Schlagwort: Novo Nordisk

  • Abnehmen mit Spritze? Warum Hausärzte bald Adipositas-Medikamente verschreiben dürfen sollen

    Abnehmen mit Spritze? Warum Hausärzte bald Adipositas-Medikamente verschreiben dürfen sollen

    Ein kleiner Piks – und die Pfunde purzeln. Was nach einem Zaubermittel klingt, wird nun Realität für immer mehr Menschen in Frankreich: Die Regierung möchte, dass bald auch Hausärzte die beiden stark wirkenden Anti-Adipositas-Medikamente Wegovy und Mounjaro verschreiben dürfen. Bislang war das nur spezialisierten Fachärzten vorbehalten. Doch der Druck steigt. Denn Frankreich hat ein gewaltiges Gewichtsproblem: Etwa jeder zweite Bürger lebt mit Übergewicht oder sogar Fettleibigkeit. Und für viele Betroffene ist der Zugang zu den Medikamenten ein regelrechter Hürdenlauf. Der Grund? Nur wenige spezialisierte Ärzte – oft mit monatelangen Wartezeiten. Was steckt hinter den Wunderwaffen Wegovy und Mounjaro? Wegovy, vom dänischen Pharmaunternehmen Novo Nordisk, und Mounjaro, entwickelt vom US-Konzern Eli Lilly, haben sich in Studien als echte Gamechanger erwiesen. Beide Medikamente werden einmal pro Woche in den Bauch injiziert – simpel, aber mit enormer Wirkung. Im Durchschnitt verlieren Pat…

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  • Über 2 Milliarden Euro und 500 Arbeitsplätze: Rekordinvestition eines Pharmariesen in Frankreich

    Über 2 Milliarden Euro und 500 Arbeitsplätze: Rekordinvestition eines Pharmariesen in Frankreich

    Diese Rekordinvestition will der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk tätigen, der auf die Herstellung von Insulinpatronen und -flaschen spezialisiert ist. Der Standort befindet sich in Chartres (Département Eure-et-Loir). Emmanuel Macron stattet dort am Donnerstag einen Besuch ab.

    Novo Nordisk, in weltweit agierender Pharmariese, wird bis 2028 2,1 Milliarden Euro in Frankreich investieren, wie der Elysée-Palast am Donnerstag, dem 23. November, bekannt gab. Die Rekordinvestition betrifft den Standort des dänischen Pharmakonzerns in Chartres (Département Eure-et-Loir), den Emmanuel Macron am Donnerstag besucht, ein Standort, der auf die Herstellung von Insulinpatronen und -flaschen spezialisiert ist.

    Es handelt sich um die größte Investition im Gesundheitsbereich seit Beginn mehreren Jahren. Seit der Covid-19-Pandemie und angesichts zahlreicher Arznei-Engpässe hatte sich Emmanuel Macron verpflichtet, die Produktion bestimmter Medikamente nach Frankreich zu verlagern.

    Durch das Engagement von Novo Nordisk wird sich die Fläche des Standorts Chartres mit zwei neuen Produktionslinien für Insulininjektionspens verdoppeln. Diese Antidiabetika sind in den letzten Monaten von Engpässen betroffen gewesen. Die künftige Produktion wird allerdings zu 95 % für den Export bestimmt sein. Nach Angaben des Elysée-Palastes werden dadurch 500 neue Arbeitsplätze geschaffen, zusätzlich zu den 1.450 Beschäftigten, die derzeit bereits am Standort tätig sind.

    Das Engagement von Novo Nordisk kommt zu mehreren anderen Ankündigungen aus jüngster Zeit hinzu. Im Mai bestätigte das amerikanische Unternehmen Pfizer, dass es bis 2026 1,5 Milliarden Euro in Frankreich investieren werde. Mehrere hundert Millionen Euro wurden vor einem Monat auch von anderen Großkonzernen angekündigt. Der britische Konzern GSK wird in Evreux im Departement Eure eine neue Formel für Ventolin herstellen. Und das amerikanische Labor Lilly will ein neues Diabetesmedikament im Elsass herstellen.

    Der Elysée-Palast zeigt sich erfreut über die offensichtliche Rückkehr der französischen Attraktivität im Gesundheitsbereich.