Schlagwort: Schmuggel

  • Zigaretten-Schwarzmarkt in Marseille: Wie legale Laster illegale Netzwerke nähren

    Zigaretten-Schwarzmarkt in Marseille: Wie legale Laster illegale Netzwerke nähren

    Marseille – Stadt der Sonne, des Bouillabaisse, der Hafenromantik. Und: des florierenden Zigarettenschwarzmarkts. Ein Geschäft, das auf den ersten Blick harmlos erscheint – wer hat noch nie auf der Straße ein Päckchen Marlboro angeboten bekommen? Doch hinter den vermeintlich günstigen Preisen verbirgt sich ein ausgeklügeltes, weitverzweigtes System, das in Struktur und Logistik frappierende Parallelen zum Drogenhandel aufweist. Eine Schattenwirtschaft, die nicht nur den Staat Milliarden kostet, sondern auch das gesellschaftliche Gefüge unter Druck setzt. 38 Prozent im Schatten Die Zahlen sprechen Bände. Laut Schätzungen werden in Frankreich rund 38 bis 40 Prozent aller Zigaretten außerhalb des offiziellen Verkaufs über Tabakläden konsumiert. In Marseille, einer Stadt mit sozialem Sprengstoff und hoher Arbeitslosigkeit, ist der Schwarzmarkt besonders sichtbar. Straßenecken, U-Bahn-Ausgänge, Plätze – hier wechseln Päckchen für 7 bis 8 Euro den Besitzer. Deutlich günstiger als die 12 bis …

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  • Drogenkrieg auf hoher See: Frankreich schlägt in der Karibik zu

    Drogenkrieg auf hoher See: Frankreich schlägt in der Karibik zu

    Frankreich zeigt Flagge – und zwar deutlich. In einem beispiellosen Schlag gegen den internationalen Drogenhandel hat die Marine nationale innerhalb von nur zehn Tagen fast vier Tonnen Rauschgift sichergestellt. Die jüngsten Einsätze im Rahmen der Operation „Carib Royal“ in den Antillen zeigen: Die französischen Streitkräfte lassen in der Karibik nicht locker. Zwei spektakuläre Einsätze – zwei Volltreffer Der 13. Mai war alles andere als ein gewöhnlicher Tag auf hoher See. Eine schnelle, nicht gekennzeichnete Schmugglerbarke wurde in der Karibik abgefangen – und das mit Erfolg. An Bord: über drei Tonnen Cannabis, fein säuberlich in 118 Ballen verpackt. Fünf Männer klickten die Handschellen, und das Ermittlungsverfahren wanderte direkt zur interregionalen Staatsanwaltschaft in Fort-de-France. Ein harter Schlag gegen die kriminellen Netzwerke. Doch das war erst der Anfang. Nur neun Tage später, am 22. Mai, ging den französischen Streitkräften ein weiteres „dickes Fischlein“ ins Netz. Ein…

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  • Verbotene Lieferflüge: Wie Drogen und Handys per Drohne ins Gefängnis kamen

    Verbotene Lieferflüge: Wie Drogen und Handys per Drohne ins Gefängnis kamen

    Ein düsteres Netzwerk von Hightech-Schmugglern ist aufgeflogen: Über Monate hinweg wurden Insassen der Justizvollzugsanstalt Mulhouse-Lutterbach mit Drogen, Mobiltelefonen und anderen illegalen Gegenständen versorgt – per Drohne. Was klingt wie ein Thriller aus dem Fernsehen, war für die Beteiligten ein gut organisiertes Geschäft mit festen Rollen und klaren Abläufen. Jetzt wurde das Netzwerk zerschlagen. Am Montag, dem 26. Mai, meldete die Staatsanwaltschaft Mulhouse einen großen Ermittlungserfolg: Drei Männer wurden angeklagt wegen Drogenbesitzes und -handels, unerlaubter Übergabe an Gefangene sowie Bildung einer kriminellen Vereinigung. Sie sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Die Dimensionen des Falls sind beachtlich. Der zentrale Punkt: Der Drohnenpilot, der nicht nur in Mulhouse aktiv war, sondern mutmaßlich auch in vielen anderen Gefängnissen in ganz Frankreich operierte. Der Mann ließ sich pro Flug zwischen 200 und 300 Euro bezahlen. Ein lukrativer Nebenverdienst – wenn man …

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  • Marseille im Wandel: Vom Heroinumschlagplatz zur Drehscheibe für synthetische Drogen

    Marseille im Wandel: Vom Heroinumschlagplatz zur Drehscheibe für synthetische Drogen

    Marseille – einst als Symbol für Heroinschmuggel bekannt – verändert sich. Aber nicht wirklich zum Guten. Heute steht die Hafenstadt im Fokus wegen etwas anderem: Sie hat sich zu einem zentralen Einfuhrpunkt für sogenannte Precursor Chemicals entwickelt, also chemische Substanzen, die zur Herstellung synthetischer Drogen wie MDMA oder Amphetaminen verwendet werden. Was bedeutet das für Europa – und wie reagieren die Behörden? Die alten Wege funktionieren nicht mehr Früher war Marseille das Epizentrum der „French Connection“ – ein Begriff, der bis heute in dunklen Farben schimmert. In den 1960er- und 70er-Jahren wurde hier tonnenweise Heroin verarbeitet und über den Atlantik geschmuggelt. Das ist längst Geschichte. Heute sieht der Drogenmarkt ganz anders aus. Statt fertiger Substanzen kommen nun die Bausteine: Vorprodukte, die diskret importiert und in versteckten Labors verarbeitet werden. Warum dieser Strategiewechsel? Ganz einfach – fertige Drogen sind leichter aufzuspüren, Precursor…

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  • Rekordfund: 76 Tonnen geschmuggelte Zigaretten in Neukaledonien sichergestellt

    Rekordfund: 76 Tonnen geschmuggelte Zigaretten in Neukaledonien sichergestellt

    Ein gewaltiger Schlag gegen den Zigarettenschmuggel: Im französische Überseedepartement Neukaledonien haben Zollbeamte eine rekordverdächtige Menge an illegalen Zigaretten beschlagnahmt. Fast 76 Tonnen im Wert von 35 Millionen Euro – versteckt in einem Frachter aus Taiwan mit verdächtiger Route.

    Verdächtige Route führte zum Zugriff

    Die Behörden wurden stutzig, als sie die ungewöhnliche Strecke des Frachters verfolgten. Laut Benoît Godart, dem regionalen Zollchef von Neukaledonien, startete das Schiff Ende November in Taiwan, nahm jedoch eine merkwürdige Route über die Philippinen und entlang der australischen Küste. „Das ist nicht gerade der kürzeste oder logischste Weg“, kommentierte er trocken.

    Als der Frachter schließlich in Nouméa anlegte, schlug die Zollbehörde zu. An Bord entdeckten sie nicht nur die riesige Menge an Schmuggelzigaretten, sondern auch zwei ultraschnelle Boote mit 300-PS-Motoren – perfekt geeignet, um die heiße Ware schnell und unauffällig an Land zu bringen.

    Millionenfracht wird vernichtet

    Die beschlagnahmten Zigaretten waren offenbar für den australischen Schwarzmarkt bestimmt, wo sie für hohe Gewinne verkauft worden wären. Doch aus dem erhofften Geschäft wird nichts: Die gesamte Ware soll nun zerstört werden.

    Und die Verantwortlichen? Der Kapitän des Schiffes kam nicht ungeschoren davon. Ein Gericht verurteilte ihn zu zehn Monaten Haft auf Bewährung und einer saftigen Geldstrafe von 350.000 Euro.

    Ein Tropfen auf den heißen Stein?

    Der Fall zeigt, wie groß das Problem des internationalen Zigarettenschmuggels ist. Experten gehen davon aus, dass jährlich Milliarden von geschmuggelten Zigaretten über undurchsichtige Routen verteilt werden – oft mit Beteiligung gut organisierter Banden.

    Doch diese Razzia sendet ein klares Signal: Der Zoll ist wachsam, und große Fänge wie dieser sind ein deutliches Warnzeichen für Schmuggler. Bleibt nur die Frage: Wie viele dieser Frachter kommen unbemerkt durch?

    Catherine H.

  • Französischer Zoll zerschlägt Schmugglerring für antike Münzen

    Französischer Zoll zerschlägt Schmugglerring für antike Münzen

    Die Hauptverdächtigen wurden in der Türkei festgenommen, sie hatten eine Organisation so ähnlich wie Drogenhändler aufgebaut, so die Informationen von France Inter, die am Montag veröffentlicht wurden.

    Nach dreijährigen Ermittlungen hat der französische Zollnachrichtendienst einen großen Ring zerschlagen, der mit antiken Münzen handelte, wie France Inter am Montag, dem 26. Februar berichtete. Im Frühjahr 2022 entdeckten die Zollbeamten „in einer Wohnung in Zentralfrankreich“ 8.597 Münzen, die aus der Region Anatolien in der Türkei stammten und zum Teil aus dem 6. Jahrhundert stammten.

    Die Münzen wurden überall im Haus gefunden: „in einem Fernsehmöbel, in Gefrierbeuteln, in Schachteln in allen vier Ecken der Wohnung“, erinnert sich eine der Ermittlerinnen, die auf den Handel mit Kulturgütern spezialisiert ist, wie France Inter berichtet. Nicht mitgerechnet sind die mehr als 7.000 Stücke, die nach Angaben des Zolls bereits in den Verkauf gelangten und verschwunden sind. Die Gesamtbeute bei 15.000 Objekten wird auf mehr als 1,5 Millionen Euro geschätzt. In der Wohnung wurden außerdem eine magische Beschwörungsplakette und eine Befreiungsplakette, mit der kaiserliche Tiere keine Frondienste leisten mussten – ein äußerst seltenes Objekt von unschätzbarem Wert für das Kulturerbe – beschlagnahmt.

    Die Hauptverdächtigen wurden in der Türkei von türkischen Behörden festgenommen. Nach Angaben der französischen Zollbeamten hatten sie eine Organisation, die „Drogenhändlern würdig war“ aufgebaut, berichtet France Inter. Eine auf den Handel mit Kulturgütern spezialisierte Ermittlerin beschreibt das Vorgehen der Bande so: „Normalerweise werden die Stücke in Dörfern von Menschen eingesammelt, die sich in prekären Situationen befinden. Die Mafiosi haben ihnen Metalldetektoren zur Verfügung stellen, damit sie in ihrem Ort und der Umgebung nach Schätzen suchen können, je nach den Hinweisen, die sie gehört haben und die zwischen den Generationen weitergegeben worden sein könnten. Sobald solche Schätze gefunden wurden, fahren Bandenmitglieder von Dorf zu Dorf, um die Gegenstände zu einem niedrigen Preis zu kaufen, ganz sicher nicht zum europäischen Marktpreis“.

    Der Mann, bei dem der Schatz gefunden wurde, ein Familienvater, der als „Monsieur tout le monde“ beschrieben wird, muss mit bis zu zehn Jahren Haft und einer Geldstrafe von 15 Millionen Euro rechnen, weil er verbotene Waren geschmuggelt und nachweispflichtige Waren besessen hat. Er wird demnächst vor Gericht angehört. Die geschmuggelten Gegenstände sollen auf diplomatischem Weg an die Türkei zurückgegeben werden.

  • Zerschlagung der größten Fabrik für gefälschte Zigaretten in Frankreich

    Zerschlagung der größten Fabrik für gefälschte Zigaretten in Frankreich

    Die größte Fabrik für gefälschte Zigaretten in der Geschichte Frankreichs wurde am Donnerstag, dem 12. Januar, von der Gendarmerie ausgehoben. Die Anlage befand sich in der Nähe von Rouen. Es wurden fast 100 Tonnen Tabak beschlagnahmt und neun Personen festgenommen.

    Es gab alles, um gefälschte Zigaretten herzustellen, zu verpacken und zu versenden, einschließlich eines Wohnraums, um die Räumlichkeiten nicht verlassen zu müssen. Die Gendarmerie hat am Donnerstag, dem 12. Januar, in der Nähe von Rouen die bislang größte illegale Zigarettenfabrik in Frankreich ausgehoben.

    Es wurden mehr als 100 Tonnen Produkte beschlagnahmt, 55 Tonnen Zigaretten und 50 Tonnen Etiketten, Filter, Papier und Verpackungen. Außerdem fand man 18 Tonnen Tabakrückstände und Zigarettenabfälle. Der Weiterverkaufspreis der illegal hergestellten Zigaretten wird laut der Gendarmerie nationale auf 13,7 Millionen Euro geschätzt. Es handelt sich bislang um die größte illegale Fabrik dieser Art, die bislang in Frankreich entdeckt wurde.

    Neun Personen wurden im Zuge der Durchsuchungen festgenommen und am Sonntag, dem 15. Januar, einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Gegen diese Personen wurde wegen „bandenmäßigen Besitzes gefälschter Waren“, „Besitz und Einfuhr“, „Schmuggel und bandenmäßiger Einfuhr von Tabakwaren und Waren, die unter einer gefälschten Marke angeboten werden“, Anklage erhoben. Vier der Angeklagten wurden in Untersuchungshaft genommen. Die anderen fünf wurden unter richterliche Aufsicht gestellt. Die meisten Angeklagten stammen aus Moldawien und sind zwischen 21 und 55 Jahre alt.

    „Es handelt sich bis heute um die größte aktive Fabrik für gefälschte Zigaretten, die in Frankreich entdeckt wurde“, bestätigte Oberst Thierry Jourdren von der Gendarmerie nationale in Rouen , am Sonntag gegenüber Franceinfo.

    Die Gendarmen entdeckten in Saint-Aubin-lès-Elbeuf in der Nähe von Rouen eine hochmoderne Herstellungsanlage. Diese Fabrik bestand aus drei Einheiten. Eine Produktionseinheit mit zwei Linien, eine weitere zur Herstellung von Zigaretten aus Rohtabak und schließlich eine weitere für die Verpackung in Schachteln und dann in Stangen, die den Namen eines bekannten Herstellers trugen.

    Vor Ort entdeckten die 60 Gendarmen auch einen Lagerbereich, in dem die Zigarettenstangen mit Folie umwickelt in Kartons verpackt auf Paletten auf ihre Auslieferung warteten.

    Um ihre Produktionsstätte in industriellem Maßstab betreiben zu können, hatten sich die Täter auch einen kompletten Wohnbereich vor Ort eingerichtet. Es gab einen Schlafsaal mit ca. 15 Schlafplätzen, eine Kochnische, einen Essbereich und einen Entspannungsbereich, was es den Fälschern ermöglichte, vor Ort völlig autonom zu leben. Darüber hinaus gab es einen Generator und etwa eine Tonne Lebensmittel, die von der Gendarmerie anschliessend an eine Nahrungsmittelbank gespendet wurden.

    Alle beschlagnahmten Produkte der Zigarettenherstellung wurden sofort vernichtet, ebenso wie die Produktionsmaschinen, so die Gendarmerie. Die Produktionsstätte befand sich in einem Industriegebiet. Ein Standort, der für Oberst Thierry Jourdren nicht überraschend ist: „Es ist ein Gebiet abseits eines Ballungsraums, in dem LKWs ein- und ausfahren, daher blieb diese Einrichtung unbemerkt.“

    Der Schmuggel von Tabac und Zigaretten boomt. Im Jahr 2020 wurden in Frankreich etwa 284 Tonnen geschmuggelter Tabak beschlagnahmt, im Jahr 2021 waren es schon 402 Tonnen und in den ersten zehn Monaten des Jahres 2022 über 600 Tonnen, davon mehr als zwei Drittel Zigaretten.

    Kriminelle Organisationen aus Osteuropa, von den baltischen Staaten bis zum Balkan, haben den Tabakschmuggel fest im Griff. Die Fabriken, die früher in der Ukraine und in Polen angesiedelt waren, wurden nach der russischen Offensive in der Ukraine insbesondere nach Frankreich und Belgien verlagert.

    In Frankreich macht der Schwarzmarkt nach Angaben der Behörden inzwischen etwa 30% des im Umlauf befindlichen Tabaks aus. Experten gehen von noch höheren Zahlen aus. Die modernen Schmuggler sind heute bestrebt, Produktion und Konsum näher zusammenzubringen, um die Transportkosten zu optimieren.

    Sieben Millionen Euro Gewinn für drei Monate Geschäftstätigkeit
    Die enormen Gewinne, die mit gefälschten Zigaretten erzielt werden können, wecken den Appetit krimineller Organisationen, die sich bisher auf Drogenhandel spezialisiert haben. Die Herstellungskosten betragen etwa einen Euro pro Paket, der Rest ist Gewinnspanne.

    Eine illegale Fabrik funktioniert maximal drei Monate lang. Die Maschinen produzieren durchschnittlich 700 Pakete pro Minute und 4.200 Stangen pro Stunde. Jede Maschine kostet zwischen 50.000 und 200.000 Euro, sind aber innerhalb weniger Tage rentabel und die Gewinnspannen sind atemberaubend.

    Bei einer Arbeitszeit von acht Stunden pro Tag erwirtschaften diese Fabriken laut Zollinformationen 80.000 bis 120.000 Euro pro Tag, das bedeutet 7 Millionen Euro in drei Monaten.

  • Gefälschte Kleidung im Wert von mehr als 16 Millionen Euro an der französisch-spanischen Grenze beschlagnahmt, acht Personen verhaftet

    Gefälschte Kleidung im Wert von mehr als 16 Millionen Euro an der französisch-spanischen Grenze beschlagnahmt, acht Personen verhaftet

    Die spanischen Behörden beschlagnahmten mehr als 60.000 Kleidungsstücke, die in fünf Lagerhäusern gelagert wurden. Das ist das Doppelte der gesamten Beschlagnahmen des Jahres 2019.

    Die Guardia Civil, die spanische Gendarmerie, hat am 21. Juli auf beiden Seiten der französisch-spanischen Grenze mehr als 60.000 gefälschte Kleidungsstücke mit einem geschätzten Wiederverkaufswert von 16,5 Millionen Euro beschlagnahmt, berichtet France Bleu Roussillon. Acht Personen, die im Verdacht stehen, in den Verkauf der Fälschungen oder Geldwäsche verwickelt zu sein, wurden festgenommen.

    In fünf Lagerhäusern gelagert
    Die spanische Polizei griff in fünf Lagerhäusern zu, in denen Hunderte von Kisten mit Waren gelagert waren. Einige der Kleidungsstücke wurden in Portugal hergestellt, andere Produkte stammen aus China. Die Schmuggler haben sie anschliessend mit Logos sehr bekannter und teurer Marken versehen.

    Diese Beschlagnahme ist Teil einer groß angelegten Operation gegen den Handel mit gefälschten Waren, die seit zwei Jahren läuft. Bereits im Jahr 2019 wurden insgesamt 30.000 Kleidungsstücke mit einem Wiederverkauswert von etwa 7,7 Millionen Euro beschlagnahmt.