Schlagwort: Saint-Valentin

  • Editorial: Der Valentinstag – Ein Fest der Liebe und Tradition

    Editorial: Der Valentinstag – Ein Fest der Liebe und Tradition

    Der Valentinstag, ein Tag, der in vielen Teilen der Welt mit Blumen, Süßigkeiten und romantischen Gesten gefeiert wird, wird jedes jahr am 14. Februar gefeiert. Inmitten von Herzchen und Liebesbotschaften ist es wichtig, einen Blick auf die Ursprünge dieses besonderen Tages zu werfen und die Traditionen zu ehren, die ihn zu einem globalen Fest der Liebe gemacht haben.

    Die Ursprünge des Valentinstags reichen bis ins Römische Reich zurück. Der Legende nach war Valentin von Terni, ein christlicher Bischof, in der Zeit von Kaiser Claudius II. tätig. Trotz des kaiserlichen Verbots, junge christliche Paare zu trauen, verheiratete Valentin heimlich eine große Zahl christlicher Liebespaare. Für seine rebellische Liebe zur Liebe wurde er schließlich am14. Februar 269 durch Enthauptung hingerichtet. Im 5. Jahrhundert etablierte die Kirche den 14. Februar als Gedenktag für den Heiligen Valentin.

    Traditionen des Valentinstages, die die Zeit überdauern:

    1. Liebesbotschaften: Der Austausch von handgeschriebenen Liebesbotschaften ist eine Tradition, die auf die Zeiten von Valentin selbst zurückgeht. Heute werden Karten, E-Mails und soziale Medien genutzt, um Liebe und Zuneigung auszudrücken.
    2. Blumen und Süßigkeiten: Das Schenken von Blumen, insbesondere roter Rosen, hat sich zu einem Symbol der Liebe entwickelt. Begleitet von süßen Leckereien werden diese Geschenke als Ausdruck der Wertschätzung für geliebte Menschen betrachtet.
    3. Romantische Gesten: Der Valentinstag ermutigt zu romantischen Gesten, sei es ein Candle-Light-Dinner, ein gemeinsamer Spaziergang oder das Schreiben persönlicher Gedichte. Es ist eine Gelegenheit, die Liebe zu feiern und besondere Momente zu teilen.
    4. Liebesschloss-Tradition: Einige Paare schließen symbolisch ein Liebesschloss an Brücken oder anderen öffentlichen Orten an, um ihre ewige Liebe zu besiegeln. Dieser Brauch spiegelt den Wunsch nach einer dauerhaften Verbindung wider.

    Der Valentinstag im 21. Jahrhundert:

    In unserer digitalen Ära hat der Valentinstag eine moderne Note erhalten. Virtuelle Grußkarten, Videobotschaften und Online-Plattformen ermöglichen es Menschen, Liebe über Grenzen hinweg auszudrücken. Das Teilen von Erlebnissen in sozialen Medien ist zur Norm geworden, und Hashtags wie #ValentinesDay sind weltweit Trend.

    Ein Fest der Liebe und Gemeinschaft:

    Der Valentinstag ist nicht nur für romantische Paare reserviert, sondern eine Gelegenheit, Liebe in all ihren Formen zu feiern. Freundschaften, Familienbande und die Liebe zu sich selbst verdienen an diesem Tag ebenfalls Anerkennung.

    In einer Welt, die oft von Hektik und Herausforderungen geprägt ist, bietet der Valentinstag einen Moment der Zuwendung und des Innehaltens. Möge dieser Tag uns daran erinnern, dass Liebe in all ihren Facetten eine Kraft ist, die Brücken baut, Herzen verbindet und die Welt heller macht.

    In Liebe und Tradition grüßt herzlichst: Die Redaktion von Nachrichten.fr

  • Valentinstag: Wie wählt man die passendsten Blumen aus?

    Valentinstag: Wie wählt man die passendsten Blumen aus?

    Morgen ist Valentinstag und damit auch die Zeit der Blumensträuße. Blumen sind vergänglich, heißt es in einem Lied von Jacques Brel, aber sie machen immer Freude. Denken Sie auch an Mimosen, Anemonen und Ranunkeln, um Freude zu bereiten.

    Am Mittwoch, dem 14. Februar, ist Valentinstag und damit auch ein großer Tag für die Floristen.

    Wer hat sich zum 14. Februar nicht schon mit der Frage beschäftigt, mit welchen Blumen man am Besten seine Liebe zum Ausdruck bringen kann. Aber das kann richtig teuer werden.

    Die billigsten Blumen findet man in den großen Supermärkten, die die Preise der traditionellen Blumengeschäfte unterbieten, indem sie mit der Menge spielen. Im Supermarkt kann man zum Beispiel kleine Tulpenbündel für weniger als 10 € finden, aber das sind nicht unbedingt die schönsten. Außerdem hat man im Supermarkt nicht die Möglichkeit, seinen Strauß selbst passend zusammenzustellen. Meistens handelt es sich um vorgefertigte Sträuße mit einer festen Auswahl.

    Traditionell sind die großen Ketten wie Interflora die Anlaufstellen für die meisten Kunden, vor allem, weil sie liefern und über ein großes Netz im ganzen Land und darüber hinaus verfügen. Anlässlich des 14. Februar locken diese Häuser die Kunden oft mit interessanten Gutscheincodes. Interflora zum Beispiel bietet am Valentinstag spürbare Rabatte an. Das kann interessant sein, aber auch hier handelt es sich oft um fertige Blumenarrangements, die man sich im Internet aussuchen kann. Trotzdem muss man mit Kosten um die 40 € für das Einstiegsangebot rechnen.

    Am Valentinstag sind mehr als die Hälfte der verschenkten Blumen Rosen. Dabei haben sie im Februar noch überhaupt keine Saison. Also werden sie zu dieser Jahreszeit meist aus Kenia oder den Niederlanden importiert; das ist natürlich für die CO2-Bilanz sehr negativ.

    Statt Rosen verschenken immer mehr Menschen lieber an Anemonen, Ranunkeln oder sogar Mimosen, da diese Blumen origineller und jahreszeitgemäß sind. Außerdem sind sie vor allem angesichts der Energiekrise nicht sehr teuer. Und das Wichtigste: Man kann mit seinem Blumenhändler in der Nähe oder auf dem Markt sprechen und sich einen individuellen Strauß zusammenstellen lassen, der dem eigenen Geschmack und dem Budget entspricht.

    Es ist außerdem empfehlenswert, Blumenhändler zu bevorzugen, die zu 100 % lokale und ethisch einwandfrei hergestellte Blumen anbieten. In Frankreich gibt es da zum Beispiel die Kette „Fleurs d’ici“ als Vertriebs- und Lieferplattform. Und auch hier ist ein Strauß nicht teurer als etwa bei Interflora, denn er kostet auch hier um die 40 €.

  • Galentine’s day: Der „Anti-Valentinstag“ als Alternative zum Tag der Liebenden

    Galentine’s day: Der „Anti-Valentinstag“ als Alternative zum Tag der Liebenden

    Viele haben die grosse Liebe noch nicht gefunden oder haben einfach keine Lust, den Valentinstag zu feiern. Seit einigen Jahren gibt es eine Alternative: den Galentine’s Day.

    Viele Menschen können mit dem Valentinstag einfach nichts anfangen. Viele sehen ihn nicht als Feiertag, vielleicht, weil sie die „die grosse Liebe“ (noch) nicht gefunden haben, oder weil sie die künstliche Aufregung um diesen Tag ablehnen und diesem sogenannten Tag der Liebe eher mit Gleichgültigkeit begegnen. Seit einigen gibt es daher einen neuen „Feiertag“, mit dem die Liebe ganz allgemein gefeiert werden soll: Der Galentine’s Day. Er feiert die Freundschaft unter Mädchen und Frauen. Der Galentine’s Day ist nicht nur für Verliebte gedacht, sondern vor allem ein guter Vorwand, um einen Abend mit Freundinnen zu verbringen.

    Woher kommt der Galentine’s Day?
    Dieser neue und ganz besondere Feiertag wurde von den Machern der amerikanischen Serie Parks & Recreation (2009) erfunden. Die Hauptdarstellerin Leslie Knope schwört auf den „Galentine’s Day“, einen Tag, der ins Leben gerufen wurde, um am Vorabend des Valentinstags die Freundschaft unter Frauenzu feiern – im Englischen wird der umgangssprachliche Begriff „gal“ in der Regel für Mädchen verwendet.

    Dieses aus dem Nichts erfundene Konzept kam bei den Fernsehzuschauern so gut an, dass mittlerweile überall auf der Welt Mädelsabende organisiert werden. Das Prinzip ist zwar das gleiche wie bei einer „normalen“ Party (Essen, Geschenke, …), aber, und das ist wichtig, man muss nicht unbedingt ein Paar sein, um den Galentine’s Day zu feiern.

    Das Ziel ist es, einen Gegenpol zum Valentinstag zu bilden und sich gleichzeitig vom gesellschaftlichen Druck zu befreien.

    Dieser reine Frauen“feier“tag hat bis heute kein männliches Pendant. Eine Idee, die man eventuell weiterentwickeln sollte?

  • Saint-Valentin: Verliebte aus aller Welt kommen in dieses Dorf im Departement Indre

    Saint-Valentin: Verliebte aus aller Welt kommen in dieses Dorf im Departement Indre

    Wenige Tage vor dem Valentinstag wird das Dorf wieder zum romantischsten Ort der Welt. Saint-Valentin, ein kleines Dorf in Frankreich, das den Namen des Schutzheiligen der Verliebten trägt.

    Seit Jahren schon wird das Dorf Saint-Valentin im Februar zu einem unumgängliche Zwischenstopp für Menschen, die sich lieben. In Saint-Valentin (Indre) verewigen die Menschen ihre Liebe in großen Lettern an jeder Straßenecke und in jeder Nische. Dieses kleine Dorf bewahrt die Worte von Verliebten aus der ganzen Welt, die hier ihren Schwur aufhängen – den Schwur einer Liebe, die hält. An diesem Valentinstag gibt es einen, der hier seit 40 Jahren die Liebe feiert – den Bürgermeister.

    Am Tag X herrscht seit 30 Jahren Hochbetrieb.
    Ein junges Paar würde gerne hier heiraten, aber es ist nicht einfach, wenn man nicht in der Gemeinde wohnt. Also hat Bürgermeister Pierre Rousseau zusätzlich zu den Hochzeiten eine Zeremonie erfunden: das Liebesdiplom des Dorfes. Eine besondere Art, ein Zeichen zu setzen, während man auf den großen Tag wartet. Am 14. Februar herrscht im Dorf seit 30 Jahren Hochbetrieb. Von Jahr zu Jahr zieht das Fest immer mehr Menschen an. Im Dorfladen werden an diesem Tag viele Dinge verkauft: Fingerhüte, Vasen, Postkarten und sogar Medaillen.