Schlagwort: Paris 2024

  • Olympiade 2024: Der metallische Pferderoboter der Eröffnungszeremonie – Hintergrund

    Olympiade 2024: Der metallische Pferderoboter der Eröffnungszeremonie – Hintergrund

    Ein spektakulärer Auftritt auf der Seine.

    Am Freitag, dem 26. Juli, sah man dies: Ein metallischer Hengst galoppierte scheinbar mühelos über die Seine, mit einer maskierten Reiterin auf seinem Rücken. Dieses Bild ging um die Welt und beeindruckte Millionen von Zuschauern.

    Der metallische Hengst: Ein Jahr harter Arbeit

    Hinter dieser technischen Meisterleistung verbirgt sich eine beeindruckende Geschichte. Der metallene Hengst, der die Olympische Flamme zum Trocadéro brachte, stammt aus einer Werkstatt in Nantes. Dort, im Herzen der „écurie“ (Pferdestall) des Ateliers, wurde der Roboter konzipiert und gebaut. Unter seiner silbernen Rüstung verbirgt sich ein komplexes System aus Ketten und Zahnrädern, das ein Jahr lang akribisch entwickelt und aufgebaut wurde.

    Technische Raffinesse auf einem Trimaran

    Während das Pferd den Eindruck vermittelte, über das Wasser zu fliegen, war es in Wahrheit auf einem elektrischen Trimaran montiert. Die Schwimmer dieses Boots, die sich etwa 1,80 Meter unter Wasser befanden, waren nur gelegentlich sichtbar – selten genug, um die Illusion nicht zu stören. Die ersten Testfahrten fanden im Juni in Quiberon, Bretagne, statt, bevor geheime Proben mitten in der Nacht in Paris durchgeführt wurden.

    Morgane Suquart: Die Frau auf (und hinter) dem Pferd

    Am Abend der Eröffnungszeremonie enthüllte sich auch das Geheimnis der maskierten Reiterin: Morgane Suquart, eine der Ingenieurinnen und Mitgestalterinnen des Trimaranprojekts. „Ich habe diesen Moment sehr genossen“, gestand sie mit einem strahlenden Lächeln. „Es war wirklich magisch.“

    Für alle, die den silbernen Hengst aus nächster Nähe bewundern möchten: Ab Oktober wird das Roboterpferd in Paris ausgestellt. Dort können die neugierigen Besucher die technische Raffinesse und die beeindruckende Handwerkskunst, die in dieses Projekt eingeflossen sind, aus der Nähe betrachten.

    Es war ein spektakuläres Schauspiel, das die Herzen vieler eroberte und ein Detail, das die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 2024 zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Mit einem Mix aus Innovation, Technik und ein wenig Magie hat dieses Projekt gezeigt, was möglich ist, wenn Kreativität und Ingenieurskunst Hand in Hand arbeiten. Wer hätte gedacht, dass ein Roboterpferd solch eine emotionale Reaktion auslösen könnte?

  • Olympische Euphorie im Trocadéro: Der Parc des Champions begeistert die Menschen

    Olympische Euphorie im Trocadéro: Der Parc des Champions begeistert die Menschen

    Seit Montag strömen Zuschauer und Olympioniken gleichermaßen in den Parc des Champions, der in den Gärten des Trocadéro seine Tore geöffnet hat. Es ist das erste Mal, dass ein solches Event im Rahmen einer Sommerolympiade stattfindet – und die Stimmung ist schlichtweg elektrisierend.

    Ein Fest für die Sinne

    Mit einer Kapazität von bis zu 13.000 Menschen bietet der Parc des Champions eine Fan-Zone der Superlative, die kostenlos und ohne Reservierung zugänglich ist. Hier werden nicht nur die sportlichen Wettkämpfe auf Großbildleinwänden übertragen, sondern es gibt auch Shows, Spiele und die Möglichkeit, siegreiche Athleten hautnah zu erleben. Und das alles vor der ikonischen Kulisse des Eiffelturms.

    Tanzende Menschenmengen und fröhliche Gesichter

    Mittendrin ist Sandra, die in ihrem blau-weiß-roten Trikot die Tanzfläche zum Glühen bringt: „Es ist unglaublich, was für eine Atmosphäre hier herrscht. Alles, was sie drumherum organisiert haben, ist einfach fantastisch“, schwärmt sie. Neben ihr schwenkt Murielle fröhlich ihre Schweizer Fahne. Sie ist gerade erst von den Tennis-Spielen in Roland-Garros zurückgekehrt und genießt die ausgelassene Stimmung: „Nach so vielen emotionalen Momenten ist es toll, hier zu feiern und sich zu entspannen. Und mit dem Eiffelturm im Hintergrund – besser geht’s nicht.“

    Eine unvergessliche Erfahrung

    Etienne, ein freiwilliger Helfer im grünen T-Shirt, beobachtet das bunte Treiben mit einem breiten Lächeln. Er wird die gesamte Olympiade im Parc des Champions verbringen: „Es ist noch ganz am Anfang und schon jetzt total verrückt. Es ist eine Entdeckung für uns alle, weil so etwas noch nie gemacht wurde. Eine großartige Erfahrung“, erzählt er begeistert. Mit bis zu 13.000 Besuchern hat er alle Hände voll zu tun, behält aber immer ein Auge auf die Bühne, um keinen Moment mit den Champions zu verpassen: „Ich habe unsere Rugby-Mannschaft gesehen, Judokas, Fechter… und auch unsere Olympiasiegerin im Mountainbike. Die Stimmung war phänomenal, die Leute waren völlig aus dem Häuschen!“

    Emotionen pur

    Yann und Léa, beide mit blau-weiß-rot bemalten Gesichtern, erinnern sich besonders an den Moment, als die Mountainbike-Olympiasiegerin Pauline Ferrand-Prévot die Bühne betrat: „Alle haben geschrien und gesungen. Sie war in Tränen aufgelöst, es war ein bewegender Moment für sie und auch für uns. Es war wie eine gemeinsame Feier mit ihr.“

    Ein volles Programm

    Mit so vielen Champions und Wettbewerben weiß man kaum, wohin man zuerst schauen soll. Dorian und Juliette stehen dicht an den Absperrungen, um nichts zu verpassen: „Die Bühne ist der Wahnsinn. Die Tänzer und Athleten haben richtig Stimmung gemacht“, erzählt Dorian. Ihr Plan für die nächsten Tage ist vollgepackt: „Morgen geht’s zur Boxen, aber heute wollten wir hier ein bisschen die Atmosphäre genießen. Die Spiele hören nie auf! Es ist eine unvergessliche Erfahrung.“

    Fazit

    Der Parc des Champions im Trocadéro ist mehr als nur eine Fan-Zone – es ist ein Ort der Freude, der Emotionen und des Zusammentreffens. Hier wird gefeiert, getanzt und die Olympischen Spiele werden in ihrer ganzen Pracht zelebriert. Wer braucht da noch eine Eintrittskarte, wenn das wahre Erlebnis direkt und so offen vor der Tür liegt?

  • Olympische Spiele: „Statt ein leeres Stadion zu haben, senkt die Ticketpreise auf 5 Euro“

    Olympische Spiele: „Statt ein leeres Stadion zu haben, senkt die Ticketpreise auf 5 Euro“

    In Marseille finden die Fussball-Wettbewerbe der Olympischen Spiele statt. „Die Ticketpreise sind zu hoch. Wenn man die Preise auf 26 bis 33 Euro festlegt, können sich viele Familien in Marseille das nicht leisten“, erklärt Sébastien Jibrayel, Sportbeauftragter der Stadt Marseille, am Dienstag auf dem Sender France Bleu Provence.

    Anstatt leere Ränge zu akzeptieren, fordert Sébastien Jibrayel die Organisatoren der Olympischen Spiele in Paris 2024 auf, die Ticketpreise für die Spiele in Marseille auf 5 Euro zu senken.

    Abgesehen von den Fußballspielen der französischen Nationalmannschaft zieht das Stade Vélodrome in Marseille nur wenig Publikum an. „Dann sieht man Enthusiasmus – Tausende von Menschen versammeln sich im Club 2024 oder entlang der Corniche, die Spiele der französischen Nationalmannschaft sind immer ausverkauft“, beschreibt Jibrayel. Doch bei den anderen Spielen seien es bisher jeweils nur etwa 9.000 Zuschauer gewesen. „Die Ticketpreise sind zu hoch. Wenn man die Preise auf 26 bis 33 Euro festlegt, können sich viele Familien in Marseille das nicht leisten“, bedauert der Sportbeauftragte.

    „Die Menschen wollen an der Feier teilnehmen“

    „Ich kann mich als Sportbeauftragter nicht damit abfinden, ein leeres Stadion in einer so sportbegeisterten Stadt wie Marseille zu sehen. Deshalb schlage ich vor, die Ticketpreise im Stade Vélodrome zu senken“, fährt Sébastien Jibrayel fort. Er appelliert daher an die Organisatoren von Paris 2024, „die Ticketpreise für die Spiele im Stade Vélodrome zu senken“, um den marseillaischen Familien „die Teilnahme an der Feier zu ermöglichen“. „Wir erleben gerade einen historischen Moment“, fügt er hinzu.

    Die Organisatoren der Spiele „denken derzeit über diesen Vorschlag nach“, versichert der Sportbeauftragte. Er hofft, dass „Marseillerinnen und Marseiller ins Stadion kommen werden, wenn die Ticketpreise gesenkt werden“. „Die Menschen wollen an der Feier teilnehmen. Es ist ein historischer Moment in Marseille, und ich möchte, dass wir ihn voll auskosten“, schließt er.

    Ein historischer Moment für Marseille

    Warum sind die Olympischen Spiele so bedeutend für Marseille? Diese Spiele bieten nicht nur die Gelegenheit, die Stadt auf einer globalen Bühne zu präsentieren, sondern auch die Möglichkeit, die Begeisterung und den Stolz der Einwohner zu stärken. Ein volles Stadion trägt zur Atmosphäre und zum Gemeinschaftsgefühl bei, das solche Großereignisse schaffen können. Können Sie sich vorstellen, wie elektrisierend es wäre, wenn Tausende von Fans zusammenkommen, um die Teams anzufeuern?

    Doch die Realität zeigt, dass hohe Eintrittspreise viele davon abhalten. Besonders Familien müssen ihre Ausgaben genau abwägen und können es sich oft nicht leisten, an solchen Events teilzunehmen. Ein Preis von 26 bis 33 Euro pro Ticket klingt vielleicht nicht viel, summiert sich aber schnell, wenn man mit mehreren Personen hingehen – oder gar mehrere Spiele besuchen möchte.

    Der Appell an die Vernunft

    Der Vorschlag von Sébastien Jibrayel klingt einfach und einleuchtend: Statt leere Sitze zu haben, sollte man die Preise so weit senken, dass das Stadion voll wird. Fünf Euro pro Ticket – das ist ein Betrag, den sich die meisten leisten können. Es geht nicht nur darum, die Plätze zu füllen, sondern auch darum, die lokale Gemeinschaft einzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, Teil eines einmaligen Ereignisses zu sein.

    In einer Stadt wie Marseille, die für ihre leidenschaftlichen Sportfans bekannt ist, wäre es wirklich schade, diese Begeisterung nicht voll auszunutzen. Indem man die Preise senkt, könnten viele Menschen zum ersten Mal ein Olympisches Spiel live erleben – ein Erlebnis, das sie vielleicht nie vergessen werden.

    Eine Chance für die Organisatoren

    Natürlich müssen die Organisatoren auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Doch der langfristige Gewinn, der durch die Stärkung der Gemeinschaft und die positive PR entstehen kann, sollte nicht unterschätzt werden. Leere Sitze sind nicht nur ein Verlustgeschäft, sondern senden auch ein negatives Bild an die Welt.

    Es bleibt abzuwarten, ob die Organisatoren diesen Schritt wagen. Doch eines ist sicher: Die Forderung von Sébastien Jibrayel hat eine wichtige Debatte angestoßen. Eine Debatte darüber, wie Großveranstaltungen zugänglicher gemacht werden können und wie man die lokale Bevölkerung besser einbezieht.

    Abschließend lässt sich sagen…

    Hoppla, fast wäre ich in die Floskel-Falle getappt! Aber im Ernst – was denken Sie? Ist es nicht an der Zeit, dass solche Veranstaltungen für alle zugänglich gemacht werden? Indem man die Ticketpreise senkt, könnte man nicht nur das Stadion füllen, sondern auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen – in den Herzen der Menschen und in der Geschichte der Stadt Marseille.

  • Hitze- und Unwetteralarm in Frankreich: Auswirkungen auch auf die Olympischen Spiele

    Hitze- und Unwetteralarm in Frankreich: Auswirkungen auch auf die Olympischen Spiele

    Hitze und Sturm: Eine gefährliche Kombination.

    Frankreich erlebt derzeit eine intensive Hitzewelle, die die Hälfte des Landes im Griff hat. Météo-France hat für Dienstag, den 30. Juli, 45 Départements im Süden des Landes in Alarmbereitschaft wegen extremer Hitze versetzt. Zusätzlich wurden elf Départements in der Île-de-France und im Zentrum wegen drohender Unwetterwarnungen auf Warnstufe Orange gesetzt.

    Die betroffenen Regionen umfassen unter anderem die Austragungsorte der Olympischen Spiele, darunter Paris und mehrere umliegende Départements wie die Yvelines, die Essonne und das Val-de-Marne. Diese Gebiete bereiten sich auf schwere Gewitter mit intensiven Niederschlägen, Hagel und heftigen Windböen vor.

    Eine unerbittliche Hitzewelle

    Die Temperaturen klettern in weiten Teilen Frankreichs auf 35 bis 36 Grad Celsius. In der Region Paris wird die Hitze die Athleten und Zuschauer der Olympischen Spiele belasten. Die anhaltenden hohen Temperaturen fordern nicht nur den Sportlern, sondern auch den Veranstaltern und dem medizinischen Personal einiges ab – Hydration und Schutz vor der Sonne sind essentiell.

    Konsequenzen für die Olympischen Spiele

    Wie wird sich das Wetter auf die Spiele auswirken? Bei solchen extremen Bedingungen stehen die Organisatoren vor der Herausforderung, sowohl die Athleten als auch die Zuschauer zu schützen. Müssen Wettkämpfe verschoben oder abgesagt werden? Die Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten steht an erster Stelle, denn das Wetter scheint nicht mitzuspielen.

    Météo-France warnt vor Unwettern

    Die Warnungen von Météo-France sind sehr ernst zu nehmen. Die Behörden raten, sich auf heftige Wetterereignisse vorzubereiten und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die vorhergesagten starken Regenfälle und Hagel könnte zu Überschwemmungen und Schäden führen. Was bedeutet das für die Infrastruktur der Spiele? Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, da die Natur immer öfter unvorhersehbar ist.

    Ein Beispiel für die Auswirkungen des Klimawandels?

    Die derzeitige Wetterlage in Frankreich – extreme Hitze gepaart mit heftigen Unwettern – lässt viele an die Folgen des Klimawandels denken. Es ist kein Geheimnis, dass solche Wetterextreme häufiger und intensiver werden. Was kann man tun, um sich besser auf solche Ereignisse vorzubereiten? Müssen zukünftige Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele unter Berücksichtigung dieser Extremwetterlagen geplant werden?

    Persönliche Reflexion

    Als jemand, der seit Jahren die Entwicklungen im Klimawandel verfolgt, kann ich nicht umhin, eine gewisse Frustration zu verspüren. Es ist, als ob die Natur uns ständig Warnsignale sendet, doch unsere Reaktionen darauf sind oft noch nicht einmal halbherzig. Dennoch bleibt die Hoffnung, dass durch entschlossenes Handeln und Zusammenarbeit positive Veränderungen immer noch möglich sind.

    Diese extremen Wetterbedingungen zeigen uns einmal mehr, wie wichtig es ist, den Klimawandel sehr ernst zu nehmen und präventive Maßnahmen zu ergreifen. Nur so können wir sicherstellen, dass wir nicht ständig von der Natur überrascht und geschädigt werden. Bleiben wir wachsam und handeln wir, bevor es zu spät ist.

  • Olympiade: Sicherheitsnetz für Opfer von Diebstahl und Gewalt

    Olympiade: Sicherheitsnetz für Opfer von Diebstahl und Gewalt

    Während der Olympischen Spiele 2024 in Paris wird ein umfassendes Unterstützungssystem für Opfer von Diebstahl oder Gewalt bereitgestellt. Mehrere Hundert Anlaufstellen wurden in der Stadt eröffnet, und Dolmetscher stehen zur Verfügung, um ausländischen Touristen zu helfen.

    Um die Sicherheit der Besucher während der gesamten Dauer der Olympischen Spiele zu gewährleisten, hat Paris ein außergewöhnliches Hilfsprogramm für Opfer von Diebstahl oder Gewalt eingerichtet, das sowohl französische als auch ausländische Gäste unterstützt. Ein interaktiver Lageplan, zugänglich über einen QR-Code, ist in Polizeistationen und Veranstaltungszonen verfügbar. Zusätzlich wurden in ganz Paris Anlaufstellen eingerichtet, in denen Dolmetscher für mehr als 90 Sprachen bereitstehen.

    Unterstützung für Opfer

    Die Organisation Paris Aide aux Victimes hat sich in die Lage eines Touristen versetzt, der Opfer eines Diebstahls oder einer Gewalttat wird. Überall in Paris wurden Anlaufstellen und mobile Teams eingerichtet. „Das mobile Team besteht aus einem Psychologen und einem Juristen. Sie gehen direkt zum Opfer, damit es sich nicht selbst durch die Stadt bewegen muss“, erklärt Carole Damiani, die Leiterin der Organisation. „Wir identifizieren die Bedürfnisse des Opfers, beruhigen es und kümmern uns um alles Weitere – sei es psychologische Hilfe oder weiteren Informationsbedarf.“ Die Helfer sprechen die gängigsten Sprachen, und es gibt Zugang zu einer Dolmetscher-Plattform.

    350 „Schutzorte“ in Geschäften

    In Paris wurden „Schutzorte“ eingerichtet, insbesondere auf dem Vorplatz des Rathauses, für Opfer von sexueller und sexistischer Gewalt, wie Nicolas Nordman, der stellvertretende Bürgermeister von Paris, erläutert. „Wir haben auch eine Vereinbarung mit der digitalen Plattform Umay getroffen, die heruntergeladen werden kann und alle sicheren Orte anzeigt. Diese Orte umfassen Restaurants, Bars und Geschäfte, die sich dem Programm angeschlossen haben“, erklärt Nordman. Derzeit gibt es 350 Geschäfte in Paris, die als Schutzorte dienen.

    Wenn sich etwa eine Frau unsicher fühlt, kann sie mit der App einen sicheren Ort finden, an dem sie Schutz und Begleitung erhält.

    Polizeiliche und juristische Unterstützung

    2.000 städtische Polizisten wurden speziell im Umgang mit solchen Gewaltfällen geschult, was die Arbeit der Justiz erleichtert, so Laure Beccuau, die Staatsanwältin von Paris. „Im Justizpalast wird das Büro für Opferhilfe sieben Tage die Woche mit erweiterten Öffnungszeiten geöffnet sein. Auch im Gericht werden Opfer empfangen. Es wird vermehrt Sofortverfahren geben, und die Opferdossiers werden betreut. Zudem wird es Unterstützung durch spezialisierte Anwälte geben.“

    Die Staatsanwältin hofft, dass der Sicherheitsplan so wenig wie möglich benötigt wird und dass die Spiele ohne größere Zwischenfälle verlaufen.

    Fazit: Ein Netzwerk der Sicherheit und Unterstützung

    Paris zeigt mit diesen Maßnahmen ein hohes Maß an Fürsorge und Planung, um die Sicherheit und das Wohlbefinden aller Besucher während der Olympischen Spiele zu gewährleisten. Die Stadt hat ein dichtes Netz an Hilfsangeboten und Schutzorten geschaffen, das es ermöglicht, schnell und effizient auf Notlagen zu reagieren. Mit einer Vielzahl an Sprachen und spezialisierten Helfern steht einem sicheren und angenehmen Aufenthalt in Paris nichts im Weg.

  • Paris 2024: Anne Hidalgo spricht bereits über das Erbe der Olympischen Spiele

    Paris 2024: Anne Hidalgo spricht bereits über das Erbe der Olympischen Spiele

    Die Olympischen Spiele 2024 in Paris haben gerade erst begonnen, und Anne Hidalgo, die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, plant bereits, einige ikonische Symbole der Spiele dauerhaft in Paris zu behalten. In einem Interview mit France Bleu Paris äußerte sie ihre Absicht, die olympischen Ringe auf dem Eiffelturm, die Feuerschale und die weiblichen Statuen vor der Nationalversammlung als Vermächtnis der Spiele zu bewahren.

    „Diese drei symbolträchtigen Kunstobjekte verdienen unsere volle Aufmerksamkeit“, betonte Hidalgo.

    Die Bedeutung der Symbole

    Die olympischen Ringe auf dem Eiffelturm sind das auffälligste Zeichen der Spiele und sollen laut Hidalgo auch nach den Spielen bleiben. Die Feuerschale, die zur Eröffnung der Spiele entzündet wurde, soll ihren Platz in den Tuilerien behalten – eine Petition wurde bereits gestartet, um dieses Vorhaben zu unterstützen.

    Besonders am Herzen liegen Hidalgo auch die weiblichen Statuen, die im Rahmen der Spiele errichtet wurden und die sie sich gut im 18. Arrondissement von Paris vorstellen kann. Diese Statuen symbolisieren die Solidarität und sind ein wichtiger Teil der künstlerischen Darstellung der Spiele.

    Emotionale Eröffnungszeremonie

    Von der Eröffnungszeremonie am vergangenen Freitag zeigt sich Hidalgo begeistert. „Es war eine immense Emotion…“, sagte sie. Die Zeremonie, inszeniert von Thomas Jolly und Thierry Reboul, habe nicht nur die Franzosen, sondern die ganze Welt angesprochen.

    Und: „Es war nicht nur ein globales Spektakel, sondern erzählte etwas über uns“, so Hidalgo weiter. Der Auftritt habe die Vielfalt gefeiert und gezeigt, dass Unterschiede in einem universellen Kontext möglich und wichtig sind.

    Begeisterung in der Stadt

    Am ersten Wochenende nach der Eröffnung besuchten rund 80.000 Menschen die Stadt, darunter auch die zentralen Plätze vor den Rathäusern, die kostenfrei zugänglich waren. „Das ist fast ein Jahrzehnt an Investitionen“, erinnert Hidalgo an die lange Vorbereitungszeit für die Spiele.

    Die voll besetzten Stadien sind für Hidalgo ebenfalls ein positives Zeichen. Im Gegensatz zu den eher leeren Stadien bei den Olympischen Spielen in Rio 2016, zeigt sich Paris mit vollen Rängen und begeisterten Zuschauern. „Das ist etwas sehr Schönes. Wir haben viele Kritiken einstecken müssen, aber jetzt sind wir da – und es ist einfach wunderbar!“

    Die Zukunft im Blick

    Während Hidalgo optimistisch in die Zukunft blickt, bleibt offen, ob alle der angesprochenen Symbole tatsächlich in Paris verbleiben können. Doch eines steht fest: Die Spiele hinterlassen einen bleibenden Eindruck in der Stadt und bei ihren Bewohnern. Paris 2024 wird sicherlich als ein unvergessliches Kapitel in die Geschichte von Paris eingehen.

  • Die Geisterspiele von Saint-Germain-des-Prés: Olympisches Feuer, aber keine Flamme

    Die Geisterspiele von Saint-Germain-des-Prés: Olympisches Feuer, aber keine Flamme

    Trotz der Hoffnung auf wirtschaftliche Aufschwünge enttäuschen die Umsätze in Saint-Germain-des-Prés, einem Touristenmagneten in Paris, die Inhber von Geschäften und Restaurants. Nach zehn Tagen voller Verkehrseinschränkungen im Vorfeld der Eröffnungszeremonie scheint auch das erste Wochenende der Olympischen Spiele keine Verbesserung zu bringen.

    Am Sonntag, dem 28. Juli, strahlt die Sonne über Paris, aber die Terrasse der Pizzeria Agata bleibt leer. Trotz des Beginns der Olympischen Spiele bleibt die erwartete Menschenmenge aus. Zur Mittagszeit betreten zwei Touristen das Restaurant, um einen Kaffee zu trinken. Der Inhaber nimmt die Bestellung ohne Murren an. „Normalerweise machen wir im Juli die besten Umsätze, aber dieser Juli fühlt sich an wie ein November. Wir liegen etwa 40.000 Euro hinter den Einnahmen vom Juli 2023 zurück“, berichtet Bruno, Mitinhaber des Restaurants.

    Die Geschäfte im sechsten Arrondissement von Paris litten bereits unter den Verkehrsbeschränkungen, die zwischen dem 18. und 26. Juli im Rahmen des Anti-Terror-Perimeters verhängt wurden. Auch das Zeitfahren am Samstag auf dem Boulevard Saint-Germain konnte die Situation nicht retten. „Es war zwar viel los, aber ich habe trotzdem 2.500 bis 3.000 Euro weniger eingenommen als an einem normalen Samstag“, so Bruno. „Uns wurde versprochen, dass die Spiele die Wirtschaft ankurbeln würden, aber viele Touristen konsumieren kaum etwas.“

    Hoffnungsschimmer und Ernüchterung

    Ein paar Schritte weiter, beim Café de Flore und Les Deux Magots, sieht die Lage etwas besser aus. Diese beiden bekannten gastronomischen Institutionen füllen ihre Terrassen wieder, nachdem die trüben Tage vorbei sind. „Wir lagen während der Verkehrssperren etwa 20 bis 25 Prozent unter dem Normalumsatz, aber jetzt, mit dem besseren Wetter und ohne die Absperrungen, atmen wir langsam auf“, erklärt Camille, Assistent der Geschäftsführung bei Les Deux Magots.

    Beim Relais de l’Entrecôte bildet sich um die Mittagszeit eine Schlange von etwa dreißig Personen. „Seit gestern läuft es besser, noch nicht wie üblich, aber wir hoffen, dass es sich steigert“, bemerkt Magali, die seit 23 hier Jahren Geschäftsführerin ist. „Unsere Gästezahlen stiegen von 128 am Freitagabend auf 328 am Samstagabend“, erzählt auch ein Kellner einer großen Brasserie in der Nähe.

    Dennoch bleibt die Gesamtstimmung gedämpft. „Wir liegen immer noch unter unseren Erwartungen. Vielleicht sind die Touristen alle auf der rechten Uferseite der Seine?“, fragt sich ein Kellner aus Saint-Germain-des-Prés.

    Ein Schatten über dem Kunstviertel

    „In den letzten zehn Tagen habe ich fast nichts verkauft, es war eine Katastrophe“, klagt Pierre-Michel, Geschäftsführer eines Bekleidungs- und Einrichtungsgeschäfts. „Jetzt geht es langsam wieder los, aber es dauert, bis die Dinge wieder in Schwung kommen.“ Einige Straßen sind immer noch durch Absperrungen blockiert. Richard, ein Galerist, raucht nervös eine Zigarette vor seiner Kunstgalerie in der Rue des Saint-Pères. „Die Leute können nicht vorbeikommen. Es ist wirklich deprimierend, aber wir müssen das durchstehen“, sagt er. Richard überlegt, ob er seine Galerie während der restlichen Zeit der Spiele schließen soll und will „die nächsten Tage abwarten“, um eine Entscheidung zu treffen.

    Wo sind die Touristen?

    Pierre-Yves, der Inhaber einer Modeboutique, hat einige Absperrungen verschoben, um mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Trotzdem bleibt er oft allein hinter seiner Kasse: „Die Zeit nach der Eröffnungszeremonie ist immer noch nicht sehr aufregend. Wir machen nur ein Drittel des Umsatzes, den wir normalerweise im Juli hätten.“ Die Tourismusbehörde von Paris hatte 15 Millionen Besucher für die Zeit der Olympischen Spiele vorhergesagt, darunter 11 Millionen allein für die Olympischen Spiele, und bedeutende wirtschaftliche Auswirkungen versprochen. „Aber hier sehe ich niemanden. Es ist wie in der Gobi-Wüste, hier ist tote Hose“, schimpft Philippe, Verkäufer in einer Buchhandlung in der Rue Bonaparte. „Sie haben uns erzählt, dass die Spiele die Wirtschaft boosten würden, aber die Touristen sind nicht gekommen“, so seine Einschätzung.

    Einige Besucher betreten die Buchhandlung kurz, verlassen sie jedoch schnell wieder. Das Hotel Fougère auf der anderen Straßenseite ist auch noch nicht ausgebucht. „In den letzten zwei, drei Tagen wurde es besser, aber wir hatten eine große Flaute zwischen dem 15. und 25. Juli. Wir sollten eigentlich bis zum 5. August voll belegt sein“, berichtet Dominique von der Rezeption.

    Ein Blick nach vorne

    „Wir haben diesen Juli viel schlechter abgeschnitten als letztes Jahr und die kommenden zwei Wochen werden die Saison nicht retten“, sagt Dominique, Kundenbetreuer im Hotel Fougère. Einige Geschäftsinhaber fordern finanzielle Entschädigungen für die Einbußen im Juli. „Ich denke aber, das ist für den Staat nicht machbar“, meint Dominique.

    Manche Geschäftsleute glauben, dass die Touristen auf die olympischen Stätten beschränkt sind, während andere bemerken, dass die Besucher zwar vorbeikommen, aber nichts kaufen. „Ich war bei der Weltmeisterschaft 1998 und der Euro 2006 dabei, und es ist immer dasselbe“, sagt ein Buchhändler vom Quai Malaquais resigniert.

    Obwohl mehrere Geschäfte am Sonntag geöffnet hatten, um olympische Touristen zu empfangen, bleibt die Bilanz zur Mittagszeit enttäuschend. „Gestern haben wir viele Regenkleidung verkauft, aber heute hatten wir in zwei Stunden nur vier oder fünf Kunden“, berichten die Verkäufer eines Bekleidungsgeschäfts. „Verglichen mit dem letzten Jahr ist kaum jemand hier. Unsere Pariser Stammkunden sind weg und unter den Touristen finden wir keine neuen Kunden“, bestätigen Lila und Victoire, Verkäuferinnen in einer Parfümerie. „Das ist nicht das, was uns angekündigt wurde.“

    Ein paar Meter weiter langweilt sich Alexandra, die Inhaberin eines Coffee Shops. „Ich habe heute geöffnet, in der Hoffnung auf etwas Betrieb, aber es ist super ruhig. Man spürt nicht, dass die Touristen hier Geld ausgeben möchten. Verglichen mit dem letzten Jahr ist es katastrophal.“ Nach diesem enttäuschenden Saisonbeginn überlegt die Besitzerin sogar, ihr kleines Café endgültig zu schließen.

    Ein Hoffnungsschimmer?

    Trotz der trüben Aussichten bleibt eine kleine Hoffnung: Mit dem Fortschreiten der Spiele und der anhaltenden Verbesserung des Wetters könnte sich die Lage noch ändern. Die Olympischen Spiele sind noch lange nicht vorbei, und vielleicht kommt die ersehnte Welle von Touristen und Einkäufen ja doch noch – auch wenn es aktuell schwer vorstellbar ist. Wer weiß, vielleicht bringt die zweite Halbzeit das ersehnte Tor.

  • Was machen die Minister der zurückgetretenen Regierung während der Olympischen Spiele?

    Was machen die Minister der zurückgetretenen Regierung während der Olympischen Spiele?

    Die Minister und die Olympischen Spiele: Eine unvermeidliche mediale Präsenz. Die Olympischen Spiele 2024 in Paris ziehen die Aufmerksamkeit der ganzen Welt auf sich, und Frankreich bildet da keine Ausnahme. Emmanuel Macron bemüht sich, die Aufmerksamkeit von der kürzlichen Auflösung der Nationalversammlung abzulenken, indem er sich intensiv um die Athleten kümmert. Doch was machen die Minister seines zurückgetretenen Kabinetts während dieser Zeit? Gabriel Attal: Sportliche Präsenz Gabriel Attal, der Premierminister auf Abruf, zeigt sich auffallend häufig in der Öffentlichkeit. Mit einem blau-weiß-roten Gesicht bemalt, ist er bei vielen Sportveranstaltungen präsent. Von Schwimmen bis Fechten – Attal nutzt die sozialen Medien, um Videos und Bilder zu teilen und damit zu unterstreichen, dass er trotz seines Rücktritts immer noch im Amt ist. Er mischt sich unter die Zuschauer und genießt die Nähe zu den Menschen.

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  • Paris 2024: „Keine Sorge“ wegen der Wasserqualität der Seine, sagt Emmanuel Grégoire, Stadtrat von Paris

    Paris 2024: „Keine Sorge“ wegen der Wasserqualität der Seine, sagt Emmanuel Grégoire, Stadtrat von Paris

    Die Regenfälle, die am Freitag und Samstag auf Paris niedergegangen sind, haben die Seine verunreinigt und die Organisatoren der Olympischen Spiele gezwungen, das zweite geplante Training für den Triathlon am Montagmorgen im Fluss abzusagen, nach dem bereits am Sonntag abgesagten Training.

    „Es gibt keine große Sorge seitens des Organisationskomitees, das weiterhin Tests zur Wasserqualität der Seine durchführen wird“, versichert Emmanuel Grégoire, sozialistischer Abgeordneter und Stadtrat von Paris, der am Montag, dem 29. Juli, bei dem Sender Franceinfo zu Gast war.

    „Ich sehe weder bei den Sportverbänden und den Ländern, die an diesen Triathlon-Wettkämpfen teilnehmen, noch beim Organisationskomitee unüberwindbare Bedenken“, fährt er fort. „Wir werden ruhig auf die Ergebnisse warten, die in der nächsten Nacht ermittelt werden“, präzisiert der ehemalige erste stellvertretende Bürgermeister von Paris.

    Die Triathlonwettbewerbe sollen am Dienstag und Mittwoch stattfinden, gefolgt von den Freiwasserschwimmwettkämpfen in der zweiten Woche der Olympischen Spiele in Paris. Wenn die Wasserqualität des Flusses von den Organisatoren als ausreichend bewertet wird, wird der Männertriathlon ohne vorherige Streckenerprobung des Schwimmabschnitts stattfinden, dessen Startpunkt auf Höhe des Pont Alexandre III liegt.

    „Wir wussten, dass ein Risiko bleibt, wenn es in den Tagen vor den Wettkämpfen sehr starke Regenfälle gibt“, räumt Emmanuel Grégoire ein. Seit Sonntag scheint jedoch wieder die Sonne in der französischen Hauptstadt, und „wir erwarten heute (Montag) einen sonnigen Tag, was ein wesentlicher Faktor zur Wiederherstellung der Wasserqualität ist“, fügt er hinzu.

    Der französische Staat und die lokalen Behörden der Île-de-France haben etwa 1,4 Milliarden Euro investiert, um die Seine und ihren Hauptzufluss, die Marne, im Hinblick auf die Olympischen Spiele und später für die breite Öffentlichkeit badetauglich zu machen. Diese Investitionen wurden „nicht für einen Triathlonwettbewerb getätigt, sondern sind eine Investition für die nächsten 50 oder 100 Jahre“, verteidigt der Stadtrat die Ausgaben. Diese Maßnahmen sollen „dem Fluss die Wasserqualität zurückgeben, die er verdient“, und werden „die Rückkehr zu einer gesünderen Seine beschleunigen“ mit „öffentlichen Badezonen ab dem nächsten Jahr“.

    Was bedeutet das alles für die Olympischen Spiele? Die Verantwortlichen sind zuversichtlich, dass die neuen Tests positive Ergebnisse liefern werden und die Wettbewerbe planmäßig stattfinden können. Trotz der kurzfristigen Unannehmlichkeiten aufgrund der Regenfälle sehen die langfristigen Investitionen vielversprechend aus – ein Gewinn nicht nur für die Athleten, sondern auch für die Bewohner und Besucher von Paris in den kommenden Jahrzehnten.

  • Olympiade 2024: Spannung, Action und große Chancen auf Medaillen

    Olympiade 2024: Spannung, Action und große Chancen auf Medaillen

    Montag, 29. Juli – Ein Tag voller Highlights.

    Der dritte offizielle Tag der Olympischen Spiele in Paris bietet ein dichtes Programm, das Fans weltweit begeistert. Neben packenden Teamsportarten gibt es zahlreiche Einzelwettbewerbe, bei denen die französischen Athleten um Medaillen kämpfen. Besonders im Fokus stehen Fechten, Judo und Mountainbike. Und das Duell Djokovic gegen Nadal – ein echter Kracher. Schauen wir uns die spannendsten Wettbewerbe des Tages an.

    Die Top-Events des Tages: Fechten, Reiten, Skateboard

    Fechten – Historische Stärke

    Fechten hat Frankreich schon immer zahlreiche Medaillen eingebracht. Heute steht Enzo Lefort, fünfter bei den Spielen in Tokio, im Florettwettbewerb auf den Brettern. Um 12:05 Uhr (auf dem Sender France 2) geht es los. Im Damensäbel sind die Hoffnungen ebenfalls hoch – Sara Balzer, die Nummer 2 der Welt, Manon Apithy-Brunet und Cécilia Berder kämpfen ab 10:25 Uhr im Grand Palais (auch auf France 2) um Gold.

    Reiten – Majestätisches Setting

    Im prächtigen Schloss Versailles findet ab 11 Uhr (auf dem Sender France 5) der Mannschaftswettbewerb im Vielseitigkeitsreiten statt. Die französischen Reiter, Bronzemedaillengewinner von 2021, haben gute Chancen, erneut aufs Podium zu kommen.

    Skateboard – Streetstyle im Fokus

    Nach einer wetterbedingten Verschiebung startet der Streetwettbewerb der Männer im Skateboarden um 12 Uhr (auf der digitalen Plattform Paris 2024 und auf France 5). Mit dabei sind die Franzosen Aurélien Giraud, Vincent Milou und Joseph Garbaccio, die ihre Medaillenchancen nutzen wollen.

    Französische Hoffnungsträger: Cysique, die Basketballerinnen und Oumiha

    Sarah-Léonie Cysique – Judo

    Sarah-Léonie Cysique, die Vize-Olympiasiegerin von Tokio in der Klasse bis 57 kg, strebt ab 10 Uhr (auf France 2) ihre erste Goldmedaille im Einzel an.

    Basketball – Frauenpower

    Die französische Damen-Basketballmannschaft, drittplatziert in Tokio, tritt um 17:15 Uhr (auf France 3) gegen Kanada an. Diese beiden Teams begegneten sich zuletzt bei der WM 2022, wobei Frankreich verlor (59-45). Heute wollen sie Revanche.

    Sofiane Oumiha – Boxen

    Der Vize-Olympiasieger von Rio, Sofiane Oumiha, startet um 16:02 Uhr (auf France 2) in das Achtelfinale der Klasse bis 63,5 kg. Dank seines Status als gesetzter Boxer konnte er den ersten Kampf auslassen und hat nun große Chancen auf eine Medaille.

    Das Highlight des Tages: Djokovic gegen Nadal

    Tennis – Ein Duell der Giganten

    Während die Gruppenspiele in den Teamsportarten weiterlaufen, bietet der Montag auch zahlreiche Einzelwettbewerbe mit Starbesetzung. Im Mountainbike-Wettbewerb um 14:10 Uhr (auf France 2) will der britische Olympiasieger Tom Pidcock seinen Titel verteidigen. Victor Koretzky, der französische Sieger des Test-Events in Elancourt im letzten Jahr, zählt zu den Favoriten.

    Doch das eigentliche Highlight ist das Tennisduell zwischen Novak Djokovic und Rafael Nadal, das auf dem Court Philippe-Chatrier (zweites Match ab 12 Uhr, auf France 3) stattfindet. Wer wird hier wohl die Oberhand behalten?

    Schwimmen – Mitfiebern im Wasser

    Yohann Ndoye-Brouard, der im Halbfinale über 100 m Rücken die drittbeste ex-aequo-Zeit erzielte, hat um 21:19 Uhr (auf France 2) die Chance auf seine erste olympische Medaille. Der rumänische Weltmeister von 2022, David Popovici, könnte um 20:40 Uhr im 200 m Freistil seinen ersten Olympiasieg feiern.

    Kanu-Slalom – Adrenalinkick auf dem Wasser

    Nicolas Gestin, der Vize-Weltmeister, geht im Kanu-Slalom an den Start. Die Halbfinale beginnen um 15:30 Uhr, das Finale um 17:20 Uhr (auf France 2). Kann er das Wasser für sich erobern und eine Medaille nach Hause bringen?


    Ein Tag voller spannender Wettkämpfe und großer Chancen für die Athleten. Wer wird die nächste Medaille holen? Schalten Sie ein und erleben Sie die Faszination der Olympischen Spiele!