Schlagwort: Restaurant

  • Paris 2024: Die Sorgen der Bars und Restaurants wegen Terrassenverboten

    Paris 2024: Die Sorgen der Bars und Restaurants wegen Terrassenverboten

    Mit den bevorstehenden Olympischen Spielen kommen neue Regelungen auf die Pariser Cafés und Restaurants zu. Die Polizeipräfektur von Paris hat jüngst Einschränkungen angekündigt, die vor allem die temporären Terrassen in der Nähe der olympischen Stätten betreffen.

    Einschränkungen für Sommergäste

    Wird es möglich sein, im Sommer zwischen den Wettkämpfen gemütlich auf einer Pariser Terrasse zu sitzen? Wohl kaum, denn in bestimmten Zonen wird das bald verboten sein. Rund um die olympischen Stätten wie dem Eiffelturm, den Invaliden oder Bercy haben die Behörden beschlossen, an Wettkampftagen alle Außenbereiche zu schließen. Diese Sicherheitsmaßnahmen versetzen einige Geschäftsinhaber in eine regelrechte Schockstarre.

    Der Kampf um Kompensationen

    Christophe Labro, der seit 25 Jahren das „Bercy Café“ führt, hatte geplant, seine Terrasse für die Olympischen Spiele zu vergrößern. Damit hätte er 120 Plätze im Freien anbieten können und rechnete damit, 80% seines Sommerumsatzes dort zu erwirtschaften. „Ich hatte vor, zusätzliches Personal einzustellen (…) jetzt trifft mich das wie ein kalter Schlag“, klagt er. Innerhalb der Stadionbereiche bleiben geschlossene Terrassen erlaubt, jedoch nicht die auf dem Bürgersteig oder temporäre Holzkonstruktionen.

    Am Freitag, dem 7. Juni, forderten die betroffenen Geschäftsleute während einer öffentlichen Sitzung mit dem Polizeipräfekten Entschädigungen. Den Behörden zufolge sind von den Restriktionen etwa 6% der Pariser Terrassen betroffen.

    Auswirkungen auf das Stadtleben

    Man kann sich vorstellen, wie diese Regelungen das sommerliche Stadtleben verändern werden. Touristen und Einheimische lieben es, die warmen Monate auf den charmanten Pariser Terrassen zu verbringen. Ohne diese Möglichkeit könnte die Atmosphäre in der Stadt merklich anders sein – weniger lebendig und weniger einladend. Für viele Geschäftsinhaber ist das nicht nur ein wirtschaftlicher, sondern auch ein emotionaler Schlag.

    Der Balanceakt zwischen Sicherheit und Geschäft

    Natürlich sind Sicherheitsmaßnahmen bei solch großen internationalen Ereignissen wie den Olympischen Spielen von größter Bedeutung. Die Herausforderung besteht jedoch darin, das richtige Gleichgewicht zu finden – zwischen Sicherheit und dem alltäglichen Geschäftsleben der Stadt. Für die Geschäftsleute bedeutet dies einen Balanceakt zwischen den notwendigen Vorkehrungen und ihren wirtschaftlichen Interessen.

    Die Entscheidung der Polizeipräfektur, die Terrassen zu schließen, basiert auf der Sorge um die Sicherheit der Menschenmassen, die zu den Veranstaltungen strömen werden. Doch für Geschäftsinhaber wie Christophe Labro, die stark auf den Umsatz im Sommer angewiesen sind, bedeutet dies erhebliche finanzielle Einbußen.

    Mögliche Lösungen und der Ruf nach Unterstützung

    Einige Gastronomen hoffen nun auf kreative Lösungen, um dennoch von den Spielen zu profitieren. Vielleicht könnten alternative Veranstaltungsorte oder temporäre Marktplätze eingerichtet werden, die den Sicherheitsanforderungen entsprechen und gleichzeitig den Umsatz ankurbeln.

    Die Forderungen nach Entschädigungen sind dabei ein erster Schritt, doch viele Geschäftsinhaber wünschen sich auch langfristige Unterstützung und innovative Ideen von der Stadtverwaltung. Ob diese Bemühungen erfolgreich sein werden, bleibt abzuwarten. Doch die Stimmung unter den Händlern ist derzeit angespannt und von Unsicherheit geprägt.

    Ein Blick in die Zukunft

    Die Olympischen Spiele sind eine großartige Gelegenheit für Paris, sich der Welt von seiner besten Seite zu zeigen. Doch sie bringen auch Herausforderungen mit sich, die das tägliche Leben in der Stadt erheblich beeinflussen können. Während sich die Athleten auf ihre Wettbewerbe vorbereiten, müssen die Pariser Händler ihre eigene Strategie finden, um die Spiele zu überstehen – sowohl wirtschaftlich als auch emotional.

    Wer weiß, vielleicht bringen die Olympischen Spiele trotz aller Hürden auch neue Chancen und Impulse für die Geschäftswelt in Paris. Man darf gespannt sein, wie die Stadt diese Herausforderung meistert und welche kreativen Lösungen sich am Ende durchsetzen.

    Bleibt nur die Frage: Wie wird Paris diese Balance zwischen Sicherheit und Lebendigkeit finden?

  • Schreckliche Tragödie auf Mallorca: Vier Tote und zahlreiche Verletzte nach Einsturz eines Restaurants

    Schreckliche Tragödie auf Mallorca: Vier Tote und zahlreiche Verletzte nach Einsturz eines Restaurants

    Eine entspannte Touristenattraktion verwandelte sich am Donnerstagabend in einen Ort des Schreckens, als das Dach eines zweistöckigen Gebäudes in Playa de Palma, südlich der Hauptstadt Palma, einstürzte. Dieses Unglück forderte vier Menschenleben und hinterließ eine Vielzahl von Verletzten. Nach letzten Informationen könnten sich auch zwei junge Frauen aus Deutschland unter den Opfern befinden.

    Das Unglück im Detail

    Der Einsturz ereignete sich am frühen Abend, als das Restaurant gut besucht war. Rettungskräfte berichten, dass sich unter den Opfern Personen verschiedener Nationalitäten befinden, was die Tragweite des Vorfalls noch verstärkt. Sieben Verletzte befinden sich in einem sehr kritischen Zustand, während neun weitere schwer verletzt sind. Insgesamt wurden 21 Menschen unterschiedlich stark verletzt und in Krankenhäuser der Inselhauptstadt Palma gebracht.

    Ein schrecklicher Anblick

    Ein Feuerwehrmann, der am Unglücksort eintraf, schilderte das Ausmaß der Katastrophe gegenüber der Zeitung Última Hora: „Es war schrecklich.“ Er traf auf weinende und schreiende Menschen, die verzweifelt nach ihren Angehörigen suchten. Die Rettungskräfte arbeiten immer noch fieberhaft daran, eventuelle weitere Opfer unter den Trümmern zu finden.

    Die genaue Ursache des Einsturzes ist bislang ungeklärt, doch erste Berichte von Augenzeugen deuten darauf hin, dass das Dach auf einen Teil des ersten Stockwerks gefallen ist. Die Polizei hat die Umgebung abgesperrt, um den Rettungskräften ungestörtes Arbeiten zu ermöglichen.

    Eine touristische Hochburg

    Playa de Palma ist ein beliebtes Touristenziel, besonders zu dieser Jahreszeit, wenn die Urlaubssaison bereits voll im Gange ist. Die Balearen, zu denen Mallorca, Ibiza, Menorca und Formentera gehören, sind bekannt für ihre traumhaften Strände und das kristallklare Wasser. Jährlich strömen Millionen von Touristen auf die Inseln – 2023 waren es über 14 Millionen.

    Diese Tragödie weckt Erinnerungen an ein ähnliches Unglück im Jahr 2009, als ein dreistöckiges Gebäude in Palma einstürzte und sieben Menschen, darunter zwei Deutsche und drei Kolumbianer, in den Tod riss.

    Reaktionen und Maßnahmen

    Der spanische Premierminister Pedro Sánchez äußerte sich auf dem sozialen Netzwerk X (vormals Twitter) und bekundete sein tiefes Mitgefühl für die Opfer und deren Familien. Er versprach, sämtliche Ressourcen des Zentralstaates zur Verfügung zu stellen, um die regionalen Behörden bei der Bewältigung dieser Katastrophe zu unterstützen.

    Auch Marga Prohens, die Präsidentin der Region Balearen, zeigte sich schockiert und sprach den Angehörigen der Verstorbenen ihr Mitgefühl aus. Sie sicherte zu, dass alles Menschenmögliche getan werde, um den Betroffenen zu helfen.

    Solche tragischen Vorfälle lassen einen innehalten. Man fragt sich, wie sicher man sich wirklich an scheinbar sicheren Orten fühlt. Ein Restaurantbesuch sollte ein Moment der Freude sein, nicht des Leids. Was kann getan werden, um solche Tragödien in Zukunft zu verhindern? Regelmäßige Sicherheitsinspektionen und strikte Bauvorschriften könnten dazu beitragen, dass solche Unglücke vermieden werden. Es ist jedoch eine traurige Wahrheit, dass Naturgewalten und strukturelle Schwächen manchmal unvorhersehbar sind.

    Im Nachklang dieser Katastrophe bleibt die Frage: Wie kann man solche schrecklichen Ereignisse vermeiden? Wie können wir sicherstellen, dass wir uns an touristischen Hotspots sicher fühlen können? Es liegt in der Verantwortung von Behörden und Bauunternehmen, solche Fragen ernst zu nehmen und die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.

  • Eine Flasche Wein gegen ein Handyfreies Dinner

    Eine Flasche Wein gegen ein Handyfreies Dinner

    Wie weit würden Sie gehen, um ein kostenloses Glas Wein zu genießen? Würden Sie dafür Ihr Handy für die Dauer eines Abendessens aufgeben? Genau das bietet Angelo Lella, der Besitzer des Restaurants Al Codominio in Verona, Italien, seinen Gästen an. In einer Welt, in der das ständige Online-Sein fast wie eine Sucht wirken kann, schlägt Angelo einen Deal vor, der so manchem schwerfallen könnte: Gib dein Smartphone ab und erhalte im Gegenzug eine Flasche Wein.

    Angelo Lella ist es leid, die Köpfe seiner Gäste gesenkt über leuchtende Bildschirme gebeugt zu sehen. Er möchte, dass sein Restaurant ein Ort der menschlichen Verbindung ist, ein Ort, wo Augenkontakt und Gespräche im Mittelpunkt stehen. „Man muss nicht alle fünf Sekunden auf sein Telefon schauen“, sagt er und fügt hinzu, dass es vielen schwerfällt, das Handy auch nur kurzzeitig beiseitezulegen.

    Ein einfacher, aber wirkungsvoller Plan

    Die Regeln sind einfach: Gäste, die bereit sind, ihr Handy während des Essens abzugeben, können dieses in eine abschließbare Box legen. Der Lohn? Eine kostenlose Flasche Wein. Diese Idee kommt an: Angelo berichtet stolz, dass 90 % seiner Kunden das Angebot annehmen.

    Was sagt uns das über unsere Gesellschaft? Ist es nicht erstaunlich, dass so viele bereit sind, ihr Telefon für eine Flasche Wein aufzugeben? Sind wir doch nicht so abhängig von unseren digitalen Begleitern?

    Die menschliche Verbindung neu entdecken

    Angelo’s Motivation ist klar: Er will, dass sein Restaurant ein sozialer Treffpunkt ist, an dem Menschen wirklich miteinander interagieren, nicht nur nebeneinander sitzen, während jeder in sein eigenes Gerät vertieft ist. „Wir wollten einen Ort schaffen, der auf den Menschen zentriert ist, um die Schönheit eines Abendessens in guter Gesellschaft wiederzuentdecken“, erklärt Angelo.

    Vielleicht ist es an der Zeit, dass auch andere dieser Idee folgen. Ist es nicht vielversprechend, zu sehen, wie eine so einfache Maßnahme Menschen dazu bringen kann, ihre Telefone wegzulegen und die Gegenwart zu genießen?

    Ein Angebot, das man schwer ablehnen kann

    Es zeigt sich, dass viele den wahren Wert der direkten, menschlichen Kommunikation noch schätzen – oder zumindest den Wert eines guten Weins erkennen! In jedem Fall bietet Angelo eine interessante Möglichkeit, beides zu fördern. Wer weiß, vielleicht entdecken seine Gäste am Ende des Abends nicht nur den Geschmack eines exzellenten Weins, sondern auch das Vergnügen, ohne Unterbrechungen zu plaudern.

    Angelo Lella mag vielleicht nur ein Restaurateur in einer italienischen Stadt sein, aber seine Idee hat das Potenzial, weit über die Grenzen seines Lokals hinaus zu wirken. In einer Zeit, in der digitale Ablenkungen allgegenwärtig sind, bietet sein Ansatz eine willkommene Pause und eine Chance, sich auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist: echte Verbindungen zu anderen Menschen. Was denken Sie, könnte dies der Beginn einer neuen Esskultur sein, frei von digitalen Störungen?

  • Die Brasserie André – Ein kulinarisches Jahrhundertwerk in Lille

    Die Brasserie André – Ein kulinarisches Jahrhundertwerk in Lille

    Im Herzen von Lille, einer Stadt bekannt für ihre reiche Kultur und lebhafte Gastronomieszene, feiert die Brasserie André ihr beeindruckendes 100-jähriges Bestehen. Als eine Institution, die durch Zeit und Trends beständig geblieben ist, verbindet die Brasserie André Tradition mit Moderne und bietet…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Marseille: Les Beaux Mets – ein öffentliches Restaurant im Gefängnis Des Baumettes

    Marseille: Les Beaux Mets – ein öffentliches Restaurant im Gefängnis Des Baumettes

    Das Baumettes-Gefängnis in Marseille ist das einzige in Frankreich, das über ein Restaurant verfügt, das der Öffentlichkeit zugänglich ist. In der Küche arbeiten Häftlinge. Eine Möglichkeit für sie, einen Beruf zu entdecken und sich auf ihre Wiedereingliederung vorzubereiten.

    Es ist ein einzigartiges Restaurant in Frankreich – zwei Drittel des Personals sind Strafgefangene. Sie befinden sich alle in einer kurzen oder auslaufenden Haftstrafe und verdienen jeden Monat 45 % des Mindestlohns. Les Beaux Mets, ein Restaurant, das dem Gefängnis Baumettes in Marseille angegliedert ist, aber für die Öffentlichkeit zugänglich. „Man sieht neue Leute, man arbeitet, das bringt einen Rhythmus in mein Leben. Und ich lerne einen Beruf. (…) Es ist ein toller Beruf, er gefällt mir“, sagt Oussama, der seit fünf Monaten inhaftiert ist, gegenüber dem Online-Medium Brut. Hier sind die Regeln für Reservierungen allerdings etwas ungewöhnlich: Das Strafregister und die Identität der Kunden werden überprüft. Minderjährige Kunden und Mobiltelefone sind in dem Restaurant nicht erlaubt.

    Sandrine Sollier ist Chefin des Restaurants Les Beaux Mets. Sie erklärt gegenüber Brut: „Sie haben viel mehr Motivation. Ihr ursprünglicher Wunsch ist es natürlich, die Zelle zu verlassen, aber wenn sie hier sind, geht es darum, zu lernen (…) Die Disziplin, die es in der Küche gibt, kann sie lehren, Arbeitsregeln zu respektieren, und auch den Teamzusammenhalt. Auch wenn sie nicht die besten Freunde der Welt sind, hier müssen sie zusammenhalten“.

  • Pas-de-Calais: Exil-Afghane hat jetzt sein Restaurant in Libercourt eröffnet

    Pas-de-Calais: Exil-Afghane hat jetzt sein Restaurant in Libercourt eröffnet

    Vier Jahre nach seiner Ankunft in Frankreich hat der afghanische Flüchtling und ehemalige Dolmetscher sein Restaurant in Libercourt, Pas-de-Calais, eröffnet. Nicht ohne Stolz.

    Mit einem Lächeln präsentiert Akmal stolz sein Arbeitsgerät. Ein paar Worte auf Französisch, einer Sprache, die er gerade erst zu beherrschen beginnt. „Wenn ich mich mit den Kunden unterhalte, gibt es keine Probleme. Ich bin stolz, ich mache etwas“, stellt der afghanische Flüchtling, der 2019 nach Frankreich kam, auf dem Sender France 3 klar. Jetzt arbeitet er mit seiner Frau sieben Tage die Woche, mittags und abends in seinem Restaurant in Libercourt (Pas-de-Calais). Ihr Eifer nötigt den Kunden Respekt ab, schließlich haben sie bei null angefangen.

    Die Familie sitzt noch immer in Afghanistan fest.
    In der afghanischen Heimat arbeitete seine Frau Suraya für die Vereinten Nationen, während Akmal als Übersetzer für die französische Armee tätig war. Ihr neues Leben in Frankreich lässt sie ihre Familie in Afghanistan natürlich nicht vergessen. Akmal wurde mit seiner Frau und seinen beiden Kindern nach Frankreich evakuiert, doch der Rest der Familie, die dort geblieben ist, ist weiterhin in Gefahr. „Ich habe getan, was gut für mein Land war, aber wenn ich nicht mit der Armee zusammengearbeitet hätte, wäre meine Familie heute nicht in Gefahr. Aber ich fühle mich nicht schuldig“, sagt Akmal. Seit nunmehr vier Jahren fordern sie die Evakuierung ihrer Angehörigen nach Frankreich.

  • Nachdem Emmanuel Macron hier ein Bier trank: Ein Restaurant wird Opfer negativer Bewertungen

    Nachdem Emmanuel Macron hier ein Bier trank: Ein Restaurant wird Opfer negativer Bewertungen

    Anlässlich seiner Reise in das Departement Hérault machte Emmanuel Macron in einem Restaurant eine Pause und trank ein Bier. Aufgrund des Besuchs des Staatschefs sank anschliessend die Google-Bewertung des Lokals drastisch. Staatspräsident Emmanuel Macron war am Donnerstag, dem 20. April, im Departement Hérault unterwegs. Nachdem er das Collège Louise-Michel in Ganges besucht hatte, um Ankündigungen zu den Lehrergehältern zu machen, machte der Staatschef einen Überraschungsabstecher in das baskische Restaurant Peña Pil Pil in Pérols, um auf der Terrasse ein Bier zu trinken. Innerhalb weniger Stunden brach die Google-Bewertung des Lokals danach dramatisch ein, wie der Sender France Bleu berichtete. Sie fiel am Freitagnachmittag von 5/5 auf 1,6/5. Das Restaurant wurde als „sehr schlecht, die Tyrannen Frankreichs wurden dort gesehen“, „zu viele Topfgeräusche“ oder „das Essen ist gut, aber der Moment wurde von diesem Nervensägen ruiniert“ bewertet. „Wir wussten nicht, dass der Präsident ko…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…