Schlagwort: Odessa

  • Odessa unter Beschuss: 160.000 Menschen ohne Strom und Heizung

    Odessa unter Beschuss: 160.000 Menschen ohne Strom und Heizung

    Ein russischer Angriff hat die südukrainische Hafenstadt Odessa schwer getroffen. Tausende Haushalte sind ohne Strom und Heizung, Bildungseinrichtungen wurden beschädigt, ein Mensch liegt verletzt im Krankenhaus.

    Massive Schäden nach Angriff auf Odessa

    „Mindestens 160.000 Einwohner“ Odessas sind aktuell von Strom- und Heizungsausfällen betroffen, teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am 19. Februar mit. Laut Bürgermeister Hennadij Truchanow sind 14 Schulen, 13 Kindergärten und ein großes Wohngebiet mit über 500 Häusern ohne Versorgung. Besonders erschreckend: Eine Kinderklinik und ein Kindergarten wurden schwer beschädigt.

    Eine Person wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.

    Die Lage in Odessa ist nicht neu – immer wieder gerät die Stadt ins Visier russischer Raketenangriffe. Doch dieser massive Schlag trifft die Bevölkerung mitten im Winter.

    Hoffnung auf Verhandlungen?

    Parallel zu den Angriffen gibt es diplomatische Bewegung: Hochrangige Vertreter Russlands und der USA haben sich in Riad darauf geeinigt, einen „Konsultationsmechanismus“ einzurichten. Beide Länder wollen Verhandlungsführer benennen, um über die Ukraine zu sprechen.

    Ob daraus mehr als symbolische Gespräche entstehen, bleibt abzuwarten.

    Trump optimistisch – Frieden in Sicht?

    Donald Trump zeigte sich nach den Verhandlungen in Saudi-Arabien ungewöhnlich zuversichtlich. Der ehemalige US-Präsident sagte, er sei „weit zuversichtlicher“ als zuvor, dass ein Abkommen zur Beendigung des Krieges möglich sei.

    „Russland will etwas tun. Sie wollen die brutale Barbarei beenden…“, erklärte er. Was genau das bedeutet, bleibt unklar.

    Macron lädt zu Krisengipfel nach Paris

    Frankreichs Präsident Emmanuel Macron kündigte an, am Mittwoch ein weiteres Treffen zur Ukraine abzuhalten. Dabei sollen nicht nur europäische, sondern auch außereuropäische Staaten teilnehmen.

    Eines stellte Macron dabei unmissverständlich klar: „Frankreich wird keine Bodentruppen in die Ukraine entsenden.“ Eine direkte militärische Beteiligung an der Front komme nicht infrage.

    Ein Krieg ohne Ende?

    Während Politiker über Verhandlungen sprechen, leidet die Bevölkerung weiter unter den Angriffen. Städte wie Odessa werden immer wieder attackiert, Tausende stehen ohne Heizung im Winter da.

    Wird es bald echte Friedensgespräche geben? Oder bleibt alles beim Alten – Raketenangriffe hier, diplomatische Phrasen dort? Odessa und der Rest der Ukraine warten auf Antworten.

    Von C. Hatty

  • Ukraine-Krieg: Eine Fahrt durch Odessa im Blackout (Video)

    Ukraine-Krieg: Eine Fahrt durch Odessa im Blackout (Video)

    Seit mehreren Monaten bombardiert die russische Armee die Strominfrastruktur in der Ukraine. Auch die große Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer leidet unter den Stromausfällen, die den Alltag ihrer Bewohner durcheinander bringen.

    Konstantin, Opernsänger an der Oper von Odessa, erklärt in einer reportage des Senders France 2: „Man gewöhnt sich ziemlich schnell an die Dunkelheit und sieht schließlich im Dunkeln wie eine Katze“. Wie für etwa eine Million Einwohner der großen Hafenstadt am Schwarzen Meer ist auch sein Alltag von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt: Luftschutzsirenen, Warenmangel und Verdunkelung ab siebzehn Uhr.

    „Zum Leidwesen der Menschen in Odessa ist das seit eineinhalb Monaten so, weil Russland die Kraftwerke und die gesamte elektrische Infrastruktur in unseren Städten trifft“, sagt Konstantin. „Und wie Sie in der Nachbarschaft sehen können, gibt es einige Glückliche, die ihre Wohnung mithilfe eines Generators beleuchten, aber nicht jeder kann sich das leisten.“

    „Hier funktionieren nicht einmal die Ampeln und man sieht nichts mehr, wenn ich die Scheinwerfer ausschalte“, sagt Konstantin, während er mit seinem Auto durch die stockfinsteren Straßen fährt. „Fußgänger tauchen wie aus dem Nichts auf und für Autofahrer ist es kompliziert. Man ist die ganze Zeit auf der Hut“.

    „Dort geht man über den Platz, auf dem am 28. Dezember 2022 die Statue der skandalösen und legendären Katharina II. [Gründerin der Hafenstadt im Jahr 1794] entfernt wurde. An ihrer Stelle wurde eine Flagge der Ukraine aufgestellt. Sie war ein Symbol des alten russischen Reiches und des heutigen Russlands“, erklärt der Opernsänger.

  • Ukraine-Krieg: Frankreich will sich an „Operation“ zum Schutz des Hafens von Odessa beteiligen

    Ukraine-Krieg: Frankreich will sich an „Operation“ zum Schutz des Hafens von Odessa beteiligen

    Der Élysée-Palast liess am Freitag verlauten, dass Frankreich „bereit“ für eine Sonderoperation zur Aufhebung der russischen Blockade des Hafens von Odessa sei. Frankreich ist bereit, sich an einer „Operation“ zu beteiligen, die es ermöglichen soll, die Blockade des Hafens von Odessa in der Südukraine durch die russiche Marine zu beenden und ukrainisches Getreide in Länder zu exportieren, die es dringend benötigen, kündigte die französische Präsidentschaft am Freitag an. „Wir stehen zur Verfügung, um eine Operation durchzuführen, die einen sicheren Zugang zum Hafen von Odessa ermöglicht, obwohl das Meer vermint ist“, sagte ein Berater des Präsidenten. Minenräumung des Hafens Diese Erklärungen kamen zu einem Zeitpunkt, als Emmanuel Macron am Freitag den senegalesischen Präsidenten Macky Sall, den amtierenden Vorsitzenden der Afrikanischen Union, empfing. Macky Sall hatte am Donnerstag zur Minenräumung und Öffnung des Hafens von Odessa aufgerufen und erklärt, er habe von Wladimir Putin d…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…