Schlagwort: Police Municipale

  • Macron will mehr Macht für die Stadtpolizeien – was steckt hinter dem neuen Sicherheitskurs?

    Macron will mehr Macht für die Stadtpolizeien – was steckt hinter dem neuen Sicherheitskurs?

    Emmanuel Macron hat eine neue Richtung eingeschlagen. Im Fokus: die kommunale Sicherheit. Bei einem TV-Auftritt am 13. Mai 2025 kündigte der französische Präsident an, den städtischen Polizeikräften mehr Kompetenzen zu geben – insbesondere im Kampf gegen Drogenhandel und illegale Besetzungen. Damit will er nicht nur schneller und effektiver gegen Kriminalität vorgehen, sondern auch eine klaffende Lücke zwischen kommunalen und staatlichen Sicherheitskräften schließen. Aber was bedeutet das konkret?

    Polizeiarbeit aufwerten – und neu denken In Macrons Vision sollen die Polizisten auf kommunaler Ebene künftig mehr dürfen. So sollen sie unter der Aufsicht des Staatsanwalts künftig Beweise sichern, Straftaten auf frischer Tat feststellen und sogar bestimmte Geldbußen verhängen dürfen. Ein Schritt, der aufhorchen lässt – immerhin handelt es sich dabei um Aufgaben, die bisher ausschließlich den nationalen Polizeikräften vorbehalten waren. Diese Idee ist nicht ganz neu. Bereits 2024 legte der …

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  • Parken in Béziers: Die blaue Zone und der Umgang mit Strafzetteln

    Parken in Béziers: Die blaue Zone und der Umgang mit Strafzetteln

    Leseranfrage: „Ich bin zur Zeit in Beziers und fahre dort viel mit dem KFZ.Ich habe falsch geparkt, was ich im Nachhinein auch zugebe. Die „blaue Zone“ war für mich als Tourist nicht gut erkennbar.Ich zog ein Parkticket für 3 Stunden. Nach dem ich ein Baguette holte und es im Wagen ablegen wollte, sah ich 2 Polisten die mir gerade einen Strafzettel an das KFZ hängten. Ich fragte was ich falsch gemacht hatte. Die Antwort war sehr unfreundlich. Ich solle doch im Poligon-Parkhaus parken. Keine Aufk…

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  • Staatshaushalt 2025: Die Ausgaben für die Stadtpolizeien in Frankreich explodieren

    Staatshaushalt 2025: Die Ausgaben für die Stadtpolizeien in Frankreich explodieren

    In Frankreich, während der Staat versucht, in sensiblen Bereichen wie der Sozialversicherung zu sparen, steigern viele Kommunen erheblich ihre Budgets für die öffentliche Sicherheit. Dieses Phänomen bleibt nicht unbemerkt: In den letzten Jahren sind die Investitionen in Personal und Ausrüstung der Stadtpolizeien massiv angestiegen. Städte wie Saint-Raphaël zeigen eindrucksvoll, wie stark der Fokus auf Sicherheit gelegt wird – die Zahlen sprechen für sich. Saint-Raphaël: Ein Vorzeigeprojekt urbaner Sicherheit In Saint-Raphaël, im Departement Var, wurde ein neues Überwachungszentrum für stolze anderthalb Millionen Euro eingerichtet. Hier überwachen Polizisten in Echtzeit zentrale Orte der Stadt. Das neue Überwachungszentrum wurde vor zwei Jahren eröffnet und mit modernster Technik ausgestattet, um die Polizeikräfte gezielt zu unterstützen. Das erklärte Ziel? Eine durchgehende Überwachung aller strategisch platzierten Kameras in der Stadt. Der Direktor der örtlichen Stadtpolizei erläutert…

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  • Am Samstag streiken die Stadtpolizisten in ganz Frankreich

    Am Samstag streiken die Stadtpolizisten in ganz Frankreich

    Im Rahmen einer landesweiten Bewegung rufen das Kollektiv der „wütenden Stadtpolizisten“ und mehrere Gewerkschaften alle Mitarbeiter der Police Municipale für Samstag, den 3. Februar, zum Streik auf. Ihre Forderungen beziehen sich unter anderem auf eine Aufwertung der Gehälter.

    Nach den Demonstrationen der Landwirte und der Taxifahrer sind nun auch die Stadtpolizisten für Samstag zum Streik aufgerufen. Die landesweite Mobilisierung wird laut den Gewerkschaften „sehr stark“ ausfallen. Sie fordern eine bessere Anerkennung ihrer Arbeit sowie eine Erhöhung der Gehälter und Renten.

    Das Kollektiv der „wütenden Stadtpolizisten“ hat rund 26.000 städtische Polizeibeamte dazu aufgerufen, sich heute ab 14 Uhr vor den Präfekturen der jeweiligen Regionen zu versammeln. Das Kollektiv setzt sich vornehmlich aus Gewerkschaften von Stadtpolizisten zusammen, darunter die fünf repräsentativen nationalen Gewerkschaftsbünde, sowie der im März 2023 gegründete Verband der Stadtpolizisten Frankreichs (Fédération nationale des policiers municipaux de France, FNPM).

    „Wir sind echte Polizisten, der einzige Unterschied zur Nationalpolizei oder Gendarmerie ist, dass wir keine Ermittlungen durchführen und keine Anzeigen entgegennehmen, aber auf der Straße haben wir genau die gleichen Aufgaben und die damit verbundenen Risiken“, sagt ein Gewerkschaftsvertreter und erinnert daran, dass Stadtpolizisten ebenfalls bei „einem Raubüberfall oder einem Terroranschlag“ eingesetzt werden können.

    Die Stadtpolizisten möchten, dass die „Polizeizulage“ oder „monatliche Sonderzulage für Polizeifunktionen“ (ISMF), die bis zu mehreren hundert Euro pro Monat betragen kann, auch für sie obligatorisch wird. Sie wollen auch, dass die Zulage auf 25 % des Grundgehalts angehoben wird und in die Rentenberechnung einfließt, wie es etwa bei der Berufsfeuerwehr mit der „Feuerprämie“ der Fall ist.

    Sie fordern auch ihre Einstufung in eine höhere Besoldungsgruppe sowie alle fünf Jahre ein zusätzliches Jahr Rentenanrechnung. „Seit der Rentenreform kann ein Stadtpolizist mit 59 Jahren und 900 Euro netto im Monat für 30 Dienstjahre in Rente gehen, während ein Nationalpolizist mit mindestens 1.000 Euro mehr in Rente geht. Also sind wir gezwungen, erst mit 62 oder 64 Jahren in Rente zu gehen, aber es ist kompliziert, in diesem Alter kriminellen Jugendlichen hinterherzujagen“, argumentiert die Gewerkschaft.

    Die Stadtpolizisten hoffen, dass die bevorstehenden Olympischen Spiele, bei denen sie an vorderster Front stehen werden, um die in die Austragungsorte versetzten Nationalpolizisten und Gendarmen zu ersetzen, Druck auf die Regierung ausüben werden.