Schlagwort: Radfahren

  • Ein französischer Abenteurer landet in Russland hinter Gittern

    Ein französischer Abenteurer landet in Russland hinter Gittern

    Er wollte Geschichte schreiben, stattdessen endet seine Reise in einer Zelle: Der französische Extremradler Sofiane Sehili ist bei dem Versuch, den Weltrekord für die schnellste Durchquerung Eurasiens mit dem Fahrrad aufzustellen, in Russland festgenommen worden. Von Lissabon bis fast nach Vladivostok Der 44-Jährige startete am 1. Juli in Lissabon – mit einem klaren Ziel: so schnell wie möglich bis nach Vladivostok zu radeln. Mehr als 13.000 Kilometer quer durch Europa und Asien, eine der härtesten physischen und mentalen Herausforderungen, die sich ein Ausdauersportler stellen kann. Für Sehili war es nicht das erste Abenteuer dieser Größenordnung. Schon 2017 hatte er Paris und Taiwan mit dem Rad verbunden – 16.000 Kilometer in nur drei Monaten. Seine Community konnte die aktuelle Tour live verfolgen: Über eine Tracking-Plattform dokumentierte er jede Etappe, jede Pause, jeden Meter Richtung Osten. Der Traum von einem neuen Weltrekord schien zum Greifen nah.

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  • Meuse – Wo Frankreichs Herz im Takt der Natur schlägt

    Meuse – Wo Frankreichs Herz im Takt der Natur schlägt

    Ein erster Blick: Wo liegt die Meuse? Die Meuse – das klingt zunächst nach einem ruhigen Fluss, der gemächlich durch Frankreich zieht. Tatsächlich aber versteckt sich hinter diesem Namen ein ganzes Département im Nordosten des Landes. Eingebettet in die Region Grand Est, schlängelt sich der Fluss durch ein Fleckchen Erde, das mit Geschichte, sanften Hügeln, […]

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  • Zwischen Polynesien und Pedalkraft – Sportliche Abenteuer in der Vendée

    Zwischen Polynesien und Pedalkraft – Sportliche Abenteuer in der Vendée

    Die Vendée ist nicht einfach nur eine Küstenregion im Westen Frankreichs. Sie ist ein wahres Freiluft-Spielzimmer für alle, die Natur, Action und Kultur lieben. Und 2025 legt sie nochmal eine Schippe drauf: Wettkämpfe auf dem Wasser, sportliche Grenzerfahrungen auf zwei Rädern und entspannte Naturerkundungen, die zeigen, dass man auch mit Stil und Rücksicht reisen kann.


    Wellen, Wettkampf, Wildheit: Die Vendée Va’a

    Stell dir vor: Du stehst am Strand von Les Sables d’Olonne. Der Wind spielt mit den Wimpeln, das Salzwasser riecht nach Freiheit und ein dumpfer Trommelschlag kündigt an, was gleich passiert. Ein Haka ertönt. Gänsehaut-Moment.

    Die Vendée Va’a ist mehr als ein Rennen – sie ist ein Hauch von Südsee mitten in Frankreich. Polynesische Pirogen gleiten über den Atlantik, angetrieben von kraftvollen Ruderschlägen, Teamgeist und einer tiefen Verbindung zur Natur. Drei Tage lang geht’s hier nicht nur um Meter und Minuten, sondern um Leidenschaft. Männer, Frauen und Jugendliche stellen sich den Wellen auf Distanzen, die bis zu 128 Kilometer reichen.

    Aber warum bleibt man nicht einfach am Ufer stehen? Weil dort das polynesische Dorf lockt – mit buntem Handwerk, rhythmischem Tanz, duftender Küche und einem Lächeln, das man so schnell nicht vergisst. Eine Reise ohne Jetlag direkt in die Seele Ozeaniens.


    Von null auf Ironman in einem Atemzug

    Du meinst, 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und ein Marathon hintendran klingen wie ein schlechter Scherz? Für viele ist es genau das Gegenteil – ein Lebenstraum.

    Am 22. Juni verwandelt sich Les Sables d’Olonne in ein Triathlon-Mekka. Die erste Ausgabe des Full Ironman zieht Athleten aus der ganzen Welt an. Der Schwimmstart? Spektakulär im berühmten Kanal, den auch die Segler der Vendée Globe nutzen. Danach schwingt sich das Peloton auf die Sättel – durch Dünenlandschaften, Wälder und pittoreske Dörfer. Die finale Laufrunde? Ein Marathon, der über die Promenade führt, begleitet vom Jubel der Zuschauer und dem Klang der Brandung.

    Wer da nicht ins Schwitzen kommt – ist wohl schon längst im Ziel.


    Graveln bis zum Horizont: Festival Gravel en Vie

    Zwei Tage im April, drei Strecken (50, 80, 160 km), unzählige Eindrücke: Das Gravel en Vie-Festival ist ein Muss für alle, die gern auf Abwegen unterwegs sind. Ob Einsteiger oder Hardcore-Radler – hier findet jeder seinen Weg. Die Trails führen durchs ländliche Herz der Vendée, über Feldwege, kleine Sträßchen und – immer wieder – mit Blick aufs Meer.

    Warum Gravel-Biken? Weil es die perfekte Mischung ist: Freiheit, Herausforderung und das gute Gefühl, die Welt mal ohne Motor kennenzulernen. Und danach? Füße hoch, ein Glas Pineau und den Sonnenuntergang genießen.


    Wasserspaß hoch zehn im Atlantic Wake Park

    Es gibt Orte, die sofort gute Laune machen. Der Atlantic Wake Park ist so einer. Schon der Anblick des spiegelglatten Wassers und der futuristischen Anlagen lässt das Adrenalin tanzen. Wakeboard, Kneeboard, Wasserski – alles am Start, und das auf einem 750 Meter langen Lift.

    Klingt zu sportlich? Kein Problem. Die „Warrior Game“-Parcours, riesige aufblasbare Spielflächen und Kletterzonen sorgen für Fun pur – nicht nur für die Kids. Wer’s ausprobiert hat, weiß: Nass sein ist hier ein Zustand, kein Problem.


    Natur mit allen Sinnen: Das grüne Gesicht der Vendée

    Wer lieber leise staunt statt laut jubelt, findet im Süden der Region sein Glück. Mit dem E-Scooter durch das Marais Poitevin zu cruisen – das ist wie ein Spaziergang auf Rädern durch ein Gemälde. Schilf, Wasserläufe, Vogelstimmen – alles da. Nur das Gedränge bleibt aus.

    Noch intensiver wird’s beim „vélo sensorielle“. Klingt technisch, ist aber total simpel: Radfahren mit offenen Augen, Ohren und Herzen. Das Marais Breton Vendéen ist die Kulisse für ein Erlebnis, bei dem man wirklich ankommt – bei sich selbst und in der Natur.

    Ob Kanutour oder Duftprobe in einer alten Saline, hier geht’s um Wahrnehmung statt Wegstrecke.


    Tipps zum Schluss

    Die Vendée hat eine Menge Trümpfe in der Hand – und spielt sie mit Charme und Vielfalt aus. Egal ob du sportlich an deine Grenzen gehst oder lieber gemütlich durch die Landschaft rollst, ob du Salzwasser schmeckst oder regionale Küche genießt – diese Region hat das gewisse Etwas.

    Und mal ehrlich: Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?

    Ein Reisebericht von V.O.Yager

  • Vendée – Frankreichs Radelparadies zwischen Küste und Natur

    Vendée – Frankreichs Radelparadies zwischen Küste und Natur

    Die Vendée hat sich als eine der besten Radfahrregionen Frankreichs etabliert. Mit über 1.800 km Radwegen, ständig neuen Routen und einer vorbildlichen Infrastruktur zieht das Département sowohl Genussradler als auch ambitionierte Sportler an. Aber was macht die Region wirklich einzigartig? Es ist die Kombination aus abwechslungsreichen Landschaften, Küstenradwegen, charmanten Dörfern und einem starken Engagement für […]

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  • Warum Sie gerade im Mai Radfahren in Frankreich erleben sollten

    Warum Sie gerade im Mai Radfahren in Frankreich erleben sollten

    Wenn der Frühling in seine volle Blüte tritt und die Landschaften Frankreichs mit einem Teppich aus Farben überzieht, gibt es kaum eine bessere Zeit, das Fahrrad zu satteln und das Land auf zwei Rädern zu erkunden. Der Mai ist aus vielerlei Gründen der ideale Monat für Radtouren durch Frankreich. Von der angenehmen Witterung bis zu […]

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  • Fahrrad: Die Exekutive stellt 250 Millionen Euro bis 2023 zur Verfügung

    Fahrrad: Die Exekutive stellt 250 Millionen Euro bis 2023 zur Verfügung

    Elisabeth Borne wird für 2023 zusätzliche 250 Millionen Euro für den Radverkehr ankündigen. Die Exekutive plant, das Fahrradfahren zu beschleunigen. Premierministerin Élisabeth Borne soll am Dienstag, dem 20. September, ankündigen, dass bis 2023 bis zu 250 Millionen Euro zusätzlich in den Radverkehr investiert werden sollen. Damit sollen die Franzosen dazu gebracht werden, auf das Zweirad umzusteigen. Auf dem Boulevard de Sébastopol in Paris freuen sich die Verkehrsteilnehmer über die Ankündigung. Welche Ideen schlagen sie vor, um diese Summe zu nutzen? Der Sender France 2 berichtet. „Die Radwege sind manchmal schlecht gemacht“.“Man sieht sehr gut, dass es Orte gibt, an denen die Radwege schlecht gemacht sind, da gibt es ein Problem mit der Infrastruktur“, erläutert ein Radfahrer auf dem Sender France 2. „Vielleicht sollte man die Beschilderung besser machen, wenn Fahrräder an bestimmten Stellen rechts abbiegen dürfen, das ist nicht immer ganz klar“, sagt eine Anwohnerin. „Man sollte z…

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  • Weltfahrradtag: Das Radfahren in Paris boomt

    Weltfahrradtag: Das Radfahren in Paris boomt

    Das Fahrrad, das in Paris seit Beginn der Gesundheitskrise immer beliebter wird, wird am heutigen Donnerstag anlässlich des dritten „World Bike Day“ gefeiert. Eine Tag, der von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde, um diese Art der Fortbewegung zu fördern, die sowohl für den Planeten als auch für die Gesundheit der Radfahrer von Vorteil ist. Am heutigen Donnerstag ist der Weltfahrradtag. Ein Tag, der von den Vereinten Nationen eingeführt wurde, um dieses einfache, nachhaltige, erschwingliche und umweltschonende Verkehrsmittel zu feiern. Im Zuge der Pandemie ist das Fahrrad zu einem wahren Superstar geworden, der die soziale Distanz wahrt und den öffentlichen Verkehr nicht verstopft – und das alles, ohne die obligatorische Maske zu tragen. „Paris hat sich wirklich weiterentwickelt“ In Paris, auf der Rue de Rivoli, ist die Fahrbahn seit dem vergangenen Jahr komplett für Autos gesperrt. Nur Lieferfahrzeuge, Rettungswagen, Busse und Taxis dürfen diese Straße noch benutzen, die jetzt für Radfahrer reserviert ist. „Ich bin in vielen Ländern und vielen Städten geradelt, und Paris hat sich wirklich weiterentwickelt“, sagt ein Radfahrer gegenüber France 24. „Weniger als Amsterdam oder Kopenhagen, aber besser als früher!“ Ziel dieses dritten Weltfahrradtages ist es, die 193 Länder der Vereinten Nationen zu ermutigen, geeignete und sichere Infrastrukturen für Radfahrer zu entwickeln. Radfahren hat viele Vorteile. Wenn es regelmäßig durchgeführt wird, verbessert es die Herzfrequenz, die Atmung, versorgt das Gehirn mit Sauerstoff und setzt Endorphine frei, die Stress und Ängste reduzieren. Nach Angaben des Europäischen Radfahrerverbands verhindert das Radfahren jedes Jahr fast 28.000 Todesfälle in Europa.