Schlagwort: Renault

  • Twingo: Der berühmte kleine Franzose wird 30 Jahre alt

    Twingo: Der berühmte kleine Franzose wird 30 Jahre alt

    Der Twingo wird 30 Jahre alt. Diesen Geburtstag feierten seine Fans am Samstag, dem 19. August, in Meurthe-et-Moselle. Elf verschiedene Twingo-Modelle waren aus ganz Frankreich angereist.

    Der Twingo hat Epochen überdauert. Das 1993 auf den Markt gebrachte Fahrzeug der Marke Renault ist auch 30 Jahre später noch präsent. Um den Twingo zu würdigen, trafen sich Autofans in Hagéville (Meurthe-et-Moselle). Als der Twingo 1993 auf den Markt kam, waren viele Autofahrer begeistert und fasziniert. „Es ist ein Auto, das sehr hip und gleichzeitig wie ein Frosch aussieht. Es hat Scheinwerfer, die lustig sind“, sagt eine Passantin gegenüber Franceinfo.

    Ein Auto, das Generationen geprägt hat

    Der Twingo wurde 2,5 Millionen Mal gebaut. „Der Twingo war das Symbol für ein lustiges, praktisches, minimalistisches Auto“, erzählt Yves Dubreil, ehemaliger Twingo-Projektleiter, der das Modell entworfen hat. „Es war ein einzigartiges Produkt in zwei Versionen“. Der neue Twingo wurde auf Elektroantrieb umgestellt, ist aber weitaus weniger erfolgreich als sein älterer Bruder, bevor dessen Vermarktung 2021 eingestellt wurde.

  • Defekte Motoren: Tausende erheben Klage gegen Renault

    Defekte Motoren: Tausende erheben Klage gegen Renault

    Knapp 1.800 Autobesitzer wollen am Montag, dem 5. Juni, eine Strafanzeige gegen Renault-Nissan einreichen. Ihr Anwalt ist der Ansicht, dass sie Fahrzeuge mit „einem Motor gekauft haben, der aufgrund eines Konstruktionsfehlers zu viel Öl verbraucht“, was jederzeit zu einem Motorschaden führen kann.

    Tausende Kunden, die Autos von Renault, Dacia, aber auch der Marke Nissan gekauft haben, wollen am Montag, 5. Juni, vor dem Strafgericht von Nanterre im Departement Hauts-de-Seine eine Klage gegen den Renault-Nissan-Konzern einreichen. Dies teilte Rechtsanwalt Christophe Lèguevaques am Donnerstag, dem 1. Juni, mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Le Parisien/Aujourd’hui en France.

    „Bis heute haben 1.789 Personen beschlossen, bei der Staatsanwaltschaft Nanterre Klage wegen schwerer Täuschung, irreführender Geschäftspraktiken und Gefährdung des Lebens von Menschen zu erheben“, erklärt Christophe Lèguevaques. Nach Ansicht des Anwalts und seiner Mandanten hatte Renault „seit 2015 Kenntnis von den Mängeln der Motoren“ und verschwieg diese Informationen, „was eine Strafanzeige rechtfertigt“.

    Der Anwalt vertritt Autobesitzer, die Fahrzeuge mit einem fehlerhaften Motor gekauft haben. Das Öl vermischt sich mit dem Benzin, was kohlenstoffhaltige Ablagerungen in den Ventilen zur Folge hat. Nach 40 bis 80.000 Kilometern brechen dann ein oder zwei Ventile.

    In der Regel führt das dazu, dass man bei 130 km/h auf der Autobahn einen Leistungsverlust spürt und plötzlich der Motor kaputt geht, wonach die Geschwindigkeit auf 50 oder 60 km/h sinkt. Laut dem Anwalt der Kläger ist dieses Ereignis „extrem beängstigend für den Fahrer, der nicht versteht, was ihm passiert, während er versucht, auf den Seitenstreifen auszuweichen und den von hinten kommenden Fahrzeugen auszuweichen“.

    Im Fokus dieser Klagen steht der Motor 1.2TCe, der zwischen Oktober 2012 und Juni 2016 produziert wurde und nach Angaben von Renault in mehr als 130.000 französischen Fahrzeugen eingebaut ist. Renault erklärt, dass weniger als 10 % dieser Fahrzeuge „möglicherweise“ einen überhöhten Ölverbrauch haben könnten. Europaweit sind etwa 400.000 Fahrzeuge mit diesem Motor ausgestattet. Man findet den Motor vor allem in Renault-Modellen wie Mégane III und IV, Captur oder Clio, aber auch in Dacia-Modellen (Duster oder Lodgy). Bei Nissan wird dieser Motor in Qashqai oder Pulsar eingesetzt.

    „Wir konnten nachweisen, dass Renault seit 2015 von diesem Motorfehler wusste und dass Renault ihn weiterhin leugnet“. Die Klage wird auch wegen „Irreführung“ eingereicht, denn „sie haben Verbrauchern Fahrzeuge mit einem Motor verkauft, der jederzeit kaputt gehen konnte, ohne es ihnen zu sagen“, erläutert der Anwalt.

    Die Fahrer haben auch den Eindruck, dass sie persönlich gefährdet wurden. Die 1.789 Kläger, die sich dem Verfahren angeschlossen haben, fordern daher, „dass eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet wird, um die ganze Wahrheit über diese Praxis aufzudecken, und dass Renault bestraft wird“, um „eine angemessene finanzielle Entschädigung für die Personen zu erhalten, die dieses Risiko erleben mussten“, meint Rechtsanwalt Christophe Lèguevaques.

    Auf Anfrage von Franceinfo erklärte der Renault-Konzern, dass er „alle an ihn gerichteten Anfragen prüft“ und neben einer technischen Nachbesserung auch eine finanzielle Unterstützung bereitstellt“.

  • Airbus und Renault werden bei der Entwicklung einer „Batterie der nächsten Generation“ zusammenarbeiten

    Airbus und Renault werden bei der Entwicklung einer „Batterie der nächsten Generation“ zusammenarbeiten

    Die beiden führenden Unternehmen der Luftfahrt- und Automobilbranche wollen ihr Wissen über die Elektrifizierung teilen und ihre Ingenieure zusammenarbeiten lassen, um an einer „Batterie der nächsten Generation“ zu arbeiten.

    Airbus und Renault haben laut einer Meldung von Le Parisien ein „Forschungs- und Entwicklungsabkommen“ unterzeichnet, um die „Batterie der nächsten Generation“ zu entwickeln. Das Abkommen soll eine Entwicklung von Innovationen sowohl für Elektroautos als auch für Hybridflugzeuge der Zukunft ermöglichen. Die beiden führenden Unternehmen der Luftfahrt- und Automobilbranche in Frankreich werden ihr Wissen über die Elektrifizierung teilen und ihre Ingenieure zusammenarbeiten lassen, um gemeinsam an einer neuen Batterie zu arbeiten.

    „Renault wird uns mit seiner Erfahrung bei der Elektrifizierung und bei Batterien unterstützen“, sagte unter anderem Sabine Klauke, Leiterin der Technikabteilung von Airbus. „Wir sind keine direkten Konkurrenten, das ermöglicht es uns, gemeinsam voranzugehen“, bestätigte Gilles Le Borgne, Leiter der Technikabteilung der Renault Gruppe. Die „Batterie der nächsten Generation“ soll laut Le Parisien eine etwa „30 bis 40%“ höhere Energiekapazität haben. Während eine Batterie derzeit maximal 700 Watt/Liter speichert, könnten es dann 1.000 Watt/Liter sein. Gilles Le Borgne meint: „Die Idee ist, Fahrzeuge zu entwickeln, die Frankreich von Paris bis Marseille durchqueren können, ohne dass sie aufgeladen werden müssen.“

    Airbus will „100% elektrische“ Starts.
    Für Airbus könnte die neue Technologie die Entwicklung von Hybridflugzeugen ermöglichen: „Dann könnten wir uns vorstellen, einen 100% elektrischen Start durchzuführen und die Batterien während des Fluges aufzuladen“, erklärte Sabine Klauke gegenüber Le Parisien und fügte hinzu: „Wir möchten, dass die Technologie für unsere dritte Flugzeuggeneration bereit ist.“

    Das Ziel der beiden grossen französischen Hersteller ist es, ein Produkt zu haben, das bereits für 2030-2035 einsatzbereit ist. 

  • Renault bringt den 4L und den R5 wieder auf den Markt- in neuem Look

    Renault bringt den 4L und den R5 wieder auf den Markt- in neuem Look

    Renault wollte zwei seiner größten Erfolge neu aufleben lassen, aber treffen der neue 4L und der R5 wirklich den Geschmack der Kunden?

    Am 3. August 1961 verließ der erste Renault 4, der zukünftige Star der Marke, der den kleinen 4 CV ersetzen und mit dem 2 CV aus dem Haus Citroen konkurrieren sollte, die Fabrik in Billancourt unter den Klängen von André Verchurens „fiancés d’Auvergne“. Zehn Jahre später geht es bei der Taufe des R5 im Winter 1972 geht es mit „Avventura“ von Stone & Charden schon viel rockiger zu. Man darf gespannt sein mit welcher Musik der vollelektrische R5 (ab nächstem Jahr) und dann der 4 L (etwa 2025) auf die Straße kommen werden. Auf dem Pariser Autosalon jedenfalls kann man bereits die Konzepte der neuen Modelle bewundern.

    In der Autowelt ist die Retro-Mode ungebrochen. Viele Hersteller wagen sich mit großem Erfolg (Mini, Alpine, Fiat 500) oder etwas weniger Erfolg (der Cox von Volkswagen, der Mehari von Citroën) auf die Pfade der Vergangenheit. Die modernen „Interpretationen“ der Hits von gestern geben natürlich Anlass zu Diskussionen.

    Jean-Pierre Biffi, Vorsitzender das Fan-Clubs „4L passion 32“ in Maignaut-Tauzia im Departement Gers, wird von der Zeitung La Dépêche du Midi zitiert: „Ich finde den Neuen gar nicht so hässlich. Natürlich sind wir in der Welt von heute, aber man erkennt den Kühlergrill, die Scheinwerfer, bestimmte Teile der Fenster… Beim R5 bin ich da etwas zurückhaltender“. Der eingefleischte 4L-Fan weiß, wovon er spricht. Er besitzt einen 4L, und auch einen Renault 5 und einen Super 5!

    Luca de Meo, Chef von Renault, bestätigte in Paris auch die Produktion eines großen R 5 Turbo 3, natürlich auch elektrisch.

    20 bis 25.000 € für den neuen R5
    Vor einem Jahr hatte Gilles Le Borgne, Renaults Direktor für Entwicklung und Technik, auf der Münchner Auto-Messe die Preise für den R5 angedeutet und gehofft, eine Spanne zwischen 20.000 und 25.000 € einhalten zu können. Angesichts der Schwierigkeiten, mit denen die Marken bei der Herstellung ihrer Fahrzeuge derzeit zu kämpfen haben, wird man aber wohl mit mehr rechnen müssen.

    Der R5 der Neuzeit, der bereits im Februar bei den Argus-Trophäen geehrt wurde – Designchef Laurens van den Aker erhielt den Sonderpreis der Jury – wird sich bald einer anderen, viel wichtigeren Jury stellen müssen: dem Publikum. Die Vermarktung der Automobile und die Mobilität von morgen wird gerade neu erfunden und jede Neuheit wird genauestens geprüft.

    Die Rückkehr dieser beiden Bestseller der französischen Autoindustrie ist nicht nur eine spannende Sache, sondern auch eine große Herausforderung. Wenn man bedenkt, dass neben dem Preis die Ästhetik das Hauptargument für die Wahl des Kunden ist, kann man nur hoffen, dass diese beiden ehrgeizigen Entwürfe die Stimmen einer Mehrheit gewinnen.

  • Ukraine-Krieg: Vermögenswerte von Renault in Russland werden Staatseigentum

    Ukraine-Krieg: Vermögenswerte von Renault in Russland werden Staatseigentum

    Es wurden Vereinbarungen über eine Übertragung der russischen Vermögenswerte der Renault-Gruppe an die Russische Föderation und die Regierung in Moskau unterzeichnet.

    Die Vermögenswerte von Renault in Russland sind nun Eigentum des russischen Staates. Dies gab das russische Industrie- und Handelsministerium am Montag, dem 16. Mai bekannt, nachdem sich der französische Automobilhersteller infolge der Invasion in der Ukraine aus Russland zurückgezogen hatte. „Es wurden Vereinbarungen über eine Übertragung der russischen Vermögenswerte der Renault-Gruppe an die Russische Föderation und die Regierung in Moskau unterzeichnet“, heißt es in einer Erklärung des Ministeriums.

    Russland war der zweitwichtigste Markt für Renault, wo der Konzern insbesondere über die Firma AvtoVAZ vertreten war. Dieses Unternehmen, das zu 69% Renault gehört, ist mit seiner Marke Lada Marktführer in Russland.

    Der französische Automobilkonzern, der von der ukrainischen Führung und der öffentlichen Meinung schwer unter Druck gesetzt wurde, hatte am 23. März unter anderem angekündigt, alle Aktivitäten in seinem Moskauer Werk einzustellen.

  • Ukraine-Krieg: Unter Druck kündigt Renault die Schliessung seines Werkes in Moskau an

    Ukraine-Krieg: Unter Druck kündigt Renault die Schliessung seines Werkes in Moskau an

    Der französische Autohersteller geriet am Mittwoch wegen der Aufrechterhaltung seiner Geschäftstätigkeit in Russland in der Ansprache des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij vor der französischen Nationalversammlung unter direkte Kritik .

    Der französische Automobilkonzern kündigte an, die Arbeit in seinem Moskauer Werk einzustellen. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelensky mehrere französische Unternehmen wie Renault, Auchan oder Leroy Merlin aufgefordert, „Russland zu verlassen“, um nicht weiterhin die russische „Kriegsmaschine“ zu unterstützen.

    Einige Stunden später rief der ukrainische Aussenminister Dmytro Kouleba in einem Tweet zu einem weltweiten „Boykott“ des französischen Autobauers auf und beschuldigte ihn, „einen brutalen Angriffskrieg zu unterstützen“.

    Russland ist der zweitwichtigste Markt für Renault, wo der Konzern unter anderem eine Mehrheitsbeteiligung an der Firma AvtoVAZ besitzt.

    Renault erklärte, dass die Maßnahme ab sofort in Kraft trete und man werde gleichzeitig „die möglichen Optionen bezüglich der Beteiligung“ an der russischen Tochtergesellschaft AvtoVAZ bewerten.

    „Infolgedessen ist die Renault Group gezwungen, ihre finanziellen Aussichten für das Jahr 2022 mit einer operativen Marge der Gruppe in der Größenordnung von 3% zu korrigieren“, gegenüber bisher über 4%, fügte der Konzern in seiner Erklärung hinzu.

    AvtoVAZ, zu 69% im Besitz von Renault, ist mit seiner Marke Lada Marktführer in Russland.

  • „Dieselgate“: Auch gegen Renault wird jetzt wegen „Täuschung“ ermittelt

    „Dieselgate“: Auch gegen Renault wird jetzt wegen „Täuschung“ ermittelt

    Der französische Konzern, der diese Nachricht am Dienstag selbst bekannt gab, „bestreitet, irgendeine Straftat begangen zu haben“. Ermittelt wird im Verdacht der betrügerischen Emissionskontrollen bei Dieselmotoren der älteren Generation.

    Der Renault-Konzern gab am Dienstag, dem 8. Juni, bekannt, dass er im Rahmen der „Dieselgate“-Untersuchung über die betrügerischen Emissionskontrollen von Dieselmotoren der älteren Generation wegen „Täuschung“ angeklagt wurde. In einer Erklärung bestreitet das französische Unternehmen, „irgendeine Straftat begangen zu haben“ und sagt, dass „seine Fahrzeuge nicht mit einer Software ausgestattet sind, die Abgasreinigungswerte verändert“.

    Renault muss erstens eine Kaution in Höhe von 20 Millionen Euro hinterlegen, davon 18 Millionen für die mögliche Zahlung von Schadensersatz und Bußgeldern, und zweitens eine Bankgarantie in Höhe von 60 Millionen Euro zum Ausgleich möglicher Schäden hinterlegen.

    Volkswagen hat bereits 30 Milliarden Euro gezahlt
    Die Justiz der Europäischen Union hatte Ende 2020 den Weg für eine Strafverfolgung auch in Frankreich gegen den Skandal verwickelte Autohersteller geebnet, indem sie die Rechtswidrigkeit einer Volkswagen-Software bestätigte, die im Verdacht steht, die Abgaskontrollen verändert zu haben. „Dieselgate“, das in vielen Ländern zu Klagen geführt hat, hat den deutschen Autobauer bereits 30 Milliarden Euro gekostet, vor allem in den USA, wo sich der Konzern 2017 des Betrugs schuldig bekannte.

  • Renault: Der 4L und der R5 kommen zurück! Fans dieser mythischen Modelle aufgepasst!

    Renault: Der 4L und der R5 kommen zurück! Fans dieser mythischen Modelle aufgepasst!

    Renault könnte bals elektrifizierte Versionen des berühmten 4L und R5 präsentieren. 

    Es ist ein wiederkehrendes Phänomen bei vielen Autoherstellern geworden: die Wiederbelebung alter, zum Mythos gewordener Modelle. Nach der DS von Citroën, dem Käfer von Volkswagen und dem 500 von Fiat ist nun Renault an der Reihe, den alten Ruhm wieder aufleben zu lassen. Am 14. Januar, während der Präsentation des strategischen Plans der Marke, sollte die Einführung eines neuen 4L und eines neuen R5 bekannt gegeben werden – so hört man aus unterrichteten Kreisen.