ausschreitungen, die kürzlich im Zusammenhang mit einem Spiel in Amsterdam stattgefunden haben. Nach der Partie zwischen Ajax Amsterdam und Maccabi Tel Aviv in der Europa League wurden Fans des israelischen Teams von Gruppen angegriffen, was zur kurzfristigen Hospitalisierung von fünf Anhängern und zur Festnahme von etwa 60 Personen führte. Mit seiner Teilnahme möchte Macron ein Zeichen se…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Paralympics 2024: Der Kampf um ein volles Stade de France

    Paralympics 2024: Der Kampf um ein volles Stade de France

    Mitten in den Pariser Sommermonaten werden die Paralympischen Spiele in Paris ausgetragen – ein Ereignis, das nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch eine enorme Herausforderung darstellt. Besonders im Fokus: die Para-Leichtathletik im gigantischen Stade de France. 65.000 Plätze warten darauf, von begeisterten Fans gefüllt zu werden. Aber bisher sieht es so aus, als ob dieses Vorhaben schwieriger wird, als gedacht.

    Eine unerwartet hohe Resonanz – und doch nur halbvolle Ränge

    Bei durchschnittlich 35.000 Zuschauern pro Tag bleiben viele Sitze leer. Doch für Alain Blondel, den Verantwortlichen für die Leichtathletik der Spiele Paris 2024, ist das dennoch ein Grund zur Freude. „Das ist enorm. Für den Parasport sind wir meilenweit voraus im Vergleich zu dem, was bisher erreicht wurde,“ betont er.

    Ein kleiner Rückblick zeigt, warum diese Zahlen tatsächlich ein Erfolg sind: Im vergangenen Jahr, bei den Para-Leichtathletik-Weltmeisterschaften im Stade Charlety in Paris, kamen maximal 5.000 Menschen pro Halbtag. Paris 2024 hat also bereits mehr erreicht, als der Parasport je zuvor in Frankreich. Sogar im Vergleich zu den Weltmeisterschaften der Leichtathletik 2003, die ebenfalls im Stade de France stattfanden, wurden mehr Tickets verkauft.

    Die Herausforderung der Atmosphäre

    Trotz dieser Fortschritte bleibt das Bild von halbleeren Rängen ein Problem. Blondel ist jedoch optimistisch: „Wir sind schlau genug, um sicherzustellen, dass die Leute zusammenrücken und keine Lücken im Stadion entstehen. Das Stade de France hat diese besondere Architektur, die schon bei wenig Zuschauern eine großartige Atmosphäre erzeugt.“

    Und die Stimmung – ja, die soll genauso magisch sein wie bei den Olympischen Spielen. Die ikonische Glocke am Rand der violetten Laufbahn, die den Sieg der Paralympioniken einläutet, ist bereits näher an die Ziellinie gerückt, um das Erlebnis noch intensiver zu gestalten. Diese kleine Geste zeigt, wie wichtig es den Organisatoren ist, jedem Moment das entsprechende Gewicht zu verleihen.

    Der Anreiz für Fans: Günstige Tickets und unvergessliche Erlebnisse

    Es gibt noch Tickets – und sogar schon ab 15 Euro. Diese günstigen Preise könnten der Schlüssel dazu sein, noch mehr Menschen ins Stadion zu locken. Die Organisatoren wissen, dass es ein besonderes Erlebnis ist, das viele Menschen noch nicht kennen. Die Chance, dabei zu sein und Geschichte zu erleben, ist greifbar nah.

    Doch die große Frage bleibt bestehen: Werden die Zuschauerströme am Ende ausreichen, um das riesige Stadion genügend zu füllen? Wenn man sich die bisherigen Zahlen ansieht, könnte man meinen, dass das Stade de France eine Nummer zu groß ist für den Parasport. Aber vielleicht ist es auch genau dieser gigantische Rahmen, der das Bewusstsein für die Paralympischen Spiele in eine neue Dimension hebt.

    Ein Event für die Ewigkeit?

    Was bleibt, ist die Hoffnung – und die Überzeugung, dass diese Spiele eine Wende darstellen könnten. Es geht nicht nur um die Zahlen, sondern um das Signal, das von einem gut gefüllten Stade de France ausgehen würde. Die Paralympischen Spiele sind mehr als nur Sport – sie sind ein Zeichen für Inklusion und den unerschütterlichen Willen, Grenzen zu überwinden.

    Ob das Stadion am Ende doch noch voll sein wird, ist offen. Doch schon jetzt ist klar: Paris 2024 hat den Parasport in Frankreich auf ein neues Level gehoben. Jetzt liegt es an den Fans, diese Chance zu nutzen und Teil dieser Geschichte zu werden. Denn wer weiß, vielleicht wird gerade in diesem Jahr das Stade de France zum Symbol für eine neue Ära des Parasports.

  • Abschied voller Glanz und Emotion: Highlights der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele Paris 2024

    Abschied voller Glanz und Emotion: Highlights der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele Paris 2024

    Die Olympischen Spiele 2024 in Paris sind vorbei. In einer spektakulären Abschlusszeremonie wurde der Staffelstab offiziell an Los Angeles übergeben, das in vier Jahren die nächsten Spiele austragen wird. Die Zeremonie am 11. August im Stade de France war ein dreistündiges Feuerwerk aus Musik, Kunst und Emotionen, das die 70.000 Zuschauer im Stadion begeisterte und die Welt in Staunen versetzte. Hier sind die 15 unvergesslichen Momente dieser glanzvollen Nacht:

    1. Zaho de Sagazan eröffnet die Show

    Mitten im Herzen von Paris, im Jardin des Tuileries, stimmte Zaho de Sagazan die Feierlichkeiten an, indem sie „Sous le ciel de Paris“ sang. Begleitet vom Chor der Akademie Haendel-Hendrix, brachte sie die Magie der Stadt der Lichter direkt ins Stadion – ein poetischer Beginn, der die Zuschauer verzauberte.

    2. Léon Marchand löscht die olympische Flamme

    Léon Marchand, der Star der Spiele, hatte die ehrenvolle Aufgabe, die Flamme zu löschen. In einem eleganten Smoking trat er auf, die Lampe eines Bergarbeiters in der Hand, und beendete symbolisch das Kapitel Paris 2024. Ein Gänsehaut-Moment, der den Schlusspunkt unter zwei Wochen sportlicher Höchstleistungen setzte.

    3. Eine bewegende „Marseillaise“

    Als die französische Nationalhymne im Stadion erklang, ergriff eine Welle der Emotion die Anwesenden. Gesungen von einem Armeechor und begleitet vom Orchester Divertimento, hallte diese Version von „La Marseillaise“ – einfühlsam und weniger martialisch als das Original – durch das Stadion und berührte die Herzen der Zuschauer.

    4. Die französische Delegation betritt die Arena

    Mit frenetischem Applaus begrüßte das Publikum die französische Delegation, angeführt von den Fahnenträgern Pauline Ferrand-Prévot und Antoine Dupont. Besonders Dupont, der Rugby-Star, sorgte für Heiterkeit, als er beinahe stolperte – doch er fing sich mit einem Lächeln wieder. Ein Auftritt, der die französische Leidenschaft und den Stolz der Gastgebernation widerspiegelte.

    5. Karaoke im Stade de France

    Wer hätte gedacht, dass Karaoke ein olympisches Highlight sein könnte? Das Stadion verwandelte sich in eine gigantische Sing-Party, als die Athleten und das Publikum gemeinsam zu Klassikern wie „Emmenez-moi“ von Charles Aznavour und „Freed from Desire“ von Gala sangen. Ein Moment der puren Freude – und vielleicht ein kleiner Hinweis auf zukünftige Disziplinen?

    6. Der „Golden Voyager“ betritt die Bühne

    In einem faszinierenden Spektakel entführte uns Thomas Jolly, der kreative Kopf hinter der Show, in eine andere Welt. Der Tänzer und Kontorsionist Arthur Cadre, verkörpert den „Golden Voyager“ – ein französischer Held, der das olympische Erbe in einem futuristischen Setting wiederentdeckt. Es war eine Hommage an vergangene Rekorde und zukünftige Träume.

    7. Alain Roche spielt vertikal Klavier

    Ein weiteres Highlight war der Auftritt des Pianisten Alain Roche, der in schwindelerregender Höhe ein Klavierstück aus der Antike interpretierte – während er kopfüber an Seilen hing. Sein Outfit, teils aus alten VHS-Kassetten gefertigt, unterstrich den avantgardistischen Charakter dieser atemberaubenden Darbietung.

    8. Musik-Spektakel mit Phoenix, Kavinsky und Angèle

    Die Stimmung erreichte einen Höhepunkt, als die Band Phoenix mit „Lisztomania“ das Stadion rockte und die Athleten vor Freude auf die Bühne stürmten. Auch DJ Kavinsky und die belgische Sängerin Angèle sorgten für Gänsehaut, als sie die Musik aus dem Film „Drive“ performten. Es war, als hätte Paris seinen eigenen Super Bowl-Moment geschaffen.

    9. Tony Estanguet feiert den Erfolg der Spiele

    Der Präsident des Organisationskomitees, Tony Estanguet, zeigte sich sichtlich bewegt und sprach von einer „Welle, die das ganze Land erfasst hat“. Er dankte den Athleten und Fans für ihre Leidenschaft und beschwor den Traum eines vereinten, feiernden Frankreichs – ein emotionaler Schlusspunkt, der das Motto „Rêvons plus grand“ in die Welt hinaus trug.

    10. Übergabe der olympischen Flagge an Los Angeles

    Im Mittelpunkt der Zeremonie stand die Übergabe der olympischen Flagge von Paris an Los Angeles. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, überreichte das Symbol an IOC-Präsident Thomas Bach, der es an die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, weiterreichte. Ein feierlicher Moment, der die internationale Verbundenheit der Spiele verdeutlichte.

    11. H.E.R. singt die amerikanische Nationalhymne

    Nach der Übergabe brachte die Künstlerin H.E.R. mit einer kraftvollen Interpretation der amerikanischen Nationalhymne das Stadion zum Schweigen. Ihr Auftritt, begleitet von einem Meer aus Lichtern, leitete den Übergang zu den kommenden Spielen in Los Angeles ein.

    12. Tom Cruise stiehlt die Show

    Tom Cruise sorgte für den vielleicht spektakulärsten Moment des Abends, als er – ganz im Stil von „Mission: Impossible“ – vom Dach des Stade de France sprang. Der Hollywood-Star nahm die olympische Flagge an sich, fuhr mit einer Motorradstunt-Sequenz durch Paris und sprang schließlich per Fallschirm über den Hollywood Hills ab. Ein Kino-Moment, der die Grenzen zwischen Sport und Entertainment verschwimmen ließ.

    13. Los Angeles rockt die Nacht

    Der Übergang nach Los Angeles wurde von einem gigantischen Konzert begleitet. Stars wie Billie Eilish, die Red Hot Chili Peppers und Snoop Dogg heizten dem Publikum ordentlich ein. Die musikalische Brücke von Paris nach Los Angeles ließ die Zuschauer wissen, dass die nächste Party bereits geplant ist.

    14. Das Ende einer Ära: Thomas Bach schließt die Spiele

    Mit den Worten „Ich erkläre die Spiele der 33. Olympiade für beendet“ schloss IOC-Präsident Thomas Bach offiziell die Olympischen Spiele 2024. Zusammen mit Léon Marchand löschte er die Flamme und verabschiedete sich von Paris. Der Moment markierte das Ende einer außergewöhnlichen Ära und den Beginn eines neuen Kapitels.

    15. Yseult singt „My Way“

    In den letzten Minuten der Zeremonie brachte Yseult mit ihrer Version von „My Way“ die Zuschauer noch einmal zum Schwelgen. Die Verbindung zwischen Frankreich und den USA wurde hier durch den Song deutlich, der ursprünglich von Claude François stammt und durch Frank Sinatra unsterblich wurde. Ein berührender Abschluss für eine unvergessliche Nacht.

    Die Olympischen Spiele 2024 in Paris haben die Welt verzaubert – jetzt blickt alles gespannt auf Los Angeles 2028. Was bleibt, sind Erinnerungen an große Momente, starke Emotionen und die Hoffnung auf ebenso magische Spiele in vier Jahren.

  • Vorfälle bei Champions-League-Finale: UEFA kündigt „unabhängige Untersuchung“ an

    Vorfälle bei Champions-League-Finale: UEFA kündigt „unabhängige Untersuchung“ an

    Die höchste europäische Fussballinstanz verspricht, „die Entscheidungsfindung, die Verantwortlichkeiten und das Verhalten aller am Finale beteiligten Parteien zu untersuchen“.

    Die UEFA verspricht, „die Entscheidungsfindung, die Verantwortlichkeiten und das Verhalten aller am Finale beteiligten Parteien zu untersuchen“. Die UEFA kündigte am Montag, dem 30. Mai, die Einleitung einer „unabhängigen Untersuchung“ der Vorfälle an, die sich am Samstag während des Champions-League-Finales im Stade de France ereigneten.

    Mit der Untersuchung wurde eine unabhängige Persönlichkeit, der ehemalige portugiesische Minister für Bildung, Jugend und Sport, Tiago Brandão Rodrigues, beauftragt. „Es werden Beweise von allen relevanten Beteiligten gesammelt und die Schlussfolgerungen dieses unabhängigen Berichts werden am Ende des Untersuchungsprozesses veröffentlicht“, veröffentlicht die UEFA, die sich vorbehält, dann „die nächsten Schritte“ zu prüfen. Zunächst hatte die UEFA am Samstagabend lediglich von Tausenden von gefälschten Tickets gesprochen, die die Drehkreuze auf der Seite der für Liverpool reservierten Tribünen blockierten.

    Lesen Sie auch: Champions League: 105 Festnahmen in Paris am Rande des Endspiels Liverpool-Real Madrid

    In Frankreich leitete die Staatsanwaltschaft von Bobigny am Montag Ermittlungen wegen bandenmäßigen Betrugs ein, wie Franceinfo unter berufung auf eine Justizquelle meldet. Die Justiz wurde eingeschaltet, nachdem der Pariser Polizeipräfekt Didier Lallement einen „massiven Betrug“ mit gefälschten Tickets gemeldet hatte, der dazu führte, dass 30-40.000 zusätzliche Fans zum Stadion strömten.