Schlagwort: rechte in frankreich

  • Wette mit prominentem Namen: Der riskante Bürgermeister-Poker von Louis Sarkozy in Menton

    Wette mit prominentem Namen: Der riskante Bürgermeister-Poker von Louis Sarkozy in Menton

    In der Küstenstadt Menton, an der östlichen Grenze Frankreichs zu Italien, kandidiert ein Mann mit einem Namen, der in der französischen Politik unüberhörbar ist: Louis Sarkozy, Sohn des ehemaligen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Doch sein Versuch, bei den Kommunalwahlen 2026 Bürgermeister von Menton zu werden, ist mehr als ein lokales Experiment. Es ist ein kalkuliertes Risiko – mit landespolitischer Sprengkraft. In einer Gemengelage aus etablierten lokalen Kräften, wachsendem Einfluss des Rassemblement National und parteiübergreifenden Bündnissen versucht sich ein politischer Neueinsteiger zu profilieren, dessen berühmter Nachname zugleich Türöffner und Hypothek ist. Menton: Mikrokosmos einer gespaltenen Rechten Menton zählt rund 30.000 Einwohner und liegt im Département Alpes-Maritimes, einer Region, in der rechte und rechtsextreme Parteien traditionell stark sind. Bei den Kommunalwahlen 2026 stehen fünf Listen zur Wahl – von einem linken Bündnis über unabhängige Gruppen bis hin …

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  • „Unsere Unterwerfung wäre ein historischer Fehler“ – Jordan Bardella markiert einen geopolitischen Wendepunkt der französischen Rechten

    „Unsere Unterwerfung wäre ein historischer Fehler“ – Jordan Bardella markiert einen geopolitischen Wendepunkt der französischen Rechten

    Mit ungewöhnlich scharfen Worten hat Jordan Bardella, Präsident des französischen Rassemblement National (RN), die Politik des US-Präsidenten Donald Trump kritisiert. In einer Rede im Europäischen Parlament in Straßburg verurteilte er eine Mischung aus territorialem Druck und wirtschaftlichem Zwang, die von der US-Regierung gegenüber Europa ausgeübt werde. Im Zentrum der Auseinandersetzung: das geopolitische Interesse der USA am arktischen Raum – konkret am autonomen dänischen Territorium Grönland – und die Drohung Trumps, Strafzölle gegen europäische Staaten zu verhängen, sollten diese seine Pläne nicht unterstützen. Bardella forderte die sofortige Aussetzung des erst kürzlich unterzeichneten EU-USA-Handelsabkommens. Seine Warnung: Eine Unterwerfung unter amerikanischen Druck wäre ein historischer Fehler. Diese Wortwahl markiert einen bemerkenswerten Bruch mit einem politischen Reflex, der weite Teile der europäischen Rechten in den vergangenen Jahren geprägt hat: der instinktive Schu…

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