Schlagwort: Sommersaison

  • SNCF will im Sommer 500.000 zusätzliche Sitzplätze in ihren Zügen anbieten

    SNCF will im Sommer 500.000 zusätzliche Sitzplätze in ihren Zügen anbieten

    Um der erwarteten Rekordnachfrage im Sommer gerecht zu werden, hat die französische Bahngesellschaft SNCF angekündigt, 500.000 zusätzliche Sitzplätze anzubieten.

    Die SNCF rechnet mit einem „Rekordsommer“ im Zugverkehr, da die Touristen nach zwei Jahren strenger Covid-Bestimmungen wieder nach Frankreich strömen werden. Um den Zustrom von Fahrgästen zu bewältigen, kündigte der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou, am Donnerstag an, dass das Unternehmen 500.000 zusätzliche Plätze zum Verkauf anbieten werde.

    „Wir stehen vor einem Rekordsommer“, sagt Farandou. Die SNCF hat nach eigenen Angaben bereits mehr als acht Millionen Tickets für die wichtigen Ferienmonate Juli und August verkauft – eine Steigerung von 10 Prozent gegenüber 2019.

    „Wir sind an der Kapazitätsgrenze, also müssen wir weitere Züge bereitstellen. Wir werden auch Doppelkonfigurationen schaffen, damit zwei Züge gleichzeitig fahren können“, erklärte Farandou.

    Farandou mahnte die Fahrgäste allerdings auch, die Züge nicht nur an den wichtigen Ferienreisetagen zu nehmen, denn außerhalb dieser Zeiträume gäbe es noch freie Plätze.

    Die Ankündigung der SNCF kommt zu einem Zeitpunkt, nach dem mehrere Fluggesellschaften – namentlich Easyjet und Ryanair – für diesen Sommer Annulationen durch Streiks angekündigt haben. Lange Warteschlangen, Personalmangel und Streiks an wichtigen Flughäfen machen in diesem Sommer das Reisen mit der Bahn für viele attraktiver als Flugreisen.

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  • Ryanair, Easyjet – es gibt immer mehr Streikaufrufe für den Sommer bei den Billigfluggesellschaften

    Ryanair, Easyjet – es gibt immer mehr Streikaufrufe für den Sommer bei den Billigfluggesellschaften

    Ryanair ist in Frankreich, Spanien, Belgien, Italien und Portugal von Streiks betroffen, EasyJet in Spanien.

    Mehrere europäische Flugbegleitergewerkschaften von Ryanair rufen für das kommende Wochenende in Frankreich, Spanien, Belgien, Italien und Portugal zu Streiks auf, eine spanische Gewerkschaft ruft zu neun Streiktagen im Juli bei EasyJet auf.

    Die Beschäftigten des irischen Billigfliegers Ryanair sollen am Samstag und Sonntag streiken, um „die Anwendung des Arbeitsrechts und die Bezahlung von Überstunden“ zu fordern, so die französische Gewerkschaft des Kabinenpersonals (SNPNC). „Die Fluggesellschaft hält sich nicht an die Ruhezeiten, wie sie im Gesetzbuch der Zivilluftfahrt vorgesehen sind“, sagte der SNPNC-Personalvertreter Damien Mourgues. Seine Gewerkschaft fordert außerdem eine Lohnerhöhung für das Kabinenpersonal, die „zum Mindestlohn (Smic) bezahlt werden“.

    Bereits am 12. und 13. Juni hatte ein Streik dazu geführt, dass ein Viertel des Ryanair-Programms in Frankreich, d. h. etwa 40 Flüge, gestrichen wurden. In Spanien rufen die Gewerkschaften USO und SITCPLA das Ryanair-Personal dazu auf, vom 24. Juni bis zum 2. Juli zu streiken. Auch sie fordern die Anwendung „der grundlegenden Arbeitsrechte“ und „menschenwürdige Arbeitsbedingungen für alle Beschäftigten“.

    Auch der britische Billigflieger EasyJet ist betroffen. Die Union der Arbeitergewerkschaften (USO) plant für Juli neun Streiktage auf den Flughäfen von Barcelona, Malaga und Mallorca auf den Balearen.

    Am 1., 2., 3., 15., 16., 17., 29., 30. und 31. Juli wird es zu jeweils 24-stündigen Arbeitsniederlegungen bei EasyJet kommen, so die Unione Trade Unione Obrera (USO). Der Gewerkschaft zufolge haben die Flugbegleiter von EasyJet in Spanien derzeit ein Grundgehalt von 950 Euro pro Monat, das niedrigste Gehalt in ganz Europa.

    Mit der raschen Erholung des Flugverkehrs sah sich EasyJet bereits gezwungen, Flüge aufgrund von Personalmangel zu streichen. Viele Flughäfen haben Mühe, das Passagieraufkommen zu bewältigen. Die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) warnte am Montag in einem offenen Brief, dass „das Chaos in der Luftfahrtindustrie im Laufe des Sommers noch größer werden wird, da die Arbeitnehmer bis an ihre Grenzen getrieben werden“.

  • Gastronomen suchen Saisonarbeiter und befürchten das Schlimmste für die Sommersaison

    Gastronomen suchen Saisonarbeiter und befürchten das Schlimmste für die Sommersaison

    Trotz steigender Löhne gibt es im Hotel- und Gaststättengewerbe einen grossen Mangel an Saisonarbeitskräften. 

    Die Touristensaison in Frankreich beginnt gerade erst. In einer Brasserie in Carcassonne (Aude) herrscht bereits Hochbetrieb. Auf der Terrasse gibt auch die Chefin ihr Bestes. „Ich arbeite wie eine Kellnerin, ich bin wirklich die ganze Zeit mitten dabei“, erklärt Anouck Joye gegenüber France 2. In der Küche, im Service und hinter der Bar fehlen die Saisonarbeiter. Die Chefin erwägt sogar, in den Monaten Juli und August bis zu zwei Tage pro Woche zu schließen.

    Personalmangel in ganz Frankreich
    Personalmangel herrscht in der Gastronomie in ganz Frankreich. Um Saisonarbeiter anzuziehen, beschloss der Bürgermeister von Vieux-Boucau-les-Bains (Landes), Pierre Froustey, ihnen vergünstigte Unterkünfte zu bieten. Rund 100 Unterkünfte sollen für 300 Euro pro Monat zur Verfügung gestellt werden. All diese Initiativen könnten jedoch nicht ausreichen, um den Mangel an Arbeitskräften zu verhindern. In der Gastronomie sind zu beginn der Saison noch zwischen 200.000 und 300.000 Stellen offen.

  • Urlaub: Der Hotellerie fehlen die Touristen

    Urlaub: Der Hotellerie fehlen die Touristen

    In Frankreich, mitten in der Sommersaison, und obwohl viele Häuser bereits ausgebucht sind, bleibt die Erholung für viele Hotels sehr zaghaft. Dies ist auf das Ausbleiben ausländischer Touristen oder auf die Verschiebung zahlreicher Messen und Kongresse zurückzuführen.

    Ziemlich gut im Zentrum von Bordeaux (Gironde) gelegen, ist das Hotel du Théâtre seit anderthalb Jahren wegen mangelnder Kundschaft geschlossen. Sein Besitzer nutzte die Gelegenheit, um einige Arbeiten durchzuführen. Der Speisesaal und auch die Zimmer sind renoviert worden. Um wieder zu öffnen und profitabel zu sein, müsste er mindestens zehn seiner 23 Zimmer täglich vermieten. Im Moment versucht er, seine Verluste zu begrenzen. Er braucht etwa 30.000 Euro und erhält nur 10.000 Euro im Monat an Zuschüssen.

    Umsatzrückgang
    Auf der anderen Straßenseite ist das Tourny Hotel geöffnet. Um diese Zeit ist es normalerweise ausgebucht, aber an diesem Abend hat es nur drei Reservierungen. An der Côte d’Azur ist es ein wenig besser. Die Touristen sind hauptsächlich Franzosen und EU-Bürger. Das Hotel Beau Rivage hat seine Preise gesenkt, es ist noch nicht einmal zu 70% ausgelastet im Vergleich zu 90% im letzten Jahr, was einen Umsatzverlust von etwa 25% bedeutet. Die Hoteliers haben sich noch nicht von ihrer schlechten Saison erholt und sind besorgt über die möglichen Folgen des Gesundheitspasses.

  • Ferien: Die Reservierungen an der Côte d’Azur laufen auf Hochtouren

    Ferien: Die Reservierungen an der Côte d’Azur laufen auf Hochtouren

    Am Mittwoch, dem 30. Juni, wird die letzte Etappe der Lockerungen eingeläutet. Und das bringt sogar mehr ausländische Touristen nach Frankreich, ein Phänomen, das sich bereits deutlich in den Buchungen an der Küste, westlich von Marseille (Bouches-du-Rhône), zeigt.

    Dies sind die letzten Momente der Ruhe auf diesem Campingplatz an der blauen Küste, in Carry-le-Rouet, in den Bouches-du-Rhône. „Wir leben hier das ganze Jahr über, und wir genießen es, bevor die Touristen kommen“, erklärt ein Camper. Denn in ein paar Tagen wird der derzeit noch fast leere Platz voller Menschen sein. „Für die Monate Juli und August ist es in Ordnung, es funktioniert gut. Im Moment läuft es gut, langsam aber sicher“, versichert Mathilde Franchi, Rezeptionistin des Campingplatzes.

    Hinter den Kulissen aber wird der Druck immer größer. Es gibt 2.200 potenzielle Kunden zu befriedigen. Nach mehr als einem Jahr Gesundheitskrise sagen 7 von 10 Franzosen, dass sie ein großes Bedürfnis nach Luft und Sonne, kurz nach Urlaub, haben. Das Barometer der Tourismusbranche zeigt nach oben. Die Saison beginnt eigentlich erst Mitte Juli, aber in Carry-le-Rouet ist schon jetzt ein Hauch von Optimismus zu spüren. Die Côte d’Azur ist nach wie vor so beliebt wie eh und je, und das Departement Var ist in diesem Sommer 2021 sogar das Reiseziel Nummer eins der Franzosen.

  • Heute beginnt offiziell der Sommer – aber wie wird das Wetter im Urlaub sein?

    Heute beginnt offiziell der Sommer – aber wie wird das Wetter im Urlaub sein?

    Die Sommersaison beginnt diesen Montag, 21. Juni. Aber werden wir in diesem Sommer gutes Wetter für die Ferien haben? Was sagen die Prognosen?

    Ein unbeständiger und kühler Mai, eine plötzliche starke Hitze vor einer Woche, heftige Gewitter seit Donnerstag: Das Wetter in Frankreich ist seit einigen Wochen wechselhaft und launisch.

    An diesem Montag, dem 21. Juni, ist der Frühling vorbei und der Sommer kommt. Heute beginnt offiziell die Sommersaison. Wie ist die Wettervorhersage für die kommenden Wochen und den Urlaub?

    Woche vom 21. Juni
    Das Wetter bleibt diese Woche über ganz Frankreich unbeständig. Die gewittrigen Schauer bleiben zahlreich und das Wetter wird insgesamt kühler mit Höchstwerten um zwanzig Grad für Mittwoch. Ab Donnerstag wird das Wetter im Süden wieder milder. Das nächste Wochenende könnte unbeständig und teilweise regnerisch sein.

    Woche vom 28. Juni
    Die letzte Juniwoche könnte von warmen Temperaturen geprägt sein, meldet La Chaîne Météo. 

    Woche vom 5. Juli
    Die Sommerferien sollen bei Sonnenschein beginnen, denn die Woche sieht laut Saisonvorhersage warm und sonnig aus.

    Woche vom 12. Juli
    Der Wetterkanal sagt, dass das Wetter bis zum 14. Juli sommerlich, sonnig und teilweise sehr warm sein wird. „Das Risiko einer Hitzewelle scheint für diesen Monat Juli gegeben“, spezifiziert La Chaîne Météo.

    Und im August?
    Die ersten Wetterprognosen sind für den August eher pessimistisch. Es könnte ein feuchterer August werden als in den vorangegangenen Jahren – die Natur würde sich freuen.

    Aber Achtung: Für diese Vorhersagen gibt es natürlich keine Gewähr!

  • Bouches-du-Rhône : Die Feuersaison beginnt stark – warnt die Feuerwehr

    Bouches-du-Rhône : Die Feuersaison beginnt stark – warnt die Feuerwehr

    Ein Feuer zerstörte am Samstag, 12. Juni, 20 Hektar in Arles, so die Feuerwehr in den Bouches-du-Rhône.

    „Die Feuersaison ist bereits in vollem Gange“, warnte die Feuerwehr der Bouches-du-Rhône am Sonntag, 13. Juni, auf France Bleu Provence. Mit der starken Hitze, dem Mangel an Regen und dem immer wieder aufkommenden Wind, rufen sie zu höchster Wachsamkeit auf.

    Allein an diesem Samstag, 12. Juni, zerstörte ein Feuer 20 Hektar Brachland bei Arles, „in einem Sektor, der normalerweise feucht ist“, so Denis Bargès von der Feuerwehr Bouches-du-Rhône gegenüber France Bleu Provence. „Es hat nicht genug geregnet, und das spüren wir. Wir haben bereits jetzt große Brandherde, die die Einsatzkräfte mobilisieren“.

    An diesem Sonntag, 13. Juni, rückte die Feuerwehr zu einem weiteren Brand am Rande der Autobahn in der Nähe von Arles aus. Das Feuer wurde vermutlich durch eine aus einem Autofenster geworfene Zigarettenkippe verursacht, so die Feuerwehr. „Sie sollten auf keinen Fall Zigarettenstummel aus dem Autofenster werfen. Es sollte auch vermieden werden, zu dieser Zeit draußen Feuer zu machen. Ausserdem sollten Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden, wenn man einen Grill anmacht“, betont Denis Bargès am Mikrofon von France Bleu.