Schlagwort: Schiesserei

  • Schießerei in Aulnay-sous-Bois: Ein Toter und ein Schwerverletzter

    Schießerei in Aulnay-sous-Bois: Ein Toter und ein Schwerverletzter

    In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde Aulnay-sous-Bois (Seine-Saint-Denis) erneut Schauplatz tödlicher Gewalt. Bei einer Schießerei in der Cité de l’Europe fielen rund zwanzig Schüsse – ein Mann verlor sein Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt.

    Angriff mit automatischen Waffen

    Gegen Mitternacht eröffneten zwei Angreifer mit automatischen Waffen das Feuer auf zwei Männer. Einer starb noch am Tatort, während der andere mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar, doch die ersten Hinweise deuten auf eine Abrechnung im Drogenmilieu hin.

    Noch in der Nacht sperrte die Polizei den Bereich weiträumig ab. Ermittler der Spurensicherung sicherten Beweise – jede Patronenhülse, jede Blutspur könnte den entscheidenden Hinweis auf die Täter liefern.

    Drogenhandel als Auslöser?

    Die ersten Ermittlungsergebnisse zeigen eine deutliche Spur: „Wir haben es offenbar mit drei Beteiligten zu tun, von denen einer bereits festgenommen wurde. Diese Person ist polizeibekannt wegen Drogenhandels und anderer Delikte“, erklärte Éric Couvrat vom Polizeigewerkschaftsbund Unité 93.

    Die beiden mutmaßlichen Schützen befinden sich noch auf der Flucht. Der einzige bislang Festgenommene war ihr Fahrer. Brisant: In seinem Fahrzeug entdeckte die Polizei nicht nur eine Maschinenpistole, sondern auch mehrere Molotowcocktails – ein klares Indiz für organisierte Kriminalität.

    Steigende Gewalt in der Region

    Die Eskalation der Gewalt in Aulnay-sous-Bois ist kein Einzelfall. Immer wieder kommt es in der Region zu brutalen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Gruppen. Besonders alarmierend ist dabei der Einsatz von Kriegswaffen – ein deutliches Zeichen dafür, wie skrupellos diese Netzwerke agieren.

    Jagd auf die Täter

    Während die Polizei fieberhaft nach den beiden flüchtigen Tätern sucht, bleibt die Angst in der Nachbarschaft spürbar. Die Bewohner von Aulnay-sous-Bois sind solche Vorfälle leid, doch die Realität ist unerbittlich: Solange der Drogenhandel floriert, bleibt die Gewalt allgegenwärtig.

    Die kommenden Tage werden entscheidend sein. Können die Ermittler die Schützen identifizieren und festnehmen? Oder bleibt diese Schießerei eine weitere Episode in einem nie endenden Kreislauf der Gewalt?

    Von C. Hatty

  • Avignon: Angst und Unsicherheit nach neuerlicher Schießerei

    Avignon: Angst und Unsicherheit nach neuerlicher Schießerei

    Die südfranzösische Stadt Avignon erlebt eine Welle der Gewalt. Innerhalb von nur zehn Tagen kam es zu drei Schießereien – die letzte ereignete sich am Sonntagnachmittag, mitten im Stadtgebiet und in unmittelbarer Nähe eines fahrenden Straßenbahnzugs.

    Ein Moment des Schreckens

    Sonntag, 2. März, kurz nach 17 Uhr: Plötzlich tauchen bewaffnete Männer auf Motorrollern auf. Ohne Vorwarnung fallen Schüsse – mitten auf der Straße, wo Passanten unterwegs sind und ein Tramwagen gerade vorbeifährt. Mit Kalaschnikows liefern sich die Angreifer ein heftiges Feuergefecht. Drinnen in der Bahn bricht Panik aus. Menschen werfen sich zu Boden, suchen Schutz hinter den Sitzen. Draußen trifft eine Kugel den Lieferwagen eines Anwohners.

    Der Mann ist geschockt. „Wenn ich woanders etwas finde, ziehe ich um“, sagt er entschlossen. Diese Schießerei war die dritte innerhalb weniger Tage – mitten in einem Wohngebiet. Die Angst in Avignon wächst.

    Straßenbahn- und Busfahrer verweigern den Dienst

    Die Gewalteskalation bleibt nicht ohne Folgen. Die Fahrer der öffentlichen Verkehrsmittel haben genug – sie treten in den Streik. „Jeder hat Angst“, sagt Achraf Bouhou von der Gewerkschaft FO. Bereits am 17. Februar war eine Person bei einer anderen Schießerei ums Leben gekommen. Die Fahrer wollen nicht mehr arbeiten, solange die Gefahr so hoch ist.

    Wann sie ihren Dienst wieder aufnehmen, bleibt unklar. Für Montagnachmittag ist eine Krisensitzung mit der Leitung des Verkehrsbetriebs angesetzt. Ob das reicht, um das Vertrauen zurückzugewinnen?

    Avignon in der Gewaltspirale?

    Drei Schießereien in zehn Tagen – ein Zufall? Wohl kaum. Die Stadt scheint sich zunehmend in eine gefährliche Richtung zu entwickeln. Drogenhandel, Bandenkriminalität, Revierkämpfe? Noch gibt es keine offiziellen Aussagen zu den Hintergründen der Angriffe. Aber die Menschen in Avignon fühlen sich nicht mehr sicher.

    Autor: C.H.

  • Mord an Türsteher in Marseille: Tatverdächtiger festgenommen

    Mord an Türsteher in Marseille: Tatverdächtiger festgenommen

    Ein tödlicher Angriff erschüttert Marseille: Ein Türsteher einer Diskothek wurde mit einem Kopfschuss getötet – nun wurde ein Verdächtiger festgenommen.

    Ein Streit mit tödlichem Ausgang

    Es ist ein Szenario, das sich in der Welt des Nachtlebens immer wieder abspielt: Ein Gast wird des Clubs verwiesen, ist wütend – doch in diesem Fall endete der Konflikt auf schreckliche Weise.

    In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2025 wurde der Türsteher des FaraNight, einer Diskothek im 11. Arrondissement von Marseille, erschossen. Der mutmaßliche Täter war zuvor aus dem Club geworfen worden. Doch anstatt nach Hause zu gehen, kam er mit einer Waffe zurück. Er feuerte durch die Tür und traf das Opfer tödlich am Kopf.

    Die Rettungskräfte konnten nichts mehr tun – der 38-jährige Sicherheitsmann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

    Polizei nimmt Verdächtigen fest

    Nach tagelangen Ermittlungen hat die Polizei nun einen Verdächtigen gefasst. Er wurde in Gewahrsam genommen und steht im Verdacht, für die kaltblütige Tat verantwortlich zu sein. Die Ermittlungen laufen weiter, um die genauen Hintergründe der Tat zu klären.

    Laut der Staatsanwaltschaft wurde eine Ermittlung wegen Mordes eingeleitet. Die Spurensicherung am Tatort, Videoaufnahmen und Zeugenberichte spielten offenbar eine entscheidende Rolle bei der Identifizierung des Verdächtigen.

    Ein weiteres Kapitel der Gewalt in Marseille

    Leider reiht sich dieser Mord in eine lange Liste von Gewalttaten ein, die Marseille in den letzten Jahren immer wieder erschüttern. Besonders im Nachtleben kommt es regelmäßig zu Auseinandersetzungen, die oft in brutaler Gewalt enden.

    Warum eskaliert ein Streit so sehr, dass ein Mensch sein Leben verliert? Wut, Kränkung, vielleicht auch Alkohol oder andere Substanzen – oft sind es mehrere Faktoren, die eine Situation völlig außer Kontrolle geraten lassen.

    Für die Angehörigen des Opfers bleibt nur die Trauer um einen Menschen, der an diesem Abend einfach nur seinen Job gemacht hat.

    Von C. Hatty

  • Gewalt eskaliert in Avignon: Ein Toter und ein Verletzter nach erneuter Schießerei

    Gewalt eskaliert in Avignon: Ein Toter und ein Verletzter nach erneuter Schießerei

    Die blutige Spirale der Gewalt in Avignon (Vaucluse) dreht sich weiter. Nachdem am vergangenen Wochenende bereits zwei Schießereien vier Verletzte forderten, kam es am Montagabend, dem 17. Februar, erneut zu einem brutalen Zwischenfall. Ein junger Mann wurde erschossen, ein weiterer verletzt. Zwei Verdächtige wurden festgenommen.

    Ein Quartier unter Beschuss

    Die Spuren der nächtlichen Gewalt sind noch deutlich sichtbar: zersplittertes Glas, ein beschädigtes geparktes Fahrzeug, Einschusslöcher in Fassaden. Der Stadtteil Barbière, ohnehin bekannt als ein Brennpunkt des Drogenhandels, wurde einmal mehr zum Schauplatz eines tödlichen Machtkampfes. Augenzeugen berichten von schwer bewaffneten Männern, die plötzlich auftauchten und das Feuer eröffneten – ihr Ziel: ein Drogenumschlagplatz.

    Die Täter nutzten Kalaschnikows, um ihre Konkurrenten zu attackieren. Für einen 21-Jährigen, der bereits wegen Drogendelikten polizeibekannt war, kam jede Hilfe zu spät. Ein weiterer Mann überlebte mit Verletzungen.

    Kampf um lukrative Drogenreviere

    Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie von Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Banden ein. Erst am Vortag wurden bei Schießereien in der Barbière und einem benachbarten Viertel vier Menschen verletzt. Der Grund für diese Eskalation? Der Kampf um äußerst profitable Drogenverkaufsstellen.

    „Diese Dealpunkte bringen enorme Summen ein und werden von diesen Gruppen stark abgesichert. Die Täter sind schwer bewaffnet“, erklärt David Fiorentini, Sekretär der Polizeigewerkschaft Alliance Police Vaucluse.

    Dass in Frankreichs Städten Bandenkriege um Drogenterritorien toben, ist längst kein Geheimnis mehr. Doch die Brutalität, mit der diese Konflikte ausgetragen werden, nimmt zu. Automatische Waffen, gezielte Hinrichtungen, Schüsse mitten in Wohnvierteln – die Hemmschwelle scheint gesunken.

    Polizei nimmt zwei Verdächtige fest

    Kurz nach der Tat konnte die Polizei zwei Verdächtige festnehmen. Sie wurden in Gewahrsam genommen und werden nun vernommen. Ob sie direkt in die Schießerei verwickelt waren oder in welchem Verhältnis sie zu den rivalisierenden Gruppen stehen, ist noch unklar.

    Die Anwohner der betroffenen Viertel leben in Angst. Viele berichten von einer ständigen Bedrohungslage, von Einschüchterung durch bewaffnete Dealer und der wachsenden Präsenz organisierter Kriminalität.

    Wie geht es weiter?

    Die Behörden stehen vor einer Herausforderung: Einerseits verschärfen sie den Druck auf die Drogennetzwerke mit verstärkten Polizeieinsätzen. Andererseits scheint jede Zerschlagung einer Gruppe eine neue Welle von Gewalt auszulösen.

    Wird sich die Lage beruhigen, oder steht Avignon eine weitere Eskalation bevor? Die nächsten Tage könnten entscheidend sein.

    Von C. Hatty

  • Schüsse in Avignon: Vier Verletzte nach nächtlichen Angriffen

    Schüsse in Avignon: Vier Verletzte nach nächtlichen Angriffen

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es in Avignon zu zwei Schusswechseln in verschiedenen Stadtteilen. Vier junge Männer wurden verletzt, und die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung wegen versuchten Mordes in organisierter Bande eingeleitet.

    Zwei Schießereien in einer Nacht

    Die erste Schießerei ereignete sich in einem Viertel von Avignon, wenig später folgte die zweite in einem anderen Stadtteil. Noch ist unklar, ob beide Vorfälle miteinander in Verbindung stehen. Doch eines ist sicher: Die Gewalt eskaliert.

    Laut Berichten kamen bei den Angriffen eine Kalaschnikow sowie eine Neun-Millimeter-Pistole zum Einsatz – Waffen, die auf ein kriminelles Umfeld hinweisen. Die Ermittlungen wurden an die Abteilung für organisierte Kriminalität der Nationalpolizei übergeben.

    Drogenhandel als möglicher Hintergrund

    Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei von einem möglichen Racheakt im Zusammenhang mit Drogenhandel aus. Avignon ist – wie viele andere Städte in Frankreich – seit Jahren mit wachsender Bandenkriminalität konfrontiert. Konkurrenzkämpfe zwischen rivalisierenden Gruppen enden nicht selten in blutigen Auseinandersetzungen.

    Noch gibt es keine offiziellen Angaben über den Gesundheitszustand der Opfer. Fest steht jedoch, dass die Gewaltbereitschaft in den Straßen von Avignon eine neue Stufe erreicht hat. Wie lange kann das noch so weitergehen?

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die Täter ausfindig zu machen und Klarheit über die Hintergründe zu gewinnen. Die Polizei verstärkt ihre Präsenz in den betroffenen Vierteln, um weitere Eskalationen zu verhindern.

    Von C. Hatty

  • Trump verhängt Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof – und andere World-News

    Trump verhängt Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof – und andere World-News

    US-Präsident Donald Trump unterzeichnete gestern eine Anordnung, die Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) verhängt. Er drohte mit „spürbaren und erheblichen Konsequenzen“ für Personen, die an Ermittlungen beteiligt sind, die seiner Ansicht nach die nationale Sicherheit der USA und Israels gefährden.

    Der Strafgerichtshof geriet bereits im November ins Visier der USA und Israels, nachdem er Haftbefehle gegen Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und den ehemaligen Verteidigungsminister Joav Gallant ausgestellt hatte. Der Vorwurf: Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza.

    Trump kritisierte, dass die Ermittlungen gegen Israel und auch gegen die USA „einen gefährlichen Präzedenzfall“ schafften. Die von ihm angeordneten Sanktionen könnten den Erwerb von Vermögenswerten blockieren und IStGH-Beamten samt ihren Familien die Einreise in die USA verwehren. Weder die USA noch Israel erkennen die Gerichtsbarkeit des IStGH an.

    Politischer Rückhalt und Widerstand
    Interessanterweise stellte sich der führende Demokrat im US-Senat, Chuck Schumer, hinter Trumps Entscheidung. Er bezeichnete den Gerichtshof als „voreingenommen gegenüber Israel“. Gleichzeitig hatten die Demokraten vor Kurzem ein Gesetz blockiert, das Sanktionen gegen IStGH-Vertreter vorsah – viele befürchteten, dass die Regelung zu weit gehen und auch US-Unternehmen treffen könnte, die mit dem Gerichtshof kooperieren.

    Trumps Gaza-Plan: Eine explosive Idee
    Der US-Präsident ließ es nicht bei den Sanktionen bewenden. Er bekräftigte zudem nochmals seine Vorstellung, dass die USA die Kontrolle über den Gazastreifen übernehmen und die palästinensische Bevölkerung umsiedeln sollten. Israels Verteidigungsminister ließ parallel ein Konzept ausarbeiten, das Palästinensern eine „freiwillige“ Ausreise ermöglichen soll. Sollte Trumps Idee umgesetzt werden, wäre die Zwei-Staaten-Lösung wohl endgültig vom Tisch.


    Schock in Schweden: Neue Details zum Amoklauf in Örebro

    In der ruhigen Universitätsstadt Örebro ereignete sich am Dienstag ein verheerender Amoklauf an einer Schule für Erwachsene. Die Ermittler veröffentlichten gestern erste Details zur Tragödie, bei der mindestens 11 Menschen ums Leben kamen.

    Die Polizei gab bekannt, dass sie einen Verdächtigen identifiziert habe, warte jedoch noch auf eine endgültige DNA-Bestätigung. Es wird vermutet, dass der Täter selbst unter den Toten ist.

    Zum Motiv schweigen die Ermittler bislang. Doch sie schilderten das Chaos, das die Einsatzkräfte am Tatort vorfanden: Rauch von Pyrotechnik, Schüsse aus verschiedenen Richtungen – die Situation war so unübersichtlich, dass die Beamten zunächst nicht erkennen konnten, wie viele Schützen beteiligt waren.

    Polizeieinsatz ohne Gegenfeuer
    Obwohl insgesamt 130 Polizisten vor Ort waren, gab keiner von ihnen einen einzigen Schuss ab, erklärte der Polizeichef von Örebro. Erst eine Stunde nach Beginn des Angriffs fanden sie den mutmaßlichen Täter – tot, umgeben von drei Waffen und mindestens zehn leeren Magazinen.


    Wärmster Januar aller Zeiten – trotz La Niña

    Wissenschaftler meldeten gestern einen neuen Temperaturrekord: Der vergangene Januar war der heißeste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Und das, obwohl das Wetterphänomen La Niña normalerweise für kühlere Temperaturen sorgt.

    Diese ungewöhnliche Wärmeentwicklung gibt Klimaforschern Rätsel auf. Während CO₂-Emissionen als Hauptursache gelten, suchen einige Experten nach weiteren Faktoren – hat sich möglicherweise etwas Grundlegendes in der Chemie unseres Planeten verändert?


    WEITERE TOP-NEWS

    • Großbritannien: Das Grenfell Tower-Hochhaus, in dem vor acht Jahren 72 Menschen bei einem Brand starben, soll abgerissen werden.
    • Kalifornien: Ein Energieversorger untersucht, ob seine Anlagen den verheerenden Eaton-Waldbrand im Januar ausgelöst haben.
    • Wirtschaft: Die Bank of England senkte zum dritten Mal innerhalb von sechs Monaten die Zinsen.
    • USA: Die berühmte Tanzgruppe Shen Yun, die mit der Falun-Gong-Bewegung verbunden ist, soll Berichten zufolge ins Visier von US-Behörden geraten sein.
    • Tesla: Der Konzern versprach, Maßnahmen gegen rassistische Diskriminierung in einer seiner Fabriken zu ergreifen.
    • Klimawandel: Die Energiekonzerne Orsted (Dänemark) und Equinor (Norwegen) fahren ihre grünen Investitionen zurück – aus wirtschaftlichen Gründen.
    • Grönland: Neue Studien stellen bisherige Annahmen darüber infrage, wie das Schmelzen der Eisschilde den Meeresspiegel beeinflusst.
    • Mode: Sabato De Sarno verlässt Gucci – nach nur zwei Jahren als Kreativdirektor.
    • Musik: Der weltbekannte Dirigent Daniel Barenboim gab bekannt, dass er an Parkinson leidet.
    • Entertainment: Rapper Ye (ehemals Kanye West) enthüllte, dass bei ihm eine Autismus-Diagnose gestellt wurde.

    Von C. Hatty

  • Trumps Gaza-Plan sorgt für Chaos – Berater rudern zurück

    Trumps Gaza-Plan sorgt für Chaos – Berater rudern zurück

    Die überraschende Idee von Ex-Präsident Donald Trump, dass die USA Gaza übernehmen und fast zwei Millionen Palästinenser vertreiben sollten, ließ selbst hochrangige Beamte im Weißen Haus fassungslos zurück. Während weltweit Alarm ausgelöst wurde, versuchten Spitzenvertreter seiner Regierung, Trumps Vorschlag abzuschwächen.

    Mehrere Trump-Berater gingen davon aus, dass sein Plan einer „langfristigen Kontrolle“ stillschweigend aufgegeben wird, sobald Trump selbst die Unmöglichkeit des Vorhabens erkennt. Bereits am Nachmittag deutete sich dieser Rückzieher an: Karoline Leavitt, die Pressesprecherin des Weißen Hauses, bemühte sich, Trumps Haltung zur Umsiedlung der Palästinenser und zum Einsatz von US-Truppen zu entschärfen.

    Außenminister Marco Rubio erklärte, Trump habe lediglich vorgeschlagen, Gaza zu räumen und wieder aufzubauen – nicht zu übernehmen. Steve Witkoff, Sondergesandter für den Nahen Osten, sagte hinter verschlossenen Türen vor republikanischen Senatoren aus, dass Trump „weder US-Truppen vor Ort einsetzen noch einen einzigen US-Dollar für Gaza ausgeben“ wolle.

    Insider berichteten, dass die Regierung nicht einmal grundlegende Überprüfungen durchgeführt hatte, ob der Vorschlag überhaupt umsetzbar sei. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erfuhr erst kurz vor seiner gemeinsamen Pressekonferenz mit Trump am Dienstag von der Idee. Einige Experten mutmaßten, der Plan sei derart unrealistisch, dass es sich um eine reine Verhandlungstaktik handeln müsse.

    Reaktionen

    Trumps Vorschlag stieß auf sofortige Ablehnung in der arabischen Welt, einschließlich Saudi-Arabiens, einem wichtigen US-Verbündeten. Gleichzeitig feierten viele ultrarechte Israelis und einige pro-israelische Amerikaner den Vorstoß. In Gaza herrschten Fassungslosigkeit und Empörung.

    Die größten Hindernisse

    Trumps Vision, Gaza in die „Riviera des Nahen Ostens“ zu verwandeln, wäre nicht nur extrem zeitaufwendig, sondern auch enorm teuer. Experten warnten zudem, dass sein Plan gegen internationales Recht verstoßen würde.


    Tausende Tote bei Kämpfen in der Demokratischen Republik Kongo

    In der Stadt Goma, im Osten der Demokratischen Republik Kongo, steht die Bevölkerung vor massenhaften Bestattungen. Ein Beamter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz sprach von einer humanitären Katastrophe. Nach UN-Schätzungen starben allein in der vergangenen Woche fast 3.000 Menschen in Kämpfen zwischen einer Rebellengruppe und der kongolesischen Armee.

    „Diese Zahl wird wahrscheinlich weiter steigen“, erklärte Vivian van de Perre, die stellvertretende Leiterin der UN-Friedensmission im Kongo, gegenüber einem Reporter. Mehr als 700.000 Menschen sind auf der Flucht.

    Familien und Helfer bemühen sich fieberhaft, die Toten zu bestatten. Die Leichenhallen der Stadt, die zwei Millionen Menschen beheimatet, sind überfüllt. Arbeiter haben bereits begonnen, lange Gräben für die Beerdigungen auszuheben.


    Schweden trauert: Elf Tote bei Amoklauf in Örebro

    In Örebro, einer schwedischen Universitätsstadt mit 160.000 Einwohnern, trauert die Gemeinschaft um mindestens elf Menschen, die bei einem Amoklauf in einem Bildungszentrum ums Leben kamen. Die Stadt, die in den letzten Jahren zum Zuhause von Migranten aus 165 Ländern wurde, steht unter Schock.

    „Es war meine Schule“

    Shams Ulqamar Andesh, ein Migrant aus Afghanistan, besuchte gemeinsam mit seiner Frau Kurse in der Einrichtung. „Die Menschen, die hier gestern starben – sie hatten Träume. Sie wollten Ärzte, Krankenschwestern, Ingenieure oder Handwerker werden“, sagte er. „Es war meine Schule.“


    WEITERE WICHTIGE NACHRICHTEN

    Islam: Nach dem Tod von Aga Khan IV. übernimmt sein Sohn, Prinz Rahim al-Hussaini, die spirituelle Führung der Ismailiten weltweit.

    Frankreich: Die Regierung überstand ein Misstrauensvotum im Parlament – der Weg für die endgültige Verabschiedung des Haushaltsplans 2025 ist frei.

    EU: Die Tesla-Verkäufe in Europa gehen zurück. Experten sehen unter anderem Elon Musks politische Einmischung als möglichen Grund.

    Argentinien: Präsident Javier Milei kündigte an, das Land aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurückzuziehen – ähnlich wie es Donald Trump plant.

    Belgien: In Brüssel läuft eine Großfahndung nach zwei maskierten Schützen, die vor einer U-Bahn-Station das Feuer eröffneten. Verletzte gab es keine.

    Von C. Hatty

  • Trump schlägt US-Übernahme des Gazastreifens vor – und weitere World-News

    Trump schlägt US-Übernahme des Gazastreifens vor – und weitere World-News

    Gestern schlug Ex-Präsident Donald Trump vor, dass die USA den Gazastreifen übernehmen sollten und dass alle Palästinenser dort – rund zwei Millionen Menschen – das Gebiet verlassen müssten. Er sprach von einer „permanenten Umsiedlung“ an einen oder mehrere Standorte, die von „humanitären Ländern mit Herz“ finanziert würden.

    Sein Vorschlag reiht Gaza in eine wachsende Liste von Gebieten ein, die Trump für die USA beanspruchen will – darunter bereits Grönland, Kanada und der Panamakanal. Es solle eine „langfristige Besitzposition“ sein, so Trump. Auf die Frage, welche rechtliche Grundlage ihm erlauben würde, einfach souveränes Territorium zu übernehmen, ging er nicht ein. Stattdessen sagte er nur: „Wir werden es besitzen.“

    Trump stellte die Umsiedlung als humanitäre Maßnahme dar und forderte Jordanien und Ägypten auf, die Palästinenser aufzunehmen. Doch weder Amman noch Kairo wollen eine große Zahl palästinensischer Flüchtlinge aufnehmen, und es ist fraglich, ob die Menschen aus Gaza freiwillig ihr Land verlassen würden, das sie über Jahre verteidigt haben. Hamas lehnte den Vorschlag sofort ab, und die internationale Reaktion war scharf verurteilend.

    Der Ex-Präsident schlug vor, die USA könnten den Palästinensern helfen, „ein geeignetes Stück Land zu finden“ und „ihnen wirklich schöne Wohnorte zu bauen“. Diese Umsiedlung sollte dauerhaft sein, betonte er. „Ich denke nicht, dass die Leute nach Gaza zurückkehren sollten“, sagte Trump. „Gaza ist kein Ort, an dem Menschen leben sollten.“


    China schlägt nach Trumps Zöllen zurück

    China reagierte gestern auf die von Trump verhängten 10-Prozent-Zölle auf alle chinesischen Waren mit eigenen Strafzöllen auf US-Kohle und -Gas sowie Exportbeschränkungen für bestimmte Mineralien. Diese Maßnahmen sollen am Montag in Kraft treten, doch es bleibt noch Zeit für Verhandlungen.

    Das Weiße Haus kündigte an, dass Trump bald mit Chinas Staatschef Xi Jinping telefonieren werde. Während Chinas Zölle US-Exporte im Wert von rund 20 Milliarden Dollar betreffen, haben Trumps Maßnahmen chinesische Waren im Wert von mehr als 450 Milliarden Dollar ins Visier genommen. Zudem leiteten chinesische Behörden eine kartellrechtliche Untersuchung gegen Google ein.


    Mindestens 11 Tote bei Schießerei in Schweden

    Mindestens elf Menschen wurden gestern bei einer Schießerei in einem Erwachsenenbildungszentrum in Örebro, Schweden, getötet, teilten die Behörden mit. Der mutmaßliche Täter, dessen Identität zunächst nicht bekannt gegeben wurde, gehört zu den Toten.

    „Wir haben eine brutale Gewalttat erlebt“, sagte Schwedens Premierminister Ulf Kristersson in einer Fernsehansprache. „Dies ist die schlimmste Massenerschießung in der schwedischen Geschichte.“

    Hintergrund: Schusswaffengewalt an Schulen ist in Schweden äußerst selten. Allerdings kämpft das Land seit Jahren mit einem stetigen Anstieg von Waffengewalt.


    WEITERE TOP-NACHRICHTEN

    • Großbritannien: Medizinische Experten äußern neue Zweifel an den Beweisen, die 2023 zur Verurteilung der Krankenschwester Lucy Letby wegen der Tötung von sieben Babys führten.
    • Syrien: Interimspräsident Ahmed al-Shara traf sich erstmals mit dem türkischen Präsidenten. Die Türkei beherbergt mehr als drei Millionen syrische Flüchtlinge.
    • Australien: Oppositionsführer Peter Dutton orientiert sich an Trumps politischem Stil – doch es gibt Grenzen, die er nicht überschreiten will.
    • El Salvador: Nach einem Treffen mit dem US-Außenminister bot der Präsident an, gegen eine Gebühr von den USA abgeschobene Kriminelle in salvadorianischen Gefängnissen unterzubringen.
    • Verlagswesen: Eine Frau verklagt den Autor Neil Gaiman wegen sexuellen Missbrauchs. Sie reichte auch eine Klage gegen seine getrennt lebende Ehefrau Amanda Palmer ein, weil diese den Missbrauch ermöglicht haben soll.
    • Haie: Ein Teenager-Mädchen starb nach einem Haiangriff beim Schwimmen in Queensland, Australien.
    • Italien: Parlamentarier werfen Donald Trump Jr., dem Sohn des US-Präsidenten, vor, eine geschützte Entenart in der Lagune von Venedig gejagt zu haben.
    • 11. September: Ein Gerichtsverfahren steht an einem Wendepunkt: Es geht um die Frage, ob ein zentrales Geständnis durch CIA-Folter erzwungen wurde.
  • Tragödie in Örebro: Schüsse an schwedischer Schule fordern zahlreiche Opfer

    Tragödie in Örebro: Schüsse an schwedischer Schule fordern zahlreiche Opfer

    Am heutigen Dienstag, dem 4. Februar 2025, erschütterte ein schrecklicher Vorfall die schwedische Stadt Örebro. An der Campus-Risbergska-Schule, einer Einrichtung für Erwachsenenbildung, fielen gegen 12:30 Uhr Schüsse, die nach aktuellen Informationen der Polizei etwa zehn Menschen das Leben kosteten. Unter den Toten befindet sich vermutlich auch der mutmaßliche Täter. Die Behörden schließen ein terroristisches Motiv aus.

    Die genauen Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Der mutmaßliche Schütze war der Polizei zuvor nicht bekannt und gehörte keiner kriminellen Vereinigung an. Die Ermittler gehen davon aus, dass er allein handelte, schließen jedoch nicht aus, dass weitere Personen in die Tat verwickelt sein könnten. Die Identifizierung der Opfer und die Aufklärung des Motivs haben für die Behörden nun oberste Priorität.

    Augenzeugen berichten von chaotischen Szenen während des Angriffs. Schüler und Lehrer verbarrikadierten sich in Klassenräumen, nutzten Tische und Stühle, um Türen zu blockieren, und versuchten, sich in Sicherheit zu bringen. Die Polizei evakuierte insgesamt sechs Schulen in der Umgebung, um mögliche weitere Gefahren auszuschließen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben und sich von Fenstern fernzuhalten.

    Die medizinische Versorgung der Verletzten wurde umgehend eingeleitet. Fünf Personen mit schweren Verletzungen wurden ins Universitätskrankenhaus Örebro gebracht, vier von ihnen mussten operiert werden. Ein Intensivhubschrauber aus Uppsala wurde zur Unterstützung angefordert. Die Krankenhäuser der Region stellten auf Notfallbetrieb um, um der Situation gerecht zu werden.

    Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson äußerte sich tief betroffen über die Ereignisse: „In einem Klassenzimmer eingeschlossen zu sein und um sein Leben zu fürchten, ist ein Albtraum, den niemand erleben sollte.“ Justizminister Gunnar Strömmer betonte, dass die Regierung in engem Kontakt mit der Polizei stehe und die Entwicklungen genau verfolge.

    Örebro, etwa 200 Kilometer westlich von Stockholm gelegen, ist eine Stadt mit rund 126.000 Einwohnern. Die Campus-Risbergska-Schule dient hauptsächlich der Erwachsenenbildung und bietet unter anderem Kurse für Personen an, die ihre Schulabschlüsse nachholen oder verbessern möchten.

    Die Ermittlungen zu diesem tragischen Vorfall stehen noch am Anfang. Die Polizei hat das Gelände weiträumig abgesperrt und führt umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Die genauen Umstände und das Motiv des Täters sind weiterhin Gegenstand der Untersuchungen.


    Ein ruhiger Schultag endet im Albtraum

    Es war ein ganz normaler Dienstag. Viele Schüler hatten die Schule bereits verlassen, da am Vormittag nationale Prüfungen geschrieben wurden. Doch gegen 12:30 Uhr durchbrach eine Serie lauter Schüsse die Stille. Was folgte, war Panik und Chaos.

    Lehrer und Schüler rannten um ihr Leben. Einige verbarrikadierten sich in Klassenzimmern, andere versuchten, sich aus dem Gebäude zu retten. „Wir hörten drei laute Knalle und dann Schreie“, berichtete der 28-jährige Andreas Sundling, der sich mit anderen in einem Raum einschloss. Eine Lehrerin, Lena Warenmark, sagte dem schwedischen Fernsehen SVT, sie habe mindestens zehn Schüsse gehört.

    Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Streifenwagen, Krankenwagen und sogar ein Hubschrauber waren im Einsatz. Das Schulgelände wurde evakuiert, um weiteren Schaden zu verhindern. Doch für viele kam die Hilfe zu spät.

    Die Opferzahl könnte weiter steigen

    Die genauen Zahlen sind noch unklar, da die Spurensicherung noch läuft. „Die Schäden am Tatort sind so massiv, dass wir noch keine endgültige Opferzahl nennen können“, erklärte Polizeichef Roberto Eid Forest. Fest steht: Der mutmaßliche Täter ist unter den Toten. Ob er sich selbst gerichtet hat oder von der Polizei gestoppt wurde, ist noch nicht offiziell bestätigt.

    Fünf Schwerverletzte werden im Krankenhaus behandelt, vier davon mussten operiert werden. Die Ärzte kämpfen um ihr Leben. Die Polizei schließt ein terroristisches Motiv aus, doch über die Hintergründe der Tat gibt es bislang keine Informationen.

    Schweden in Trauer – „Unbeschreiblich traurig“

    Die Tat hat das ganze Land in eine tiefe Schockstarre versetzt. Justizminister Gunnar Strömmer sprach von einem Ereignis, das „unsere gesamte Gesellschaft bis ins Mark erschüttert“. Er betonte, dass solche Gewalttaten in schwedischen Schulen extrem selten sind. Zwar gab es in den letzten Jahren Angriffe mit Messern oder Äxten, doch eine Schießerei mit so vielen Toten ist beispiellos.

    Auch Schwedens König Carl XVI. Gustaf äußerte sich bestürzt: „Mit Trauer und Entsetzen haben meine Familie und ich von dieser schrecklichen Tat erfahren. Unser Mitgefühl gilt den Familien und Freunden der Opfer.“

    Wie konnte das passieren?

    Die große Frage, die sich nun alle stellen: Warum? Bislang gibt es keine Hinweise darauf, dass der Schütze vorher auffällig war. Er war der Polizei nicht bekannt, hatte keine kriminelle Vergangenheit. Nach ersten Erkenntnissen handelte er allein. Doch die Ermittler untersuchen, ob es Mitwisser oder Unterstützer gab. Noch am Dienstagabend wurde seine Wohnung durchsucht – was die Polizei dort fand, ist nicht bekannt.

    Premierminister Ulf Kristersson forderte Geduld: „Wir alle wollen verstehen, warum das passiert ist. Doch diese Antworten brauchen Zeit.“

    „So etwas passiert nicht in Schweden“ – Doch jetzt schon

    Europa reagiert bestürzt auf die Tat. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach auf X (ehemals Twitter) von einer „entsetzlichen Tragödie“: „Gewalt und Terror haben in unserer Gesellschaft keinen Platz – erst recht nicht in Schulen.“

    Viele Schweden dachten bisher, dass so etwas nur anderswo passiert. Anschläge in den USA oder anderen Ländern? Ja, aber nicht hier. Doch diese Illusion wurde brutal zerstört.

    Was bleibt, ist Trauer, Wut – und eine drängende Debatte über Schul- und Waffensicherheit. Hätte man das verhindern können? Braucht es strengere Waffengesetze oder mehr Sicherheitsmaßnahmen an Schulen?

    Fragen, auf die Schweden dringend Antworten finden muss.

    Catherine H.

  • Schüsse an Pariser Bahnhof: Zwei Verletzte nach Einsatz der Bahnsicherheit

    Schüsse an Pariser Bahnhof: Zwei Verletzte nach Einsatz der Bahnsicherheit

    Ein Vorfall an der Pariser Gare d’Austerlitz sorgt für Aufsehen: Sicherheitskräfte der Bahn haben das Feuer eröffnet und dabei zwei Menschen verletzt. Was ist passiert?

    Mann mit falscher Waffe – Sicherheitskräfte schießen

    Montag, 3. Februar – ein Mann wird von den Beamten der Bahnsicherheit (SUGE) kontrolliert, weil er Hakenkreuze an die Wände der Bahnhofshalle sprüht. Als die Sicherheitskräfte ihn stellen wollen, zieht er plötzlich eine Waffe. Später stellt sich heraus: Die Waffe ist nicht echt. Doch in diesem Moment zählt jede Sekunde.

    Die Beamten fordern ihn auf, das Objekt fallen zu lassen – er reagiert nicht. Mindestens einer der Sicherheitsleute gibt daraufhin Schüsse ab. Der Verdächtige wird schwer getroffen, sein Zustand ist kritisch. Ein unbeteiligter Passant wird durch ein Querschläger-Projektil ebenfalls verletzt, jedoch weniger schwer.

    Ermittlungen laufen auf Hochtouren

    Nach dem Vorfall schalten sich sofort Polizei und Justiz ein. Zwei Ermittlungen wurden eingeleitet: Eine wegen Gewalt gegen Beamte und eine zweite zur Klärung der Schussabgabe durch die Sicherheitskräfte.

    Ein Staatsanwalt begibt sich noch am selben Abend zum Tatort, während Spezialisten der Kriminalpolizei der Pariser Präfektur die Untersuchung übernehmen.

    Kurze Unterbrechung des Bahnverkehrs

    Die SNCF bestätigt, dass der Zugverkehr nach einer kurzen Unterbrechung wieder normal läuft. Die Bahnhofsmitarbeiter kümmern sich um den Passagierfluss, um größere Störungen zu vermeiden.

    Dieser Vorfall wirft erneut Fragen auf: Wie sollte Sicherheitspersonal in solch angespannten Momenten reagieren? War der Waffeneinsatz gerechtfertigt oder eine überzogene Reaktion? Die Ermittlungen werden zeigen, was genau geschah – und ob Konsequenzen folgen.

    Von C. Hatty