Schlagwort: Pau

  • Macron begleitet eine Etappe der Tour de France in den Pyrenäen

    Macron begleitet eine Etappe der Tour de France in den Pyrenäen

    Präsident Emmanuel Macron hat bei der sechsten Etappe der Tour de France 2026 zwischen Pau und Gavarnie-Gèdre erneut Präsenz gezeigt. Damit setzte das französische Staatsoberhaupt eine Tradition fort, die er seit seinem Amtsantritt im Jahr 2017 pflegt. Für die erste große Bergetappe der diesjährigen Rundfahrt reiste Macron in die Pyrenäen und begleitete das Rennen auf einem der prestigeträchtigsten Streckenabschnitte. Nach Angaben des Élysée-Palastes stieg Macron vor der Auffahrt zum legendären Col du Tourmalet in das Renndirektionsfahrzeug von Tour-Direktor Christian Prudhomme. Anschließend verfolgte er die Zielankunft in Gavarnie-Gèdre und nahm an der Siegerehrung teil, bei der die Träger der Wertungstrikots ausgezeichnet wurden. Die Präsidentschaft erklärte, mit dem Besuch habe der Präsident den Einsatz der Fahrer, der Organisatoren sowie der zahlreichen öffentlichen Dienste würdigen wollen, die zum reibungslosen Ablauf der Frankreich-Rundfahrt beitragen. Macrons Teilnahme an der To…

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  • Illegale Waffen aus dem 3D-Drucker: Polizei zerschlägt geheime Werkstatt in Pau

    Illegale Waffen aus dem 3D-Drucker: Polizei zerschlägt geheime Werkstatt in Pau

    Was vor wenigen Jahren noch wie ein Szenario aus einem Science-Fiction-Film klang, entwickelt sich zunehmend zu einer realen Herausforderung für die Sicherheitsbehörden. In der südfranzösischen Stadt Pau haben Ermittler eine illegale Werkstatt zur Herstellung von Schusswaffen mit 3D-Druckern ausgehoben. Der Fall zeigt eindrucksvoll, wie moderne Technik auch für kriminelle Zwecke genutzt wird. Vier junge Männer im Alter zwischen 17 und 21 Jahren gerieten ins Visier der Ermittler. Nach monatelangen Untersuchungen wurden sie festgenommen und wegen verschiedener Verstöße gegen das Waffenrecht angeklagt. Zwei der Beschuldigten sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen führten die Kriminalpolizei von Toulouse gemeinsam mit Beamten aus Pau. Dabei stießen die Fahnder auf eine Werkstatt, in der mithilfe von 3D-Druckern funktionsfähige Schusswaffen hergestellt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen waren die Waffen nicht für den Eigengebrauch bestimmt. Vielmehr sollten sie verkauft…

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  • Pau vor der Stichwahl: Bayrou führt – doch die Stadt bleibt politisch offen

    Pau vor der Stichwahl: Bayrou führt – doch die Stadt bleibt politisch offen

    Der erste Wahlgang der Kommunalwahlen 2026 in Pau bringt ein Ergebnis, das zugleich erwartbar und politisch brisant ist. Amtsinhaber François Bayrou liegt mit 33,83 Prozent der Stimmen klar vorn. Doch statt einer komfortablen Ausgangslage für die Stichwahl entsteht eine Dreieckskonstellation: Der Kandidat der vereinten Linken, Jérôme Marbot, erreicht 26,31 Prozent, während die Kandidatin des Rassemblement National, Margaux Taillefer, auf 16,26 Prozent kommt. Damit steuert die südfranzösische Stadt auf eine triangulaire zu – eine Dreierkonstellation in der Stichwahl, die den Ausgang deutlich unberechenbarer macht, als es Bayrous erster Platz vermuten lässt. Ein Amtsinhaber zwischen Stärke und Begrenzung Für François Bayrou ist das Ergebnis politisch ambivalent. Einerseits bestätigt der erste Wahlgang seine weiterhin zentrale Stellung im politischen Gefüge der Stadt. Seit Jahren prägt der langjährige Zentrist das politische Leben in Pau, und auch diesmal gelingt es ihm, einen deutlichen …

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  • François Bayrou in Pau: Politische Erdung nach verpasster Pariser Chance

    François Bayrou in Pau: Politische Erdung nach verpasster Pariser Chance

    Zwischen Pyrenäenpanorama und kommunalem Haushaltsausschuss vollzieht sich derzeit eine leise, aber politisch aufschlussreiche Bewegung. François Bayrou, langjähriger Zentrumsstratege und Bürgermeister von Pau, betont seit Monaten seine Konzentration auf das Lokale. Noch im vergangenen Jahr war er Premierminister unter Präsident Emmanuel Macron. Heute spricht Bayrou vor allem über Stadtentwicklung, Verkehrspolitik und kommunale Finanzen. Der Wechsel der Tonlage ist mehr als eine persönliche Präferenz – er ist Ausdruck einer strategischen Neuverortung. Vom Hoffnungsträger für Matignon zurück ins Rathaus Bayrou ist eine Konstante der Fünften Republik. Dreimal kandidierte er für das Präsidentenamt (2002, 2007, 2012), 2007 gründete er das Mouvement Démocrate (MoDem) und positionierte sich als unabhängige Kraft zwischen Sozialisten und Konservativen. 2017 unterstützte er Macron maßgeblich auf dessen Weg in den Élysée-Palast. Seine Partei wurde zu einem wichtigen Baustein der präsidialen Meh…

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  • François Bayrou außer Lebensgefahr – Genesung nach schwerer Grippe

    François Bayrou außer Lebensgefahr – Genesung nach schwerer Grippe

    Der frühere französische Premierminister François Bayrou ist nach einem mehrtägigen Aufenthalt auf der Intensivstation wieder auf dem Weg der Besserung. Wie die Stadtverwaltung von Pau am Mittwoch bestätigte, wurde der 74-Jährige am Dienstagabend aus der Intensivstation entlassen und wird nun auf einer regulären Krankenhausstation weiter behandelt. Bayrou war zuvor wegen einer „sehr schweren Grippe“ ins Krankenhaus eingeliefert worden. Die Mitteilung markiert eine Entwarnung für einen der profiliertesten Politiker der politischen Mitte in Frankreich, dessen gesundheitlicher Zustand am Wochenende Besorgnis ausgelöst hatte. Laut Angaben der Mairie von Pau hatte Bayrou zunächst auf der Intensivstation gelegen, bevor er am Dienstagabend in die Infektiologie verlegt wurde. Sein Zustand habe sich „deutlich verbessert“, so die Stadtverwaltung. Bayrou ist derzeit Bürgermeister von Pau und war bis September 2025 für rund neun Monate Premierminister Frankreichs – in einer schwierigen politischen…

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  • François Bayrou im Krankenhaus – eine schwere Grippe und die Fragilität der politischen Dauerläufer

    François Bayrou im Krankenhaus – eine schwere Grippe und die Fragilität der politischen Dauerläufer

    Manchmal sind es keine politischen Erschütterungen, keine Koalitionskrisen und keine nächtlichen Abstimmungen, die einen Politiker aus dem Takt bringen, sondern ein Virus. François Bayrou, ehemaliger französischer Premierminister, Vorsitzender der Zentrumspartei MoDem und seit mehr als einem Jahrzehnt Bürgermeister von Pau, liegt im Krankenhaus. Der Grund klingt zunächst harmlos, fast banal. Eine Grippe. Doch es handelt sich um eine sehr schwere Grippe, wie die Stadtverwaltung von Pau am Montag mitteilte – eine Erkrankung, die ärztliche Überwachung über mehrere Tage erforderlich macht. Der 74-Jährige wird im Krankenhauszentrum von Pau behandelt. Sein Gesundheitszustand, so heißt es aus dem Rathaus, verbessere sich zwar, dennoch sei eine engmaschige medizinische Betreuung notwendig. Bayrou werde daher weder an der Sitzung des Gemeinderats am Montag noch am Donnerstag am Rat der Gemeindeverwaltung teilnehmen können. Sein gesamter Wochenkalender wurde gestrichen. Für einen Mann, der für s…

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  • Burger King trollt Bayrou – und ganz Frankreich lacht

    Burger King trollt Bayrou – und ganz Frankreich lacht

    Er ist gerade aus dem Amt gejagt worden – und Burger King schickt ihm schon eine Einladung zur Bewerbung. Die Szene: ein Video, aufgenommen bei einem Stadtrat in Pau, zeigt François Bayrou, Premierminister und Bürgermeister, wie er lächelnd in ein Mikro murmelt: „Mmmh… Burger King.“ Spontan, leicht ironisch, sympathisch. Monate später, nach der krachenden Niederlage beim Vertrauensvotum in der Nationalversammlung, greift Burger King Frankreich dieses Video auf. Der Kommentar: „Wir warten auf seine baldige Bewerbung!“

    Ein Satz. Ein Troll. Und ein PR-Coup, wie er im Buche steht. Denn Bayrou ist gefallen. Nicht im übertragenen, sondern im ganz realen, institutionellen Sinn: Nach dem historischen Vertrauensverlust seines Kabinetts am 8. September ist das Experiment Bayrou als Chef der französischen Regierung vorbei. Der erste Premier der Fünften Republik, der auf diesem Weg das Feld räumen muss. Und was macht Burger King? Die …

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  • Kleinlichkeit oder Symbolpolitik? Die Debatte um François Bayrous Bürosanierung

    Kleinlichkeit oder Symbolpolitik? Die Debatte um François Bayrous Bürosanierung

    Wenn es um das Vertrauen in politische Institutionen geht, ist die Symbolkraft öffentlicher Ausgaben kaum zu unterschätzen. Der französische Premierminister François Bayrou, zugleich Bürgermeister der südwestfranzösischen Stadt Pau, erlebt dies derzeit auf eindrucksvolle Weise: Eine geplante Renovierung seines Bürgermeisterbüros im Rathaus von Pau in Höhe von 40.000 Euro hat eine mediale und politische Kontroverse ausgelöst – obwohl diese Maßnahme nur einen Bruchteil eines groß angelegten Sanierungsprogramms ausmacht. Doch im gegenwärtigen Klima der wirtschaftlichen Unsicherheit und Haushaltsdisziplin reichen schon vergleichsweise geringe Summen, um politische Irritationen hervorzurufen. Ein Büro als Politikum Die Fakten sind schnell erzählt: Das Rathaus von Pau wird für insgesamt 4,61 Millionen Euro umfassend saniert. Die Arbeiten betreffen unter anderem die Elektrik, die Dämmung sowie die barrierefreie Erschließung des Gebäudes. Die Erneuerung des Bürgermeisterbüros, das laut Bayrou …

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  • Brutaler Messerangriff in Pau: Laotischer Dissident am helllichten Tag attackiert

    Brutaler Messerangriff in Pau: Laotischer Dissident am helllichten Tag attackiert

    Am Samstag, dem 14. Juni 2025, wurde Pau Schauplatz eines brutalen Vorfalls: Joseph Akaravong, ein laotischer Aktivist und politischer Flüchtling, wurde mitten am Tag auf dem Boulevard des Pyrénées brutal mit einem Messer attackiert. Der mutmaßliche Täter ist noch flüchtig. Dieser Vorfall wirft bedrückende Fragen auf – vor allem zur Sicherheit von Dissidenten im Exil in Frankreich.

    Gewalt mitten in der Stadt Es war etwa 11 Uhr vormittags, als der 30-jährige Aktivist plötzlich von einem unbekannten Mann attackiert wurde und mehrere Messerstiche im Hals und Oberkörper erlitt. Umstehende hörten seine verzweifelten Rufe und eilten herbei – doch der Angreifer war bereits verschwunden. Akaravong wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, konnte aber stabilisiert werden und ist wieder bei Bewusstsein. Er veröffentlichte später selbst ein Foto aus dem Krankenbett und schrieb, sein Angreifer „habe sich ni…

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  • Pau: Ein grausamer Mordfall im November – Festnahmen Anfang April

    Pau: Ein grausamer Mordfall im November – Festnahmen Anfang April

    Ein grausames Verbrechen hat die französische Stadt Pau im Département Pyrénées-Atlantiques Ende 2024 in einen Schockzustand versetzt. Drei Männer im Alter von 27, 31 und 49 Jahren wurden jetzt unter dem dringenden Verdacht festgenommen, an einem Mord beteiligt gewesen zu sein, der selbst für abgebrühte Ermittler schwer zu ertragen ist: Ein 28-jähriger Mann aus Dax wurde am 10. November 2024 bei lebendigem Leib verbrannt – mitten im Ortsteil Ousse-des-Bois.

    Der Vorfall ereignete sich nicht irgendwo. Ousse-des-Bois gilt als sogenanntes „Gebiet der republikanischen Rückeroberung“ – ein Euphemismus für Stadtteile, in denen der Staat lange Zeit kaum noch präsent war und die nun mit massiver Polizeipräsenz und sozialen Maßnahmen wieder stabilisiert werden sollen. Doch wie viel Kontrolle hat man dort wirklich zurückgewonnen?

    Eine Tat von unvorstellbarer Brutalität

    Zeugen berichteten, wie das Opfer vor seinem Fahrzeug mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und anschließend angezündet wurde. Trotz der Bemühungen von Passanten und dem schnellen Eintreffen der Rettungskräfte starb der junge Mann noch am Tatort. Eine Szene, die selbst erfahrene Sanitäter nicht so schnell vergessen dürften.

    Die mutmaßlichen Täter wurden inzwischen in Untersuchungshaft genommen. Ihnen wird nicht nur Mord vorgeworfen – es geht auch um versuchten Mord, bewaffnete Gewalt, Drogenhandel, illegalen Waffenbesitz und die Bildung einer kriminellen Vereinigung.

    Drogen und Gewalt: Ein bekanntes Muster

    Laut Ermittlern deutet alles darauf hin, dass dieser Mord Teil eines größeren Konflikts innerhalb der Drogenszene war. Bereits im Oktober 2023 kam es in Ousse-des-Bois zu mehreren Vorfällen mit Schusswaffen. Es ist ein Viertel, das seit Jahren unter hoher Anspannung steht – geprägt von rivalisierenden Banden, unklaren Machtverhältnissen und wachsender Verzweiflung unter den Bewohnern.

    Die Ermittlungen werden vom interdépartementalen Polizeidienst in Bayonne geführt und umfassen mittlerweile ein ganzes Geflecht krimineller Aktivitäten. Die Verhaftung der drei Verdächtigen ist dabei ein erster Lichtblick – doch von einem Durchbruch zu sprechen, wäre wohl verfrüht.

    Eine Stadt in Aufruhr

    Die lokale Gemeinschaft ist tief erschüttert. Der Fall hat nicht nur die Wut auf die bestehenden Zustände entfacht, sondern auch eine alte Frage neu aufgeworfen: Wie konnte es so weit kommen? Wie kann es sein, dass in einem europäischen Land im Jahr 2024 ein Mensch auf offener Straße verbrannt wird?

    Viele Bewohner fordern nun stärkere Polizeipräsenz, aber auch langfristige soziale Strategien, um die Ursachen der Gewalt anzugehen. Denn klar ist: Gewalt entsteht nicht im luftleeren Raum. Sie wächst dort, wo Armut, Perspektivlosigkeit und organisierte Kriminalität zusammentreffen – und der Staat den Anschluss verloren hat.

    Offene Fragen und eine bittere Realität

    Noch sind viele Fragen offen. Wer genau war das Opfer? Hatte er selbst Verbindungen zur Drogenszene? Gibt es weitere Mittäter? Und warum wurde gerade er auf so grausame Weise getötet?

    Die Ermittlungen laufen weiter – streng abgeschirmt von der Öffentlichkeit, um keine Spuren zu gefährden. Doch die Angst der Menschen bleibt. Ebenso wie die Hoffnung, dass dieses Verbrechen nicht im Sumpf ungeklärter Akten versinkt.

    Vielleicht ist dieser Fall aber auch ein Wendepunkt. Ein Moment, in dem Politik, Justiz und Gesellschaft gemeinsam erkennen, dass punktuelle Repression nicht ausreicht. Dass es mehr braucht als Kameras, Kontrollen und kurze Schlagzeilen – sondern echte Lösungen für ein altes Problem.

    Catherine H.