Schlagwort: Sommerzeit

  • Der Code des Krieges – Wie ein KI-Vertrag Washington erschüttert

    Der Code des Krieges – Wie ein KI-Vertrag Washington erschüttert

    Künstliche Intelligenz ist längst kein Zukunftsszenario militärischer Strategen mehr, sondern integraler Bestandteil moderner Kriegsführung. Der jüngste Konflikt zwischen dem KI-Unternehmen Anthropic und dem Pentagon offenbart jedoch eine tiefere Auseinandersetzung: Es geht nicht um die gegenwärtige Nutzung von KI, sondern um ihre künftigen Grenzen – oder deren Abwesenheit.

    Anthropics Sprachmodell Claude wird bereits breit eingesetzt – zur Auswertung von Geheimdienstinformationen, zur Zielidentifikation und zur operativen Planung. Militärische Entscheidungsträger betonen, dass KI heute (noch) nicht autonom Waffen steuere oder Drohnen kommandiere. Doch in der strategischen Vorfeldanalyse ist sie unverzichtbar geworden. Wer schneller Daten auswertet, Muster erkennt und Handlungsoptionen simuliert, verschafft sich einen taktischen Vorteil. Der Krieg der Zukunft beginnt im Rechenzentrum.

    Zwei rote Linien – und ein prinzipieller Streit

    Der Auslöser der Eskalation war vertraglicher Natur. Anthropic wollte zwei Einschränkungen festschreiben: kein Einsatz zur Massenüberwachung amerikanischer Bürger und keine Nutzung in autonomen Waffensystemen ohne menschliche Kontrolle. Das Pentagon wies beide Bedingungen zurück – nicht, weil es solche Anwendungen konkret plane, sondern aus grundsätzlichen Erwägungen. Private Unternehmen, so die Argumentation, könnten dem Militär keine operativen Grenzen diktieren.

    Damit wurde aus einem Vertragskonflikt eine Grundsatzfrage staatlicher Souveränität. Für das Verteidigungsministerium gelten bestehende Gesetze des Kriegsrechts als ausreichend. Ob eine Bombe von einem Piloten oder mithilfe algorithmischer Zielerfassung abgeworfen wird, ändere nichts an den rechtlichen Maßstäben. Anthropic hingegen betrachtet große Sprachmodelle als qualitativ neue Technologie. Anders als klassische Waffen seien sie vielseitig, adaptiv und schwer einzugrenzen. Sie könnten Daten analysieren, Cyberangriffe entwerfen oder Desinformationskampagnen optimieren – ihr Einsatzspektrum wachse kontinuierlich.

    Der Mensch im Gefecht – ein Auslaufmodell?

    Im Zentrum steht die Rolle des Menschen. Offiziell versichert das Pentagon, bei tödlichen Entscheidungen bleibe stets ein „human in the loop“. Doch militärische Realität folgt dem Prinzip der Geschwindigkeit. Wer Beobachtung, Entscheidung und Ausführung schneller koppelt, dominiert das Gefecht. Jede menschliche Verzögerung kann taktisch nachteilig sein. Gerade in einem möglichen Konflikt um Taiwan, in dem Drohnenschwärme über die Meerenge operieren könnten, würde Reaktionszeit zum entscheidenden Faktor.

    Anthropics Führung argumentiert, dass gerade diese Dynamik neue Schutzmechanismen erfordere. Der Verweis auf bestehende Normen greife zu kurz, weil KI-Systeme nicht statisch seien. Ihre Fähigkeiten entwickelten sich weiter – schneller als politische Regulierungsprozesse.

    Systemwettbewerb im Schatten Chinas

    Die Auseinandersetzung spielt sich vor dem Hintergrund des globalen Technologiewettbewerbs mit China ab. In der Volksrepublik sind Unternehmen gesetzlich verpflichtet, staatlichen Stellen Zugang zu neuer Technologie zu gewähren. KI wird dort bereits für Massenüberwachung, Desinformation und die Identifikation politischer Dissidenten eingesetzt. Für amerikanische Sicherheitsstrategen ist klar: Im Ernstfall würde solche technologische Überlegenheit über Sieg oder Niederlage entscheiden.

    Präsident Donald Trump verschärfte die Lage zusätzlich, indem er Bundesbehörden die Nutzung von Anthropic untersagte und das Unternehmen als potenzielles Sicherheitsrisiko einstufte. Damit erhielt der Konflikt eine innenpolitische Dimension. Während Anthropic sein Image als sicherheitsbewusstes Unternehmen pflegt, deutet das Verteidigungsministerium die Vorbehalte als Ausdruck einer ideologisierten Technologiepolitik.

    Hinter dem Streit steht letztlich die offene Frage, wer die Regeln für den digitalen Krieg festlegt: demokratisch legitimierte Regierungen oder privatwirtschaftliche Innovatoren. Solange diese Frage unbeantwortet bleibt, wird der Code des modernen Krieges politisch umkämpft bleiben.


    Israel beginnt umfassende Angriffe auf Irans Infrastruktur

    Israel startete eine breit angelegte Militäroperation gegen die Infrastruktur Irans. Dieser Schritt erfolgt nach dem Tod von vier US-Soldaten durch eine iranische Drohne am Sonntag. Mehr als 50.000 US-Truppen, inklusive 200 Kampfflugzeuge, zwei Flugzeugträger und Bomber sind an den Kampfhandlungen beteiligt. Diese Entwicklungen markieren eine deutliche Eskalation in der Region und könnten weitreichende geopolitische Folgen nach sich ziehen. Israel nutzt dabei die Gelegenheit, seine Position im Nahen Osten zu stärken und sieht in der Unterstützung der USA einen strategischen Vorteil, um auch gegen andere Gegner, wie die Hisbollah, vorzugehen. Diese komplexe Lage birgt das Risiko einer weiteren Destabilisierung des gesamten Mittleren Ostens und stellt das internationale diplomatische Netzwerk vor neue Herausforderungen.


    Großbritannien geht dauerhaft zur Sommerzeit über

    Großbritannien hat bekanntgegeben, dauerhaft zur Sommerzeit überzugehen und somit die Uhren in diesem Frühjahr zum letzten Mal umzustellen. Die Entscheidung kommt nach langen Diskussionen und ist Teil eines breiteren Trends in verschiedenen Ländern, die Standardzeitregelungen zu überdenken. Während einige Experten argumentieren, dass die dauerhafte Sommerzeit Vorteile für die Wirtschaft und das allgemeine Wohlbefinden haben kann, gibt es auch Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen auf den zirkadianen Rhythmus und gesundheitliche Bedenken. Diese Entwicklung zeigt die Bereitschaft der britischen Regierung, traditionelle Normen zu überdenken und Anpassungen vorzunehmen, die sie für das Wohl ihrer Bürger für sinnvoll hält.


    Weitere Nachrichten

    – Die USA suchen in Nigeria nach militanten Oppositionellen, während die nigerianische Armee der Untätigkeit beschuldigt wird.
    – Der Militärführer von Myanmar strebt die Präsidentschaft an.
    – Das Treffen zwischen Trump und Deutschlands Kanzler Merz wird vom Iran-Konflikt überschattet.
    Hisbollah stürzt den Libanon zurück in einen Krieg mit Israel.
    Nepals Generation Z bestimmt die kommenden Wahlen.
    – Ein Angriff auf eine Synagoge in Toronto während eines jüdischen Feiertags hat Schäden verursacht.
    Iran greift die Kommunikationsinfrastruktur der US-Militärs im Nahen Osten an.
    Kanadas Unterstützung für Luftangriffe der USA auf Iran erfolgte „mit Bedauern“.
    Mojtaba Khamenei könnte der nächste Oberste Führer Irans werden.
    – Fast 900 Menschen wurden bisher im neuesten Nahost-Konflikt getötet.

    Autor: P. Tiko

  • Sommerzeit naht: In der Nacht zum Sonntag springt die Uhr vor

    Sommerzeit naht: In der Nacht zum Sonntag springt die Uhr vor

    Es ist wieder so weit – das alljährliche Verstellen der Uhren steht an. In der Nacht von Samstag, dem 29. März, auf Sonntag, den 30. März 2025, tritt in Frankreich die Sommerzeit in Kraft. Um 2 Uhr morgens wird die Uhr um eine Stunde vorgestellt – es ist dann plötzlich 3 Uhr. Eine Stunde Schlaf weniger also – aber auch eine Stunde mehr Helligkeit am Abend.

    Was für viele nur ein kleiner Eingriff im Tagesablauf ist, geht auf eine lange Geschichte zurück.

    Warum eigentlich die Sommerzeit?

    Ursprünglich wurde der Wechsel zur Sommerzeit mit einem ganz pragmatischen Ziel eingeführt: Energie sparen. Nach den Ölkrisen der 1970er Jahre beschloss Frankreich 1976, die Sommerzeit erneut einzuführen – in der Hoffnung, durch die verlängerte Helligkeit am Abend Strom zu sparen, insbesondere bei der Beleuchtung. Ein Rückgriff auf ein Konzept, das es schon in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gegeben hatte.

    Aber bringt das heute noch etwas?

    Laut der französischen Agentur für ökologische Übergänge (Ademe) sind die Einsparungen zwar „real, aber bescheiden“. Im Klartext: Ein bisschen bringt’s, aber der große Wurf ist es nicht mehr. Moderne Beleuchtungstechnik und veränderte Lebensgewohnheiten haben den ursprünglichen Effekt stark abgeschwächt.

    Eine Stunde mehr Licht – aber nicht für alle

    Der Wechsel zur Sommerzeit betrifft ausschließlich das französische Mutterland – mit einer kleinen Ausnahme: Das Überseegebiet Saint-Pierre-et-Miquelon, nahe Kanada, ist schon in der Nacht vom 8. auf den 9. März umgestiegen. Die übrigen Überseegebiete – von Guadeloupe bis Neukaledonien – bleiben bei ihrer jeweiligen Lokalzeit. Für viele dort ist die Sommerzeit schlicht irrelevant.

    Der Rhythmus kommt durcheinander

    So simpel der technische Vorgang auch ist – biologisch gesehen ist der Wechsel zur Sommerzeit für viele Menschen eine Herausforderung. Die innere Uhr, auch zirkadianer Rhythmus genannt, kommt aus dem Takt. Schlafprobleme, Konzentrationsstörungen und gereizte Stimmung sind für einige Tage keine Seltenheit. Besonders betroffen: Kinder, ältere Menschen und Nachtschichtarbeiter.

    Kein Wunder also, dass der Zeitwechsel zunehmend infrage gestellt wird.

    Wird die Sommerzeit bald abgeschafft?

    2018 hatte die Europäische Kommission eine große Online-Befragung durchgeführt. Das Ergebnis war eindeutig: 84 Prozent der Teilnehmenden sprachen sich für die Abschaffung des Wechsels zwischen Sommer- und Winterzeit aus. In der Folge kündigte die Kommission an, das Thema gesetzlich regeln zu wollen – doch dann kam die Corona-Krise, und das Vorhaben landete auf Eis.

    Nun aber kündigte Brüssel an, das Projekt 2025 wieder aufzugreifen. Eine neue Richtlinie soll den Ländern ermöglichen, sich entweder dauerhaft für die Sommer- oder die Normalzeit zu entscheiden. Was am Ende dabei herauskommt? Noch völlig offen.

    Was bedeutet das im Alltag?

    In der Praxis heißt es: Samstagabend nicht vergessen, die Uhr zu stellen – auch wenn das dank Smartphone, Computer & Co. längst automatisch geschieht. Nur wer noch einen klassischen Wecker auf dem Nachttisch hat, muss selbst Hand anlegen. Und wer am Sonntag einen frühen Termin hat, sollte besser doppelt prüfen, ob der Wecker richtig tickt.

    Für viele ist der Wechsel zur Sommerzeit vor allem eins: nervig. Die Debatte darüber ist längst ein Klassiker – wie die Fragen nach der besten Schlafposition oder dem „richtigen“ Kaffee am Morgen.

    Aber vielleicht ist gerade das auch ein Zeichen dafür, wie sehr Zeit unser Leben prägt. Eine Stunde hier, eine Stunde da – und schon fühlt sich alles ein bisschen anders an.

    Am Sonntag ist es dann so weit: Die Sonne geht später unter – aber auch der Wecker klingelt gefühlt früher.

    Von C. Hatty

  • Ein heißer Sommer steht bevor: Erste Prognosen von Météo France

    Ein heißer Sommer steht bevor: Erste Prognosen von Météo France

    Der Sommer nähert sich mit großen Schritten, und laut den neuesten Prognosen von Météo France könnte es ein besonders heißer werden. Die Wetterbehörde hat ihre dreimonatigen Klimatrends veröffentlicht, und alles deutet darauf hin, dass die Temperaturen in Frankreich von Anfang Mai bis Ende Juli über dem saisonalen Durchschnitt liegen werden. Insbesondere in den mediterranen Regionen scheint ein wärmer als normaler Sommer sehr wahrscheinlich.

    Aber was bedeutet das für uns?

    Zunächst einmal, auch wenn ein heißer Sommer vorhergesagt wird, heißt das nicht automatisch, dass es zu Hitzewellen oder gar zu einer Hitzerekorden kommen muss. Météo France betont, dass klimatische Tendenzen keine spezifischen Wettervorhersagen sind. Ein generell wärmerer Sommer impliziert also nicht notwendigerweise extreme Hitzeperioden.

    Und wie steht es um Temperaturrekorde?

    Obwohl ein wärmeres Klima vorhergesagt wird, lassen sich daraus keine Schlüsse auf potenzielle Temperaturrekorde ziehen. „Die dreimonatigen Klimatrends liefern keine Informationen darüber, ob in der kommenden Saison Temperaturrekorde gebrochen werden könnten“, so Météo France. Es bleibt also spannend, ob dieser Sommer historische Wärme bringen wird oder einfach nur angenehm warm ausfällt.

    Trotz der Ungewissheit über spezifische Temperaturen oder Rekorde ist es klug, sich auf einen wärmeren Sommer einzustellen. Dies könnte für Urlaubsplanungen, landwirtschaftliche Tätigkeiten und Energieverbrauch wesentliche Auswirkungen haben. Sicher ist, dass wir uns gedulden müssen, um die genauen Temperaturen, die uns erwarten, zu erfahren. Wie bereiten Sie sich auf die heißen Tage vor?

  • Zwischen Sparlampe und Schlafmangel: Zeitumstellung und Europas Suche nach der verlorenen Stunde

    Zwischen Sparlampe und Schlafmangel: Zeitumstellung und Europas Suche nach der verlorenen Stunde

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird Frankreich um eine Stunde vorgehen. Das bedeutet eine Stunde weniger Schlaf, aber mehr Licht am Ende des Tages.

    Die Zeitumstellung – ein Relikt aus der Vergangenheit oder ein cleverer Schachzug, um Energie zu sparen? Während die Uhren sich in Frankreich und anderswo in Europa in der Nacht von Samstag auf Sonntag um eine Stunde vorwärts bewegen, bleibt die Debatte um die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme lebendig und kontrovers.

    Es war einmal in den 1970er Jahren, als die Welt von Energiekrisen erschüttert wurde. Europa suchte nach Wegen, den Verbrauch zu senken und die Abhängigkeit von ausländischem Öl zu verringern. Hier kam die Zeitumstellung ins Spiel – eine Maßnahme, die versprach, die Nutzung des Tageslichts zu optimieren und somit Energie zu sparen. Aber ist das heute noch der Fall?

    Weniger Schlaf, mehr Licht – so lautet das Versprechen. Doch stellt sich die Frage: Wiegt der Verlust einer Stunde Schlaf wirklich die Vorteile längerer Abende auf? Die Meinungen sind geteilt. Einige genießen die längeren Abende, während andere sich über die Unterbrechung ihres Schlafrhythmus beklagen.

    Die Europäische Kommission hat diese Frage nicht auf die leichte Schulter genommen. 2018 lud sie zu einer umfassenden öffentlichen Konsultation ein, an der sich Millionen beteiligten. Das Ergebnis? Ein deutlicher Ruf nach einer dauerhaften Lösung – weg von der halbjährlichen Uhrenumstellung. Dennoch, trotz eines klaren Votums für die Beibehaltung der Sommer- oder Winterzeit, bleibt die Umsetzung in den Sternen.

    Der Weg zur Abschaffung der Zeitumstellung erscheint gepflastert mit Hindernissen. Zuerst kam die Covid-19-Pandemie und stellte die Welt auf den Kopf. Dann – fast gleichzeitig – auch noch der Brexit, der politische und wirtschaftliche Turbulenzen mit sich brachte. Schließlich haben der Krieg in der Ukraine und die anschwellende Inflation die Prioritäten der Europäischen Union neu geordnet. Die Zeitumstellung, so scheint es, muss warten.

    Aber warten auf was genau? Auf ein Europa, das seine Krisen überwunden hat und bereit ist, sich erneut diesem Thema zu widmen? Oder vielleicht auf einen neuen Anstoß durch die bevorstehenden Europawahlen?

    Man könnte meinen, die Zeitumstellung sei eine Art Sisyphusarbeit – ein ewiges Vor und Zurück ohne klaren Gewinner. Doch vielleicht liegt gerade in dieser Wiederholung eine Chance zur Reflexion über unsere Gewohnheiten, unseren Energieverbrauch und die Art und Weise, wie wir unsere Zeit verwalten.

    Stellen Sie sich vor – ein Europa, das gemeinsam eine Entscheidung trifft. Ein Europa, das sich nicht nur an Uhren und Kalendern orientiert, sondern auch an den Bedürfnissen seiner Bürgerinnen und Bürger. Wäre das nicht ein Zeichen wahrer Einheit und Fortschritt?

    Die Debatte um die Zeitumstellung mag für einige ein müßiges Unterfangen sein. Doch sie ist auch eine Gelegenheit, über größere Fragen nachzudenken. Über Energieverbrauch, ökologische Nachhaltigkeit und, nicht zuletzt, über unsere gemeinsame europäische Identität.

    So, während wir uns darauf vorbereiten, unsere Uhren umzustellen, lassen Sie uns auch darüber nachdenken, wie wir die Zukunft gestalten wollen. Ein kleiner Schritt für unsere Uhren, ein großer Schritt für Europa? Nur die Zeit wird es zeigen.

    Und heute Nacht nicht vergessen: Die Uhren müssen um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt werden!

    Es grüßt die Redaktion von Nachrichten.fr!

  • An diesem Wochenende stellen wir auf Winterzeit um – und es wird nicht das letzte Mal sein…

    An diesem Wochenende stellen wir auf Winterzeit um – und es wird nicht das letzte Mal sein…

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag müssen Sie Ihre Uhr um eine Stunde zurückstellen. Obwohl der Abbruch dieser Zeitumstellungen in Europa ursprünglich für 2021 geplant war, hat sich die Umsetzung dieser Maßnahme verzögert. In der Nacht von Samstag auf Sonntag stellen wir auf Winterzeit um, dann müssen Sie Ihre Uhr um eine Stunde zurückzustellen.Diese saisonale Zeitumstellung hätte nach einer Abstimmung der Abgeordneten im vergangenen Jahr die letzte sein sollen. Aber schlußendlich ist die Frage noch lange nicht geklärt.Die Sommerzeit ist nach wie vor die beliebteste Zeit in Frankreich, in der Verteidiger viele Vorteile sehen. Dies sollte das letzte Mal gewesen sein, dass Sie die Zeit ändern müssen, das letzte Mal, dass Sie sich fragen müssen, ob Sie Ihre Uhr, Ihren Wecker und die zehn Uhren im Haus vorwärts oder rückwärts stellen sollen. An diesem Wochenende stellen die Franzosen auf Winterzeit um, um 3 Uhr morgens wird es tatsächlich 2 Uhr morgens sein. Im vergangenen Jahr befürwort…

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  • Welche Farben und Materialien sollte man bei Hitze tragen?

    Welche Farben und Materialien sollte man bei Hitze tragen?

    Die Temperaturen flirten mit der 30°C-Marke – mit allen Unannehmlichkeiten und Fragen, die das für die Kleidung mit sich bringt. Wir wissen bereits, dass bestimmte Materialien wie Hanf und Leinen bei Hitze sehr gut geeignet sind, aber wir wissen weniger, welche Farbtöne wir wählen sollten, um einen heissen Tag besser zu verbringen. Weiß, Gelb und Rot sind die Farben, die wir bei hohen Temperaturen bevorzugen sollten – das sagt die Wissenschaft! Ein Team japanischer Wissenschaftler unter der Leitung des Forschers Toshiaki Ichinose vom National Institute for Environmental Studies untersuchte, wie wichtig die Wahl der Farbe eines Kleidungsstücks ist, wenn die Temperaturen stark ansteigen. Sie führten ein Experiment durch, um herauszufinden, welche Farben den Körper in der Sommersonne kühler halten, und diese Forschungsergebnisse könnten einige traditionelle Überzeugungen in Frage stellen. Für die Studie setzte Toshiaki Ichinose neun Oberkörper von Kleiderpuppen mit Polohemden in verschiedenen Farben in die Sonne, von Rot über Gelb, Blau, Schwarz, Weiß und Dunkelgrün bis hin zu Hellgrün. Ein wichtiges Detail: Die Außentemperatur betrug bei dem Experiment etwa 30°C. Nach nur fünf Minuten im Freien untersuchten die Wissenschaftler die Oberflächentemperatur der Stoffe und stellte einen Unterschied von bis zu 20°C zwischen dem kühlsten und dem wärmsten Poloshirt fest, was zeigt, wie wichtig es ist, bei Hitze die richtige Garderobe zu wählen. Weiß, gelb und… rot Man sagt, dass Weiß die beste Farbe für sommerliche Temperaturen ist, da sie den Körper kühl hält, während Schwarz die Wärme eher absorbiert. Die Studie bestätigt dies tatsächlich und gibt an, dass die Oberflächentemperatur des weißen Poloshirts etwa 30 Grad Celsius betrug – eine Temperatur, die der Lufttemperatur während der Studie entsprach. Im Gegensatz dazu betrug die Oberflächentemperatur des schwarzen Poloshirts mehr als 50 Grad Celsius, was einem Unterschied von 20 Grad zum weißen Modell entspricht. Nichts Neues also, könnte man sagen. Aber die Überraschung kam von den Farben dazwischen. Nach Weiß sind die Farben, die den Körper am Besten kühl halten, Gelb, Grau und – Überraschung – Rot, das in der kollektiven Vorstellung doch eher als warme Farbe gilt. Violett liegt im Mittelfeld und kann daher auch in heißen Sommern getragen werden, wenn es sich um Ihre Lieblingsfarbe handelt. Vermeiden Sie hingegen Blau – auch das eine Überraschung, da es als kalte Farbe gilt -, Hellgrün, Dunkelgrün und natürlich auch Schwarz. Welche Materialien sollten wir bevorzugen? Jetzt kennen wir die Farben, damit unsere Garderobe in dieser heißen Jahreszeit nicht zu einer zusätzlichen Belastung wird. Wer noch einen Schritt weiter gehen will, kann auch auf spezielle Materialien setzen, die ebenfalls dazu beitragen können, den Körper kühl zu halten, wenn das Thermometer in die Höhe schnellt. Baumwolle lässt die Haut atmen, aber Leinen, eine Pflanzenfaser mit geringer Umweltbelastung, ist sogar für seine temperaturregulierenden Eigenschaften bekannt – es reguliert also die Temperatur und lässt die Haut den ganzen Sommer über kühl bleiben.
  • Umstellung auf Sommerzeit: weniger Schlaf, aber mehr Sonne!

    Umstellung auf Sommerzeit: weniger Schlaf, aber mehr Sonne!

    Die Umstellung auf die Sommerzeit findet dieses Jahr in der Nacht von Samstag, dem 25. März, auf Sonntag, 26. März, statt. Bei den bals erwarteten sommerlichen Temperaturen freuen sich besonders die Gastronomen darauf.

    In den Straßen von Menton oder Nizza (Alpes Maritimes) liegt bereits ein Hauch von Sommer in der Luft. Auf den Strandpromenaden schlürfen die Anwohner ihren Kaffee und warten auf die Umstellung auf die Sommerzeit. In der Nacht von Samstag, 25. auf Sonntag, 26. März werden die Zeiger wie jedes Jahr seit 1976 um eine Stunde vorgestellt. Das bedeutet eine Stunde weniger Schlaf, aber auch eine Stunde mehr Sonnenschein. Das bringt allerdings manche Menschen jedes Jahr wieder ziemlich durcheinander. Deshalb beginnen viele schon Tage  vor der Umstellung damit, ihren Lebensrhythmus an die Sommerzeit anzupassen.

    Noch immer keine Einigung zwischen den EU-Mitgliedsländern.
    Die einzigen, die sich uneingeschränkt freuen, sind die Restaurantbesitzer. Längere Tage bedeuten mehr Gäste.

    Die Zeitumstellung hätte eigentlich nach 2021 auslaufen sollen. Die Entscheidung wurde von der Europäischen Union allerdings vertagt, da sich die Mitgliedsländer bisher nicht einigen konnten, ob dauerhaft Winterzeit oder Sommerzeit eingeführt werden soll.

  • Sommerzeit: Welche Auswirkungen hat sie auf die Gesundheit?

    Sommerzeit: Welche Auswirkungen hat sie auf die Gesundheit?

    An diesem Wochenende stellen wir unsere Uhren vor und wechseln zur Sommerzeit. Um 2 Uhr wird es dann 3 Uhr sein. Aber wie wirkt sich diese Stunde weniger Schlaf auf unseren Organismus aus? Und den der Kinder? Die Umstellung auf die Sommerzeit erleben nicht alle Menschen gleich. Während bei manchen Menschen die Umstellung ohne Probleme erfolgt, besteht bei anderen die Gefahr, dass sich Schlafdefizite, die seit den Wirren der Covid-Krise oft beträchtlich sind, noch verstärken. Zahlreiche Studien haben die gesundheitlichen Folgen der Zeitumstellung untersucht. Tatsächlich sind solche Folgen vor allem bei der Umstellung auf die Sommerzeit zu beobachten. Denn im Winter werden uns wertvolle 60 Minuten geschenkt. Eine Stunde weniger Schlaf bedeutet für manche Menschen, dass sie in den folgenden Nächten schlechter einschlafen, ihre Kenzentrationsfähigkeit und Stimmung beeinträchtigt sind. Die Folge können Aggressivität, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und vieles mehr sein. Das „Nationale Institut …

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  • Ein mieser Sommer? Météo France bestätigt das regenreichste und kühlste Jahr seit 7 Jahren

    Ein mieser Sommer? Météo France bestätigt das regenreichste und kühlste Jahr seit 7 Jahren

    Regen, niedrige Temperaturen… der Sommer 2021 wird nicht in die Geschichte eingehen. Die Franzosen haben seit 2014 kein solches mieses Sommerwetter mehr erlebt.

    Während viele Länder einen heißen Sommer erlebten, litt Frankreich nach sechs Jahren idealer sonniger Ferien unter einem kalten Sommer mit Regen, Wolken und untypisch niedrigen Temperaturen.

    Laut Météo France war es der nasseste und am wenigsten warme Sommer, den Frankreich seit 2014 erlebt hat. Ursache ist das wiederholte Ausbleiben des Azorenhochs, das das Land normalerweise mit Sonne versorgt.

    Regen und kühles Wetter im Norden
    Laut einem Bericht von Météo France regnete es in Frankreich im Durchschnitt 25% mehr als normal für diese Jahreszeit. Vor allem die Nordhälfte des Landes war von den Regenfällen betroffen. In Lille fielen 36% mehr Niederschläge, in Laval 34% und in Straßburg bis zu 77%…

    Es sei darauf hingewiesen, dass der Zeitraum von Juni bis Juli der drittnasseste Monat des Sommers seit 1959 war. Der August zeichnet sich durch die Rückkehr zu stabileren Wetterbedingungen und ein Niederschlagsdefizit von etwa 30% im ganzen Land aus.

    Überraschenderweise war der Sommer jedoch im Durchschnitt insgesamt wärmer als normal, insbesondere im Juni (+2°C). Im Juli und August waren die Temperaturen mit einem Defizit von -0,1°C bzw. -0,5°C kühler.

    Dürre und Brände im Mittelmeerraum
    Unsere Mittelmeerregionen befanden sich am Rande eines sehr heißen und trockenen Luftstroms aus Nordafrika, der in Südspanien und ganz Südosteuropa lang anhaltende hohe Temperaturen verursachte. In Frankreich wurden Languedoc-Roussillon, PACA und Korsika von Waldbränden heimgesucht. Am stärksten betroffen war das Massif des Maures, wo 7.000 Hektar in Rauch aufgingen. In der Provence herrschte in diesem Sommer eine große Trockenheit, auch wenn einige heftige Gewitterschauer zu verzeichnen waren.

    Wo blieb die Sonne?
    In den Sommerferien hat die Sonne in grossen Teilen des Landes oft gefehlt. Da eine ozeanische West- bis Nordwestströmung vorherrschte, war der Himmel oft bewölkt und die Sonne ließ sich nicht lange blicken. Während des gesamten Sommers lag das Defizit auf nationaler Ebene bei fast 10%, aber dahinter verbergen sich Unterschiede zwischen einem sehr sonnigen Mittelmeerraum und bestimmten nördlichen Regionen, in denen die Sonne nur wenig schien.

  • Wetter: Endlich Sommer in Nordfrankreich

    Wetter: Endlich Sommer in Nordfrankreich

    Die Sonne ist zurück im Norden Frankreichs. Ein azurblauer Himmel und Temperaturen, die eines Monats Juli würdig sind.

    In Ault, an der Somme, sieht man es am Lächeln und der guten Laune der Menschen. In Nordfrankreich ist die Sonne endlich wieder da, ebenso in der Picardie. „Es fühlt sich gut an, es ist weniger kalt, wir können die Badesachen herausholen, die Kinder können spielen, wir brauch wieder Sonnencreme, es sind Ferien! Drei Monate lang regnete es jeden Tag… Wind, Regen… Es war ein bisschen hart für die Moral, deshalb hoffen wir, dass die Rückkehr der Sonne von Dauer ist“, sagt eine Frau vor der Kamera von France 2.

    Sommerwetter
    In Paris, an den Quais der Seine, steht ein Spaziergang auf dem Programm. Und für manche ist das Mittagessen eine Gelegenheit, die Stadt mit ihrem hinreißendem Charme zu geniessen. „Wir sind viel an den Quais der Seine herumgelaufen. Die Sonne auf der Haut zu spüren, es fühlt sich wirklich wie Sommer an, die Stadt ist super schön“, sagt Sara Corbew, eine niederländische Studentin auf Urlaub in Paris. Das Sommerwetter sollte noch ein paar Tage anhalten, versprechen die Wetterfrösche.