Schlagwort: RER

  • Frankreich: Was die große Streikwelle am 18. September für Reisende bedeutet

    Frankreich: Was die große Streikwelle am 18. September für Reisende bedeutet

    Frankreich steht heute im Zeichen einer landesweiten Protestwelle. Acht große Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen – und das Leben vieler Menschen gerät ins Stocken. Besonders im öffentlichen Verkehr spüren Millionen die Folgen: volle Bahnsteige, ausgedünnte Fahrpläne, verspätete Züge. Wer in Paris oder einer der anderen großen Städte unterwegs ist, braucht Geduld, starke Nerven – und oft auch einen Plan B. Ein Protesttag mit Signalwirkung Der 18. September ist kein Streik wie jeder andere. Hinter der geballten Mobilisierung steht eine breite Gewerkschaftsinitiative: von der CGT bis zur CFDT, von der UNSA bis zur FSU. Acht Gewerkschaften, vereint gegen das, was sie als übermäßigen Sparkurs der Regierung für den Staatshaushalt 2026 ansehen. Die Stichworte: Kürzungen, wachsende Armut, Sorgen um Rente und Sozialschutz. Die Bewegung zielt damit nicht nur auf einzelne Branchen, sondern sendet ein politisches Signal: Die Stimmung im Land kippt, die Geduld vieler Beschäftigter ist ersch…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Schmiermittel-Desaster auf der Linie RER E: Wenn Züge zu viel „Gleitcreme“ benutzen

    Schmiermittel-Desaster auf der Linie RER E: Wenn Züge zu viel „Gleitcreme“ benutzen

    Was als moderne Verbesserung des Pariser Nahverkehrs gedacht war, entpuppt sich aktuell als technische Talfahrt mit Überraschungspotenzial: Seit November 2023 rollen neue RER-NG-Züge auf der Linie RER E – und verursachen seither ein Verkehrschaos, das seinesgleichen sucht.

    Nicht etwa wegen schlechter Planung oder fehlender Wartung, sondern wegen eines unscheinbaren, aber entscheidenden Details: Schmiermittel. Genauer gesagt – unverträgliche Schmierstoffe zwischen den alten MI2N-Zügen und den neuen Hochleistungszügen.

    Die RER-Linie E, auch als „Éole“ bekannt, verbindet mehrere wichtige Orte im Großraum Paris. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1999 und der Erweiterung im Dezember 2024 erstreckt sich die Linie von Nanterre-La Folie im Westen bis zu den östlichen Endpunkten Chelles-Gournay und Tournan.

    Wenn Technik sich nicht verträgt

    Um den natürlichen Verschleiß zwischen Rad und Schiene zu mindern, nutzen Züge spezielle Gleitstoffe. Diese werden in kleinen Dosen an den Kontaktstellen eingespritzt – eine Standardpraxis. Doch hier liegt der Hund begraben: Die alten und neuen Züge benutzen unterschiedliche Mittel, die sich offensichtlich nicht „riechen“ können.

    Das Resultat? Fettansammlungen auf den Schienen, die für unerwünschte Schmierseifen-Effekte sorgen. Die Räder drehen durch, die Züge verlieren Haftung – und bleiben im schlimmsten Fall mitten auf der Strecke stehen.

    Ein schmieriger Albtraum für Pendler

    Die Konsequenzen lassen nicht lange auf sich warten. Im Januar 2025 sackt die Pünktlichkeitsrate der Linie RER E auf gerade mal 87,9 Prozent. Für die Pariser Pendler ein nerviger Dauerzustand, für die SNCF ein ernstzunehmendes Problem.

    Was tun? Die SNCF hat die Notbremse gezogen und Alstom – den Hersteller der neuen Züge – gebeten, die Lieferung weiterer Fahrzeuge vorerst auf Eis zu legen. Erstmal soll die Technik in den Griff bekommen werden, bevor noch mehr RER-NG-Züge in den Mischbetrieb mit den alten Modellen gehen.

    Erste Notmaßnahmen – aber reicht das?

    Alstom und SNCF arbeiten seit Wochen unter Hochdruck an einer Lösung. Derzeit werden zwei Notmaßnahmen umgesetzt: Die neuen Züge geben nun weniger Schmiermittel ab, gleichzeitig werden die betroffenen Schienen regelmäßig gereinigt.

    Klingt gut – bringt aber nur bedingt Entlastung. Denn solange keine einheitliche oder zumindest kompatible Schmierlösung gefunden ist, bleibt die Gefahr bestehen, dass sich neue Fettfilme bilden. Und die können den Fahrplan erneut durcheinanderwirbeln.

    Was sagt das über die Vorbereitung aus?

    Die ganze Misere wirft zwangsläufig eine Frage auf: Wie konnte das passieren?

    Die Einführung neuer Züge ist normalerweise ein jahrelang geplanter Prozess. Da müsste man doch an so etwas denken – oder? Offenbar wurde in der Testphase nicht ausreichend geprüft, wie sich alte und neue Systeme im realen Betrieb vertragen. Und genau das rächt sich jetzt.

    Technisch gesehen ist der Mischbetrieb zwar möglich, aber er fordert höchste Präzision in jedem Detail. Gerade die kleinen Schnittstellen – wie das Schmiermittel – können große Probleme verursachen, wenn sie nicht perfekt abgestimmt sind.

    Vertrauen steht auf dem Spiel

    Für die Fahrgäste bedeutet das: warten, hoffen und sich ärgern. Und ganz ehrlich – wer regelmäßig auf die Linie RER E angewiesen ist, braucht derzeit starke Nerven. Ein verlässliches öffentliches Verkehrsnetz ist nicht nur ein Komfort, es ist ein Stück Lebensqualität. Und wenn ausgerechnet neue Züge für Stillstand sorgen, kratzt das am Vertrauen.

    Die SNCF muss jetzt beweisen, dass sie aus diesem technischen Rückschlag lernt und nicht nur kurzfristig repariert, sondern strukturell verbessert.

    Die Realität auf der Schiene

    Solche Probleme zeigen einmal mehr, wie komplex die Modernisierung bestehender Infrastrukturen ist. Technik allein reicht nicht – sie muss auch in die vorhandene Welt passen. Was nützt der modernste Zug, wenn er wegen zu viel „Gleitcreme“ auf halber Strecke stecken bleibt?

    Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich die Verantwortlichen aus dem aktuellen Durcheinander befreien können – oder ob der „Rutsch-Effekt“ zur Dauerbaustelle wird.

    Autor: C.H.

  • Paris: Chaos im Nahverkehr – RER A und B streiken am Freitag

    Paris: Chaos im Nahverkehr – RER A und B streiken am Freitag

    Reisende in der Île-de-France müssen sich auf massive Störungen einstellen: Die Lokführer der Pariser RER-Linien A und B haben für Freitag, den 14. Februar, einen Streik angekündigt – und das ausgerechnet am Tag vor den Winterferien in der Region Paris. Der Grund? Ein neues Software-System für Urlaubsanträge, das mehr Chaos als Ordnung bringt.

    Digitaler Fortschritt oder Rückschritt?

    Eigentlich sollte das im Dezember eingeführte Programm Orchidée die Verwaltung der Urlaubstage erleichtern. Doch genau das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Laut den Gewerkschaften ignoriert das System die Wünsche der Mitarbeiter und führt zu massiven Problemen bei der Urlaubsplanung.

    Bastien Berthier von der Gewerkschaft FO RATP findet deutliche Worte:
    „Wenn man sieben Millionen Euro in ein Programm investiert, das weder die geltenden Regeln einhält noch den Mitarbeitern die ihnen zustehenden Urlaubstage ermöglicht, dann ist das schlimmer als ein Mensch.“

    Sein Fazit: Früher reichte ein Formular auf Papier – ein Vorgesetzter prüfte es, genehmigte oder lehnte ab, aber zumindest wurde der Antrag korrekt bearbeitet.

    Timing sorgt für Ärger

    Der Streik trifft die Region Île-de-France besonders hart, da er unmittelbar vor den Winterferien beginnt. Viele Pendler, aber auch Reisende, die zum Bahnhof oder Flughafen müssen, könnten erhebliche Probleme bekommen.

    Die Gewerkschaften La Base groupe RATP und FO RATP, die bei den Lokführern der RER- und Metro-Linien den Ton angeben, fordern eine rasche Lösung. Bereits am Montag gab es Gespräche mit der Unternehmensleitung – doch eine Einigung steht noch aus.

    Die große Frage: Wird der Streik tatsächlich durchgezogen, oder lenkt die RATP noch rechtzeitig ein?

    Was bedeutet das für Reisende?

    Die ersten offiziellen Prognosen zur Streikbeteiligung werden am Mittwochabend erwartet. Sollte der Ausstand in vollem Umfang stattfinden, könnten große Teile des RER-Netzes lahmgelegt werden. Besonders betroffen wären die Linien A und B, die täglich Hunderttausende Menschen transportieren.

    Für Pendler und Reisende könnte das ein echtes Geduldsspiel werden – Alternativen sind Mangelware, und volle Züge sowie chaotische Zustände dürften programmiert sein.

    Eines ist klar: Die Nerven der Pariser Verkehrsteilnehmer werden am Freitag auf eine harte Probe gestellt.

    Von Catherine H.

  • Brutale Auseinandersetzung mit Axt in Lokalbahnhof: Vier Jugendliche verletzt, zwei davon schwer

    Brutale Auseinandersetzung mit Axt in Lokalbahnhof: Vier Jugendliche verletzt, zwei davon schwer

    Am Montagmorgen, dem 4. November, ereignete sich im Pariser Nahverkehr eine heftige Auseinandersetzung, die einen Bahnhof auf der Linie RER E in Ozoir-la-Ferrière (Seine-et-Marne) zum Schauplatz einer blutigen Eskalation machte. Nach ersten Erkenntnissen eskalierte eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen so sehr, dass eine Axt zum Einsatz kam – ein schockierendes Szenario, das Entsetzen und Fragen zurücklässt. Laut Polizeiangaben brach der Streit zwischen den betroffenen Jugendlichen gegen 8 Uhr morgens aus. Die Folgen des Streits sind schwerwiegend: Vier Jugendliche wurden verletzt, zwei davon schwer. Einer der Jugendlichen verlor eine Hand, während ein anderer eine schwere Kopfverletzung erlitt. Ein solches Maß an Gewalt auf einer Bahnstation ist in Frankreich selten und hinterlässt verständlicherweise bei vielen Menschen ein Gefühl von Unbehagen. Junge Täter, brutale Taten Die betroffenen Jugendlichen, so die Polizeiquellen, sind zwischen 16 und 17 Jahre alt. Dass ein…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Olympia 2024: Paris auf Erfolgskurs dank eines starken Verkehrsnetzes

    Olympia 2024: Paris auf Erfolgskurs dank eines starken Verkehrsnetzes

    Die Olympischen Spiele 2024 waren ein Meilenstein für die Verkehrsinfrastruktur in Paris und der Region Île-de-France. Mit erweiterten Verkehrsangeboten, insbesondere der Verlängerung der Linie 14 und der Verstärkung des RER-Netzes, hat die Region die große Herausforderung während dieses globalen Ereignisses erfolgreich gemeistert. RATP und SNCF ziehen jetzt eine überaus positive Bilanz und beweisen damit, dass eine sorgfältige Vorbereitung sich auszahlt.

    Eine Metrolinie auf Erfolgskurs

    Jean Castex, Präsident der RATP, kann seine Zufriedenheit nicht verbergen. Die erst kürzlich verlängerte Linie 14 erwies sich als entscheidender Vorteil, insbesondere für die Anbindung des Stade de France. „Sie hat unsere eigenen Prognosen übertroffen“, gibt Castex zu. Die Zahlen sprechen für sich: Mit einem Anstieg von 500.000 Fahrgästen pro Tag im Vergleich zu 2023 hat die Pariser Metro den massiven Zustrom von Besuchern erfolgreich bewältigt.

    Verstärkte RER-Linien für eine bessere Mobilität

    Auch Jean-Pierre Farandou, Präsident der SNCF, hebt die Bedeutung der verstärkten RER-Linien, insbesondere der Linien B, D und C, hervor. Diese Linien sahen eine deutliche Erhöhung ihrer Frequenz, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Besonders die Linie C, die als Rückgrat der westlichen Île-de-France dient, spielte eine Schlüsselrolle während der Olympischen Spiekle. Mit 573 zusätzlichen Zügen bot sie eine erhebliche Entlastung.

    Doch auch wenn die Olympischen Spiele jetzt fast zu Ende sind, stand und steht den Pariser Verkehrsbetrieben noch ein arbeitsreiches Wochenende bevor. Am Samstag blieben einige Metrolinien die ganze Nacht über geöffnet, und die Abschlussfeier am Sonntag wird erneut einen großen Zustrom von Fahrgästen mit sich bringen. Die Transportmanager haben jedoch gezeigt, dass sie auf alles vorbereitet sind – der Schlussspurt wird genauso erfolgreich gemeistert wie der Rest des Turniers. Davon sind alle Beteiligten überzeugt.

  • Chaos auf der Schiene: Streik legt RER-Linie A lahm

    Chaos auf der Schiene: Streik legt RER-Linie A lahm

    Ein Verkehrschaos erwartet die Pendler in der Ile-de-France am kommenden Freitag. Die RATP hat bekanntgegeben, dass der Verkehr auf der RER-Linie A massiv beeinträchtigt sein wird – und das aus gutem Grund. Vier Gewerkschaften haben zu einem Streik aufgerufen, um bessere Arbeitsbedingungen und mehr Sicherheit für die Mitarbeiter zu fordern.

    Einschränkungen im Überblick

    Ab Freitag wird nur jeder zweite Zug auf dem zentralen Abschnitt der Linie RER A sowie auf den Streckenabschnitten nach Saint-Germain-en-Laye, Marne-la-Vallée und Boissy-Saint-Léger verkehren. Wer nach Cergy oder Poissy möchte, kann mit drei von vier Zügen rechnen.

    Die RATP rät allen Fahrgästen, ihre Fahrten sorgfältig zu planen und entschuldigt sich für die Unannehmlichkeiten, die durch den Streik entstehen.

    Warum wird gestreikt?

    Diesmal haben die Olympischen Spiele in Paris nichts mit dem Streik zu tun. Die Gewerkschaften La Base, CGT RATP, FO RATP Pôle Traction und UNSA RATP haben zu einem Streik von Donnerstag 22 Uhr bis Samstag 7 Uhr aufgerufen. Ihr Ziel: bessere Arbeitsbedingungen und mehr Sicherheit für die Mitarbeiter.

    In einem auf X veröffentlichten Beitrag erklären die Gewerkschaften, dass sie diesen Streik nach „zahlreichen Hinweisen auf unhaltbare Zustände, Regelverstöße und Gefährdungen der Mitarbeiter und Fahrgäste“ initiiert haben. Hinzu kommt der „mangelnde Respekt gegenüber den Arbeitsbedingungen der Fahrer“.

    Eine angespannte Lage

    Die Forderungen der Gewerkschaften sind deutlich. Sie verlangen nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch Respekt und bessere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter, die täglich für den reibungslosen Ablauf des öffentlichen Nahverkehrs sorgen.

    Auswirkungen auf Pendler

    Von den Pendler fordert dieser Streik ein erhebliches Maß an Planung und Flexibilität. Viele werden sich nach alternativen Transportmitteln umsehen müssen. Einiges an Geduld ist gefragt – und vielleicht auch ein bisschen Kreativität, um rechtzeitig ans Ziel zu gelangen.

    Ob die Forderungen der Gewerkschaften erfüllt werden, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass der Druck auf die Verantwortlichen steigt, Lösungen zu finden und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

    Könnte dieser Streik der notwendige Katalysator sein, um echte Veränderungen herbeizuführen? Es bleibt spannend, wie die Verantwortlichen reagieren und welche Maßnahmen ergriffen werden, um die Situation zu entschärfen.

    In der Zwischenzeit sollten sich die Pendler auf einen turbulenten Freitag einstellen – und darauf hoffen, dass sich die Lage bald wieder normalisiert. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig funktionierende und gut organisierte öffentliche Verkehrsmittel für das tägliche Leben in einer Metropole wie Paris sind.

  • Ile-de-France: Nur jeder zweite Zug zirkuliert auf der RER B aufgrund eines lokalen Streiks

    Ile-de-France: Nur jeder zweite Zug zirkuliert auf der RER B aufgrund eines lokalen Streiks

    Der Streik betrifft aber nicht die Verbindung im Gare du Nord zwischen den Teilen der RATP und der SNCF auf dieser Achse, so die Pariser Verkehrsbetriebe.

    Im Durchschnitt fährt nur einer von zwei Zügen auf der Linie RER B am Montag, dem 18. Dezember, aufgrund eines örtlich begrenzten Streiks, wie von der RATP am Samstag angekündigt wurde. Die Mobilisierung beeinträchtige nicht die Verbindungen am Gare du Nord zwischen den Teilen der RATP und der SNCF auf dieser Strecke, die normalerweise täglich eine Million Fahrgäste befördern, erklärte die Pariser Verkehrsbetriebe. Fahrgäste, die nördlich dieser Station unterwegs sind, müssen also nicht umsteigen, um auf dem von der SNCF betriebenen Teil der Strecke zu fahren, und umgekehrt.

    Die RATP fordert „alle Fahrgäste der Linie, die dazu in der Lage sind, auf, im Home-Office zu arbeiten oder die Fahrten zu verschieben, (…) und entschuldigt sich für die gestörten Beförderungsbedingungen“. Drei Gewerkschaften (La base, CGT und FO) hatten am 1. Dezember zu einem Streik für diesen Montag aufgerufen. Sie protestieren damit gegen die „flagrante Ungerechtigkeit“ eines Disziplinarverfahrens gegen einen RER-Lokführer an.