Schlagwort: Notaufnahme

  • Annemasse: Gewalt in der Notaufnahme – Sechs Verletzte unter dem Klinikpersonal

    Annemasse: Gewalt in der Notaufnahme – Sechs Verletzte unter dem Klinikpersonal

    Am Abend des 8. Januars kam es in der Notaufnahme des Krankenhauses von Annemasse (Haute-Savoie) zu einem schockierenden Vorfall, bei dem sechs Mitarbeiter verletzt wurden. Zwei Brüder, die das Krankenhaus aufsuchten, griffen das medizinische Personal verbal und körperlich an. Die Folgen? Verletzungen, geschockte Mitarbeiter und ein vorübergehend geschlossener Notdienst.


    Ein Angriff, der fassungslos macht

    Alles begann mit einem scheinbar harmlosen Anliegen: Einer der Brüder suchte die Notaufnahme auf, um medizinische Hilfe zu erhalten. Doch die Situation eskalierte rasch. Beleidigungen schlugen in Handgreiflichkeiten um. Tumore im Gesicht, gebrochene Rippen, verletzte Hände – das sind keine Bilder aus einem Actionfilm, sondern die Realität, der sich das Klinikteam stellen musste.

    Man fragt sich unweigerlich: Wie konnte es so weit kommen? Es ist schwer vorstellbar, dass ausgerechnet dort, wo Menschen helfen wollen, solche Szenen stattfinden.


    „Wir können nicht weitermachen“

    Nach der Attacke herrschte Schockstarre. „Wir sind nicht in der Lage, weiterzuarbeiten, geschweige denn Menschen zu versorgen“, erklärt ein Mitglied des Teams, das noch sichtlich gezeichnet ist. Der Angriff traf nicht nur den Körper, sondern auch die Seele – und die Arbeitsatmosphäre.

    Die Konsequenz folgte schnell: Der medizinische Dienst entschied sich, sein Recht auf Arbeitsverweigerung aus Sicherheitsgründen auszuüben. Der Notdienst bleibt bis zum 13. Januar geschlossen – eine drastische Maßnahme, die zeigt, wie tief der Vorfall sitzt.


    Die Täter auf der Flucht – aber nicht lange

    Die beiden Brüder verließen den Tatort nach der Attacke in einem Auto. Doch ihre Freiheit währte nicht lange. Wenig später wurden sie von der Polizei gefasst und in Gewahrsam genommen. Welche Strafen ihnen drohen, bleibt abzuwarten. Fest steht: Solche Taten dürfen nicht folgenlos bleiben, denn sie setzen ein fatales Signal.


    Gewalt gegen medizinisches Personal – ein wachsendes Problem?

    Leider ist das Geschehen in Annemasse kein Einzelfall. Immer häufiger berichten Pflegekräfte und Ärzte von Übergriffen, sei es verbal oder körperlich. Der immense Druck in der Notfallmedizin, gepaart mit wachsender Aggression und Ungeduld vieler Patienten, scheint ein toxisches Klima zu schaffen.

    Doch was tun? Reicht es, mehr Sicherheitsvorkehrungen zu treffen? Oder braucht es ein gesellschaftliches Umdenken, das Respekt vor denjenigen zurückbringt, die sich tagtäglich um das Wohl anderer kümmern?


    Ein Hoffnungsschimmer in schwierigen Zeiten

    Trotz allem – die Solidarität innerhalb der Klinik ist spürbar. Kollegen stehen einander bei, und die lokale Gemeinschaft zeigt Unterstützung. Diese Ereignisse erinnern uns daran, wie wichtig es ist, sich aufeinander zu verlassen, besonders in Krisenzeiten.

    Und doch bleibt die Frage: Wird dieser Vorfall ein Weckruf sein, der die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern nachhaltig verbessert? Oder bleibt er nur eine weitere tragische Episode in einer alarmierenden Entwicklung?


    Während die Verletzten genesen und das Team versucht, zur Normalität zurückzufinden, bleibt eines klar: Sicherheit und Respekt im Gesundheitswesen dürfen keine Ausnahmen sein – sondern die Regel.

  • Hôpital de Nice: Ein Sommer im Ausnahmezustand für die Notaufnahmen

    Hôpital de Nice: Ein Sommer im Ausnahmezustand für die Notaufnahmen

    Am CHU de Nice (Alpes-Maritimes), dem meistbesuchten Krankenhaus Frankreichs, laufen die Notaufnahmen seit Beginn des Sommers auf Hochtouren.

    In den sonnigen Straßen von Nizza muss es schnell gehen. Doch die Sommerstaus machen es den Rettungsdiensten nicht leicht, sich einen Weg zu bahnen. Bei lebensbedrohlichen Notfällen rücken die Feuerwehrleute aus, nur um dann auf die medizinische Crew des ärztlichen Notfalldienstes SAMU zu warten. Sobald diese eintrifft, werden im Handumdrehen alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt – eine gut eingespielte Routine, die in kürzester Zeit Leben rettet.

    Dauerstress in den Notaufnahmen

    Alle Einsätze der Ambulanz werden vom CHU de Nice, dem größten Krankenhaus in Nizza, koordiniert. Der Notruf 15, die zentrale Leitstelle, ist im Sommer besonders gefordert. Hier sitzen SAMU-Mitarbeiter, die unermüdlich Fragen von Patienten am Telefon beantworten. In der Universitätsklinik von Nizza, dem Pasteur-Krankenhaus, herrscht Hochbetrieb: Brüche, Ertrinkungsunfälle und Schwächeanfälle gehören zum Alltag der Ärzte. Denn die malerische Stadt an der Côte d’Azur zieht im Sommer sehr viele Urlauber an.

    Im Juli sind die Notaufnahmen oft überlastet. Mehr als 300 Patienten strömen täglich in die Notaufnahme, womit es das am stärksten frequentierte Notfallzentrum des Landes ist. Man stelle sich vor: Wie ein Domino-Effekt folgt ein Notfall auf den nächsten, ohne dass eine Pause in Sicht ist. Das bedeutet für das Personal ununterbrochenen Stress und hohen Druck, der oft auf den Schultern nur einiger weniger ruht.

    Ein schwieriger Weg

    Die Ambulanzfahrten durch den dichten Sommerverkehr sind ein Abenteuer für sich. Die Feuerwehrleute müssen kreativ werden, um Hindernisse zu umgehen, und jeder Anruf beim Notruf birgt die Frage: „Kommen wir rechtzeitig an?“ Dieser ständige Wettlauf gegen die Zeit ist für die Rettungskräfte nervenaufreibend. Aber was ist die Alternative? Den Notruf nicht zu beantworten, ist keine Option.

    Von Herzen für die Patienten

    Trotz der Belastung bleibt das Engagement des medizinischen Personals unerschütterlich. Jeder Patient wird mit derselben Sorgfalt behandelt – ob es sich um einen Sonnenstich oder einen schweren Unfall handelt. Die Ärzte und Krankenschwestern im Pasteur-Krankenhaus sind echte Helden des Alltags. Ihre Arbeit geht über das hinaus, was man von einem normalen Job erwarten würde. Sie zeigen Herz und Mut, um den Menschen in ihrer Stadt zu helfen.

    Herausforderungen und Lösungen

    Die Sommermonate in Nice bringen nicht nur Hitze, sondern auch eine Vielzahl von gesundheitlichen Herausforderungen mit sich. Die Notaufnahmen stoßen regelmäßig an ihre Grenzen. Neue Strategien zur Entlastung des Personals und zur Verbesserung der Versorgung sind gefragt. Vielleicht helfen mehr spezialisierte Zentren oder eine bessere Verkehrsplanung, um die Rettungskräfte schneller ans Ziel zu bringen. Der Bedarf ist eindeutig – innovative Lösungen müssen her, um die Effizienz und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

    Es ist eine brütende Sommerhitze, die über Nizza liegt, und doch strahlt das Krankenhauspersonal eine unerschütterliche Entschlossenheit aus. Inmitten von Stress und Hektik finden sie immer wieder Wege, um das Unmögliche möglich zu machen. Diesen Sommer sind sie mehr denn je die wahren Ritter der Côte d’Azur.

  • Saint-Denis: 24-jährige Frau stirbt wenige Stunden nach Entlassung aus der Notaufnahme

    Saint-Denis: 24-jährige Frau stirbt wenige Stunden nach Entlassung aus der Notaufnahme

    Eine 24-jährige Frau suchte wegen starker Brustschmerzen die Notaufnahme des Krankenhauses in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) auf. Die Patientin wurde wieder nach Hause geschickt und starb nur wenige Stunden nach ihrem Besuch im Krankenhaus.

    Was geschah am 29. Dezember letzten Jahres in der Notaufnahme des Krankenhauses von Saint-Denis (Departement Seine-Saint-Denis)? Diese Frage stellen sich die Angehörigen von Anissa. Die 24-jährige Frau starb an den Folgen einer genetisch bedingten Herzmuskelerkrankung nur wenige Stunden, nachdem sie in der Notaufnahme des Krankenhauses behandelt worden war.

    Die Patientin war am Abend wegen starker Schmerzen in der Brust in die Universitätsklinik in der Region Paris gebracht worden. Die junge Frau spuckte viel Blut und wurde von den medizinischen Fachkräften einer radiologischen Untersuchung unterzogen. Die Patientin wurde anschließend wieder nach Hause geschickt, obwohl das Pflegepersonal eine Infektion in den Bronchien feststellte. Anissas jüngere Schwester behauptet, sie habe mit einer Krankenschwester gesprochen: „Ich fragte sie, warum meine Schwester in diesem Zustand ist. Sie sagte mir, dass man ihr ein Rezept mit einem Medikament gegeben habe und dass sie es nehmen muss. Ich sage ihr, dass ich nicht mit ihr nach Hause gehen kann, während sie Blut spuckt“.

    Maïmouna und Anissa werden trotzdem aufgefordert, wieder nach Hause zu gehen. Die kranke junge Frau stirbt nur viereinhalb Stunden später. Die Familie hat inzwischen Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft Bobigny teilte inzwischen mit, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde. Die Autopsie der jungen Frau ergab, dass sie an Kardiomyopathie gestorben ist, einer Herzerkrankung, die bei einer intensiveren Behandlung hätte erkannt werden können. „Sie hatte starke Schmerzen – wir wollen die Wahrheit wissen“, so der Vater der jungen Frau. Die Krankenhausleitung wollte sich nicht zu den laufenden Ermittlungen äußern und drückte der Familie des Opfers ihre Unterstützung und ihr Mitgefühl aus.

  • Departement Mayenne: Notdienste den ganzen Sommer über nachts geschlossen

    Departement Mayenne: Notdienste den ganzen Sommer über nachts geschlossen

    Aufgrund von Personal- und Materialmangel werden die Notaufnahmen im Departement Mayenne für den Sommer über Nacht geschlossen bleiben. Die Einwohner sind beunruhigt. Der Landkreis Mayenne ist seit Montag, dem 3. Juli, für den gesamten Sommer von nächtlichen Notfalldiensten abgeschnitten. In Laval (Mayenne) werden die Notaufnahmen jeden Abend für nicht lebensbedrohlich Verletzte von 18:30 Uhr bis zum Morgen geschlossen. Das nächstgelegene Krankenhaus befindet sich in Angers (Maine-et-Loire), 80 km entfernt. Zwei Rentnerinnen sind besorgt über diese Situation. Die bevorstehenden Schulferien bereiten ebenfalls Sorgen. Ein Freizeitanimateur begleitet seit Beginn des Sommers regelmäßig verletzte Kinder in die Notaufnahme. „Im letzten Monat habe ich insgesamt 18 Stunden in der Kinderklinik verbracht, entweder tagsüber oder nachts“, berichtet Thomas Massolo, Gesundheitsbeauftragter eines Freizeitzentrums auf dem Sender France 2. Aufgrund des Mangels an medizinischem Personal und Ausrüstung s…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Besançon: 84-jähriger Mann stirbt in Notaufnahme nach 18 Stunden Wartezeit

    Besançon: 84-jähriger Mann stirbt in Notaufnahme nach 18 Stunden Wartezeit

    Ein 84-jähriger Mann starb am 5. Januar in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Besançon (Doubs), nachdem er 18 Stunden lang auf der Station auf ärztliche Betreuung gewartet hatte. Bereits am Donnerstag, dem 5. Januar, starb ein 84-Jähriger in der Notaufnahme des Universitätskrankenhauses von Besançon (Doubs), nachdem er 18 Stunden auf einer Trage auf einen Arzt wartend verbracht hatte. Hängt sein Tod mit der langen Wartezeit zusammen? Nach diesem Todesfall bleiben in der Tat viele Fragen offen. Der 84-jährige Mann war am Mittwoch wegen Bauchschmerzen in die Notaufnahme gekommen. Erst am nächsten Tag wurde er einer Computertomographie unterzogen, bevor er wenige Minuten später an einem geplatzten Aortenaneurysma starb. Eine Untersuchungskommission soll nun die genauen Umstände dieses Todesfalls ermitteln. Die Direktion des Krankenhauses will keine Möglichkeit ausschliessen, auch wenn sie jetzt erklärt, dass „die ersten in diesem Stadium gesammelten Elemente es nicht erlauben, eine…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Notaufnahmen waren am Silvesterwochenende in Frankreich überlastet

    Notaufnahmen waren am Silvesterwochenende in Frankreich überlastet

    Die Notaufnahmen der französischen Krankenhäuser waren auch zu Beginn des Jahres 2023 stark überlastet. France Télévisions berichtet aus Amiens (Somme) und Thionville (Moselle). In der Notaufnahme von Amiens (Somme) herrschte an Silvester Hochspannung. In der Nacht am Samstag, dem 31. Dezember, strömten die Patienten in die Notaufnahme. Aber nur eine einzige Krankenschwester stand zur Verfügung. „Wir haben keine Zeit, alle Patienten gleichzeitig aufzunehmen, wenn wir wissen, dass wir ganz allein sind“, sagt Sophie Hocquet vor der Kamera von Frabce Télévisions. Die Notaufnahme ist überlastet. An diesem Abend mussten 57 Patienten versorgt werden. Grosser Mangel an PersonalDie Pflegekräfte sind überfordert. „Der Patient, der in der Schlange von 3B an erster Stelle steht, kam um 13 Uhr. Jetzt ist es neun Uhr abends. Und bis jetzt ist er noch von keinem Arzt gesehen worden“, stellt Pauline Desbureaux, Notärztin am CHU Amiens-Picardie, fest. Das Krankenhaus hat wie andere Krankenhäuser mit g…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Krise in der Notaufnahme: Regierung veröffentlicht eine Reihe „erster Maßnahmen“

    Krise in der Notaufnahme: Regierung veröffentlicht eine Reihe „erster Maßnahmen“

    Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon kündigte am Mittwoch erste Maßnahmen zur Unterstützung der Krankenhausnotdienste in Frankreich an, ohne auf die Schlussfolgerungen der vom Élysée-Palast in Auftrag gegebenen Blitzuntersuchung zu warten. „Die Regierung übernimmt angesichts der Krise ihre Verantwortung“, bekräftigte die zuständige Ministerin. Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon kündigte am Mittwoch, dem 8. Juni, eine Reihe von „ersten Maßnahmen“ an, um einen „schwierigen Sommer“ in den Notaufnahmen der Krankenhäuser zu vermeiden. „Der Sommer wird schwierig“ und man müsse „Lösungen finden, damit die Franzosen nicht ohne medizinische Versorgung bleiben“, sagte sie bei einer Rede auf dem Kongress „Urgences“, der von Mittwoch bis Freitag in Paris stattfindet. Laut einer Ende Mai von der Vereinigung Samu-Urgences de France veröffentlichten Zählung waren 120 Notaufnahmen gezwungen, ihre Tätigkeit einzuschränken, oder bereiteten sich darauf vor, „die Regierung übernimmt angesichts der Krise ihre Verantwortung“, sagte Bourguignon. Die Exekutive habe insbesondere „beschlossen, die Verdoppelung der Vergütung von Überstunden des nichtmedizinischen Personals und der zusätzlichen Arbeitszeit von Ärzten für den gesamten Sommerzeitraum zu aktivieren“. Die Ministerin kündigte außerdem „eine außergewöhnliche Maßnahme“ an, damit Krankenpflegeschüler und Pflegehelfer, die ihre Grundausbildung im Juni und Juli abgeschlossen haben, sofort mit der Arbeit beginnen können, ohne auf die offizielle Aushändigung ihres Diploms zu warten. Pensionierte Pflegekräfte, die „freiwillig in diesem Sommer wieder eine Tätigkeit aufnehmen“, werden ihrerseits von „Erleichterungen bei der Kumulierung (mit) ihrer Altersrente“ profitieren. Die regionalen Gesundheitsämter (ARS) wurden aufgefordert, „die territorialen Krisenbewältigungsmechanismen wieder zu mobilisieren“, um öffentliche Krankenhäuser, Privatkliniken und freiberufliche Pflegekräfte zu koordinieren. Emmanuel Macron hat Dr. François Braun, Leiter der Notaufnahme des CHR in Metz und Präsident von Samu-Urgences de France, mit einer „Blitzuntersuchung“ beauftragt, deren Ergebnisse bis zum 1. Juli vorliegen sollen. Lesen Sie auch: Krise in der Notaufnahme: Emmanuel Macron kündigt grosse Gesundheitskonferenz an
  • Krise in der Notaufnahme: Emmanuel Macron kündigt grosse Gesundheitskonferenz an

    Krise in der Notaufnahme: Emmanuel Macron kündigt grosse Gesundheitskonferenz an

    Der Staatschef, der sich gestern in Cherbourg aufhielt, kündigte an, dass er „ab Juli“ eine große Gesundheitskonferenz einberufen wolle. Mitten in der „Systemkrise“ des Gesundheitssektors besuchte Emmanuel Macron am Dienstag, dem 31. Mai, das Krankenhauszentrum in Cherbourg (Manche). Der Präsident der Republik kündigte die Einberufung eines Runden Tisches mit „allen Akteuren des Gesundheitswesens“ (Notärzte, Krankenpfleger, Allgemeinmediziner, Verwaltung) „über den Zugang zu dringender und außerplanmäßiger Versorgung“ an. „In den kommenden Wochen werden wir die Dinge objektiv betrachten und die bestehenden Lücken erkennen. Danach werden wir eine sehr konkrete Bilanz der Situation der Notfallsysteme ziehen können“, versicherte Emmanuel Macron. Die Untersuchungs-Mission wird vom Leiter der Notaufnahme des CHR Metz-Thionville und Präsidenten von Samu-Urgences de France, François Braun, geleitet. Mindestens 120 Notaufnahmen sahen sich gezwungen, ihre Tätigkeit einzuschränken oder bereiten …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…