Schlagwort: Paris 2024

  • Paris 2024: Macron verkündet im Olympischen Dorf „Wir sind bereit!“

    Paris 2024: Macron verkündet im Olympischen Dorf „Wir sind bereit!“

    Emmanuel Macron und Thomas Bach, Präsident des IOC, besuchten am Montag das Olympische Dorf in Paris, das seit seiner offiziellen Eröffnung am 18. Juli bereits 4.400 Athleten beherbergt. Während die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele nur noch vier Tage entfernt ist, laufen die letzten Vorbereitungen auf Hochtouren. Zwei Proben der großen Parade sind für Montag und Mittwoch geplant, um letzte Anpassungen vorzunehmen. Ein Dorf voller Athleten Am Montag, dem 22. Juli, besuchte Macron das bereits zur Hälfte gefüllte Olympische Dorf, wo Athleten aus aller Welt eingetroffen sind. „Wir sind bereit und werden während der gesamten Spiele bereit sein“, verkündete er bei der Eröffnung des neuen Polizeikommissariats und der Feuerwehrkaserne im Dorf. Macron betonte die Bedeutung des Einsatzes der Sicherheitskräfte: „Wenn wir kollektiv stolz auf unser Land sein können, dann wegen Ihres Einsatzes“, sagte er zu den Polizisten und Feuerwehrleuten.

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  • Paris 2024: Geschäfte und Restaurants im Sicherheitsbereich verlieren Kunden

    Paris 2024: Geschäfte und Restaurants im Sicherheitsbereich verlieren Kunden

    Sicherheitsmaßnahmen sorgen für leere Straßen

    Während einige von den strengen Sicherheitsmaßnahmen zur Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Paris profitieren, fühlen sich andere – vor allem Geschäftsinhaber und Gastronomen – im Stich gelassen. Die Maßnahmen haben zur Folge, dass die Kundschaft ausbleibt.

    Seit dem 18. Juli ist Paris in verschiedene Sicherheitszonen unterteilt. Wer in die Nähe der Seine möchte, wo die Eröffnungszeremonie stattfindet, muss sich ausweisen können. Olympische Akkreditierungen ermöglichen den Zugang mit einem einfachen Ausweisdokument, während viele andere Passanten abgewiesen werden.

    Verwaiste Viertel

    In einigen Vierteln, die normalerweise vor Leben pulsieren, herrscht nun gespenstische Leere. „Man kann nicht gerade sagen, dass es hier voll ist“, scherzt die Ladenbesitzerin Yuet Lin Wu und überlegt, ihr Geschäft heute früher zu schließen. Ähnlich ergeht es den Restaurantbesitzern. In einem Lokal in der Nähe von Notre-Dame sind trotz der prominenten Lage nur wenige Gäste zu sehen. Der Inhaber hat sein Personal von sieben auf zwei Mitarbeiter reduziert. „Es gibt sicherlich Orte, die profitieren, und andere, die benachteiligt werden“, sagt er und zeigt auf eine Barriere direkt vor seiner Terrasse. Spaziergänger hingegen genießen die ungewohnt ruhige Atmosphäre.

    Ein zweischneidiges Schwert

    Die restriktiven Maßnahmen scheinen ein zweischneidiges Schwert zu sein. Auf der einen Seite sorgt die erhöhte Sicherheit für ein Gefühl der Kontrolle und Schutz, auf der anderen Seite führt sie zu Umsatzeinbußen und unzufriedenen Geschäftsleuten. In einer Stadt wie Paris, die normalerweise von Touristen und Einheimischen gleichermaßen belebt ist, wirkt der gegenwärtige Zustand surreal.

    Die Olympischen Spiele sind ein Großereignis, das viele Besucher anzieht – das kann Segen und Fluch zugleich sein. Während große Veranstaltungsorte und Bereiche in direkter Nähe der Austragungsstätten profitieren, leiden die umliegenden Geschäfte unter dem Mangel an Kunden. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt und ob die betroffenen Geschäftsinhaber Kompensationen oder Unterstützung erhalten werden. Die Frage ist: Können diese Maßnahmen so gestaltet werden, dass sie Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig die lokale Wirtschaft nicht zu sehr beeinträchtigen?

    Hoffnung auf Normalität

    Für viele Pariser ist die derzeitige Situation nur ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte ihrer Stadt. Die Hoffnung bleibt, dass nach den Spielen wieder Normalität einkehrt und die Stadt erneut zu ihrer alten Lebendigkeit zurückfindet. Bis dahin müssen sich die Betroffenen durch die ungewöhnlichen Zeiten navigieren – immer in der Hoffnung, dass die kommenden Tage weniger herausfordernd werden.

    Die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele ist zweifellos ein Highlight, doch für manche Pariser bedeutet sie vor allem eins: eine harte Zeit, die es zu überstehen gilt.

  • Paris 2024: Generalprobe vor der Eröffnungszeremonie

    Paris 2024: Generalprobe vor der Eröffnungszeremonie

    Mit nur noch sechs Tagen bis zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Paris fand eine Generalprobe auf der Seine statt. Die Vorfreude steigt, die Athleten sind bereit – und einige glänzen bereits.

    Glanzleistungen vor der Eröffnung

    Noah Lyles, der amerikanische Sprinter, zeigt auf den 100 Metern beeindruckende Leistungen und signalisiert schon jetzt, dass er ein ernstzunehmender Favorit für eine Goldmedaille ist. Mit seiner Schnelligkeit und Eleganz hat er die Zuschauer in seinen Bann gezogen. Lyles ist bekannt für seine explosive Geschwindigkeit und seinen unerschütterlichen Willen – wird er in Paris einen neuen Weltrekord knacken?

    Auch Femke Bol aus den Niederlanden beweist auf den 400 Meter Hürden ihre Klasse. Ihre Technik und Ausdauer sind beeindruckend, und sie scheint bereit, die Herausforderung der besten Hürdenläuferinnen der Welt anzunehmen. Mit jedem Schritt, den sie über die Hürden fliegt, wächst die Spannung – wie wird sie sich in wenigen Wochen im großen Finale schlagen?

    Ein Fest für Afrika

    Doch es sind nicht nur die sportlichen Höchstleistungen, die im Vorfeld der Spiele im Rampenlicht stehen. Die Eröffnung der „Station Afrique“ auf der Île Saint-Denis hat ebenfalls große Wellen geschlagen. Diese einzigartige Fan-Zone bietet den Besuchern eine Mischung aus kulturellen Erlebnissen, Musik und kulinarischen Genüssen aus verschiedenen afrikanischen Ländern. Ein Ort, der nicht nur die afrikanische Gemeinschaft in Frankreich feiert, sondern auch die Vielfalt und die Freundschaft, die die Olympischen Spiele fördern.

    Die Île Saint-Denis verwandelt sich in ein farbenfrohes Spektakel aus Rhythmen, Farben und Aromen – ein wahrer Schmelztiegel der Kulturen. Besucher können hier in eine lebhafte Atmosphäre eintauchen und ein Stück afrikanische Lebensfreude erleben. Es gibt Tanzvorführungen, Konzerte und natürlich jede Menge leckeres Essen. Was könnte mehr olympischen Geist verbreiten als diese Feier der Gemeinschaft?

    Die Olympischen Spiele sind mehr als nur ein sportlicher Wettbewerb. Sie sind ein Fest der Menschlichkeit, der Kultur und des Zusammenhalts. Während Athleten wie Noah Lyles und Femke Bol uns mit ihren Leistungen in den Bann ziehen, bieten Veranstaltungen wie die Station Afrique eine Bühne für die Begegnung und den Austausch.

    In wenigen Tagen wird Paris die Welt willkommen heißen – bereit für unvergessliche Momente und beeindruckende Geschichten. Die Vorfreude ist greifbar, die Bühne ist bereitet. Lassen wir die Spiele beginnen!

  • Paris 2024: QR-Code jetzt erforderlich, um im Stadtzentrum zu verkehren

    Paris 2024: QR-Code jetzt erforderlich, um im Stadtzentrum zu verkehren

    In wenigen Tagen beginnen die Olympischen Spiele in Paris und ein QR-Code ist nun unerlässlich, um sich im Herzen der Stadt und entlang der Seine zu bewegen. Diese Maßnahme sorgt nicht nur bei Passanten, sondern auch bei Geschäften in diesen Gebieten für wachsenden Unmut.

    Die Innenstadt von Paris gleicht einem Hochsicherheitstrakt. 44.000 Barrieren wurden aufgestellt, um den Sicherheitsbereich abzugrenzen. Und um dort hineinzukommen, braucht man jetzt einen QR-Code. „Ich wusste, dass es Kontrollen gibt, aber nicht in diesem Ausmaß“, sagt ein überraschter Passant. An den Ufern der Seine ist es noch strenger – keine Fahrzeuge sind erlaubt und jeder Fußgänger muss einen Passierschein vorzeigen. Das Ergebnis? Leere Uferpromenaden mitten in der Touristensaison.

    Ein Restaurant-Schiff an der Seine hat es besonders schwer. Ohne QR-Code gibt es keinen Zugang. Daher kontaktiert das Team die Gäste einzeln. „Das ist viel Aufwand, einige haben deswegen abgesagt“, erklärt eine Mitarbeiterin. Der Besitzer rechnet bereits mit erheblichen Verlusten während der Olympiade.

    Bis zum 8. September

    Wie kommt man zum Restaurant, zur Arbeit oder zum Arzt während der Spiele? Diese praktischen Fragen beschäftigen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung. Eine tägliche Sprechstunde widmet sich den Mobilitätsproblemen während der Spiele. Der Passierschein ist bis zum Ende der Wettkämpfe am 8. September erforderlich. Die Polizeipräfektur versichert aber, dass viele Barrieren nach der Eröffnungszeremonie wieder entfernt werden.

    Diese Maßnahmen treffen auf gemischte Reaktionen. Einerseits steht die Sicherheit der Athleten und Besucher an oberster Stelle – andererseits verursacht der Aufwand und die Bürokratie viel Frust bei den Einwohnern und Geschäftsinhabern. Ein Balanceakt, der Paris herausfordert: Wie gelingt es, ein internationales Großereignis zu sichern und gleichzeitig das alltägliche Leben so wenig wie möglich zu beeinträchtigen?

    Eine Stadt im Ausnahmezustand

    Paris im Ausnahmezustand – das hat man nicht oft erlebt. Der QR-Code ist dabei nur die Spitze des Eisbergs. Viele fragen sich: Wird die Stadt dieser Herausforderung gerecht? Immerhin stehen die Olympischen Spiele für den Geist des Zusammenhalts und der Freude. Doch wie soll dieser Funke überspringen, wenn der Zugang so stark eingeschränkt ist?

    Für viele kleine Läden und Restaurants könnte dies eine schwere Zeit werden. Manchmal sieht man die Belastung den Menschen an – zwischen Resignation und Hoffnung, dass sich doch alles zum Guten wenden wird.

    Alltag unter QR-Code-Pflicht

    Im Alltag sieht das dann so aus: Morgens schnell den QR-Code aufs Handy laden, bevor man zur Arbeit geht. Ein kleiner Fehler und man steht vor verschlossenen Barrieren. Und was, wenn man sein Handy vergisst oder der Akku leer ist? Die Herausforderungen sind vielfältig – der Ärger ebenfalls.

    Aber es gibt auch Lichtblicke: Viele Pariser zeigen sich solidarisch, helfen einander beim Navigieren durch das neue Strassenlabyrinth und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen. Schließlich sind die Olympischen Spiele auch eine Chance, die Stadt von ihrer besten Seite zu zeigen.

    Die nächsten Wochen werden spannend. Paris steht im Rampenlicht – und das nicht nur wegen der sportlichen Höchstleistungen. Es bleibt abzuwarten, wie die Stadt und ihre Bewohner diese außergewöhnliche Zeit meistern. Eines ist sicher: Die Welt schaut zu.

  • Thomas Bach: Die Mission der Olympischen Spiele ist heute wichtiger denn je

    Thomas Bach: Die Mission der Olympischen Spiele ist heute wichtiger denn je

    In einem exklusiven Interview mit France 24 äußerte sich Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), zu den kommenden Olympischen Spielen in Paris 2024. Bach hofft, dass dieses sportliche Großereignis dazu beitragen kann, „eine Kultur des Friedens“ zu schaffen, besonders in einer Zeit, die von Krieg und politischer Instabilität geprägt ist. Die Werte der Olympischen Spiele seien heute „vielleicht wichtiger denn je“, betont er. Zudem habe er „vollstes Vertrauen“ in die französischen Behörden, was die Sicherheit des weltweit größten Sportevents angeht.

    Acht Tage vor dem Startschuss der Olympischen Spiele in Paris betont Thomas Bach erneut die Bedeutung der durch die Spiele vermittelten Werte, insbesondere in diesem Jahr. „Das geopolitische Umfeld ist sehr komplex, es gibt Kriege, Konflikte… Aber gerade in solchen Zeiten gewinnen die Werte und die Mission der Spiele noch mehr an Bedeutung“, erklärt er auf dem Sender France 24. „Unsere Mission, wie sie von Pierre de Coubertin überliefert wurde, besteht darin, die Spiele als Symbol des Friedens zu nutzen und durch sie eine Kultur des Friedens zu schaffen.“

    Der ehemalige Athlet Bach zeigt sich „sehr zufrieden“ mit den Sicherheitsmaßnahmen, die von den französischen Behörden getroffen wurden. „Es gibt viel internationale Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sicherheitsbehörden… Es ist eine Teamarbeit.“

    Der IOC-Präsident ist außerdem begeistert, dass die Eröffnungszeremonie auf der Seine stattfinden wird. Nachdem die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo am 17. Juli im Fluss schwamm, freut sich Bach darüber, dass das Wasser wieder zum Schwimmen geeignet ist. „Das könnte eines der großen Vermächtnisse dieser Spiele sein. Die Pariser können nun wieder in der Seine schwimmen, was sie seit hundert Jahren nicht getan haben, und sie werden dies in ausgewiesenen Zonen auch weiterhin tun können.“ Schließlich versichert Thomas Bach, dass diese Spiele „die nachhaltigsten aller Zeiten“ sein werden.

    Ein Symbol des Friedens in turbulenten Zeiten

    Warum sind die Olympischen Spiele in einer von Konflikten geprägten Welt wichtiger denn je? Thomas Bach ist überzeugt, dass der Sport eine einzigartige Fähigkeit besitzt, Brücken zu bauen und Menschen zusammenzubringen. In einer Welt, die oft durch ihre Differenzen getrennt ist, bietet der Sport eine Plattform, auf der Menschen verschiedener Kulturen und Hintergründe gemeinsam feiern und konkurrieren können. „Die Olympischen Spiele sind ein Fest des Friedens“, sagt Bach. „Sie erinnern uns daran, dass trotz all unserer Unterschiede, der Sport uns verbindet.“

    Vertrauen in die französischen Behörden

    Ein großes Event wie die Olympischen Spiele stellt immense Anforderungen an die Sicherheitsvorkehrungen. Thomas Bach ist jedoch zuversichtlich, dass die französischen Behörden bestens vorbereitet sind. „Ich habe volles Vertrauen in die französischen Sicherheitskräfte“, betont er. „Es gibt eine beispiellose internationale Zusammenarbeit, und alle relevanten Dienste arbeiten Hand in Hand, um die Sicherheit zu gewährleisten.“

    Ein nachhaltiges Erbe

    Neben der Förderung von Frieden und Zusammenarbeit legen die Spiele in Paris auch einen starken Fokus auf Nachhaltigkeit. Thomas Bach hebt hervor, dass die Olympischen Spiele 2024 die nachhaltigsten aller Zeiten sein sollen. Von der Nutzung bestehender Infrastruktur bis hin zur Förderung umweltfreundlicher Technologien – die Spiele setzen neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit. Die Rückkehr der Badequalität der Seine ist nur ein Beispiel für das bleibende Erbe, das diese Spiele hinterlassen sollen.

    Wie bei allen großen Sportveranstaltungen gibt es auch bei den Olympischen Spielen immer wieder Herausforderungen und Kritikpunkte. Doch Thomas Bach bleibt optimistisch und blickt hoffnungsvoll in die Zukunft. „Die Olympischen Spiele haben die Macht, die Welt zu verändern – auch wenn es nur für ein paar Wochen ist“, sagt er. „Und diese Macht sollten wir nutzen, um eine bessere, friedlichere und nachhaltigere Welt zu schaffen.“

    Mit diesen Worten und voller Vorfreude auf das bevorstehende Ereignis schaut Thomas Bach optimistisch auf die Olympischen Spiele in Paris 2024. Mögen sie ein leuchtendes Beispiel für die Werte sein, die sie vertreten – und eine Inspiration für kommende Generationen.

  • Olympiade: Sicherheitsmaßnahmen für die Eröffnungszeremonie in Paris

    Olympiade: Sicherheitsmaßnahmen für die Eröffnungszeremonie in Paris

    Der Sicherheitsring um die Seine ist aktiviert

    Seit Donnerstag, dem 18. Juli, ab 5 Uhr, und bis zum 26. Juli gilt in Paris der umfassende Sicherheitsring, der die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele am 26. Juli schützen soll. Die Schutzzone erstreckt sich entlang der Seine, um die Sicherheit der Zuschauer, Athleten und Anwohner zu gewährleisten.

    Wer darf rein?

    Innerhalb des Sicherheitsperimeters haben nur Anwohner, beruflich dort Tätige und Besucher mit einer Hotel-, Museums- oder Restaurantreservierung Zugang. Sie müssen einen speziellen „Pass Jeux“ vorweisen. Diesen Pass mit QR-Code haben bisher rund 230.000 Personen erhalten. Auch Athleten und Zuschauer mit Tickets sowie vom Olympischen Komitee akkreditierte Personen haben Zutritt – allerdings nicht ohne gründliche Sicherheitskontrollen wie Durchsuchungen und Abtastungen.

    Der Zugang während der Spiele

    Vom 18. bis 26. Juli umgeben sogenannte „graue und rote Zonen“ die Wettkampfstätten. Der Zutritt zur grauen Zone, auch „SILT“ genannt, ist für motorisierte Fahrzeuge streng geregelt und nur mit Ausnahmen, etwa für Notfallfahrzeuge, erlaubt. In der roten Zone dürfen nur autorisierte Personen mit entsprechenden Nachweisen motorisierte Fahrzeuge nutzen, während Fußgänger und Radfahrer freien Zugang haben.

    Kontrollmaßnahmen

    Während der ersten 24 Stunden gibt es „pädagogische Kontrollen“ mit einer gewissen Nachsicht für Anwohner und Berufstätige in der grauen Zone. Eine beschleunigte Prozedur zur Ausstellung des Passes ist eingerichtet, mit einer nachträglichen administrativen Überprüfung, um den Zugang innerhalb weniger Stunden zu ermöglichen.

    Welche Bereiche sind betroffen?

    Fast alle Uferbereiche der Seine innerhalb von Paris sind vom Sicherheitsring betroffen – vom Pont de Tolbiac (12. und 13. Arrondissement) bis zum Pont du Garigliano (15. und 16. Arrondissement). Zwischen dem Pont d’Austerlitz und der Passerelle Debilly sind alle Überquerungen des Flusses in den Sicherheitsbereich eingeschlossen.

    Die Zone erweitert sich vom Place du Trocadéro bis zum Champ de Mars, wo am 26. Juli feierliche Zeremonien stattfinden. Auch die Île Saint-Louis, die Île de la Cité und der Jardin des Tuileries gehören zum Sicherheitsbereich.

    Verkehrseinschränkungen

    Die U-Bahn-Stationen Concorde, Tuileries, Cité, Quai de la Rapée, Trocadéro, Passy, Châtelet, Alma-Marceau, Pont Neuf und Pont Marie sind ab Donnerstag und bis zum 26. Juli geschlossen. Die Station Champs-Élysées-Clemenceau schließt ab dem 20. Juli. Am 26. Juli wird nahezu die gesamte Linie 6 der Metro sowie alle Stationen in der Nähe der Seine-Ufer unzugänglich sein, und auch die Bushaltestellen in dieser Zone werden nicht bedient.

    Dauer der Sicherheitsmaßnahmen

    Die SILT-Perimeter werden von der Polizeipräfektur vom 18. bis 26. Juli eingerichtet, um die Vorbereitungen für die Eröffnungszeremonie zu ermöglichen. Am 26. Juli werden 10.500 Athleten aus 206 Delegationen auf der Seine defilieren – ein sechs Kilometer langer Zug von Schiffen vom Pont d’Austerlitz bis zum Pont d’Iéna.

    Nützliche Anwendungen

    Eine Karte, die alle verkehrsbezogenen Auswirkungen der Sicherheitszonen darstellt, ist auf der Website anticiperlesjeux.gouv.fr verfügbar. Hier können Anwohner und Besucher ihre Routen testen und anpassen. Zudem ist die digitale Plattform zur Ausstellung des „Pass Jeux“, einer Art QR-Code, der den Zugang zu bestimmten Zonen ermöglicht, unter pass-jeux.gouv.fr erreichbar.


    Klingt ganz schön komplex, oder? Die umfangreichen Maßnahmen mögen wie ein Hindernis erscheinen, aber sie sind entscheidend für die Sicherheit eines solchen Mega-Events. Würden diese Maßnahmen auch in anderen Städten funktionieren?

  • 4.000 potenzielle Gefährder von den Olympischen Spielen ausgeschlossen

    4.000 potenzielle Gefährder von den Olympischen Spielen ausgeschlossen

    Der französische Innenminister Gérald Darmanin gab Sicherheitsmaßnahmen für die Olympischen Spiele bekannt Im Vorfeld der Olympischen und Paralympischen Spiele in diesem Sommer hat der französische Innenminister Gérald Darmanin eine umfassende Sicherheitsmaßnahme verkündet. Insgesamt 3.922 Personen wurden nach administrativen Untersuchungen ausgeschlossen, da sie als potenzielle Bedrohung für die Veranstaltung eingestuft wurden. In einer Pressekonferenz am 17. Juli erläuterte Darmanin die Ergebnisse dieser Untersuchungen. Von den etwa 870.000 durchgeführten administrativen Überprüfungen führte eine kleine, aber bedeutsame Zahl zu Ausschlüssen. Dies diene dem Ziel, die Sicherheit der Olympischen Spiele zu gewährleisten. Besonders im Fokus standen dabei Personen mit potenziell gefährlichen Hintergründen. Details der Untersuchungen Unter den Ausgeschlossenen befinden sich 131 Personen, die als „Fichés S“ (Sicherheitsakte) geführt werden, sowie 18 Personen, die wegen islamistischer Radikal…

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  • Paris 2024: Das Olympische Dorf öffnet seine Tore – Die ersten Athleten sind da

    Paris 2024: Das Olympische Dorf öffnet seine Tore – Die ersten Athleten sind da

    Das Olympische Dorf im Norden von Paris hat heute offiziell seine Tore geöffnet. Acht Tage vor Beginn der Spiele werden die ersten Delegationen bereits erwartet – ein aufregender Moment, der den Startschuss für eine Welle von ankommenden Athleten gibt, die auf über 14.000 Menschen anwachsen wird.

    Seit 8 Uhr morgens am 18. Juli strömen die ersten Athleten in das Dorf. Es wird geschätzt, dass schon heute mehrere hundert Sportler und ihre Teams einziehen werden. André-Pierre Goubert, stellvertretender Leiter der französischen Delegation, beschreibt den Moment treffend: „Jetzt beginnt das Dorf wirklich zu leben.“

    Vorbereitung auf die große Ankunft

    Seit einer Woche arbeiten Delegationsleiter und ihre Teams daran, die Ankunft ihrer Sportler vorzubereiten. Doch erst ab heute füllt sich das Dorf. Goubert erklärt: „Es ist zwar schon etwas los, aber ab heute wird es richtig voll.“

    Während des ersten Tages sollen „zwischen ein- und zweitausend Menschen“ hier ankommen. Zu den ersten großen Nationen, die eintreffen, zählen unter anderem England, die USA, Neuseeland, Brasilien und die Schweiz.

    Das lebhafte Herz des Olympischen Dorfes

    Das Olympische Dorf erstreckt sich über 52 Hektar und wird zum Höhepunkt der Spiele rund 14.500 Menschen beherbergen, darunter etwa 9.000 Athleten. „Es wird eine richtige Ameisenkolonie“, meint ein Vertreter des französischen Olympischen Komitees. Neben den Sportlern und ihren Betreuern wird das Dorf auch 4.000 Mitarbeiter umfassen – darunter Angestellte von Paris 2024 und diversen Partnerunternehmen, die für den Betrieb verantwortlich sind. Zusätzlich werden 1.500 Freiwillige vor Ort sein, die die Delegationen im Alltag unterstützen.

    Für Frankreich beginnt das Abenteuer mit dem Frauen-Wasserballteam, das als erste Gruppe in das eigens für die französischen Athleten reservierte Gebäude einzieht. Dank des Heimvorteils konnte Frankreich den Standort seines Gebäudes selbst wählen – in der Nähe des Restaurants und der Poliklinik des Dorfes. Seit Juni arbeitet das französische Olympische Komitee daran, die Räumlichkeiten optimal auszustatten.

    Ein Hauch von Heimat

    Nicht alle 624 Mitglieder der französischen Delegation werden allerdings im Dorf wohnen – etwa 25% sind auf dezentrale Standorte oder das Insep im Bois de Vincennes verteilt. Diejenigen, die im Olympischen Dorf untergebracht sind, erwartet eine private Fitnesshalle von 170 m², eine Gemeinschaftshalle mit einem riesigen TV-Bildschirm, Snacks zusätzlich zum Restaurant, Gesellschaftsspiele und ein Kicker. Zudem gibt es einen Dachgarten – laut Goubert das beste Gebäude, das Frankreich für seine Olympioniken je hatte.

    „Wir sind zu Hause, es gibt keine Zeitverschiebung und keine Notwendigkeit zur Akklimatisierung. Deshalb kommen die Athleten so kurz wie möglich vor ihrem Wettkampftag“, erklärt Goubert. Auch die Judoka Amandine Buchard kann ihre Vorfreude kaum zügeln: „Ich habe keine Fotos gesehen, ich weiß nicht einmal genau, wo es ist. Es wird eine echte Entdeckung.“

    Komfort und Nachhaltigkeit

    Frankreichs Athleten haben 485 Betten und über 900 m² Gemeinschaftsfläche. Der Komfort steht an erster Stelle – Goubert versichert, dass die Betten bequem sind und die umgekehrte Geothermie für eine angenehme Raumtemperatur sorgt, selbst ohne Klimaanlagen. „Es funktioniert sehr gut, ich habe sogar eine Decke dazugelegt“, fügt er hinzu.

    Die Eröffnung des Olympischen Dorfes ist nicht nur ein logistischer Meilenstein, sondern auch ein symbolischer Akt, der die Athleten auf ihren bevorstehenden Wettkampf einstimmt. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um sicherzustellen, dass alles bereit ist, wenn die Welt nach Paris blickt.

    Mit diesem aufregenden Startschuss rückt das große Event näher. Die Vorfreude steigt – und die Athleten sind bereit, ihr Bestes zu geben.

  • Paris: Anne Hidalgo Schwimmt in der Seine – Ein Politisches Symbol

    Paris: Anne Hidalgo Schwimmt in der Seine – Ein Politisches Symbol

    Neun Tage vor dem Start der Olympischen Spiele in Paris hat die Bürgermeisterin Anne Hidalgo in einer spektakulären Aktion das Versprechen eingelöst, das sie den Bürgern gegeben hat: Sie sprang in die Seine. Gemeinsam mit Tony Estanguet, dem Präsidenten des Organisationskomitees, und Marc Guillaume, dem Präfekten der Region Île-de-France, tat sie am 17. Juli diesen symbolischen Sprung ins Wasser. Die Bedingungen für den Sprung Bei strahlendem Sonnenschein, einer Wassertemperatur von 20 °C und einer deutlich gesunkenen Bakterienbelastung war das Timing perfekt. Der Ort des Geschehens befand sich nahe dem Rathaus, wo der Fluss einen malerischen Bogen zwischen der rechten Uferseite und der Île Saint-Louis beschreibt. Begleitet wurden sie von einer Gruppe extra geladener Schwimmer, was den Moment unterstreichen sollte. Ein Politischer Triumph oder Show? Präsident Emmanuel Macron fehlte zwar – er hatte Ende Februar ebenfalls versprochen, in der Seine zu schwimmen, jedoch ohne einen genauen …

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  • Paris 2024: Countdown für die Olympischen Spiele

    Paris 2024: Countdown für die Olympischen Spiele

    Die Spannung steigt – Paris bereitet sich auf die Olympischen Spiele 2024 vor, und es sind nur noch neun Tage bis zur großen Eröffnung. Von der Seine in Paris bis zum Staffellauf der Flamme in der Aisne, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Der heutige Tag, der 17. Juli, verspricht ein Feuerwerk an Ereignissen.

    Anne Hidalgo geht baden

    Paris‘ Bürgermeisterin, Anne Hidalgo, hat Wort gehalten. Nach mehreren Verschiebungen sprang sie heute, um 10 Uhr, endlich in die Seine. Der große Sprung fand nahe der Pont Marie, direkt „am Fuß des Hôtel de Ville“, statt. Begleitet wurde sie von Tony Estanguet, dem Präsidenten des Organisationskomitees der Olympischen Spiele, und Marc Guillaume, dem Präfekten der Region Île-de-France. Bereits am Samstag wagte die Sport- und Olympiaministerin Amélie Oudéa-Castera zusammen mit dem Paralympischen Fahnenträger Alexis Hanquinquant den Sprung in den Pariser Fluss.

    Die Flamme zieht weiter

    Nach einem Ruhetag setzt die Olympische Flamme ihren Weg fort. Heute führt ihre 58. Etappe durch das Département Aisne, von Château-Thierry nach Saint-Quentin. Unter den Fackelträgern sind unter anderem Erwann Le Péchoux, Olympiasieger im Mannschaftsflorett bei den Tokio-Spielen, Kafétien Gomis, Vizeeuropameister im Weitsprung 2010, und Jérôme Thomas, Vize-Olympiasieger im Boxen 2004 in Athen.

    Französische Teams in der heißen Phase

    Mit nur neun Tagen bis zum Beginn der Spiele befinden sich die französischen Teams in den letzten Vorbereitungen. Die französischen Volleyballer treffen heute in Mouilleron-le-Captif um 20:30 Uhr in einem Freundschaftsspiel auf Kanada. Nach einer Niederlage gegen Deutschland hoffen die französischen Handballer auf Wiedergutmachung gegen Kroatien in Chartres um 18 Uhr. Schließlich treten Thierry Henrys Fußballer um 21:05 Uhr in Toulon gegen Japan an, um ihre Vorbereitung mit einem dritten Sieg in Folge abzuschließen.

    Was bleibt noch zu sagen?

    Die Vorfreude steigt – die Olympischen Spiele versprechen ein Spektakel der Superlative zu werden. Anne Hidalgos Sprung in die Seine symbolisiert nicht nur den Beginn der Spiele, sondern auch den Beginn eines Sommers voller sportlicher Höchstleistungen und unvergesslicher Momente. Sind Sie bereit für Paris 2024?