Schlagwort: Paris

  • Benzinknappheit: In Paris verlangt die teuerste Tankstelle Frankreichs 3 Euro für einen Liter Diesel!

    Benzinknappheit: In Paris verlangt die teuerste Tankstelle Frankreichs 3 Euro für einen Liter Diesel!

    Eine Avia-Tankstelle im 7. Arrondissement von Paris verlangte am Donnerstag, dem 13. Oktober, 2,95 Euro für einen Liter SP98 und 2,99 Euro für einen Liter Diesel. Aber auch diese Preise hielten Autofahrer nicht davon ab, dort zu tanken.

    Fanden Sie die Benzinpreise im Juli dieses Jahres schon exorbitant hoch? Wenn Sie in die 15 avenue Duquesne in Paris fahren, werden Sie bestimmt schockiert sein. An dieser Avia-Tankstelle im VII. Arrondissement zahlten Autofahrer am Donnerstag, dem 13. Oktober, fast 3 Euro pro Liter für ihre Tankfüllung.

    Wie die Zeitung Le Parisien berichtete, verkaufte diese wahrscheinlich teuerste Tankstelle in Frankreich, einen Liter SP98 für 2,95 Euro und einen Liter Diesel für 2,99 Euro. Doch selbst das konnte einige Autofahrer nicht entmutigen, die bereits am Vormittag Schlange, um ihre kostbare Tankfüllung zu bekommen.

    „Das ist eine sogenannte Trottoirstation. Sie ist eher dazu da, um auszuhelfen, als Pannenhilfe. Sie ist immer teurer als normal, auch außerhalb von Knappheitssituationen“, zitiert Le Parisien einen Branchenexperten.

    Die Arbeitsniederlegungen in den Raffinerien verschärften sich am Donnerstag weiter und die Gewerkschaft CGT rief dazu auf, den Streik auf den gesamten Energiesektor auszuweiten.

  • Paris: Rund 50 Migranten fordern Wohnungen und dringen in das Rathaus ein

    Paris: Rund 50 Migranten fordern Wohnungen und dringen in das Rathaus ein

    Mitglieder des Kollektivs „La chapelle debout“ drangen am Freitag, dem 7. Oktober, in das Pariser Rathaus ein. Sie wollten sich mit der Bürgermeisterin Anne Hidalgo treffen, um ihren Forderungen nach angemessenen Wohnungen Ausdruck zu verleihen. Mehrere Mitglieder des Kollektivs „La Chapelle debout“ nahmen am Freitag, dem 7. Oktober, das Pariser Rathaus in Besitz. Ihr Ziel war ein Treffen mit der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, um Wohnungen für Migranten zu fordern. Laut dem Sender BFM Paris Ile-de-France nahmen zahlreiche Migranten, die auch Mitglieder dieses Kollektivs sind, an der Aktion teil, darunter Asylsuchende und Einwanderer ohne Papiere. Sie gehören verschiedenen Nationalitäten an und fordern, dass „die Versprechen der Stadtverwaltung, die Migranten umzusiedeln, in die Tat umgesetzt werden“, erklärte das Kollektiv in einer Pressemitteilung.

    „Keine Zeit mehr zu warten““Wir sind hier, weil wir keine Zeit mehr ha…

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  • Paris: Er vermietet 5-Quadratmeter-Wohnung und wird mit Geldstrafe belegt

    Paris: Er vermietet 5-Quadratmeter-Wohnung und wird mit Geldstrafe belegt

    Ein Pariser Vermieter wurde zu einer Zahlung von mehr als 20.000 Euro verurteilt, weil er eine Wohnung vermietet hatte, die nur fünf Quadratmeter groß ist und damit unter dem gesetzlichen Minimum von 9 Quadratmetern Wohnfläche liegt. Einem Gericht zufolge wurde der 66-jährige Mieter François in dem Glauben gelassen, die kleine Wohnung sei 11 m² groß – zwei Meter über dem gesetzlichen Mindestmaß von 9 m² für die Vermietung einer Wohnung. In Wirklichkeit musste François – der eine monatliche Miete von immerhin 400 € zahlte – feststellen, dass die Wohnung nicht nur viel zu klein war, sondern obwohl als „möbliert“ beworben, keine wesentliche Einrichtung bot. François lebte sieben Jahre lang in der 5 m2 großen Wohnung, und wurde schließlich von seinem Vermieter, nachdem er 2019 wegen eines schweren Unfalls ins Krankenhaus eingeliefert worden war, wegen Nichtzahlung der Miete verklagt und gekündigt. Jetzt wurden François 19.463 € als Schadenersatz und weitere 2.000 € als Wiedergutmachung für den „moralischer Schaden“ gerichtlich zugesprochen. François‘ Fall ist aber leider wohl kein Einzelfall: Nach Angaben der Stiftung Abbé-Pierre sind 1,3 Millionen Menschen in der Region Île-de-France (Großraum Paris) schlecht untergebracht, und die Vermietung von Wohnungen mit weniger als 9 m² nimmt stetig zu. Obwohl die Stadt strenge Beschränkungen für die Wohnungsgröße, den Mindestwohnstandard, den Vermieter bieten müssen, und eine Mietobergrenze hat, sind viele Menschen aufgrund des chronischen Wohnungsmangels in Paris und Umgebung dazu bereit, illegale Mietobjekte und Mieten zu akzeptieren. Allein in Paris gibt es nach den neuesten Zahlen der Vereinigung „Recht auf Wohnen“ (DAL) mehr als 58.000 illegale Mietverhältnisse. Das französische Gesetz schreibt vor, dass eine Mietwohnung mindestens 9 Quadratmeter groß sein muss, mit einer Mindesthöhe von 2 Metern. Das bedeutet, dass das „bewohnbare Volumen mindestens 20 Kubikmeter betragen muss“. Neben der Mindestgröße dürfen die Wohnungen auch einen bestimmten Quadratmeterpreis nicht überschreiten („encadrement des loyers“). Was Paris betrifft, so zeigte ein Bericht aus dem Jahr 2021, dass mindestens 40 Prozent der in der Stadt inserierten Wohnungen technisch gesehen illegal waren, weil sie die in den städtischen Verordnungen festgelegten Mietobergrenzen überschritten. Im Durchschnitt lagen die Preise für Wohnungen in Paris im Jahr 2021 um 121 Euro über den gesetzlichen Höchstgrenzen. Vermieter riskieren zwischen 300 € und 1060 € Bußgeld für das Inserieren und Vermieten von Wohnungen, die die Mietobergrenzen nicht einhalten. Eine „möblierte“ Wohnung wie im Fall von François muss ausserdem mit folgenden Dingen ausgestattet sein: Bett und Bettzeug, einschließlich Bettdecke; Vorhänge oder andere Mittel, um das Außenlicht in dem als Schlafzimmer genutzten Raum abzuschirmen; Kochfeld; Backofen oder Mikrowellenherd; Kühlschrank mit einem Fach zur Aufbewahrung von Lebensmitteln bei -6 °C oder Gefrierschrank; Essgeschirr und Kochutensilien; Tisch und mindestens eine Sitzgelegenheit; Ablagefächer; Beleuchtungskörper; Geräte zur Instandhaltung der Wohnung. Nach einem Bericht von Franceinfo ist das Mieten in Paris mindestens 20 Mal teurer als vor 60 Jahren. Für Ein-Zimmer-Wohnungen in Frankreich ist Paris die teuerste Stadt. Hier kostet eine Ein-Zimmer-Wohnung durchschnittlich 1.292 € pro Monat. Im Jahr 2022 verdient ein Mindestlohnempfänger in Frankreich bei Vollzeitbeschäftigung 1.269 Euro nach Steuern!
  • In einem Lagerhaus des Grossmarktes von Rungis in der Nähe von Paris brennt ein riesiges Feuer

    In einem Lagerhaus des Grossmarktes von Rungis in der Nähe von Paris brennt ein riesiges Feuer

    Am Sonntagnachmittag, 25. September, kam es auf dem Grossmarkt von Rungis zu einem heftigen Brand. Die Rauchwolken sind bis ins Zentrum von Paris zu sehen.

    Am Sonntagmittag brach auf dem Grossmarkt von Rungis in der Gemeinde Chevilly-Larue in der Nähe von Paris ein heftiger Lagerhausbrand aus. Laut einer ersten Bilanz der Tageszeitung Le Parisien gab es keine Verletzten. 7.000 m² sind bereits in Rauch aufgegangen.

    Die Feuerwehr mobilisierte rund 100 Einsatzkräfte und 30 Rettungsfahrzeuge. Sie bezeichnet die Situation als „günstig“. Es bestehe keine Gefahr einer Ausbreitung.

    Auf Twitter zeugen mehrere Videos von der Intensität des Feuers.

    https://twitter.com/tprincedelamour/status/1573998904181407747
  • Paris: Techno-Parade im Zeichen des Ukraine-Krieges

    Paris: Techno-Parade im Zeichen des Ukraine-Krieges

    Mehrere zehntausend Menschen feierten am Samstag, dem 24. September, die Rückkehr der Techno-Parade in Paris. Die Veranstalter hatten für dieses Jahr das Thema Ukraine gewählt. Inmitten von Zehntausenden von Feiernden gibt der erste Wagen am Samstag, dem 24. September, den Ton für die diesjährige Te…

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  • Riesiger unterirdischer Gasspeicher in der Nähe von Paris soll über den Winter helfen

    Riesiger unterirdischer Gasspeicher in der Nähe von Paris soll über den Winter helfen

    Eine Menge entsprechend 600.000 olympischen Schwimmbecken voll Erdgas unter der Erde: In Saint-Illiers-la-Ville, 70 km von Paris entfernt, füllen sich riesige Reserven, die Frankreich helfen sollen, den kommenden Winter zu überstehen, in einer Zeit, in der die Gaslieferungen aus Russland versiegen.

    600.000 olympische Schwimmbecken voller Erdgas unter der Erde: An einem Standort westlich von Paris werden riesige unterirdische Reserven gefüllt, um Frankreich dabei zu helfen, den Winter zu überstehen, selbst wenn die russischen Lieferungen vollständig versiegen sollten.
    In Saint-Illiers-la-Ville (Yvelines), 70 km von der Hauptstadt entfernt, hat einer der 14 Standorte des Unternehmens Storengy eine entscheidende Aufgabe: Erdgas in Reserve zu halten, um die Île-de-France und die Normandie während des Winters zu versorgen. An der Oberfläche gibt es kaum sichtbare Aktivitäten und nichts, was wirklich die sensible Natur des Standorts verrät, der in dieser ländlichen Gegend etwa 40 Personen beschäftigt. Das Wesentliche ist unsichtbar: eine riesige Gas-„Blase“, die in einem Aquifer gespeichert ist, einer wassergetränkten, durchlässigen Schicht des Untergrunds, die sich in einer Tiefe von 330 bis 460 Metern befindet und sich über zwei bis drei Kilometern erstreckt. „In Saint-Illiers sind es etwa 1,5 Milliarden Kubikmeter, was 600.000 olympischen Schwimmbecken entspricht“, erläutert Jérôme Courteille, der Leiter des Standorts.

    Mehr als 91% der Gasvorräte sind bereits gefüllt, aber im Falle eines kalten Winters wird dies nicht ausreichen. Und die weitere Reduzierung der Lieferungen des russischen Gasriesen Gazprom macht die Situation nicht besser.

    „Die Speicherung ist nicht alles“, sagt Pierre Chambon, Generaldirektor von Storengy France. „Eine der grossen Unsicherheiten ist das Tempo der Entnahme aus den Speichern während des Winters, das sowohl von den Temperaturen als auch von der Versorgung Frankreichs mit LNG und durch Pipelines abhängen wird. Bei einem normalen Winter sind wir relativ gelassen. Es ist wichtig, schon jetzt auf den Verbrauch und die Sparsamkeit Einfluss zu nehmen“.

  • Wie Paris sich an den Klimawandel anzupassen versucht

    Wie Paris sich an den Klimawandel anzupassen versucht

    Nach einem Sommer, der von aufeinanderfolgenden Hitzewellen und einer historischen Dürre geprägt war, steht fest: Paris ist noch nicht bereit, sich den Folgen des Klimawandels zu stellen. Seit mehreren Jahren hat die Hauptstadt jedoch schon zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um sich an die neue Klima-Realität anzupassen. Vor allem aus den Reihen der Umweltschützer wird eine Intensivierung der Bemühungen gefordert. Seit acht Jahren an der Spitze des Pariser Rathauses wiederholt Anne Hidalgo immer wieder diesen Satz: „Ökologie ist der Kampf des Jahrhunderts“ und die französische Hauptstadt „grüner“ zu machen, muss eine Priorität sein. Die Stadt hat allerdings nicht auf die sozialistische Bürgermeisterin gewartet hat, um auf die Auswirkungen des Klimawandels zu reagieren – der erste Klimaplan wurde 2007 unter Bertrand Delanoë ins Leben gerufen. Der Sommer 2022 aber hat deutlich gezeigt, dass die französische Hauptstadt bei weitem noch nicht ausreichend vorbereitet ist. In den asphaltierten S…

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  • Mann mit Messer am Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle von der Polizei erschossen

    Mann mit Messer am Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle von der Polizei erschossen

    Der Vorfall ereignete sich im Terminal 2F kurz nach 8.20 Uhr am Mittwoch, 10. August.

    Ein obdachloser Mann wurde am Mittwochmorgen, dem 10. August, am Flughafen Roissy Charles-de-Gaulle durch den Schuss eines Polizisten getötet. „Die Polizei hat heute Morgen eine bedrohliche Person, die im Besitz einer Stichwaffe war, neutralisiert“, erklärte die Polizeipräfektur von Paris auf ihrem Twitter-Account.

    Die Tat ereignete sich im Terminal 2F kurz nach 8.20 Uhr. Ein Obdachloser bedrohte Mitarbeiter des Flughafens sowie Passagiere, wie Franceinfo unter Berufung auf Polizeiquellen meldet. Die Polizei griff daraufhin ein. Trotz Warnungen ging der mit einem Messer bewaffnete Mann auf die Beamten zu, die ihre Waffen zogen und den Angreifer mit einem Schuss töteten.

    Zur Zeit versuchen die Sicherheitsbehörden,den Mann zu identifizieren. Der Vorfall wird derzeit nicht als terroristisch eingestuft. Die Staatsanwaltschaft Bobigny erklärte, dass eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet und der Generalinspektion der nationalen Polizei anvertraut wurde. Eine zweite Untersuchung wegen versuchten Mordes an Polizeibeamten wurde gegen den Getöteten von der Grenzpolizei eingeleitet.

  • Tourismus: Die Amerikaner kehren nach Paris zurück

    Tourismus: Die Amerikaner kehren nach Paris zurück

    Für die Tourismusbranche ist die Rückkehr der Urlauber aus Europa, aber auch und vor allem aus den USA, sehr willkommen. Es ist zwei Jahre her, seit die Amerikaner wegen der Covid-Krise nicht mehr nach Frankreich reisen und somit auch nicht mehr in Frankreich Urlaub machen konnten.

    Die Amerikaner kamen früher, um das typische Paris zu suchen, wie zum Beispiel in dem bekannten Restaurant Bouillon Chartier. Die amerikanischen Touristen sind jetzt endlich wieder in die französische Hauptstadt zurückgekehrt. Jill Frieze träumte nur von einem: Boeuf bourguignon und Schnecken zu essen. „Vor langer Zeit habe ich einmal Schnecken gegessen, und die sind wirklich gut“, schwärmt die kalifornische Touristin gegenüber France 2. Und sie ist natürlich auf der Suche nach Souvenirs, die sie mit in ihre Heimat nehmen kann. „Es gibt so viele Geschichten um einen herum, es ist ein toller Ort, um Fotos zu machen“, sagt sie.

    Der Eiffelturm ist nach wie vor beliebt
    Seit Anfang des Jahres sind bereits fast 400.000 Touristen aus den Vereinigten Staaten gekommen. Eine Zahl, die fast genauso hoch ist wie in der Zeit vor Covid. Die Leidenschaft für Paris scheint unverändert. Der Eiffelturm ist nach wie vor eines der meistbesuchten Bauwerke in Frankreich. „Es ist toll, dass das Kulturerbe erhalten geblieben ist, das kennt man in den USA nicht“, meint eine Touristin auf France 2.

    Die Rückkehr der Amerikaner ist eine gute Nachricht für die Tourismusbranche.

  • „Lasst uns die Spiele weit öffnen“: Das ist der offizielle Slogan der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024

    „Lasst uns die Spiele weit öffnen“: Das ist der offizielle Slogan der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024

    Das Organisationskomitee für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris enthüllte auf einer Pressekonferenz am Montag die Botschaft, die die Veranstaltung begleiten wird. Ein weiterer konkreter Schritt auf dem Weg zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris im Jahr 2024. Auf einer Pressekonferenz hat das Organisationskomitee am Montag, den 25. Juli, den Slogan der Veranstaltung enthüllt: „Ouvrons grand les Jeux“. Die Ankündigung wurde von einem Video begleitet, das zahlreiche nationale und internationale Sportreferenzen enthält. 

    Der gewählte Slogan will die Inklusion in den Vordergrund stellen. Die Organisatoren betonen die Parität zwischen weiblichen und männlichen Athleten (jeweils 5.250)….

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