Schlagwort: Pyrenäen

  • Er stürzt von 100 Meter hoher Klippe und wird von Rettungskräften mit einer Drohne lebend geborgen

    Er stürzt von 100 Meter hoher Klippe und wird von Rettungskräften mit einer Drohne lebend geborgen

    Die Feuerwehr in den östlichen Pyrenäen war über sechs Stunden lang im Einsatz, um einen Mann zu retten, der nach einem Sturz unterhalb einer Klippe lag.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, dem 19. November, ereignete sich in den Pyrénées-Orientales ein wahres Wunder. Ein Mann, der von einer Klippe gestürzt war, wurde dank einer Drohne gefunden und mit Hilfe eines Hubschraubers gerettet, berichtet der Sender France 3 Occitanie.

    Mitten in der Nacht lag ein 28-jähriger Mann nach einem Sturz am Fuße einer Klippe in Cerbère, nahe der spanischen Grenze. Er konnte selbst mit seinem Mobiltelefon den Notruf wählen. Als die Feuerwehrleute des Departements vor Ort eintrafen, wurde ihnen bewusst, wie schwierig der Einsatz war. „Diese Rettungsaktion hat sich angesichts der schwierigen Lage, als sehr problematisch erwiesen“, erklärt der Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements.

    Mehr als sechs Stunden im Einsatz
    Bei dem Opfer handelte es sich um eine Person, die gerade über die spanische Grenze nach Frankreich gekommen war. Der junge Mann soll von der hohen Klippe bis hinunter ins Meer gefallen sein, einem Ort an der Küste, an dem der Höhenunterschied laut den Rettungskräften zwischen „100 und 150 Metern“ beträgt. Die Feuerwehr gab an, „mehr als zwei Stunden“ gebraucht zu haben, um das Opfer mit dem Einsatz einer Drohne zu lokalisieren. „Er sagte uns, dass er sich nahe am Wasser befand. Wir sind in die Bucht gefahren, aber wir konnten ihn zunächst nicht lokalisieren“, erzählt Michaël Belmonte, der den Einsatz geleitet hat. „Als wir ihn nicht finden konnten, haben wir das Drohnenteam angefordert.“

    Insgesamt waren mehr als sechs Stunden Einsatz erforderlich, um den regelrecht in der Falle sitzenden Mann zu retten, der dann mit Hilfe des Rettungsteams und dem Hubschrauber der Feuerwehr gerettet und anschließend in ein Krankenhaus gebracht wurde. „Es ist ein Wunder, man kann das nicht anders beschreiben“, sagt Michaël Belmonte von der Feuerwehr.

  • Erdbeben: In den Hautes-Pyrénées hat am Montagabend zweimal die Erde gebebt

    Erdbeben: In den Hautes-Pyrénées hat am Montagabend zweimal die Erde gebebt

    Zwei relativ schwache seismische Erschütterungen wurden am Montagabend um 21:18 Uhr südlich von Lourdes zwischen den Gemeinden Lias und Saint-Pastous registriert.

    Die Erde hört nicht auf, sich zu drehen und auch die tektonischen Platten, auf denen die Kontinente liegen, bewegen sich immer weiter. Vor allem unter den Pyrenäen ist die seismische Aktivität nach wie vor hoch. Dies zeigte sich erneut am Montag, dem 6. November, als mehrere Erdbeben von den Seismografen registriert wurden.

    Die beiden Beben, wenn auch von relativ mäßiger Intensität, ereigneten sich am Ende des Tages. Um 21.18 Uhr wurden innerhalb einer Minute zwei Erdbeben gemessen.

    Das erste mit einer Magnitude von 2,5 auf der Richterskala ereignete sich 6 km süd-südöstlich von Lourdes und in einer Tiefe von 8,5 km.

    Wenige Sekunden später lag das Epizentrum des zweiten Bebens ganz in der Nähe zwischen den Gemeinden Lias und Saint-Pastous, in einem steilen und unzugänglichen Gebiet. Beide Beben verursachten keine Schäden.

    Am Montagmorgen ereignete sich südlich von Pau, nur wenige Kilometer Luftlinie entfernt, ein Beben der Stärke 1,2. Da inzwischen Schnee gefallen ist und für diesen Mittwoch noch weitere Schneefälle angekündigt sind, könnte manch einer eine Verbindung zwischen diesen Schneefällen und den Erdbeben herstellen wollen, auch wenn die Wissenschaftler jeden Zusammenhang zwischen diesen beiden Phänomenen strikt verneinen.

    Ironischerweise ereigneten sich die beiden Erdbeben zu einem Zeitpunkt, als im C-PRIM, dem Pyrenäenzentrum für größere Risiken in Lourdes, eine Informationsveranstaltung für Bürgermeister stattfand, bei der unter anderem eine Übung zum Krisenmanagement auf dem Programm stand. Glücklicherweise musste am Montagabend keiner der Pläne, die für den Fall eines Großereignisses vorgesehen sind, ausgelöst werden.

  • Umwelt: Wasserfall von Gavarnie völlig ausgetrocknet – Symbol der Pyrenäen wird Opfer des Wassermangels

    Umwelt: Wasserfall von Gavarnie völlig ausgetrocknet – Symbol der Pyrenäen wird Opfer des Wassermangels

    Aufgrund sehr geringer Niederschläge seit Jahresbeginn und der Hitze, die auch bis spät in den Herbst anhält, fließt der Wasserfall von Gavarnie nicht mehr oder kaum noch.

    Ein dünnes Rinnsal – das sind die Überreste des prächtigen Wasserfalls im Cirque de Gavarnie in den Hautes-Pyrénées, einem symbolträchtigen Ort, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

    Auf seinem „X“-Account teilte Météo Pyrénées ein sehr aktuelles Foto des berühmten Wasserfalls, der mit 422 Metern der höchste Wasserfall im französischen Kernland (Frankreich ohne seine Überseegebiete) ist. Man kann gerade noch erkennen, wo sich der Wasserfall befinden sollte.

    Niederschläge weit unter dem Normalwert
    In dem Tweet schreibt Météo Pyrénées, dass das „Verschwinden“ des schönsten Wasserfalls Frankreichs auf einen Mangel an Niederschlägen zurückzuführen ist. Tatsächlich sind dort seit dem 1. Januar 2023 nur 754 Liter Regen pro m2 gefallen. In einem Jahr fallen an dieser Stelle durchschnittlich 1.400 Liter.

    Laut dem neuesten Bericht von info-secheresse, dessen jüngste Aufzeichnungen von Anfang Oktober stammen, ist die Niederschlagsbilanz der letzten sechs Monate entlang der Pyrenäen katastrophal. Die gesamte Gebirgskette steht auf rot „extreme Trockenheit“ oder orange „große Trockenheit“.

    Was die Temperaturen betrifft, so berichtet Météo Pyrénées, dass es am Montag, dem 9. Oktober, gegen 12.30 Uhr in 1.500 m Höhe noch 20 Grad warm war. Diese Zahlen werden auch von info-secheresse bestätigt, die einen durchschnittlichen Temperaturanstieg von 2 bis 3 Grad oder mehr entlang der Pyrenäen-Kette seit dem 11. Juli, also in den letzten drei Monaten, angibt. Dies alles trägt nicht dazu bei, die Wasserreserven wieder aufzufüllen.

  • Pyrenäen: Warum mehrere Seen plötzlich neongrün geworden sind

    Pyrenäen: Warum mehrere Seen plötzlich neongrün geworden sind

    In 1.800 m Höhe hat der Étang d’Areau in der Ariège eine seltsame grüne Farbe angenommen, ebenso wie auch andere Pyrenäenseen, die normalerweise kristallklares Wasser haben.

    Mehrere Seen in den Pyrenäen haben eine seltsam grüne Farbe angenommen. So zum Beispiel auch der Etang d’Areau auf 1.800 m Höhe in der Ariège, dessen Wasser normalerweise kristallklar ist. Die Ursache für diese Störung wird von einigen Forschern einem kleinen Fisch zugeschrieben, der von Fischern eingeschleppt wurde. „Wenn man Fische in Bergseen sieht, dann sieht man ein Ökosystem, das gestört ist“, erklärt Adeline Loyau, Biologin und Forschungsingenieurin am Nationalen Polytechnischen Institut (INP) in Toulouse, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Fische wurden vor mehreren Jahrhunderten, wahrscheinlich schon im Mittelalter, von Menschen in den Bergseen ausgesetzt, zunächst als Proteinquelle für Hirten und später in größerem Umfang, um die Hotels und Restaurants der Touristenorte und Kurstädte zu beliefern. Biologen interessieren sich besonders für einen dieser Fische: die Elritze, eine weniger als zehn Zentimeter große Art, die normalerweise in kühlen Flüssen lebt und als lebender Köder verwendet wird. Wenn die Elritze es schafft, von einem Angelhaken zu entkommen oder von Fischern gezielt in einem See angesiedelt wird, akklimatisiert sie sich gut und ernährt sich von Insekten sowie Zooplankton – mikroskopisch kleine Krustentiere, deren Aufgabe es ist, Algen zu fressen und das Wasser klar und rein zu halten. Wenn ein See grün wird, dann haben die Algen die Oberhand gewonnen, weil es nicht mehr genügend Zooplankton gibt, um sie einzudämmen.

    Die derzeit zu beobachtende Algenblüte ist jedoch nicht nur auf die Elritze zurückzuführen. Offensichtlich gibt es einen Cocktail von mehreren Faktoren, die die Vergrünung der Seen erklären können, wie die Konzentration von Viehherden und damit die hohe Einleitung von Phosphaten oder die höheren Temperaturen im Zuge der globalen Erwärmung.

    In den Augen der Wissenschaftler die Vergrünung nur eines von vielen Symptomen für die Verschlechterung der Wasserqualität in Bergseen. So gibt es auch Seen, die eine sehr blaue Farbe haben, in denen aber so gut wie kein Leben herrscht – die Biodiversität geht verloren.
    Sébastien Delmas, Vorsitzender des Dachverbandes, in dem die Fischereiverbände der Pyrenäen zusammengeschlossen sind, räumt ein, dass die Elritze ein Problem darstellt, und möchte die unterschiedlichen Regelungen „harmonisieren“, um das Angeln mit Lebendfischen als Köder in den Bergseen einzuschränken. Er ist jedoch der Meinung, dass andere Fische, wie z. B. Forellen, dort durchaus ihren Platz haben. „Fische sind auch Biodiversität: Wenn sie seit Jahrhunderten dort sind, geht es ihnen gut“.

    Auch de Tourismus sollte kritisch betrachtet werden, um der schlechten Gesundheit der Bergseen auf den Grund zu gehen. So hat zum Beispiel auch das Baden mit Sonnencreme oder Mückenschutzmitteln ebenfalls negative Auswirkungen auf das Ökosystem. An einem Sommertag sitzen vielleicht drei oder vier Angler um einen See herum, aber 300 Menschen baden darin. Insgesamt sollte der Eintrag von Schadstoffen in die Seen dringend und drastisch reduziert werden. Dann müssen wir nur noch die globale Erwärmung ändern…

  • Wetter in Frankreich: Nach der Hitzewelle fällt in den Pyrenäen heute Schnee

    Wetter in Frankreich: Nach der Hitzewelle fällt in den Pyrenäen heute Schnee

    20 Grad weniger in nur zwei Tagen – auf den Gipfeln der Pyrenäen fällt am letzten Sonntag im August Schnee.

    Das Bild mag überraschen. Nach einer Woche Hitzewelle mit Rekordtemperaturen kehrt der Schnee auf die Gipfel der Pyrenäen im Südwesten Frankreichs zurück. Es schneit in 2.600 Metern Höhe, zum Beispiel auf dem Pic du Midi de Bigorre in den Hautes-Pyrénées. Das Thermometer fiel innerhalb von 48 Stunden um ganze 20 Grad.

    Die Webcams zeigen am letzten Sonntag im August eine winterliche Schneelandschaft.

  • Wanderin in den Pyrenäen von Kuh angegriffen und verletzt

    Wanderin in den Pyrenäen von Kuh angegriffen und verletzt

    Am Sonntag, dem 6. August, musste eine Wanderin mit dem Rettungshubschrauber evakuiert werden, nachdem sie sich verletzt hatte, als sie versuchte, vor einer Kuh zu fliehen, die sie in der Nähe von Gavarnie angriff.

    Am Sonntag, dem 6. August, waren die Bergretter in der Nähe des Cirque de Gavarnie im Einsatz, um einer 54-jährigen Wanderin aus dem Département Sarthe zu Hilfe zu kommen. Wie der Sender France Bleu Béarn Bigorre berichtete, stürzte die Urlauberin und verletzte sich schwer am Ellenbogen, als sie versuchte, vor einer Kuh zu fliehen, die sie angriff.

    Als die Wanderin in der Nähe des Refugiums von Pailha zwischen dem Dorf und dem Hotel du Cirque et de la Cascade spazieren ging, traf sie auf Kühe und näherte sich einem der Tiere, die im Allgemeinen eher als ruhig bekannt sind. Problem: Die Kuh war mit ihrem Kalb unterwegs und beschützte ihr Junges gegen die ihr unbekannte Person. Die Kuh griff die Wanderin an, die auf ihrer Flucht schwer stürzte.

    Die unglückliche Urlauberin wurde mit dem Hubschrauber in die Rettungsstation von Gavarnie geflogen und anschließend in das Krankenhaus von Lourdes gebracht. Wer in den Bergen wandert, sollte wachsam sein und sich den Herden auf der Sommerweide mit Vorsicht nähern. Die Tiere sind manchmal unberechenbar und gefährlich. Auch die Patous, die großen Pyrenäen-Hirtenhunde, können manchmal aggressiv auf Unbekannte reagieren…

  • Pyrenäen: Hier werden 10% der weltweiten Talkum-Produktion abgebaut

    Pyrenäen: Hier werden 10% der weltweiten Talkum-Produktion abgebaut

    400.000 Tonnen Talk werden jedes Jahr im Steinbruch von Luzenac in der Ariège abgebaut. Aus diesem „weißen Gold“ werden Farben, Keramiken oder Kosmetika hergestellt.

    Hinter den Gipfeln der Pyrenäen, in 1.700 m Höhe, befindet sich der größte Talksteinbruch der Welt. Ein riesiger weißer Zirkus, der sich in der Ariège seit über einem Jahrhundert unter freiem Himmel hinzieht. Ein außergewöhnliches Vorkommen, das für seine Menge und die Reinheit dieses natürlichen Minerals mit seinen besonderen Eigenschaften bekannt ist. „Talk zeichnet sich dadurch aus, dass es das weichste Mineral der Erde ist“, erklärt Lilian Fernandez, Produktionsleiter der Anlage, gegenüber dem Sender France 2. Um das weiße Gold abzubauen, sind von April bis Oktober riesige Bagger im Einsatz. Im Winter verschmilzt das Talkum – ein sogenanntes Schichtsilikat – mit dem Schnee und kann nicht mehr abgebaut werden.

    Welche Auswirkungen hat der Talkum-Abbau auf die Umwelt?
    Jedes Jahr werden in den Pyrenäen 400.000 Tonnen Talkum abgebaut, das sind immerhin 10 % der Weltproduktion. Aber welche Auswirkungen hat das auf die Umwelt? Eine von der Staatsanwaltschaft Foix eingeleitete Untersuchung der Wasserqualität unterhalb des Standorts ist im Gange. Drei Naturschutzverbände haben Klage eingereicht, da es nach starken Regenfällen zu Verschmutzungen gekommen sei. Das Unternehmen versichert seinerseits, dass es an der Schaffung neuer Absetzbecken arbeitet. Die industriellen Möglichkeiten für Talk sind weitreichend. Neben der Papier- und Kosmetikindustrie ist Talk auch in Reifen und Plastikteilen von Autos enthalten.

  • Feuer in den Pyrénées-Orientales: 550 Hektar und ein Haus zerstört – Bewohner flüchten an einen Strand

    Feuer in den Pyrénées-Orientales: 550 Hektar und ein Haus zerstört – Bewohner flüchten an einen Strand

    Seit etwa 9.30 Uhr am heutigen Sonntag wütet in der Region Pyrénées-Orientales ein großer Vegetationsbrand. Gegen 16 Uhr waren bereits 550 Hektar von den Flammen zerstört, die von Windgeschwindigkeiten von fast 100 km/h angeheizt werden. 360 Feuerwehrleute sind inzwischen vor Ort.

    Über 300 Feuerwehrleute un Löschflugzeuge wurden mobilisiert, um zu versuchen, ein heftiges Feuer unter Kontrolle zu bringen, das seit Sonntagmorgen, dem 16. April, in den östlichen Pyrenäen zwischen Cerbère und Banyuls wütet. Vier Canadair- und zwei Dash-Flugzeuge kreisen um den Brandherd und werfen Löschmittel ab. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch nicht bekannt. #

    16h40:
    Der Tramontana-Wind weht immer noch sehr stark.
    Um 16 Uhr verzeichnete Météo Ciel eine Windböe von 126 km/h am Cap Béar (Pyrénées-Orientales) 101 km/h in Leucate oder 83 km/h in Perpignan.

    Dieser Wind erschwert den Einsatz der Feuerwehren. Der Tramontane wird laut Météo France auch am Montag weiter wehen.

    16h30:
    550 Hektar von den Flammen erfasst und 360 Feuerwehrleute im Einsatz.
    Das Feuer ist an der Côte Vermeille zwischen Banyuls und Cerbère weiter auf dem Vormarsch. Kurz nach 16 Uhr teilte die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales mit, dass bereits 550 Hektar von den Flammen erfasst wurden, die 360 Feuerwehrleute bisher vergeblich unter Kontrolle zu bringen versuchen.

    16h20:
    Die Departementsstraße 914 und die Eisenbahnstrecke wurden für den Verkehr gesperrt.
    Die Landstraße RD914, die Banyuls-sur-mer mit Cerbère verbindet, wurde laut der Zeitung L’Indépendant von Gendarmen gesperrt. Für Fahrzeuge ist der Verkehr ab der Bucht von Paulilles unterbrochen. Der Verkehr auf der Bahnstrecke zwischen Frankreich und Spanien entlang der Küste ist ebenfalls unterbrochen.

    16h15:
    Dürre: Ein Departement wird als rot eingestuft.
    „Das Departement Pyrénées-Orientales befindet sich auf einem extremen Dürrestand“, beklagte Leutnant Christophe Ménigon vom Feuerwehr- und Rettungsdienst des Departements Pyrénées-Orientales (Sdis 66) am Freitag, den 14. April, auf Franceinfo. Er sagte, dass „einige Pflanzen bereits unter Wasserstress stehen, als ob es Ende Juli oder Anfang August wäre“.

    Die Feuerwehr des Departments Sdis 66 befürchtet, dass es möglicherweise nicht genügend Wasser geben wird, um „die Brände in diesem Sommer bekämpfen zu können“. „Wir haben große Angst vor diesem Sommer“, sagte Leutnant Christophe Ménigon gegenüber Franceinfo und sagte voraus, dass die Brandgefahr sehr, sehr hoch sein wird.

    16h00:
    Weitere Feuerwehrleute sind zur Verstärkung eingetroffen.
    Mehr als 300 Feuerwehrleute sind an der Brandbekämpfung beteiligt, darunter Feuerwehrleute aus den östlichen Pyrenäen, aber auch Feuerwehrleute, die zur Verstärkung aus den Departements Aude, Ariège, Hérault und dem spanischen Katalonien eingetroffen sind. Das Feuer befindet sich etwa 3 km von der Grenze zu Spanien entfernt.

    15h40:
    In Cerbère wird ein Wohnviertel evakuiert und Bewohner flüchten sich an den Strand.
    In Cerbère wurde das Bahnhofsviertel evakuiert und die Bewohner flüchten an den Strand, berichtet die Zeitung L’Indépendant. Im Wohnviertel Mas Nadal soll ein Haus abgebrannt sein.

    15h05:

    Innenminister Darmanin schreibt auf Twitter:

    „Großer Waldbrand in den Pyrénées-Orientales. Mehr als 300 Hektar sind bereits verbrannt.
    Volle Unterstützung für die 300 Feuerwehrleute, die vor Ort eingesetzt sind.
    4 Canadairs und 2 Dash werden zur Unterstützung geschickt.“

  • Großbrand in den Pyrénées-Orientales: Schon 100 ha verwüstet – Evakuierungen beginnen

    Großbrand in den Pyrénées-Orientales: Schon 100 ha verwüstet – Evakuierungen beginnen

    Zwischen Cerbère und Banyuls-sur-Mer im Departement Pyrénées-Orientales ist ein großes Feuer ausgebrochen. 250 Feuerwehrleute sind vor Ort, 100 Hektar Land sind bereits in Rauch aufgegangen.

    Das Feuer brach am Sonntag, 16. April gegen 9:30 Uhr in Cerbère im Département Pyrénées-Orientales am Cap Peyrefite in Höhe der Bahnlinie aus. Bis zum Mittag waren bereits 250 Feuerwehrleute vor Ort. Alle zeigten sich „besorgt“ über die Situation, da der Wind mit über 100 km/h die Flammen anfacht. Das Feuer hat sich bereits auf über 100 Hektar ausgebreitet, berichtet die Zeitung L’Indépendant.

    Evakuierungen werden durchgeführt
    Fünf Personen mussten evakuiert werden, weil ihr Haus drohte von Flammen eingeschlossen zu werden. Vier Löschflugzeuge vom Typ Dash werden erwartet, um die Feuerwehren vor Ort zu unterstützen.

    Verstärkungen aus Frankreich und Spanien
    Um die Feuerwehrleute vor Ort zu unterstützen, wurden Feuerwehrleute aus dem Departement Haute-Garonne an den Brandort entsendet. Spanische Feuerwehren versuchen, das Feuer von Süden her anzugehen.

    Die Vegetation ist sehr trocken
    Dieser Brand bereitet den Feuerwehrleuten große Sorgen, da die Gegend, in der das Feuer ausgebrochen ist, Mitte April bereits ungewöhnlich trocken ist. Zur Erinnerung: Das Departement Pyrénnés-Orientales ist eines der am stärksten von der Trockenheit betroffenen Departements Frankreichs. Zwischen September und März fielen laut Météo-France nur halb so viele Niederschläge wie normal. Vier Dörfer östlich von Perpignan sind bereits seit drei Tagen ohne Trinkwasser.

  • Pyrenäen ab Dienstagmorgen auf Warnstufe Orange wegen Schnee und Eis

    Pyrenäen ab Dienstagmorgen auf Warnstufe Orange wegen Schnee und Eis

    „Erhebliche Schneemengen“ werden in den Pyrenäen und im Pyrenäenvorland erwartet, warnt Meteo France.

    Warnung vor sehr starken Schneefällen. Das Departement Pyrénées-Orientales wird am Dienstag, 7. Februar, auf die Warnstufe Orange „Schnee und Eis“ gesetzt, wie Météo France am Montag bekannt gab. Die Warnstufe soll am Dienstag um 10 Uhr beginnen und um 22 Uhr enden. Sie könnte auch auf das Departement Aude ausgeweitet werden, wo „der Schneefall auch in tieferen Lagen länger anhalten könnte“, so Météo France.

    Eine „Schneefallepisode“ soll in der Nacht von Montag auf Dienstag den Süden Frankreichs von den Alpen über das Zentralmassiv überqueren, bevor sie in den Pyrenäen stecken bleibt, erklärt Météo France. Diese Konstellation kann zu „erheblichen Schneemengen auf den Pyrenäen und dem Vorgebirge“ der Pyrenäen führen.