Schlagwort: Pilze

  • Pilze finden wie ein Profi – oder doch lieber geheim halten?

    Pilze finden wie ein Profi – oder doch lieber geheim halten?

    Wie eine Karte aus der Ariège die stille Welt der Pilzsammler aufmischt Es beginnt mit einem Spaziergang im Morgengrauen. Der Tau liegt noch auf dem Moos, die Luft riecht nach feuchtem Waldboden. Und dann – ein brauner Hut im Unterholz. Ein Steinpilz. Für viele ist das einfach Glück. Für andere fast ein heiliger Moment. Genau hier setzt Philémon Juvany an. Ein junger Geologe aus der französischen Ariège, der mit einer selbst entwickelten Karte den Nerv der Pilzsammlergemeinschaft trifft – und spaltet. Denn was für die einen eine Offenbarung ist, wirkt auf die anderen wie ein Sakrileg. Eine Karte voller Versprechen Juvany hat getan, was kaum jemand gewagt hätte: Er kombinierte geologische, hydrometrische und ökologische Daten – um auf einer farbcodierten Karte Regionen zu zeigen, in denen Steinpilze, Morcheln, Pfifferlinge oder sogar Trüffel besonders gute Bedingungen finden. Je dunkler das Feld, desto besser die Aussichten auf einen Fund. Klingt nach Schatzkarte? Ist es auch – nur wiss…

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  • Auf der Suche nach den besten Steinpilzen: Ein herbstlicher Schatz für die Küche

    Auf der Suche nach den besten Steinpilzen: Ein herbstlicher Schatz für die Küche

    Der Herbst – die Zeit der bunten Blätter und kühleren Tage – bringt auch die perfekte Gelegenheit, in die Wälder zu ziehen und sich auf die Suche nach Steinpilzen zu machen. Diese begehrten Pilze, mit ihrem erdigen Geschmack und dem einzigartigen Aroma, warten nur darauf, in den feuchten, versteckten Winkeln der Wälder entdeckt zu werden. Für viele Menschen, wie Denise Lambert aus den französischen Seealpen, ist das Pilzesammeln nicht nur ein Hobby, sondern fast ein Ritual.

    Seit September durchstreift die Rentnerin die heimischen Wälder, immer auf der Suche nach den braunköpfigen Schätzen. Mit der Zeit hat sie gelernt, den Steinpilz sofort zu erkennen. „Ein echter Steinpilz hat einen kräftigen Stiel und eine braune bis schwarze Kappe. Die Unterseite ist weiß,“ erklärt sie lachend, als wäre der Pilz ein alter Freund. Doch was tun mit einem vollen Korb frischer Steinpilze? Denise teilt ihre Ausbeute gerne mit Denis Fétisson, einem Koch aus Mougins, der sie zu herbstlichen Gaumenfreuden verarbeitet.

    Steinpilze reinigen und vorbereiten: Vorsicht ist gefragt

    Frisch aus dem Wald geholt, beginnt die eigentliche Kunst – das Reinigen und Zubereiten. Denn auch wenn der Steinpilz robust wirkt, erfordert er eine sanfte Handhabung, damit er sein volles Aroma behält. Denis Fétisson, ein Experte der saisonalen Küche, schneidet zuerst den erdigen Stielansatz ab. Dann folgt die vorsichtige Reinigung – und zwar ohne Wasser, um den Geschmack nicht zu beeinträchtigen.

    Je nach Größe des Pilzes wird er in feine Scheiben oder größere Stücke geschnitten. Diese sind nun bereit, in den Kochtopf zu wandern, und Denis versteht es, sie gekonnt in Szene zu setzen. Sein aktuelles Lieblingsgericht? Steinpilze mit geräucherter Gänseleber und einer kräftigen Steinpilzconsommé mit schwarzem Knoblauch. Die intensiven Aromen des Knoblauchs unterstreichen den erdigen Geschmack des Pilzes, während die Gänseleber eine cremige, zarte Note hinzufügt – ein Hochgenuss des Herbstes.

    Die Freuden und Herausforderungen der Pilzsuche

    Doch die Suche nach Steinpilzen ist alles andere als ein gemütlicher Waldspaziergang. Denise Lambert weiß das nur zu gut. „Es lohnt sich, auch wenn man sich dabei die Hände aufkratzt,“ sagt sie schmunzelnd, während sie ihren vollen Korb betrachtet. Die Wege sind oft steinig, das Gelände uneben und manchmal rutschig.

    Um erfolgreich zu sammeln, braucht es Geduld, ein gewisses Wissen über die Pilze und Respekt vor der Natur. Nur wer die versteckten Stellen kennt und auf die kleinen Zeichen achtet, die auf einen Steinpilz hinweisen, wird wirklich fündig. Leidenschaft und Ausdauer belohnen am Ende die Mühe – denn das gute Gefühl, den Pilz selbst gefunden zu haben, macht das Essen umso wertvoller.

    Ein herbstlicher Genuss, der geteilt wird

    Sobald der Steinpilz in der Pfanne brutzelt, wird er zum Star jedes Herbstgerichts. Ob gegrillt, zu einer feinen Suppe verarbeitet, mit saisonalem Gemüse serviert oder einfach in etwas Butter mit Knoblauch und Petersilie angebraten – Steinpilze sind ein Fest für die Sinne. Und das Beste: Dieser Genuss wird am schönsten, wenn er mit Freunden oder der Familie geteilt wird.

    Denise und ihre Freundin genießen gemeinsam die Früchte ihrer Arbeit. „Nach einem langen Tag im Wald schmeckt ein Teller voller Steinpilze einfach himmlisch,“ sagt sie strahlend.

    Warum also nicht selbst die Gummistiefel anziehen und sich in den Wald wagen?

  • Der König der Pilze ist zurück: Der Cèpe feiert sein Comeback in Villefranche-du-Périgord

    Der König der Pilze ist zurück: Der Cèpe feiert sein Comeback in Villefranche-du-Périgord

    In der Dordogne ist die Rückkehr des Cèpes ein großes Ereignis – besonders in Villefranche-du-Périgord, wo der offizielle Markt für den begehrten Pilz nach Jahren des Mangels wieder seine Tore öffnete. Die Szene könnte nicht lebhafter sein: Während die Verkäufer ihre Pilzkisten füllen, strömen Pilzliebhaber von nah und fern, um das lang ersehnte Waldgold zu ergattern.

    Vier Jahre Wartezeit – der Cèpe ist wieder da

    In den letzten vier Jahren gab es kaum Cèpes im Périgord. Die klimatischen Bedingungen hatten es den Pilzen schwer gemacht, in ausreichender Menge zu wachsen. Doch in diesem Herbst ist alles anders. „Er wird gesucht wie verrückt“, erzählt Alain Marthegoute, stellvertretender Bürgermeister von Villefranche-du-Périgord. Der Markt ist traditionell ein fester Bestandteil des Dorflebens und zieht viele Besucher an. An diesem Eröffnungstag sind es jedoch weit mehr Käufer als Verkäufer. Rund zehn private Anbieter stehen einem hungrigen Publikum von über hundert Menschen gegenüber.

    Ein Fest für Pilzliebhaber

    Für viele bedeutet der Cèpe mehr als nur eine Delikatesse – er ist ein Symbol der kulinarischen Tradition und Naturverbundenheit. So wie für Christian, einen pensionierten Bordeauxer, der zusammen mit seiner Frau fast drei Stunden gefahren ist, um den Pilz zu kaufen. „Wir haben seit 7 oder 8 Jahren keinen Cèpe mehr gegessen“, erzählt er, während er in der Menge steht und sehnsüchtig auf den Moment wartet, in dem die Kisten geöffnet werden.

    Und dann ist es soweit: Pünktlich zum Marktbeginn erklingt ein Pfiff – und die Pilzkisten leeren sich innerhalb weniger Minuten. Wer zu spät kommt, hat Pech gehabt. Der Preis? Mit durchschnittlich 20 bis 25 Euro pro Kilo schlagen die Cèpes in diesem Jahr ordentlich zu Buche. Ein hoher Preis, doch für echte Feinschmecker ist das nebensächlich – für den Geschmack des Waldes zahlt man gerne etwas mehr.

    Der Cèpe-Markt: Ein Ort der Begegnung

    Die Atmosphäre auf dem Markt ist elektrisierend. Die Menschen kommen zusammen, teilen Geschichten über ihre letzten Pilzfunde und diskutieren, wie man die Cèpes am besten zubereitet. Gebraten mit etwas Knoblauch und Petersilie? Oder doch lieber in einer herzhaften Sauce? Jeder hat sein eigenes Geheimrezept, aber eines ist sicher: Der Cèpe hat einen festen Platz auf den Tischen der Menschen im Périgord.

    Die Region hat eine lange Tradition, wenn es um Pilze geht. Besonders der Cèpe, der zu den edelsten Wildpilzen zählt, ist hier hochgeschätzt. Nicht umsonst wird er oft als der „König der Pilze“ bezeichnet. Doch auch die Einheimischen wissen: Nicht jedes Jahr ist ein gutes Pilzjahr. Die Ernte hängt stark vom Wetter ab – und so ist es nicht verwunderlich, dass nach Jahren des Mangels die Rückkehr des Cèpes fast wie ein kleines Wunder gefeiert wird.

    Ein teurer Genuss?

    Die Preise auf dem Markt mögen hoch erscheinen, aber sie spiegeln die Knappheit und den Wert wider, den der Pilz in dieser Region hat. Für die Einheimischen und viele Feinschmecker ist der Cèpe mehr als nur ein Nahrungsmittel – er ist ein Stück Heimat und Natur. „Es ist nicht nur der Geschmack, es ist das ganze Erlebnis“, erklärt eine Marktbesucherin. „Man geht in den Wald, sammelt, und dann genießt man.“

    Für diejenigen, die es nicht geschafft haben, früh genug auf dem Markt zu sein, bleibt die Hoffnung auf die nächsten Wochen. Die Saison ist noch jung, und wer weiß – vielleicht gibt es ja bald wieder einen kleinen Cèpe-Schatz im Wald zu entdecken.

    Villefranche-du-Périgord mag klein sein, aber in diesen Tagen steht es im Rampenlicht der Region. Der Cèpe, dieser geheimnisvolle Pilz, hat die Menschen wieder zusammengebracht – und zeigt, wie stark die Verbindung zwischen Natur, Tradition und Gemeinschaft hier noch ist.

  • Pilze in Gefahr: Frankreichs unsichtbare Biodiversitätskrise

    Pilze in Gefahr: Frankreichs unsichtbare Biodiversitätskrise

    Wenn wir über den Artenschutz sprechen, denken wir oft an majestätische Tiere oder farbenfrohe Pflanzen. Doch jüngst rücken Organismen in den Fokus, die im Verborgenen wirken und dennoch Grundpfeiler unserer Ökosysteme sind – die Pilze.

    Ein alarmierender Befund

    Zum ersten Mal in Frankreich wurden Pilze auf die Rote Liste der bedrohten Arten gesetzt. Unter den kritischen Blicken der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN), des Naturhistorischen Museums und des Französischen Büros für Biodiversität, wurden 319 Pilzarten unter die Lupe genommen. Ergebnis: 9% dieser stillen Ökosystem-Ingenieure sind vom Aussterben bedroht. Die Täter? Menschliche Aktivitäten wie Urbanisierung, intensive Forstwirtschaft, Einsatz von Fungiziden und Düngemitteln sowie der Klimawandel.

    Die stummen Helden der Natur

    Pilze sind nicht nur für Feinschmecker und Naturfreunde von Interesse. Sie spielen eine unschätzbare Rolle in der Natur. Als Partner der Bäume, mit denen sie eine Symbiose eingehen, tragen sie entscheidend zur Nährstoffversorgung und zum Abbau toter organischer Substanz bei. Doch trotz ihrer Bedeutung für die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts fehlt es an gezielten Schutzmaßnahmen.

    Betroffene Arten

    Unter den bedrohten Arten finden sich nicht nur Speisepilze, sondern vor allem solche, die für die breite Öffentlichkeit unsichtbar bleiben. Darunter sind der Lactaire des saules réticulés, der Lactaire jaune et lilas, der Bolet de plomb und der Tricholome brûlé – allesamt Zeugen einer reichen, aber gefährdeten Biodiversität.

    Ein Aufruf zum Handeln

    Die Erstellung dieser ersten Liste ist ein entscheidender Schritt, um auf die prekäre Lage der Pilze aufmerksam zu machen. Die 319 untersuchten Arten bilden nur einen Bruchteil des französischen Pilzreichtums, der insgesamt 25.000 Arten umfasst. Es ist ein Weckruf, die Pilze nicht als selbstverständlichen Teil unserer Natur zu betrachten, sondern als Wesen, die unseren Schutz und unsere Anerkennung benötigen.

    Warum sollten wir uns also um Pilze kümmern? Ganz einfach: Ohne sie würden unsere Wälder, unsere Böden und unsere gesamte natürliche Welt nicht funktionieren. Sie sind die stillen Architekten der Natur, deren Verlust wir uns nicht leisten können. Es ist höchste Zeit, das Bewusstsein für ihre Bedeutung zu schärfen und konkrete Schritte zum Schutz dieser unsichtbaren, aber unverzichtbaren Lebensformen zu unternehmen. Die Uhr tickt – können wir es uns leisten, diese stillen Helden zu ignorieren?

  • In Straßburg werden in einem ehemaligen deutschen Bunker Pilze gezüchtet

    In Straßburg werden in einem ehemaligen deutschen Bunker Pilze gezüchtet

    In Straßburg, im Département Bas-Rhin, wurde ein Bunker aus dem Jahr 1878, der den Deutschen damals als Pulvermagazin diente, in eine unterirdische Farm umgewandelt, in der heute Bio-Pilze gezüchtet werden. 

    Im Herzen von Straßburg (Bas-Rhin), unterhalb der Stadtmauern, verbirgt sich ein ganz besonderer Bauernhof. Es handelt sich um einen ehemaligen deutschen Bunker, der jetzt zu einer Pilzzucht umgebaut wurde. In diesen Ziegelsteintunneln wachsen heute Austernpilze. Es ist feucht, aber nicht zu feucht; der Ort ist belüftet, aber ohne Zugluft, und vor allem ist die Temperatur ideal, um Pilze zu züchten.

    Shiitake-Pilze, eine japanische Sorte, benötigen für ihr Wachstum mehr Feuchtigkeit und werden daher in einem speziellen Raum des Betriebes gezüchtet. In dieser ehemaligen deutschen Militäranlage, die 1878 nach dem französisch-preußischen Krieg gebaut wurde, wurde früher Schießpulver gelagert. Heute haben die Pilze das Schießpulver ersetzt. Vier sehbehinderte Arbeitnehmer kümmern sich um die Produktion. Zwanzig Kilo Pilze mit Bio-Siegel werden jede Woche verkauft, ausschließlich über einen kurzen und direkten Vertriebsweg, an Restaurants und lokale Geschäfte, aber auch im Direktverkauf. Angesichts des bisherigen Erfolgs plant die Champignonzucht, noch mehr zu produzieren und ab Mitte März zwei neue Mitarbeiter einzustellen.

  • Das Pilzesammeln hat begonnen …

    Das Pilzesammeln hat begonnen …

    Nach einigen Regentagen sind sie in den französischen Wäldern aufgetaucht: die Pilze. Sobald sie gepflückt sind, müssen sie nur noch gekocht werden oder werden verkauft.

    Anne-Christine ist erst seit wenigen Minuten im Wald, und schon kann sie mit dem Pilzesammeln beginnen. „Ich empfinde Freude. Ich mag den Wald, ich mag es, an der frischen Luft zu sein“, sagt sie auf dem Sender France 3. Nach ein paar Tagen Regen birgt der Boden in den Vogesen einen Schatz, der Pilzliebhabern wohlbekannt ist: den berühmten Steinpilz aus Bordeaux (Gironde). „Man schneidet ihn in kleine Streifen, brät ihn an, goldbraun, beidseitig. Das ist eine Delikatesse“, versichert eine Frau, die sich schon im Voraus auf ein tolles Essen freut.

    Die Pilz-Saison wird voraussichtlich noch einige Wochen andauern.
    Einige Pilzsammler freuen sich auf das Kochen, andere verkaufen ihre Ernte, wie Christian und Véronique, die sich so ein kleines Zusatzeinkommen aufgebaut haben. Die Ausbeute der Sammler wird genauestens kontrolliert und abgewogen.

    Die Pilzernte ist in diesem September gut angelaufen und sollte noch einige Wochen andauern. Nur der Frost könnte sie zu früh beenden.

  • Pilzsammeln: mehr als 1.000 Vergiftungen gemeldet

    Pilzsammeln: mehr als 1.000 Vergiftungen gemeldet

    Jetzt, wo die Pilzsaison in vollem Gange ist, ist Vorsicht vor Vergiftungen geboten! Am heutigen Sonntag, dem 31. Oktober, rief die Anses, die französische Agentur für Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit am Arbeitsplatz, zur Vorsicht beim Pilzesammeln auf. Seit dem 1. Juli haben die Giftnotrufzentralen fast 1.000 Vergiftungsfälle im Zusammenhang mit dem Konsum von Pilzen registriert. Ende August meldete die Agentur für die beiden Sommermonate Juli und August bereits 3 Todesfälle.

    Angesichts dieser Situation, die sich leider jedes Jahr wiederholt, empfiehlt die Anses:

    Sammeln Sie nur Pilze, die Sie sehr gut kennen. Wenn Sie auch nur den geringsten Zweifel an der Beschaffenheit oder der Identifizierung eines von Ihnen gesammelten Pilzes haben, verzehren Sie ihn nicht und lassen Sie ihn von einem Fachmann überprüfen. Sammeln Sie nur Exemplare in gutem Zustand und pflücken Sie den gesamten Pilz: Stiel und Hut, damit er präzise id…

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  • Woran erkennt man die Todeskappe, den gefährlichsten Pilz Frankreichs?

    Woran erkennt man die Todeskappe, den gefährlichsten Pilz Frankreichs?

    Da die Pilzsaison auf ihren Höhepunkt zuläuft, sollten Sie sich vor giftigen Pilzen in Acht nehmen. Hier wird erklärt, wie man die Todeskappe erkennt, an der jedes Jahr zwei bis drei Menschen sterben. Jedes Jahr sterben zwei bis drei Menschen nach dem Verzehr der „Todeskappe“. Wenn die Pilzsaison in den französischen Wäldern, sollte man sich vor den giftigen und tödlichen Pilzen in Acht nehmen. In Frankreich ist der gefährlichste Pilz der „amanite phalloïde“ (deutsch „Todeskappe“), so René Chalange, Vizepräsident der französischen mykologischen Gesellschaft, im Interview mit dem Wissenschaftsmagazin Sciences et Avenir.

    Dieser weißliche, alltäglich aussehende Pilz ist für über 90% der tödlichen Pilzvergiftungen in Frankreich verantwortlich. Nach dem Verzehr kann der Tod nur vermieden werden, wenn die Vergiftung rechtzeitig behandelt wird, aber die Folgen sind oft sehr schwerwiegend. „Manchmal ist es eine lebenslange Lebe…

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