Schlagwort: Schneefälle

  • Schnee, Eis und stürmische Winde: Frankreich rüstet sich für die erste Winteroffensive

    Schnee, Eis und stürmische Winde: Frankreich rüstet sich für die erste Winteroffensive

    Am Donnerstag erwartet Frankreich mit der Ankunft der Tiefdruckzone Caetano einen frühen Wintereinbruch. Schneefälle, gefährliches Glatteis und heftige Stürme werden zahlreiche Regionen treffen und das Land vor erhebliche Herausforderungen stellen. Während die Schneemengen überwiegend moderat bleiben dürften, warnen Meteorologen vor den Folgen für den Verkehr und die Infrastruktur. Was bedeutet das konkret? Ein Überblick.

    Vorsicht vor Schnee und Glatteis: 32 Départements in Alarmbereitschaft

    Die ersten Flocken werden voraussichtlich in der Nacht auf Donnerstag in der Normandie und der Bretagne fallen. Im Laufe des Tages breitet sich der Schneefall Richtung Osten aus – von der Île-de-France bis nach Franche-Comté und ins südliche Elsass. Insgesamt 32 Départements wurden bereits am Mittwoch von Météo-France in die orangefarbene Warnstufe für Schnee und Glatteis versetzt.

    Die Schneemengen variieren je nach Region und Höhe. In den Ebenen werden 2 bis 5 Zentimeter erwartet, während in Höhenlagen ab 300 Metern bis zu 10 Zentimeter möglich sind. Besonders in Franche-Comté könnte es an manchen Orten bis zu 20 Zentimeter Neuschnee geben. Doch nicht nur die Schneemengen sorgen für Besorgnis – auch Glatteis wird vielerorts den Verkehr erheblich erschweren.

    Orkanartige Winde in 17 Départements

    Neben Schnee und Glatteis drohen heftige Winde. 17 Départements, vor allem entlang der Atlantikküste und in den Alpen, wurden in die Warnstufe für Sturm versetzt. Die ersten Sturmböen werden am Morgen entlang der Küste zwischen Loire-Atlantique und Gironde erwartet. Diese ziehen tagsüber ins Landesinnere und erreichen schließlich die Savoie und Haute-Savoie.

    An der Küste sind Windgeschwindigkeiten zwischen 100 und 130 km/h möglich, in exponierten Lagen wie Kapregionen und Inseln auch mehr. Im Landesinneren und in Gebirgsregionen könnten Böen Geschwindigkeiten von bis zu 150 km/h erreichen. Solche Winterstürme treten zwar regelmäßig auf, doch ihre Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen – vor allem in Kombination mit den winterlichen Straßenbedingungen.

    Temperatursturz und Luftmassengegensätze

    Die Tiefdruckzone Caetano bringt eine polare Luftmasse mit sich, die die Temperaturen drastisch senken wird. Tageshöchstwerte von nur 5 bis 10 Grad Celsius, vergleichbar mit den Januarmittelwerten, sind zu erwarten. Besonders in der Nordhälfte des Landes werden die Auswirkungen spürbar sein. Im Süden hingegen, etwa rund um die Mittelmeerküste, könnte es ungewöhnlich milde 15 Grad geben – ein deutlicher Kontrast.

    Die Kollision dieser unterschiedlichen Luftmassen verstärkt nicht nur die Sturmintensität, sondern sorgt auch für extreme Wetterlagen, wie Schnee und Glatteis im Norden sowie Stürme im Süden.

    Einschränkungen im Verkehr und Auswirkungen auf den Alltag

    Météo-France warnt vor erheblichen Verkehrsbehinderungen, besonders in den betroffenen Städten und Ballungsräumen. Selbst geringe Mengen an Schnee oder Glatteis können zu großen Problemen auf Straßen und Schienen führen. Für Paris werden 1 bis 3 Zentimeter Schnee erwartet, wobei unklar bleibt, ob und wie lange dieser am Boden bleibt. Die Pariser Verkehrsinfrastruktur könnte durch wetterbedingte Verzögerungen und eine geplante Bahnstreikaktion zusätzlich belastet werden.

    In der Normandie wurden bereits vorsorglich alle Schulbusverbindungen für Donnerstag ausgesetzt. Ähnliche Maßnahmen gelten in Teilen der Bretagne sowie in Eure-et-Loir. In höheren Lagen, insbesondere in den Alpen, könnte der Schnee intensiver ausfallen, mit 30 bis 50 Zentimetern ab 2000 Metern Höhe. Hier dürften vor allem Bergstraßen betroffen sein.

    Ein Blick auf die kommenden Tage

    Während sich die Schneefälle bis Freitag fortsetzen könnten, bleibt auch das Risiko von Glatteis bestehen. Besonders in Regionen mit bereits gefrorenen Böden könnte es zu gefährlichem Eisregen kommen. Für das Wochenende erwartet Météo-France jedoch eine Entspannung: Ein milder Luftstrom könnte die Temperaturen wieder ansteigen lassen, wobei im Nordosten der Frost länger anhalten könnte.

    Dieser Wintereinbruch zeigt, wie unberechenbar das Wetter sein kann – selbst in einem Land, das auf solche Ereignisse vorbereitet ist. Die kommenden Tage werden zur Belastungsprobe für die Infrastruktur und die Geduld der Menschen. Bleibt zu hoffen, dass sich die Auswirkungen in Grenzen halten und die nötigen Vorsichtsmaßnahmen greifen.

  • Schneemassen am Col de l’Iseran: Ein Winterwunder

    Schneemassen am Col de l’Iseran: Ein Winterwunder

    In diesem Winter war es in den Skigebieten oft eher karg, was den Schnee angeht. Doch in höheren Lagen, wie am Col de l’Iseran in Savoie, sieht die Welt ganz anders aus. Hier kämpfen die Straßenarbeiter heute noch mit meterhohen Schneemassen – eine echte Herausforderung.

    Mit Geduld und Präzision räumen die Maschinen den Schnee Meter für Meter weg. Das Ziel: Die Straße wieder freilegen. Denn dieser Winter hat in den Höhenlagen ordentlich zugeschlagen. „Dieses Jahr haben wir hier zwei bis drei Meter mehr Schnee als sonst. Über 1.800 bis 2.000 Meter hat es kräftig geschneit“, berichtet Didier Marmottan, Straßenarbeiter beim Conseil départemental de la Savoie. Zum Einsatz kommen nicht nur schwere Maschinen, sondern auch einfachere Werkzeuge.

    Bis zu sechs Meter Schnee

    Der Col de l’Iseran, eine wichtige Passstraße, war im Winter unpassierbar geworden. Doch langsam taucht die Straße wieder auf. Nach dem Einsatz der Schneepflüge wirkt die Straße stellenweise wie ein schmaler Pfad zwischen hohen Schneewänden. Solche Schneemengen hat man hier seit Jahren nicht mehr gesehen. „Wir sprechen hier von etwa sechs Metern Höhe“, erläutert Thierry Bonin, Betriebsleiter beim Conseil départemental de la Savoie. Die kräftigen Regenfälle in diesem Jahr haben in den höheren Lagen alles in eine dicke Schneedecke gehüllt, fügt er hinzu. Auch die verbliebenen Schneemauern müssen mit einer Schaufel abgetragen werden, um Einstürze zu verhindern.

    Ist das nicht faszinierend?

    Jedes Jahr stellt sich die Natur aufs Neue ein und überrascht uns mit ihren Kapriolen. Und während manche Wintersportler vielleicht enttäuscht waren, nicht genug Schnee für ihre Abfahrten zu haben, zeigt uns der Col de l’Iseran, dass Mutter Natur ihre eigenen Regeln hat.

    Eine gigantische Aufgabe

    Die Arbeiten am Col de l’Iseran sind keine Kleinigkeit. Das Team setzt auf verschiedene Methoden, um die Schneemassen zu bändigen. Neben den mächtigen Schneefräsen, die den Hauptteil der Arbeit erledigen, kommen auch Bagger zum Einsatz, um die stabilen Schneewände zu zerkleinern. Diese doppelte Strategie ist notwendig, um die Straße wieder befahrbar zu machen und gleichzeitig die Sicherheit der Arbeiter zu gewährleisten.

    Warum tun sie das? Ganz einfach: Der Col de l’Iseran ist nicht nur eine wichtige Verkehrsroute, sondern auch ein Touristenmagnet. Im Sommer strömen zahlreiche Besucher hierher, um die atemberaubende Landschaft zu genießen. Ein zugeschneiter Pass wäre ein herber Verlust – sowohl für die lokale Wirtschaft als auch für die Touristen, die die Schönheit der französischen Alpen erleben möchten.

    Natur und Mensch im Gleichgewicht

    Die Schneeräumung am Col de l’Iseran ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Mensch und Natur in Einklang gebracht werden können. Die Straßenarbeiter trotzen den Elementen, um den Weg für die Sommermonate frei zu machen. Dabei gehen sie behutsam vor, um die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten.

    Es ist ein Balanceakt: Einerseits muss die Straße geräumt werden, andererseits soll die natürliche Schönheit der Region erhalten bleiben. Das ist keine leichte Aufgabe, aber mit Erfahrung und dem richtigen Equipment meistern die Teams diese Herausforderung jedes Jahr aufs Neue.

    Eine landschaftliche Besonderheit

    Der Col de l’Iseran selbst ist ein landschaftliches Juwel. Auf einer Höhe von 2.764 Metern über dem Meeresspiegel ist er einer der höchsten asphaltierten Pässe der Alpen. Die Route führt durch beeindruckende Landschaften, vorbei an schneebedeckten Gipfeln und malerischen Tälern. Für viele Radfahrer und Motorradfahrer ist es ein absolutes Highlight, diesen Pass zu befahren – eine Erfahrung, die ohne die harte Arbeit der Straßenarbeiter nicht möglich wäre.

    Doch der Schnee, der die Straße in den Wintermonaten blockiert, ist auch Teil des Charmes dieser Region. Die mächtigen Schneewände, die sich entlang der Straße auftürmen, bieten ein spektakuläres Bild und erinnern daran, wie mächtig die Natur sein kann.

    Ein jährliches Ritual

    Für die Menschen in Savoie ist das jährliche Räumen des Col de l’Iseran ein fest verankerter Teil des Lebens. Es ist ein Zeichen dafür, dass der Frühling kommt und die Natur sich auf die warme Jahreszeit vorbereitet. Gleichzeitig ist es eine Mahnung an die Kräfte der Natur und die Notwendigkeit, respektvoll mit ihr umzugehen.

    In diesem Jahr hat der Col de l’Iseran erneut bewiesen, dass er eine Herausforderung darstellt – und eine Chance, die Schönheit und die Kräfte der Natur hautnah zu erleben. Während die Maschinen arbeiten und die Straße Meter für Meter freigelegt wird, wächst die Vorfreude auf die Sommermonate, wenn der Pass wieder in seiner vollen Pracht erstrahlt.

    Am Ende bleibt die Erkenntnis: Egal wie viel Schnee fällt, der Mensch findet Wege, sich anzupassen und die Natur in all ihrer Pracht zu genießen.

  • Alpes-Maritimes: Lawinenwarnung nach starken Schneefällen

    Alpes-Maritimes: Lawinenwarnung nach starken Schneefällen

    Der Schnee, der in den vergangenen Tagen in großen Mengen gefallen ist, weckt die Besorgnis vor Lawinen. Das Lawinenrisiko ist maximal, wie zum Beispiel in den Südalpen in Auron.

    In Auron (Departement Alpes-Maritimes) lagen am Montag, 4. März, in den frühen Morgenstunden 1,80 Meter Neuschnee. Es war unmöglich, das Skigebiet in diesem Zustand für die Skitouristen zu öffnen. Pistenarbeiter mit Schneekanonen wurden herbeigeholt. „Wir bereiten eine Sprengladung vor, die wir den Hang hinunterschicken und einen Lawinenabgang auslösen, um das Skigebiet zu sichern.“ Sie werfen den Sprengstoff von Hand ab, eine präzise und gefährliche Arbeit. Es gibt in der Region 22 spezialisierte Pistenarbeiter, die an strategischen Stellen eingesetzt werden.

    In schwer zugänglichen Gebieten können sie auch ihre Schneekanone einsetzen. Überall im Skigebiet sind Explosionsgeräusche zu hören. Am Montag wurden 34 Schüsse abgegeben. Die Lawinengefahr war mit Stufe vier von fünf sehr groß. Am Montag waren in Auron nur zwölf von 43 Pisten geöffnet. Die Skifahrer sind vorsichtig und froh, dass der Schneefall am späten Vormittag aufhört und die Sonne wieder scheint.

  • Unwetter an der Côte d’Azur: Mehrere Veranstaltungen mußten verschoben oder abgesagt werden

    Unwetter an der Côte d’Azur: Mehrere Veranstaltungen mußten verschoben oder abgesagt werden

    Starke Winde, große Wellen, Schnee – die Alpes-Maritimes bekommen das schlechte Wetter gerade richtig zu spüren.

    Der Halbmarathon in Cannes musste wegen starker Regenfälle abgesagt werden, berichtet der Sender France Bleu Azur am Sonntag, dem 3. März. Das gab es bisher nur während der Covid-Krise. Der Veranstalter erklärt auf seiner Website, dass er „nicht in der Lage ist, den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten“. 4.000 Läufer sollten am Sonntag an dem 21,1 Kilometer langen Rennen teilnehmen.

    Die „Wetterbedingungen und insbesondere die Überflutung mancher Straßen in der Nähe des Meeres machen den Lauf unmöglich“, bestätigte der Bürgermeister von Cannes, David Lisnard.

    Der Bürgermeister von Cannes erklärt, dass das Rennen nicht abgesagt, sondern verschoben, wurde. Derzeit „arbeitet die Organisation daran, die Einrichtungen zu sichern und zu evakuieren“. Außerdem würden die „Fragen zur Stornierung“ (Rückerstattung, Verschiebung) „so schnell wie möglich“ beantwortet.

    Haushalte ohne Strom wegen des Schnees
    Aufgrund des starken Windes und der hohen Wellen wurde auch das traditionelle Baden im Karneval von Nizza am Sonntag abgesagt. Die Badegäste sollten sich eigentlich verkleidet am Opéra Plage versammeln, um diese fröhliche Tradition auch dieses Jahr fortzusetzen. Der Veranstalter traf diese Entscheidung zur „Sicherheit aller“, da der Wind in Böen mit über 70 km/h weht und die Wellen über drei Meter hoch werden könnten, berichtet der Sender France Bleu Azur.

    Darüber hinaus sind seit Samstagabend und bis auf weiteres die Parks und Gärten der Stadt Nizza geschlossen.

    Im Haut-Pays Niçois, dem Nizzaner Hinterland, waren am Samstagabend etwa 1.000 Haushalte in den gemeinden Utelle und Gilette ohne Strom. 500 Haushalte hatten am Sonntagmorgen wieder Strom, wie der Stromversorger Enedis gegenüber dem sender France Bleu Azur erklärte. Die technischen Teams von Enedis seien mobilisiert, um die restlichen 500 Haushalte schnellstmöglich wieder mit Strom zu versorgen, heisst es. Die Schneemengen auf einigen Straßen in den Seealpen hinter Nizza verzögert jedoch die Reparaturen der Enedis-Teams. Es müssen in großem Stil Schneeräumer eingesetzt werden.

  • Wetter: 4 Departements am Sonntag Unter Warnstufe Orange für Schnee- und Eis

    Wetter: 4 Departements am Sonntag Unter Warnstufe Orange für Schnee- und Eis

    Am Sonntag, dem 3. Februar, gilt in vier Departements Frankreichs Warnstufe Orange für Schnee- und Eisglätte aufgrund starker Schneefälle.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 3. März, erreichten starke Schneefälle das südöstliche Viertel Frankreichs. Es schneit auch in tiefen Lagen, um die 400 Meter. Météo France ruft daher zu größter Wachsamkeit auf den Straßen auf, da der Schneefall sehr stark sein kann und sogar Schäden an der Vegetation und einigen empfindlichen Infrastrukturen verursachen kann.

    Laut den Vorhersagen von Météo France werden ab einer Höhe von 500 Metern zwischen 5 und 10 Zentimeter Schnee erwartet und ab einer Höhe von 1.000 Metern zwischen 20 und 40 Zentimeter. Aus diesem Grund wurden die Departements Lozère, Ardèche, Loire und Haute-Loire in Alarmstufe Orange für Schnee und Eis versetzt.

    Am Mittag sind Savoyen und die Haute-Savoie an der Reihe, die ebenfalls auf Warnstufe Orange gesetzt wurden, hier jedoch wegen erheblicher Lawinengefahr. Eine Woche nach dem Lawinenunglück im Puy-de-Dôme, bei dem vier Bergsteiger ums Leben kamen, könnten die Warnungen vor Lawinenabgängen im Laufe des Sonntags ausgeweitet werden.

  • Wetter am Wochenende: Wolken und starke Regenfälle in großen Teilen Frankreichs

    Wetter am Wochenende: Wolken und starke Regenfälle in großen Teilen Frankreichs

    Für Samstag, den 2. März, und Sonntag, den 3. März, ist in einem Großteil der Regionen Frankreichs überwiegend graues und regnerisches Wetter vorhergesagt.

    Wie am vorherigen Wochenende wird auch das erste Märzwochenende von Wolken dominiert, mit starken Regenschauern in Südfrankreich und weiteren Schneefällen in den Bergen. Schnee wird zunächst sogar westlich des Zentralmassivs und später in der Region Auvergne-Rhône-Alpes fallen. In Saint-Etienne, Grenoble oder Valence wird es schneien.

    Samstag, 2. März
    Vom Morgen an ist das Wetter in großen teilen Frankreichs überwiegend grau. In den Pyrenäen schneit es zwischen 1.200 m und 1.400 m. Auch der Nachmittag wird grau, mit Ausnahme des Roussillon und des Languedoc, wo Meteo France schöne Aufhellungen vorhersagt. Der Autan-Wind frischt im Südwesten am Nachmittag auf und weht mit 50 bis 70 km/h.

    In den meisten Teilen Frankreichs wird der Himmel zwischen Auflockerungen, Wolkenlücken und Schauern wechseln. Dies gilt für die Regionen Hauts-de-France, Ile-de-France, die Normandie, die Bretagne, das Centre Val de Loire und die Pays de la Loire. Von der Seine-Bucht bis zum Golf von Morbihan werden die Schauer häufiger. Vom Limousin bis Aquitanien ist der Himmel bedeckt und regnerisch. Am Nachmittag ist der Himmel südlich einer Linie von der Hauts-de-France bis zur Gironde bedeckt. Vom Berry bis zum Périgord und den Landes regnet es anhaltend. Gewitterregen ist in der Champagne und im Burgund nicht ausgeschlossen. Die Regen-/Schneegrenze liegt bei 1.400 m in den Alpen und 1.300 m im Zentralmassiv. Der Südwind weht mit 60 bis 80 km/h über dem Rhonetal.

    Sonntag, 3. März
    Am Sonntag gibt es ab dem Morgen in einem Großteil der Departements im Süden Frankreichs Schauer. In den Pyrenäen unterhalb von 1.000 m und im Süden des Zentralmassivs fällt weiterhin Schnee. In der Nacht von Samstag auf Sonntag setzt zunächst im Westen des Zentralmassivs Schneefall ein. Pro Stunde sollen mehr als 3 cm Schnee fallen. Am Sonntagmittag soll die Regen-/Schneegrenze in der Region Rhône-Alpes bei etwa 400 m, in der Auvergne bei 700 m. Von Samstagabend bis Sonntagabend sollen in der Region Lyon 3 bis 10 cm Pulverschnee unter 300 m fallen; 5 bis 10 cm in der westlichen Auvergne; 5 bis 10 cm in Grenoble; 10 bis 20 cm in Valence; 20 bis 30 cm in Saint-Etienne und 50 bis 80 cm in den französischen Alpen.

    Auch am Sonntag betreffen teils gewittrige Schauer den Südosten Frankreichs. An der Côte d’Azur werden die Regenfälle lokal intensiv sein. Über dem Golf von Lion wird der Tramontana-Wind stark wehen. Ein Großteil Frankreichs wird den ganzen Tag über unter einem bedeckten und regnerischen Himmel liegen. Am Morgen scheint die Sonne nur teilweise von der Bretagne bis in den Norden Aquitaniens.

    Mit den für dieses Wochenende angekündigten neuen Schneefällen wird die Lawinengefahr mit 5 auf einer Skala von 5 in allen Bergmassiven maximal sein. Vom Skifahren abseits der Pisten wird strengstens abgeraten, um jegliches Lawinenrisiko zu vermeiden.

  • Wetter: Lawinenalarm in den Pyrenäen – 6 Departements in Hochwasseralarm

    Wetter: Lawinenalarm in den Pyrenäen – 6 Departements in Hochwasseralarm

    Die Schneefälle, die am Wochenende in den Pyrenäen begannen, setzen sich auch am Dienstag fort. Im Departement Pyrénées-Atlantiques herrscht Lawinenwarnstufe Orange. Sechs weitere Departements sind wegen Hochwassergefahr in Alarmbereitschaft versetzt worden.

    Es ist der große Schneefall der diesjährigen Wintersaison. Nachdem der Saisonbeginn für viele Skigebiete in den Pyrenäen aufgrund des Mangels an Schnee sehr kompliziert war, ist in den höheren Lagen in wenigen Tagen mehr als ein Meter Pulverschnee gefallen. Die Regen-Schnee-Grenze wird für den heutigen Dienstag in den Tälern auf etwa 700 Meter Höhe angekündigt.

    Seit Montagabend fallen im Pyrenäenmassiv massive Schneefälle und das soll bis Mittwoch andauern, da die Wolken eines Tiefdruckgebiets aus der Bretagne gegen an den Pyrenäen stauen. Aus diesem Grund wurde für die Pyrénées-Atlantiques die Lawinenwarnstufe Orange ausgerufen.

    Laut Météo Pyrénées sollen bis Mittwoch folgende Schneemengen fallen:

    Pyrénées-Atlantiques: 20 bis 30 cm auf 1.000 m, 50 bis 80 cm auf 1.600 m (la Pierre Saint-Martin), 1 m auf 2.500 m.
    Hautes-Pyrénées: 50 cm auf 1.600 m (Hautacam), 40 cm auf 1.600 m (Saint-Lary, Piau-Engaly), 80 cm auf 2.000 m (Cauterets).
    Haute-Garonne: 15 bis 20 cm auf 1.000 m, 40 bis 50 cm auf 1.600 m, 50 bis 70 cm oberhalb von 2.000 m.
    Ariège: 15 bis 20 cm auf 1.000 m, 40 bis 50 cm auf 1.600 m, 80 cm auf dem Couserans.
    Pyrénées-Orientales: 15 bis 20 cm in der Cerdagne, 30 cm auf dem Puigmal, 30 cm auf dem Capcir auf 2.000 m.

    Die Schneefälle werden voraussichtlich am Mittwoch im Laufe oder am Ende des Tages enden.

    Sechs Departements in Hochwasseralarm
    Zusätzlich zu der Lawinenwarnung wurden sechs Departements wegen Hochwassergefahr in Alarmstufe Orange versetzt: Pas-de-Calais, Seine-et-Marne, Charente, Charente-Maritime, Gironde und Dordogne. Die Flüsse, für die Alarm ausgelöst wurde, sind:

    Pas-de-Calais: Aa, Lys Amont-Laquette, Canche.
    Seine-et-Marne: Grand Morin flussabwärts.
    Südwesten: Dronne flussabwärts, Isle flussabwärts

    Im Departement Pas-de-Calais werden in der Gemeinde Bourthes bereits zum fünften Mal in diesem Winter Überschwemmungen gemeldet. Mehrere Departementsstraßen wurden durch den steigenden Pegel des Flusses Aa überschwemmt, berichtete die Zeitung La Voix du Nord am frühen Dienstagmorgen.

    Die Unwetter sollen in der Region PACA am Mittwoch enden, auch wenn Regenschauer im äußersten Südosten noch auftreten. Im Südwesten wird es am Dienstag weiter regnen, aber die Schauer werden an Intensität verlieren, berichtet La Chaîne Météo.

    Am Mittwoch wird es allgemein besser, außer auf Korsika.

  • Wetter: Regen – Schnee – Wind. Bis Mittwoch sehr unruhiges Wetter in Frankreich

    Wetter: Regen – Schnee – Wind. Bis Mittwoch sehr unruhiges Wetter in Frankreich

    Bis Mittwoch kündigt sich das Wetter in ganz Frankreich als unruhig an, mit starken Regenschauern, starken Winden und ergiebigen Schneefällen in den westlichen Pyrenäen.

    Starke Regenfälle im Südwesten, starke Windböen am Ärmelkanal, starke Schneefälle in den Pyrenäen und den Südalpen. Nur wenige Regionen Frankreichs werden bis Mittwoch dem sehr unruhigen Wetter entkommen, das bereits am Sonntag einsetzte. Der Grund für das unruhige Wetter ist „ein umfangreiches Tiefdrucksystem“, das Frankreich von der Kanalküste bis zum Mittelmeer überquert und „ganz Westeuropa umfasst“, erklärt La Chaîne Météo.

    Die Vorhersage für Montag, den 26. Februar 2024. Infog. Météo France

    Météo France setzt zwei Departements in Warnstufe Orange wegen Hochwasser: Pas-de-Calais und Gironde.

    In diesen beiden Departements werden Flüsse unter erhöhte Beobachtung gestellt: in der Gironde der Zusammenfluss von Garonne und Dordogne und in Pas-de-Calais die Flüsse Aa, Canche, Hem und Lys bei Laquette.

    Bis Sonntagabend sind in der Gironde bereits Regenmengen von mehr als zwei Monatsniederschlägen gefallen, mit 65 Litern / m2 in Gujan-Mestras, 50 Litern in Cap Ferret oder 42 Litern /m2 in Bordeaux.

    Starke Regenfälle und gewittrige Schauer werden am Montag über dem Südwesten vom Aquitanischen Becken bis zu den Pyrenäen niedergehen. Die starken Regenfälle werden am Dienstag in der Nähe der Pyrenäen weitergehen. Bis Dienstag werden die durchschnittlichen Regenmengen von 3 Wochen bis 1 Monat fallen, das heißt 50 bis 100 Liter Wasser pro m2, lokal 150 bis 200 Liter.

    In den Pyrenäen wird es laut Météo Pyrénées in diesen Tagen die stärksten Schneefälle der Saison geben. Eine gute Nachricht für die Urlauber, die sich in Skigebieten aufhalten, nicht so sehr für Familien in den Regionen von Toulouse und Montpellier, wo die Schule am Montag wieder begann. Am Wochenende hat es bereits geschneit und es wird den ganzen Montag über oberhalb von 1.200 m weiter schneien, ab 1.000 m am Montagabend und ab 700 m in den Tälern zwischen Dienstag und Mittwochmorgen mit maximaler Lawinengefahr in den Bergen. Es werden zwischen 50 cm und 1,50 m Neuschnee in Höhenlagen um 2.000 m erwartet. Der Westen und das Zentrum des Pyrenäenmassivs werden zunächst am meisten beschneit, dann der Osten der Bergkette. Der Schneefall soll laut Météo Pyrénées am Mittwoch im Laufe oder am Ende des Tages enden.

    Am Montag, dem 26. Februar, werden über der Côte d’Azur, in der Region PACA und auf Korsika starke Niederschläge fallen, die zu großen Wassermengen an der Küste führen werden. Das schlechte Wetter wird auch am Dienstag anhalten. Die Niederschläge werden am Dienstagnachmittag beginnen nachzulassen, außer auf Korsika. Auch am Mittwoch bleibt das Wetter auf Korsika sehr unruhig. Insgesamt werden in der Provence 50 bis 100 Liter, in den Alpes-Maritimes lokal 150 Liter Regen fallen. Das entspricht einer durchschnittlichen Regenmenge von drei Wochen bis zu einem Monat.

    Für den heutigen Montag sind auf der Alpensüdseite zwischen Queyras in den Hautes-Alpes und dem Mercantour in den Alpes-Maritimes starke Schneefälle angekündigt. Gleiches Wetter für den Dienstag mit maximaler Lawinengefahr. Es werden zwischen 50 cm und 1,50 m Neuschnee in Höhenlagen um 2.000 m erwartet. Eine Besserung wird für Mittwoch im Laufe des Tages angekündigt.

    An der Küste des Ärmelkanals wird der Wind am Montag sehr stark wehen, mit Böen von fast 100 km/h. Aufgrund der recht hohen Gezeitenkoeffizienten bei Vollmond besteht Gefahr von Überschwemmungen.

  • Pyrenäen: Schneefall diesen Winter so gering wie seit 24 Jahren nicht mehr

    Pyrenäen: Schneefall diesen Winter so gering wie seit 24 Jahren nicht mehr

    Der Schneemangel bereitet Sorgen. In den Pyrenäen wurde eine kritische Schwelle erreicht. Experten schätzen, dass es seit 24 Jahren noch nie so wenig Schnee gegeben hat.

    Mitten im Februar weht ein Hauch von Frühling durch die Pyrenäen. Der Schnee ist knapp und die Gipfel der Berge werden grün. Das Ausmaß dieses Phänomens wird einem erst bewusst, wenn man in die Höhe steigt. In der gesamten Gebirgskette hat die Schneedecke zwischen 2021 und heute deutlich abgenommen. Wenn man auf das Departement Ariège schaut, ist der Schnee in nur einem Jahr fast ganz verschwunden.

    In Font-Romeu, (Departement Pyrénées-Orientales) zeichnen sich nur die Pisten von der ansonsten grünen Landschaft ab, die von Schneekanonen beschneit werden. „Es beginnt ein wenig zu schmelzen, aber letztendlich gibt es noch genug Schnee, um einigermaßen Ski zu fahren und die Bedingungen sind gut, es gibt Sonne“, meint eine Touristin auf dem Sender France 2. Mehrere Skigebiete waren in diesem Jahr bereits gezwungen, zu schließen.

    In den Pyrenäen hat es seit 24 Jahren nicht mehr so wenig geschneit. Dies könnte schwerwiegende Folgen wie eine starke Dürre im Sommer haben. Der Schnee ist eine wichtige Wasserreserve, die im Frühjahr die Flüsse und das Grundwasser speist.

  • Kälte: Eisige Temperaturen in Nord- und Ostfrankreich gemessen

    Kälte: Eisige Temperaturen in Nord- und Ostfrankreich gemessen

    Mit der aktuellen Kältewelle kommt es in Nordfrankreich zu Rekordtemperaturen. Nach dem Schnee sind es nun die eisigen Temperaturen und das Glatteis, die den Alltag der Franzosen beeinträchtigen: Viele Schulen bleiben am Freitag, 19. Januar, geschlossen.

    Das nördliche Elsass glich am Freitag, dem 19. Januar, einem kleinen Sibirien. Die Temperatur näherte sich der -10°C-Marke. Auf den Bürgersteigen führte gefrierender Regen zu vielen gefährlichen Situationen. Der Elsass hat schon lange keinen so harten Winter mehr erlebt. „In den 1980er Jahren hatten wir zeitweise -15°C, -18°C. Das war nichts Außergewöhnliches. Die Leute sind es einfach nicht mehr gewohnt“, meint ein Mann auf dem Sender Franceinfo.

    Das Glatteis schränkte die Bewegungsfreiheit der Bewohner spürbar ein. Der mobile Metzger jedoch setzte seine Touren vorsichtig fort. „Es ist ein bisschen komplizierter, wir brauchen ein bisschen länger“, sagt der Metzger Nicolas Dubois. In der Region Hauts-de-France hat der Schnee viele Schulen dazu gezwungen, den Unterricht auszusetzen. Seit drei Tagen schon muss Amandine Verwaerd ihre Kinder zu Hause beaufsichtigen.