Schlagwort: Sonneneruption

  • Spektakuläres Naturschauspiel: Extreme Sonnenstürme erleuchten die Nacht

    Spektakuläres Naturschauspiel: Extreme Sonnenstürme erleuchten die Nacht

    In der vergangenen Nacht wurde die Erde von einem „extremen“ Sonnensturm getroffen, dem stärksten seit 2003. Dieses beeindruckende kosmische Ereignis erzeugte in ganz Europa, einschließlich Frankreich, spektakuläre Nordlichter.

    Die USA’s National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) berichtete von Bedingungen, die einem geomagnetischen Sturm der Stufe 5 entsprechen, der höchsten auf der entsprechenden Skala. Dieser Sturm wurde durch mehrere koronale Massenauswürfe ausgelöst, die von der Sonne kamen. „Es handelt sich um Explosionen von energetischen Partikeln und Magnetfeldern, die von der Sonne ausgesendet werden“, erklärte Shawn Dahl vom Space Weather Prediction Center (SWPC) der NOAA auf einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag.

    Der letzte Vorfall dieser Art, bekannt als „Halloween-Stürme“, ereignete sich im Oktober 2003. Die erste dieser „sehr starken“ Eruptionen erreichte die Erde am Freitag gegen 16:30 GMT, was 18:30 Uhr in Kontinentaleuropa entspricht, und zauberte unglaubliche Lichtspiele in den Himmel.

    Das Naturschauspiel war atemberaubend, wie hier in den Cevennen. Die Region war erleuchtet von den schillernden Farben der Nordlichter, die den Nachthimmel wie eine himmlische Leinwand malten.

    Der Sonnenzyklus, der etwa alle 11 Jahre seinen Höhepunkt erreicht, ist derzeit nahe seinem Aktivitätsmaximum. Mindestens sieben dieser koronalen Massenauswürfe, die direkt auf die Erde zielten, wurden registriert. Sie reisen mit Hunderten von Kilometern pro Sekunde durch das Weltall.

    Diese Sonnenstürme bergen jedoch auch Risiken für die Infrastruktur auf der Erde. Die NOAA warnte, dass GPS-Systeme, Stromnetze, Raumfahrzeuge, Satellitennavigation und andere Technologien beeinträchtigt werden könnten. Während des letzten Ereignisses dieser Art kam es in Schweden zu Stromausfällen und in Südafrika wurden Transformatoren beschädigt.

    Die Sonnenstürme werden voraussichtlich das gesamte Wochenende andauern, da weitere koronale Massenauswürfe erwartet werden.

    Wie fühlt man sich angesichts solch überwältigender kosmischer Kräfte, die aus Millionen von Kilometern Entfernung unser technologisches Zeitalter herausfordern können? Gibt es nicht etwas Erhebendes und Demütigendes zugleich, wenn man realisiert, wie gewaltig die Kräfte sind, die unser Sonnensystem formen?

  • Magnetischer Sturm: Was ist das für ein Phänomen, das am Mittwoch auf die Erde treffen wird?

    Magnetischer Sturm: Was ist das für ein Phänomen, das am Mittwoch auf die Erde treffen wird?

    Am Mittwoch, dem 6. Juli, soll ein magnetischer Sturm stattfinden und den Planeten Erde nach einer Sonneneruption treffen. Dies kann sich in Form von Polarlichtern bemerkbar machen.

    Ende Juni kam es zu einer Sonneneruption. Und obwohl sie, wie die Zeitung Le Soir erklärt, keine direkten Auswirkungen auf den Planeten Erde hatte, führte sie dazu, dass Plasmapartikel in Richtung unseres blauen Planeten geschleudert wurden, die am Mittwoch, dem 6. Juli, einen magnetischen Sturm auslösen werden.

    Den Erklärungen der National Oceanic and Atmospheric Administration zufolge lösen die Plasmateilchen in dem Moment, in dem sie mit dem Magnetfeld der Erde in Berührung kommen, einen magnetischen Sturm aus.

    Einige Stromnetze und Satelliten könnten ausfallen und das Phänomen könnte zu sichtbaren Ereignissen wie etwa Polarlichtern im extremen Norden führen.

  • Bedroht eine Sonneneruption die Erde?

    Bedroht eine Sonneneruption die Erde?

    Auf unserem Stern, der Sonne, wurde ein riesiger, auf die Erde gerichteter Sonnenfleck beobachtet. Stellt er eine Gefahr für unseren Planeten dar?

    Ein auf die Erde gerichteter Sonnenfleck mit dem nüchternen Namen „AR3038“ wird immer größer. Er hat sich innerhalb weniger Tage verdoppelt. Ein solches Phänomen kann im Falle einer Sonneneruption auf den ersten Blick sehr beunruhigend erscheinen. Die Wissenschaft beruhigt jedoch: „Die Zunahme der Fläche ist Teil der normalen Entwicklung von Sonnenflecken im Laufe ihrer Lebensdauer, die einige Wochen – oder sogar Monate – betragen kann“, so die Fachwebseite Futura Science. 

    Eine Sonneneruption
    Ähnliche Phänomene werden schon seit Jahren beobachtet und haben bisher auf der erde nie Schaden angerichtet. Das potenzielle Risiko eines solchen Flecks wächst mit seiner Größe, je größer er ist, desto höher ist das Risiko einer Sonneneruption. Sollte es zu einem solchen Ereignis kommen, könnten Satelliten beschädigt und Störungen im Magnetfeld der Erde beobachtet werden.

    Im März 1989 zum Beispiel hat eine Sonneneruption die Magnetfelder der Erde gestört und sechs Millionen Menschen in Kanada im Dunkeln sitzen lassen. „Innerhalb einer Minute verlor Québec die Hälfte seiner Stromproduktion, und der Rest des Netzes hielt einem solchen Schock nicht stand – was den Generalausfall verursachte“, berichtete Radio Canada.

    10%iges Risiko
    Einige Wissenschaftler schätzen das Risiko von AR3038 auf nur 10%. Eine Zahl, die bei einer Sonneneruption mittleren Ausmaßes auf 30 Prozent ansteigen kann, schreibt FuturaSciences. Flecken wie AR3038 sind in dieser Phase des Sonnenzyklus üblich. Aufgrund seiner geringen Größe stellt er für unseren blauen Planeten bislang wohl keine besondere Gefahr dar.