Schlagwort: Olympische Spiele

  • Paris 2024: Monate vor den Olympischen Spielen akzeptieren Vermieter nur noch kurzfristige Mietverträge

    Paris 2024: Monate vor den Olympischen Spielen akzeptieren Vermieter nur noch kurzfristige Mietverträge

    In Paris eine Wohnung für einen längeren Zeitraum zu finden, ist in diesem Dezember eine große Herausforderung. Im Hinblick auf die Olympischen Spiele im nächsten Sommer setzen viele Vermieter lieber auf den „bail mobilité“, einen Kurzzeitmietvertrag, um ihre Wohnung rechtzeitig wieder frei zu bekommen und sie als Touristenunterkunft anbieten zu können.

    Der Mietwohnungsmarkt in Paris zeigt sich im Vorfeld der Olympischen Spiele immer gespannter. Immer mehr Eigentümer bevorzugen kurzfristige Mietverträge. Das Ziel ist es, sich kurz vor den Olympischen Spielen vom jeweiligen Mieter wieder trennen zu können, um die Wohnung dann während der Wettkämpfe im Sommer zu Höchstpreisen vermieten zu können.

    Diese Praxis, die in den letzten Monaten stark zugenommen hat, schränkt den Zugang zu Wohnraum für viele „normale“ Mieter in der Region Paris deutlich ein.

    Auf der spezialisierten Website PAP.fr ist die Zahl der Verträge, die in der französischen Hauptstadt als sogenannte Mobilitätsmietverträge angeboten werden, im November im Vergleich zum Vorjahr um das Vierfache gestiegen. Dies entspricht mehr als einer von zehn Anzeigen. Das Problem ist, dass ein solcher Mobilitätsmietvertrag nur für Mieter zugänglich ist, die sich in einem Praktikum, einer Ausbildung oder auf Geschäftsreise befinden.

  • Olympische Spiele 2024: Ausbildung von Sprengstoffspürhunden zur Verstärkung der Sicherheit

    Olympische Spiele 2024: Ausbildung von Sprengstoffspürhunden zur Verstärkung der Sicherheit

    Die französische Nationalpolizei bereitet sich auf die Olympischen Spiele 2024 in Paris vor. Sie trainiert Spürhunde – 500 Tiere sollen bis zu den Olympischen Spielen frisch ausgebildet werden.

    King, Elite, Shivana – dies sind nur einige der Namen der Schäferhunde, die bei den Olympischen Spielen 2024 für die Sicherheit zuständig sein werden. Ausgebildet in einer Schule in Cannes-Écluse (Departement Seine et Marne), werden diese Tiere darauf trainiert, Sprengstoff zu finden. Tag für Tag wiederholen die Trainer dieselben Übungen, manchmal ernst und manchmal spielerisch. Sechs Monate Ausbildung sind nötig, bevor ein Hund in den Einsatz geschickt wird.

    Ziel: 500 Tiere für die Olympischen Spiele.
    „Wir werden auch Unterkünfte, Restaurants und die breite Öffentlichkeit überprüfen“, erklärt der Trainer und zeigt auf einen Trainingsraum, der wie ein Hotelzimmer eingerichtet ist. Hund Elite macht die Übung und begeht diesmal einen Fehler, indem er die Stelle antippt, an der der Sprengstoff versteckt ist, wodurch die Ladung ausgelöst werden könnte. Die Hunde gehen ab einem Alter von acht Jahren in den Ruhestand, die Polizei sucht ständig nach Pflegefamilien…

  • Olympische Winterspiele 2030: Französische Alpen als einziger Kandidat vom IOC ausgewählt

    Olympische Winterspiele 2030: Französische Alpen als einziger Kandidat vom IOC ausgewählt

    Die IOC-Exekutivkommission, die am Mittwoch in Paris zusammentrat, beschloss, die Bewerbungen Schwedens und der Schweiz abzulehnen und stattdessen in „gezielte“ Gespräche mit der Region der französischen Alpen einzutreten.

    Nach den Olympischen Spielen 2024 in Paris stehen die Chancen sehr gut, dass Frankreich in den nächsten Jahren erneut Gastgeber für die olympische Welt sein wird. Die Exekutivkommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat am Mittwoch beschlossen, mit der französischen Bewerbung um die Winterspiele 2030 in einen „gezielten Dialog“ zu treten. Das bedeutet, dass die Kommission ihre Wahl getroffen hat und die Bewerbungen von Schweden und der Schweiz nicht berücksichtigt.

    Nachhaltige und umweltfreundliche Spiele
    Das IOC wird nun mit den Verantwortlichen des französischen Projekts, das von den Regionen Aura und Paca getragen wird, ausführlichere Gespräche führen, um die Machbarkeit zu prüfen. Die Winterspiele in Frankreich sollen „nachhaltig“ und „umweltfreundlich“ sein, wie es im Projekt heißt, mit Veranstaltungen, die sich auf „zwei große olympische Pole“ konzentrieren: Das Hinterland von Nizza und Isola 2000 und Briançon für die Südalpen; Savoyen mit Méribel/Courchevel, La Plagne, Val d’Isère und Haute-Savoie mit Le Grand-Bornand und La Clusaz für die Nordalpen.

    Der nächste Schritt ist die endgültige Bestätigung der Wahl durch eine Abstimmung des IOC im Jahr 2024. Wenn alles nach Plan verläuft, wäre Frankreich nach Chamonix 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992 zum vierten Mal Gastgeber der Olympischen Winterspiele. Das Olympische Komitee teilte am Mittwoch außerdem mit, dass es nur die Bewerbung von Salt Lake City für die Winterspiele 2034 in die engere Wahl gezogen hat.

  • Paris 2024: Der Preis für das Metroticket wird sich während der Olympischen Spiele fast verdoppeln

    Paris 2024: Der Preis für das Metroticket wird sich während der Olympischen Spiele fast verdoppeln

    Vom 20. Juli bis zum 8. September 2024 wird ein Metro-Pass für die Olympischen Spiele Paris 2024 mit einem Einheitstarif von 70 Euro pro Woche (derzeit sind es 30 Euro) eingeführt.

    Ile-de-France Mobilités, die Regulierungsbehörde für den Verkehr in der Region rund um Paris, hat am Montag, dem 27. November, ihre Tarifpalette für den Zeitraum der Olympischen Spiele vorgestellt, berichtet der Sender France Bleu Paris. Vom 20. Juli bis zum 8. September 2024 wird es nicht mehr möglich sein, die Ticktes „Navigo Jour“ und „Semaine“ zu kaufen. Stattdessen wird ein Pass Paris 2024 mit einem Sonderpreis eingeführt: 70 Euro pro Woche, im Vergleich zu derzeit 30 Euro.

    Die unbegrenzte Tageskarte wird auf 16 Euro steigen. Mehrtageskarten kosten 30 Euro für zwei Tage, 42 für drei Tage und 10 Euro pro Tag für sieben Tage. Der Preis für einen Einzelfahrschein für die Metro wird von 2,10 Euro auf 4 Euro erhöht. Inhaber eines monatlichen oder jährlichen Navigo-Passes sind von diesen neuen JO-Tarifen allerdings nicht betroffen. Die Tariferhöhung soll dazu beitragen, dass die Busse, Metros und RER während der Olympischen Spiele häufiger verkehren können. Während der zweimonatigen Wettkampfzeiten wird das Verkehrsangebot um 15 % höher sein als normal, was Mehrkosten von 200 Millionen Euro bedeutet. Eine Summe, die Île de France Mobilités mit dieser zeitlich begrenzten Preisgestaltung refinanzieren möchte. Gelegenheitsreisende sollten Vorkehrungen treffen, um nicht den höchsten Preis zahlen zu müssen. Um dem 4-Euro-Metro-Ticket zu entgehen, müssen sie vor dem 20. Juli Fahrkarten auf eine Navigo Easy-Karte laden. Nach Ablauf dieses Datums wird es nur noch möglich sein, mit der Pauschale Liberté+ für 1,73 € pro Fahrt zu reisen.

    Die Präsidentin der Region Ile-de-France, Valérie Pécresse, erklärt die Einführung dieses Paris 2024-Passes in einem auf X geposteten Video: „Es kommt nicht in Frage, dass die Bewohner der Region die Kosten alleine tragen.“

  • Olympiade Paris 2024: Menschenrechtsorganisationen warnen vor „sozialer Säuberung“ in Paris

    Olympiade Paris 2024: Menschenrechtsorganisationen warnen vor „sozialer Säuberung“ in Paris

    Sie starten eine Aufklärungskampagne und haben einen offenen Brief verfasst, um das „Organisationskomitee, seinen Präsidenten Tony Estanguet, die Athleten und die Verbände, Sponsoren und Partner der Spiele“ zu sensibilisieren. Sie befürchten eine „soziale Säuberung“ der Straßen von Paris während der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024. Mehr als 60 Organisationen starten am Montag, dem 30. Oktober, eine Sensibilisierungskampagne. Auf Initiative von Médecins du Monde wird in einem offenen Brief an das „Organisationskomitee, seinen Präsidenten Tony Estanguet, die Athleten und die Verbände, Sponsoren und Partner der Spiele“ appelliert. Für dieses Kollektiv bringen große Sportveranstaltungen ein „erwiesenes Risiko einer sozialen Säuberung der Straßen“ mit sich, mit „Vertreibung von Obdachlosen, Abbau von Notunterkünften, Schließung von Anlaufstellen, Einstellung der Verteilung von Lebensmittelhilfe usw.“. Die Unterzeichner fordern die staatlichen Behörden daher auf, „eine ehrgeizige …

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  • Paris 2024: Der Ticketverkauf für die Paralympischen Spiele beginnt

    Paris 2024: Der Ticketverkauf für die Paralympischen Spiele beginnt

    Die Preise sind erschwinglich: ab 15 Euro gibt es bereits Tickets, sagt der Präsident des Organisationskomitees am Sonntag im Club Info auf dem Sender Franceinfo. 2,8 Millionen Tickets werden ab Montag, 10 Uhr, verkauft. „Es ist sehr wichtig, dass die Menschen die Paralympischen Spiele entdecken und auch deshalb haben wir beschlossen, sehr erschwingliche Preise zu bieten“, sagt Tony Estanguet, Präsident des Organisationskomitees der Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris 2024, am Sonntag, 8. Oktober, im Info-Club auf Franceinfo. Der Ticketverkauf für die Paralympischen Spiele öffnet am Montag, dem 9. Oktober um 10 Uhr. Am Sonntag fand in Paris der zweite Paralympische Tag statt, an dem Tausende von Menschen behinderte französische Sportler treffen konnten. Schon bei der ersten Veranstaltung im letzten Jahr waren mehrere zehntausend Zuschauer gekommen. Es ist sehr für Tony Estanguet sehr wichtig, die Franzosen zu den Paralympischen Spielen, die Frankreich zum ersten Mal ausrichten wird, einzuladen. Die Franzosen kennen die Athleten weniger gut, obwohl Frankreich eine große Auswahl herausragender Athleten in vielen paralympischen Sportarten aufbieten kann. Viele der französischen Sportlern haben bereits Weltmeistertitel in Disziplinen wie Paracycling, Paranatation, Paratriathlon usw. gewonnen. Der Ticketverkauf für die Paralympischen Spiele in Paris 2024 beginnt am Montag.  Ab 10 Uhr am Montag, dem 9. Oktober, werden auf derselben Plattform wie für den Kauf von Tickets für die Olympischen Spiele nun auch die Tickets für die Paralympics angeboten: tickets.paris2024.org. Und auch diesmal gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Ab 15 Euro werden 2,8 Millionen Tickets für alle paralympischen Disziplinen angeboten, es ist also sehr wahrscheinlich, dass man ein Ticket bekommt, wenn sofort bestellt. Neben Familienangeboten gibt es auch Tageskarten für 24 Euro mit der man die Möglichkeit hat, zwischen zwei oder vier Sportarten zu wählen. Für Tony Estanguet sind die Paralympics einerseits Sport auf höchstem Niveau mit außergewöhnlichen Champions, aber es sind auch Emotionen, mit Athleten, die es geschafft haben, eine sehr intensive Vorbereitung auf den Spitzensport gleichzeitig mit einer Behinderung zu absolvieren, die sie auch im Alltag bewältigen müssen.
  • Paris-2024 soll die „grünste“ Olympiade der Geschichte werden

    Paris-2024 soll die „grünste“ Olympiade der Geschichte werden

    Mit dem erklärten Ziel, seinen CO2-Fußabdruck im Vergleich zu den vorherigen Olympischen Spielen in Rio und London zu halbieren, verspricht Paris-2024 „historische“ Spiele für das Klima. Die Organisation verfügt zwar über wichtige Trümpfe, um diese Herausforderung zu meistern, doch mehrere Unwägbarkeiten, insbesondere im Bereich des Transports, werfen die Frage auf, ob Paris in der Lage sein wird, dem ehrgeizigen Ziel gerecht zu werden.

    Die Olympischen und Paralympischen Spiele in Paris sollen „historisch für das Klima“ werden, wiederholt der Präsident des Organisationskomitees von Paris-2024, Tony Estanguet, immer wieder. Auch die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, erinnert regelmäßig daran, dass die Ökologie ein zentraler Punkt der Bewerbung der Hauptstadt um die Ausrichtung der Spiele war. Wie weit ist dieses Ziel ein Jahr vor dem Startschuss gediehen, nachdem in den letzten Monaten mehrere Polemiken die grünen Versprechungen getrübt haben? Kann Paris-2024 den hohen Ansprüchen überhaupt gerecht werden?

    Die Messlatte wurde sehr hoch gelegt: Der CO2-Fußabdruck der Spiele soll im Vergleich zu früheren Veranstaltungen halbiert werden. Rio 2016 und London 2012 haben 3,6 Millionen bzw. 3,4 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent, die Einheit zur Messung der Treibhausgasemissionen, ausgestoßen. Die Organisatoren haben sich ein CO2-Gesamtziel von maximal 1,5 Millionen Tonnen CO2 gesetzt, das nicht überschritten werden darf. Das ist sogar weniger als bei den Olympischen Spielen in Tokio, die wegen der Covid-19-Epidemie ohne Zuschauer auskommen mussten und trotzdem 1,9 Millionen Tonnen CO2 erreichten.

    Laut dem Organisationskomitee verteilt sich das Kohlenstoffbudget auf drei Bereiche: Reisen (34 %), Bauten (33 %) und Operationen – Verpflegung, Unterbringung, Logistik usw. (33 %).

    Ohne auf Details einzugehen, versichert man auf der Seite von Paris-2024, dass ein Jahr vor dem Startschuss der Olympischen Spiele alles nach Plan verläuft.

    Um die „grünsten Olympischen Spiele der Geschichte“ durchzuführen, sind sich die Experten einig, dass die Organisatoren einen großen Trumpf in der Hand haben: Sie können auf ein Maximum an bereits bestehender Infrastruktur zurückgreifen. Die Leichtathletik wird im Stade de France (in Seine-Saint-Denis) stattfinden, der Radsport im Velodrom von Saint-Quentin-en-Yvelines (Yvelines), einige Basketballwettbewerbe in Bercy; das Grand Palais auf dem Champ-de-Mars (in Paris selbst) wird Judo oder Rugby beherbergen… Insgesamt sind also etwa 95 % der Austragungsorte der Olympischen Spiele bereits gebaut. Das spart erhebliche Mengen an CO2 ein, da nur sehr wenige Neubauten notwendig sind.

    Nur drei Gebäude müssen speziell für die Olympischen Spiele gebaut werden: das Wassersportzentrum in Saint-Denis, das Athletendorf und das Mediendorf. Damit werden die schlechten Erinnerungen an die Spiele in Athen 2004 oder Rio 2016 in weite Ferne rücken. Damals wurden mehrere gigantische Sport- und Kultureinrichtungen gebaut, die nach einigen Monaten wieder aufgegeben wurden, weil sie zu teuer waren, um sie dauerhaft zu unterhalten und wiederzuverwenden.

    Darüber hinaus planen die Organisatoren, alle Sportanlagen an das öffentliche Stromnetz anzuschließen und vollständig auf Dieselgeneratoren zu verzichten.

    Derzeit wird die Beleuchtung des Stade de France an Spielabenden von mit Diesel betriebenen Generatoren versorgt. Für die Olympischen Spiele sollten diese nur noch sehr beschränkt eingesetzt und mit Biokraftstoff betrieben werden. Dadurch allein könnten 13.000 Tonnen CO2 eingespart werden.

    In der Frage der Umweltverschmutzung hebt das Organisationskomitee seine Bemühungen zur Förderung der Wiederverwendung und der Kreislaufwirtschaft hervor. Die 42.000 Stühle, 10.000 Bürotische, 6.000 Regale oder auch die 800 Arbeitsplätze, die für die Olympischen Spiele verwendet werden, werden nach der Veranstaltung wiederverwertet. Drei Viertel werden als Second-Hand-Ware weiterverkauft oder verschenkt, ein Teil wird recycelt oder zur Herstellung anderer Produkte wiederverwendet.

    Bei den rund 13 Millionen Mahlzeiten, die serviert werden sollen, hat man den Ehrgeiz, 25 % Produkte zu servieren, die aus einem Umkreis von weniger als 250 km von den olympischen Stätten stammen, und das vegetarische Angebot stark zu erhöhen.

    Andere Projekte haben allerdings viel Kritik von Umweltschützern auf sich gezogen. Das symbolträchtigste unter ihnen ist die Betonierung der Arbeitergärten von Aubervilliers, um das olympische Schwimmbad zu bauen. Ebenso mussten, um das Mediendorf in Dugny, Seine-Saint-Denis, aus dem Boden zu stampfen, sieben Hektar Parkfläche betoniert und 40 Jahre alte Bäume gefällt werden. Zwei Maßnahmen, die als schwere Beeinträchtigung der biologischen Vielfalt wahrgenommen werden.

    Der Verkehr als Schattenseite
    Zwar sollen die verschiedenen Pariser Austragungsorte der Olympischen Spiele in einem Umkreis von 10 Kilometern um das olympische Dorf liegen und alle mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein, aber das löst nicht die Frage, wie die Millionen von Zuschauern und Sportlern aus der ganzen Welt anreisen sollen. Das kann die anderen unternommenen Anstrengungen untergraben.

    Wie soll man internationale Besucher davon abhalten, auf dem Luftweg nach Paris zu reisen? Die Herkunftsländer der Zuschauer werden erst nach dem Ende des Ticketverkaufs Ende 2023 bekannt sein. In der Zwischenzeit versichern die Organisatoren, dass sie „den Zug fördern“ wollen, kündigen aber bislang keine konkreten Maßnahmen an.

  • Auf der Seine fand die erste Probe für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Paris statt

    Auf der Seine fand die erste Probe für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Paris statt

    Am Montagmorgen, dem 17. Juli, wehte in Paris ein Hauch von Olympia. 375 Tage vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 marschierten Boote zu Proben und Tests auf der Seine auf.

    Am Montagmorgen, dem 17. Juli, waren etwa 40 Boote auf der Seine in Paris unterwegs, begleitet von Zodiacs der Polizei. Ein Jahr vor der Eröffnungsfeier sollten die Bedingungen für die Schifffahrt auf der breiten Verkehrsader von Paris „in Lebensgröße“ getestet werden. Auf den Kais ließen sich die morgendlichen Jogger das Vergnügen nicht nehmen. Eine wahre Armada von Booten und Schiffen wird die Seine erobern. 91 Boote werden sechs Kilometer lang von der Austerlitz- bis zur Jena-Brücke fahren.

    An Bord werden sich im kommenden Jahr die Delegationen befinden, die am Montag von Statisten vertreten wurden. Tony Estanguet, der Präsident des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Paris 2024, sagte dem Sender France 3: „Alles wird getan, um dies technischen Tests erfolgreich durchzuführen. Ein weiterer wichtiger Aspekt des Tests ist die Sicherheit. Die Strecke wird 600.000 Zuschauer erleben…“. Die Zeremonie wird über drei Stunden dauern und von mehr als einer Milliarde Fernsehzuschauern verfolgt werden.

  • Olympische Spiele in Paris 2024: Finanzstaatsanwaltschaft lässt Organisationskomitee durchsuchen

    Olympische Spiele in Paris 2024: Finanzstaatsanwaltschaft lässt Organisationskomitee durchsuchen

    Das Komitee „arbeitet voll und ganz mit den Ermittlern zusammen, um ihre Untersuchungen zu erleichtern“, wurde mitgeteilt.

    Am Dienstag, dem 20. Juni, wurden die Büros des Organisationskomitees (Cojo) der Spiele 2024 in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) und der öffentlichen Einrichtung Solideo durchsucht, die für die Bauarbeiten an den Austragungsorten der Olympischen Spiele in Paris verantwortlich ist. Das Organisationskomitee erklärt, dass es „voll und ganz mit den Ermittlern zusammenarbeitet, um ihre Untersuchungen zu erleichtern“.

    Nach Informationen von France Télévisions erfolgen die Durchsuchungen im Rahmen von zwei Vorermittlungen, die von dem Parquet national financier eingeleitet wurden. Eine davon wurde 2017 eröffnet und dem OCLCIFF (Office central de lutte contre la corruption et les infractions financières et fiscales) wegen „unrechtmäßiger Interessennahme“, „Veruntreuung öffentlicher Gelder“, „Günstlingswirtschaft und Anstiftung zur Günstlingswirtschaft“ in Bezug auf einen vom Organisationskomitees vergebenen Auftrag übertragen.

    Die andere Untersuchung wurde nach einer Prüfung durch die französische Antikorruptionsagentur (AFA) der Finanzbrigade der Pariser Kriminalpolizei wegen „illegaler Interessennahme“, „Günstlingswirtschaft und Begünstigung“ in Bezug auf mehrere vom Organisationskomitee und der Solideo vergebenen Aufträge übertragen.

    Im April 2021 wiesen zwei Berichte der Antikorruptionsagentur über die Organisation der Olympischen Spiele auf „Risiken der Verletzung der Integrität“ und „Interessenkonflikte“ hin und kratzten am Image der vom Chef des Organisationskomitees, Tony Estanguet, angestrebten „beispielhaften“ Olympischen Spiele. Die Inspektoren der Antikorruptionsagentur waren der Ansicht, dass das allgemeine Verfahren für die Beschaffung oft „ungenau und unvollständig“ ist, und betonten, dass es „manchmal Situationen mit potenziellen Interessenkonflikten gibt, die nicht unter Kontrolle sind“.

  • Paris 2024: Über 300.000 Menschen haben sich als Freiwillige Helfer für die Olympischen Spiele beworben

    Paris 2024: Über 300.000 Menschen haben sich als Freiwillige Helfer für die Olympischen Spiele beworben

    Die Ende März gestartete Kampagne, um freiwillige Helfer für die olympischen Spiel in Paris zu finden, endete am Mittwochabend um Mitternacht. Sie hatte großen Erfolg. Es werden jedoch nur 45.000 Personen ausgewählt.

    Noch nie zuvor hat Frankreich so viele Freiwillige für ein Sportereignis gesucht. Und die Organisation hat jetzt die Qual der Wahl: Mehr als 300.000 Menschen haben sich für eine freiwillige Tätigkeit während der Olympischen Spiele in Paris 2024 beworben. Die erste Rekrutierungsphase, die im März gestartet wurde, endete am Mittwoch, den 3. Mai um Mitternacht.

    Nun ist es Aufgabe des Organisationskomitees, die Bewerbungen zu durchforsten und nach den 45.000 Auserwählten zu suchen. „Es wird Enttäuschte geben. Wir müssen Profile identifizieren, die unseren Bedürfnissen entsprechen“, erklärte Alexandre Morenon-Condé, Leiter des Freiwilligenprogramms für Paris 2024. Die Aufgabe dieser Freiwilligen: Besucher empfangen, Material verteilen oder auch Athleten unterstützen.

    Alle 101 französischen Departements sind unter den Bewerbungen vertreten, ein Drittel der Bewerbungen stammt von Personen unter 25 Jahren und es gibt etwas mehr Frauen (55%) als Männer. Mehr als 3.000 Personen gaben an, dass sie eine Behinderung haben. Alle müssen über 18 Jahre alt sein, mindestens Französisch oder Englisch sprechen und für mindestens 10 Tage, die Zeit der Olympischen oder Paralympischen Spiele, zur Verfügung stehen.

    Die Freiwilligen werden im September endgültig bekannt gegeben.
    Für diese Freiwilligen wird die Organisation von Paris 2024 die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos zur Verfügung stellen und die Verpflegung übernehmen. Die Unterkunft wird hingegen von den Freiwilligen selbst bezahlt werden müssen. Dies hat Bewerbungen aus sage und schreibe 190 Ländern nicht verhindert. „Wir sind von der internationalen Begeisterung überrascht, aber wir freuen uns sehr. Das zeigt die Attraktivität der Spiele, die Attraktivität von Paris“, freut sich Alexandre Morenon-Condé.

    Die 45.000 ausgewählten Freiwilligen werden im September bekannt gegeben. Einige werden jedoch bereits im Sommer einberufen, um an Testveranstaltungen wie Segeln in Marseille oder Triathlon in Paris teilzunehmen.

    Paris 2024 plant auch, einige hundert Personen in Reserve zu halten, angesichts des Risikos von Absagen und vor allem des Risikos von falschen Freiwilligen, das mit der in den sozialen Netzwerken gestarteten Gegenkampagne zur „Unfreiwilligkeit“ zusammenhängt. Ziel dieser Gegenkampagne war es, sich zu registrieren und in die Teams der Freiwilligen zu integrieren, um letztendlich nicht zu erscheinen oder die Spiele von innen heraus zu stören. Alexandre Morenon-Condé ist über die Situation aber nicht wirklich beunruhigt: „Durch den Auswahlprozess werden wir sicherstellen, dass die Bewerber wirklich Lust haben, die Farben der Olympiade von Paris 2024 zu tragen. Alle Freiwilligen werden akkreditiert, genauso wie diejenigen, die in der Organisation der Spiele arbeiten werden, und werden einer administrativen Untersuchung durch die staatlichen Stellen unterzogen.“