Schlagwort: St. Malo

  • Pâté Hénaff: Ein kulinarisches Erbe aus der Bretagne

    Pâté Hénaff: Ein kulinarisches Erbe aus der Bretagne

    Die Entstehung und Geschichte von Pâté Hénaff. Pâté Hénaff, ein ikonisches Produkt der bretonischen Küche, hat eine lange und faszinierende Geschichte, die tief in der Kultur und den Traditionen der Bretagne verwurzelt ist. Der Ursprung dieses delikaten Fleischpastete geht auf das Jahr 1907 zurück, als Jean Hénaff, ein innovativer Landwirt und Unternehmer aus dem kleinen […]

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  • St. Malo: Die Geschichte der wehrhaften Perle der Bretagne

    St. Malo: Die Geschichte der wehrhaften Perle der Bretagne

    St. Malo, eine Stadt im Nordwesten Frankreichs, ist weit mehr als nur ein idyllisches Küstenstädtchen. Sie thront stolz an der Küste der Bretagne, direkt am Ärmelkanal, und blickt auf eine Geschichte zurück, die so rau und stürmisch ist wie die Wellen, die gegen ihre Mauern schlagen. Diese Stadt, ei…

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  • St. Malo: Wo die Wellen die Geschichten der Seefahrer flüstern

    St. Malo: Wo die Wellen die Geschichten der Seefahrer flüstern

    St. Malo ist mehr als nur eine Stadt – es ist ein lebendiges Museum, ein Hafen der Träume und ein Zeugnis französischer Geschichte. In dieser Stadt spürt man die Brise des Atlantiks in jeder Gasse, die Legenden der Piraten in jedem Stein und die Macht des Meeres in jeder Welle. Lass uns gemeinsam eintauchen in […]

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  • Saint-Malo: Wenn Traumstrände zur Touristenfalle werden

    Saint-Malo: Wenn Traumstrände zur Touristenfalle werden

    Laue Sommerabende, endlose Sandstrände und historische Mauern – Saint-Malo ist ein wahres Juwel an der bretonischen Küste. Doch in diesem Sommer sorgt ein besonders großer Ansturm von Besuchern für gemischte Gefühle. Während die einen jubeln, dass die SNCF 300.000 zusätzliche TGV-Tickets anbietet, sind andere besorgt über den drohenden Übertourismus.

    Ein Paradies für 45 Euro

    Die SNCF hat kürzlich bekannt gegeben, dass ab dem 1. Juli 300.000 zusätzliche TGV-Tickets von Paris nach Saint-Malo, Quimper und Brest für unter 45 Euro verkauft werden. Diese Nachricht lässt die Herzen vieler Reisender höherschlagen. Doch in Saint-Malo selbst sehen nicht alle diese Entwicklung positiv. Bereits im letzten Sommer strömten über 190.000 Besucher in die Stadt. Eine Einwohnerin fasst ihre Bedenken zusammen: „Ich mache mir Sorgen, es ist jetzt schon voll. Überall wird vom Übertourismus gesprochen.“

    Die Ruhe vor dem Sturm?

    Doch noch wirkt der berühmte Plage du Sillon wie in einem Ruhemodus. In einem Hotel an der Küste sind für die zweite Juli-Hälfte noch einige Zimmer frei. Hotels und Restaurants hoffen, dass die zusätzlichen Züge helfen, die Lücken zu füllen – immerhin stammen 75% der Gäste aus Paris. Auch der Regionalzug TER bietet mit seinen 7-Euro-Tickets bretonischen Touristen die Möglichkeit, einen Tag am Meer zu verbringen und ein erfrischendes Eis zu genießen.

    Vorbereitungen für die Hochsaison

    Jérémy Le Tranchant, Teamleiter bei der berühmten Eisdiele Sanchez, sieht der Hochsaison optimistisch entgegen. Er hat 30 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, um dem Ansturm gewachsen zu sein. Seine Vorfreude ist spürbar: „Wir sind bereit und freuen uns auf die vielen neuen Gesichter.“

    Ein zweischneidiges Schwert

    Für viele Anwohner ist der zunehmende Touristenstrom jedoch ein zweischneidiges Schwert. Einerseits profitieren Geschäfte und Restaurants, andererseits leidet die Lebensqualität. Die malerischen Gassen sind häufig überfüllt, und die Suche nach einem freien Platz am Strand kann zur Geduldsprobe werden. Ist es das wert? Diese Frage stellt sich immer häufiger.

    Blick in die Zukunft

    Wie geht es weiter? Saint-Malo muss einen Weg finden, den Tourismus zu managen, ohne seine Seele zu verlieren. Es bedarf kreativer Lösungen und eines offenen Dialogs zwischen Bewohnern und Tourismusbranche. Vielleicht könnten strengere Besucherlimits oder spezielle Schutzmaßnahmen helfen, das Gleichgewicht zu bewahren.

    Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickelt – doch eines steht fest: Saint-Malo wird auch in Zukunft ein begehrtes Ziel bleiben. Und vielleicht ist es gerade dieser Spagat zwischen Besucherfreundlichkeit und Nachhaltigkeit, der die wahre Herausforderung darstellt.

    Touristen aus aller Welt lockt Saint-Malo mit seinem einzigartigen Charme. Doch was bedeutet dies für die Stadt und ihre Bewohner? In Zeiten, in denen Reiseziele weltweit mit den Auswirkungen des Übertourismus kämpfen, ist Saint-Malo keine Ausnahme. Die Balance zu finden, zwischen wirtschaftlichem Nutzen und dem Schutz der Lebensqualität, bleibt eine der größten Aufgaben.

    Ganz klar – Saint-Malo ist und bleibt ein Magnet für Touristen. Doch wie so oft im Leben, ist auch hier das richtige Maß entscheidend. Die Kunst wird sein, die Schönheit und Einzigartigkeit der Stadt zu bewahren, ohne die Tür für zukünftige Besucher zu schließen. Eine Herkulesaufgabe? Vielleicht. Doch mit vereinten Kräften und einem klaren Plan kann Saint-Malo weiterhin strahlen – als Perle der Bretagne.

  • Atlantikküste: Saint-Malo erlebt eine sehr hohe Flut

    Atlantikküste: Saint-Malo erlebt eine sehr hohe Flut

    Am Donnerstag, dem 3. August, überraschte ein starker Gezeitenhub die Bewohner von Saint-Malo. Die Seenotretter sind alarmiert, um Unfälle zu vermeiden und schnell Hilfe zu leisten.

    In Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) brachen am Donnerstag, dem 3. August, die Wellen mit aller Wucht gegen die Kaimauern. Die ungewöhnlichen Wetterbedingungen haben die Touristen mit einem Gezeitenkoeffizienten von 102 überrascht. Das Schauspiel ist beeindruckend. „Es ist sehr schön zu sehen. Es ist sehr schön. Man kann sich gar nicht satt sehen“, sagt eine dick eingemummte Passantin gegenüber dem Sender France 2. Überall in der Stadt werden die Spaziergänger durch Schilder zur Wachsamkeit aufgerufen. Einige Straßen sind für den Verkehr gesperrt. Die Gefahr einer Überflutung ist zu groß.

    Die Feuerwehr und die Seenotretter sind in Alarmbereitschaft. Am Mittwoch, dem 2. August, ertrank am späten Nachmittag eine Urlauberin auf der Insel Ouessant (Finistère). Wenn das Meer wieder sinkt, werden die Gemeindearbeiter die Spuren, die das Tief hinterlassen hat, beseitigen. Diese Arbeit muss jedoch am Abend nach dem Durchgang der nächsten Flut wiederholt werden.

  • Route du Rhum: Grünere Boote dank umweltfreundlicherer Materialien

    Route du Rhum: Grünere Boote dank umweltfreundlicherer Materialien

    Die Route du Rhum mit ihren 138 Booten startet am Mittwoch, dem 9. November, in Saint-Malo (Ille-et-Vilaine). Inzwischen stellen sich immer mehr Fragen nach den ökologischen Auswirkungen.

    In Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) waren noch nie so viele Boote zu sehen. Bei der Route du Rhum, die am Mittwoch, dem 9. November beginnt, sind 138 Schiffe am Start. Sechsunddreißig dieser Boote wurden eigens für das Rennen gebaut, was eine Menge Umweltverschmutzung mit sich bringt. Die Herstellung eines Einrumpfbootes hat die gleichen Auswirkungen auf die Umwelt wie eine Flugreise von Paris nach New York und zurück. Einige Segler haben sich daher für eine Innovation entschieden.

    Bootsrümpfe aus Flachs hergestellt.

    Das ist zum Beispiel der Fall von Roland Jourdain (58), dem zweifachen Sieger der Route du Rhum. In Saint-Malo zeigt er gerne sein neuestes Boot, das von einem Flachsfeld in der Normandie stammt. Vergessen sind die Glasfaser und die aus Erdöl gewonnene Kohlefaser. Jetzt besteht das Boot zu 50% aus pflanzlichen Stoffen. Für den Rumpf, das Deck und das Segel wurden ein Hektar Flachs und acht Monate Bauzeit benötigt. Eine Initiative, um andere zum Nachdenken anzuregen. „Wir testen Produkte, Materialien und Vorgehensweisen (…). Wir zeigen, dass man Spaß daran haben kann, sich das Morgen vorzustellen. Es geht nicht um Nüchternheit oder Strenge, sondern um die Erfindung neuer Modelle“, sagt Roland Jourdain auf dem Sender France 3. An Ideen mangelt es im Segelsport nicht. So werden beispielsweise Teile von orthopädischen Implantaten aus Titan, einem Metall, das in Booten oft verbaut wird, recycelt, um verschiedene Teile für Segelschiffe herzustellen.

  • Sport: Saint-Malo setzt die Segel für die Route du Rhum

    Sport: Saint-Malo setzt die Segel für die Route du Rhum

    In Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) wird am 6. November die Route du Rhum starten. Schon vorher kamen die Neugierigen, um die schnellen Boote zu bewundern.

    Um 10 Uhr morgens, hat das Event-Dorf gerade erst geöffnet und die Segelliebhaber drängen sich bereits am Quai Duguay-Trouin in Saint-Malo (Ille-et-Vilaine). „Gestern war es sehr voll, deshalb sind wir heute am Morgen gekommen“, erzählt ein Tourist. Sein Ziel ist es, den Booten möglichst nahe zu kommen, die am 6. November zur Route du Rhum aufbrechen werden. Am Sonntag werden 138 Boote den Hafen von Malouin verlassen und in einer Einhand-Transatlantikfahrt nach Guadeloupe segeln.

    1,5 Millionen Menschen werden erwartet.
    Kito de Pavant ist zum vierten Mal dabei. Er strebt eine Top-10-Platzierung in seiner Kategorie an, aber bevor er für 15 Tage aufbricht, ist das Bedürfnis nach Kontakt groß. „Wir sind Menschen, die auf dem Meer leben, natürlich ganz allein, also weit weg von den Menschenmassen (…) Man genießt diese Tage, diese Wochen, in denen man viele Leute kennenlernt“, erklärt er gegenüber Franceinfo. Das Event-Dorf am Hafen wurde in diesem Jahr vergrößert, um mehr Menschen aufnehmen zu können. Auf den 70.000 m2 Standflächen werden während der kommenden zwei Wochen 1,5 Millionen Menschen erwartet.

  • Route du Rhum: Besucherrekord in Saint-Malo

    Route du Rhum: Besucherrekord in Saint-Malo

    Die Route du Rhum zieht die Besucher in Scharen nach Saint-Malo. Täglich sind es mindestens 120 000. Um den Ansturm zu bewältigen, haben sich Hotels und Restaurants Saisonarbeiter zur Verstärkung geholt.

    Mindestens 120.000 Besucher strömen jeden Tag anlässlich der Route du Rhum in die Stadt Saint-Malo (Ille-et-Vilaine) – ein Rekord. Die Einwohnerzahl der Gemeinde hat sich verdreifacht. Die Hotels sind seit langem ausgebucht. „Es ist praktisch schon über einen Monat her, dass 90% der Buchungen gemacht wurden, das ist supergeil“, freut sich Michaël Ruste, Rezeptionsleiter im Hotel Le Beaufort, gegenüber France Télévisions. Bei nur 3.000 Hotelzimmern musste man schon sehr vorausschauend sein oder sehr viel Glück haben, um eine Unterkunft zu bekommen.

    Saisonarbeiter zur Unterstützung herangezogen
    „Wir haben bei der Buchung herausgefunden, dass es sich um die Route du Rhum handelt, aber wir wussten das nicht unbedingt und haben es ein bisschen zufällig erfahren. Wir sind sehr froh, hier zu sein“, meint ein Tourist. Die Preise hingegen sind regelrecht in die Höhe geschnellt: Plus 50% bis plus 70%. Egal in welchem Hotel, bei jeder Stornierung wird das Zimmer sofort wiedergebucht. Um die Besucherwelle zu bewältigen, mussten Saisonarbeiter zur Unterstützung herangezogen werden.