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  • Marseille: Chinas Tor zur Provence

    Marseille: Chinas Tor zur Provence

    Neue Direktverbindung zwischen Marseille und Shanghai eröffnet

    Marseille könnte schon bald zur neuen Lieblingsdestination chinesischer Touristen avancieren. Seit dem 2. Juli gibt es eine direkte Flugverbindung zwischen der pulsierenden französischen Hafenstadt und der Metropole Shanghai. Die erste Maschine brachte 250 neugierige Reisende nach über zehn Stunden Flugzeit in die Provence, wo sie herzlich empfangen wurden. Eine Touristin, die mit ihrer Familie angereist war, äußerte ihre Vorfreude: „Wir möchten Marseille, die Lavendelfelder, die Natur, das Meer und die Franzosen kennenlernen.“

    Diese Verbindung ist die erste Direktverbindung zwischen einem regionalen französischen Flughafen und China. Geplant sind vorerst drei Flüge pro Woche.

    Lavendelfelder und wirtschaftliche Chancen

    Die malerischen Lavendelfelder der Provence haben es den chinesischen Touristen besonders angetan. Jean-Luc Chauvin, Präsident der Handelskammer Aix-Marseille, sieht in der neuen Flugverbindung ein großes wirtschaftliches Potenzial: „Das ist ein echter Gewinn für unsere Region.“ Der Boom der Lavendelfelder in China ist hauptsächlich einer beliebten TV-Serie zu verdanken, die diese traumhafte Landschaft ins Rampenlicht gerückt hat.

    Ein Hin- und Rückflug kostet etwa 1.000 Euro, was viele Reisende nicht abschreckt. Die Direktflüge eröffnen nicht nur neue touristische Perspektiven, sondern stärken auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Frankreich und China.

    Was bedeutet das für Marseille?

    Marseille, oft im Schatten von Paris und der Côte d’Azur stehend, hat seine eigene Magie. Die Stadt mit ihrer reichen Geschichte, den faszinierenden Sehenswürdigkeiten und dem authentischen Charme ist ideal für Besucher, die das echte Südfrankreich erleben wollen. Die Direktverbindung könnte Marseille helfen, sich als eigenständiges, attraktives Reiseziel zu etablieren und mehr internationale Aufmerksamkeit zu gewinnen.

    Nicht nur die Lavendelfelder, auch die Altstadt von Marseille, das Viertel Le Panier, der Alte Hafen und die Basilika Notre-Dame de la Garde bieten unvergessliche Erlebnisse. Die Küche der Provence, geprägt von frischen Zutaten und mediterranen Aromen, verspricht zudem kulinarische Genüsse.

    Die Rolle der Natur und Kultur

    Die Landschaften der Provence, mit ihren sanften Hügeln, Weinbergen und blühenden Lavendelfeldern, ziehen schon seit Jahrhunderten Künstler und Naturliebhaber an. Diese Schönheit ist nun auch in China bekannt geworden und weckt die Reiselust vieler Menschen. Die chinesischen Touristen werden sicherlich von der Gastfreundschaft und dem entspannten Lebensstil der Provence begeistert sein.

    Aber was macht die Provence neben ihren Lavendelfeldern noch so besonders? Es sind die kleinen Dörfer mit ihren bunten Märkten, die historischen Städte und die Festivals, die das kulturelle Leben bereichern. Ein Spaziergang durch die Lavendelfelder oder ein Besuch der örtlichen Weingüter bietet Erlebnisse, die man so schnell nicht vergisst.

    Ein Blick in die Zukunft

    Die neue Flugverbindung ist ein Zeichen der wachsenden Globalisierung und der steigenden Bedeutung des Tourismus als wirtschaftlicher Faktor. Sie öffnet neue Türen und bringt Menschen näher zusammen. Wer weiß, vielleicht wird Marseille in China bald so bekannt und beliebt sein wie Paris oder die Côte d’Azur?

    Die Provence hat auf jeden Fall das Potenzial, noch viele weitere Herzen zu erobern – ob mit Lavendelduft oder mediterranem Charme. Mit der neuen Flugverbindung wird dieses bezaubernde Stück Frankreich nun auch für chinesische Reisende leichter zugänglich.

    Wird die Provence zur neuen Top-Destination für Chinesen? Die Chancen stehen gut. Die Reise hat gerade erst begonnen, und die Provence ist bereit, ihre Gäste mit offenen Armen zu empfangen.

  • Präsidentschaftswahlen: Franzosen unter Lockdown in Shanghai konnten nicht wählen

    Präsidentschaftswahlen: Franzosen unter Lockdown in Shanghai konnten nicht wählen

    Der in Shanghai derzeit geltende strenge Lockdown verhinderte, dass die dort lebenden Franzosen wählen konnten. Der französischen Botschaft war es nicht gelungen, von den chinesischen Behörden eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten. Keiner der Präsidentschaftskandidaten hat keine Stimmen aus Shanghai erhalten. Der zur Bekämpfung des Coronavirus erlassene Lockdown machte es den Franzosen in der bevölkerungsreichsten Stadt Chinas unmöglich, am Sonntag ihre Stimme für den ersten Wahlgang abzugeben. Shanghai, das mit der schlimmsten Covid-19-Welle in China seit Beginn der Epidemie konfrontiert ist, ist seit zwei Wochen vollständig oder teilweise gesperrt. Wegen der strengen Gesundheitsmaßnahmen sind die 25 Millionen Shanghaier gezwungen, in ihren Häusern zu bleiben. Deswegen „wurde beschlossen, das Wahllokal in Shanghai für die erste Runde der Präsidentschaftswahlen nicht zu öffnen“, teilte die französische Botschaft mit. Trotz wiederholter Anfragen, auch „auf hoher Ebene“, konnte die Botsch…

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