Schlagwort: Perigord

  • Die letzte rote Versuchung: Wie lange die Erdbeere aus dem Périgord wirklich Saison hat

    Die letzte rote Versuchung: Wie lange die Erdbeere aus dem Périgord wirklich Saison hat

    Wenn der Sommer langsam den Rückzug antritt und der Herbst seine kühle Hand über das Land legt, hält sich ein süßes Gerücht hartnäckig: Die Erdbeere aus dem Périgord, so heißt es, sei bis in den November hinein frisch erhältlich. Auf den Wochenmärkten, in kleinen Feinkostläden – manchmal blitzt sie auch dann noch verführerisch rot zwischen Kürbissen und Äpfeln hervor. Doch wie lange trägt diese legendäre Pflanze tatsächlich Früchte? Offiziell ist im Oktober Schluss Die Fraise du Périgord genießt den geschützten Status der Indication Géographique Protégée (IGP) – ein Qualitätssiegel, das Herkunft, Anbaumethoden und Saison klar definiert. Laut diesem Regelwerk reicht die Vermarktungszeit der regionalen Erdbeeren von April bis Oktober. Mehr nicht. Und das ist auch die Linie, die die meisten Produzenten für sich ziehen. Ein Blick auf die Sorten zeigt: Die „Gariguette“, ein zartes Frühlingskind unter den Erdbeeren, verabschiedet sich bereits Mitte Juni. Andere wie „Mara des Bois“ oder „Char…

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  • Horror in Trémolat: Brutaler Mord erschüttert das Herz des Périgord

    Horror in Trémolat: Brutaler Mord erschüttert das Herz des Périgord

    Trémolat – ein charmantes Dorf in der Dordogne, wo die Zeit scheinbar stillsteht und das Leben in gemächlichen Bahnen verläuft. Doch am Abend des 29. April 2025 wurde diese friedliche Kulisse jäh zerrissen. Eine 65-jährige Frau wurde unweit ihres Fahrzeugs mit zahlreichen Stichverletzungen tot aufgefunden. Der Schock sitzt tief – nicht nur bei den Ermittlern, sondern vor allem in der Dorfgemeinschaft, die die Verstorbene als geschätzte Mitbürgerin kannte.

    Es war gegen 22:15 Uhr, als ein Bekannter der Frau die Rettungskräfte alarmierte. Was er fand, war eine Szene des Grauens: die reglose Frau, schwer gezeichnet von der Gewalt, die ihr angetan wurde. Trotz aller Bemühungen konnte sie nicht mehr gerettet werden. Die Verletzungen – an Brustkorb, Leiste, Arm und Bein – deuten auf einen Angriff mit außergewöhnlicher Brutalität hin.

    Das Dorf, das sonst nur für die träge dahinziehende Dordogne und den berühmten Ausblick vom „Cingle de Trémolat“ bekannt ist, wurde über Nacht zum Ort eines unfassbaren Verbrechens.

    Ein bekanntes Gesicht – und ein geschätzter Mensch

    Die Getötete stammte ursprünglich aus Südafrika und lebte seit über zehn Jahren in Trémolat. Sie war mehr als nur eine Bewohnerin – sie war engagiert, hilfsbereit und fest in der Dorfgemeinschaft verankert. Man sah sie beim Dorffest, bei Kulturabenden, beim Marktbesuch – immer freundlich, immer offen.

    Und nun fragen sich viele: Wie konnte das passieren? Wer bringt so viel Gewalt in ein Dorf, in dem man bis gestern noch nicht einmal die Haustüren abschloss?

    Spuren ins Dunkel

    Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Die Kriminalbeamten aus Bergerac und die erfahrene Recherche-Einheit aus Bordeaux arbeiten Hand in Hand. Noch ist unklar, ob es sich um eine Beziehungstat, einen Raubüberfall oder einen gezielten Mord handelt.

    Aber fest steht: Die Ermittler nehmen jeden Winkel des Tatorts unter die Lupe. Zeugen werden befragt, Bewegungsprofile erstellt, DNA-Spuren gesichert. Und dennoch – bislang gibt es keine Spuren.

    Ein Dorf im Ausnahmezustand

    Trémolat ist erschüttert. Es ist nicht nur der Verlust eines geschätzten Menschen, der die Gemüter belastet – es ist die Erkenntnis, dass selbst ein scheinbar sicherer Ort wie dieser nicht vor grausamer Gewalt gefeit ist.

    Die Bürgermeisterin hat angekündigt, eine psychologische Betreuung für Angehörige und potenzielle Zeugen anzubieten. In Gesprächen auf dem Dorfplatz hört man Entsetzen, Wut – und eine tiefe Traurigkeit.

    „Sie war eine von uns“, sagt eine Nachbarin, „und sie hatte niemandem je etwas zuleide getan.“

    Solche Taten lassen sich schwer in Worte fassen – gerade in ländlichen Regionen, wo man sich kennt, vertraut und aufeinander achtet. Umso dringlicher stellt sich die Frage: War das ein gezielter Einzelfall oder ein Symptom wachsender Gewalt, auch auf dem Land?

    Es gibt keine einfache Antwort. Aber klar ist: Wachsamkeit und Zusammenhalt bleiben die wichtigsten Pfeiler ländlicher Sicherheit. Gerade in Zeiten, in denen Anonymität und soziale Isolation auch auf dem Land zunehmen.

    Der Mord in Trémolat zeigt auf tragische Weise, wie fragil selbst das sicherste Umfeld sein kann. Und er zeigt auch, wie wichtig Gemeinschaft ist – nicht nur in den schönen Momenten, sondern gerade dann, wenn Dunkelheit über ein Dorf hereinbricht.

    Denn was bleibt, wenn die Kameras verschwinden und die Presse weiterzieht? Die Nachbarn. Die Erinnerungen. Und die stille Hoffnung auf Gerechtigkeit.

    Von C. Hatty

  • Tourin à l’Ail – Die Geschichte und das Rezept der südwestfranzösischen Knoblauchsuppe

    Tourin à l’Ail – Die Geschichte und das Rezept der südwestfranzösischen Knoblauchsuppe

    Tourin à l’ail ist eine traditionelle französische Suppe, die vor allem in der Region Südwestfrankreich, insbesondere in der Dordogne, dem Périgord und der Gascogne, bekannt ist. Sie ist eine rustikale, einfache, aber äußerst aromatische Knoblauchsuppe, die aus wenigen, aber kraftvollen Zutaten best…

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  • Tarte aux Cèpes: Ein Fest der Pilze aus dem Périgord

    Tarte aux Cèpes: Ein Fest der Pilze aus dem Périgord

    Die Tarte aux Cèpes, eine herzhafte Tarte mit Steinpilzen, ist eine wahre Delikatesse aus der französischen Küche, insbesondere im Herbst, wenn die Pilze frisch geerntet sind. Ursprünglich aus der Périgord-Region im Südwesten Frankreichs stammend, vereint dieses Gericht die ländliche Einfachheit mit exquisitem Geschmack. Die Kombination aus knusprigem Tarte-Boden und der intensiven Erdigkeit der Steinpilze macht […]

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  • Omelette aux Cèpes: Eine Liebeserklärung an den Herbst

    Omelette aux Cèpes: Eine Liebeserklärung an den Herbst

    Das Omelette aux Cèpes, also ein Omelette mit Steinpilzen, ist ein klassisches französisches Gericht, das die erdigen Aromen des Herbstes perfekt einfängt. Im Herbst, wenn die Wälder des Périgord sich mit einer üppigen Pilzernte schmücken, gehören Cèpes (Steinpilze) zu den begehrtesten Zutaten. Dieses Gericht steht für die Einfachheit und Raffinesse der französischen Landhausküche, in der […]

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  • Velouté de Cèpes: Die samtige Seele des französischen Herbstes

    Velouté de Cèpes: Die samtige Seele des französischen Herbstes

    Velouté de Cèpes, eine cremige Suppe aus den königlichen Steinpilzen (Cèpes), ist nicht nur ein Gericht, sondern eine wahre Hommage an die herbstliche Fülle der Natur. Ursprünglich aus der französischen Region Périgord stammend, in der die Steinpilze unter Eichen und Buchen gedeihen, hat diese Suppe ihren festen Platz in der französischen Gastronomie. Sie kombiniert die […]

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  • Der König der Pilze ist zurück: Der Cèpe feiert sein Comeback in Villefranche-du-Périgord

    Der König der Pilze ist zurück: Der Cèpe feiert sein Comeback in Villefranche-du-Périgord

    In der Dordogne ist die Rückkehr des Cèpes ein großes Ereignis – besonders in Villefranche-du-Périgord, wo der offizielle Markt für den begehrten Pilz nach Jahren des Mangels wieder seine Tore öffnete. Die Szene könnte nicht lebhafter sein: Während die Verkäufer ihre Pilzkisten füllen, strömen Pilzliebhaber von nah und fern, um das lang ersehnte Waldgold zu ergattern.

    Vier Jahre Wartezeit – der Cèpe ist wieder da

    In den letzten vier Jahren gab es kaum Cèpes im Périgord. Die klimatischen Bedingungen hatten es den Pilzen schwer gemacht, in ausreichender Menge zu wachsen. Doch in diesem Herbst ist alles anders. „Er wird gesucht wie verrückt“, erzählt Alain Marthegoute, stellvertretender Bürgermeister von Villefranche-du-Périgord. Der Markt ist traditionell ein fester Bestandteil des Dorflebens und zieht viele Besucher an. An diesem Eröffnungstag sind es jedoch weit mehr Käufer als Verkäufer. Rund zehn private Anbieter stehen einem hungrigen Publikum von über hundert Menschen gegenüber.

    Ein Fest für Pilzliebhaber

    Für viele bedeutet der Cèpe mehr als nur eine Delikatesse – er ist ein Symbol der kulinarischen Tradition und Naturverbundenheit. So wie für Christian, einen pensionierten Bordeauxer, der zusammen mit seiner Frau fast drei Stunden gefahren ist, um den Pilz zu kaufen. „Wir haben seit 7 oder 8 Jahren keinen Cèpe mehr gegessen“, erzählt er, während er in der Menge steht und sehnsüchtig auf den Moment wartet, in dem die Kisten geöffnet werden.

    Und dann ist es soweit: Pünktlich zum Marktbeginn erklingt ein Pfiff – und die Pilzkisten leeren sich innerhalb weniger Minuten. Wer zu spät kommt, hat Pech gehabt. Der Preis? Mit durchschnittlich 20 bis 25 Euro pro Kilo schlagen die Cèpes in diesem Jahr ordentlich zu Buche. Ein hoher Preis, doch für echte Feinschmecker ist das nebensächlich – für den Geschmack des Waldes zahlt man gerne etwas mehr.

    Der Cèpe-Markt: Ein Ort der Begegnung

    Die Atmosphäre auf dem Markt ist elektrisierend. Die Menschen kommen zusammen, teilen Geschichten über ihre letzten Pilzfunde und diskutieren, wie man die Cèpes am besten zubereitet. Gebraten mit etwas Knoblauch und Petersilie? Oder doch lieber in einer herzhaften Sauce? Jeder hat sein eigenes Geheimrezept, aber eines ist sicher: Der Cèpe hat einen festen Platz auf den Tischen der Menschen im Périgord.

    Die Region hat eine lange Tradition, wenn es um Pilze geht. Besonders der Cèpe, der zu den edelsten Wildpilzen zählt, ist hier hochgeschätzt. Nicht umsonst wird er oft als der „König der Pilze“ bezeichnet. Doch auch die Einheimischen wissen: Nicht jedes Jahr ist ein gutes Pilzjahr. Die Ernte hängt stark vom Wetter ab – und so ist es nicht verwunderlich, dass nach Jahren des Mangels die Rückkehr des Cèpes fast wie ein kleines Wunder gefeiert wird.

    Ein teurer Genuss?

    Die Preise auf dem Markt mögen hoch erscheinen, aber sie spiegeln die Knappheit und den Wert wider, den der Pilz in dieser Region hat. Für die Einheimischen und viele Feinschmecker ist der Cèpe mehr als nur ein Nahrungsmittel – er ist ein Stück Heimat und Natur. „Es ist nicht nur der Geschmack, es ist das ganze Erlebnis“, erklärt eine Marktbesucherin. „Man geht in den Wald, sammelt, und dann genießt man.“

    Für diejenigen, die es nicht geschafft haben, früh genug auf dem Markt zu sein, bleibt die Hoffnung auf die nächsten Wochen. Die Saison ist noch jung, und wer weiß – vielleicht gibt es ja bald wieder einen kleinen Cèpe-Schatz im Wald zu entdecken.

    Villefranche-du-Périgord mag klein sein, aber in diesen Tagen steht es im Rampenlicht der Region. Der Cèpe, dieser geheimnisvolle Pilz, hat die Menschen wieder zusammengebracht – und zeigt, wie stark die Verbindung zwischen Natur, Tradition und Gemeinschaft hier noch ist.

  • Entenbrust mit Périgord-Cèpes-Sauce: Eine Hommage an die französische Gourmetküche

    Entenbrust mit Périgord-Cèpes-Sauce: Eine Hommage an die französische Gourmetküche

    Die französische Küche ist bekannt für ihre Raffinesse, und eines der prächtigsten Gerichte, das diese Qualität verkörpert, ist Entenbrust mit Périgord-Cèpes-Sauce. Dieses Gericht verbindet das Beste aus zwei Welten: saftig gebratene Entenbrust, die außen knusprig und innen zart ist, und die aromatischen, erdigen Noten der Périgord-Cèpes, einer der angesehensten Pilzsorten der Welt. Herkunft und Geschichte […]

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  • Cèpes à la Bordelaise: Ein kulinarischer Schatz der südwestfranzösischen Küche

    Cèpes à la Bordelaise: Ein kulinarischer Schatz der südwestfranzösischen Küche

    Cèpes à la Bordelaise ist ein Klassiker der südwestfranzösischen Küche, der die Aromen des Périgord und der umliegenden Regionen vereint. Steinpilze, in Frankreich als „Cèpes“ bekannt, sind in diesem Gericht der Star, und ihre natürliche, erdige Intensität wird durch eine einfache, aber köstliche Kombination aus Butter, Knoblauch und Kräutern hervorgehoben. Doch hinter diesem scheinbar schlichten […]

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