Schlagwort: Schiffsuntergang

  • Heute in der Geschichte: Der 6. März

    Heute in der Geschichte: Der 6. März

    Der 6. März hat in der Weltgeschichte zahlreiche bedeutsame Ereignisse hervorgebracht – von politischen Umwälzungen über wissenschaftliche Errungenschaften bis hin zu kulturellen Meilensteinen. In Frankreich spielten sich an diesem Datum ebenfalls markante Ereignisse ab. Lassen Sie uns gemeinsam durch die Jahrhunderte reisen und entdecken, was an diesem Tag geschah.

    Weltweite Ereignisse am 6. März

    1836: Der Fall der Alamo-Festung

    In den frühen Morgenstunden des 6. März 1836 fiel die texanische Festung Alamo nach einer 13-tägigen Belagerung durch die Armee des mexikanischen Generals Antonio López de Santa Anna. Die Verteidiger, darunter berühmte Figuren wie Davy Crockett, James Bowie und William B. Travis, wurden nahezu vollständig aufgerieben. Die Schlacht von Alamo wurde später zum Symbol des texanischen Unabhängigkeitskampfes und der Schlachtruf „Remember the Alamo!“ prägte die weitere Geschichte des US-Bundesstaates Texas.

    1899: Die Bayer AG meldet Aspirin als Markenzeichen an

    Ein Medikament, das die moderne Medizin revolutionieren sollte: Am 6. März 1899 ließ die deutsche Bayer AG den Markennamen Aspirin offiziell registrieren. Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure war bereits bekannt, doch Bayer entwickelte eine stabilere und besser verträgliche Variante. Heute gehört Aspirin zu den meistverkauften Medikamenten der Welt – wer hätte damals gedacht, dass eine einfache Tablette einmal so viele Leben beeinflussen würde?

    1957: Ghana wird unabhängig

    Ein Meilenstein in der afrikanischen Geschichte: Am 6. März 1957 wurde Ghana als erstes Land in Subsahara-Afrika unabhängig von der britischen Kolonialherrschaft. Der charismatische Kwame Nkrumah führte das Land in die Freiheit und inspirierte viele weitere afrikanische Staaten, ihren eigenen Weg zur Unabhängigkeit zu suchen. Ghana gilt seither als Vorreiter der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung.

    1987: Das Fährunglück der „Herald of Free Enterprise“

    Eine der schlimmsten Schiffskatastrophen Europas: Am Abend des 6. März 1987 kenterte die britische Autofähre Herald of Free Enterprise kurz nach dem Ablegen im belgischen Hafen Zeebrugge. Ursache war eine offene Bugklappe, durch die Wasser eindrang. Innerhalb weniger Minuten sank das Schiff – 193 Menschen kamen ums Leben. Der Vorfall führte zu einer drastischen Verschärfung der Sicherheitsstandards in der Schifffahrt.


    Frankreich am 6. März

    1619: Geburt von Cyrano de Bergerac

    Frankreich hat viele berühmte Schriftsteller hervorgebracht, doch kaum einer ist so legendär wie Cyrano de Bergerac. Am 6. März 1619 wurde der Dichter und Fechter geboren, der später als Vorlage für Edmond Rostands weltberühmtes Theaterstück diente. Auch wenn das reale Leben Cyranos nicht ganz so romantisch war wie in der Bühnenversion, war er doch eine faszinierende Figur – ein Freigeist, Satiriker und früher Science-Fiction-Autor, der über Reisen zum Mond und zur Sonne schrieb.

    1714: Vertrag von Rastatt beendet den Spanischen Erbfolgekrieg

    Nach über einem Jahrzehnt blutiger Konflikte endete am 6. März 1714 mit dem Frieden von Rastatt offiziell der Spanische Erbfolgekrieg zwischen Frankreich und Österreich. Frankreichs König Ludwig XIV. sicherte sich wichtige territoriale Gewinne, während die Habsburger weite Teile der spanischen Besitzungen in Europa übernahmen. Dieser Vertrag war ein entscheidender Wendepunkt in der europäischen Machtbalance des 18. Jahrhunderts.

    1944: Massaker von Malleval

    Ein düsteres Kapitel der französischen Geschichte: Am 6. März 1944 verübten deutsche Besatzungstruppen ein Massaker im Dorf Malleval in der Region Rhône-Alpes. Die SS und Wehrmacht stürmten das Dorf, das als Zufluchtsort für die französische Résistance diente, und töteten zahlreiche Zivilisten sowie Widerstandskämpfer. Dieses Verbrechen steht exemplarisch für die Brutalität der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs.


    Ein Tag voller Geschichte

    Ob der Fall von Alamo, die Unabhängigkeit Ghanas oder die Geburt eines französischen Dichters – der 6. März war ein Datum, das immer wieder Weltgeschichte schrieb. Wer weiß, welche zukünftigen Ereignisse noch an diesem Tag passieren werden?

  • Tragödie vor Griechenland: Migrantenboot sinkt – Acht Tote

    Tragödie vor Griechenland: Migrantenboot sinkt – Acht Tote

    Ein weiteres Unglück auf hoher See erschüttert die Welt. Am Freitagmorgen kam es zu einem dramatischen Schiffsunglück in der Ägäis. Ein Boot mit Migranten kenterte in der Nähe der griechischen Insel Rhodos, dabei verloren mindestens acht Menschen ihr Leben. Laut den griechischen Küstenwachen versuchten die Insassen, einem Patrouillenboot zu entkommen – ein verzweifelter Versuch, der in einer Katastrophe endete.

    Verzweifelte Flucht – mit tödlichem Ende

    Wie konnte es dazu kommen? Der Bootsführer, so die ersten Berichte, habe die Kontrolle über das überladene Gefährt verloren, während er vor den Küstenwachen floh. Solche Dramen spielen sich immer wieder ab, vor allem auf den gefährlichen Routen zwischen der Türkei und Griechenland. Diese Wasserstraßen – die scheinbar schmalen Korridore zu einem besseren Leben – werden allzu oft zu tödlichen Fallen.

    Die Küstenwache reagierte schnell: Rettungsschiffe und ein Hubschrauber wurden zur Unglücksstelle entsandt, um Überlebende zu bergen. 18 Personen konnten gerettet werden, doch die Suche nach weiteren Vermissten dauert an. Mit jedem Moment schwindet die Hoffnung, weitere Leben zu retten.

    Eine alarmierende Entwicklung

    Die Zahl der Menschen, die in die Europäische Union flüchten, steigt. Besonders Griechenland sieht sich in diesem Jahr mit einem Anstieg von 25 Prozent der Ankünfte konfrontiert, berichtet das griechische Migrationsministerium. Die südöstliche Ägäis, einschließlich der Insel Rhodos, ist dabei ein Hotspot der Migrationsrouten. Doch mit der wachsenden Zahl der Flüchtenden steigt auch die Zahl der Tragödien.

    Das aktuelle Unglück ist kein Einzelfall. Ende November kamen neun Migranten ums Leben, darunter sechs Kinder, als zwei Boote in der Nähe von Samos und Lesbos sanken. Letztes Wochenende starben fünf weitere Menschen bei einem Schiffsunglück vor Kreta. Diese Zahlen zeichnen ein düsteres Bild – eines, das kaum Hoffnung lässt.

    Schleppernetzwerke und die tödliche Logik der Flucht

    Hinter den Zahlen stehen Menschen – Männer, Frauen, Kinder, die alles riskieren. Sie fliehen vor Krieg, Armut und Perspektivlosigkeit. Ihre verzweifelte Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben treibt sie in die Hände skrupelloser Schlepper. Diese versprechen sichere Überfahrten, nutzen jedoch oft überfüllte, kaum seetüchtige Boote. Für viele wird diese Reise zur letzten.

    Warum entscheiden sich so viele Menschen dennoch für diesen gefährlichen Weg? Die Antwort liegt in der Hoffnung. Hoffnung darauf, ein Leben in Frieden zu führen. Hoffnung darauf, der Armut zu entkommen. Doch diese Hoffnung wird immer wieder von der Realität zerschlagen – mit tragischen Konsequenzen.

    Europa in der Verantwortung

    Die Flüchtlingspolitik Europas steht seit Jahren in der Kritik. Während einige Länder Grenzschutzmaßnahmen verschärfen, fordern andere eine gerechtere Verteilung der Geflüchteten. Doch was bedeutet das für die Menschen, die tagtäglich auf den gefährlichen Routen ihr Leben riskieren? Ist es nicht an der Zeit, ein System zu schaffen, das Leben rettet, statt es zu gefährden?

    Europa steht vor einer Herausforderung, die weit mehr ist als eine politische Debatte. Es geht um Menschlichkeit – darum, Menschen in Not Schutz zu bieten. Gleichzeitig müssen jedoch auch die kriminellen Netzwerke der Schlepper zerschlagen werden, die aus der Not anderer Profit schlagen.

    Was bleibt?

    Es ist eine Tragödie, die viele Fragen aufwirft – und wenige Antworten liefert. Wie viele weitere Leben müssen verloren gehen, bevor sich etwas ändert? Die Opfer von Rhodos sind nicht nur Zahlen. Sie sind Teil einer viel größeren Geschichte, einer Geschichte von Hoffnung, Verzweiflung und – leider – immer wieder von Tod.

    Während die Küstenwache weiter nach Vermissten sucht, bleibt die Welt gefordert. Die Route zwischen der Türkei und Griechenland wird nicht weniger gefährlich, solange sich die Umstände in den Herkunftsländern der Flüchtenden nicht grundlegend ändern. Doch was kann man tun, wenn das Ziel so fern erscheint wie das rettende Ufer?

  • Heute in der Geschichte: 21. November

    Heute in der Geschichte: 21. November

    Der 21. November ist ein Datum, das in der Weltgeschichte mehrfach von Bedeutung war. Von politischen Umwälzungen über wissenschaftliche Durchbrüche bis hin zu kulturellen Meilensteinen – dieser Tag hat zahlreiche Ereignisse hervorgebracht, die die Entwicklung verschiedener Nationen und Disziplinen geprägt haben.

    1783: Erster bemannter Heißluftballonflug in Paris

    Am 21. November 1783 gelang in Paris ein historischer Durchbruch in der Luftfahrt: Jean-François Pilâtre de Rozier und François Laurent d’Arlandes führten den ersten freien, bemannten Flug mit einem Heißluftballon durch. Der von den Brüdern Montgolfier entwickelte Ballon startete vom Schlossgarten des Schlosses La Muette in Passy und landete nach etwa 25 Minuten in der Nähe von Gentilly. Während des Fluges legten sie eine Strecke von rund zehn Kilometern zurück.

    Dieser Erfolg markierte den Beginn der bemannten Luftfahrt und eröffnete neue Möglichkeiten für die Erforschung und den Transport. Die Leistung der beiden Pioniere wurde in ganz Europa gefeiert und inspirierte zahlreiche weitere Experimente und Entwicklungen im Bereich der Aeronautik.

    1818: Abschluss des Aachener Kongresses

    Am 21. November 1818 endete der Aachener Kongress mit einer Deklaration der fünf europäischen Großmächte: Frankreich, Großbritannien, Österreich, Preußen und Russland. In dieser Erklärung betonten die Monarchen ihre Solidarität zur Gewährleistung von Ruhe, Glauben und Sittlichkeit in Europa.

    Der Kongress war Teil der Bemühungen, nach den Napoleonischen Kriegen ein Gleichgewicht der Mächte in Europa zu etablieren und dauerhaften Frieden zu sichern. Die Teilnahme Frankreichs an diesem Kongress symbolisierte seine Wiedereingliederung in die europäische Staatengemeinschaft nach den turbulenten Jahren der Revolution und des Kaiserreichs.

    1831: Aufstand der Seidenweber in Lyon

    In Lyon begann am 21. November 1831 der Aufstand der Seidenweber, bekannt als „Canut-Revolte“. Die Arbeiter protestierten gegen die Nichtumsetzung zuvor vereinbarter Mindestlöhne durch die Unternehmer. Dieser Aufstand gilt als einer der ersten Arbeiteraufstände der industriellen Ära und lenkte die Aufmerksamkeit auf die schwierigen Arbeitsbedingungen und die Notwendigkeit sozialer Reformen.

    Obwohl der Aufstand letztlich niedergeschlagen wurde, führte er zu einem wachsenden Bewusstsein für die Rechte der Arbeiter und legte den Grundstein für zukünftige Gewerkschaftsbewegungen und Arbeitsgesetze in Frankreich und darüber hinaus.

    1874: Vollendung von Wagners „Götterdämmerung“

    Am 21. November 1874 vollendete Richard Wagner in Bayreuth die „Götterdämmerung“, den letzten Teil seines Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“. Wagner hatte mit Unterbrechungen seit 1848 an diesem monumentalen Werk gearbeitet. Die Uraufführung der „Götterdämmerung“ fand 1876 statt und gilt als Meilenstein in der Geschichte der Oper.

    Wagners Werk beeinflusste die Musikgeschichte nachhaltig und prägte die Entwicklung der Oper im 19. und 20. Jahrhundert. Seine innovativen Kompositionstechniken und die Integration von Musik, Dichtung und Bühnenbild setzten neue Maßstäbe für das Musiktheater.

    1916: Untergang der „Britannic“

    Am 21. November 1916 sank das britische Hospitalschiff „Britannic“ im Mittelmeer, nachdem es auf eine Mine gelaufen war. Von den 1.066 Personen an Bord kamen 30 ums Leben. Die „Britannic“ war das Schwesterschiff der „Titanic“ und das größte Schiff, das im Ersten Weltkrieg verloren ging.

    Der Untergang der „Britannic“ führte zu weiteren Untersuchungen und Verbesserungen in der Schiffssicherheit und unterstrich die Gefahren, denen selbst als unsinkbar geltende Schiffe ausgesetzt waren.

    1969: Landung von Apollo 12 auf dem Mond

    Am 21. November 1969 landete die Apollo-12-Mission erfolgreich auf dem Mond. Die Astronauten Charles Conrad und Alan Bean verbrachten insgesamt 7 Stunden und 45 Minuten auf der Mondoberfläche und sammelten Proben zur wissenschaftlichen Analyse.

    Diese Mission festigte die Position der USA im Wettlauf um die Erforschung des Weltraums und lieferte wertvolle Daten für zukünftige Missionen. Die erfolgreiche Durchführung von Apollo 12 demonstrierte die Fähigkeit der NASA, präzise Landungen auf dem Mond durchzuführen und komplexe wissenschaftliche Experimente im Weltraum zu realisieren.

    2019: Anklage gegen Benjamin Netanjahu

    Am 21. November 2019 erhob der israelische Generalstaatsanwalt Anklage gegen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wegen Korruption und Veruntreuung. Es war das erste Mal in der Geschichte Israels, dass ein amtierender Ministerpräsident vor einer Anklage stand.

    Dieser Vorfall hatte weitreichende politische Konsequenzen und führte zu intensiven Debatten über Korruption und politische Integrität in Israel. Die Anklage beeinflusste die politische Landschaft des Landes und führte zu mehreren Wahlen und Regierungsbildungen in den folgenden Jahren.

    Fazit

    Der 21. November ist ein Datum, das durch eine Vielzahl bedeutender Ereignisse in verschiedenen Bereichen der Geschichte geprägt ist. Von bahnbrechenden technischen Errungenschaften über politische Wendepunkte bis hin zu kulturellen Meilensteinen – dieser Tag spiegelt die Vielfalt und Dynamik der menschlichen Geschichte wider.

  • Israel und Hisbollah: Ein gefährlicher Schlagabtausch – und andere World-News

    Israel und Hisbollah: Ein gefährlicher Schlagabtausch – und andere World-News

    Gestern eskalierte die ohnehin angespannte Lage im Nahen Osten erneut: Israel und die libanesische Miliz Hisbollah tauschten grenzüberschreitende Angriffe aus, die mindestens ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte forderten. Die Region steht seit Monaten unter Spannung, und diplomatische Bemühungen, die Krise zu entschärfen, sind bislang gescheitert.

    Israel behauptete, Waffenlager der Hisbollah angegriffen zu haben, was laut libanesischem Gesundheitsministerium mindestens einen Menschen das Leben kostete und 30 weitere verletzte. Die Hisbollah reagierte daraufhin mit einem Angriff auf eine israelische Militärbasis auf den Golanhöhen, bei dem laut israelischen Angaben mindestens eine Person verletzt wurde.

    Diplomatie am Ende?

    Die diplomatischen Versuche, den Konflikt in Gaza zu beenden, stocken. Trotz Hoffnungen der USA, einen neuen Vorschlag zu unterbreiten, der den Stillstand aufbrechen könnte, zeigen sich sowohl israelische als auch Hamas-Vertreter skeptisch. Beide Seiten beschuldigen einander, die Friedensgespräche durch immer neue Forderungen zu sabotieren. Es scheint fast, als würden alle Bemühungen, die Lage zu entspannen, ins Leere laufen – ein düsteres Bild für die Zukunft der Region.

    Ein Blick auf die aktuelle Lage in den USA

    Während im Nahen Osten die Waffen sprechen, nähert sich in den USA die Präsidentschaftswahl mit großen Schritten. In weniger als 80 Tagen wird das Land an die Wahlurnen gerufen, und die Spannung steigt.

    Tim Walz: Ein Moment im Rampenlicht

    Tim Walz, Gouverneur von Minnesota und Vizepräsidentschaftskandidat an der Seite von Kamala Harris, ergriff gestern auf dem Demokratischen Nationalkonvent in Chicago das Wort. In einer klaren, aber emotionalen Rede attackierte er Donald Trump und beschrieb ihn als „seltsam“ und „gefährlich“. Walz setzte auf seine Wurzeln im Mittleren Westen, um die breite Wählerschaft anzusprechen, und ließ keinen Zweifel daran, dass er bereit ist, in den politischen Kampf zu ziehen.

    Bill Clinton warnte während der Veranstaltung vor Selbstgefälligkeit und Unvorsicht – eine Mahnung, die viele als Anspielung auf die überraschende Niederlage seiner Frau im Jahr 2016 interpretierten. Das Wahlkampfteam von Harris setzt auf eine Strategie, die Trump weniger als Bedrohung für die Demokratie, sondern eher als listigen Betrüger darstellt, der das amerikanische Volk hinters Licht führt.

    Schiffsunglück vor Sizilien

    Vor der Küste Siziliens haben Taucher nach dreitägiger Suche die Leichen von vier Passagieren aus dem Wrack einer gesunkenen Segelyacht geborgen. Das Boot, die „Bayesian“, war bei einem plötzlichen Unwetter in einen Wassertornado geraten, der es zum Kentern brachte. Die Identitäten der Opfer sind noch nicht bekannt, zwei Personen werden weiterhin vermisst.

    Weitere Nachrichten im Überblick

    • Ukraine: Russland gab an, einen Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt zu haben, während die Ukraine ihre Offensive in der südrussischen Region Kursk fortsetzt.
    • Wirtschaft: Die USA verzeichneten 2023 und Anfang 2024 deutlich weniger neue Arbeitsplätze als ursprünglich geplant.
    • Iran: Bei einem Busunfall in Pakistan kamen mindestens 28 Pilger ums Leben.
    • USA: Die Vogelgrippe droht, sich dauerhaft in Rinderbeständen festzusetzen, was die Gefahr eines Ausbruchs auch bei Menschen erhöht.
    • Thailand: Das Land meldete einen Fall von Mpox, vermutlich ausgelöst durch die neue und potenziell tödlichere Variante des Virus.
    • Bosnien: Ein Schulangestellter erschoss in einer Stadt im Nordwesten des Landes drei Menschen.
    • Wissenschaft: Laut einer neuen Studie könnte Regen eine entscheidende Rolle bei der Entstehung von Leben gespielt haben.
    • Taylor Swift: Die Popsängerin zeigte sich bestürzt über die Absage ihrer Konzerte in Wien aufgrund einer Terrorbedrohung und äußerte ihre Angst und Schuldgefühle.

    Die Welt dreht sich weiter – doch inmitten dieser Ereignisse bleibt die Frage: Wohin steuert die Menschheit? Die Antwort liegt irgendwo zwischen Diplomatie, Krieg und den leisen Momenten des Lebens.

  • Tragödie vor Sizilien: Tech-Magnat Mike Lynch und fünf weitere Personen nach Yacht-Unglück vermisst

    Tragödie vor Sizilien: Tech-Magnat Mike Lynch und fünf weitere Personen nach Yacht-Unglück vermisst

    Ein schwerer Sturm vor der italienischen Insel Sizilien führte zum Untergang einer Luxus-Superyacht – eine schreckliche Nachricht, die nicht nur die italienische Küstenwache, sondern auch internationale Behörden in Alarmbereitschaft versetzt hat. Die Suche nach sechs vermissten Personen, darunter der britische Milliardär und Tech-Magnat Mike Lynch, läuft auf Hochtouren. Trotz des Einsatzes von Tauchern und Rettungsteams bleibt die Hoffnung, sie lebend zu finden, bisher unerfüllt.

    Ein plötzlicher Sturm und sein verheerendes Ergebnis

    Es war früh am Morgen des Montags, 19. August, als die 56 Meter lange, britisch beflaggte Superyacht „Bayesian“ von einem plötzlichen Sturm überrascht wurde. Das Wetter hatte sich über Nacht dramatisch verschlechtert – mit einem Tornado über dem Wasser, einer sogenannten Wasserhose, der das Schicksal der Yacht besiegelte. Um etwa 4 Uhr morgens traf die Naturgewalt die vor Porticello, nahe Palermo, verankerte Yacht.

    Die Yacht, die für ihre auffällige Bauweise bekannt ist, verfügte über einen 75 Meter hohen Mast aus Aluminium – einen der höchsten der Welt, der nachts immer hell erleuchtet war. Doch trotz ihrer imposanten Erscheinung war sie dem wütenden Sturm nicht gewachsen. Mit 22 Menschen an Bord, darunter zehn Crew-Mitglieder und zwölf Passagiere, geriet die „Bayesian“ in Seenot und versank in den tiefen Gewässern vor Sizilien.

    Mike Lynch: Vom freigesprochenen Tech-Titan zum Vermissten

    Mike Lynch, eine bekannte Figur in der britischen Technologiebranche, war unter den Passagieren, die als vermisst gemeldet sind. Noch vor wenigen Monaten stand Lynch im Rampenlicht, als er in einem großen Betrugsprozess in den USA freigesprochen wurde. Der Fall drehte sich um die Übernahme seines Unternehmens Autonomy Corp. durch Hewlett Packard für 11 Milliarden Dollar – ein Geschäft, das in einem riesigen Skandal endete. Lynch wurde freigesprochen und sah sich schon auf dem Weg zurück in sein normales Leben – doch nun hängt sein Schicksal am seidenen Faden.

    Unter den Geretteten befindet sich seine Frau Angela Bacares, die wie durch ein Wunder dem Untergang der Yacht entkam. Insgesamt 15 Personen überlebten die Katastrophe, doch sechs weitere, darunter Lynch, sind weiterhin unauffindbar. Taucher der italienischen Polizei versuchen verzweifelt, das Wrack, das in einer Tiefe von 50 Metern liegt, zu durchsuchen. Doch die schlechten Wetterbedingungen erschweren die Rettungsbemühungen massiv.

    Dramatik in den frühen Morgenstunden

    Die Szenen, die sich in der Nacht des Sturms abspielten, sind erschütternd. Berichte einer Überlebenden, Charlotte Golunski, zeichnen ein Bild des Horrors: Sie verlor in den tobenden Wellen kurzzeitig ihre einjährige Tochter Sofia, konnte sie jedoch rechtzeitig wieder zu fassen bekommen und über Wasser halten, bis ein Rettungsboot auftauchte. Auch der Vater, James Emslie, überlebte das Unglück, doch das Schicksal der anderen bleibt ungewiss.

    Der Kapitän der nahegelegenen „Sir Robert Baden Powell“, Karsten Borner, bemerkte die „Bayesian“ während des Sturms, doch erst als der Sturm nachließ, sah er eine rote Leuchtrakete – ein verzweifelter Hilferuf. Schnell wurde ihm klar, dass das Schiff verschwunden war. Zusammen mit einem Crew-Mitglied fand er ein Rettungsboot mit 15 Personen an Bord und alarmierte umgehend die Küstenwache.

    Die Hoffnung schwindet – doch die Suche geht weiter

    Trotz intensiver Suchaktionen, die auch Hubschrauber und Rettungsboote umfassen, bleibt das Schicksal der Vermissten unklar. Fischer Fabio Cefalù, der ebenfalls am Unglücksort war, schildert die dramatischen Umstände so: „Ich sah eine Leuchtrakete von der Küste aus und machte mich sofort auf den Weg. Aber als ich dort ankam, war die Yacht bereits gesunken – nur Kissen, Holz und andere Gegenstände trieben im Wasser.“ Auch er konnte keine weiteren Überlebenden finden und vermutet, dass die Vermissten im Inneren des Wracks eingeschlossen sind.

    Ein internationales Unglück

    Die Tragödie hat internationale Dimensionen – nicht nur wegen der Prominenz von Mike Lynch. An Bord der „Bayesian“ befanden sich Passagiere und Crewmitglieder aus zahlreichen Ländern, darunter Großbritannien, die USA, Antigua, Frankreich, Deutschland, Irland, Myanmar, die Niederlande, Neuseeland und Spanien. Die britische Marineunfalluntersuchungsbehörde hat bereits ein Team nach Italien geschickt, um den Vorfall genauer zu untersuchen.

    Eine verhängnisvolle Nacht

    Was genau zum Untergang der „Bayesian“ führte, bleibt unklar. War es der massive Mast, der durch die Gewalt des Wasserwirbels brach? Oder versagte die Ankerkette, die die Yacht an ihrem Platz hielt? Sicher ist, dass die Yacht, die einst als „Salute“ unter niederländischer Flagge segelte, für ihre luxuriöse Ausstattung und ihr minimalistisches Design berühmt war. Doch all der Luxus konnte die Passagiere nicht vor der Naturgewalt schützen, die sie in jener verhängnisvollen Nacht traf.

    Die Welt schaut nun gespannt nach Sizilien, wo die Rettungskräfte unermüdlich nach den Vermissten suchen. Die Zeit wird knapp – und mit jeder verstrichenen Stunde schwindet die Hoffnung. Doch die Angehörigen und Freunde der Vermissten geben nicht auf und hoffen auf ein Wunder. Denn wer weiß, vielleicht gibt es doch noch einen Funken Hoffnung, dass Mike Lynch und die anderen gerettet werden können.

  • USA: Schiffswrack mit Gold im Wert von fast 9.000.000 Dollar 147 Jahre nach Untergang gefunden

    USA: Schiffswrack mit Gold im Wert von fast 9.000.000 Dollar 147 Jahre nach Untergang gefunden

    Vor 147 Jahren lief der Dampfer vor der Küste des Bundesstaates Washington in den USA auf Grund. Die Überreste des Schiffes, das Gold transportiert hatte, wurden am Montag, dem 12. Dezember, gefunden.

    Das Schiff war vor fast 150 Jahren gesunken. Am Montag, dem 12. Dezember, wurde das Wrack des Dampfschiffs S.S. Pacific, das 1875 vor der Küste des US-Bundesstaates Washington gesunken war, in Kanada gefunden – 147 Jahre nach seinem Untergang, wie die Zeitung The Guardian berichtet.

    Und Jackpot, im Schiff fielen den Tauchern tatsächlich „mindestens 4.000 Unzen Gold in die Hände, die zwischen einer Ladung von Trockengut, Kohle, Pferden und Opium gelagert waren“. Nach dem heute aktuellen Kurs entspricht dies einem Wert von bis zu 9 Millionen US-Dollar. Nur zwei Menschen hatten damals den Untergang überlebt und der genaue Ort des Unglücks war unbekannt geblieben.

    Der Taucher Jeff Hummel, der sich für die Geschichte des Schiffes begeisterte, hatte bereits 1993 mit der Suche begonnen. Nachdem er mehrere Jahre lang erfolglos gesucht hat, hatte er die Firma Northwest Shipwreck Alliance gegründet, die sich der Lokalisierung des untergegangenen Schiffes widmete. Der erste Hinweis, der Jeff Hummel auf die Spur der S.S. Pacific brachte, war ein Stück Kohle, das sich in einem Fischernetz verfangen hatte. Nach der Entdeckung dieses Hinweises und einem Dutzend Erkundungsfahrten und Tauchgängen konnten die Forscher das Wrack südlich von Vancouver Island lokalisieren.

  • Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Kollision zwischen Fischerboot und Fähre: Mehrere Seeleute werden im Ärmelkanal vermisst

    Vor der Kanalinsel Jersey werden nach einem Zusammenstoß zwischen einer Fähre und einem Fischerboot mehrere Seeleute vermisst.

    Seit Donnerstagmorgen sind umfangreiche Rettungskräfte im Ärmelkanal vor der Insel Jersey mobilisiert. Am frühen Morgen war eine Fähre mit einem Fischerboot kollidiert. Mehrere Seeleute des Fischerbootes werden noch vermisst. Nach drei oder vier Männern wird aktiv gesucht, so die Zeitung Manche Libre.

    Gegen 5.30 Uhr morgens kollidierte die Fähre Goodwill mit dem Trawler L’Ecume. Der Fischkutter sank sehr schnell. Das Schiff hatte 5 Passagiere und 24 Besatzungsmitglieder an Bord, wie die Jersey Evening Post berichtete.

    Die Küstenwache von Jersey koordiniert die Rettungsmaßnahmen, bei denen auch französische Rettungsflugzeuge wie der Zivilschutzhubschrauber Dragon 50, der Marine-Hubschrauber Caiman und ein Flugzeug vom Typ Falcon 50 zum Einsatz kommen.

  • Beeindruckende Bilder vom Untergang einer Superyacht vor der Küste Italiens

    Beeindruckende Bilder vom Untergang einer Superyacht vor der Küste Italiens

    Alle neun Personen an Bord sind in Sicherheit. Die Besatzung wurde in der Nacht vom 20. auf den 21. August vor der italienischen Küste von einem heftigen Sturm überrascht. Die Bilder sind spektakulär. Die Luxus-Superyacht „My Saga“, die in der Nacht vom 20. auf den 21. August durch einen heftigen St…

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  • Die Royal Navy bestreitet Verantwortung für Untergang der „Bugaled Breizh“ in 2004

    Die Royal Navy bestreitet Verantwortung für Untergang der „Bugaled Breizh“ in 2004

    Mehrere hochrangige Offiziere der Royal Navy haben versichert, dass das U-Boot, das für den Untergang verantwortlich sein soll, am Tag der Tragödie im Hafen lag. Der Kommandant eines U-Boots der britischen Royal Navy, der verdächtigt wird, im Jahr 2004 den tödlichen Untergang des französischen Fischerbootes „Bugaled Breizh“ verursacht zu haben, hat am Dienstag, den 12. Oktober, jegliche Verantwortung für die Tragödie abgestritten. Die Familien der fünf getöteten Seeleute glauben, dass der bretonische Trawler, der vor der Küste Cornwalls fischte, von einem U-Boot versenkt wurde, das sich in seinen Netzen verfangen hatte. Bei seiner rund einstündigen Befragung vor dem High Court in London wies Kapitän Andrew Coles jegliche Beteiligung seines Atom-U-Boots an dem Drama zurück. „Wir waren nicht beteiligt. Wir haben am 15. Januar 2004 in Devonport, im Südwesten Englands, angedockt“, sagte er. Er sagte aus, dass die „Turbulent“ ab dem 16. Januar an Nato-Übungen in der Region teilnehmen sollte, dies aber wegen Schäden nicht tun konnte. Das U-Boot, das seit November zur Wartung in Devonport geparkt war, fuhr erst am Montag, dem 19. Januar, wieder. Zuvor hatten zwei weitere hochrangige Offiziere der Royal Navy versichert, dass die „Turbulent“ am Tag des Untergangs der „Bugaled Breizh“ im Hafen lag. Nach der Anhörung wurde diese Aussage von den Familien der Opfer ernsthaft in Frage gestellt. „Das passt nicht zusammen. Es gibt noch viele ungeklärte Punkte“, sagte Thierry Lemétayer, der Sohn eines Opfers, gegenüber der Presse. „Hier sehen wir, dass die Justiz nicht vorankommt“. In Frankreich konnte in einem langen Gerichtsverfahren, das 2016 abgeschlossen wurde, nicht zwischen der Hypothese eines U-Boots und der eines Fischerei-Unfalls entschieden werden. Der 17 Jahre alte Vorfal,l ist nach wie vor Teil der Spannungen, die zwischen Frankreich und dem vereinigten Königreich herrschen.