Schlagwort: Preisentwicklung

  • Inflation: Der Preisrückgang in französischen Supermärkten hat begonnen

    Inflation: Der Preisrückgang in französischen Supermärkten hat begonnen

    Darauf hat man in Frankreich seit Ende 2021 gewartet… Die Preise für Verbraucherprodukte, die Monat für Monat immer weiter gestiegen sind, gehen (endlich) wieder runter. 33% der Produktkategorien, die in französischen Supermärkten verkauft werden, sind von Preissenkungen betroffen.

    Anfang der Woche erklärte Michel-Edouard Leclerc, der medienwirksame Chef der gleichnamigen Supermarktkette, auf dem Sender BFMTV, dass die Preise für eine Vielzahl von Produkten bis zum Ende des Sommers sinken würden. Dies sei auf die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Einzelhändlern und Herstellern zurückzuführen, die noch bis in den Juli hinein andauern sollen. Aber man wird nicht bis zum Herbst warten müssen, um einen beginnenden Preisrückgang zu erkennen. Er ist bereits da!

    Laut dem Institut NielseniQ, das die Preise in den großen Supermärkten Frankreichs analysiert, sind die Preise für immerhin 33 % der Kategorien von Konsumgütern gesunken. Sowohl die Preise von Markenprodukten als auch die von Handelsmarken sind nicht mehr gestiegen, und selbst die Preise von Markenprodukten sind in den letzten vier Wochen leicht gesunken.

    Eine gute Nachricht, auf die man in Frankreich seit Ende 2021 gewartet hat, als sich die ersten Anzeichen einer starken Inflation bemerkbar machten. Diese Ankündigung ist umso willkommener, als der Preisanstieg das Leben vieler Franzosen erheblich beeinflusst hat. 46 % von ihnen haben im Rahmen einer Studie angegeben, dass sie sich ein menschenwürdiges Leben nicht mehr leisten könnten.

    Besonders schlimm war, dass einige einkommensschwache Haushalte Mahlzeiten auslassen und die Portionen auf dem Teller reduzieren mussten. 58 % der Familien, die weniger als 900 Euro netto verdienen, hatten bei einer Ifop-Studie eine „Strategie des Weniger“ geteilt. Studien und Umfragen zeigen, dass Frauen und junge Menschen am stärksten gefährdet sind, unter einer prekären Ernährungssituation zu leiden.

    Die Situation der bedürftigsten Verbraucher wird sich allerdings leider nicht sofort ändern. Auch wenn die Preissenkung eine gute Nachricht ist, betrifft sie noch nicht wirklich die Lebensmittel. Laut NielseniQ sind die Produkte mit den größten Preisrückgängen im Wochenvergleich (4. Juni im Vergleich zum 28. Mai) Essig, Papiertücher, Schwämme, Tees und Kräutertees, Papiertaschentücher und Sirupe.

    Im Mai dieses Jahres stiegen die Lebensmittelpreise in Frankreich im Jahresvergleich um 14,1 %, Frischwaren sogar um bis zu 14,8 %  stiegen. Im Jahr 2022 betrug die Inflation  in Frankreich 5,2%, der höchste Wert seit 1985, als die Preise um 5,8 % stiegen.

  • Französischer Wirtschaftsminister verspricht: Preise für Hunderte von Lebensmitteln werden ab Juli sinken

    Französischer Wirtschaftsminister verspricht: Preise für Hunderte von Lebensmitteln werden ab Juli sinken

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire nannte am Freitag unter anderem Nudeln, Geflügel, Getreide oder Öle als von den Preissenkungen betroffene Produkte. Endlich eine gute Nachricht. Die 75 großen Lebensmittelhersteller haben sich gegenüber dem französischen Wirtschaftsministerium verpflichtet, ab Juli die Preise für Hunderte von Produkten, die von der Inflation besonders betroffen sind, zu senken, wie Bruno Le Maire am Freitag, dem 9. Juni, bekannt gab. Zu den betroffenen Produkten zählte der Wirtschaftsminister Nudeln, Geflügel, Getreide oder auch Öle, d. h. Produkte, bei denen „die Preise auf den Großhandelsmärkten sinken“. „Ich bstätige den Franzosen, dass ab Juli bei einer Reihe von Produkten die Preise sinken werden. Und wir werden das überprüfen und diejenigen bestrafen, die nicht mitspielen“, sagte der Wirtschaftsminister auf BFMTV/RMC und betonte, dass „dies das ist, wozu sich die Industriellen“ bei einem Treffen am Donnerstag im Wirtschaftsministerium verpflichtet haben. Die vol…

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  • Inflation: Franzosen beantragen aus Geldmangel immer häufiger Verbraucherkredite

    Inflation: Franzosen beantragen aus Geldmangel immer häufiger Verbraucherkredite

    Die Zahl der Verbraucherkredite in Frankreich ist im Jahr 2022 um 7,7 % gestiegen. Meist werden sie zweckfrei genutzt, nur um das Monatsende zu überbrücken und eine teurere Überziehung des Kontos zu vermeiden.

    Immer mehr Franzosen müssen sich verschulden, um am Ende des Monats über die Runden zu kommen, und entscheiden sich für sogenannte Verbraucherkredite. Die Zahl der Kreditanträge steigt weiter an – bis Ende 2022 waren es immerhin 360.000. Heute werden sie vor allem zur Bewältigung der Preissteigerungen eingesetzt.

    Die Zahl der Kredite stieg innerhalb eines Jahres um 15 %.
    In Toulouse (Haute-Garonne) nahm die Rathausangestellte Latifa vor einer Woche einen Verbraucherkredit auf, gerade um einen Teil ihrer Einkäufe bezahlen zu können. „Ich habe 1.000 Euro aufgenommen, um den Monat oder zwei Monate zu überstehen. Das Gehalt reicht nicht, alles ist zu teuer, man schafft es nicht“, klagt sie auf dem Sender France 2. In einem Geschäft für Haushaltsgeräte stieg die Zahl der Kredite für dringende Käufe innerhalb eines Jahres um 15 %. Aufgrund der steigenden Zinsen wird der jeweils geliehene Betrag allerdings geringer.

  • Warum könnte der Orangensaft in Frankreich demnächst knapp werden?

    Warum könnte der Orangensaft in Frankreich demnächst knapp werden?

    In den Regalen der großen französischen Einzelhandelsketten könnte es in den nächsten Wochen zu Engpässen bei Orangensaft kommen. Ungünstiges Wetter führten zu einem weltweiten Rückgang der Produktion von Orangensaftkonzentraten.

    Es könnte bald schwierig werden, Orangensaft in den Regalen der Supermärkte zu finden. Seit mehreren Wochen ist Orangenkonzentrat, der Rohstoff für die Herstellung der meisten Säfte, für die Einkäufer der Branche sehr schwer zu finden, wie der nationale Branchenverband für Fruchtsäfte (Unijus) am Donnerstag, dem 11. Mai, in einer Pressemitteilung besorgt äußerte.

    Klimatische Probleme als Ursache
    Dieses Phänomen lässt sich durch klimatische Unwägbarkeiten in den Anbauregionen für Orangen erklären. Laut Unijus war die Produktion in Florida nach dem Hurrikan Ian im September 2022 so niedrig wie nie zuvor. Auch die mexikanische Produktion, die normalerweise überwiegend für den US-Markt bestimmt ist, ist in diesem Jahr aufgrund der Dürre um 30 % zurückgegangen. Das war auch in Spanien aufgrund von Wassermangel zu beobachten.

    Laut dem Vorsitzenden von Unijus, Emmanuel Vasseneix, kaufen die amerikanischen Safthersteller jetzt in Brasilien ein. Die Saft-Konzentrate, die früher nach Europa gingen, werden heute in die USA umgeleitet, was zu Preissteigerungen führt. Eine Tonne Saftkonzentrat, die nach der Ernte im Vorjahr noch 2.600 Euro kostete, wird heute für 3.400 Euro verkauft.

    Diese Situation kann bis Oktober 2023 andauern
    Unijus befürchtet das Risiko von Lieferengpässen in den großen französischen Supermärkten. Die Knappheit betrifft derzeit hauptsächlich Orangensaftkonzentrate, könnte aber in den kommenden Wochen durch einen Dominoeffekt auch die reinen Direktsäfte betreffen.

    Diese Situation könnte bis September Oktober 2023 andauern und wird mit höheren Preisen für die betroffenen Produkte einhergehen.

  • Inflation: Warum die Preise für Lebensmittel in Frankreich in den kommenden Monaten sinken dürften

    Inflation: Warum die Preise für Lebensmittel in Frankreich in den kommenden Monaten sinken dürften

    Die stellvertretende Handelsministerin Olivia Grégoire versicherte, dass die Lebensmittelpreise nach Ende der Sommerferien sinken würden. Eine Prognose, die auch Verbraucherexperten bestätigen. Zu einer Zeit, in der die Lebensmittelpreise in die Höhe schießen, versuchte die Handelsministerin, zu beruhigen. Im Gespräch mit dem Radiosender France Inter sagte Olivia Grégoire, sie erwarte „einen sichtbaren Rückgang“ der Preise zu Beginn des neuen Schuljahres im September, da die Verhandlungen zwischen Einzelhändlern und Lebensmittelherstellern wieder aufgenommen worden seien. „Die Früchte dieser Verhandlungen werden im Sommer tragen, und ich kann Ihnen mit einiger Sicherheit versichern, dass wir im Herbst einen sichtbaren Preisrückgang in den Lebensmittelabteilungen haben werden“, sagte Olivia Grégoire in der Sendung „Questions politiques“, die auf France Inter, Franceinfo und Le Monde ausgestrahlt wurde. Auf Jahressicht kletterten laut dem staatlichen Statistikinstitut Insee die Lebensmit…

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  • Lebensmittelpreise werden im September sinken, das versichert die zuständige Ministerin

    Lebensmittelpreise werden im September sinken, das versichert die zuständige Ministerin

    Die Ministerin für den Einzelhandel, Olivia Grégoire, sagte am Sonntag, dass sie nach dem Ende der Sommerferien einen deutlichen Rückgang der Lebensmittelpreise erwartet. Seit März haben sich die Kosten für viele Agrarrohstoffe oder Energie tendenziell stabilisiert oder sind sogar gesunken, wie z. B. für Weizen. Daher hat die Regierung bereits die Supermärkte und ihre Lieferanten aufgefordert, sich so schnell wie möglich wieder an den Verhandlungstisch zu setzen, um die Preise zu überprüfen. „Die Früchte dieser Verhandlungen werden im Sommer tragen, und ich kann Ihnen mit einiger Sicherheit sagen, dass wir im Herbst einen deutlichen Preisrückgang in den Lebensmittelabteilungen sehen werden“, sagte Olivia Grégoire am Sonntag in der Sendung „Questions politiques“, die auf France Inter, Franceinfo und Le Monde ausgestrahlt wurde. Grégoire fügte hinzu, dass die Regierung darüber nachdenke, Industrieunternehmen zu bestrafen, die „nicht mitspielen“. „Gemeinsam mit Bruno Le Maire haben wir de…

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  • 1. Mai: Mindestlohn, Tabakpreise, Energie – was sich ab heute in Frankreich ändert

    1. Mai: Mindestlohn, Tabakpreise, Energie – was sich ab heute in Frankreich ändert

    Ab dem 1. Mai wird der Mindestlohn in Frankreich um 2,2% steigen. Raucher zahlen zwischen 10 und 40 Cent mehr für ihre Zigaretten und Tabak.

    Zum 1. Mai gibt es wieder wichtige Änderungen in Frankreich. Beginnend mit dem Mindestlohn. Der SMIC steigt um +2,2% auf etwas mehr als 1.383 Euro netto. Das sind im Durchschnitt 30 Euro mehr pro Monat. Auch die Sozialleistungen steigen. Die Sozialhilfe steigt um +1,6%. Der Betrag steigt damit auf 607 Euro für eine alleinstehende Person und auf über 911 Euro für ein Paar.

    Eine Schachtel Zigaretten kostet etwa 11 Euro.
    Raucher müssen ab heute deutlich mehr ausgeben. Der Preis für Zigaretten steigt um 0,10 bis 0,40 Cent. So wird die Schwelle von 11 Euro für viele Marken erreicht werden. Spätestens 2024 werden alle Zigarettenmarken bei diesem Preis oder darüber liegen.

    Französische Haushalte, die mit Holz heizen, erhalten einen Monat mehr Zeit, um ihren Holzenergie-Hilfsscheck zu beantragen, der je nach Einkommen zwischen 50 und 200 Euro beträgt. Mehr als zweieinhalb Millionen Haushalte können ihn in Anspruch nehmen.

  • Zigaretten werden in Frankreich am 1. Mai deutlich teurer

    Zigaretten werden in Frankreich am 1. Mai deutlich teurer

    Ab dem 1. Mai werden die Preise für Zigaretten in Frankreich mal wieder deutlich höher.

    Schlechte Nachrichten für Raucher: Ab dem 1. Mai wird der Preis für Tabakwaren erhöht. Tatsächlich werden Zigarettenpackungen im Mai spürbar mehr kosten, wie einem offiziellen Dokument des französischen Zolls zu entnehmen ist.

    Die Erhöhungen reichen von 20 bis 70 Cent pro Packung. Der Preis für eine Schachtel liegt dann oft über 11 Euro und der Preis für Tabak bei über 15 Euro.

    Im Einzelnen werden Packungen von Lucky Strike Blau und Rot von 10,60 Euro auf 11 Euro steigen. Außerdem sind betroffen: Winfield Red, Rothmans Blue und Vogue Optimum Gold. Die Lucky Strike Ice Crystal wird 10,90 Euro statt 10,50 Euro kosten. Die Packungen News & Co Blue und Fresh werden von 10,80 Euro auf 10,90 Euro steigen.

    Bis 2024 sollen alle Zigarettenmarken einen Preis von mindestens 11 Euro für 20 Zigaretten erreichen.

  • Inflation: Elisabeth Borne fordert „konkrete Preissenkungen“ in Supermärkten bis Ende Juni

    Inflation: Elisabeth Borne fordert „konkrete Preissenkungen“ in Supermärkten bis Ende Juni

    Elisabeth Borne war am Donnerstagmorgen Gast des Senders France 2, dabei betonte sie ihre Forderung, dass die Preise in den französischen Supermärkten sinken müssen. Die Premierministerin will ein Zeichen setzen. Am Donnerstagmorgen erklärte sie, sie wolle „bis Ende Juni“ „konkrete, greifbare Preissenkungen“ sehen.

    „Die Regierung hat sich mobilisiert, um die Energiekrise zu bewältigen, um die Franzosen angesichts des Anstiegs der Energiepreise zu begleiten. Das sind zig Milliarden Euro, 46 Milliarden Euro in diesem Jahr, um die Franzosen angesichts des Anstiegs der Energiepreise zu schützen“, sagte die Premierministerin in „Les 4 vérités“ (Die 4 Wahrheiten) auf dem Sender France 2. „Dann hat man die Einzelhändler (…) aufgefordert, die Kaufkraft der Franzosen zu schützen, indem sie ihre Margen begrenzen. Das war das Anti-Inflations-Quartal. Jetzt erwarten wir von den Industriellen, dass sie die Preissenkungen für Rohstoffe an die …

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  • Inflation in Frankreich: Die südöstlichen Departements sind besonders betroffen

    Inflation in Frankreich: Die südöstlichen Departements sind besonders betroffen

    Die Inflation ist nicht überall in Frankreich gleich hoch. Die Höhe der Preise hängt auch davon ab, wo man lebt. Bouches-du-Rhône ist eines der Departements, in denen der Preisanstieg am stärksten ist.

    Bouches-du-Rhône, Var und Alpes-Maritimes sind die drei Departements, in denen das Leben teurer ist als in anderen Regionen Frankreichs. Laut einer NielseniQ-Studie sind die Inflationsraten in diesen Departements jetzt auf 8,4 % gestiegen und liegen damit über dem nationalen Durchschnitt. Auf einem Markt in La Ciotat spüren es auch die Kunden. „Es ist im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. Ein Mann versichert, dass „es so nicht weitergehen kann“. Hier scheinen die Franzosen auf ihre Kaufkraft besonders zu achten.

    „Die Leute sind sehr vorsichtig“
    Einige Ladenbesitzer stellen einen Rückgang der Kundenzahlen fest. „Der Sonntag ist ein bisschen ein Ausnahmetag. […] An den anderen Tagen, an denen gearbeitet wird, sind die Leute sehr vorsichtig. Sie achten darauf, was sie kaufen“, sagt der Kaufmann Roland Chabriel. Die Händler sind gezwungen, ihre Preise zu erhöhen, und die Franzosen befinden sich in der Zwickmühle. Laut Banque de France soll die Inflation bis zum Ende des Jahres allmählich zurückgehen.