Schlagwort: Solarenergie

  • Lot: Geplanter Photovoltaikpark spaltet die Bevölkerung

    Lot: Geplanter Photovoltaikpark spaltet die Bevölkerung

    Nach Streitigkeiten über Windkraftanlagen stehen nun 44.000 Solarpaneele im Departement Lot im Mittelpunkt der Diskussion.

    Es ist ein noch unberührter Ort im Herzen des regionalen Naturparks Causses du Quercy (Lot). Das Land ist trocken und karg, aber sehr sonnig und könnte bald mit Zehntausenden von Sonnenkollektoren bedeckt sein. Das Projekt erstreckt sich über ein Gesamtfläche von 19 Hektar, was 26 Fußballfeldern entspricht. Eine Aussicht, über die einige Tourismusfachleute nicht begeistert sind. „Schauen Sie sich um, das ist 100 % Natur, das ist ein Ort, der für Aktivitäten in der freien Natur bekannt ist (…), das ist völlig abwegig“, sagt Antoine Drion, Mitglied des Kollektivs Umweltverband Lot Célé, gegenüber dem Sender France 2.

    2.500 Bäume sollen gefällt werden.
    Der Photovoltaikpark wird von dem Dorf aus zwar nicht zu sehen sein, aber er teilt die Bewohner in zwei Lager. „Ich gehe gerne in den Wäldern spazieren und hier wird es hässlich“, beklagt sich eine Anwohnerin. „Niemand will sie bei sich zu Hause haben, niemand will Windräder, niemand will das, aber alle wollen das Öl stoppen. Irgendwann muss man sich vorstellen, dass man ein paar Opfer bringen muss“, sagt ein anderer Mann. Nach Angaben der Stadtverwaltung müssen rund 2.500 Nadelbäume geopfert werden, aber im Gegenzug wird der Park rund 7.300 Haushalte mit Strom versorgen.

  • Energie: In einem Dorf im Departement Aude steht das erste von Einwohnern finanzierte Solarkraftwerk

    Energie: In einem Dorf im Departement Aude steht das erste von Einwohnern finanzierte Solarkraftwerk

    Luc-sur-Aude, ein Dorf mit 250 Einwohnern in den Pyrenäen, kann sich rühmen, mithilfe eines neuen Photovoltaikparks beleuchtet zu werden. Es ist der erste seiner Art in Frankreich, der von Bürgern finanziert wurde.

    Im den Pyrenäen werden der Ort Luc-sur-Aude (Aude) und seine 250 Einwohner dank eines Photovoltaikparks ins rechte Licht gerückt. Die Anlage wurde vor fünf Jahren aufgebaut und ist die erste, der ausschliesslich von Bürgern finanziert wird. Einer von ihnen ist Hedy Dargère, der 500 Euro in das Projekt eingebracht hat. Er tat dies nicht nicht für billigeren Strom, sondern weil er Ökostrom wollte. „Die Idee war, Energie zu verbrauchen, die in meiner Nähe produziert wird“, sagt er gegenüber dem Sender France 2.

    Beitrag zur Energiewende durch Zusammenschluss der Bevölkerung

    Im Jahr 2010 galt das Projekt als sehr innovativ. „Es war wegweisend, es war wichtig zu zeigen, dass man auch außerhalb der Kernkraft Strom erzeugen kann“, erklärt Thérèse Guiot-Houdart, Einwohnerin von Luc-sur-Aude und Anteilseignerin des Bürgersolarparks. Der Bürgermeister Jean-Claude Pons brauchte ganze sieben Jahre, um das Projekt auf die Beine zu stellen. Als Biobauer und leidenschaftlicher Umweltschützer wollte er zur Energiewende beitragen, aber auch die Bevölkerung dafür gewinnen. Die ersten „Investoren“, die das Startkapital beisteuerten, sind auch Manager der Gesellschaft, die den erzeugten Solarstrom an einen Ökostromanbieter verkauft.

  • Das Solarmodul der Zukunft wird viel mehr Energie einfangen und mehr Strom zu erzeugen

    Das Solarmodul der Zukunft wird viel mehr Energie einfangen und mehr Strom zu erzeugen

    Ein neuer Rekord bei der Solar-Energieerzeugung wurde durch neuartige Tandem-Solarzellen erreicht, die aus einer unteren Siliziumschicht und einem oberen Teil aus Perowskit bestehen.

    Forscher des Helmholtz-Zentrums Berlin (HBZ), eines renommierten deutschen Forschungslabors, haben eine neue Technologie für Solarpaneele entwickelt. Diese weisen einen Rekordwirkungsgrad von 32,5% auf. Das bedeutet, dass fast ein Drittel der gesammelten Energie in Elektrizität umgewandelt werden kann.

    Zur Erinnerung: Der Wirkungsgrad eines Solarmoduls ist die Menge an Lichtenergie, die in Elektrizität umgewandelt wird, im Verhältnis zur gesamten Energie, die in das System einfließt.

    Dieser neue Rekord wurde durch neuartige Tandemsolarzellen erreicht, die aus einer unteren Siliziumschicht und einer oberen Schicht aus Perowskit bestehen. Diese Kombination wandelt 32,5% der Sonnenstrahlung in elektrische Energie um, was neue Möglichkeiten eröffnet. Die Kombination aus Silizium und Perowskit könnte einen bedeutenden Fortschritt bei der Versorgung mit nachhaltiger Energie bedeuten, denn je höher der Wirkungsgrad, desto höher die Stromproduktion. Heute der Wirkungsgrad der Solarzellen noch bei weitem nicht aus, um den gesamten Strom zu erzeugen, der für einen Haushalt benötigt wird.

    In der Praxis haben Solarpaneele heute je nach Zusammensetzung, Ausrichtung und Neigung in der Regel einen Wirkungsgrad zwischen 5 und 25 %. Dies ist noch sehr wenig. Dabei sind monokristalline Modelle derzeit die leistungsfähigsten auf dem Markt. Unter optimalen Umständen kann eine Anlage mit 30 m2 Solarzellen in einer Region mit ausreichend Sonnenschein 5.000 kWh pro Jahr erzeugen. Ein 100 m2 großes Haus verbraucht im Durchschnitt jedoch dreimal so viel, zeigen die von Engie veröffentlichten Daten.

  • Solarkraftwerke auf verbrannten Waldflächen in der Gironde

    Solarkraftwerke auf verbrannten Waldflächen in der Gironde

    Nach den Monster-Bränden dieses Sommers sind in der Gironde riesige Flächen abgebrannt. Diese Flächen sind für Unternehmen interessant, die sich auf Solarpaneele spezialisiert haben.

    Ein Familienerbe, das in Rauch aufgegangen ist. In Landiras (Gironde) hat das Feuer einen großen Teil der Kiefern einer Waldbesitzerin vernichtet. jetzt müsste sie in die Neuanpflanzung investieren, hat aber nicht das Geld dafür. „Ich werde von meiner Rente keine 20.000 Euro investieren können“, sagt Line Baraduc auf dem Sender France 3. Ihre Nachbarin, die ebenfalls von der Katastrophe betroffen ist, leidet auch unter den Folgen. Sie wurde jetzt von einer Firma für Photovoltaikanlagen kontaktiert und erklärte sich bereit, einen Teil ihres Waldbestandes zu opfern.

    Der Staat muss grünes Licht geben
    „Das würde uns ein Einkommen verschaffen, um den Wald zu pflegen, den wir hoffentlich wieder aufforsten können, wenn wir die Mittel dazu haben“, sagt Anne Amélie. Solarkraftwerke auf den verbrannten Parzellen in der Gironde. In Landiras sind die Meinungen geteilt. Der Bürgermeister des Ortes ist nicht dagegen, aber er bleibt vorsichtig. „Wir brauchen erneuerbare Energien, das ist wichtig, aber nicht auf irgendeine Weise und nicht überall“, sagt Jean-Marc Pelletant. In jedem Fall werden diese Rodungen nur genehmigt werden, wenn der Staat grünes Licht dazu gibt.

  • Grüner Fonds: 1.5 Milliarden Euro Unterstützung für lokale und regionale Projekte

    Grüner Fonds: 1.5 Milliarden Euro Unterstützung für lokale und regionale Projekte

    Am Sonntag, dem 28. August, kündigte Premierministerin Élisabeth Borne die Einrichtung eines grünen Fonds in Höhe von 1,5 Milliarden Euro an, um den Kommunen beim ökologischen Wandel zu helfen. In Besançon (Doubs) wurden umfangreiche Arbeiten durchgeführt, um eine Schule „grün“ zu renovieren und die Wände und das Dach austauschen zu lassen und sie so an den ökologischen Wandel anzupassen. „Wir haben Photovoltaik für den Eigenverbrauch eingebaut und ein begrüntes Dach“, erklärt Christophe Bergerot, Leiter der Architekturabteilung im Rathaus von Besançon gegenüber France 3. Die Gesamtkosten der Arbeiten werden sich auf 60 Millionen Euro belaufen, um die 64 Schulen der Stadt zu renovieren. Energieeinsparungen angestrebtDer Energieverbrauch soll durch die Umbauten um die Hälfte gesenkt werden. Die Einrichtung eines grünen Fonds in Höhe von 1,5 Milliarden Euro könnte den Kommunalverwaltungen bei diesen Arbeiten sehr helfen. „Wir können damit nur zufrieden sein (…), aber wir müssen noch ko…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • USA: Von Airbus hergestellte und mit Solarenergie angetriebene Drohne stürzt nach 64-tägigem Rekordflug ab

    USA: Von Airbus hergestellte und mit Solarenergie angetriebene Drohne stürzt nach 64-tägigem Rekordflug ab

    Nach 64 Tagen Flug über den USA stürzte die von Airbus hergestellte Drohne Zephyr-8 am Mittwoch ab. Die Drohne hat eine Spannweite von fast 25 Metern und ein Gewicht von etwa 75 kg.

    Eine solarbetriebene Drohne ist nach einem 64-tägigen Flug über den USA abgestürzt. Damit wurde der bisherige Rekord für unbemannte Luftfahrzeuge mehr als verdoppelt, wie das US-Militär und Medien am Dienstag berichteten. Die vom europäischen Flugzeughersteller Airbus entwickelte Drohne Zephyr-8 habe über dem Testgelände Yuma Proving Ground in der Wüste von Arizona (Südwesten der USA) „Ereignisse erlebt, die zu ihrem unvorhergesehenen Ende führten“, erklärte das für die Entwicklung von Militärgütern zuständige Kommando der US-Armee in einer Erklärung.

    Die Erklärung enthielt keine weiteren Details, aber die Fachwebsite Simple Flying, die Flugdaten verfolgt, behauptete, die Drohne sei mit S-förmigen Flugbahnen über dem Südwesten der USA in etwa 15 Kilometern Höhe geflogen, als sie plötzlich mit hoher Geschwindigkeit Höhe verlor und dann vollständig zum Stillstand kam. Das Militär gab keine Erklärung ab, betonte jedoch, dass es keine Verletzten gegeben habe. „Unser Team arbeitet hart daran, die Daten nach dem unerwarteten Ende des Flugs zu sammeln und zu analysieren“, sagte Michael Monteleone, Direktor des Programms der Armee, das den Flug beaufsichtigte, in einer Erklärung.

    Nur 75 kg
    Mit einer Spannweite von 25 Metern und einem Gewicht von nur etwa 75 kg hat die „Zephyr“ genannte Drohne den bisherigen Rekord für den Flug eines unbemannten Luftfahrzeugs mehr als verdoppelt. Dennoch bleibt er hinter dem Flugrekord für motorgetriebene Luftfahrzeuge zurück, denn 1959 flog eine Cessna 172 mit zwei Piloten 64 Tage, 22 Stunden und 19 Minuten lang über die Wüste im Südwesten der USA.

    Der Zephyr befand sich während des gesamten Fluges in der Stratosphäre, um so die Fähigkeiten, Daten zu sammeln und zu übertragen sowie über Satellit gesteuert zu werden, zu testen, wie das US-Militär und Airbus berichteten. Der Hersteller bezeichnete den Flug als „wertvolle Erfahrung“ für seine Ziele im Bereich der Dauerflüge. Die Drohne wird langfristig das Potenzial haben, als „HAPS“, also „Höhenplattform“, zu dienen. Ein solches Fluggerät kann über längere Zeiträume in großer Höhe bleiben und so Hochgeschwindigkeitskommunikationsdienste für isolierte Gebiete am Boden bereitstellen.

  • In Quimper produzieren die Dächer von Geschäften grüne und lokale Energie

    In Quimper produzieren die Dächer von Geschäften grüne und lokale Energie

    In einem Gewerbegebiet in der bretonischen Stadt erzeugen die Dächer mehrerer Geschäfte Strom mit Fotovoltaikanlagen. Die 282 Photovoltaikmodule, die im September 2021 auf den Dächern von drei Geschäften im Gewerbegebiet Gourvily in Quimper installiert wurden, haben begonnen, erneuerbaren Strom von 88 Megawattstunden zu produzieren. Die 475 m² große Fläche produziert den Jahresverbrauch von zwanzig Haushalten. Der so erzeugte Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist, um die Firmen in dem Gewerbegebiet zu versorgen. Im Moment stellt dieser Strom jedoch nur eine Ergänzung dar. Angesichts der Größe des Gewerbegebiets und seines Energiebedarfs ist es für die derzeitige Anlage noch nicht möglich, die benötigte Menge elektrischer Energie zu produzieren. Gemessen am Bedarf ist es also nicht viel. Aber Enercoop Bretagne, eine 2013 gegründete regionale Genossenschaft , die die Anlage in Quimper mit 80.000 Euro vollständig finanziert hat, will mehr. Ihr Ziel: Ausreichend Strom aus 100% ern…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…