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  • Ardèche: Fahrer und Beifahrer sterben bei Autorallye

    Ardèche: Fahrer und Beifahrer sterben bei Autorallye

    Die Ursache des Unfalls ist noch unbekannt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

    Zwei Teilnehmer der Rallye Bassin Annonéen in der Ardèche starben am frühen Samstagabend, nachdem sie von der Straße abgekommen waren, wie France Bleu Drôme Ardèche berichtet. Der Unfall ereignete sich gegen 19 Uhr. Die Unfallursache ist laut den Organisatoren des Rennens noch unbekannt, aber das Wetter war am Samstag besonders regnerisch. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

    Der aus Savoyen stammende Fahrer Nathanaël Degrange und sein Beifahrer Benoît Surot, beide etwa 40 Jahre alt, verpassten eine Kurve und stürzten etwa 40 Meter in die Tiefe. Ihr Fahrzeug, ein Renault Clio 3 RS, geriet daraufhin in Brand.

    Nathanaël Degrange hatte seit 2004 an 80 Rallyes teilgenommen. Seit 2010 fuhr er mit seinem Beifahrer Benoît Surot zusammen. Rund 40 Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz. Das Rennen wurde auf Beschluss der Rallyeleitung abgebrochen.

     

    Nathanaël Degrange und Benoît Surot verlieren ihr Leben bei der Rallye du Bassin annonéen (Facebook | Benoît Surot)
  • Rallye Dakar: Französische Antiterror-Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen nach Fahrzeugexplosion ein

    Rallye Dakar: Französische Antiterror-Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungen nach Fahrzeugexplosion ein

    War die Explosion eines Begleitfahrzeugs kurz vor dem Start der Rallye Dakar ein Attentat? Die nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft leitete am Dienstag, dem 4. Januar, eine Untersuchung wegen versuchten terroristischen Mordes ein. Am Donnerstag, 30. Dezember, waren bei der Explosion des Fahrzeugs zwei Franzosen verletzt worden, einer davon schwer.

    Wurde Philippe Boutron, Fahrer der Rallye Dakar, ein Opfer des Terrorismus? Die französische Justiz jedenfalls leitet eine Untersuchung ein, mit der der Inlandsgeheimdienst beauftragt wird, wegen versuchten Mordes im Zusammenhang mit einem terroristischen Attentat. Am Donnerstag, dem 30. Dezember, saß Philippe Boutron in Dschidda (Saudi-Arabien) vor dem Start am Steuer eines Begleitfahrzeugs, als das Auto explodierte und die Flammen den Innenraum in Brand setzten.

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    Der französische Fahrer wurde schwer verletzt, die anderen fünf Insassen blieben unverletzt. Sehr schnell sprachen die saudischen Behörden von einem Unfall und schlossen eine kriminelle Handlung aus, was für einen der Passagiere aber eher unwahrscheinlich war. Zeugenaussagen und Fotos hätten jetzt die Terrorismus-Staatsanwaltschaft dazu veranlasst, Ermittlungen aufzunehmen. Die Gutachten sind noch nicht abgeschlossen. Zum jetzigen Zeitpunkt wurden keine Spuren von Sprengstoff gefunden, aber die Ankündigung einer Untersuchung in Frankreich beruhigt das Team von Philippe Boutron. In der Vergangenheit war die Dakar bereits mit Terrorismus konfrontiert. Im Jahr 2001 wurde das Rennen von der Polisario bedroht. 2008 entschied sich die Dakar für Südamerika und verließ Afrika, da sie von Al-Qaida bedroht wurde.

  • Wurde die Rallye-Dakar 2022 das Ziel eines Terroranschlags?

    Wurde die Rallye-Dakar 2022 das Ziel eines Terroranschlags?

    Eine Explosion unbekannter Ursache zerstörte am Donnerstag, dem 30. Dezember, eines der Rallyefahrzeuge und verletzte einen französischen Fahrer schwer. Derzeit wird keine Spur ausgeschlossen, aber Angehörige des Opfers sind davon überzeugt, dass es sich um einen Anschlag handelt.

    „Das war kein Unfall, sondern tatsächlich ein Bombenattentat.“ Diese Worte stammen von Mayeul Barbet, einem Mitglied des Rennstalls Sodicars Racing aus Gironde. Er sollte der Beifahrer von Philipe Boutron sein, einem französischen Fahrer, der an der 44. Rallye Dakar in Saudi-Arabien teilnahm, der neunten in seiner Karriere.

    Doch das Abenteuer endete bereits am Donnerstag, dem 30. Dezember, zwei Tage vor dem Start, als Philippe Boutron und fünf Mitglieder seines Teams Opfer einer Explosion wurden. An diesem Morgen verließen sie ihr Hotel und nahmen in einem Begleitfahrzeug der Rallye Dakar Platz. Nach nur wenigen hundert Metern, explodiert das Fahrzeug.

    „Wir haben große Angst, dass die Ärzte gezwungen sein werden, ihm beide Beine zu amputieren.“
    Fünf Passagiere bleiben körperlich unversehrt, aber Philippe Boutron wird schwer verletzt. Und zwar an den Beinen. Seine Angehörigen erklärten in der Zeitung Le Parisien – Aujourd’hui en France: „Es geht ihm überhaupt nicht gut. Er wurde nicht einfach nur an der Wade verletzt, wie anfangs behauptet wurde. Er hat schwere Verbrennungen und Zerfetzungen an den unteren Gliedmaßen erlitten. Wir haben große Angst, dass die Ärzte gezwungen sein werden, ihm beide Beine zu amputieren „.

    Philippe Boutron (61), der zunächst im Krankenhaus von Jeddah notoperiert worden war, wurde am Montag, dem 3. Januar, nach Frankreich zurückgebracht. Er befindet sich derzeit in einem Krankenhaus in Clamart (Hauts-de-Seine), wo er in ein künstliches Koma versetzt wurde.

    Hat die Explosion einen terroristischen Hintergrund? Handelt es sich um einen Anschlag? Laut mehreren Angehörigen gibt es keinen Zweifel: Ja. Am Sonntag, den 2. Januar, berichtete Joël Pally, einer der Überlebenden, über seine Erlebnisse. Am Dienstag nun sagt auch Copilot Mayeul Barbet in Le Parisien: „Es war kein Unfall, sondern tatsächlich ein Bombenattentat!“.

    Marie-France Estenace, die Pressesprecherin von Philippe Boutron, erklärt: „Die Explosion ereignete sich nicht im Bereich des Motors, wie die saudischen Behörden zu suggerieren versuchen, sondern unter dem Fahrzeug. Was kann eine Explosion unter einem Fahrzeug erzeugen, wenn nicht ein Sprengsatz? Die Bombe, denn man muss die Dinge beim Namen nennen, wurde unter dem Längsträger platziert, mit anderen Worten unter einem Teil, das unter den Pedalen des Fahrers angebracht war, was erklärt, warum Philippe der einzige Verletzte blieb“.

    Aber warum sollte ausgerechnet der Rennstall Sodicars Racing das Ziel eines Anschlags geworden sein? Diese Frage kann derzeit niemand beantworten.

    Unmittelbar nach Bekanntwerden der Explosion am Samstag, dem 1. Januar, sprachen die saudi-arabischen Behörden von einem „Unfall“ und schlossen jegliche kriminelle Handlung aus. Der Chef der Rallye-Dakar, David Castéra, erklärte, dass eine Untersuchung im Gange sei und dass keine Spur ausgeschlossen werde, auch nicht die eines „böswilligen Akts“. Das französische Aussenministerium reagierte am Sonntag, 2. Januar, und rief die französischen Bürger angesichts der terroristischen Gefahr in Saudi-Arabien zur Wachsamkeit auf.

    Die Organisation der Rallye Dakar hat die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt und ruft die Teilnehmer dazu auf, „ihre Wachsamkeit zu verdoppeln“.