Schlagwort: Sommerschlussverkauf

  • Startschuss für den Sommerschlussverkauf in unsicheren Zeiten

    Startschuss für den Sommerschlussverkauf in unsicheren Zeiten

    Die Inflation wird als „riskante Zeit“ für die Mode- und Bekleidungsbranche gesehen. Wenn Kunden bei ihren Einkäufen zwischen Textilien und Essen abwägen, ist das meist ungünstig für die Textilbranche…

    Der Sommerschlussverkauf, der am Mittwochmorgen beginnt und am 19. Juli endet, findet diese Jahr in einem unsicheren ökonomischen Umfeld, das von einer galoppierenden Inflation geprägt ist, statt. Die Einzelhändler hoffen auf eine spürbare Wiederbelebung der Branche, die im Mai nur einen „fragilen“ Aufschwung erlebt hat.

    Yohann Petiot, Generaldirektor der Alliance du Commerce (Bekleidungsgeschäfte, Schuhgeschäfte und Innenstadtgeschäfte), versicherte gegenüber der Agentur AFP, dass es ab dem Beginn des Schlussverkaufs am Mittwoch günstige Angebote geben wird.

    Allerdings sei es schwierig zu wissen, wie die Kunden reagieren werden und noch schwieriger, die Besucherzahlen in den Geschäften in den nächsten Tagen vorherzusagen, so Petiot, vor allem wegen der höchsten Inflation seit 30 Jahren.

    Die Einzelhändler hoffen, ihre Liquidität aufbessern zu können, da die Verkäufe in den Geschäften laut der Alliance du Commerce seit Anfang 2022 im Vergleich zu 2019 immer noch einen kumulierten Fehlbetrag von „-7 %“ verzeichnen, trotz eines leichten Aufschwungs im Mai.

    Hinzu kommt der derzeitige Anstieg der Produktions-, Betriebs- und Transportkosten, der die gesamte Wirtschaft getroffen hat. Die Händler versuchen, ihre Margen zu erhalten ohne die steigenden Kosten vollständig an die Kunden weiterzugeben. Hinzu kommt, dass im April auch die Rückzahlung der staatlich garantierten Covid-Überbrückungs-Kredite begann.

    Die Stimmung der Haushalte und Konsumlust der französischen Haushalte ist seit Beginn des Jahres auf einem Tiefpunkt. Sie leiden unter dem Konflikt in der Ukraine und dem damit verbundenen Anstieg der Kosten für Energie, Transport und Lebensmittel.

    Auch die Umweltbedenken der Verbraucher könnten sich auch negativ auf die Besucherzahlen in den Geschäften auswirken, während der Second-Hand-Markt immer mehr Zulauf erlebt.

    An der Börse sehen die Vertreter der „Fast Fashion“ wie Boohoo, Asos, Zalando oder auch der spanische Riese Inditex seit Anfang des Jahres auch nicht besonders gut aus.

  • Sommerschlussverkauf in Frankreich um eine Woche auf den 30. Juni verschoben

    Sommerschlussverkauf in Frankreich um eine Woche auf den 30. Juni verschoben

    Die Regierung hat entschieden: Der Sommerschlussverkauf wird verschoben, aber nur um eine Woche, und nicht verlängert, was zwischen den kleinen Unternehmen, die für eine deutlichere Verschiebung sind, und den großen Einzelhändlern, die für die Beibehaltung des ursprünglichen Termins sind, vermitteln soll.

    „Es ist klug, vor allem im Hinblick auf den aktuellen Aufschwung des Konsums, den Termin des Schlussverkaufs nicht übermäßig zu verschieben. Ich schlage vor, dass er auf den 30. Juni verschoben wird“, verkündete Wirtschaftsminister Bruno Le Maire gestern auf France Inter.

    Wenige Stunden später bestätigte der für den Mittelstand zuständige Minister Alain Griset die Ankündigung in einer Pressemitteilung und teilte mit, dass der Verkauf vier Wochen dauern wird. Diese Entscheidung „wird es ermöglichen, die Interessen von Einzelhändlern und Verbrauchern in Einklang zu bringen“, so die Regierung.

    Den Aufschwung des Konsums ausnutzen
    Bereits im letzten Jahr waren der Sommer- und dann der Winterschlussverkauf um einen Monat bzw. zwei Wochen verschoben worden, hauptsächlich auf Wunsch der kleinen Händler, die nach den verhängten Lockdowns länger noch zum vollen Preis verkaufen wollten. Aber auch schon in diesem Winter wurde die Dauer des Schlussverkaufs ebenfalls um zwei Wochen verlängert, um es den Händlern zu ermöglichen, ihre Lager zu leeren.

    Zwischen letzter Woche Mittwoch und Sonntag, den ersten fünf Tagen der Lockerung, sind die Bekleidungsumsätze um 90% im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2019 gestiegen, meldet das Wirtschaftsministerium.