Schlagwort: Preise

  • Weihnachten 2022: Fast jeder dritte Franzose will weniger ausgeben

    Weihnachten 2022: Fast jeder dritte Franzose will weniger ausgeben

    Mehrere Indizien deuten darauf hin, dass der Konsum in Frankreich zu Weihnachten im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen wird. Der Hauptgrund dafür ist die Inflation.

    Weihnachten steht vor der Tür und einige Franzosen haben bereits mit ihren Einkäufen begonnen. Viele Franzosen planen jedoch, die Ausgaben für Weihnachten im Vergleich zu den Vorjahren zu reduzieren.

    Die aktuelle Wirtschaftslage steht immer im Mittelpunkt der Konsumentscheidungen der Franzosen, und Weihnachten wird sich dieser Regel nicht entziehen. 44% der Franzosen haben ihren Konsum bereits eingeschränkt und es ist wahrscheinlich, dass angesichts der Inflation weniger Geld für Weihnachten ausgeben werden wird, so Wirtschaftsexperten.

    Die aktuellen Indikatoren gehen alle von einem Rückgang der Einkäufe aus. Laut einer in Frankreich durchgeführten NielsenIQ-Studie, die von dem Sender TF1 veröffentlicht wurde, planen etwa 25% der Haushalte, ihre Ausgaben für Weihnachtseinkäufe zu reduzieren, nur 11% wollen sie erhöhen. Weniger als 6 von 10 Franzosen planen, ihr Weihnachts-Budget trotz der Inflation im Vergleich zu 2021 gleich zu halten.

    Für 22% der Befragten hat die Einkaufszeit heute schon begonnen. 14% geben dagegen an, dass sie erst in den letzten Tagen und bei günstigen Angeboten Geld ausgeben wollen. Covid-19 ist offensichtlich für die französischen Haushalte kein Thema mehr: Nur 4% der Befragten planen, während der Feiertage auf die Gesundheitsregeln zu achten.

    Der Online-Händler Groupon gibt nach einer Umfrage unter fast 6.000 Befragten ähnliche Zahlen an: Ein Viertel der Franzosen plant, weniger für Geschenke auszugeben.

    Und der Preis steht im Mittelpunkt: 93% der Befragten geben an, dass der Preis das wichtigste Kriterium bei ihren Einkäufen sein wird, und 9 von 10 Franzosen planen, auf Sonderangebote zu achten, insbesondere am Black Friday.

    Zu den gesuchtesten Gütern gehören für 51% der Menschen Kleidung, für 42% Spielzeug und für 40% Bücher. 43% der Franzosen geben außerdem an, dass sie lokalen Händlern den Vorzug vor den großen Handelsketten geben wollen.

    Die Konsumtrends können sich noch ändern, aber der Black Friday wird für den Handel ein guter Indikator sein, um die Konsumtrends vor Weihnachten zu beobachten.

  • Inflation in Frankreich: Welche Produkte und Dienstleistungen sind am stärksten betroffen?

    Inflation in Frankreich: Welche Produkte und Dienstleistungen sind am stärksten betroffen?

    Der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich beschleunigte sich im Oktober auf +6,2% im Jahresvergleich. Doch welche Preise stiegen am stärksten?

    Trotz der niedrigsten Inflationsrate in der gesamten Eurozone bleibt auch Frankreich nicht von einem regelmäßigen Anstieg zahlreicher Preise verschont. Der Anstieg der Verbraucherpreise beschleunigte sich im Oktober nach zwei Monaten der Verlangsamung wieder auf +6,2% im Jahresvergleich, so die vorläufigen Daten, die vom nationalen Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien (Insee) veröffentlicht wurden.

    Nur im Juni 1985, als ein Preisanstieg von 6,4% innerhalb eines Jahres verzeichnet wurde, lag die Inflation in Frankreich über 6,2%. Der Anstieg der Inflation sei auf die Beschleunigung des Preisanstiegs bei Energiepreisen, Lebensmitteln und Fertigwaren zurückzuführen, so das Insee in einer Pressemitteilung. In folgenden Kategorien und Produkten sind die Preissteigerungen am stärksten:

    Fleisch, Öl, Nudeln… Lebensmittel sind stark betroffen
    Es ist der größte Ausgabenposten für französische Haushalte. Lebensmittel machen 11% des Budgets der Franzosen aus. Und laut NielsenIQ sind die Produkte, deren Preise am stärksten steigen, tiefgefrorenes Fleisch und Geflügel (+28,57% im Vergleich zu Oktober 2021), Küchenrollen (+23,48%), Nudeln (+20,36%), Öl (+19,35%) und Toilettenpapier (+17,92%).

    Der Preisanstieg bei Lebensmitteln, für die die einkommensschwächsten Haushalte einen großen Teil ihres Einkommens ausgeben müssen, war im Oktober mit 11,8% im Jahresvergleich besonders hoch, bei Frischwaren waren es sogar 16,9%. Ein Anstieg, den das Insee bereits im September für frisches Gemüse (+17,7%), frischen Fisch (+16,5%), Milch, Käse und Eier (+12,6%), Fleisch (+11,0%) sowie Brot und Getreide (+9,9%) festgestellt hatte.

    Gas und Strom weiterhin auf Höchststand
    Die Energiepreise stiegen im Oktober um 19,2% gegenüber 17,9% im September, und das trotz der Verlängerung der Tankstellenrabatte durch die Regierung. Im September waren die Preise für Diesel von +29,4% auf +19,1% gefallen und auch die Benzinpreise waren rückläufig (-2,3% nach +13,4%). Die Gaspreise stiegen im September um 30% im Jahresvergleich und die Strompreise erhöhten sich um 10,7%, nachdem sie im August bei +7,7 % gelegen hatten. Nach den ersten Schätzungen für Oktober ist jedoch klar, dass die Energiepreise trotz der staatlichen Hilfen weiter steigen dürften.

    Haushaltsgeräte und Gesundheit…
    Das Insee hat einen geringeren Rückgang der Preise für Gesundheitsprodukte (-0,9% nach -1,3%) festgestellt. Die Preise für nicht langlebige Haushaltswaren (+9,8%), Garten-, Pflanzen- und Blumenprodukte (+3,0%) und große Haushaltsgeräte (+5,8%) stiegen deutlich.

    Preisanstieg bei Transportdienstleistungen verlangsamt
    Auf Jahressicht stiegen die Preise für Dienstleistungen im September laut Insee um 3,2%. Der Preisanstieg für Transportdienstleistungen verlangsamte sich (+8,6% nach +15,3% im Vormonat), insbesondere für den Lufttransport (+23,1% nach +39,8%) und den Straßentransport (+5,5% nach +11,6%). Die Preise für Mieten, Wasser und Müllabfuhr stiegen um 2,0%.

  • Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge

    Neue Tarife der SNCF: Billigere aber langsamere Züge

    Seit Freitag, 11. März, bietet das neue Angebot der SNCF Züge zu ermäßigten Preisen an, die jedoch langsamer sind als herkömmliche TGVs. Die Fahrkarten liegen zwischen 10 und 30 Euro für Erwachsene und kosten 5 Euro für Kinder.

    Am Freitag, 11. März, startete die SNCF ihr neues Fahrkartenangebot. TGV-Fahrten sind zu niedrigeren Preisen als üblich erhältlich, die Fahrtzeiten sind jedoch länger. So ist es für Preise zwischen 10 und 30 Euro möglich, eine Fahrt von Paris nach Nantes oder Paris nach Lyon zu unternehmen. Eine Initiative, die für einige Reisende interessant sein könnte, die angesichts der steigenden Kraftstoffpreise erwägen, weniger mit dem Auto zu fahren.

    Sehr günstige Preise, auch für lange Strecken
    Mit diesem neuen Angebot würde eine Zugfahrt von Paris nach Lyon 4 Stunden und 44 Minuten dauern, aber nur 19 Euro kosten. Die gleiche Strecke mit dem Auto würde 63 Euro und mit dem Bus 8 Euro kosten. Für Marie-Hélène Poingt, Chefredakteurin von La Vie du Rail, ist das Angebot interessant. „Man kommt vielleicht ein kleines bisschen langsamer ans Ziel, aber man profitiert von wirklich sehr wettbewerbsfähigen Preisen“. Die Züge, die aus dem Jahr 1975 stammen, sind nicht renoviert und verfügen daher weder über WLAN noch über Steckdosen.

  • Valentinstag 2022: Rote Rosen werden teurer

    Valentinstag 2022: Rote Rosen werden teurer

    Der Valentinstag am 14. Februar ist  einer der arbeitsreichsten Tage des Jahres für Floristen. Zu diesem Anlass werden allein in Frankreich Blumen im Wert von 200 Millionen Euro gekauft.

    Jedes Jahr am Valentinstag ist es für viele Männer in Frankreich das gleiche Ritual: Sie kaufen einen Strauß Rosen. Der Preis für rote Rosen ist dieses Jahr gestiegen, aber das hält kaum jemanden davon ab, sie auch an diesem Valentinstag wieder zu kaufen. Ein Strauß kostet etwa 42 Euro, sieben Euro mehr als im letzten Jahr. Der Grund für den Preisanstieg: 80% der Blumen, die in Frankreich verkauft werden, kommen aus dem Ausland. Die Frachtkosten sind aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise auch für die Blumen teurer geworden.

    „Was nicht rot ist, ist billiger“

    „Was nicht rot ist, ist billiger (…) man sollte auf Saisonblumen wie Tulpen zurückgreifen, für deren Produktion man weniger Energie benötigt“, sagt Charline Pritscaloff, prisgekrönte Floristin in Orléans (Loiret) gegenüber France 3. Der Valentinstag ist für Floristen ein arbeitsreicher, jedoch nicht der wichtigste Tag des Jahres. Das ist der Muttertag.

  • Covid-19: Belgische Ministerin enthüllt vertrauliche Impfstoffpreise

    Covid-19: Belgische Ministerin enthüllt vertrauliche Impfstoffpreise

    Eva De Bleeker (Open VLD), belgische Ministerin für den Haushalt, veröffentlichte am Donnerstag, den 17. Dezember, eine Tabelle mit den Beträgen, die ihre Regierung den Impfstoffherstellern zugesagt hat. Diese Informationen sollten eigentlich vertraulich bleiben. Der Patzer ist nicht unbemerkt geblieben. Am Donnerstag, 17. Dezember, gab eine belgische Ministerin die Preise für Impfstoffe gegen Covid-19 bekannt. Der Europäischen Kommission war es peinlich, daran erinnern zu müssen, dass die Informationen eigentlich vertraulich bleiben sollten. Belgiens Ministerin für den Haushalt, Eva De Bleeker (Open VLD), postete auf Twitter eine Tabelle mit den Beträgen, die ihre Regierung den Herstellern der bestellten Impfstoffe zugesagt hat. In der Tabelle sind die in der Europäischen Union berechneten Stückpreise für jeden der sechs bestellten Impfstoffe aufgeführt. „Alles, was Informationen wie den Preis von Impfstoffen betrifft, fällt unter die Vertraulichkeit, das ist eine sehr wichtige Verpf…

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