Schlagwort: Rosen

  • Valentinstag 2022: Rote Rosen werden teurer

    Valentinstag 2022: Rote Rosen werden teurer

    Der Valentinstag am 14. Februar ist  einer der arbeitsreichsten Tage des Jahres für Floristen. Zu diesem Anlass werden allein in Frankreich Blumen im Wert von 200 Millionen Euro gekauft.

    Jedes Jahr am Valentinstag ist es für viele Männer in Frankreich das gleiche Ritual: Sie kaufen einen Strauß Rosen. Der Preis für rote Rosen ist dieses Jahr gestiegen, aber das hält kaum jemanden davon ab, sie auch an diesem Valentinstag wieder zu kaufen. Ein Strauß kostet etwa 42 Euro, sieben Euro mehr als im letzten Jahr. Der Grund für den Preisanstieg: 80% der Blumen, die in Frankreich verkauft werden, kommen aus dem Ausland. Die Frachtkosten sind aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise auch für die Blumen teurer geworden.

    „Was nicht rot ist, ist billiger“

    „Was nicht rot ist, ist billiger (…) man sollte auf Saisonblumen wie Tulpen zurückgreifen, für deren Produktion man weniger Energie benötigt“, sagt Charline Pritscaloff, prisgekrönte Floristin in Orléans (Loiret) gegenüber France 3. Der Valentinstag ist für Floristen ein arbeitsreicher, jedoch nicht der wichtigste Tag des Jahres. Das ist der Muttertag.

  • Valentinstag: der Erfolg der außergewöhnlichen Rosen der Familie Meilland

    Valentinstag: der Erfolg der außergewöhnlichen Rosen der Familie Meilland

    Die Geschichte der Rosen der Familie Meilland begann Ende des 19. Jahrhunderts. France 2 besuchte die Familie, die diese außergewöhnlichen Blumen produziert.

    Die Rosen der Familie Meilland blühen im Sommer auf den Feldern des Departements Var. Großartig und einzigartig, diese Blumen sind in der ganzen Welt bekannt und bewundert. In den Gewächshäusern der Familie Meilland werden Rosen nicht kultiviert: Sie werden geschaffen. Matthias Meilland ist der Erbe in der sechsten Generation einer Dynastie, in der man ständig versucht, sich DIE neue Rose vorzustellen.

    Neue Rosen „erschaffen“
    Alles beginnt mit Pollen, in einer kleinen Schachtel. Ihre Großmutter, Marie-Louise Meilland, brachte ihm bei, wie man Rosen befruchtet, indem man den Pollen einer bestimmten Sorte auf die Narbe einer anderen klebt, um neue Blüten zu schaffen. „Man hybridisiert direkt mit dem Finger, indem man eine Menge Pollen aufträgt“, erklärt Matthias Meilland. Sein Urgroßvater, ein Gärtner in Lyon (Rhône), praktizierte diese kreative Geste bereits 1850. Die Liebe zur Rose wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Die Familie Meilland ließ sich an der Côte d’Azur nieder. In den 1950er Jahren leitete Marie-Louise Meilland das Unternehmen und kreierte Tausende von Rosensorten.