Schlagwort: Spenden

  • Restos du Coeur: Familie des Milliardärs Bernard Arnault kündigt Spende von 10 Millionen Euro an

    Restos du Coeur: Familie des Milliardärs Bernard Arnault kündigt Spende von 10 Millionen Euro an

    Der Vorstandsvorsitzende der Luxus-Handelskette LVMH, Bernard Arnault, kündigte an, dass er und seine Familie fast 10 Millionen Euro zur Unterstützung der Restos du Coeur spenden werden. Der Staat hatte zuvor ebenfalls 15 Millionen Euro zugesagt. Die Hilfsorganisation Restos du Coeur schreibt rote Zahlen. Die Einrichtung, die 35% der Lebensmittelhilfe in Frankreich an Bedürftige leistet, erklärte kürzlich, dass sie sich in einer äußerst komplizierten Situation befinde, insbesondere aufgrund der starken Inflation. Die Organisation erklärte auch, dass sie aufgrund ihrer finanziellen Schwierigkeiten in diesem Winter die Zahl der Empfänger, denen sie Lebensmittelhilfe zukommen lassen könne, deutlich reduzieren müsse. Angesichts dieser angespannten Lage greift nun Bernard Arnault tief in die Tasche. Der französische Milliardär, zeitweilig reichste Mann der Welt und Chef der LVMH-Gruppe kündigte an, dass er den Restos du Coeur 10 Millionen Euro spenden werde, um der Hilfsorganisation über de…

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  • Spendenpool für den Polizisten von Nanterre: Nahels Mutter klagt gegen Rechtspolitiker Jean Messiha

    Spendenpool für den Polizisten von Nanterre: Nahels Mutter klagt gegen Rechtspolitiker Jean Messiha

    Der Anwalt von Nahels Mutter spricht von „betrügerischen Machenschaften zur Irreführung der Menschen“. Die Mutter von Nahel, der am Dienstag, den 27. Juni in Nanterre von einem Polizisten erschossen wurde, klagt gegen den Rechtspolitiker Jean Messiha wegen „bandenmäßigen Betrugs“, wie Franceinfo am Dienstag, dem 4. Juli berichtete. Jean Messiha hat einen Spendenpool zur Unterstützung der Familie des Polizisten gestartet, der den tödlichen Schuss auf den jungen Nahel abgegeben hat. Der Anwalt von Nahels Familie spricht von „betrügerischen Machenschaften, die darauf abzielen, Personen zu täuschen“, die sich an dem Pool beteiligen. In der Klage wird insbesondere hervorgehoben, dass Jean Messiha mutmaßliche Informationen aus Nahels Vorstrafenregister preisgegeben hat, um ihn zu „kriminalisieren“ und eine Bewegung zur Unterstützung des Polizisten zu schaffen. Außerdem habe er Nahel „öffentlich und wahrheitswidrig als Intensivtäter dargestellt“. Jean Messiha, früherer Sprecher des Rechtsextr…

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  • Tod von Nahel: Für die Familie des Polizisten wurden fast 1.4 Millionen Euro gespendet – heftige Kritik wird laut

    Tod von Nahel: Für die Familie des Polizisten wurden fast 1.4 Millionen Euro gespendet – heftige Kritik wird laut

    Ein Pool zur Unterstützung der Familie des Polizisten, der wegen Totschlags an dem jungen Nahel angeklagt und in Haft genommen wurde, sorgt für viel Gesprächsstoff, vor allem wegen des überwältigenden Erfolgs. Der Aufruf zur Unterstützung wurde vom ehemaligen Sprecher des rechtsextremen Politikers Éric Zemmour, Jean Messiah, veröffentlicht und hat mittlerweile fast 1,4 Millionen Euro erreicht.

    Fast 900.000 Euro kamen in nur drei Tagen zusammen. Zur Unterstützung der Familie des Polizisten aus Nanterre, der nach dem Tod des 17-jährigen Nahel bei einer Verkehrskontrolle wegen vorsätzlicher Tötung angeklagt wurde, wurde ein Spendenpool eingerichtet. Über 40.000 Menschen haben sich daran beteiligt. Einige Spenden beliefen sich sogar auf bis zu 3.000 Euro. Nach Ansicht der Polizeigewerkschaft ist diese Hilfe dringend erforderlich. Jean-Christophe Couvy von der Gewerkschaft SGP-FO erklärte: „Die Frau des Polizisten sowie sein Kind mussten sehr schnell umziehen. Das verursacht Kosten. […] Es ist auf einen Schlag eine Familie, die ihr Leben ändern muss.“

    „Die Gelder werden direkt an die betreffende Familie gezahlt“
    Aber die Initiative ist höhst umstritten. Sie wird von Jean Messiah, dem ehemaligen Wahlkampfsprecher des Rechtspolitikers Eric Zemmour, vorangetrieben. Einige, wie der Generalsekretär der Parti Socialiste, empören sich über die Spendenwebseite und prangern sie als „einen Pool der Schande“ an. 
    Ein anderer Spendenpool zur Unterstützung von Nahels Mutter hat bisher nur etwa 170.000 Euro eingesammelt.

  • George Clooney unterstützte das kleine Dorf Le Val (Var) mit einer Spende über 20.000 Euro

    George Clooney unterstützte das kleine Dorf Le Val (Var) mit einer Spende über 20.000 Euro

    Das Dorf Le Val im Departement Var, das im Oktober 2021 Opfer einer Überschwemmung wurde, erhielt, was erst jetzt bekannt wurde, damals eine Spende über 20.000 Euro von dem amerikanischen Schauspieler George Clooney. 

    Das kleine Dorf Le Val (Var) mit 4.400 Einwohnern erfuhr jetzt erst, dass George Clooney im Oktober 2021 die Summe von 20.000 Euro für die Flutopfer gespendet hatte. „Er hat ein gutes Herz“, versichert ein Mann dem Sender France 2. Am 4. Oktober 2021 waren sintflutartige Regenfälle über der Gemeinde niedergegangen, was die Evakuierung von rund 100 Menschen zur Folge hatte. „Drei Viertel aller Sachen aus dem Haus musste ich wegwerfen“, sagt Pierre Berthélémy, ein geschädigter Bewohner von Le Val (Var).

    Die Betroffenen wurden für sechs Monate umquartiert.
    George Clooney, der nur wenige Kilometer vom Dorf entfernt ein Anwesen besitzt, war von den Schicksalen der betroffen Bewohner sehr gerührt und beschloss, der Gemeinde 20.000 Euro zu spenden. Mit dieser Spende konnten etwa zehn betroffene Familien sechs Monate lang umgesiedelt werden. „Damals wussten wir nicht, wer diese Person war, die diese tolle Spende gemacht hat“, berichtet Pierre Berthélémy, ein Geschädigter, der von der Maßnahme profitierte. Der Bürgermeister hatte den Spender geheim gehalten. „Durch die Spende konnten wir schneller helfen“, sagt Jérémy Giuliano, Bürgermeister von Le Val, der die Gesamtkosten der Überschwemmungen auf 200.000 Euro schätzt.

  • In Lyon können Passanten mit dem Smartphone Geld an Obdachlose spenden

    In Lyon können Passanten mit dem Smartphone Geld an Obdachlose spenden

    Franzosen haben immer weniger Bargeld bei sich. Das ist besonders schlecht Obdachlose, die auf der Strasse um Geld betteln. Studenten einer Ingenieurschule und ein Unternehmen aus Lyon haben jetzt ein bargeldloses Spendensystem mit dem Namen Vagadons entwickelt.

    Der Obdachlose Alexandre sitzt auf einer Fußgängerbrücke im Stadtzentrum von Lyon, die über die Saône führt. Er spricht Spaziergänger an. „Guten Tag, haben Sie schon von dem Vagadons-System für kontaktlose Spenden für Obdachlose gehört?“, fragt er. Auf einem Schild, das zu seinen Füßen liegt, steht der QR-Code, den die großzügigen Spender einscannen sollen. Der QR-Code ist mit einem Online-Pool verbunden und individualisiert. Jeder Obdachlose, der an diesem Test teilnimmt, hat seinen eigenen Code. Innerhalb einer Woche hat Alexandre auf diese Weise 150 Euro gesammelt. „So können auch Leute spenden, die kein Kleingeld haben. Abends kann ich eine Pizza oder einen guteEssen zu mir nehmen“, freut er sich gegenüber France Télévisions.

    Das Vagadons-System wurde von elf Studenten der ECAM LaSalle mit Hilfe des Unternehmens Dynergie, das auf Innovationsberatung spezialisiert ist, entwickelt. Vier Obdachlose erklärten sich sofort bereit, das System zu testen. Zurzeit verteilen noch die Studenten das gesammelte Geld an die Obdachlosen. Ziel ist es, in Zukunft eine autonomere Nutzung zu ermöglichen. „Das Ziel ist, dass der Obdachlose eine Prepaid-Karte oder ein Zahlungs-Armband hat, damit er in Geschäfte gehen und das gesammelte Geld ausgeben kann“, erklärt Angélique Gemeto, Studentin im fünften Jahr an der ECAM LaSalle.

    Die erste Experimentierphase war für die Initiatoren sehr lehrreich. „Wir haben in einer Woche sehr viel gelernt. Erstens: Die Menschen sind bereit, bargeldlos zu spenden. Zweitens: Die durchschnittliche Spende wird höher. Sie liegt bei Vagadons bei vier Euro. Mit Bargeld liegt sie weit darunter“, erklärt Emmanuel Théry von der Firma Dynergie. Vor der endgültigen Einführung von Vagadons sind noch einige Experimente erforderlich. In den nächsten Monaten soll eine eigene App entwickelt werden.

  • Anonymer Spender schickt Umschläge mit Bargeld an mehrere Gemeinden im Departement Nord

    Anonymer Spender schickt Umschläge mit Bargeld an mehrere Gemeinden im Departement Nord

    Unbekannter Spender schickten 12.000 Euro in bar an etwa 30 Gemeinden. Die Geldscheine steckten in Umschlägen mit dem einfachen Satz: „C’est pour le Téléthon“ (Das ist für die Telethon-Spendenaktion).

    Es ist ein oder eine mysteriöse(r) Spender(in), der oder die in Nordfrankreich für Gesprächsstoff sorgt. Anonyme Briefe mit jeweils mehreren hundert Euro wurden an Gemeinden im Departement Nord geschickt. Vor einem Monat erhielt der Bürgermeister von Renescure, einer Gemeinde mit etwa 2.000 Einwohnern, einen dieser Briefe. „Eine Spende von 450 Euro in diesen Zeiten ist grossartig“, freut sich Frédéric Jude auf dem Sender France 2. Etwa 30 Gemeinden sollen ähnliche Briefe mit der gleichen Anweisung erhalten haben, die Spenden an den Telethon zu übermitteln.

    Insgesamt wurden von den Gemeinden so mehrere Tausend Euro an die Association française contre les myopathies überwiesen. Um mehr über die Person zu erfahren, die hinter den Spenden steht, hat der Sender France 2 diese Briefe einer Expertin gezeigt. „Ich würde tendenziell von einer weiblichen Handschrift ausgehen. Wir haben eine sehr zittrige Handschrift, die mich darauf schließen lässt, dass diese Person eher älter sein könnte“, analysierte die Graphologin Marie-Eléonore Gandouly. Es ist aber sehr schwer, die genaue Identität der Person festzustellen, die auf diese mysteriöse Art ein außergewöhnliches Weihnachtsgeschenk gemacht hat.

    In Frankreich ist der Telethon eine sehr populäre Wohltätigkeitsveranstaltung, die seit 1987 von der Association française contre les myopathies (AFM) organisiert wird, um Forschungsprojekte zu finanzieren, die sich hauptsächlich mit neuromuskulären genetischen Erkrankungen (Myopathien, Steinertsche Myotonie), aber auch mit anderen seltenen genetischen Erkrankungen befassen. Das Geld wird auch zur Unterstützung und Begleitung von an Myopathie leidenden Patienten im Alltag verwendet.

    Der Telethon wird mit Hilfe von France Télévisions organisiert, das jedes Jahr am ersten Wochenende im Dezember einen Fernsehmarathon auf seinen Kanälen veranstaltet, sowie mit Hilfe des Lions Clubs.

  • Dank Nav’Solidaire können recycelte Prothesen in Afrika wieder eingesetzt werden

    Dank Nav’Solidaire können recycelte Prothesen in Afrika wieder eingesetzt werden

    Der Verein Nav’Solidaire hat sich zum Ziel gesetzt, nicht mehr genutzte Beinprothesen zu sammeln und sie nach Westafrika zu verschiffen, um sie dort an die Ärmsten der Armen zu verteilen. Am Anfang dieses Projekts steht eine sehr persönliche Geschichte, nämlich die von Antoine Michel. Im Alter von 17 Jahren wurde er wegen einer Krebserkrankung behandelt (Osteosarkom, eine hochaggressive Krebsart, die sich in Knochen entwickelt), neun Jahre später traten schwere Komplikationen an seinem linken Knie auf. Antoine wird amputiert. Er ist sich bewusst, dass er begleitet und gut betreut wurde, und denkt an all diejenigen, die nicht so viel Glück haben, in Ländern, in denen das medizinische System und der Lebensstandard es Menschen mit Behinderungen nicht erlauben, sich zum Beispiel ein Hörgerät anzuschaffen. Weltweit wird ihre Zahl auf 80 Millionen geschätzt. Zusammen mit vier Freunden, die wie er vom Segeln und Reisen begeistert sind, gründete er 2020 Nav’Solidaire mit einem einfachen Ziel: …

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  • EuroMillionen: Französischer 200 Millionen Euro Gewinner spendet Großteil des Jackpots, um „den Planeten zu retten“

    EuroMillionen: Französischer 200 Millionen Euro Gewinner spendet Großteil des Jackpots, um „den Planeten zu retten“

    Am Freitag, dem 11. Dezember 2020, gewann ein Spieler aus Südfrankreich 200 Millionen Euro in der EuroMillionen-Lotterie. Heute gibt er bekannt, mit diesem Geld eine Stiftung gegründet zu haben, die sich dem Umweltschutz widmet. Vor zwei Jahren hatte er bereits geplant, eine eigene Stiftung zu gründen, „einen zweistelligen Millionenbetrag in die Stiftung einzubringen“ und „insbesondere Krankenhäusern Geld zu spenden“. Dies ist nun beschlossene Sache. Der zweitgrößte EuroMillionen-Gewinner, der in den Mitteilungen der Française des Jeux (FDJ) den Spitznamen „Guy“ trägt, hatte am 11. Dezember 2020 die gigantische Summe von 200 Millionen Euro gewonnen. Der aus Südfrankreich stammende Rentner und ehemalige Manager war innerhalb weniger Minuten zum 400. reichsten Mann Frankreichs geworden. Zwei Jahre später hat dieser EuroMillions-Spieler, dessen Priorität immer darin bestand, „so vielen Menschen wie möglich zu helfen“, fast sein gesamtes Vermögen an Anyama übertragen, eine Stiftung, die sich dem Umweltschutz widmet und die am Mittwoch vor genau einem Jahr unter größter Geheimhaltung gegründet wurde, wie die Zeitung Le Parisien meldet. „Wir haben noch nie eine Initiative dieser Größenordnung gesehen“ „Ich habe den größten Teil meines Gewinns abgegeben und werde nach und nach fast alles spenden“, versichert der großzügige Gewinner, der nach wie vor anonym bleiben möchte: „Ich versuche, nicht bekannt zu werden“, betont er, weil er „weiterhin friedlich und in völliger Diskretion leben möchte“. „Wir haben noch nie eine Initiative dieser Größenordnung gesehen“, gesteht Isabelle Cesari, die bei der Française des Jeux für die Beziehungen zu großen Gewinnern zuständig ist, gegenüber Le Parisien. „Aber wir haben bisher auch selten Gewinne in dieser Größenordnung erlebt“.
  • Spenden: Die Franzosen waren 2021 sehr großzügig

    Spenden: Die Franzosen waren 2021 sehr großzügig

    Bis zum Abend des Freitag, den 31. Dezember, können noch steuerlich absetzbare Spenden an gemeinnützige Organisationen getätigt werden. Die Franzosen zeigten sich bereits im Laufe des Jahres 2021 als recht großzügig. 

    „Die Franzosen haben im Jahr 2020 2,85 Milliarden Euro gespendet, das sind 7,1% mehr als im Vorjahr“, berichtet die Journalistin Jihane Benzina auf dem Sender France 3. Die Zahl der Spender stieg auf 4,9 Millionen, was einem Zuwachs von 3,4% entspricht. Im Durchschnitt spendeten die Franzosen 570 Euro im Jahr, das sind 28% mehr als 2015. Die Region Bretagne und die Auvergne gehören zu den großzügigsten Spendern. Frauen über 50 und junge Menschen unter 30 sind „diejenigen, die im Verhältnis zu ihrem Einkommen am meisten spenden“, berichtet Jihane Benzina.

    Die Spenden für arme und besonders von Corona betroffenen Menschen sind am stärksten gestiegen, gefolgt von der Umwelt und der Hilfe für Katastrophenopfer im Ausland.

  • Kleines Dorf im Departement Aude erhält eine Spende von 500.000 Euro

    Kleines Dorf im Departement Aude erhält eine Spende von 500.000 Euro

    Die Gemeinde Espéraza im Departement Aude wurde kurz vor Weihnachten mit einer Spende in Höhe von 500.000 Euro überrascht. Ein Glücksfall für das Dorf, das sich seit mehreren Jahren in Schweirigkeiten befindet.

    Die gute Nachricht kam nicht mit dem Nikolaus durch den Schornstein, sondern mit der Post. Mit Einschreiben vom 22. September kündigte ein 90-jähriger Mann an, Espéraza 500.000 Euro zu spenden. „Da ich weder Kinder noch Erben habe, beabsichtige ich, mein Vermögen diesem Dorf, das ich so sehr liebe, zu schenken“, schrieb er. Als der Bürgermeister Christian Soula den Brief öffnet, kann er es kaum glauben. „Ich habe zuerst an einen Scherz gedacht und dann den Absender kontaktiert. Es stellte sich heraus, dass es sich um jemanden handelt, der nie hier gelebt hat, dessen Großeltern aber in den 20er Jahren Händler auf dem Dorfplatz waren. Die Grosseltern sind übrigens auf dem Friedhof von Espéraza begraben“, erklärte der Bürgermeister. Während des Telefongesprächs stellte der Beschenkte zwei Bedingungen. Erstens, dass das Grab seiner Vorfahren mit Blumen geschmückt wird, und zweitens, dass demnächst eine Straße nach seinem Vater benannt wird. „Er ist ein sehr großzügiger Mann, der es bedauert, dass sein Gesundheitszustand es ihm nicht mehr erlaubt, zu uns zu reisen“, sagt Bürgermeister Christian Soula. Versprochen ist versprochen: Am 21. Dezember 2021, drei Tage vor Weihnachten, erhielt das Rathaus den Scheck und löste ihn sofort ein.

    „Es ist ein magisches Geschenk“
    Die Bewohner des ehemaligen Arbeiterdorfes konnten es kaum fassen. Auf dem Dorfplatz, zur Zeit des Marktes, sprechen alle von dem Geldsegen. Michèle lacht: „Man hat es mir gestern gesagt, aber ich konnte es nicht glauben. Das ist toll…“. An Adjektiven wie „großartig“ oder „fantastisch“ mangelt es nicht. An Ideen für Investitionen auch nicht. José, der mit dem Fahrrad zum Brotkauf gekommen ist, ruft aus: „Die Straßen müssen dringend verbessert werden“.

    Amüsiert erzählt der Bürgermeister, dass einer seiner Bürger ihm vorgeschlagen hat, „einen Arzt zu kaufen“. Kein so harmloser Ratschlag für eine Gemeinde mit 1.700 Einwohnern, die in wenigen Jahren fünf von sieben Ärzten verloren hat. Die Summe von 500.000 Euro macht etwa 25 % des Jahresbudgets aus. Der Gemeinderat plant, das Geld so zu investieren, dass es sich langfristig auszahlt. Es ist geplant, einen Spielplatz zu bauen und die Schulkantine zu verbessern, indem lokale Produkte angeboten werden. Ein Hauch von frischem Wind und Hoffnung für dieses Dorf, das unter der Schliessung von Geschäften, Mangel öffentlicher Dienstleistungen und der Schließung seiner SNCF-Linie im Jahr 2018 leidet.